Einzelbild herunterladen
 

MechM IMw

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. M Oeaf --.«L Äerfee ! 1 » 6 « e 9 A A TTtll*!* ----1 Im I AJ1 1 > a _ .

Ber«N»»Mcher Redakteur: Christoph RautrnhauS in SRetBeig. Redaktion und Expedition: Markt 21t

d

Jti. 185

ie

(4689

er,

ig zo

thevon Mari »OM. lark, Mark, »Mark, Oft ptdebit c. 29.

rgs- -ntl.

Tie neue russische Maßregel wird aber vielleicht das Gute haben, daß sie auf beiden Seiten jede Unklarheit beseitigt und insbesondere denen, die da wegen der ihnen erwachsenden wirtschaftlichen Be­nachteiligung grollen und von Nachgiebigkeit und Zugeständnissen sich einen Borteil versprechen, die Augen geöffnet haben wird: nur beharrliches, ent­schlossenes Festhalten an dem einmal eingenommenen Standpuntt kann zum Ziele führen. Es mag ja beklagenswert sein, daß manche exportierenden Ge­werbe bei uns arg geschädigt werden: aber das Klagen darüber hilft nicht, ja es würde nur in Ruß­land die falsche Vorstellung verstärken, daß wir wirt­schaftlich von ihm abhängig seien und den russischen Markt wie die russischen Bodenerzeugnisse nicht ent­behren könnten. Wird aber in den gewerblichen und Handelskreisen Deutschlands mit demselben Ernst und derselben Entschlossenheit, Ruhe und Würde, wie es von der Regierung geschieht, das russische Vorgehen erwidert, dann wird das ist zu erwarten dort die Erkenntnis Platzgreifen, daß man sich durch den Ausschluß des deutschen Exports nur in das eigene Fleisch geschnitten hat: nur so ist ein Wandel in Aussicht.

Der Zollkrieg mit Rußland.

Die deutsche Presse würdigt mit vereinzelten Aus- ^hmen vollkommen die Haltung der Regierung in W uns von Rußland aufgedrungenen Zollkriege, ßs wäre in der That eine unverzeihliche, zu falschen Korstellungen Anlaß gebende Schwäche gewesen, warn Deutschland, gegenüber der Einführung des russische» Maximaltarifs auf die aus Deutschland W<h Rußland eingehenden Maaren, nicht diejenigen Maßnahmen getroffen hätte, die getroffen worden jmb. Der russische Maximaltarif kommt einer Aus- tzerrung deutscher Maaren gleich; es war demgemäß geboten, von der Befugnis eines fünfzigprozentigen Zollzuschlags russischen Maaren gegenüber, welche das Zrllgesetz dem Bundesrat zuspricht, Gebrauch zu mchen. Wäre es nicht geschehen, so wäre die Wirkung du gewesen, daß der russische Export nach Deutschland, der schon dreimal so groß ist wie der deutsche nach Rußland, freien Spielraum gehabt hätte, während safere Maaren die Thür in Rußland verschlossen Anden haben würden. Nicht nur das eigene wirt- tzaftliche Interesse nötigte uns zu der getroffenen Maßregel, sondern auch die Selbstachtung.

Rußland hat nun die deutsche Maßregel durch N neue Verordnungen erwidert: es hat den Schiffes

(4799 8, V.

«Hrf «d Bede«! 8o<6, Unit»erM«-8*4toi<ferei ix Stetbatfr O? ft** 81*41 ® ^*****1. * *A_k

E-p-diti-u: M«kt 21.JlMftNrteS SVNMitgshllltt

Lilly sah sie unverwandt aus unnatürlich großen IEntrüstung die bebende Gestalt nicht von sich stieß, Augen entsetzt an. I die sich eben noch wie in Wabnsinnsschmerz gebärdete

Barmherzigkeit, was ist geschehen?" wiederholte I und dann in elender Selbstsucht schon wieder an sie angstvoll, und ihr Blick ging hilfesuchend zu l sich zu denken begann.

Herbert hin, der mit verdecktem Antlitz vor sichIch habe einen Brief von Gerald an Sie," hinzubrüten schien. «sprach Herbert mit tiefer Bewegtheit, nahm das

Ihr Mamr rst krank, schwer erkrankt," wollte «letzte Schreiben mit scheuer, ehrfurchtsvoller Be- Ada schonend vorbereiten. wegung aus der Tasche und überreichte es der

Ta schrre Lilly scharf auf:Ihr seht aus, als «Witwe feierlich.

wenn er schon tot wäre. Quält mich nicht, gebt Gierig wühlten sich ihre Augen da ein. In mir Gewißheit!" Idas eben noch todblasse Gesicht stieg langsam holde

Kerne Antwort. Dumpfes, unheilvolles Schwei Rosenglut, und ganz überflammt davon, dem ersten gen, wahrend dessen Ada Lillys Kopf an ihre Brust Impuls gehorchend, sprang sie jäh empor und nahm und besänftigend ihr Haar strich. schob die sie umfangenden Arme Adas rücksichtslos

Tot, tot, tot, mein guter, lustiger Junge tot!" pon sich.

stöhnte Lilly vor sich hin, und dann brach sie in« Da geschah etwas Unfaßbares, Unglaubliches, ein herzzerreißendes Schreien und Schluchzen aus,«etwas so Unerwartetes, daß die beiden Zeugen des das krampfhafte, rasende Schluchzen von Kindern I Austritts wie gelähmt verharrten.

und Menschen, die das Leben noch keine Beherrschung I Lilly stürzte besinnungslos auf Herbert zu und gelehrt, und drehte das Taschentuch zum Stranglwarf sich ihm an die Brust.

zwischen den zuckenden Fingern. I -Er giebt mich Dir, ich soll Dein sein!" stammelte

,Oh me, oh me!" war der egoistische Weh-1 Re, und Herbert saß stumm und starr wie eine Bild- chrei, der von ihren Lippen hallte, und wie in I iäule und griff nicht zu und wehrte sich nicht, als Krämpfen wand sich ihre Gestalt.Was soll aus I die Arme des jungen Weibes ihn im kindischen Un- mir werden, oh me!" So bemitleidete und be-l8^stüm umfaßten, und sie ihr weinendes Gesicht wie weinte sie sich, ohne eine Frage, ohne auch nur «Schutz suchend an seine kalte Wange preßte.

einen Gedanken nach der Todesursache zu finden. I yjjj

«Wer wird jetzt Sorge für mich tragen?" fragte In wenigen Tagen war der Schmerzenssturm re ohne Uebergang angstvoll mit hartem Blick in I verrauscht. Herbert war scheinbar gefaßt, aber sein den glänzenden Augen. überwachtes Gesicht, die müden Augen verrieten die

Ich!" sagte Herbert fest. Der Ton klang so schlaflosen Nächte. Ada ging still und verschlossen ererlich wie ein Eid, aber der herbe Zug um diel ihren Pflichten nach und füllte die Mußestunden Lippen kündete den moralischen Widerwillen. «mit Malereien aus, die sie gut verkaufte. Ihre

Und mit moralischem Ekel, mit der ganzen Auf-l Fächer und Vignetten waren kleine Meisterstücke des rietung ihrer Willenskraft hatte die hochherzige Frau I talentvollen Fleißes.

gegen sich selber zu kämpfen, daß sie in sittlicher l Lilly ging ganz auf in der löblichen Aufgabe,

! hinaus noch Ausnahmen für Waren zuzulasfen, über Iwerde von der unteren Donau aus dem rumänischen : welche bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Kauf- Königshofe einen Besuch abstatten und an den rumä- 1 vertrag abgeschlossen war, würde mit der russischen nischeu Herbstmanövern teilnehmen. Die ersteren : Auffassung von der Berechtigung des Einwandes Angaben sowohl wie die letzteren sind nach guten 1 der vis major in einem allzu großen Gegensatz stehen. Mitteilungen aus der Luft gegriffen, trotzdem sie ; Mögen im Einzelnen Ausnahmen aus Billigkeits- noch in den letzten Tagen, namentlich in rumänischen rücksichten vom Bundesrat gewährt werden, so wird Blättern, vielfach verbreitet worden sind." Folgende doch in der Hauptsache daran festzuhalteu sein, daß kaiserliche Ordre betr. das Gehalt beim Urlaub Deutschland in dem Zollkampfe den Eindruck voller veröffentlicht dasMarine-Verordnungsblatt":Ich Entschlossenheit zur Wahrung der eigenen wirtschaft-l bestimme, daß die im Bereich Meiner Marine zur lichen Interessen macht: nur so ist die Wiederher-1 Erteilung eines Urlaubs von drei Monaten berechtigten stellung normaler Verhältnisse möglich. Stellen in Ausnahmefällen das Gehalt auf die ganze

" Tauer des von ihnen bewilligten Urlaubs belassen

rflPÄ Sßptffi Ifönnen' und ermächtige Sie, die hieraus sich ergebenden

w o \ , Aenderungen der Besoldungsvorschrift für die Marine

W- Serkin, 8. August. K a i s e r W i l h e l m im Frieden anzuordnen. Schloß in Kiel, den 25. Juli verblieb am Sonntag in Cowes an Bord derHohen- 1893. Wilhelm. In Vertretung des Reichskanzlers zollern . Vormittags nahm Se. Majestät an dem Hollman». An den Reichskanzler (Reichs-Marineamt)". Gottesdienste teil. Abends fand bei der Königin Als Schiedsrichter für die Kaisermanöver bet Viktoria em Diner statt, an welchem der Monarch, Metz wurde, denMünch. N. N." zufolge der sowie die Mitglieder der königlichen Familie teil- Kommandeur der 2. bayerischen Kavalleriebrigade nahmen. Am Montag Vormittag 8 Uhr hat der Generalmajor Frhr. von Könitz berufen. Wie Kaiser an Bord derHohenzollern" den Hafen von in der preußischen Armee, so wurde auch in Cowes nunmehr verlassen. Bet der Abfahrt gab der bayerischen an eine größere Anzahl von Stabs- das englische KriegsschiffNeptun" den Ehrensalut offizierm a. D. die Anftage gerichtet, ob sie geneigt ab Als die YachtHohenzollern" bei dem Schloß seien, im laufenden Jahre während der größeren Osborne vorbeifuhr, senkte sich die Kaiserstandarte Truppenübungen eine freiwillige Uebung als Bataillons- zum Abschiedsgruß. Von Schloß Osborne wurde I kommandeure der Infanterie oder Abteilungskom- der Gruß in gleicher Weise erwidert. Die deutschen mandeure der Feldartillerie abzuleisten, um für be- Knegsschiffe, welche bereits vorausgefahren waren, sondere Formationen der Infanterie und Feldarttllerie lolle^ mit derHohenzollern" bei Beachy Head zu- im Mobilmachungsfalle Verwendung zu finden. Diese sammevtreffen. Der Kaiser soll versprochen haben, Maßregel ist dazu bestimmt, für den Bedarfsfall eine im nächsten Jahre wieder zu besuchen, falls entsprechende Anzahl geübter Kommandeure zu habe» »icyr unerwartete Ereignisse ihn daran verhindern.I Die »Times" meldet aus Berlin, in dortige» Der Kaiser komm*, wie schon mitgeteilt, heute, Tiens- gut unterrichteten Kreisen nehme man betreffs des tag, Vormittag vor Helgoland an. An der Landungs- voraussichtlichen Ergebnisses der künftigen Handels- brücke findet Empfang, darauf eine Fahrt durch den Vertrags Verhandlungen zwilchen Deutschland und Tunnel nach dem Oberland, Besichtigung von Panzer- Rußland eine» sehr seeptischen Standpuntt ein türm 1 und Probeschießen vom Panzerturm 4 statt. Das Verhalten des russischen Finanzministers Witte Das Frühstück wird beim Admiral Maustng etnge- habe in Berlin nicht den Eindruck zurückgelassen daß nommen werden. lieber angebliche Kaiser- derselbe alle von Deutschland geforderten Konzessionen reisen schreibt dieKreuzztg.":Wir hatten in bewilligen werde. Nach derNow. Wr" sei den letzten Woche» wiederholt Veranlassung, mannig- übrigens die russische Regierung bereit, die Handels­sachen Ausstreuungen über angebliche Reisen des Vertragsverhandlungen mit Deutschland auf der Grund- Kaiser Wilhelms, die nach den österreichisch-ungarischen läge gegenseitiger Zugeständnisse auch schon vor dem Manöver» im September dieses Jahres in der Richtung 1. Oktober zu beginnen, daß aber, falls die deutsche gegen Osten geplant würden, entgegenzutreten. Bald Regierung hierauf nicht eingehe, die russische auf den hieß e?, der Kaiser werde mit seinem kaiserlichen bisher ergriffenen Maßregeln fest beharren werde. Gastgeber eine Fahrt an das Eiserne Thor an der «Wie dasMemeler Dampfboot" berichtet hat unteren Donau unternehmen, um die dortigen Spreng- die Erhöhung der Lastengelder auf die deutschen ungsarbeiten zu besichtigen, bald wiederum, der Kaiser Schiffe in russischen Häfen für die Rhederet

»rf-rint täglich meß« tut werkt«,« nach S»«-. sae rwi .

Marburg,

Mittwoch, 9. August 1893.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatter,

sowie die Armoncen-Bureaux von Haasenstein tu Vogler in ,

Srlmkfnrt tu M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. ftaDTQ« Mosse in Frankfurt tu M., Berlin, München tu Köln; G. L. x) *1 »

D«ube tu Co. in Frankfurt cu M., Berlin, Hannover, Paris.

men- ssu-M illeW JOlbS ilgeW der.M penM aifl J45B erg.W öie-M dieE e. M

rgc,

In Rußland scheint man die jetzt geschaffenen u . .... . Verhältnisse nach jeder Richtung hin sich zu Nutze

tie unter deutscher Flagge in den russischen Hafen «machen zu wollen in der Absicht, Deutschland zu

i)P «-laufen, eine zehnfach erhöhte Abgabe, nämlich 1 schädigen. So spricht man dort der Ansicht das

[jl Aubel für eine Last beim Einlaufen und ebenso diel Wort, daß für die vor dem 25. Juli (dem Tage

V1} Auslaufen auferlegt, und außerdem hat Ruß- der Einführung des Maximaltarifs) eingegangeneu 0» den Sätzen des Maximaltarifs auf deutsche Handelsverpflichtungen keine Ausnahme zulässig seien: «aaren noch einen Zuschlag von 50 pCt. angeordnet, i die in Deutschland vor dem 25. Juli bestellten k Offenbar bezweckt diese neue Maßregel, die Vor^! Waren sollen nicht nur nicht zu dem alte» Zollsatz plluug 3u äiöiJtar, als at trft immaeyr durchs upiugelasse» u,ltöe«, "soflKrü Ar Russe»seien sögär nirntinir ^tn ^Oprozentigen Zollzuschlag der deutsche von der Verpflichtung befreit, diese Waren überhaupt "vrozentige Zollzuschlag ausgeglichen sei, und als noch abzunehmen, angeblich weil der Zollttieg eine L L "ie Einführung des russischen Moximaltarifs an I vis major sei, d. h. eine von den einzelnen Handels- ßch den deutschen Zollzuschlag Rußland gegenüber«treibenden unabhängige höhere Gewalt die alle Äff«»' gerechtfertigt habe. Diese Auffassung mag in Verabredungen über den Haufen wirft. Würden die cktau- h6Imtb ^lbst Anerkennung finden, außerhalb Ruß- russischen Gerichte in der That zu einer solchen Ent- nmm- aber8etoife nicht, insonderheit nicht in Deutsch- scheidung gelangen, so würden die deutschen Gerichte Md. Der neue russische Zollzuschlag wird in Ruß- nach unserer Meinung sehr viel eher in der Lage )3. - ad selbst vielleicht eine gewisse imponierende Wirkung sei», eine vis major anzuerkennen: denn der Zoll- Msuben; gegen Deutschland ist er aber ein Schlag! krieg war der freie Wille Rußlands, uns aber ist iS Wasser und er kann uns kalt lassen. Denn es! er aufgezwungen worden. Deutschlandhatübrigens 7 «Lar, daß, wenn der russische Maximaltarif unseren «seinerseits denjenigen russischen Waren Befreiung von aiE ffaaren die Thür, die nach Rußland führt, verriegelt, I dem Zollzuschlag zugestanden, die vor dem 31 Juli me öOprozentige Erhöhung keine Wirkung haben kann, die Grenze überschritten haben und wenn sie vor «-darüber hiuausgeht: ob ich ein Thürschloß einmal dem 1. Oktober zur Verzollung, zur Abferttguna «riegele oder den Thürschlüssel zweimal umdrehe, oder zur Anschreibung auf Privatkreditlager ange- «in der Wirkung völlig gleich. meldet und zur Abfertigung ges ellt werden Darüber

Pflicht. I Wie ein schwerfälliger, weißer Käfer plumpste

Roma» von Ci Zoellrr-Lionheart. «er dann jedesmal wieder nieder, und Margot so-

(Nachdruck verbot«.) Iwohl wie die junge Mutter brachen über die UN- (Forssetzung.) I freiwillige Kunstleistung in Hellen Jubel aus.

War sie ruhiger, zufriedener dadurch? I Lilly stand noch vor dem Spiegel und probierte Ihr Auge schweifte verstohlen zu Herbert hin.«einen kleidsamen Kopfshawl in Gold und Silber f# mochte in seiner Seele vorgehen? Idurchwirkter lichtblauer Seide, dessen Purpursäume

- Das Schweigen ward drückender. Wie eine Er-pe phantastisch sich über die Schultern warf.

Mg drangen die Kinderstimmen in diese bange« Ihr goldiger Kopf, ihr rosiges Gesichtchen trat We- Wie die wilde Jagd kam Margot, Archiel w'e aus einer Glorie aus der orientalischen Abend- F dem Arm der Aja haschend und dabei lustig I hülle hervor, und der Opernmantel, den sie sich um« Re Hände klatschend, den Korridor entlang ge-1 warf, ließ sie wie eine Märchenprinzessin erscheinen.

t IMein Gott, wie soll man das arme Kind vor-

Ada stand auf, ging auf Herbert, der in toten-«bereiten?" raunte Herbert Ada zu.

m Ruhe da saß, zu und legte ihm mit dem Mutig, wie diese starke Seele alles leid stets , N das sie aus veränderten Verhältnissen sich zu auf ihre Schultern genommen, winkte Ada ihm ver- 0^ erlaubte, die kühle Hand auf die Stirn, in ständnisinnig zu und ging auf Lilly hin beide 'die Pulse hämmerten. Er schien es kaum zu Arme zum ersten Mal freiwillig in fast mütterlicher «nen. Ein gewaltiger Kampf mußte in der «Fürsorge um die zarte Gestalt legend.

«e des Mannes vorgegangen sein; selbst körper- Lilly blickte befremdet auf; man sah, sie riß sich fragte sich dies in dem erschöpften Gesichtsaus-nur widerstrebend von ihrem Spiegelbild los. Dann « aus, als er die Augen groß ausschlug. glitt ihr wachsames Auge von einem zum andern

«s lag eine unbeschreibliche Pein darin. Mit wachsendem Staunen erkannte sie an den ge-

»Wrr werden nun wohl zu Lilly gehen müssen," drückten Mienen, daß etwas vorgegangen, und ihr k a er tief ausseuszend, erhob sich schwerfällig und schnell fassender Verstand sagte ihr augenblicklich I v «mit widerstrebendem Fuß. Im Festsaal war daß nur das tiefste Mitgefühl die kühl zurückhaltende

-uctiou 'fast unverändert. Die Kinder, die dahrn Frau so weich, so zärtlich gegen sie gestimmt haben - 650 gekehrt, amüsierten sich köstlich. Archie ruderte, könne. 9

-f. ab- '.kreischend vor Lust, dm blanken ZinngesäßenWas habt Ihr?" fragte sie betreten, und dann (4734 Mell nach, welche die Aja auf dem Teppich in wachsender Beklommenheit hastig ungestüm:Ihr > 8 Aule. Tann und wann suchte er sich, mit denIverschweigt mir etwas Gerald . . .?"

^Händchen an Margots gesticktes kurzes Röck- Ada hatte mit schonungsvollen Händen ihr den 13 ^klammert, auf dm wackligen Beinchen hoch bunten Mummenschanz vom Körper genommen. Sie .7- um mit neugierig aufgerissenen Augen in «führte sie, von einem Arm umschlungen, mit sanft 7-uppmstube zu schauen, wo die Pracht des Kron-1 überredendem Zuspruch in das kleine, trauliche Ka­ders von dem Hausmädchen eben entzündet wurde I bi nett, setzte sie wie ein Kind in die Sofaecke, und