Revanchebedürfnis.
Und sie erkannte klar und deutlich, daß sie sich
I Der Zar hat richtig erkannt, daß der Besuch I seines Geschwaders in Toulon dem chauvinistischen Revanchebedürfais der Franzosen die lang ersehnte
I Gelegenheit eines Ausbruchs geben sollte. Die Ge fahr liegt da sehr nahe, daß Rußland gegen seinen
I Wrllen in internationale Verwickelungen hiueingezogen j werden könnte. Dieser Gefahr will man in Petersburg vorbeugen, und deshalb legt man dort hohen Wert darauf, daß der Flotteubesuch nur in dem
I Sinne gedeutet werde, wie man ihn selbst auffaßt: als eine Erwiderung der Fahrt nach Kronstadt.
>U«d indem mau dies durch bündige Erklärungen i feststellt, schiebt man zugleich alle Verantwortung für I I herausfordernde politische Kundgebungen, die in Toulon I oder Paris an den Besuch geknüpft werden könnten I den Franzosen selbst zu. Das fühlt man in Frank-! reich recht gut, und darum fügt mau sich den von Petersburg ergangenen Anweisungen wegen des Em-1 pfanges der russischen Seeleute und sucht Alles zu! vermeiden, was den Zaren verstimmen könnte. |
3n Frankreich selbst wird man Befticdiguug über! diese Wendung der Dinge empfinden, denn die Mehr-1 I jol)! der Franzosen will den Frieden, oder wird we-! mgstens, wie Zola sagt, durch die Furcht vor den Schrecken des Krieges im Bauue gehalten. Je mehr aber die Gefahr eines aus dem Revanchebedürfnis heivorgegaugeuen ftanzösischeu Angriffskrieges gegen!
Der russische Flottenbesuch ist aber durchaus geeignet, diese Erkenntnis zu fördern. Daher muß man die eigentliche politische Bedeutung des Flottenbesuches in Toulon in dem Umstande suchen, daß er |bie Friedensliebe der Russen den ftanzösischeu Revanchegelüsten gegenüber in Helles Licht stellt. In diesem Sinne darf er als ein, den Panslavisten und Chauvinisten allerdings wenig willkommenes, für die Erhaltung des europäischen Friedens jedoch wohl- thätiges Ereignis angesehen werden.
I „Rudolf," hauchte sie leise und blieb stehen, die I Hand aufs Herz drückend, .hätten wir uns doch I nie gesehen, dann wären wir beide nicht so elend. «Und dennoch, ich gäbe trotz allem bitteren Leid die I Liebe nicht mehr aus der Brust; sie hat mich be- I seligt und erkennen lassen, daß der Mensch nichts list ohne sie."
I _ Weiter schritt sie, in ttäumerischem Selbstver- Igessen, jenem Orte zu, wo sie ihm damals das Lchlmgblatt gegeben; sie liebte den düsteren Hexm- I see, er ließ sich an seinem felsigen Ufer so herrlich Itmumen, denn die düsteren Gewässer waren ver- ! schwiegen, trotzdem sie gewiß gar vielerlei von | Menschenlust und Leid erzählen tonnten Und dann P k Augen zu schließen, damü die Erlm I und Weiden sie umrauschen und ihr flüsternd er- Mlen konnten von der Zukunft und all dem Schönen und Herrlichen, welches sie darinnen erwarte.
Aber sie hatten nicht die Wahrheit gesagt, es war alles ander» gekommen, und das strahlende Licht der Zukunft war ausgelöscht durch bittere Entsagung. Plötzlich fuhr Annemarie jäh empor aus tiefem Nachdenken, sie hatte Sttmmen und über« mutiges Gelächter gehört. Wer konnte wohl hierher an diesen abgelegenen Ort kommen?
.Welche Farben werden Sie tragen, bella Sen- nora, damit ich mich mit den gleichen schmücken kann?*
zwanzig Stunden war sie hier, und schon rief es in ihrer Brust: „Fort, nur fort!"
Aber so rasch ging es nicht, sie wollte nächstens mtt der Tante sprechen, um diese zu überreden, für ,den Wmter die Residenz aufzusuchen, oder Rudolf bewegen, mit seiner Gemahlin eine Reise zu unter- nehmen. Litt er doch selbst nicht weniger als sie, das sah sie an seinen düsteren Blickm und seiner bleichen Gesichtssarbe.
I — Heute fand beim Staatssekretär v. Marschall lein Diner für die Delegierten der deutsch-russi« Ischen Zollkonferenz statt. — Die erste geschäftliche Sitzung der Bevollmächtigten für den I deutsch-russischen Handelsvertrag, die am Dienstag I stattfand, begann damit, daß man in die Beratungen per deutschen Tarifwünsche eintrat. Außerdem ist lals Ergebnis der gepflogenen Verhandlungen noch zu erwähnen, daß man sich geeinigt hat, mit Rück- I sicht auf den ungeheuren Umfang der vorliegenden Arbeiten die eigentliche» zolltechnischen Fragen, die nicht die Tarife, sondern die Reglements Betreffen, einer besonderen Kommission zuzu teilen. Diese wttd durch Fachleute aus den betteffenden Ministerien verstärk werden und ihre Sitzungen sollen za größerer Beschleunigung des Geschäftsganges zwischen den Plenarsitzungen eingeschoben werde». Es liegt in der Absicht, sowohl die Sitzungen der Plenar- als der Unterkommisfion so rasch aufeinauder folgen zu | lassen, als es mit der Schwierigkeit der Materie und deren sorgsamer Prüfung irgendwie vereinbar ist.
— Mit Sicherheit verlautet, der Termin für die Einberufung des Reichstages sei »och nicht endgilttg festgestellt. Die Feststellung des Etats und der Stenergesetze, welche dem Reichstage sofort nach dessen Zusammentrstte zugehen sollen, werde maß- gebend für den Termin der Einberufung des Reichs-
„Nem nem, es ist nicht möglich, ich kann nicht mit rhr leben! Diese Nadelstiche, diese seinen Bos. I Herten vergiften mein Dasein: aber was sollte aus I Mama werden? Sie haßt, meine ich, die Spanierin ! genau so wie zuvor, und dennoch lächelt sie ibr ru! «und küßt sie. O, ich begreife sie nicht, ich fürchteI wich vor ihr, wenn sie jene gütig und zärtlich be handelt."
Am nächsten Tage blieben die Rouleaux an den Fenstern der Freifrau geschloffen; sie lag im Bette und litt an einem starken Migräneanfall, der sie meist nach einer Reise heimsuchte. Annemarie war hier völlig an ihrem Platze, still und umsichtig alitt [lie durchs Gemach; die weiche Schleppe ihres Flanell-! morgenkleides schob sich unhörbar über die dicken! Teppiche, und die weißen Hände legten eiskalte Kom-! preffen auf die Stirn der Kranken, oder Boten der-! selben einen erfrischenden Trank. I
.Annemarie, lieber tot unten in der Gruft liegdn, als Dich für immer verloren zu haben!"
Langsam schritt die Gräfin indes durch die sorg- sam gehaltenen Parkwege; rechts und links färbte sich das Laub schon gelb und rot, durch die klare I Mittagslust flogen wunderfeine Silberfäden, die lautlose Melancholie des Herbstes zog durch die Land- I schäft und zugleich auch durch die Seele der einsamen Frau.
Bild auf Bild tauchte vor ihr auf und schwand dahin, aber das Herz blieb leer, es zuckte und rief nach Glück — wo war das? Fort, für ewig und immer zertreten, zerbrochen!
Promenadenanzug am Parkgitter, ringsum spähend, ob sie mcht etwa belauscht würde. Aber niemand ließ sich blicken und so schlüpfte sie, beftiedigt nickend, weiter dem berüchtigten Hexenfee zu. —
.Und nun, Cousine, möchte ich Dich ablöfen," bat der Freiherr leise, zur bestimmten Stunde bei seiner Mutter eintretend, .es ist wundervolles Wetter und klarblauer Oktoberhimmel; thue es mir zu Sie— zu Gefallen und gehe —"
I — Die Abreise des Fürsten Bismarck I aus Kisstngen wurde auf Sonnabend, ben 7. Oktober «verschoben, und zwar auS dem Grunde, weil der «Fürst die ganze Reise ohne Aufenthalt in einem Sonderzug zurücklegen will, dieser aber vor Sonn- I "bknd nicht gestellt werden kann. Wie die Münchener I„Allg. Ztg." meldet, hat die Genesung des Fürsten I Bismarck auch in de» letzten Tage» erfreuliche Fort- I schritte gemacht. Die Affeftion am rechten Arm, welche die Beweglichkeit desselben hinderte, war ausschließlich die Folge eines Insektenstiches am Hals, der, so bedrohlich er auch in der erste» Zeit erschien, dennoch im weiteren Verlaufe ohne Gefahr, wen» auch von erheblichen Schmerzen und Funktionsstörung begleitet, verlief. Ohne diesen Zwischenfall wäre der Fürst längst zur Abreise befähigt gewesen. Die I Fähigkeit, Unterschiifte» zu geben, war nicht einen Moment beschränkt; die Schriftzüge find durchaus die alte». Ter Fürst schont den Arm, ist aber hinsichtlich der Gebrauchsfähigkeit nur wenig behindett. Er befindet sich in heiterster Stimmung und hat am I. Ottober in Begleitung des Profeffois Schweuiuger, der Kisstngen wieder auf einige Tage verläßt, eine lange Ausfahrt unternommen.
! »alten sich die Aussichten für die Erhaltung des Friedens. Zwischen den europäische» Festlands-
I staaten bestehe» keine Interessengegensätze, die »icht |,m Wege diplomatischer Verhandlungen mit Leichtig- I keit ausgeglichen werden könnten. Solche Gegensätze l bestehen eigentlich nur zwischen England einerseits »und Rußland und Frankreich andererseits, und sie find es hauptsächlich, gewesen, die das russisch-französische Einvernehmen, wenigstens soweit Rußland in Betracht kommt, bewirkt haben. Die übrige» europäischen Staate» werde» davon unmittelbar wenig berührt, am allerwenigsten die Dreibuudmächte, für die deshalb auch gar keine Veranlassung vorliegt,! den englischen Annäherungsversuchen ein besonderes! Entgegenkommen zu bezeigen. Für die Mächte des, Dreibundes und namentlich für Deutschland kommt! es vielmehr lediglich darauf an, bei der Gestaltung! ihrer Beziehungen zu anderen Staaten einzig und! allein die wohlverstandenen eigenen Interesse» entscheiden zu lassen.
Deutsches Reich.
I Nerlitt, 4. Oktbr. Unser Kaiser erledigt auch während seines gegenwärtigen Jagdaufenthalts lin Rominten täglich in gewohnter Weise die laufenden Regierungs-Angelegenheiten, arbeitet zu bestimmten ! Zeiten mit den Kabinettschefs und nimmt auch Vorträge entgegen. Das Befinden Sr. Majestät läßt! in keiner Weise zu wünschen übrig. — Ihre Majestät die Kaiserin unternimmt während ihres Aufenthaltes im Neuen Palais täglich Spazierfahrten in die Um-1 gegenb von Potsdam, »ei günstiger Witterung verweilt die erlauchte Frau einen große» Teil des Tages im Park des Neuen Palais zu längeren Promenaden, auf welchen sie gewöhnlich von de» Kaiserliche» Kinder» begleitet ist. — Der „Post" zufolge war die Kronprinzessin von Griechenland an der Lungenentzündung | erkrankt.» Die Krankheit als solche ist zwar gehoben,, jedoch läßt das Befinden, da ein Rückfall stattge-! funden hat, leider zu wünschen übrig.
Neubestellungen auf die „Oberhessische Zeitung" werden noch fortwährend von allen Postanstatten, Landbriefträgern, in der Expedition (Markt 81), sowie von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen. Neuzugehende Abonnenten erhalten den vom 1. Oktober d. Js. ab gültigen Winterfahrplan unentgeltlich. ‘ I
Die Exped. der „Oberhess. Zto."
Am Hrrerrsre.
Roma» von Hella Limpurg
sNachdruck verboten.^ (Fortsetzung.)
t,Das hoffte ich schon, Mama; es wird Dir Wer gefallen und besonders auch mir, weil es mich M sehr interessiert, schöne Pferde zu sehen —* I .Reitest Du hier in Neuendorf ost, liebe Ines?" Mrbrach Frau von Thielen die Reminiscenzen Wer Schwiegertochter, „es find im Walde sehr gute
He Reitwege." a '
»Besonders nach und um den Hexensee. Ich « den Platz schon deshalb so besonders, weil wir >e uns da verlobten."
Sie hatte sich scharf gerächt. Wie Geißelhiebe kn ihre tändelnden Worte ein jedes der drei ton Personen, und der Freiherr erhob sich finster 6 seinem Platze. „Darf ich Dich noch ein wenig Parke umherführen, Mama?" ftagte er, „es ist »be heute so schön und ich wollte einmal mtt k plaudern."
„Ich möchte mich zurückziehen, Mama," bat die >sin, deren Selbstbeherrschung fast zu Ende war, • ich noch auspacken will."
»Thue das, mein Liebling," nickte die alte Dame, »ich ihre Wange küssend, „und Gott behüte Dich! Aen früh holst Du mich wohl ab; oder soll ich Dir kommen?"
.Nicht doch, Mama, Du weißt, e» gehört zu! Jien Lieblingsgewohnheiten, Dich früh zu begleiten. , Nacht, bester Vetter, gute Nacht, Frau von tten!"
Der der französischen Regierung nahestehende .Temps" veröffentlicht eine Wiener Depesche, laut welcher die russische Regieruug die Regierungen des Dreibundes hat wissen lassen, „daß der Besuch der Flotte in Toulon zum einzigen Zweck habe, de» von ter ftanzösischeu Flotte in Kronstadt abgestattete» Besuch zu erwidern, daß er aber keineswegs de» Charakter einer den Mächte» des Dreibundes feindseligen Kundgebung habe." Statt ben Franzosen Me langersehnte Besiegelung eines festen Bündnisses «tt Rußland zu bringen, wird ihnen das Erscheinen der russischen Schiffe in Toulon »ud die Art des Empfanges der russischen Gäste nach Petersburger Vorschrift recht deutlich zu Gemüte führen, daß der Zar durchaus nicht gesonnen ist, sich zum Werkzeuge er ftanzösischeu Revanchepolitiker herzugeben. Dessen ist man sich in Frankreich selbst schon bewußt, wie! aus ben Bemerkungen hervorgeht, die das Organ Clemenceaus, die „Justice", zu den von der russischen Regierung in Wien, Berlin und Rom abgegebene» Erklärungen macht. „Solche Erklärunge»", meint bi« „Justice", „werden au de» lebhafte» Sympathien tes russischen und ftanzösischeu Volkes für einander lichts ändern. Ist es aber nicht bedauerlich, daß! ie russische Regierung es für angemeffen hält, eine iundgebung, zu der Frankreich sich allerdings Glück! Mischen darf, über bereu Folgen sich aber Niemand i Europa und bei uns täuschte, auf das richtige! !aß zurückzuführen ? Aus dem Schritte der russischen I tgiernng bei den Kabinetten des Dreibundes scheint | Morzngeheu, daß unser Wort einer Bürgschaft be-1 «rf, ub das müssen wir tief beklagen." , Seitdem sich Frankreich seiner Selbstbestimmung! > der auswärtigen Politik entäußerte und sie in biej
-Wenn Du es wünschest, Rudolf," sie blickte ihn freundlich an, .so will ich gehen. Sitte, wechsle die Eiskomprefle auf der Stirn öfters, und wenn Tante |nadj Milch verlangt, so gieb sie ihr; ich habe sie dort auf das Tischchen gestellt. Und nun adieu,! vielen Dank für Deine Teilnahme um mich." !
Unverwandt blickte er der schlanken Gestalt nach wie sie das Zimmer verließ, langsam legte er die | „Annemarie, Du bist ein Engel für Mama * I $anb an We Stirn, und ein Zucken ging über die sagte Rudolf bewegt, als er das Zimmer verließ! ausdrucksvollen Züge. |
,1$ werde Dir für alle Siebe und Treue ewig dank dar fein. Um elf Uhr will ich Dich ablöfen, damit Du eine Stunde spazieren gehen kannst."
Im» war sehr ärgerlich über das Unwohlsein der Schwiegermutter; wenn dieselbe morgen nock Mt wohl fein sollte, wollte sie jedenfalls allein zum ^Wettrennen fahren, denn um dies Vergnügen ließ ne fichnun einmal nicht bringen. Sehr rnißver- gnugt hatte sie nur an der Thür nachdem Befinden der Freifrau gefragt und sich umgehend wieder ent-! Et 'Ä nT™ .J?r Frieden, daß Annemarie , _ . „ , I rute früh sicher nicht ausgehen werde. Sie wollte
Eie bot Rudolf ruhig freundlich die Hand, neigte 11« am Hexensee sich einfinden.
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~ wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kircküai«
Druck und »erlag. I o h« A » g. Koth, Univerfitäts-Buchbruckerei in Marburg. • X -2 1 J “ «MW dVt
”•_______ Jlluftrrrtes Sonntaasblatt. =■
«.. . ~ ~ 1 _ Redaktion und Expedition: Markt 21.
scheint taglick außer an Werktagen nach --- - ==e=s»-e- -----------
M 235 hth'nn fror ^"tal-Abonnements-Preis bei der Expe- zVtilYbltYd Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte»,
•/f«. bttton 2 3RL, bei alfcn »oftamtern 2 SDlt. 25 »f8. (fS. sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Boaler in „
»eftettgelb). 3nserattonSgMhr für die gespaltene Zeile fi 1 QQ*> Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII
_____________ "der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für du Zeile 25 Ma. ulClIuJ, O. aJuDvCT 1o«70. Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln' G. L. * *v>**v*0* =sgsss==^_______________ Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover,Pari»«
gemißt ist, selbst ihre Empfindlichkeit z» schone», zeigte unter anberm auch der Besuch des Grafe» von Paris am dänischen Hofe zu der Zeit, wo der Zar gerade dort weilt. Wie verletzend diese Begegnung am Vor- abenb des erhofften Verbrüderungsfestes der Republik ? ! cf1 a^D*uten Monarchie den Franzosen erschien, hat die „Justice" betraten, welche die Nachricht mit folgende»Worten begleitete: „Es ist Thatsache, daß! der Graf von Paris, einer Einladung des Königs von Dänemark Folge leistend, sich »ach Fredensborg begiebt wo der Zar zum Herbstaufenthalte weilt,
4. anbere« 2ßorten: eine Begegnung zwischen dem
T NUtzlano und das französische! Zaren unb dem Prätenbente» auf ben französischen cr»_. < u . 15^ro? s^Eht in Aussicht. Und das gerade vor bem|
Besuch des russischen Geschwaders in Toulo», als ob man dessen Wirkung abschwäche» wollte! Unser! Erstaune» kann man sich ausmalen. Dieser Tage! ließ uns der russische Botschafter durch den Figaro! z»m politischen Takt mahnen. Wir wunder» und einigermaßen darüber, daß man durch ein böses | «teilte" LH" widerruft, die man uns gütigst!