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gewischt, und ruhig gefaßt wie immer schien sie, da er mit vor innerer Bewegung stockendem Atem ihr seinen Erfolg verkündete.

Ich wünsche Ihnen von Herzen Glück, Herberts sagte sie und reichte ihm die kaum merklich zitternde Hand dar, auf die er seine Lippen preßte.

Gemach, gemach, mein Freund!" verwies sie mit erzwungener Heiterkeit, und dann wie zu ver­zweifeltem Entschluß sich aufraffend, lehnte sie ihr herrliches Haupt ein wenig seitwärts, daß ihre Stirn seine Schulter berührte.

Herbert," flüsterte sie kaum hörbar,ich habe Sie heute herbeigesehnt, wie nur eine Seele die des Freundes herbeiverlangen kann im Augenblick der höchsten Herzensangst."

Ruhig unterbrach sie sein stürmisches Fragen:

Unser Hausarzt Kat mir heute, als ich ihn aufs Gewissen wegen Papas häufig wiederkehrender BcklemmungSanfälle fragte, eine höchst beunruhigende Eröffnung gemacht. Diese Anfälle rühren von einem Herzleiden her, das er aller Welt verheimlicht hat. Jede Gemütserschütterung, jede Erregung selbst muß ihm ängstlich ferngehalten werden. Sie könnte sein Tod sein."

Sie sprach noch leiser. Mit Anstrengung redete sie weiter, a!S sie fühlte, daß Herbert zusammen­schrak.Wir Kinder haben nun doch wohl die her lige Pflicht, alles aufzubieten, daß nicht von unserer Seite etwas geschieht, uas dem geliebten Vater Ge­fahr brächte. Alle persönlichen Wünsche müssen da­gegen schweigen!"

Nur die Zeit Geduld!" rief er unzu­sammenhängend, ganz außer sich über das, was zwischen ihren Worten stand Er hatte mit sich zu kämpfen, um nicht das egoistisch grausame Wort klar auszusprechen:Tein Vater ist alt, wir sind

jung. Tas Leben liegt vor uns. Wir können wartm im-Sicherheitsgefühl unverbrüchlicher Treue "

Erriet sie ihn? Wollte sie auch dieser unaus­gesprochenen Hoffnung ein sofortiges Ende machen? Sie sah nicht zu ihm auf. Ihr Gesicht blieb gegen seinen Arm gelehnt, als sie unbeirrt fortfuhr: Ange liebt glücklicherweise den Mann, dem Papa fie am allerliebsten giebt. Pruß," sie stockte eine Sekunde, dann sagte sie mutig:hat sich mit einer Dame versprochen, die Papa in jeder Hinsicht ge­nehm sein wird. Ich ich ich"

Da brach sie noch einmal nieder, das krampf haste Schluchzen durchschüttelte abermals die schlanke Gestalt, und sie rodnte sich leidenschaftlich eine zeit­lang an Herberts Schulter aus.

Dann hob sie still gefaßt das Haupt. Leichen­hast blaß sah ihr Gesicht im fahlen Mondlicht aus, und ihre Hände, nach denen er entsetzt gegriffen, sühlten sich kalt und leblos wie Stein an.

Wie ein Automat, gleichgiltig, seelenlos, als wär's eine auswendig gelerr.te Phrase, sprach fie nun vor fich hin:

Ich habe einen Antrag, den ich wohl annehmen 'werde, morgen vielleicht schon möglich auch, ich sage heute nochja", um all der Qual schnell ein Ende zu machen."

Und das war auch das Ende zwischen ihnen beiden gewesen. Die Kluft hatte sich urplötzlich so weit aufgethan, daß jede Hoffnung darin versank.

Er hatte nicht den Versuch gemacht, ihre Ent­schlüsse zu erschüttern Er war so benommen von dem Gehörten, so betäubt durch diesen unerwarteten Umschlag von freudigster Erwartung zu gänzlicher Hoffnungslosigkeit, daß er fie unthätig gehen ließ. Und dann kam eine Nacht so grenzenlosen Jam­mers, daß es ihn noch heute im Mitleid mit

sich selbst packte. Der nächste Tag machte das Maß voll

Vielleicht hätte er's noch getragen, wenn der glücklichere Nebenbuhler einer von denen gewesen, der jede Konkurrenz von vornherein ausgeschloffen.

Die Jungfer brachte am nächsten Morgen, da er nach verstörter Nacht in halber Betäubung lag, ein zerrissenes Spftzenvolant von Baronesse Angela.

Ob es nicht schnell gebessert werden könnte?" fragte die Zofe die Großmutter. Sie lächelte dabei geheimnisvoll, als ob sie ausgefragt werden wollte, aber die zurückhaltende Frau ließ sich zu dergleichen nie herbei.

Da erzählte die Redselige denn unaufgefordert: Es gäbe in den nächsten Tagen wohl ein Ver­lobungsfest, wozu die junge Braut die Spitzen be« nutzen wolle, und noch etwas anderes schwebe wohl in der Lust, obschon sie nicht begreifen könne, wie Baronesse Ada, die doch die Einfachheit selber sei, sich zum Bankier von der Brünken herablaffe, der sreilich märchenhaft reich sein sollte. Dann war sie gegangen, und die Großmutter hatte fich besorgt über den Stöhnenden gebeugt.

Mein armes Kind, es ist hart, sehr hart," hatte sie über ihn hingesprochen, und in ihm wühlte die Demütigung, der rasende Zorn, dem goldenen Kalbe sem ganzes Zukunftsglück geopfert zu sehen.

Der unbedeutende Mensch! Die harmlose Mode­puppe mit den ewig frischen Handschuhen, dem zier­lich aufgestellten Schnurrbärtchen, der ewigen Rosen­knospe im Knopfloch des eng in den Hüften schließen­den Rockes. Es war nicht einmal ein würdiger Gegenstand, an dem er allen Ernstes seinen Zorn auslassen konnte!

Seine Liebe kam ihm in den Staub gezerrt, entheiligt, sein ganzes Leben zweck- und ziellos, die

bestehenden Truppenteilen entnommen. Um die Zahl der Unteroffiziere gleich annähernd voll zu machen, sollen die abkommandierten Unteroffiziere durch Ge­freite ersetzt und in die Front wieder eingeretht werden.Ungeheures Aufsehen" soll, nach den Meinungen eines Teiles der Presse, der Ausschluß einer Anzahl von Mitgliedern der reichstreuen Vereine und der Kriegervcreine im Wahlkreise Waldenburg i. S. aus diesen Vereinen wegen ihres Verhaltens bet den letzten Reichstagswahlen machen. Der Vorgang findet seine ganz natürliche Erklärung in dem Umstände, daß in dem Kreise Waldenburg der Wahlkampf gegen die leider schließlich siegreiche Sozialdemokratie zu führen war. Es handelt fich nur um den Ausschluß solcher Personev, welche bei den letzten Wahlen für die Sozialdemokratie gestimmt haben. Die An­hängerschaft der Sozialdemokratie ist naturgemäß un­vereinbar mit der Zugehörigkeit zu einem reichstreuen Vereine. Wer die Grundlagen unserer Staats­und Reichsordnung umstürzen will, bricht dem Reiche die Treue und verletzt daher die Grundlage, auf welcher der reichstreue Verein beruht. DerReichsavzeiger" veröffentlicht die Ernennung des deutschen Gesandten in Teheran, Frhrn. Schenck zu Schweinsberg, zum Gesandten in Peking. Nach den im Reichs-Verficherungsamt angefertigten Zusammenstellungen, welche auf den von den Vor­ständen der Verfichernngsanstalten und der zugelassenen besonderen Klasseneinrichtuugen gimachten Angaben beruhen, betrug am 1. Juli 1893 die Zahl der seit dem Inkrafttreten des Jnvaliditäts- und Aliers- versicheruugsgesetzes erhobenen Ansprüche auf Bewilligung von Altersrente bet den 31 Ver- ^.rungsaustalten und den 9 vorhandenen Kaffen- einnchtungen 245013. Von diesen wurden 193114 Rentenonsprüche anerkannt nud 42 984 zutückgewiesen. 3810 blieben nnerledigt, während die überigen 5105 Anträge auf andere Weise ihre Erledigung gefunden haben. Von den erhobenen Ansprüchen entfallen auf Schlefien 28 331, Ostpreußen 22414, Brandenburg 18 814, Rheinprovinz 16 178, Hannover 14208, SachsemAnbalt 13984, Posen 12777, Schleswig-Holstein 9356, Westpreußen 9266, West­falen 9255, Pommern 8251, Hessen- Nassau 5352, Berlin 2703. Auf die 8 Versicherungsanstalten tes Königreichs Bayern kommen 24631 Altcrsrenten- ansprüche, auf das Königreich Sachsen 10 254, Württemberg 5468, Baden 4635, Großherzogtum Hessen 4026, beide Mecklenburg 5034, die Thüringischen Staaten 5103, Oldenburg 892, Braunschweig 1718, Hansestädte 1718, Elsaß Lothringen 7200 und auf

die 9 zugelassenen Kasseneinrichtungen insgesamt 3445. Die Zahl der während desselben Zeitraums erhobenen Ansprüche auf Bewilligung von Invaliden­rente betrug bei den 31 Versicherungsanstalten und den 9 Kasseneinrichiungen insgesamt 59 247. Von diesen wurden 34 746 Rentenansprüche aner­kannt und 15 938 zurückgewiesen, 5722 blieben un­erledigt, während die übrigen 2841 Anträge auf andere Weise ihre Erledigung gesunden haben. Von den geltend gemachten Invalidenrenten - Ansprüchen entfallen auf Schlesien 8284, Rheiuprovinz 4660, Ostpreußen 4468, Brandenburg 3107, Hannover 3072, Sachsen-Anhalt 2672, Westpreußen 2483, Westfalen 2121, Posen 2096, Pommern 2065, Hessen-Nassau 1272, Schleswig-Holstein 891, Berlin 863. Auf die 8 Verfichernngsanstalten des König­reichs Bayern kommen 7308Jnvalideurentenansprüche, auf das Königreich Sachsen 2138, Württemberg 1591, Badin 1686, Großherzogtum Hessen 686, beide Mecklenburg 657, die Thüringischen Staaten 1006, Oldenburg 158, Braunschweig 373, Hanse­städte 297, Elsaß-Lothringen 1154 und auf die 9 Klasseneinlichtungen insgesamt 4139. Unter den Personen, die in den Genuß der Invalidenrente traten, befinden sich 1025, welche bereits vorher eine Altersrente bezogen.

MitBezug auf die Verordnung deS sächsischen Ministeriums desJunern betr. Maßregeln gegen die Cholera bemerk dieNordd. Allg. Ztg." noch:Dieselbe dürfte im Zusammen­hänge stehin mit einem vom Reichskanzler an die Bundesregierungen und den Statthalter in Elsaß- Lothringen gerichteten Rundschreiben, in welchem im Hinblick ^tf -bk zunehmende Tauer der Choftrs in Frankreich und deren Fortdauer in Rußland die Gefahr als nicht ausgeschlossen bezeichnet wird, daß die Seuche im laufenden Jahre wieder nach Deutsch­land eingeschleppt werde. Die Maßnahmen, welche im Vorjahre den Bundesregierungen empfohlen wurde», haben sich im Allgemeinen bewährt. Es erschien aber doch notwendig, dieselben aufgrund der seitdem ge­machten Erfahrungen und im Hinblick auf die Be­stimmungen der Sanitätskonferenz in Dresden, einer Revision durch die Cholerakommission unterziehen zu lassen. Die Verpflichtung, den der Dresdner lieber» einkuuft beigetretenen Staaten diejenigen Orte des Reichs, an denen fich ein Cholcraherd gebildet hat, mitzuteilcn, wird die Reichsverwaltung nur daun er­füllen können, wenn eine gemeinsame Meldestelle be­steht, welche von alle» in Deutschland vorkommenden Cholerafällen unverzüglich Kenntnis und dadurch die

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geradezu elementarer Gewalt, von Schlacken gereinigt, wird Völkerschaften das Bewußtsein Blutgemeinschaft geweckt sein, Schwierigkeit verursachen, der

Wird fie genügend in de» europäischen ihrer Stammes- und dann wird es keine Handvoll Menschen,

die heute den eigentlichen Stamm der sogenannten goldenen Internationalen" bilden, jene Stellung anzuweisen, die ihnen inmitten einer großen Völker­familie gebührt."

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der Remonetisierung des Silbersverdient" haben mögen. Dann dürfte aber ein Strafgericht über die Betreffenden hereinbrechen, welches ihnen den klaren Beweis erbringen wird, daß die Millionen, die bei dem zweimaligen Währungswechsel als Gewinn in ihre Taschen flössen, furchtbar teuer erkauft waren. Die Partei, deren Stimmeuzahl in Deutschland von einigen 40 000 bei der vorletzten Reichstagswahl auf rund 450 000 bei der letzte» Reichstagswohl ge­wachsen ist, existiert bekanntlich nicht nur in Deutsch­land, sondern ziemlich in ganz Europa und gewinnt trotz der vielen Fehler, die von ihren bisherigen Führern begangen werden tagtäglich neue An­hänger, denn sie repräsentiert eine Bewegung von

*1898,

ofort liebt! on' Nr.L »Ib.j

Pflicht.

Roman von C. Zoeller-Lionheart.

sNachdruck verbotm.j (Fortsetzung.)

Eine Stimme aus Oesterreich über die Währungsfrage.

In derZukunft" publiziert Herr Professor Klein­pächter eine sehr bemerkenswerte Kritik desBamberger- sche» Kampfes gegen das Silber", aus dem wir nachstehende Sätze folgen lassen:

Die Regierung von Britisch Ostindien hat die frtk Silberpräguug sistiert und das nächste Resultat dieser Maßregel war, daß der Londoner Silbet preis biuncu einer Woche von 38!/2 auf 333/g Pence pro Unze Silber herabsank, d. h. also, daß das Wert- Verhältnis des Goldes, das bis dahin noch wie 1: 24 V2 stand, fich nunmehr wie rund 1: 28 stellt. Am 29. Zvni war der Londoner Silberpreis sogar auf 30 Pence pro Unze gefallen, was einem Wertverhältnisse von nahezu 1:31 entspricht. Infolge dieser Maß­regel der britisch-ostindischen Regierung ist somit der Preis des Silbers innerhalb der ersten Woche um mehr als 5 Perce gefallen. Diese Tatsache illustriert deutlicher als alles die Richtigkeit der ewig wieder­kehrenden Behauptung der Goldfanatiker, daß die Entwertung des Silbers nicht entfernt auf irgend­welche Regieruugs-Maßnahme», sondern einzig und allein auf die Abneigung deS Publikums gegen das Silber zurückzuführeu sei. Tie Indier find wirklich ein bewunderungswürdiges Volk! Binnen einer Woche ist die Abneigung jedes einzelnen Hindus gegen 'das Silber so groß geworden, daß der Londoner Silber- preis sofort um 5 Pence heruuterging! . ,"

Eines möge» die Goldmänver der Praxis be­denken. Man weiß bei uns in Oesterreich-Ungarn sehr gut, von wem die Agitation für die Einführung der Goldwährung ausging, denn als im März i£92 -die Engußte-Kommissionen in Wien und Büoapesi zusammentreten sollten, die fich mit der Goldfrage zu beschäftigen hatten, da wurden speziell diegroßen" Tageblätter der liberalen Couleur nicht müde, tag­täglich in immer neuen Variationen die Segnungen der Goldwährung in den verlockendsten Farben auszu­malen. Und wer hinter dieser Sorte vou Journalen steht und wessen Interessen sie vertreten das weiß heute jedes Kind. Wenn also wie vorauszu- stheu die Goldwährung als alleinige Währung der ganzen Welt sich als undurchführbar erweisen, Venn sich die Notwendigkeit der Wiedereinsetzung des Silbers in die Rolle eines Währungsuu tolles immer deutlicher Herausstellen wird, dann wird die große Masse der Bevölkerung zu berechnen anfangcn, wie diel ungefähr die praktischen Goldmänncr bei der Einführung der Goldwährung und wie viel sie bei

Es war im Lenz gewesen, an einem jener lauem köstlichen Maiabende, die in der jungen Brust den Äebcsfrühling selber wecken. Herbert hatte die erste Staffel glücklich erreicht, sein Baumeisterexamen Aänzend bestanden. Er war zur Großmutter ge­stürzt, um bei ihr seine Glückseligkeit antzzujubeln, und dann trieb's ihn in den Garten, wo er unter kn blüherüen Syringen im Mondschein ein Helles Frauengewand leuchten sah

Sein ahnendes Herz hatte ihn nicht betrogen, war die Heimlich- und Heißgeliebte. Es war »da und, o seltene Gunst des Glücks! fie war allein.

Aber wa» war das, was konnte ihr geschehen «n? Sie saß in fich zusammengekcuert unter dem Menden Mairosenbusch, in dem die Nachtigall schluchzte, und leidenschaftliches Weinen durchrüttelte die Gestalt von Kopf bis Fuß.

Die zarten Hände waren wie in verzweiflungs- *Öem Schmerz ineinander gekrampft, das Gesicht w blaß, so schneeweiß wie Marmor und nur um ke Augen gerötet, und diese Augen mit einem so krzzerreißenden Ausdruck der stummen Klage, rüh- ^>der Bitte, flehentlicher Angst zum ausgestirnten Himmel erhoben, daß er noch Jahre hindurch dies ?ild des grenzenlosen Leides nicht von den Augen kttfchcuchen konnte. Als feine Schlitte im Kies wirschend ihre eine fremde Annäherung verkünden Mochten, raffte fich ihr ganzes Wesen ruckhaft zu kwmen. Ihre Stimme klang noch unsicher, als sie seinen Guten Abend" erwiderte, aber die Hränen waren blitzschnell von den nassen Wangen

Deutsches Reich.

W. N erlitt. 26. Juli. Der Kaiser und die Kaiserin, welche sich des besten Wohlseins erfreue», find an Bord der JachtHohenzollern" am Montag Nachmittag wieder in Kiel eingetroffen. Der Auf­enthalt daselbst soll ungefähr zwei Tcge währen, während welcher Zeit Vorbereitungen für die Reise »ach England getroffen uvd Kohlen für die Jacht Hohenzollern" eingenommen werden. Der Kaiser noCm am Dienstag Vormittag im Kieler Schlosse die Vorträge des stellvertretenden Chefs des Ziril- kabinetts, sowie des Chefs des Militärkabinets ent­gegen und arbeitete hierauf mit bim Staatssekretär des Reichs-Marineamts und dem Chef des Marine- kabinetts. Der Kaiser hat dem Präsidenten des Staats - Ministeriums und Minister des Innern, Grafen zu Eulenburg, den Schwarzen Adler­orden verliehen. DieNordd. Allg. Ztg." bestätigt offiziös, daß die Jnftastsetzung des russischen Maximaltarifs zum 1. August erfolgen soll. Die russische Gesetzsammlung veröffentlicht das Gesetz bereits. Infolge der Annahme der Militärvorlage sollen, wie eS heißt, bei den Garde - Infanterie- Regimentern vierte Bataillone schon am 1. Oktober d. I. neu ausgebildet werden. Die Stämme werden dazu, wie bei allen Neuformationen, aus den

kck. fd., 35. ssen- in czem nent ma­chen iften esem und niß- eine tetei Mz nm.

Marburg,

Donnerstag 27. Juli 1893,

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U:jchr-m täglich exfcer «s Werkt»,en nach tu» xn» Feiertagen. - O»artal-Ab,twe«entr-PreiS bei der Erpe- 2 SH., Sei allen Postämtern 8 SRI. 25 Pf,, (exkl. Bestellgeld). Jnsecati»nS«ebühr für die «spalte« Zeile »der deren Raum 10 Psg., Rena «rv mr die Zeile A «s,.

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», sowie die Aunoncen-Burenlx von Haasenstein u. Vogler in wttiti a, <

Frankfurt tu M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf ÄÄV111. »CßuTfl

Rosse in Frankfurt a. M., Berlin, München «.Köln; G. L. a

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.