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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.
Seei 8oU| 2222 Jllustrirtes Sonntagsblatt. Rckattion'imd^ÄL- MarÜ^LU“ *
Ito^ttgen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte»,
^»ic die Nnn-vcen-Bllreanx von Haasenstein n. Vogler in ,
Sr«lkf«rt <l M., Casiel, Magdeburg und Men; Rudolf XXVIII. 5^0010 Roffe in Frankfurt a. M., Berlin, Münchens Köln; Gi L. M 1
Daube n. Co. in Frankfurt tu M., Berlin, Hannover, Pari».
Onchnat täglich «der an ffitittagea nach «m«. «ab £¥1X .
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Spanien die Justizverhältnisse, und alle Bemühungen, hierin Wechsel zu schaffen, find gescheitert. Keine Partei hat dem Bestechnngsunwesen ei» Ende zu setzen vermocht. In Portugal fieht es nicht viel besser auS. Die bürgerlichen Unruhe» in Amerika dauern fort; der vollständige Mangel einer feste» und energischen Hand in Brastlien und Argentinien läßt auch nicht so bald eine totale Beruhigung er» hoffen. In Washington ist der Kongreß der Ver« einigten Staaten von Nordamerika zusammengetreten. Hauptaufgabe der Verhandlungen soll bekanntlich die Aenderung des Währungsgesetzes sein, welches s. Z. zu Gunsten der Stlbergrubenbefitzer geschaffen wurde, aber unter der heutigen Silberkrisis nicht aufrecht zu halten ist. Daß der Einnahme-Ausfall bei der Weltausstellung von Chicago ein sehr großer sein und mau lauge nicht auf die Kosten komme» wird, stellt sich immer deutlicher heraus. Die gesamte geschäftliche Situation in Chicago ist eine recht ungünstige. Man wird „drüben" wohl nicht so bald wieder an eine Weltausstellung denken.
Ein grelles Aufschreien der Kinderftau unter- t zuerst die grauenvolle Stille, die folgt Es ßt den stummen Mann, in dessen Fingern die «ine Hand erkaltet und schwer abwärts strebt, ' eckhast zusammenfahren, das ist das einzige Zeichen, er lebt.
Seine Ruhe hat etwas Beängstigendes, und sein rck streift an Wahnsinn, da er verzweiflungsvoll ' die kleine Leiche stiert.
wohl zustimmen, so daß der Reichstag sofort bei seinem Wiederzusammevtritt im November fertig auS- gearbeitete Gesetze zur Hand haben würde. Zu dem, was die Herren Finanzmiuißer in Frankfurt beraten habe», braucht der Reichstag selbstverständlich nicht ja zu sagen. Nachdem heute die neue Militärvorlage Gesetz ist, werden allerdings die Kosten derselben vom Reichstage bewilligt werden muffen, aber wie das erforderliche Geld aufzubringen ist, in dieser Beziehung wahrt die Volksvertretung sich die vollste und unbedingte Beschlußfteiheit. Es ist ganz gut möglich, daß von allen Gesetzentwürfe», die jetzt in Frankfurt aufgestellt werden, mit Ausnahme der Börsensteuer gar keiner angenommen wird, und es dürfte sehr fraglich erscheinen, ob der Reichstag besonders einer Tabalfabrikatsteuer zustimmen wird, welche eine Verteuerung der billigere» Zigarren und des entsprechenden Tabaks mit sich bringen würde. Darin läge eine erneute Belastung der breiten VolkSklasscn, die doch zur Soldatenvermehrung schon das Meuscheu- material geben, so daß man ganz ruhig den bemittelten Kreisen die Kostenaufbringung überlassen kann. Die vielfachen Mitteilungen über neue Steuerpläne, die zuweilen offenkundig einen sensationellen Charakter haben, brauchen darum doch keine Beunruhigung hervorzuiufen, weil der Reichstag zu genau weiß, was er zu thun hat, und der Reichsregieruvg wieder bekannt ist, wie der Reichstag denkt. Der deutsch- russische Zollkrieg, der nun zwei Wochen im Gange ist, bringt naturgemäß für manchen Privatmann Verdrießlichkeiten mit sich; aber die Ueberzeugung hat dock die Oberhand, daß wir hier energisch sprechen müssen, wenn wir bald zu einem nützlichen Friede» kommen wollen. Daß der Zollkrieg nicht immer und ewig fortdauern kann, fieht man selbst in Rußland, wo nach genauen privaten Mitteilungen keineswegs mehr eine große Siegeszuversicht besteht. Man will noch nicht gerade die Flinte ins Korn werfen, aber der russische Fiuanzminister Witte, der in so schneidiger Weise den Zollkrieg eröffnete und Deutschland im Handumdrehen einzuschüchtern vermciute, bekommt schon sehr derbe Worte zu hören. Bet uns hat der Zollkrieg schon mancherlei Verdrießlichkeiten geschaffen, in Rußland aber bereits Kalamitäten. Hinzu kommt, daß die anscheinend so großen Aussichten auf eine handelspolitische Verständigung zwischen Rußland und Oesterreichs Ungar» bereits arg zerflattert find. Mau kann fich auch dort über die Kornzollfrage nicht recht einigen, wenngleich die Differenzen dort nicht so groß, wie bei uns sein mögen. Immerhin find die Ausfichte» auf ein Zustandekommen des Vertrages,
unsäglicher Bitterkeit, „es werden Dir keine Kosten raraus entstehen. Meine Schwester und der Hausarzt haben mich zu überzeugen gewußt, daß nur eine gründliche Erholung mich vor dem Schicksal bewahrt, Dir dauernd zur Last zu fallen, und ich ziehe den Urlaub mit solchen Aussichten dem drohen- den Abschiednehmen m ü s s e n vor. Weiter interessiert die Sache Dich wohl doch nicht?"
„Nein, durchaus nicht," sagte sie kühl; dann stand sie mit einem formellen „Gesegnete Mahlzeit" ruhig beherrscht auf und ging in ihr Zimmer, das nach dem Tode des Kindes ihr ausschließliches geworden, da Pruß „wegen Schlaflosigkeit" in seine Arbeitsstube übergesiedelt war.
Wie sie händeringend, die Arme verzweiflungsvoll zur Decke streckend, hinter verschlossenen Thürm auf und ab raste, sah niemand.
„Möchtest Du ihr nicht ein freundliches Wort ägen?" mahnte Ange beklommen. Ihr war plötzlich mit Frauenscharfsinn ein sonderbares Angstge. ühl gekommen, ob jene verschlossene Frau nicht vielleicht eine klagelose Niobe sei, die ihr Weh mit eiserner Hand in der Brust zerdrücke.
„Wozu?" hatte Pruß gleichgiltig abgelehnt.
Ja, wozu? Ange mußte fich selbst gestehen, daß der Riß zu klaffend geworden sei, um mit einem freundlichen Wort jetzt noch geschlossen zu werden. Zudem wollte fie keine halbe Aussöhnung, die den kranken, vergrämten Mann vielleicht in der zwölften Stunde noch in seinem Unglückshause festgehalten hätte.
Er mußte heraus aus den alten Verhältnissen, maus ins frische, frohe Leben, der erschütterte Körper mußte gesunden und nachher der herabgedrückte Geist.
„Die Lunge ist ganz wenig erst an der Spitze
gegen den König Malietoa erhöbe» hatte, ist diesmal vom Glück verlassen uud geschlagen. Zum Schluß wurde er mit feinen vornehmsten Anhängern von deutschen und englischen Seeleuten entwaffnet und gefavgen gesetzt. Damit ist seiner unruhigen Thätig- keit, zu der er von de» Amerikanern aufgestachelt wurde, einstweilen ein Ziel gesetzt und die Ordnung der zerrütteten Zustände auf de» Inseln kann ernstlich in die Hand genommen werde». Aus unseren übrigen Schutzgebieten liegt etwas von Belang »icht vor.
Die sommerliche Stille wird durch keinerlei aufregendes Ereignis unterbrochen; weder der russische Zollkrieg noch die Finanzministerkonferenzen in Frank- flirt a. M., die gegenwärtig stattfinden, sind geeignet, lluruhe und Besorgnis in einem Grade hervorzurufen, daß schon jetzt die weitesten Kreise der Bevölkerung hierdurch in Mitleidenschaft gezogen würden. Die Konferenzen der Finanzminister der einzelnen deutschen Bundesstaaten, welche der Aufbringung der Kosten der neuen Heeresorgauisation oder Reichssteuerreform gelten, werden naturgemäß nur kurz sein; den Konferenz- tellnehmern war das gesamte Beraiungsmaterial schon
Grethe, unserer verheirateten Tochter, in ihrer Villa in Nizza Dich auskurieren lassen"
War Pruß zu müde, um lange gegen den liebevollen Ansturm anzukämpfen, sehnte er sich aus der freudlosen Atmosphäre seines Hauses heraus in die erwärmende der innigen Familienliebe der Schön- eichs? Er gab schließlich den Protest auf, und in seiner toten Seele regte sich etwas, das dem ersten Frühlingshauch nach erstarrender Winterkälte gleichkam.
Er blieb nicht mehr apathisch bei Anges Reiseplänen. Er unterschrieb mit fester Hand das Urlaubsgesuch, das Ange für ihn aufgesetzt. Er wehrte sich nicht mehr gegen den Gedanken eines Weiter- lebens, ja es zuckte wie ein freudiger Funken in seinen matten Augen auf, als in unglaublich schneller Zeit die Urlaubsbescheinigung eintraf.
Sie saßen gerade bei Tische, ein schweigsames Trio, sich mechanisch den Lebensgewohnheiten wieder unterordnend, als das Amtsschreiben ihm überreicht wurde. Viktoria, die blasser und weniger frisch als sonst in der tiefen Trauer aussah, deren gekniffene Lippen im übrigen die alte Verschlossenheit aus- drückten, sah befremdet den Freudenblitz auf dem vergrämten Gesicht, nachdem er das kurze Schreiben überflogen.
„Sechs Monate," wandte er fich erläuternd an - nge, die aufgestanden war und ihm über die Schulter lugte.
„Darf ich vielleicht auch erfahren, um was es ich handelt?" fragte Viktoria scharf.
„Pruß wird auf sechs Monate Urlaub nehmen," agte Ange mutig.
„Und davon höre ich jetzt erst, nachdem die Sache eine vollendete Thatsache ist?"
„Beunruhige Dich nicht," erwiderte Pruß mit
wie gesagt, schwach, und wenn man in Petersburg so weiter macht, kann man bald zwei Zollkriege, statt des einen, auf dem Halse haben.
Die auswärtige Politik ist, nachdem die Siamfrage zum überwundene» Standpunkt geworden ist, fast ebenso still, wie unsere innere. Die Franzosen verdauen ihre» neue» Erwerb und richten sich häuslich ein. Die Wahlbewegung für die Ende dieses Monat! in Frankreich bevorstehenden allgemeinen Neuwahlen zur Deputiertenkammer ist ruhig, der Panamaskandal ist selbst in den Provinzen, wenn nicht ganz ver gessen, so doch stark in den Hintergrund getreten un das siamesische, glücklich überstandene Abenteuer giebt für die Republik eine prachtvolle Wahlreklame ab. Der große Rieseustreik der englische» Bergarbeiter, der wohl der umfaogreichste Ausstand ist, der jemals in Europa stattgefunden hat, schwankt hin und her; bald sind die Chancen für eine Wiederaufnahme der allgemeinen Thätigkeit größer, bald find sie geringer, cs dürfte aber doch noch eine beträchtliche Zeit währen, bis alles wieder im alten Geleise ist. Die Wirkungen des Ausstandes sind, da viele Etablissements wegen Kohlenmangels zur unfreiwilligen Arbeitseinstellung gezwungen werden, sehr schädliche und die Folgen der jetzigen Einnahmeausfälle werden erst nach langer Zeit überwunden werde». Dem aufsässige» Khedive Abbas von Aegypten gegenüber hat sich die Londoner Regierung jetzt zu einigem Entgegenkommen bereit erklärt und namentlich de» persönlichen und auf Etikettenfragen gerichteten Wünschen des jungen Fürsten mehr als bisher Rechnung getrogen. Man hofft, daß Abbas nun in der nächsten Zeit wenigstens aufhören wird, seinen britischen Beschützern Verlegenheiten zu bereite». Aus Rußland, Oesterreich - Ungarn, Italien und von der Balkanhalbinsel liegt etwas Neues von weitergehendem Interesse nicht vor. I» Belgien sind wieder einmal die schon seit Jahren andauernden inneren Streitigkeiten in scharfer Weise a» die Oberfläche getreten. Sn Zürich in der Schweiz tagt der internationale Arbeiterkongreß. Aus Spanien und Portugal ist wieder einmal eine bedeutende Zunahme der inneren Schwierigkeiten zu berichten. In Madrid verhindert der unausrottbare Parteihader und der Parteiegoismus alle und jede ernsthaften Reformen, und von diesem Versumpfen der Verhältnisse ziehen dann die Republikaner ihren Nutzen. Ihr Anhang wächst von Tag zu Tag, und es ist wohl lediglich eine gewisse Rücksichtnahme auf die Jugend des jungen Königs Alfonso, welche fie hindert, eine» entscheidenden Schlag zu thun. Besonders im Argen liege» in
aus mitleibenbem Herzen ringen, die kein Trost sind, aber dem Heimgesuchten naheführen: neben Dir schlägt ein mitfühlendes Herz.
Und was kein Trosteswort vermocht hätte, das that diese grenzenlose, wie eine warme Flut sich über ihn ergießende Liebe.
Nuckhastes Schluchzen erschütterte die ganze Gestalt. Dann folgte erlösendes Weinen, und dann klagte, stöhnte, schluchzte er sein lang verhaltenes Weh an dieser treuen Brust aus, vor der er sich seiner Gebrochenheit nicht zu schämen brauchte.
Und auch die nachfolgenden Tage hielt und stützte ihn ihre wachsame Liebe. Sie führte ihn durch jene schlimmste Stunde, wo wir mit der leiblichen Hülle erst den Geliebten wahrhaft aus dem Hause scheiden sehen, sie ebnete ihm auch die Zukunstswege mit tapferem Eintreten und sicherer Erkenntnis des Notwendigen.
Freilich hatte sie da vorerst einen harten Strauß mit Pruß selbst zu bestehen.
„Auf keinen Fall, so lange meine Kräfte mich noch tragen," hatte er mit seinem müden Blick so energisch protestiert, wie das bei ihm überhaupt noch möglich war ..Soll sie noch mehr auf mick herabblicken, mich noch verachten dürfen, wenn ich ganz und gar mich von ihr abhängig mache? Laß kommen, was kommen will," schloß er, „mir wär' wohl dabei."
„Gerade deshalb darfst Du Dich nicht langsam insiechen lasst u, mußt Dich ausraffen zu männlicher -'hat Ich sprach nicht von Deinem Abschied, sondern davon, auf ein paar Monate Urlaub zu nehmen, und habe an dem Oberstabsarzt die wärmste Unterstützung. Er hat das Feld für Dein Gesuch chon vorberettet, und Du wirst wahrscheinlich schon in ein paar Tagen mit mir reisen können und bei
Allein lassen!"
Wochenschau.
Unser Kaiser steht am Ausgangspunkte seiner Sommerreisen. Aus England ist der Monarch in Helgoland zur Besichttguug der dortigen Festungs- bauten eingettoffen, wird daun die deutschen Schiffe in der Ostsee inspizieren und hierauf nach Potsdam komme». Der Herzog Ernst von Sachsen-Coburg- Gotha war von einem Schlaganfall betroffen, der anfänglich bei dem hohen Alter des Patienten einige Besorgnis hervorrief. Erfreulicherweise hat sich das Befinden des Herzogs, der bekanntlich zu den thötigsten Borkämpfern der deutschen Einheit zählte, bereis wieder gebessert, so daß mit Gewißheit wohl au: eine volle Genesung gerechnet werden kann. Au' ben Samoainseln, wo bekanntlich die deutschen Handels interessen recht erhebliche find, scheint nun endlich wieder die Ruhe gesichert zu sein. Der kriegslustige Häuptling Maiaafa, der wieder einmal die Waffen
Deutsches Reich.
W. A erkii», 12. August. Unser Kaiser traf am Donnerstag Mittag nach einer vortrefflichen Reise bei der dänischen Insel Langeland ein und besichtigte von der Yacht „Hohenzolleru" aus das Panzerschiff „Wörth". Südlich von Langeland entwickelte fich alsdann die Manöverflotte zu einer Gefechtsübung, nach deren Beendigung fich der Kaiser an die Spitze der Flotte setzte und diese in den Kieler Hafen führte, woselbst die Ankunft nachmittags erfolgte. Am Freitag Vormittag nahm der Monarch die Vorträge der Kabinette und des Auswärtigen Amts entgegen. Die Abreise des Kaisers von Kiel dürste am Sonntag Abend erfolgen, so daß der Monarch am Montag früh in Berlin eintrifft. Um 9^ Uhr wird derselbe sodann dem aus Spandau nach Berlin überstedelnde» 4. Garderegiment entgegenreiten und dasselbe beim Großen Stern treffen. Später findet im Osfizier- kastno der reuen Kaserne in Mcabit eine Frühstückstafel statt, an welcher der Kaiser wahrscheinlich teil- nehmen wird. — Die Kaiserin trifft ebenfalls am Montag stütz in Berlin ein. — Prinz Friedrich Leopold von Preuße» fft am Freitag Vormittag an der Spitze seines Regiments Gardes du Corps von Potsdam in Berlin eingerückt. Der Prinz fuhr alsdann in der Equipage von der Dragoner- kaserne in der Belle-Alliaucestraße nach seinem Palais am Wilhelmsplatz. Die Prinzesfln Friedrich Leopold
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Roma» von & Zoeller-Lionheart.
[Nachdruck verboten.^
(Fortsetzung.)
vorher unterbreitet, sie waren also im Stande, sich ; schon vor Beginn der Beratungen ihre Stellung zu k bilden. Nach allen bisher laut gewordenen Mtt- telluugen sollen eine Tabaksfabrikatsteuer, eine Wein- rzem \ ^mer, die Börsensteuer und einige kleine Luxussteuern ment Mc «forderlichen neuen Summen einbringen. Finanz
«f miniffer Miquel hat die bezüglichen Vorschläge im Einzelnen ansgearbeitet und seine Herren Kollegen werden ihm in Frankfurt a. M. im großen Ganzen
eine neter ganz amt.
-T-rtl. Viktoria tritt heran, fie will ihm die Hand des JCHO «indes entwinden. Er stößt fie bei Seite und sagt «• tr. Wit schwerer Zunge:
waschen)
l Und sie geht stolz und stumm, ohne ein Wort m Liebe, des Mitempfindens, das seinen starren : schmerz vielleicht gebrochen hätte.
k Sie läßt fich, im Innersten gekränkt und belei- ■ ■ *8t, von hres Kindes Totenbett fortweisen. Sie!
™ M auch daran keinen Teil mehr, und ihr stolzes vrz verhärtet und erbittert sich immer mehr.
_ j Einsam, gehobenen Hauptes will fie ihre Straße f ft« b’e Verkannte, die immer ihre Pflicht erfüllte, man läßt fie von hinnen gehen wie eine Fremde, ^e’e Totenkammer und dieser starre kleine Kör- g°f!e'i nichts mehr angeht
>.Das letzte Band zwischen den Gatten hat der 1481 kvd eben zerrissen.
d Slun erst legen fich Anges beide Arme um sei- (46“ *n Nacken — sie hat noch immer gewartet, ob die
§6ere es nicht thut, und fie flüstert ohne Aufhören *^r ihn hin sinnlose, unzusammenhängende Worte, r* ste die angstvolle Liebe eingiebt, Laute, die sich
und/ küß-)
U nifgliebt e sich q leibet : höflich itdll! fein uch fang j ■