Einzelbild herunterladen
 

wird ihre Arbeiten mit der Fertigstellung der Gesetze über die Tabakfabrikatsteuer und die Weinsteuer be­ginnen. ES ist selbstverständlich, daß aus diesen beiden Entwürfen nicht die ganze Summe gewonnen werden kann, welche für die Armeeverstärkung ge­braucht wird, und darum ist es auch in der That gleichgiltig, mit welchem Steuergesetze schließlich der Anfang in der definitiven Ausarbeitung gemacht wird. Man kann aber doch nicht umhin, zu sagen, daß es vielleicht besser gewesen wäre und auf Tausende einen günstigeren Eindruck gemacht hätte, wenn die verbündeten Regierungen es mit der Tabakfabrikatsteuer nicht so eilig gehabt, sondern lieber erst die Verschärfung der Börsensteuer, die Einführung einer Emisfionssteuer für Aktien und Wertpapiere sich gründlich angesehen hätten. Steuern sind notwendig, aber selttn populär; indessen von einer scharfen Börsen­steuer kann man wiiklich mit Recht sagen, daß sie heute in Deutschland zu den populärsten Projekten gehört. Ein schnelles Herantreten an die Verschärfung der Börsensteuer erscheint auch schon deshalb wünschens­wert, weil die Reichskowmisfion für die zestgemäße Abänderung und Verbesserung unserer Börsengesetz- geburg blutwenig Anstrengungen macht, um mit ihren Arbeiter« zum Abschluß zu kommen. Die Dinge sind dort ja noch so weit zurück, daß nicht einmal im Verlauf der nächsten Reichstagssession ein be­stimmtes Gesetz für das Parlament zu erwarten ist. Als es sich um die Einsührung der für manchen recht unbequemen Bestimmungen der Alters- und Invalidenversicherung, sowie der neuen Sonntags- ordnung handelte, da wurde vom Bundesratstische im Reichstage fortwährend gesagt: Nur Mut, die Sache wird schon gehen! Damals kamen weite Kreise der Bevölkerung in Betracht, die eine jede Mark-Ausgabe sich genau ansehen mußte». Hier beim Börsenwescn kommen nur eng begrenzte Kreise, die mit großen Geldmitteln arbeiten und anerkannter­maßen einen weit über das Löbliche hiuauSgehenden Luxus betreiben, in Rechnung, bei denen ein kräftiges Anziehen der Steuerschraube gar nichts ausmacht. Bei Handwerkern und Arbeitern walteten keine Be­denken ob, daß es jenen zuviel werden könnte; bei den Börseuleuten wird nun mit einem Male befürchtet, oder es scheint doch so, daß sie aus Maßnahmen, welche ausgleicheude Gerechtigkeit üben sollen, Nach­teil haben könnten. Das heißt die Vorsicht doch etwas zu weit treiben. Hält die Reichsregierung die Erzielung einer solchen moralischen Rückwirkung nicht für so bedeutend, nun dann mag man auch mit der Tabakfabrikatsteuer den Anfang machen;

Bisher hatten ja auch der Vater und er selbst alles aufgeboten, .die Freifrau in keiner Weise zu erzürnen, aber nun hielt es Rudolf für seine Pflicht sie vorzubereiten auf das, was eben unausbleiblich war, seine Verlobung. Bester den ersten Sturm austoben lasten, als in steter Erwartung desselben dahinleben Kurz entschlossen begab er sich hinüber nach dem Eßzimmer, um mit der Mutter zu reden, doch als er sie gesehen, ward er wieder unent- schloff'N; sie mußte sich s:hr elend fühlen.

.Guten Morgen, Mama/ sagte er, anscheinend heiter, .wie hast Du geschlafen? Ist es heute nicht ganz köstlich draußen?"

Sie fuhr beim Klange seiner Stimme so heftig zusammen, daß die Tasten in ihrer Hand klirrten und ein Wasserstrahl aus der Theemaschine über den Teppich spritzte; ihre großen stahlgrauen Augen ruhten mit einem so entsetzten, verzweiflungsvollen Ausdruck auf ihm, daß es den Sohn beinah er­schütterte und er liebevoll nach ihrer Hand griff, um sie an die Lippen zu ziehen; sie war eiskalt und lag schwer in der seinen. _

Mutter, Du bist krank?" fragte Thielen besorgt, .was ist Dir? Wir wollen nach dem Arzt schicken."

Die bleiche Frau rang furchtbar mit sich selbst, dann öffnete sie mühsam die trocknen Lippen und stieß hervor: .Nichts, lieber Rudolf mir fehlt nichts ich will keinen Arzt"

Aber, Mama, das darf nicht sein. Du siehst entsetzlich aus und mußt vor etwas erschrocken sein."

Ja," flüsterte sie heiser,sehr erschrocken ich habe vom Hexensee geträumt seine Geister verfolgten mich es war entsetzlich!"

Rudolf erbebte tief im Herzen, da war es ja, das düstere Verhängnis, welches schon längst über der Mutter hing. S» war herabgesunken und hatte

prinzipiell ist es, wie schon gesagt, nicht belangreich. Recht sehr zu wünschen ist aber doch, daß hierbei nicht des Guten zu viel, bei der späteren Börsen­steuer aber zu wenig gethan wird. Dabei würde ein schwerer Schaden herauskommen und die Steuer­gesetzmacherei arg in Mißkredit geraten. Ja der Be­völkerung walten bestimmte Empfindungen vor, welchen unbedingt Rechnung zu tragen ist; denn die Tragung von solchen materiellen und persönlichen Lasten, wie die Militärvorlage eine ist, zwingt immerhin zur thunlichsten Rücksichtnahme. Es ist recht zu wünschen, daß die neue Steucrkonferenz nicht blos die fiskalischen Interessen im Auge hat, sondern auch diejenigen des Steuerzahlers.

Die nächsten preußischen Landtags­wahlen

werden allem Anscheine «ach noch im Ottober be­gonnen werde». Die Landtagswahlen regen die Be­völkerung natürlich nicht so auf, wie die Reichstags­wahlen, einmal weil das Wahlsystem nicht jeder Stimme die gleiche Bedeutung beilegt und sodann weil im Landtage nicht so wichtige Fragen zur Ent­scheidung gelangen wie im Reichstage. Man merk: denn auch in der Bevölkerung wenig Teilnahme für den bevorstehende» Wahlakt. Die einzelnen Partei­leitungen müssen sich vielmehr bemühen, in den Zei­tungen darauf aufmerksam zu machen und die Wähler zur Agitation aufzumuntern. Die Teilnahmlosigkeit, welche aus alle dem erhellt, ist durchaus nicht ge­rechtfertigt. Wenngleich bei den Verhandlungen des preußischen Abgeordueienhauses die materiellen 3tter> essen nicht so in den Vordergrund treten, wie im Reichstage, so sollte doch darauf geachtet werden, daß für das Abgeordnetenhaus eine Zusammensetzung gesichert wird, welche nach bestimmten Richtungen eine gewisse Gewähr bietet. Zunächst nach der ideellen Seite, welche im Abgeordnetenhause überwiegt. Be­züglich der Kirche und der Schule habe» sich in den letzten Jahren Bestrebungen hervorgewagt, die früher als völlig aussichtslos überhaupt nicht zur öffent­lichen Bethätigung gelangten. ES war den Vev trctern dieser Anschauungen schon einmal gelungen, hart on die Linie des Erfolges hcranzurücken. Ihr Ansturm wurde schießlich glücklicherweise doch noch abgeschlagen. Es gilt jetzt möglichst viele Männer in das Abgeordnetenhaus zu wählen, welche sich auf solche Aenderungen des Kirchen- und Schulwesens nicht einlasse». Sodann werden aber auch in der nächsten Legislaturperiode des Landtages wichtige

ihren Geist verdunkelt; von neuem hatte der Wahn- siirn Besitz von bir Unglücklichen genommen. Nein, er durste nichts sagen, es galt zu handeln; sogleich mußte er mit dem Vater sprechen, um alle Fälle vorzusehen.

Nun, Mama," sagte er leichthin, obschon sein Herz heftig pochte, .wenn cs nichts weiter ist, so beruhige Dich; der Helle Sonnenschein des Tages wird all die bösen Träume vertreiben. Darf ich Dich um eine Tafle Thee bitten? Ich bin sehr hungrig, und diese Hörnchen sehen recht appetitlich aus. Wo ist denn Papa?"

.Er muß heute nach der Stadt fahren, es ist Schwurgericht, und er gehört doch zu ben Ge­schworenen; wenn sie ihn auslosen, kommt er zu Mittag wieder."

Rudolf unterdrückte mühsam einen Ausruf des Schreckens; die Mutter durfte nicht allein bleiben, und doch hätte er die Welt darum gegeben, hinein nach dem Bade zu reiten, um nach der Geliebten zu forschen und einen Arzt mitzubringen nach Neu­dorf. Indes bezwang er sich männlich und ergriff einen Brief, welcher noch unerüffnet auf dem Tische lag.

Ah, von Cousine Annemarie," rief er über- rascht,sich doch einmal, was sie schreibt, Mama, wenn sie uns doch besuchen wollte!"

Frau von Thielen öffnete das Couvert und ent­faltete den feinen Briefbogen, der eine elegante, feste Frauenschrist zeigte; als sie gelesen, blickte sie zu dem Sohne hin und sagte fast zaudernd:

.Sie fragt an, ob sie stört, wenn sie uns in nächster Woche für einige Zeit besucht; was meinst Du wohl dazu, Rudolf?"

Ei, das ist ja vortrefflich," rief dieser sichtlich erfreut,ich finde Cousine Annemaries Plan außer-

Gesetzesfragen zur Entscheidung gelange», welche eine große Sach- und Fachkenntnis von de» Mitglieder« verlangen. Wir erinnern nur an den Wasserrechts­gesetzentwurf, bei dem beinahe alle Erwerbszweige, Landwirtschaft und Industrie, Handel und Fischerei, selbst die Wissenschaft, wie Bautechnik u. s. w. inter­essiert find. Es gilt also Männer in das Abgeord­netenhaus zu senden, welche in praktischer Thätigkeit Erfahrungen gesammelt haben, um dieselben bei den bevor st-henden Beratungen verwerte» zu könne». Dies find zwei Gesichtspunkte, welche auf die Rich­tung der Wahlen einen Einfluß gewinnen müssen. Es darf dem nunmehr abiretenden alten Abgeord- netenhause die Anerkennung nicht versagt werden, daß es verstanden hat, die Aufgaben, welche ihm namentlich auf steuerlichem Gebiete gestellt wurden, in geschickter Weise zu lösen. Und wenn die deutsch- freisinnige Prefle sich gegenwärtig daran macht, die Abgeordnetenhausmchrheit deswegen zu schmähen und die Wähler gegen dieselbe gerade der Steuerreform wegen aufzureizen, so wird fie sehr wenig Erfolg haben. Denn die leistungsfähigen Steuerzahler haben selbst zugesianden, daß die ftühere Steuerverteilung nicht der Gerechtigkeit entsprach und Landwirte wie Gewerbetreibende habe» der Ueberweisung der Real­steuern on die Kommunen zugestimmt, weil durch deren örtliche Aufbringung die Schädigungen ver­mieden werden können, welche eine staatliche Ver­teilung immer im Gefolge haben muß. Mit der Hervorrusung einer Unzuftiedenheit wegen der Steuer­reform wird der Deutschfreisinn also überhaupt kein Glück haben. Jedoch diese Thätigkeit des Abgeord­netenhauses hat ihren Abschluß gefunden und so große Auerkennung auch die Mehrheit des alten Land­tages für ihre Mitwirkung verdient, so drängen sich nun neue Aufgaben für den Landtag hervor und demgemäß werden auch neue Gesichtspunkte für die Hinwitkung auf die Zusammensetzung des Abgeord­netenhauses auftauchen. Diesen Gesichtspunkten, von denen wir oben zwei erwähnt haben, gilt es bei der nächsten Landtagswahl Berücksichtigung zu verschaffe».

Deutsches Reich.

W. Kerkin, 8. Septbr. Am Donnerstag be­gab sich der Kaiser von Schloß Urville nach Bolchen und übernahm daselbst das Kommando des 16. Armeekorps. Nach außerordentlich hitzigem Gefecht warf General von Los mit dem 8. Armeekorps das 16. Korps bis Möhringen-Weibelskirchen zurück und drang selbst bis Bolchen vor. Im Laufe des Nach­

ordentlich annehmbar; ihr stilles, liebenswürdiges Wesen wird Dich zerstreuen, Mutter; auch ich freue mich sehr auf ihr Kommen, und der Papa wird glücklich sein, eine ebenbürtige Schachspielerin an ihr

zu haben."

So soll ich ihr zuschreiben?" fragte Frau von Thielen noch immer unschlüssig, aber doch schon

etwas unbestimmt.

Natürlich, Mama, aber wie wär's, wenn ich Dir die Beantwortung des Briefes abnahme und ihn dann gleich besorgte, da ich einmal hinüber nach dem Bade fahren möchte."

Da überlief ein konvulsivisches Zittern den Körper der Freifrau; ihre Pupillen erweiterten sich schreckhaft, und wie abwehrend streckte sie beide Hände aus.

Nein, nein," rief sie außer sich,nicht in»

Bad, überall, nur dorthin nicht'

Erstaunt sah Thielen auf die erregte Frau, ein heftiges Wort wollte sich auf feine Lippen drängen, doch er bezwang sich und fragte nur nochmals:

Weshalb möchtest Du e» nicht, Mama? Sprich offen; Du weißt ja, daß wir doch bisher nie ein Geheimnis vor einander hatten "

Aber die Folterqualen der unseligen Frau er­reichten bei diesen liebevollen Worten den höchsten Grad; sie konnte sich nicht bezwingen, und laut auf­stöhnend, die Hand vor die Augen gepreßt, stürzte sie hinaus.

Nicht zu ihr der Spanierin!" kreischte fie so gellend, daß sein Atem stockte,Du findest sie nicht mehr, denn ich ich'

Schmetternd flog die Thür hinter ihr zu, und Rudolf erhob sich vom Tisch, qualvoll aufstöhnend.

(Fortsetzung folgt)

-

ml

nlllB! Bundesstaate», sondern nur von Kommissaren der 11 verbündeten Regierungen beschickt werden. An Stelle

stand

Reich steht so da, daß es sich nicht gerade knickerig

H zeigen braucht, I|| recht wenig seiner

t, ein solches Verhalten würde auch

seiner Würde entsprechen, aber bei den

Mitgliedern des Reichstages dürfte doch nur recht

ige

(538 j

esrasst

wenig Neigung vorhanden sein, für diesmal mehr ja bewilligen, als ganz unbedingt erforderlich ist.

flüssig gemacht werden sollen, ist Letzteres der Fall, so würde auch anzugeben sein, für welche speziellen Zwecke die Ausgaben gemacht werden sollen, und zu erwägen sein, ob diese Ausgaben unumgänglich not­wendig, oder aber nur nützlich find. Das Deutsche

m der That nichts zu wünschen übrig läßt. Die Summe, welche die neue Militärvorlage erfordert, ist bekanntermaßen schon groß genug, so groß, daß man weit eher daran denken könnte, etwas fortzn- «hme», statt etwas zuzulegen. Die neue Konferenz

st stehlt ber, ker, 8.

n

Kilo i M t 8

(53 moDf

r r.

st irdische Güter besaß.

Was würde die Welt wohl sagen, wenn er ihr wunderbar schöne Wesen als sein Weib vor- Men durste; wie würde er beneidet und glücklich

des inzwischen aus seinem Amte geschiedenen Reichs­schatzsekretärs von Maltzahn-Gültz wird dessen Nach­folger Graf Posadowsky - Wehner den Konferenz-. Vorsitz führe». Da die neuen Steuergesetze dem Reichstage sofort bei dessen Zusammentritt im November zugeheu sollen, erfolgt die Spezial-Ausarbeitung in

Am Hrrerrsce.

Roman vonHellaLimpurg

(Nachdruck verboten, j

(Fortsetzung.)

Rudolf hatte eine ziemlich schlaflose Nacht durch'

Die zweite deutsche Steuer­konferenz

hat jetzt in Berlin ihren Anfang genommen. Aufgabe derselben ist die Durchführung der auf der ersten Sonferenz in Frankfurt a. M. gefaßten Beschlüsse, and im Speziellen die Ausarbeitung der Gesetz- evtwmse, welche die Einführung einer Tabakfabrikat- pener und einer Weinsteuer bezwecken. Da hierüber die prinzipiellen Entscheidungen schon in Frankfurt gefaßt worden sind, wird diesmal die Konferenz auch richt von den leitenden Finanzministern der deutschen

rentooü

taub,

chtveigtz TurnM m too& Abend i

-igcz i

8tand.

n i

n tusche- ob

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und flf|X Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

Feiertagen. Quartal-Abonnements-Pnis bei der Expe- sowie die Annorcen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in '

M bei allen Postämtern 2 Mk. L5 Pfg. (,xkl. , . Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. Jahr«.

Bestellgeld)! Jnserationsgebuhr für die gespaltene Zeile Sonnabend, 9. September 1893. Müsse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. * " Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.

Macht; das über ihn hereingebrochene, blendende Aück ließ ihn nicht ruhen; immer von neuem sah tchei ° das rosige Gesichtchen der Geliebten vor sich und irnrd Wie ihre frischen Lippen auf den seinen Und vur« daran schloffen sich Helle Zukunftsträume, die Ans- Meti ächt auf ein namenloses Glück an ihrer Seite, wel­cher ihn, den ernsten, stillen Mann fast berauschte Wie hatte er es verdient, dies liebreizende Geschöps sein eigen zu nennen? Mit seinem ganzen Dasein »ollte er ihr danken, fie auf den Händen tragen M allen Kummer, alles Leid von ihr fernhalten. $ut eins beunruhigte ihn, daß sie reich war. Wie ßnne hätte er dem schönen Mädchen alles zu Füßen »legt, was ihm ein gütiges Schicksal beschert, wie e fie mit allem Luxus überschüttet, den das ben bot I Aber sie bedurfte das nicht, weil fie ja

:ein§aai (531 fr.

«en bitt

tavd.

. ^riefen werden?

. Aber seine Mutter! Wie ein eisiger Hauch traf hrigtk Nt Gedanke an fie seine glühende Seele, und jene J Auen erbarmungslosen Worte von damals standen Wy Har und deutlich vor ihm auf wie Geisterschallen, esrasld welche über seinen Liebeshimmel dahinhuschten. Ja, it DicA 16 galt noch einen Kampf mit ihr und ihrer egoistischen (53dl Mutterliebe; ihm bangte davor, denn er wußte, wie Arzt jede seelische Erregung vermieden haben sollte, um nicht den finstern Geist, der in ihr Wummerte, abermals zu wecken

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nb Kirchhain.

6 *3te«ttton* * * * * * * 8unb Jlluftrirtes Sonntagsblatt. Redaktion und Expedition?Mattt llV1 3Rar6ur8*

i der That nicht zu früh, denn bis zur schließlichen MM Kenehmiguvg durch den Bundesrat ist es doch noch , ... "ein gutes Stück Weges. Warten lassen kann man lchwutq ^er schließlich den Reichstag nicht, denn die Debatte 'ej® ; wirb jebenfaUS sehr umfangreich werden, und die 6fyrt Fertigstellung der neuen Steuergesetze wäre gar nicht ni k»! gbzusehen, wenn mall nicht bei Zeiten mit der Arbeit M beginnt. Es wird nötig sein, daß, ebenso wie der ilsvm ^jchziag, auch die verbündete» Regierungen sich von e$uu,? vornherein darüber schlüssig machen, ob dem Reichs- tage nur die Aufbringung der Kosten für die neue T® u tzeercsorganisation angesounen werden soll, oder aber L ob gleich umfangreichere Mittel für spätere» Bedarf

Höchstens könnte die Frage einer Reichsschuldentilgung Mk.« noch ernstlich in Betracht komme», deren Dringlichkeit