■ I:.
s-Alk,
JE 168
Mtbtt 8 Mk., bei «Hat PsstLmteru S 3RL £5 Bestellzeld). Jnser«ti,u»,ebühr für die ,rsp« »der deren Raum 10 Wz., RdT« «en für die A«
ab ch
brik,
mit vollem Rechte hoffen, daß für Deutschland diese
&d,
>rgt.
ach 4
B
ne« t
Sei
trtigrn Ärtb
,, soiÄ IchreiW i teerM
tn
d heft
sseler.
>♦ A»z
’ bin;
eine Sammlung nach den Tagen fieberhaster Ab- spannung und lebhafter Aufregung. Wir können
Räumung Aegyptens direkt noch Frankreich oder Rußland, und nicht blos England und die Türkei, beteiligt wären, so könnte aus diesem Zwist am Ende doch ein hübsches Kriegsfcuerchen emporlodern. Aber so ist die Sache nicht so ängstlich; ehe der Sultan und John Bull mit einander Krieg anfangen, kann viel Wasser vom Berg noch herablaufe». Es ist ja richtig, daß die fortwährenden Hetzereien des kleinen Khedive Abbas von Aegypten, der die englischen Soldaten aus seinem Lande, in welchem sie nach internationalem Völkerrecht auch gar nichts zu suchen haben, heraushaben will, allmählig anfange», den Briten lästig zu werden. Indessen die Engländer brockten diese Suppe sich ein, die Engländer haben sie auch auszuessen. WaS aus überseeischen Staaten von Kriegs- und FriedenSgeschrei an unser Ohr klingt, geht in ein Ohr hinein, aus dem anderen heraus. Irgend welcher Grund zur Beunruhigung liegt da in keiner Weise vor.
lasse. Diese Anschauung, die stch innerhalb acht Jahren bei ihnen festgesetzt hatte, muß ihnen erst genommen werden. Major v. Francois wirdmit der neue» Verstärkung ganz anders auftreten können, als bis jetzt, da er seine 200 Mann auf verschiedene Orte verteilen und drei bis vierAufgaben zugleich erfülle« soll. Nach Ankunft der hundert Mann kann er seine bisherige Truppe ganz als Feldtruppe verwenden. Dabei wäre eS wohl wünschenswert daß den Mannschaften auf ihrem Transport nach Südwest-Aftika noch einige Geschütze beigegeben würden. Schon bet der Absendung der 200 Mann im Februar war es ei« Fehler, daß die seit Jahren von den Beamten und Offizieren verlangten Geschütze nicht sofort mitgeschickt wurden. Sie wurden in umständlicher Weise nachgesandt und es scheint nicht ausgeschlossen, daß Major ü. Francois jetzt schon von der Ein- nähme der neuen Festung Hendrik Witboots hätte berichten können, wenn die Geschütze mit den Mannschaften zusammen am Anfang April dort eingetroffen wären. Auch der Reichskommissar Dr. Goeriog verlangte vor fünf Jahren, als zum ersten Male die Errichtung einer Schutzttuppe für Südwest-Afrika erwogen wurde, etwa 4 kleinere Geschütze, von denen er sich gleich anderen Kennern von Land und Leuten eine besondere Wirkung versprach. Die neuen Mannschaften sind wieder aus fast allen deutschen Armeekorps ausgewählt; es sind Unteroffiziere und ältere Leute, die ihre drei Jahre gedient haben, sämtlich gut empfohlene Mannschaften.
We SowmerSzett wirklich eine durchaus stille - u-kd Mgestörte werden wird.
Stille Sommerzeit.
Die Session des Reichstages ist nach der definitiven Annahme der Militärvorlage mit dem Danke deS Kaisers für die Genehmigung deS von den verbündeten Regierungen als so dringend notwendig bezeichneten Hesetzeutwurfes geschlossen worden. Die Reichsboteu haben sofort das heiße Berlin verlassen, und die tzttnnerung an die verstrichene Reichstagssession, die so kurz, aber doch so inhaltsschwer war, wird in ihrem Gedächtnis bald verblassen. Die Bedeutung des neuen Militärgesetzes wttd dann erst wieder klar »erden, wenn im Reichstage die Debatte über die Kostendeckung ihren Anfang nimmt. Aber bis dahin find es noch verschiedene Wochen, und die Mitglieder deS Reichstages werden sich keine grauen Haare um Dinge wachsen laffeu, deren Erledigung noch in so weiter Ferne liegt. Bet de» verbündeten Regierungen mag es anders stehen, dort hat man die dornige Aufgabe, zeitgemäße und zweckentsprechende Steuern
der Beruhigung des Geschäftslebens, auch eine Erstarkung desselben bringe» wird. Was uns in de» kommende» Monaten noch beschteden werden kann, der Beginn eines Zollkrieges mit Rußland, braucht uns nicht weiter aufzuregen; es ist auch noch fraglich, ob ein solcher Zollkrieg kommt. Verkannt darf indessen nicht werden, daß sich einflußreiche Kreise in Petersburg sehr lebhaft bemühen, Zollrepressalien gegen das Deutsche Reich ins Werk zu setzen, und es if recht gut möglich, daß sie trotz deS jüngsten Besuches deS russische» Thronfolgers in Berlin Oberwasser gewinnen. Schaden, der unersetzbar für die Dauer wäre, haben wir durch einen Zollkrieg nicht, den» Rußland schneidet sich mit seinem Vorgehen ins eigene Fleisch. Es kostet dem Reichskanzler nur einen Federstrich, und eine weitere Erhöhung der deutschen landwirtschaftlichen Zölle, die nicht alS Herausforderung, sondern als Verteidigung diene» soll, greift Platz, die Rußland Millionen und aber Millionen kosten würde. Die russischen Landwirte könnten dann ihr Brotkorn wegen mangelnden Absatzes als Vieh futter verwenden. Zu einem solchen Schritte Deutschlands bedarf eS uach voraufgegangenen Repressalien Rußlands keiner erneute» Zusammenberufung des Reichstages, der Reichskanzler kann nach den Vorschriften unserer bestehenden Gesetzgebung selbständig eine» solchen Schritt thun.
Auch in auswärtiger Beziehung sind iu der stillen Sommerszeit keinerlei ernste Beunruhigungen zu erwarten. Verschiedene Staaten haben wohl ihre eigenen Sorgen, aber daß aus diesen Angelegenheiten sich Größeres entwickeln könnte, ist, wie heute die Dinge liegen, nicht zu befürchten. Der Trubel in Frankreich ist vorüber, und der repubillanische» Regierung sichern die Tausende von Soldaten, welche sie uach Paris gezogen hat, die Ruhe in der Hauptstadt. Ende August werden allgemeine Neuwahlen zur Volksverttetung iu ganz Frankreich abgehalten werden, und es ist nicht ausgeschlossen, daß es bei denselben etwas laut zugehen wird. Aber im Uebrigen werden die Dinge jenseits der Vogesen bleiben, wie sie sind, und nur andere Leute möge» an das Ruder kommen. Die Franzosen werden weiter für ihr sogenanntes Bündnis mit Rußland schwärmen, bezüglich deffen der Zar nun gute Miene zum bösen Spiel machen muß Die Streitereien im Londoner Parlament wegen der Homerulebill für Irland lassen das übrige Europa kalt; etwas anders stellt sich die Sache mit der ägyptischen Frage, aber auch diese kann uns wenig thun, sie sieht sich schlimmer au, als sie iu Wahrheit ist. Wenn bet der Angelegenheit der
l 811h Uhr,
pflicht.
Roman von Ci Zoeller- Lionheart.
sNachdruck verboten.^
(Fortsetzung.)
Irscheiut täglich «xfceiro ZBerttegen a«ch Som. xne ryw» .
......... KLW-U Donnerstag, 20. Juli 1893
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
** ** Jllnstrirtes Sonntagsblatt. LL'LÄÄL»? ®äu• - ”*“*'*■
öffnete sich auf einen herrlichen Wintergarten, in dem alles grünte, blühte, duftete. Man sah, er ward von sorglicher Gärtnerhand gepflegt.
Am Plafond lief dunkles Laubgewinde hin, und wie phantastisch leuchtende Blüten sandte das Glüh, licht aus farbigen Kelchen sein sanftes Licht auf all die Fächerpalmen, Orchideen, Marmorstatuen und zierlichen Springbrunnen.
Auch im Salon war das gewöhnliche Gaslicht verbannt, und zarte Helle schien den Porzellanrosen des Rokoko-Kronleuchters zu entströmen.
Es war ein Bild ausgesuchtesten Geschmacks und Reichtums, das dem verwöhnten Auge da entgegentrat. Ueberall zeigte sich kunstgewohnter Sinn, der weises Maß in der Wahl jedes Gegenstandes zu halten verstanden. Jedes einzelne war trotzdem an sich ein Kunstwerk. Das Mobiliar in geblümtem, weißem Atlas, die kostbaren, meist modernen Gemälde an den Wänden, die Anordnung der matt erdbeerroten Plüschdraperien, der mächtige Marmorkamin mit dem riesigen Spiegel darüber, die großen von marmornen Engelsgestalten getragenen Makart- träuße in dm vier Ecken, aus denen wieder elek. trisch durchglühte Blüten leuchteten. Jedes einzelne in diesem rosigen Damenzimmer war mit studiertem Geschmack zu einem wundervollen Ganzen vereinigt. Nur ein Raum schien kahl und leer, und als Herbert näher hinsah, bemerkte er auf dem spiegelglatten Parkett vier dumpfe Flecken und ringsum >en Eindruck plumper Füße, und er wußte, als Itätte es ihm jemand gesagt, hier hatten die vier Löwenklauen des Flügels gestanden, da, neben dem Smyrnateppich, waren die groben Stiefel der Männer singeschritten.
Diese kleinen Spuren erzählten eine ganze Ge- chichte ergreifender Lebenstragik. Wer sich den
Verhandlungen mit dem altklugen Kinde fort w - l Wie ein Pfeil flog sie leichtfüßig davon, klopfte
^kret an eine der Flügelthüren, steckte das Köpf. Ml hindurch, sprach etwas und kam dann wieder mlich wie eine Bachstelze herangehüpst.
»Sie möchten im Salon Platz nehmen," sprach .* wie ein wohlerzogenes, großes Fräulein aus Hause, und dann verfiel sie wieder in den ic "chen Ton und schlug bittend die träumerischen Kmb xgen zu dem Fremden auf. „Möchten Sie, bitte, g. j ? Flügelthür hier wohl einriegeln, damit wir den , . 5°rridor hinter uns zumachen können. Zu uns JU$l2Tmen f° viele Bettler, seit der bmmmige Portier uns nicht mehr achtet."
3, Er that stillschweigend, was von ihm gewünscht ngell5 Mrde.
iN Dann folgte er durch den langen Korridor in eine* Mrhast stilvoll gehaltene Räume, zu denen das (fS Mnd höflich die Thür offen hielt.
Ein kleiner dreieckiger Salon im Rokokogeschmack
Bon Teutsch-Südwest-Afrika.
Aus den veröffentlichten Berichten des Majors v. Francois über die Lage iu Südwest-Afrika nach der Einnahme von Hoornkrans ergab sich in zwingender Weise, daß die Schutztruppe in ihrer gegenwärtigen Stärke von etwas über 200 Mann den an sie heran tretenden Ansprüchen auf die Dauer nicht zu genügen im Stande ist. Dem hat man sich auch an leitender Stelle nicht verschlossen und deshalb ist (wie schon erwähnt) eine weitere Vermehrung der Schutzttuppe um etwas über 100 Mann in Angriff genommen worden; die Leute find bereits eingekleidet und ihre Ueberführung nach Südwestaftika wird in kürzester Frist erfolgen. Der neuen Mannschaft sind zwei Offiziere, die Leutnants v. Heydebrcck und Lampe, beigegeben, so daß die Gesamttruppe mit 6 Offizieren versehen ist, nämlich: Major v. Francois, Premier-Leutnant v. Francois, Premier-Leutnant v. Bülow, Leutnant Schwabe und die beiden Vorgenannten. Schon das bloße Erscheinen einer so ansehnlichen Verstärkung der Schutzttuppe wird seinen Eindruck auf die anscheinend noch schwankenden Eingeborenen, bei denen Hendrik Wilbooi bis jetzt immer noch eine gewisse Unterstützung findet, nicht verfehlen. Damit wird in deutlicher Weise kundgegeben, daß das Reich sich unbedingt Gehorsam verschaffen will und keine Ausgabe scheut, um seine Absicht bestimmt und rasch durchzusetzen. Bisher hatten die Eingeborenen vom deutschen Reiche den Begriff, daß es schwach sei, nichts thun wolle und sich alles gefallen Flügel hier herausnehmen laffen muß und diese Räume zum Vermieten anbietet, muß die bitterste Seite des launenhaften Geschicks kennen gelernt haben!
Die laute Männerstimme nebenan im Zimmer bestätigte seine Vermutungen. Er wußte im nächsten Augenblick schon, wer es sein konnte, der mit herab- lassender Vertraulichkeit der geplagten Herrin dieses Hauses Trost zuzusprechen suchte.
„Ja, meine Dame, unseres ist kein angenehmes Geschäft; man müßte kein Herz im Leibe haben, wenn man's nicht mitfühlte. Ueberall finstere Ge- ichter oder Thränen. So tapfer, wie Sie sich halten, begegnet es unsereinem nicht häufig. Ist denn alles hier von Ihrem Manne angeschafft? Haben Sie gar nichts Eingebrachtes, das Sie reklamieren könnten?"
Ein ersticktes Murmeln war die einzige Antwort.
„Nun, Madame, ich hab'» ja nur gut gemeint," prach die laute Stimme wieder in beleidigtem Ton. '„Ich hab' Ihnen zu Ihrem Besten raten wollen. Die große Wohnung ohne Möbel ist doch unmög- ich und bis zu Ostern würden Sie sie ja wohl schalten können, da die Gläubiger sie mitten in der Zeit doch wohl nicht vermietet bekommen."
Und mit einem neuen Ansatz teilnehmender Menschenfreundlichkeit: „Haben Sie keine Verwandte, 'eine Freunde, die Sie auslösen möchten, damit Sie )is Ostern möbliert vermieten können und die kost. ' raren Sachen in Ruhe auf der Kunstauktion zu Geld machen? Wenn wir sie verauktionieren, gehen re zu Schleuderpreisen weg, denn auf dergleichen versteht sich die Gesellschaft nicht, die zu uns kommt. Sie könnten sich noch ein hübsches Sümmchen aus dem Schiffbruch retten"
Brief
herauszusuchen; aber am Ende find Miuister doch auch nur Menschen und vor der Hand werden sie sich gewiß der nach langer Arbeit und manchen, glücklich überwundenen Schwierigkeiten eingetrctenen rmM Ferienzeit freue». Die stille Sommerszeit ist damit o, ( angebrochen, in welcher die Polittk Ferien hat und , in der allerlei seltsame geistige Produkte dazu her- *♦ halten müssen, bei de» Menschen die lange Weile zu rftnt rerstteuen. Das ist die Sauregurkenzeit, die in ihrer
Art auch nützliche und angenehme, denn fie gestattet
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, H-rasmstein u. Vogler in VVTTTTt _ , Frankfurt <u M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIIl.
Messe in Frankfurt a. M., Berlm, München u. Köln; G. L. "
Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
Deutsches Reich.
”W. Nerli«, 19. Juli. Die Kaiser und die Kaiserin sind, wie auS Kiel gemeldet wird, am Dienstag früh an Bord der „Hohenzollern" in Wisby auf Gothland eingettoffen. Die Majestäten gingen daselbst an Land und besichtigten den Dow, sowie verschiedene andere Sehenswürdigkeiten. Heute, Mitt- woch, ftüh werden die hohen Herrschaften wieder in See gehen, um Nachmittags bei Tullgarn einzutreffen, wo wahrscheinlich eine Zusammenkunft mit dem schwedischen Kronprinzenpaar stattfinden wird. Das Befinden der Majestäten ist ein vorzügliches. — Folgenden kaiserlichen Daukerlaß an den Reichskanzler Grafen Caprivi veröffentlicht der „ Reichsanzeiger": „ Mein lieber Reichskanzler Graf v. Caprivi! Mit freudiger Genugthuung blicke Ich auf den erfolgreichen Abschluß der Verhandlungen über die Armee-Reform, welche durch die notwendige Verstärkung unserer Wehrkraft eine Bürgschaft für
„O mein Götti" seufzte da, wie zu Tode gemartert, jemand nebenan auf.
Herbert hatte die Hand auf dem Drücker der Verbindungsthür. Die arme, geplagte Frau dort mit dem gutmütig, aber unzart empfindenden Gerichtsvollzieher jammerte ihn in tiefster Seele. Viel« leicht konnte er die Gepeinigte durch seine Vermittelung von ihrem Plagegeist befreien. Er mußte, durch die Verhältnisse gezwungen, sich ja doch auf längere Zeit hier einen Haushalt gründen und in der Wahl der Ausstattung die Gewohnheiten einer ehr verwöhnten Frau berücksichtigen. Den Luxus fier freilich hatte er dabei nicht in seinem Plan gehabt, aber da er einmal vorhanden war, und er fleichzeitig ein gutes Werk thun konnte, entschloß er ich zu schnellem Handeln.
Er pochte energisch, und auf das barsche „Herein" des Mannes trat er in das nächste Zimmer ein.
Der bartlose, krebsrote Beamte hatte fein Voll- mondsgeficht mit zürnender Verwunderung ihm zugewandt. Die Frau des Hauses mußte vor dem pitzenoerschleierten breiten Erkerfenster stehen, denn » sah nur die anmutige Linie eines schlanken Rüden», einen lässig zusammengenommenen Haar- noten am Hinterhaupt, die Schleppe eines weichen, aschgrauen Hauskleides auf dem langhaarigen Teppich sinter dem Spalt der Erkerportiere.
„Sie wünschen?" fragte der Gerichtsvollzieher kurz angebunden.
„Diese Wohnung zu mieten, das heißt, so viel Räume ich davon bekommen kann, und das Mo- siliar leih- oder kaufweise. Ich sah eben einen Flügel hinaustragen und wollte durch mein schnelles Dazwischentreten verhüten, daß noch mehr entfernt wird, denn ich reflektiere auf jedes Stück hier."
Die hohe, schlanke Gestalt hatte sich bei den
aße 5! ä 3,10 fürÄ billig
atze z
nOllaii sicht arbmg. feu vonA
„Und ist sonst niemand da, den ich sprechen kann?" „Marie ist nach einem Dienst gegangen und «ma holt ein. Unser Fräulein, den Diener und Lutscher hat Mama schon vorige Woche fortgeschickt im O^ma und ich sind ganz allein'" sagte das kleine Dämchen wichtig mit jenem unerschütterlich ernst- tü r’*en Ausdruck von Frühreife auf dem lieblichen rJfrtt ^Mchen, den Kinder annehmen, die in Verhält- ' Nen leben, die ihren Schatten aus sie werfen, ____- H>e daß sie fie noch recht verstehen können.
Es find dreiviertel Jahre vergangen, seitdem die Militärvorlage, welche durch den Beschluß des deutschen Reichstages vom 15. Juli Gesetz geworden ist, zum ersten Male bestimmt in die Erscheinung trat. Welche heftige Debatten und wie viel hitzige Erörterungen faib nicht gerade an dieses Werk der Neuorganisation rrmr geknüpft, das berufen war, die deutsche Heeresver- ------ fassung auf eine ganz andere Grundlage zu stellen, if... 1 wie viel Broschüren und Flugschriften find nicht UlU» barum veröffentlicht? Hinterher hat der Wahlkamp idrrlff Tausende mobil gemacht, Hunderttansende von Mark gekostet, und das Ende ist: die Militärvorlage 6 Gesetz I Dem deutschen Volke ist nach der langen ~ j i Biegung, die auf Handel und geschäftlichen Ver- ICffU doch recht empfindlich einwttkte, sehr wohl die
MyP kommende Ruhe zu gönnen, die hoffentlich mit
:r Ser!