ICO
1
n.
Al) ' Aesorm des S Hl Zusammenkunft vl i ginge. Um de
der finanziellen Abhängigkeit des Reichs
Ml den Einzelstaaten ein Ende zu machen, traten
r
►
Labakssteuer den Einzelstaaten überwiesen, und bi
f
keinem
z- und
größte
'41^1
srkäse
Pferden Pferden Dferdeo ’ferdin ’ferden Pferden ’ferde ’onies
Nufik- Roten. Mufl
.50-
en und ide.
1.45 Jdenen (4690
■rde tuen
11 mit
en.
______ef die Zuschüsse der Einzelstaaten angewiesen. üBSiSeitcre Versuche zur Heranschaffung neuer Einnahmen
scketär und die Finauzminister der deutschen Einzelnen in Frankfurt a. M. zu Beratungen über eine zieform des Reichsfinauzwesens zusammen. Diese erinnert an ähnliche frühere Vor-
Die Beratung der Finanzminister in Frankfurt a. M.
Morgen, am 8. August, treten der Reichsschatz-
die Durchführung der beabsichfigten Reform erteil daran, daß die Gegner erklärten, man e neuen indirekten Steuern nicht zustimmen, bevor t die Sicherheit gegeben sei, daß fie zu bestimmten ormeu auf dem Gebiete der direkten Steuern „enbet wurden. Um dieses Ziel sicher zu stellen, einigten sich die Finanzminister der Einzelstaaten 28. Juli 1880 in Koburg zu einer Konferenz, » Uebereinstimmung darüber erzielt wurde, daß weiterer Ausbildung deS Systems der Reichs-
die zu erwartenden Mehrerträge nicht für den chshaushalt zu beanspruchen, sondern den einzelnen desstaaten unverkürzt zu überweisen seien, und die Regierungen es als ihre Aufgabe anerkennen, in zu wirken, daß die überwiesenen Beträge zu
unermüdlich für mich thätigen Freund, der mir die schwierigsten Wege mit seinem energischen Frohmut geebnet, mich durch die dunkelsten Stunden mit feiner Heiterkeit getragen, der mich die Stufenleiter gesellschaftlicher Ehren und geschäftlicher Erfolge mit dem Einsatz seiner ganzen Kraft hinaufgefördert hat. Wenn Sie sich vorstellen könnten, welch ein herrlicher Mensch dieser enthusiastische junge Engländer war, dem ich meine geistige Wiedergeburt danke, wenn Sie wüßten, wie selbstverständlich er alles that, wie einfach, wie bescheiden diese elastische Natur alles Gute verrichtete, weil er nur Gutes aus sich heraus wirken konnte! — Sie würden begreifen, wie mich die Bestätigung dessen niederfchmettert, was ich für eine hypochondrische Grille seinerseits hielt, eine unabweisbare Todesahnung, die ihn veranlaßte, die arme Lilly rechtzeitig aus dem Wege zu schaffen und meiner Obhut unter dem Vorwande ärztlicher Konsultation für ein ganz unbedeutendes Frauenleiden anzuvertrauen. Dort im Innern Indiens, vohin er damals beordert wurde, ist er freilich in tündlicher Gefahr, feine trüben Voraussagungen wollte ich seinerzeit verlachen, aber mich hat die Angst um ihn noch keinen Augenblick verlassen. Wie, um Gottes willen, wollen wir Lilly die schreckliche Nachricht beibringen, ich fürchte mich schon den ganzen Abend davor, und die Angst schnürt mir die Kehle zusammen. *
„Wollen wir nicht lieber erst den Brief aus- machen?" erinnerte Ada sanft.
Mit zitternden Fingern erbrach er das Couvert und legte still ein in seinen Bries eingeschlossenes Schreiben beiseite, aus dem „An mein geliebtes Weib" stand
Auch das andere war von doppeltein Inhalt. Der Brief von furnier Hand an ihn, den er in liegender Hast vorlas, lautete:
tuch aus der Brusttasche zog und über das Bauer breitete.
„Sie gestatten doch," fragte er nachträglich, und dann ließ er sich schwer seufzend in einen der tiefen Lehnsessel gegenüber von Ada fallen.
Ada hatte den Ellbogen auf den Tisch und das Kinn auf die Handfläche gestützt und wartete, ganz Aufmerksamkeit, was er ihr zu sagen hätte.
„O, wie erlösend wirkt diese heilige Ruhe bei Ihnen!" atmete er aus beklommener Brust auf.
„Wir werden sie nicht lange genießen, die Kin- der werden sich bald melden," mahnte Ada.
Er nahm den verhängnisvollen Brief aus der Tasche und legte ihn mit dem schwarzen Siegel aufwärts auf den Tisch
„Diese Hiobspost kam heute Abend an. Nun werden Sie vielleicht meinen Galgenhumor von vorhin und meine forcierte Stimmung verstehen und es erklärt und entschuldigt finden, wenn ich Ihre große, zartsinnige Aufmerksamkeit dabei übersehen habe. Lassen Sie mich einige Worte der Einleitung vorausschicken, ehe wir den Brief lesen, dessen traurigen Inhalt ich fast voraus weiß.
„Daß Gerald Fitz Lee mein Lebensretter wurde und daß ich ihm wenig Dank seinerzeit dafür wußte, haben Sie wohl von der Großmutter erfahren. Schön. Wenn man knapp fünfundzwanzig Jahre alt ist und eine große Lebensenttäuschung erfahren, sebt man sich wohl dem exaltierten Wahn hin, daß mit dieser auch die ganze Zukunft verschüttet fei."
Er beachtete ihr schmerzliches „Ach" nicht und prach schnell weiter:
„Zum Glück kommt ein Mensch mit gesundem Hirn und einigen guten Anlagen bald zu vernünftigeren Anschauungen, und von da ab datiert auch mein unbegrenztes Dankgefühl gegen diesen
die Ueberweisuugen stark hinter den Matrikularbei- trägen zurückbleiben.
Nicht nur der Rückgang des Gewinnes, der aus den Ueberweisuugen nach Abzug der Matrikularbei- träge den Einzelstaaten verbleibt, sondern mehr noi j die Schwankungen in diesem Einnahmefaktor sind für das Budget der Einzelstaaten in hohem Maße unbequem: letztere können überhaupt nicht mit sicheren Verhältnissen rechnen, wenn dieser Faktor ein fortwährend beweglicher ist, ja sogar, wie es jetzt der Fall sein wird, aus dem Etnnahmebudget verschwindet und zu einer Ausgabe wird, für die anderweite Deckung gesucht werden muß.
Diesem Uebelstand, nämlich der Unsicherheit und Schwankung des Verhältnisses zwischen Überweisung und Matrikularbeitrag, ein Ende zu machen und statt dessen ein bestimmtes, für längere Perioden bestehendes Verhältnis herzustellen, liegt im Interesse aller Bundesstaaten und dieses Ziel dürfte einen Hauptgegenstand der bevorstehenden Mnisterkonferenz bilden. Hiermit in Zusammenhang steht die Frage der Deckung der Ausgaben der Militärreform. Weiter dürfte auch die Frage der Amortisierung der Reichsschuld zur Erörterung gelangen: wir haben seit dem Bestände des Reichs 2 Milliarde» Schulden aufgeuommen für Gegenstände, die keine Zinsen bringen, sondem bereit Erhaltung selbst wieder neue Kosten verursacht; an eine allmähliche Amortisierung zu denken, liegt daher im wohlverstandenen Interesse des Reichs.
Die bevorstehende Ministerkonferenz hat man vielfach in der Presse schon vorher zu verdächtigen gesucht: man hat von einem Bouquet von zwölf neuen Steuern und von einer starken Mehrbelastung des Volks gesprochen. Das Eine ist ebenso unbegründet wie das Andere. Von einer Mehrbelastung kann in jedem Falle keine Rede sein: denn das im Reich etwa anfkommende Mehr soll erleichternd und befreiend auf die Budgets der Einzelstaaten wirken. In diesem Lichte betrachtet, kann man der bevorstehenden Konferenz nur von Herzen glückliches Gelingen wünschen.
einer entsprechenden Ermäßigung bestehender Steuern, in denjenigen Staaten aber, wo andernfalls eine Erhöhung der letzteren eintreten würde, zur Abwendung oder entsprechenden Abminderung der Erhöhung verwendet werden." In Preußen wurden dem entsprechend die untersten Klassensteuerstufen außer Hebung gesetzt und vom Staate Volksschullasten in Höhe von etwa 40 Millionen Mark übernommen. Die später eingeführte Börsensteuer und di- Abgabe vom Trink- branntwein wurden ganz den Einzelstaaten überlassen.
Gleichwohl war hiermit weder dem Reich noch den Einzelstaaten dauernd geholfen. Denn ersteres bestimmt zwar über die für seine steigenden Bedürfnisse notwendigen Ausgaben, verfügt aber nicht über die hierfür erforderlichen Einnahmen, und was die Einzelstaaten anbetrifft, so kamen fie zwar bald in den Besitz steigender Ueberweisuugen aus den Zöllen, sie blieben aber dem Reiche für die Deckung seiner Bedürfnisse verpflichtet, und zwar in einem Maße, daß sie die Ueberweisuugen nicht zu Steuerreformen voll verwenden konnten. Denn die große Reform direkter Stenern in Preußen ist nicht auf dieser Grundlage zu Stande gekommen, sondern durch gerechtere Verteilung bestehender Lasten, ergiebigere Ausnutzung der Leistungsfähigkeit und Einziehung der den Kreisen aus landwirtschaftlichen Zöllen zufließenden Ueberweisuvgen. In der Hauptsache aber, die nun schon seit bald 18 Jahren den Zielpunkt aller Reformbestrebungen bildet, nämlich zwischen Reich und Einzelstaaten geregelte finanzielle Beziehungen herzustellen, um ersteres selbstständig zu machen und um ferner zu verhindern, daß letztere in allzu große Mitleidenschaft von den Bedarfsverhältnissen des Reichs gezogen werden, haben die bisherigen Reformschritte zu keiner Lösung geführt, ja c3 ist noch ein Umstand hinzugetreten, welcher die Reformbedürfligkeit in das hellste Licht stellt.
Die Ueberweisuugen find eine schöne Sache, aber sie bilden für die Einzelstaaten die Quelle großer Verlegenheiten. Den» ihnen stehen die Matrikular- beiträge gegenüber, die indeß bisher in keinem bestimmten und festen Verhältnis zu den Ueberweisnngen gestanden haben. Anfangs hielten sich Ueberweisungen und Matrikularbetträge ziemlich die Wage, bis erstere m Jahre 1888/89 die letzteren um 63, 1889/90 ögar um 131 Millionen Mark überstiegen. Dann ging der Ueberschuß der Ueberweisuugen über die Matrikularbetträge wieder zurück auf 71, auf 61, auf 28 Millionen Mark und für das neue Etats- lahr werden, zumal die Ausgaben der Militärreform auf die Matriknlarbeiträge übernommen werden mußten,
Roter and«. L6,50, Pf. ank sch gegangen ilt.
ipho- Mufti, anko. iW, r.160 brik
staaten folgende Delegierte angemeldet: Von Preußen der Finanzminister Dr. Miquel, von Bayern der Staatsminister der Finanzen Dr. Freiherr v. Riedel, von Sachsen bei Staats- unb Finanzminister von Thümmel, von Württemberg ber Staatsminister ber Finanzen Dr. v. Riecke, von Baden ber Präsident des Finanzministeriums Buchenberger, von Hessen der Minister der Finanzen Wirk!. Geheime Rat Weber, von Mecklenburg-Schwerin der Staatsrat v. Bülow, von Sachsen - Weimar der Wirkl. Geheime Rat Dr. Heerwark, von Mecklenburg - Strelitz der Staatsminister v. Dewitz, von Oldenburg der Minister Heumann, von Braunschweig der Staatsminister Dr. Otto, von Sachsen - Meiningen der Geh. Staatsrat Ziller, von Sachsen-Altenburg der Geh. Rat Göpel, von Sachsen-Coburg Gotha der StaatsministerStrenge, von Anhalt der Staatsminister Dr. v. Koseritz, von Schwarzburg - Sondershausen der Staatsminister Petersen, von Schwarzburg-Rudolstadt der Staatsminister v. Starck, von Reuß ä. L. der Regierungs- Rat v. Meding, von Reuß j. L. der Geh. Staatsrat Engelhardt, von Schaumburg - Lippe der Geheime Regierungsrat v. Frese, von der Freie» und Hansestadt Lübeck Senator Dr. Klug, von Bremen Senator Dr. Grönig, von Hamburg Präsident des Senats Dr. Versmano, von Elsaß-Lothringen Unterstaatssekretär Dr. v. Schraut. Nach der hiesigen „Post" solle» die Beratungen unter dem Vorsitz des Staatssekretärs des Reichsschatzamts Freiherrn von Maltzahn statt finden nnd wahrscheinlich die ganze nächste Woche andauern. — Bisher sind seitens der Generalkommissionen, denen die Ausführungsarbeiten bei der Errichtung von Rentengütern übertragen find, keine Einwendungen dagegen erhoben worden, wenn Renteu- gutsverkänfer, denen es an Käufern mangelte, sich Mittelspersonen zur Beschaffung solcher bedient haben. Es ist jedoch neuerdings, wie die „B. P. N." schreiben, wiederholt von Agenten versucht worden, durch Abschließung von Verträgen mit Rentengutskäufern die ganze Durchführung von Rentengutssachen an sich zu ziehen und das staatliche Kolouisations- werk zu unsauberer Güterspekulatton zu benutze». Die Generalkommission zu Bromberg, welche für die Provinzen Ost- und Westpreußen, sowie Posen thätig ist, hat sich deshalb veranlaßt gesehen, darauf aufmerksam zu machen, daß fie die Bearbeitung von Rentengutssachen, in welchen Reutengntsverkäufer Verträge eines solche» Inhalts mit Agenten abge- chlossen habe», ohne Weiteres ablehnen werde. — Die Verhältnisse auf Samoa waren in letzter
Deutsches Reich.
W. Berlin, 7. August. Der Kaiser wird, dem „Hamb. Korr." zufolge, am Dienstag Mittag vor Helgoland ankommen. — Zu der am 8. Augus unter dem Vorsitz des Staatssekretärs des Reicksschatzamtes Freiherrn v. Maltzahn beginnenden Konferenz in Frankfurt a.M. find seitens der Bundes-
Natrikularbeiträge — Zuschüsse der Einzelstaaten zu den Kosten des Reichs — auftecht erhalten wurden, hiermit war das Reich formell nicht „in den Best; zur vollen Deckung seiner Ausgaben erforber- Men Einnahmen" gelangt, vielmehr nach wie vor
>ach iten f :me i. tere i ► Sei r hen> ibe, । ► oon f ge- ► erst -nz f rnd etzt- i f •vvh
’f siel
Meier
<. 4.95
> 3.90
»Sir!
Ich habe die Ehre, Ihnen im Auftrage meines Freundes und Kameraden, Leutnant Fitz Lee seine nachgelassenen Briefschaften zu senden. Gott, der Allmächtige, nahm uns den besten der Menschen, den je die Sonne beschienen. Die Vorgefühle unseres teuren Freundes haben ihn leider nicht betrogen. Er fiel bei dem nächtlichen Ausfall am 20. des Monats.
Aufrichtigst der Ihre
Frederick John Nevill, Kolonel im X-Regiment Ihrer Majestät." „Darf ich Ihnen jetzt den letzten Abfchiedsgruß meines Freundes vorlesen? Es ist ein solcher Trost, in seinem Gram nicht allein zu sein, mit solcher Teilnahme Ihre lieben Augen auf sich ruhen zu fühlen und zu wissen, Sie helfen mir bei der schweren Aufgabe, Lilly das nachher zu eröffnen?" „Gewiß, gewiß," nickte sie ruhig.
Nun faltete er das zweite, mit großer, charakteristischer Handschrift bedeckte Blatt auseinander und las mit bebender Stimme:
„Teurer Freund!
Das Wort ist banal im täglichen Gebrauch ge- wrden, aber Du weißt, was es für uns bedeutet: Dein ist mein und mein ist Dein. So ist es gewesen von Anfang an, so ist es zwischen uns geieben die Jahre hindurch. So appelliere ich auch nicht an Deine Dankbarkeit, das wäre eine Ehrenkränkung für Dich. Ich sage Dir einfach, ich muß mein Liebstes in der Welt unversorgt zurücklaffen, aber ohne Sorge; denn Du bist da, und so lange Du lebst, wäre es, als stände ich ihnen noch zur Seite.
Ich bin Gott dankbar, daß er mir diese Jahrs onnigen Glücks gefchentt, und dankbarer noch, daß
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg «nd Kirchhain.
»a- "^Jllnstrirtes Sonntagsblatt. Redaktion'iN ^pedttwrn Markt"sii" *
fagi 5. August 1878 die Finanzminister in Heidel- I tafl zusammen und einigten sich dahin, „daß das ß System der indirekten Besteuerung in Deutschland Iwetter auszubilden sei zu dem Zwecke, um einerseits f iai Reich in den Besitz der zur vollen Deckung seiner Ausgaben erforderlichen eigenen Einnahmen zu setzen, snb anderseits den Einzelstaaten die Möglichkeit zu gewähren, auf dem Gebiete der direkten Staats- und Hemeindebesteuerung eine Mehrbelastung ferne zu halten und gegebenen Falls die wünschenswerten Erleichterungen eintreten zu lassen." Die Wirkung dieser Beschlüsse zeigte sich in dem Schreiben des Reichs- bwzlers vom 15. Dezember 1878 an den Bundesrat betreffs der Revision des Zolltarifs und in der im Jahre darauf vollzogenen Revision selbst, die indeß durch die Franckenstein'sche Klausel insofern einge
8 schränkt wurde, als die über 130 Millionen Mark nhinausgehenden Einnahmen aus den Zöllen und der
Pflicht.
Roman von C. Zoeller-Lionheart.
(Nachdruck verboten./!
(Fortsetzung.)
,Verzeihen Sie," murmelte Herbert betreten, Uhr kette zwischen den nervösen Fingern drehend, ist jetzt, wo Sie, wie es scheint, mit Ihren zlichen Erinnerungen allein sein wollen, wohl , die Zeit, um Sie noch mit anderer Sorgen zu schweren?"
„Sie Sorgen? Sie Kümmernisse?"
. „Schwere, Ada! Doch ich will Ihnen heute cht lästig fallen. Ein andermal davon!"
Sie stand schon neben ihm und ergriff feine lebe.
| „Nein, Herbert, sagen Sie mir alles, sogleich!" ^Er nickte stumm. Wie gut er sie noch kannte R im voraus zu beurteilen verstand.
Nicht hier, liebe Freundin, wo wir jeden Augengestört werden können. Geben Sie mir aus
Zimmer eine halbe Stunde Gehör."
Sie nahm eine Lampe vom Kaminsims, zündete an und leuchtete ihm voran.
Lus dem Festsaale schallte gedämpft das Jubeln Kinder in das abgelegene Zimmer. Lilly stand dem Spiegel und probierte der Reihe nach die Jen Stoffe, Schmuckfachen und Bänder, die Herbert aufgebaut. Sie hatte dabei ihrer ganzen ng vergessen.
Als die beiden Menschen das stille Zimmer be- , flog der Kanarienvogel im Käfig von feiner
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Aunoncen-Bureanx von Haasenfieiri iu Vogler in trvmn < Frankfurt a. M., Tastet, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. ftQDtfl. Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München iu Köln; L. x? u
Darbe«. To. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
^^-Nge auf, sah mit den blanken Äeuglein neu- $9 durch die Messingstäbe, schien sich zu beruhigen iirSse * drach in fröhliches Schmettern aus.
--- Herbert mußte nervös oder von Sorgen schwer Bttt- Rnigt sein, daß er ohne Erlaubnis sein Taschen-
»eschriLt täglich außer en Werktage» nach Cw and cm
jk 184. &WÄÄSK Marburg, Dienstag. 8. August 1893.