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Aha!' Betty lächelte.
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( Pariser Blätter verbreitet förmliche Schreckevsuach- I richten über angebliche italienische Truppenanhäufungen Ian der Grenze, Rüstungen des Rote» Kreuzes in I Italien usw. Hiervon aufgeregt, fordert „Solei!" (die unverzügliche Einberufung der Kammer, da es «Lagen gebe, in denen ein Versäumnis von Stunden (die schwersten Folgen haben könne. Das „Journal des Debats" verspottet diese Angst und versichert dem „Soleil", daß der Friede augenblicklich nur in
I feiner Einbildung gefährdet sei.
I Angesichts der in Toulon und Paris nahe be- I vorstehenden Verbrüderungskomödien fällt es sehr I schwer, an einen günstigen Wandel zu glauben. Es kann allerdings nicht geleugnet werden, daß von Seiten der russischen Regierung Alles aufgeboten Iwird, um die Ueberschwänglichkeit der Franzosen einzudämmen und den zu gewärtigenden Festlichkeiten einen harmlosen Charakter zu bewahren. Allein nur der Blinde könnte die unter der Decke spielenden Fäden übersehe», mit welchen Frankreich immerfort! noch fest eingesponnen wird in dem Wahn, daß! Rußland ihm die Stange halten werde, wen» es! I mit de» deutschen Nachbarn in Häudel geraten sollte. I Dieser verhängnisvolle Wahn wäre mit einem Male! so leicht zu brechen! Ater dieses Wort hütet man! sich in Petersburg auszusprechen. Und so lauge das verdächttge Spiel im Westen fortgespielt wird, kann! auch der Glaube an die Bekehrung Rußlands zu! friedlichen Zielen im Osten unmöglich festen Boden
das ist ja schön, nur bequem.'
kann andererseits hieraus nicht auf die Vorlegung eines bezüglichen Gesetzentwurfs für die nächste Zett geschloffen werden. In erster Linie wird darauf Bedacht genommen werde», die Angelegenheiten der Volksschule den hervortrctendeu Bedürfnissen entsprechend auf dem Verwaltungswege in befriedigender Weise zu erledige».
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Die Ruffen habe» allerdings einige Kaltwafler- strahle» nach Weste» ausgehen lassen und dieselbe» find bei den französischen Rusiomanen auch nicht ohne Wirkung geblieben, und die Begeisterung für das Zarenreich ist in Folge des nicht mehr so über- sprudelnd wie noch vor Kurzem. Das hat aber nur den Erfolg gehabt, daß die Pariser Hetzprefle jetzt unermüdlich bestissen ist, die Ruffenbegeisterung durch Ausstreuung von allerhand beunruhigenden Meldungen über schlimme Absichten die Dreibund Mächte zu verstärkter Lohe anzufachen. Das Märchen von den deutschen Ausspähern und Lockspitzeln wird munter, wenn auch nicht eben sehr geschickt fortgesponuen; dazu gesellt sich jetzt ein anderes von bedrohlichen militärischen Vorkehrungen Italiens. Ein Teil der
Der Sohn wollte dankend erwidern, aber der Alte war bereits wieder in die Harmonien des Altmeisters Grace versunken. Er that so, als ob der Sohn nur wenige Tage abwesend gewesen sei, und es gewann den Anschein, daß die Macht der Gewohnheit ihm Christel entbehrlich gemacht habe.
‘ Das Wiedersehen mit der Stiefmutter ging ähn- lich von statten. Sie reichte Christel die Hand und warf dabei die Frage auf, ob er eine Taffe Milch trinken wolle.
„Danke,' erwiderte er, „ich verspüre weder Durst noch Hunger. Ich möchte jetzt nach dem Stern hinüber'
Wre ehemals, so standen auch heute eine Menge ,von Frachtfuhrwerken und Wagen vor dem lang, gestreckten Sterngebäude, und Jugel, der alte Hausknecht, schrttt mit dem Habersack geschäftig von einer Krippe zur andern, um den Pferden, die angespannt geblieben waren, neues Futter vorzuwerfen.
Christel rief ihm einen ftöhlichen Gruß zu; der Alte schien ihn jedoch nicht zu erkennen, denn er
— Die „Nordd. Allg. Ztg.' versichert, die Nachricht von privaten Umfragen der Regierung bei hervorragenden Parteiführern betreffend die neuen Steuerprojekte beruhten samt den daran geknüpften Behauptungen auf Erfindung.
— Die Frage der Vorlegung eines Schul- dotations-GesetzeS hat in letzter Zeit wiederholt die Presse beschäftigt. Wenn es auch zutreffend ist, daß sowohl die inneren als äußeren Angelegenheiten der Volksschule fortgesetzt eingehenden Er-
tummelnden Kinder übertönt wurden. Plötzlich verstummte jedoch das Schreien, und bald nachher öffneten sechs bis acht Kinderhände gleichzeitig die Thür unter dem Rufe: „Papa — Christel ist da!'
Während der auf diese Weise Angemeldete auf den Vater zuschritt, brach die mutwillige Jugend in fröhliches Lachen aus und stürmte in das Gärtchen zurück.
auf die Beibehaltung der Grundmauern und Formen erstreckt.
— Der Präsident des evangelischen Oberkttchenrats, Wirklicher Geh. Rat Dr. Barkhausen, und der Ober- bauratAdlerausdemMinisteriumderöffentlichenArbeiten |treten am 17. Oktober eine Reise nach Jerusalem an behufs Beiwohnung — elfterer als Vertreter des Kaisers — bei der Grundsteinlegung einer in Jerusalem zu erbauenden evangelischen Arche. Herr Adler war schon ht den 70er Jahren, nachdem der türkische Sultan dem Könige von Preußen den Muristan zum! Geschenke gemacht hatte, in Jerusalem, untersuchte
Haben die Geschickslenker des Zarenreiches sich chatsächlich insoweit zu einer besseren Erkenntnis der wirklichen Interessen Rußlands bekehrt, um einzusehen, daß die Balkanvölker keinerlei von Auswärts kommenden „Befreiungs-Missionäre' mehr bedürfen, hält man in Petersburg die im europäischen Süvosten bestandenen Probleme in Wirklichkeit für „gelöst', dann wäre Europa mit einem Schlage von dem Hauptübel genesen, das am Marke der Völker zehrt, deren Kulturleben in der Entwicklung beschwert nnd hemmt!
Ist Rußland geneigt, den Balkanvölkeru eine ruhige, freiheitliche Entfaltung ihres staatlichen Lebens zu gönnen, ist man in St. Petersburg ehrlich entschlossen, der Einmffchung in die inneren Angelegenheiten der Balkanstaaten sich zu enthalten, dann wäre mich die Hauptgefahr für den europäischen Frieden beseitigt! Dann gäbe es kaum einen einzigen Interessen-Gegensatz mehr, welcher ein vertrauensvolles I Nebeneinanderwirken des Zarenreiches mit den anderen I an den Orientfragen lebhaft interessierten Großmächten I behindern würde. |
Die vom Westen her dem Frieden drohenden! Gefahren haben nur dadurch allein einen ernsten! Charakter annehmen können, daß gewiffe Aspirationen! Rußlands im Osten in einer bestimmten, reellen( Interessen-Beziehung zu dem unbändigen Revanche-! Gelüste der Franzosen gedacht werden mußten. In! dem Momente, da diese verhängnisvollen Beziehungen( gelöst schiene», Rußland sich auf seine große Mission! im Innern zurückziehe» wollte, müßte auch im Rache-1 jitEer der Franzosen eine heilsame Krisis von selbst!
— Der „Reichsanzeiger' veröffentlicht eine Erklärung, wonach an der Behauptung des amerikanischen Blattes, „Jron Age', Geheim rat R e u l e a u x hätte in Chicago in einer dort gehaltenen Rede die deutschen Arbetter unter die amerikanischen gestellt, kein wahres Wort ist. Reuleaux habe die bedeutenden Fortschritte der Amerikaner im Baue von Werkzeugen und von Vorrichtungen und Maschinen für Genauigkeits-Messing hervorgehoben, aber nicht die Tüchtigkeit ihrer Arbeiter; «och weniger habe er einen Vergleich der beiderseitigen Arbeiter angestellt.
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Deutsches Reich.
Nerti«, 10. Oki, Unser Kaiser nahm gestern Nachmittag im Jagdschloß Hubettusstock, wie der „Rcichsanz." berichtet, die Vorttäge des Chefs des Zivilkabinetts und des Finanzministers entgegen. ! Ueber die Rückkehr des Kaisers und der Kaiserin von Jagdschloß Hubertusstock verlautet bis zur Stunde noch nichts Bestimmtes. — Der Reichskanzler Graf Caprivi wird, wie die hiesige „Post" hört, am 15. d. M. vormittags Karlsbad verlassen und an demselben Abend hier eintreffen. — Der Präsident des Staatsministeriums, Minister des Innern Graf zu Eulenburg, ist aus Ostpreußen hier wieder eingetroffen.
— Als mutmaßlicher Nachfolger des Generals v. Versen im Kommando des III.
Die oben erwähnte Friedensbotschaft des Iden fteigelegteu Baugrund und die Fundamente der . Eschen Regierungsanzeigers wird daher auch teerig (alten Kirche Sta. Maria major und hat daraus den Gläubige finden. Es find nur schöne Worte, leerer Plan zum Neubau der Kirche entworfen, der sich schall, der an der Beredtsamkest greifbarer That-'"-" 11 “ " ' ' ~ - -
fachen wirkungslos verhallen muß.
(Hilfe des freundlichen Pastors durchgesetzt wurde. (Christel erhielt nach Absolvierung des Gymnasiums (auf der Universität ein Stipendium, mit dem er (zwar nur knapp auszukommen vermochte, das ihn (aber vor Nahrungssorgen schützte. Sein Taschen- (geld verdiente er sich durch Klavierunterricht, denn (daß er als Kantorsohn musikalisch war, versteht sich (von selbst. Seitdem Christel die Universität be- (zogen, hatte er das Heimatstadtchen nicht wieder- (gesehen. Seine geringen Mittel erlaubten ihm die
Reise nicht. Es fiel ihm dies schwer genug, da (sein Herz sich heim sehnte, weniger des Vaters (wegen, oder der neuhinzugekommenen Geschwister, (die zu kennen er noch nicht die Ehre hatte, — nein' Christels Sehnen galt einem blondlockigen Mädchenkopf, einer Gespielin seiner Kindheit, mit der er! stch schon als Gymnasiast heimlich verlobt hatte.! Rosel, die jüngere Tochter des Sternenwirts Webers bildete das Ideal seines Herzens. Die Beiden ! hatten während der Jahre des Getrenntseins ein! ander fleißig geschrieben und in ihren bogenlangen! Briefen die kühnsten Luftschlösser gebaut In letzter! Zeit zeigten Rosels Briefe mehrfache Postskriptums! auf, mit dem immer wiederkehrenden Refrain: „Hast! !Du schon Deinen Doktor gemacht?' ’ Bei diesen! neugierigen und zugleich ungeduldigen Anftagen ver-1 finsterte sich gewöhnlich Christels Sttrn. Das kleine I Mädel hatte gut reden; das Examen zur Erreichung! der Würde eines Doctor philologiae ist gar schwer, I für einen Kopf wie Christels war es fast unüber-1c. .V7"'...,—»v» --- stehbar. Er wäre froh gewesen, wenn er die anderen ®trcfhlVu emer Rose erblüht- Wirst Deine nötigen Examina glatt bestanden hätte . . . I Freude haben.
-e Sckwne | eintreten. Die Franzosen würden und wüßten als. I fasten.
L L/Tef *Vne: „ bald ruhig sich in den Schicksalsspruch von 1871/72' ^Itt.ere?ante®ltnb0±"0 her runwn fugen, sobald sich ihnen die Ueberzeugung aufdrängen ?°°bbn der polittschen Welt über- wurde, daß Rußland keinerlei Interesse daran hat, Rach einer Mitteilung der „Pol. Corr." (Frankreich zu einer gewaltsamen Korrektur jenes längst aus St. Petersburg hat nämlich der dorttge Re-(historisch gewordenen Verdiktes der Geschicke behilflich gierungsanzeiger eine Abhandlung über die Geschichte' - "M der Befreiung der Balkanvölker in der vielsagenden Erklärung ausklingen lassen, daß die im letzten russisch-türkischen Kriege für die Befreiung jener Völker von Seiten Rußlands aufgewendeten Opfer als die „letzten von solchen Dimensionen" betrachtet werden dürfen, und „das für Rußland im Osten bestandene Problem als gelöst" avzusehen sei.
Wenn angenommen werden könnte, daß diese Offenbarung die Intentionen der leitenden Kreise in I Petersburg getreu widerspiegelt, so würde dieselbe wohl verdienen, mit den berühmten Worten des Lord Salisbury als „wahre Heilsbotschaft" gekennzeichnet zu werden!
(Armeekorps wird einerseits der Kommandeur der 26. | (1. königl. württemb.) Division, Generalleutnant und Generaladjutant v. Lindequist, andererseits der Generaladjutant und General der Infanterie v. Wittich ge- .......... ....
be seit dem 11. August 1892 das XI. Armee- (Wägungen an maßgebender “ Stelle‘ unterliegen, \'o korps befehligt. An die Stelle des Generals v. Wittich—*■■■ ' - - 1
solle gegebenenfalls der Prinz Friedrich von Hohen- zollern, Kommandeur der 22. Division, treten.
— Der „Rhein. Kurier" schreibt: Wir können aufgrund zuverlässiger privater Mitteilungen bestätigen, daß dem Fürsten Bismarck die Reise nach Friedrichsruh vorttefflich bekommen ist. In einer uns zur Einsicht überlassenen Zuschrift aus Friedrichsruh wird erzählt, daß Fürst Bismarck die innigste Genugthuuug darüber empfindet, wieder ht der gewohnten Umgebung zu sein. Schweninger hat erklärt, er sei mit seinem Patienten nicht bloß relativ, sondern in aller und jeder Beziehung zufrieden.
In dem kleinen, mit Spalierobst geschmückten wufe, das der Kirche und der Pfarre gegenüber «g, wohnte der Kantor Rauchschindel mit seiner Mreichen Familie. Auf dem First des Schiefer- «ches hatte ein Storchenpaar sein Nest erbaut, und Reicht kam daher der reiche Kindersegen, vor Welchem dem guten Kantor nach und nach graute, j M jeder Sommer sah dort einen neuen Welt- «ger, und zu guterletzt erblickte man in dem Heb
Vorgarten mehr Kinder als Blumen. Das!
>Nlkte und balgte sich, das lachte, schrie und zeterte früh bis spät. Frau Betty, die glückliche
«utter, ließ das kleine, unbändige Volk ungehindert Mlten und walten, hatte sie ja doch im Hause ge- ^gsam zu Ihun. Trotz der vielen Arbeit ward sie «er immer rundlicher, während von ihrem Ehe- tan das Gegenteil galt. Er zählte auch ein gut I , u^- «il mehr Jahre als sie. Betty war seine zweite ( r. Car- pau, und er hatte längere Zeit als Witwer gelebt, | ? j b er sich zu einer zweiten Heirat entschloß. Aus (
"ner ersten Ehe war ihm nur ein Sohn geblieben, ( J lL eben als ein aufgeweckter Junge gelten ( nA *We. Christian — ober Christel, wie er allge-( yfi ^n gerufen wurde — besaß zum Lernen viel I
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Redaktion ^und Expedittmn^ar^Ä^^^ Sonntagsblatt. Redaktion und Expeditton^M^itt $21/
Men Willen, aber seine geistigen Kräfte blieben (Mr demselben zurück. Gleichwohl wünschte der IkaT er dereinst ein besseres Los ziehen und M den ärmlichen Verhältnissen ausgesetzt fein b ("8e, gegen welche der Kantor bei seinem bescheidenen "Haft beständig anzukämpfen hatte.
Christel sollte studieren, und zwar Philologie,! fiel. - * war des Vaters Lieblingswunsch, der auch mit)
— Die „Nordd. Allg. Ztg." tritt heute Abend (an leiteuder Stelle erneut für die Tabaksteuer (ein, indem sie zum Beweise dafür, wie „verhältnis- (müßig leicht die bisherige Besteuerung des Tabaks (in Deutschland auf den Kopf der Bevölkerung drückt", (auf andere Länder exemplifiziert und dann bemerkt: | --Gin noch nicht genügend hervorgehobener Vorzug der geplanten Tabakfabrikaisteuer dürfte darin bestehen, daß dieselbe die Landwirtschaft entlasten und der Entwickelung des einheimischen Tabakbaues freien Spielraum verschaffen will. Die jetzige Art der Besteuerung des Tabaks nach dem Gewicht muß insofern als eine nicht gerechte angesehen werden, als sie gänzlich abfieht von den Wertverhältnisien des ! zu erzielenden Fabrikats, und beispielsweise die billigen Zigarren gleich hoch trifft wie die teuren. Um noch gemein hieß, war die Tochter eines mehr als wohlhabenden Mannes und erhielt voraussichtlich eine Mitgift, die es Christel ermöglichte, dereinst für seine Geschwister sorgen zu können.
f , . .. _ । Der Kantor und feine Frau wußten längst, wie
‘ ^fätnbel W m feinem Stübchen es mit den beiden stand. Betty erblickte in einer eine hochehrwürdige Sonate de- Heirat des Paares ein großes Glück, denn das runaen nJf™/6 qx^'h"r""msche Füh-1 „Sternprinzeßchen", wie Rosel gleich ihrer um zwei rungen von dem Lärm der braunen sich herum-(Jahre älteren Schwester Selma im Städtchen all-
Arr glitt Ruf.
Eqählung von Oskar Höcker.
(Nachdruck verboten.!
Während Frau Betty diesen egoistischen Gedanken nachhmg, ging Christel die nach dem Gasthof zum Stern führende Gaffe hinunter. Das Einkehr^ms die Na? seine Brille etwas tiefer auf!hervorspringenden Erker^v^ert^de?fich°°über'drei
die Nase, reichte dem Angekommenen die Imke Hand, (Stockwerke fortsetzte und mit einem spitzen Dach qe-
wahrend er mit der rechten eine eben angefangene krönt war. Auf diesem thronte ein Hahn als
und fa9rte; ..^ruß Gott, Christel! Wetterfahne. Fast verklärt sah Christel zu ihm einmal rubergekommen? Nun,(empor. Dieser metallene Zierrat, der gemütliche
das freut mich. Mach Dir'sl Erker, das ganze Haus mit der Menge kleiner
(Fenster und dem großen bogenförmigen im Erdgeschoß, hinter welchem sich das schmale, für die vornehmeren Gäste bestimmte Wirtszimmer ausdehnte- alles dies rief tausendfältige Erinnerungen in beni lungen Philologen wach. Sein geistiger Blick brang durch die dicken Steinmauern hindurch, bis auf ben wetten geräumigen Hof mit ben Ställen, Remisen, Scheuern unb Nebengebäuden, wo Christel in Gemeinschaft mit Rosel unb bereit Bruder Konrad der- emst als Kind so vergnügte Stunden verlebt. Selma hatte sich zumeist von den fröhlichen Spielen ausgeschlossen, was Christel damals verdroß; doch jetzt lächelte er über die stolze Schöne, die mft souveräner Verachtung auf alle Jungen herabblickte.
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Erscheint täglich außer au Werktagen nach Soun- und rya» / . .
Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Erve- Sfajetgen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,
dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 28 Pfg. (erfL sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein u. Vogler in vvimi
Bestellgeld). JuserationSgebühr für die gespaltene Zelle 'jhnttttPrSfrrrr 19 1QQQ 5rantfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf aaVIII. 5^(101(1.
oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 05 Psa -vvIlllklAIllA, 14. aJIWDCT Icft/D Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. “ “
=— -------—222-2L5'8;___________ Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.
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