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Kl kl. »eck. vfd., 1.25. wssm- " i» kurzem f erneut
— >«... öchentlichc Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Redaktion^und Sx^ittmn^MarvÄ!'^^ d,M„^ Jllnstrirtes Tonntagsblatt. Redaktion undC^pedwon?Markt^l^1 2Rar6ur8*
Erscheint täglich außer an Weiktaaen nach Kann- „nk rwwt <
ffiTK Marburg,
oder deren Raum 10 Pfg.,^Reklamen Mittwoch, 13. September 1893
Deutsches Reich. IDeutschen Reiche tulDie Abreise der Kaiseri» von WilhelmShöhe!besonderes Gewicht legt. Bei den Entwürfen wird
W Wetfi#, 12. Septbr. Unser Kaiser trauen und Znvelficht VLfer6eVm^ T k‘ hervortretender Meise das Reichsjustizamt Bo
ist am Sonntag Nachmittag in Karlsruhe an gekommen befestigt werden wird Ich herlnffe Pnthii?,« 2 siS 5 ihrer Familie den schaftigt sein. Schon in nächster Zeit soll darüber
«id wie überall im Südweste» festlich empfangen bmfrÄfürIdie am entschiedm werden, in welchem Umfange, namentlich -orden. Auf die Begrüßung desBürgermeisttrs dieses schönen Lanbesulck ersuche Sieallen bet im Reichstage unerledigten Vorlagen,
ttwiderte der Monarch: „Ich dankeJhnen für Ihren Hörden G(meindenundKoron^ti^-'»"s^i^^/" . - vielfachen irrtümlichen und Migverstandnisie erzeugenden wieder eingebracht werden sollen. — Zur Tabak- »mß, für deu feierliche» Empfang und de» reichentBevö^^^ü^^d^rporatiom^sowie^ über einen Beirat, welcher als weitere st-»erfrage schreibt die .Post': Auf Gmud
Slanz des Festschmucks und bitte der Bürgerschaft! geschehen ist Miin-nk'aiserlickenDon^i.^ns»^!.^ I ?n^anj bei den deutsch-russischen Verhand-1 guter Jnformationeu kann versichert werden, daß au »einen herzlichsten Dank zu sagen. AIS ich im Früh- Unstr Kaiser wird dem Frdbl " zufolge am Sonntaa gilbet werden soll, allen bei der Ausarbeitung des Gesetzentwurfs iu
jahr hierher kam und Sie in der Begrüßvng die den 17 ds Mts Nackmittaas n V "auJ ®ranb zuverlasnger Betracht kommenden Stelle» die Absicht besteht, wenn
---° str-ist-n, sah « im Mich- ander,°-n«. Bir HX w "u*l, ,b"„.w“k“, 'T
waren besorgt, wie der Kampf enden würde, welcher! Franz Jostvb der Könio hnn s..| & eine im Re ich samt des Innern ad boel sollte, die Kontrollbestimmungeu unter allen Um«
»*b.n In Europa ,u wahr«. Sch dank- Nu-o L-k-IbL» L AchMa m-lÜ Ä d-n ?d?,u M ÄS' ’J '° -°°stast-r-n, A'i«
iwchmals recht herzlich, Ihnen und der Bürgerschaft, I zum Ehrendienst befohlenen Serien* der General Ittir u, »nnnh« W«<w8 ergkbt, Bktd sich kein Anhalt schon weiter gediehen wäre, wenn nicht noch die sür den schönen Empfang.- - Sta anOnta8$kltb,räSEteT SßinbiSS^^ fortbeftünbe. Nachdem aber die
Kaistr auf dem Forchheimer Exerzierplätze bei Kommandant des XI Armeekorps und kEmanbieren- Ä B« Schmerzen nachgelafle», ist zu hoffen, baß auch die
Karlsruhe die Parade über das 14. Armeekorps ab. der General von Lemberg, sowie ber CBerft toen bk sÄbigM u3« ? h rr to£?e”. U”b ?? »wünschte Kräftigung
Der Monarch begab sich bahi» in Brglestung des von Königsbrunn, Kommandeur be8anfanterie= I tun 4enii*tn..r »n ™ b. ^ ^'1 dann schneller eintreten wird. Der Fürst hütet noch
Kronprinzen von Italien unb wurde auf dem ganzen. Regiments Wilhelm I Deutscher Kaiser und Köni»!«-,,orbi^s 1* u s U1?b lWrstpreußen, sondern das Zimmer, und ei» bestimmter Termin für die Wege begeistert begrüßt. Die Parade »erlief in m 34 ber W S 2 6 “5 ktd??fTbr^e ift b°ber «• nicht in Aussicht genommen,
üblicher Weise, der Großherzog von Baden führteI Freiherr von Steiuinger Flügel Adjutant und Militär- vorausllcktllck nn» Cq'« ^8s to t? bab»| —Söi bie Beratungen über die Sonntagsruhe
die heimischen Regimenter selbst vor, worauf stch der! bevollmächtigter in Berlin wird schon von Stuttgart I nm"fir6tsh»rf^1'rtr ' b"? untere Zoll-!i» der Montanindustrie, die bekanntlich am 20. d. M.
Kaiser auch an die Spitze seines badischen Regimentes ab imGefolgebeiMtS» rrffaT % I^Stt°lk°wo, ihren Anfang nehmen, find je ei° Vertreter des sttzte. Nach der Parade erfolgte die Begrüßung der grüßung schließt sich um 6i/2 Uhr Abends eiu^e- Wresche« Woic-vn Kr°^chiI Eschm"°^ herein8 fur die bergbaulichen Interessen im Ober« «riegerveretne und alsdanu unter nicht enden wollen- meinschaftlicheS Diner Am 18 IMontaol 10 2T®“l Paschen, Ostrowo I Bergamtsbezirk Dortmund und deS Vereins für die den Hochrufen die Rückkehr nach Karlsruhe. Bei I (Dienstaas 20 (Mitwochs unk 81 fDnrn/r«^d vermehrt werden, da mau deutscherseits I berg- unb hüttenmännischen Jutereffen im Aachener
der Paradetafel trank der Kaiser auf das Wohl der finden größere Manöver stal Am 21 Nachmittaas del Zollbeamten ^"Mehrung Bezirk und zwei Vertreter des Oberschlefischen berg-
Truppen. Heute Dienstag nehmen die Manöver 5 Ufr, «tt bie Sbretfe berl« b£ »tfÄ riehen, und hüttenmännischen Vereins geladen. Am 19. werde»
des 14. gegen das 15. Armeekorps ihren Anfang.! Jagdaufenthalt in Bellyn nach Mobacs Am 22 Iimmer nur fiel Grenze! die industriellen Vertreter eine Vorberatung abhalten.
-In einem Erlasse des Kaisers an den früh zwischen 1unb2 Uhr toSbieai bekannt wird, hat sich der deutsche
Sürsten zu Hohenlohe heißt eS: .Der festliche und M oha cs erwartet; na/kmlem«lfelhattlufdem birSkbknL i ber EinschleppungBotschafter v. Radowitz in Madrid um die Fördern?«
»arme Empfang, der Mr bei Meiner Ankunft nicht Dampfschiff .Orient" finde? der Aufbruch m atanSISSj £ K.u' °°?/wandt worden - des deutsch-spanischen Handelsvertrags mir in Metz, sondern auch seitens des gesamten Be-1 Pürsche statt. Ebenso wie der 22 ist auch ^r 23 Lot ber ta *ätfb/n ®unb®8:|unb die bisher erzielten Ergebnisse besonders verdient
Kks Lothringens in Kürzel bei Meinem Schlöffe vollständig der Jagd gewidmet Am 24 (Sonntaas Tbätiakit wieder E L?,« reg-l-nSßige gemacht. Es waren dabei größere Schwierigkeiten
Ilrville, sowie an allen sonstigen Orten, die Ich beaiebt fick ber Kaiser Msk-rn, e7 '^^^^I»kber Beginne« wird, sind nunmehr nach zu überwinden, als man bis jetzt erfahre» hat. Der dShrend Meiner Anwesenheit in Lothringen berührt Gvttesdievst nach Jsabellenfeld Während der KafferIstkretärS '$Dti^after "»stand es, die widerstrebenden Elemente
habe, bereitet worden ist, und die herzliche Begrüßung, Franz Joseph Bereit8 am 24 srSaVnn^X I S3etIi” 8U »warten. Es zu überwinden, trotz alledem war man tu Berlin
ioelche Mir die Bevölkerung in Stadt und Land abreist und nach Schönbrunn fährt verbleibt^der!Entwürfen banbeln^hk hT rw 9y3e 9ic^c c°“|”ft bem langsamen Schrittmaß der Verhandlungen «tgegengebracht hat, haben Mch wohlthuend berührt. Deutsche Kaiser noch 24 Stunden länger an bem Reichstaas »um^Teil fiJrX b^ ^neswegs einverfiauben unb man hatte bereits eine
«ehme die allerorts bargebrachten Huldigungen Jagdplatz, bricht also von Mohacs erst am 25 unerlediat oeblkb^ t82J,^ S h ! ^^ung der Verhandlungen über den Vertrag von
ils eine Bürgschaft dafür, daß derAnschluß LothliugenS l Abends 9 Uhr auf, trifft in Wien-Hetzendorf am 26 ! sollten 9 Ob tonn»ee r/1 beschäfffgen Madrid nach Berlin in Aussicht genommen. In-
teÄÄ Ä 5 Ä SÄfelSÄÄfiSs ÄÄ XJÄ
ggw, w, d-i d-- -«M.IN SSLL2 LLL2x
Anzeigen nimmt entgegen die Expeditton dieses Blattes, sowie die Annorcen-Bnreavx von Haasenstein u. Vogler in
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf XXVIII. QflfirÖ Mofle in Frankßm t a. M., Bei litt, München u. Köln; G. L. »•
Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, PariSi
I Re abfuhren, brachte mir die Alte mit dem gelben I Wie vom Blitz aetrossen fuhr her Freiherr I Roman von Hella Limpurg RunzelMcht ein wundervolles Rubinhalsband9 das herum, totenbleich, mi? glühenden Blickm starrt? n ob afrr^ak ch kann Ä
^Nachdruck verboten.! M als Bezahlung annehmen sollte. Dabei weinte die Frau an a y ’ n er 00 aber Slerch, kann ich nicht sagen.-
(Forffetzungi) und heulte sie so herzbrechend, daß ich Schneegans Was faaen Sie dafr^i- -r L -®So.lft gut. Was beträgt die Schuld der
Endlich war er anaelanat stellte das Merd ins auf den Vorschlag einging.- '>.1. mrV -. 5 r fragte er rauh, .beweisen Damen?-
Wirtshaus ein und begab sich zuerst zum Arzte, denL -®6 'st nicht möglich/' stieß Rudolf außer sich Sie zu stmfe?wiffenob6r — x6> roerbe . «Mr die letzten drei Wochen sind'» doch noch e für die Mutter mitzunehmen gedachte; derselbe I ^'vor, .nern, sie kann nicht falsch gewesen sein, es! „„ . " , . I immer zweihundert Mark. Wenn ich nur den dummen
Noe nicht zu Hause, und Thielen hinterließ die Be-1roar eine vorübergehende Verlegenheit —- I »Jiun' nun> wehrte sich die Wirttn unmutig, I Kram da beim Goldarbeiter los werde!-
Ifflung, ungesäumt nach Neudorf zu kommen, sobald „Ja, die wiederholte sich aber jeden Tag, und 1f?raÄ ni<? äei0?1' .unb bie . «Seien Sie ohne Sorge. Geben Sie mir Pa«
»hermkehre. Und dann begab er sich nach dem! wenn Sie die .Damen- früh in ihren Zimmern Ur hf» snrt» Sprache mit einander, l prer und Feder, so will ich Ihnen eine Bescheinigung
iimse, wo Sennora de Felderop gewohnt hatte. Igesehen hätten, na, da würden Sie ihnen wohl kaum gefeiert ihre Tackte?»» erzählt, wie!mitgeben, auf welche hin man Ihnen etwa da»
Auf dem Korridor trat ihm die Wirtin sehr l die Stange gehalten haben. Ich glaube — Sie find 19 ' L pochier zu Hause ist ! Zehnfache jener Summe auszahlen rotrb/
ttdrießlich entgegen, kaum seinen Gruß erwidernd.! betrogen worden.- L «Genug, unterbrach Thielen herrisch, .ich »erd .Was Sie sagen, gnädiger Herr - stammelte die
-Sind bie Damen abgereist?- ftagte er ruhig. „Frau, was unterstehen Sie fich zu sagen?- Auskunft über die Damen, die Frau hocherfteut, .nein, diese lieben, prächtigm
.Damen?- lautete die mürrische Antwort, ,hm,lrief der stattliche Mann mit blitzenden Augen, kennenI äienmtt. "^^' ^^reu beantworten sollen. AlsolDamen —- a
sie meinen wohl die Spanierinnen, die hier sechs! Sie mich, so nehmen Sie fich in acht.- ’ |iuerP ^igen Sie das Rubinhalsband.- I „Wenn ich Ihnen übrigen» die Bescheinigunq
roo^n$en? 3°' die sind glücklich fort, und! „Ach bewahre, gnädiger Herr, ich kenne Sie ®6 roar ein köstliches Schmuckstück, welches die gebe, so verlange ich dagegen auch von Ihnen ein OTTCl» nehme sie nie wieder auf, denn den Aerger!besser, als Sie die Spanierinnen kannten, aber — IS10" hervorholte, aber Rudolf wies es voll AbscheuIVersprechen -
t Sack,' Ner z» schlucken, wäre ich nicht im stände ge- von jenem Herrn, der heute früh mit den Beiben ?0”^? er wollte es nicht berühren. Die Brillanten .O, gewiß, gnädiger Herr! ich will alles tbun „ abfuhr, wissen Sie gewiß nichts.- funkelten zwischen den graziös gebogenen Goldblättern, I was Sie von mir verlangen - '
nttnt a «Was soll das heißen, Frau? weshalb sprechen .Von einem Herrn?- Jenes geheime Unbehagen! und die Rubinen flammten im Sonnenlichte wie Nun so reden Ki- Nicki «„r, t.
, «. M° unehrerbietig von den vornehmen Damen, I wuchs in Thielens Innern, doch noch blieb er rrchig d^utÄropfen. Er atmete schwer; daß die schöne I ben Damen roeber bet#
ab 3* »ch welche Sie doch gewiß viel Einnahmen hatten?- les konnte, es mußte Verleumdung sein! .Spanierin gelogen, lag klar auf der Hand; sie warIße5en g;e ' 7^* im 9uten "och im bösen, »er«
iachnay»f „Ich danke schön! Das bißchen Geld, das man. „Run ja. Er sah wie ein Franzose an« uuhIarm' f° arm' daß sie nicht einmal die Miete be-. ,
n — und ich hätte ja auch nichts zu , waren so schön und so gut — ach, ich hatte sie wirklich liebgewonnen — -
. " banfc schön! Das bißchen Geld, das man „Run ja. Er sah wie ein Franzose aus unblar5 arm' ba6 Re nicht einmal die Miete be- ~ J
- bekommen hatte, mußte blutsauer eingemahnt schien besonders mit dem Fräulein sehr befreundet lÄ fc,n"te' unb deshalb mußte sie ein Schmuck-.-.
l, Hess^ »den, besonders zuletzt. Zuerst hatten sie wohl. Als ich das Frühstück brachte, entwand sie fick 71 da lassen, um die Wirtin zu beftiedigen. I »C^bencn ^e- im ^utel.- Irabe feinen Armen.- I Weshalb hatte sie ihm von ihrm Gütern ihren. $ m „ S.ef. ™U .. .
Rudolf von Thielen erbleichte und trat emen l Thielen wankte, ein dumpfe» Aufstöhnen ent-1 Reichtümern erzählt? I Verächtlich wandte Rudolf dem falschen Weibe
/E; eine dumpfe Ahnung in der Brust rang fich feiner breiten Brust, doch er fragte von .Was wissen Sie sonst noch von den Damen?' S c‘ne*ini« daß da»
«Ättrf 6nte chm zu, daß ihm Schweres bevorstehe, doch.neuem: Wie biefi ber frembefierr? War »r I « cm L . J w 1 ’ ,beiliegende Rubmhalsband ihm gehöre, und verließ
Mam L-m di- Stin, biet« ■ tong, ba?- ’ " ’ ® *L J’l'S“ Ä?“5*“ “ J* ■" * ®-“8 --d Bort da«
ff ProÄ .-Sie dürfen so nicht sprechen, beste Frau. Ich „Ich weiß beides nicht, nur das weiß ich, daß frn^zankt^bat ^br SSt $fie in Ü SM ?^-C ”er9Qn9m' seit er vorhin glücklich und J« hM-toi 6nte dre Damen, fie warm sehr reich.' .alle drei auf eine sröblicke Reise anstießen. WId^emgezanlt, hat ifr georofr fle zu schlagen undIsorglos erngetreten, al» habe eine Geisterhanv ihm g»“' Ein HtaWtia* ,$ ml"’beinWimb,.Lnäbig«®“i, X,nSte «4^n“J?^K, ÄKi&Ä.J,'.'”?1;'» W "i- °°« Mck-nd- s-r> 'an, ber ton« 9rtiffe
- . k wenn fie bie geringsteÄl-inigk-N zahlen foüten, bie Frauenzimmer mären’, nicht raettl ’c foleiiIKffnS 9T."rt’ b!nn --wlalle, votiert Gluck unb Glaube unb Irene!
«W# mar der Spaß zu Bube, unb gestern, -nr, .SeknUrtaen'fei^"’ * bü brei’^%eX gesabren,-! G°«I-»""0 W)