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. Bei dem Pariser Chauvinisten man gar nichts aus, wenn man ihn zu be- von Hung-I lehren sucht; nur Imponieren hilft etwas.
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Kaisertage im Westen. ^-8 Militärverwaltung bekannt.! wohl nicht, wenn man sagt, diese Neigung sei auch «darüber sich die ganze Folgezeit zu vergällen. Es
Der Kaiser hat einen Erlaß an den Oberpräst-!Jahre vor seinem Rücktritte sagte♦” Wir^ können eine auck° daß d"e^easlust°unö"'ö^?^ ^^ksache, daß bis zu den achtziger Jahren
batten der Rheinprovinz, in welchem er seinen Herz Million Soldaten au unsere Weitarenre toitfen und I l-ind vk"^/"bs b" Deutsch-1die Revanchesucht in Frankreich auch nicht entfernt
üch-n Tank für den festlichen Empfang ausspricht, eine Mo^ d7-b waltia in V ^e "L Schlimmeres ge- ie Ausbreitung und Bedeutung hatte, welche sie
g-ncht°t. Die Kaiserin, welche am Montag Köln noch eine »0" imfiaSheute besitzt; damM lebte selbst Fürst Bismarck besucht hatte, ist von dort abends bei ihren Kindern des Fürsten Bismarck wird heute schon toeit übet® Äffe« be" 5°ffnun9' ein Vertragen mit dem west,
in Schloß Wilhelmshöhe bei Cassel angekommen, troffen und wir können wohl ruhig saaen daß wir d r T^uvveu ^sta^^ ?' toetbe möglich sein. An Gefälligkeiten
Der Kaiser hat sich, um seiner Zufriedenheit mit den noch eine vierte Million Soldaten zur Verfüauna iebr ^m Araen be?m ^mir» gegen die französische Republik hat es der eiserne
Leistungen der Metzer Truppen Ausdruck zu geben, haben werden, wenn es wiederum da alt anLmen der iaene? A»o»k- hnn r.S;^9 7f " ®5b te iener 3eit wahrlich nicht fehlen lassen,
zum Chef des 145. Regimentes ernannt. Der Be-1 sollte. Frankreich ist uns seit Sedan mit rasender «Generalen nn^"7ai7" I Gefälligkeiten, die aber unter dem bald ausbrcchenden
zirkspräfident von Metz bringt zur öffentlichen Kenntnis, Schnelligkeit vorangegangen - numerisch bat es da dafür ist ber^ruinfÄe ^“nrw^ aber wüsten Revanchegeschrei rasch vergessen wurden. Wie
d°ß der Kaiser mit besonderer Freude in feinem jenfeits er toBSÄ» bfAum ®offenbienfte I ber^mti^bet^ »e«k ^hnrhifirts^? «eber 0in0 b°s Revanchefieber burch ganz lothringischen Gute Urville verweile. Das -iftigste auglich ist dembunenRock entwiscken soll 2 v,7rd7 vorwärts selbst bann getrieben Frankreich, Tausende hat es in seinem Bann, und
Streben Sr. gRaW bat grkbtn 8u ersten n b ©o»at« mte toir welche sich -inen klare» Kopf bewahrt
die ftiebliche Arbeit zu förbern, würbe inSbesonbere Niemanden ein Zweffel, daß die QualM bei w°ge» doch nicht zu sprechen, Das ist bas
auch be» braven lothringischen Unterthanen Zeiten I Quantität nicht enifnrirfit Di- ttnrbfrnnänftf*»« I ' > w nächsten Kriege marschieren, wenn I Traurigste bei biefer ganzen Kalamität. So hat ei» M d-mr-d« SMIftab«Man.®rbat»m BSt SabotRIIR-chl H-Uf-- von «mbtmfta Rand«» I» Mstu-zm geworbenen begeisterten Empfang spreche der Kaiser I kommt man südlich von der Pnfre hnnn ™flZn «a I 1 ' , / hingewiesen, daß kein Feldherr, | und immer wieder Rüstungen hineingchetzt, über deren fdnen herzliche! Dank aus. D?r Kaiser erfreul sich geülud über welche dk- Men müa«7e^° ?»'1° «**» W doch wahrhaftig keinZweifel sein konnte, und
trotz der Anstrengungen der letzten Tage andauernd französischen Offiziere selbst schon außerordentlich Million Soldoi-?'" "wehr als eine halbe gegen die wir auf der Hut sein mußten. Und hätten M MU» »ohlb-ftnbm-. I- s«-h»t-r »«- -r. si.kl.gt hab-». kL tZ «J’m» M effi MUTSte bat; imb|i* 1871 ,» mta« St»««, WaBS.tM.ga.
kMgt. sei». Majestät täglich die laufalben R-gtaangs-1 baß bte Aarbllbuaa so viel all wünschen flbtia läftt lorbatn* »i.r ta«? Lan/6 e^I8^?6<I kchou außa.1 nicht genommen, wie wäre es bann gekommen s Tie v!chäst-,nImmtBoriiägeait,-g-»u»b-tt-IMubi-»,-n b-nn bie DiÄiolin Ist -in- r?«i"lar- -in eaa1fcn rm»f»™£ «S„ /re 'i dai EH»nvi»iften Waiden gesagt haben: »Nun wolle»
8m Dienstag wohnte b.r«at,er mit bat köntgltche» ist a6„ SrtWnblta “tarn SEÄSbllÜ! » * ?»,'-* bi- R-banch-I-, nnbDentschlanb hätte
Drinzen. den Fürstlichkeiten und den sr-mdlierrli»-« IrnN „n n^.„ 0eI *7 . "des Moment in Betracht kommt. Man denkeI womöglich noch mehr Soldaten gebraucht, als wir
ore. .. ™ --•tl Kerki«, 6. Septbr. Die Kaisertage i»
* '. S...82? k”id6t b ^ solcher Millionenheere auf den Hals bekommt, ist im der That noch nicht dagewesen sind. Was ganz be.
Die militärische Kräfteentwicklung «r-ßartig,» m*«uw m?»«,*bu »mm®s.V*t «St<b"Ia,‘'1”" K2 Ält ttaS’1b”s ‘m.m? bk
Cbtl 1 seit Sedan. SL«Lö"'2.°?**< *” Äo, Ä ’bÄÄÄ
Die Wiederkehr des zweiten September giebt I schlucken. 9 1 ”ur f® der-1 ^b^E^"L des deutsche» Kaiserreiches 1871 und ihn mit ungeheucheltem Jubel empfangen hat.
klulaß zu einer Betrachtung über den kolossalen Um-1 Wie Deutschland und Frankreich so haben auch olücklllb-n"^ nou Deutschland werde«Die Abnahme der Parade über das Metzer Armee-
Vwung in der militärischen Kräfteentwicklung, welcher lalle anderen Staaten in der sehr starken Bermebruna! oeben ^Kr'ieoslörm Tage» entgegen- korps gab der Bevölkerung besonders Gelegenheit zur
sich seit diesem Scklackttaae voffgoae» bot sr.77» 7" 7.7 ""°drung^g-hen, Kriegslärm und KriegSrustunge» wurden ver-1 Sympathiekundgebung, und Pariser Zeitungen müssen.
»Jäpy ou, uT 77 7— Us st«~- *=- (Nachdruck verboten.) | »Cie find reich, Ines? fragte er gedankenvoll I in ihrer Seele zu toben, endlich hob sie den Kops I war eine s-liae stunde die do« s^Nn- Noo^ , . Unb st- ,-h-n „TwÄ'^Ib mbemllanat M Ö Ä L SFÄ*S S «tmm-..b-n-lug.» .n, am bM.ro. jmL ‘MSföS
Ladeort bei den dünnen Klängen der Kurmusik, roo|mir 001 wie ein klaffender Abgrund, welcher zwischenI, *®te [tnb stammelte sie bewegt, ,©ie 7 7"c>^"^unllchen
■ Ines, elegant und strahlend vor Schobest und «n« gähnt.' weder mich noch meine Vergangenheit unb Drit je wieder aufsuchte, so oft stand Ines' Bild in
s Frohsinn, neben einer kleinen qelbhäutiqen Frau! »34 verstehe Sie nicht, Herr von Thielen - was 1^^^" mich doch lieben! Rudolf, nein, lassen Sie l Av^er, süßer Schönheit vor ihm; er sah ihre dunkel- Scherschritt, die sie ihrem neuen Freunde al» meine hat wein Vermögen mit unserer Freundschaft iU|unS fcheiden. ks wird besser sein für alle Teile; I stowenden Augen, hörte die weiche halblaute Stimme BtS ”KÄtaö»m? ^mmen Sie unb feiA. sie jg?wenn Sie ihr eine M « Ohr und Wlte die roten, frischen
Wvtschigen Boudoir, wo ein buntfiedriger Papagei und lassen Sie uns den heutigen Abend noch ver- Schwiegertochter brächten, die - F PP®n Sinhflnl r lk fi, »..«»„ahs r t. k
«während schnarrte: „Küsse mich, küsse mich7 I gnügt mtt einander zubringen." Thielen entging das Erbleichen und Verstummen I r.;Annan auseinanderfahren, und
Am liebsten aber gingen sie mit einande? nach »Ines/ rief der stattliche Mann erregt unb beS jungen Mädchens gänzlich; bei ihren Worten den Armen chleS^VÄ^ ^e gelberop »i Schauplatz ihres erften Begegnens, dem Hexen-«suchte die sich ihm entwindende kleine Hand festzu-17 ?urWprant, und jene Scene am Rudolf laß uns s-b-iden aber nkirfi hier
e; er hatte alle Schauder für sie verloren, und halten, »sprechen Sie nicht so. lassen S^die Maske L"d "£ b^ butter hatte sich in greller ®eut. L * ttaSKrtfäÄ -konnten stundenlang auf den Felsblöcken an fei- der Konvenienz ein einziges Mal fallen, denn Sie abermals vor fernem Gerste entrollt. 2^jch will nichtdaßerDich trMLebewIbl- «i Ufern sitzen, Ines plaudernd und lachend, Ru-Imüssen doch längst wissen, was hier drin in meiner! Nun kam also der gefürchtete Moment, nun hattet»^ auf Wiedersehen * eberoo()t
<f von Thielen ihr lauschend in stummem Ent-.Brust fo laut spricht —" ler eine Gattin gewählt fürs Leben und wollte sie! So muß es also wirklich fein I»-«z» rrtnt»
ton. Sie blickten hinab in die dunkeln Wasser »Aber, lieber Herr von Thielen,' schmollte das derjenigen ans Herz legen, die ihm bis dahin die Rudolf ernst und doch unendlich' alücklich nun >d grüßten ihre Bilder, welche sich zeigten, sie I schone Mädchen, und bie kleine Hand, welche er I Teuerste gewesen. Wie würde sie Ines aufnehmen? wohlan l Ich nehme die fchönße fdoffnunoauk^n ttfen Stemchen unb lachten, wenn bie Tropfen noch eben in der seinen gehalten, verschwand in den! Sollte es wirklich zu ernsten Konflikten kommen? künftiges Glück an Deiner Seite^rE mir Auf bem I ?Sie erschrecken müh! »Ines,' tief er und neigte sich liebevoll zu dem l Wiedersehen, Geliebte, in Madrid — unb hier bie
ton ' biT wn.7inX7\?eXfen 7r imii'^>n ^abe ^ets uur ange- schönen Mädchen, „sagen Sie nur ein Wort der goldene Fessel, welche fortan unsere beiden Geschicke
Farnkräuter zwischen dem! nommen, i«ß — daß I Hoffnung zum Abschiede, und ich will nicht ungestüm I verbinden soll. Nimm sie hin, Lieb."
it wahrend all dem verfloß die«... Sie ahnten nicht, Ines, daß ich m all I drängen. Nur rauben Sie mir nicht das eine, daß I Er hatte vom kleinen Finger einen Ring ge
bietend : „Nun einen SAritt meiter ifir Glück-1 unauslüfchtiöön UUS ^Wiedersehen, erringen mag I zogen, an dem einige kostbare Diamanten blitzten, kn bie "Ä Shmhe®!» S?« fi, hn« ORnto»n f. s. k durch ernstes Werben. Darf ich zu Ihnen kommen und ihn Ines dargereicht, welche hastig danach griff.
'Ä-N- ÄaT-1 "* ”* kI @n,|i nw”hXTL»Xäkä^"1" 'Lß
Ä‘ÄÄ’ f«‘S Sr* w*r"* 1 ’UT" b . ■ ,rang futcht^r mit ft» W batm -b-r Schmu- gt-bft Su Mr bÄfe wffif
ü.. - ' ' ' 1 nein n<ün d^s b?r Sie wollen scheiden ohne em armseliges brach das heiße, spanische Blut durch. .Ja,' noch einm letzten Kuß haben. Nun aber geh --
ir 5*®!1Äm'SiÄ.Ti rifti?;
«»»». Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Ikbetttro ob <.*«»«» Jlttistrirtes Sonntagsblatt. äntott“«”" 8 ta Rer>xtei
====——!
M 210. Marburg,
Donnerstag, 7. September 18SS. XXVIII. Jahrg.
———2! Dobt «. «s. in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover, Paris.
SkM-W feit diesem Schlachttage vollzogen hat. Tie ihrer Armee» nicht gespart und s ha tooM eine ^rden der-1 Sympathiekundgebung, und Pariser Zeitungen müssen,
SS Schlacht v°» Seda» trat allerdings an uud für sich Zeit gegeben, i» der so wenig nur auf dem Vavstr unkef ört S ^A-n Arbeit wen» auch widerwillig genug, eimäumerr, daß die
xber) 1 ^viger hervor durch die Menschenmassen, welche in gestanden hat, wie gerade jetzt Es ist ricktia P in widme» "n druckende Steuerlasteu Moselveste solches Schauspiel noch nicht gesehen hat.
rtfam selben einander gegenüberstandeu, der schließliche «Rußland besonders magauAusrüst^ I Meüoe damals habe» wohl nur recht Der Verlauf der Korpsparade, welcher der übliche
mtt, Siegeserfolg bildet hier die Hauptsache; immer-! und Mannschaften auch^ heute sich Manches nur auf eine berarfkie^ehL*/^ 9eba^ b°B „von Paris war, hat de» Monarchen in hohem Maße befriedigt, ffff' hm können wir aber von Sedan an, als dem be- dem Papier befinde» aber in keinemV?rbältn1s üeb welckk ? r°^0^wurde, gegen wie denn auch Graf Häseler, der kommandierende bmtenbftm Tage im Verlaufe des ganzen letzten das mehr zu der Unordnung in frühtteu Jah!eu ble ben follte ^ Die F?anr?s^ s^nd ^/^^r der tüchtigsten - . «ri-ges, rechnen. Ueber wie viel Soldaten verfügt In der russischen Armee ist immerbrav indie I ^b cin b W und« deutschen Heerführerist. Der Kaiser lobte die Mannes.
Iggww gatautn 8tff«n fmb | dgenen Ta!«-- Wmlagaat.Uw „ab man tat U. MfrüÄtoÄ^a^bS Eltf?"t"Äg,£Slm&
57/g ,
LV^iOi » Ufer des Hexensees standen,