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gebeten, das

sie auf ihre dieser Besuch

nannte den Regierungspräsidenten Rothe Direktor im Reichsamt des Innern. die wirtschaftliche Vereinigung Reichstags liegt jetzt ein Statutenentwurf DieWirtschaftliche Vereinigung" soll nach

der Statuten die Jnteresien der Landwirtschaft, der Industrie und des Handwerks wirksam vertreten. Sie soll die Aufgabe haben, die Vorlagen der Re­gierung, welche in ihren Wirkungskreis fallen, zu begutachten und eigene Anträge und Gesetzentwürfe einzubringen. Giltige Beschlüsse können nur mit zwei Drittel Mehrheit gefaßt werden. Mitglieder, die sich solchen Beschlüssen nicht unterwerfen wollen, haben das in der Sitzung zu erklären oder dem Vorsitzenden schriftlich mitzuteilen. Thun sie weder das Eine noch das Andere, so find sie verpflichtet, ein Plenum nach den Beschlüssen der Mehrheit zu stimmen. Es wird jetzt mit aller Bestimmtheit behauptet, was zunächst nur als Gerücht erzählt wurde, nämlich daß Graf Herbert Bismarck nicht an der Abstimmung über die Militärvorlage teilnehmen wird, weil sein Versuch gescheitert sei, die Militärvorlage zugleich mit der Teckungsfrage zu erledigen. Mag Graf Bismarck nun stimmen, wie er will, seine Wähler können jedenfalls mit gutem Recht verlangen, daß er der Abstimmung über eine so wichtige Vorlage beiwohnt. Au den an verschiedenen Orten in Preußen abgehaltenen Obst- baukurseu für Lehrer haben im Jahre 1892 im Ganzen 260 Volksschullehrer und 8 Seminar­lehrer teilgenomme». Zur Deckung der Kosten der Kurse waren wiederum bedeutende Zuschüsse aus den Mitteln des landwirtschaftlichen und des Uutenichts- ministeriums bewilligt worden. In Sachen des deutsch-russischen Handelsvertrages ist in den letzten Tagen wiederholt erzählt, die Chancen auf ein Zustandekommen des Vertrages seien bessere geworden. Diese Gerüchte scheinen aber hauptsächlich die Wünsche russischer Zeitungen widerzu-

zum Für des vor.

§ 1

Herz stürmisch pochen, dann blickte Koffer. Aber sehr störend kam ihr zugleich.

Aber die Frau Gräfin haben

spiegeln, welchen, trotz aller politischer Feindseligkeit, doch recht viel am Zustandekommen des Vertrages liegt. So treten die Petersburger Wedomosti aber­mals nachdrücklich für den deutsch-rusfischen Handels­vertrag und die Herabsetzung der hohen russischen Schutzzölle ein. Beispielsweise trage der jetzige Einfuhrzoll auf Bau- und Eiscnbahnmaterial schon mehr den Charakter eines Einfuhr-Verbotes. Für Rußland würde eine Verbilligung ausländischer Er­zeugnisse eine wichtige Wohlthat sein, da der Schutz der russischen Industrie eine unmäßige Höhe auf Kosten der Bauern erreicht habe. Bei Verringerung dieser Schutzzölle werde der russische Laudmann fernerhin nicht genötigt sein, Getreide, das er für seinen Unterhalt braucht, dem Auslande zu verkanfen, wie es jetzt geschieht. Die rusfische Regierung hat ihrerseits davon bisher abgesehen, gegen Deutschland Zollrepressalien vorzuführen, sie hat aber die Frank­reich gewährten Zollcrmäßigungen auch allen übrigen europäischen Staaten mit Ausnahme von Deutschland, Oesterreich-Ungara und Portugal zugestande». Von der Bildung einer Kolonialpartei im Reichstage, welche die Bewilligung umfangreicherer Mittel für kolonialpolitische Zwecke anregen sollte, ist in diesen Tagen in den Zeitungen die Rede ge­wesen. Die Meldung ist unbegründet; einige eifrige Kolonialfreunde haben wohl das schon häufig ange­regte Projekt wieder einmal auf die Tagesordnung gebracht, aber es ist keine Verwirklichung in absehbarer Zeit zu erwarten. Im Reichstage erkennt man im vollsten Maße die Notwendigkeit an, nach den großen Bewilligungen für die Militärvorlage soviel, wie nur irgend möglich, zu sparen. Die Wähler sind unwirsch und nicht geneigt, erhebliche Mehrausgaben, die nicht unbedingt erforderlich, guizuheißen.

(Anträge im Reichstage.) Die Abgg Gamp, v. Kardoiff, Merbach und Graf v. Arnim haben mit Unterstützung anderer Mitglieder der Reichs­partei den schon kurz erwähnten Antrag eingebracht, der Reichstag wolle beschließen: den Herrn Reichs­kanzler zu ersuchen: I. mit möglichster Beschleunigung einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen 1. dem gesamten Handwerk eine organisierte Vertretung in Handwerkerkammern gegeben wird, denen die Beaufsichtigung des Lehrlingswesens, des Herbergs- wesens 2C., sowie die Aufgabe zu übertragen wäre, die Jnteresien des Handwerks in technischer und wirtschaftlicher Beziehung zu vertreten, 2. diejenigen von der Ausübung des handwerkmäßigen Betriebes ausgeschlossen werden, welche ihre Befähigung zu diesem Betriebe nicht durch längere Ausbildung als

Hofe Friedrichstraße. Natürlich ist der Besuch mit ausdrücklicher Zustimmung des Zaren erfolgt, und diese Zustimmung ist deshalb um so bemerkenswerter, weil sie zu einer Reise des Thronfolgers von London nach Paris nicht vorlag. lieber eine leichte Un­päßlichkeit des Reichskanzlers berichtet die Nordd. Allg. Ztg.": Die Blätter Meldung ist richtig, daß der Reichskanzler Graf Caprivi an einer Venen­entzündung leide. Doch ist dieselbe so ungefährlicher Art, daß sie ihn nicht hindern wird, an den nächst­tägigen Reichstagsvcrhandlungen teilzunehmen. DerReichsanzeiger" meldet: Der Kaiser er-

gnädige Fräulein möchte sofort kommen," sagte die Zofe etwas mahnend.

Margot atmete schwer, dann neigte sie zustimmend das Haupt.Gehen Sie nur, Elise, ich werde so­gleich nachfolgen."

Die Zofe sah sie verwundert an, was war nur mit dem Liebling der Gräfin, daß er ihr so anders erschien? Und was bedeuteten die Koffer im Zimmer, was die weit offenen Schubfächer von Kommoden und Schränkm?

Sie schüttelte leise das niedliche Köpfchen, sagte aber kein Wort, wagte keine Frage; hatte doch Gräfin Anna besohlen, man solle das Fräulein ehren, als wenn es nicht ihre Gesellschafterin, son­dern die Tochter des Hauses wäre.

So ging sie denn schweigend; aber auch Mar- zot verließ gleich darauf ihre Gemächer und begab ich nach dem Teile des Palais, in welchem sie Gräfin Anna zu finden glaubte.

In ihrem reizenden Boudoir saß auf einem mattgrünseidenen Divane die schöne, vornehme Frau. Ein fremder Mann, hoch betagt aber mit einem Gesicht, welches in seiner stolzen Ruhe noch schön genannt werden konnte, saß ihr in einem der Fauteuils gegenüber.

Beim Eintritt Margots erhob er sich und über )as strenge Gesicht zog es wie wundersames Leuchten. Es arbeitete in seinen Zügen und er machte eine Bewegung, als wenn er der zierlichen Gestalt ent­gegeneilen wollte, dann aber schien er sich eines anderen besinnen zu wollen und im nächsten Augen-

Marburg, Freitag, 14. Juli 1893.

blick bewegte er nur kalt grüßend den Kopf mit den schneeweißen Haaren.

Anna aber war ihrem Schützling entgegengeeilt, jetzt hielt sie ihn in ihren Armen und mit einer Erregung, für die Margot noch keine Erklärung besaß, hauchte sie:Kind, mein liebes Kind!" Dann aber war sie auch schon wieder die vornehme, welt­gewandte Frau, die sich zu allen Zeiten zu be- herrschen versteht, und Margots Hand ergreifend, führte sie dieselbe ihrem fürstlichen Besuche zu.

Meine liebe Pflegetochter!" sagte sie vor­stellend. Dann deutete sie mit der Hand auf den alten Herrn, der sich nun auch wieder erholt hatte, und während ihre Stimme von neuem merklich vibrierte, setze sie leise hinzu:Seine Durchlaucht Fürst Simkoff aus St. Petersburg."

Nun aber streckte der Greis dem jungen Mäd- chen freundlich seine beiden Hände entgegen und sagte ebenfalls mit tiefer Bewegung im elegantesten Französisch:

Ich komme als Ueberbringer sehr wichtiger Nachrichten, Mademoiselle, seien Sie darauf gefaßt, UeberraschendeS zu hören."

Sie drückte unwillkürlich die Hand auf das Herz, dann sah sie wie hilfesuchend zu der Gräfin hinüber, die teilnehmend ihren Blicken begegnete.

Erschrecken Sie nicht, mein Liebling! Es ist nur ein großes, unverhofftes Glück, daß Ihnen Sr. Durchlaucht überbringt. Und nun setzen Sie sich auch, ich aber bleibe an Ihrer Seite."

Eine Minute lang war es ganz still in dem prachtvollen Gemach mit feiner kostbaren Einrichtung, dann räusperte sich der Fürst und brach endlich das peinliche Schweigen:

Ich muß Ihnen eine lange Geschichte erzählen, Fräulein, damit Sie begreifen lernen, was ich der

Lehrling und Geselle dargethan haben (Befähigungs­nachweis); II. bei den Bundesregierungen dahin zu wirke», daß die die Handwerker schädigende Be­schäftigung der Strafgefangenen nach Möglichkeit eingeschränkt wird. Das Zenttum hat einen Antrag Gröber betreffend Abänderung des Wahlgesetzes für den deutschen Reichstag eingebracht. Die Abgg. Auer und Gen. haben einen Abäuderungsanttag zum Antrag Ehni und Gen., betreffend die Aufhebung der Zölle auf land­wirtschaftliche Futtermittel für die Zeit bis Ende Mai 1894 eingebracht, zum Zweck der dauernden Aufhebung der Getteidezölle.

(Die Silberentwertung, die deut­schen Geldverhältntsse und den Silber­bergbau.) Nach dem jetzigen Silberpreise in London zu 33 d die Unze hat sich eine Entwertung des Silbers um 46 Prozent vollzogen. (Dem ge­setzlichen Wertverhältnis des Geldes zum Silber (INöi/z) entsprechend gilt die Unze 61 d). Diese großartige Entwertung greift tief auch in die deutschen Geldverhältnisse und den Silberbergbau ein. Der Silberumlauf des Deutschen Reiches wird auf etwa 400 Millionen Mk. geschätzt. Nach dem neusten Ausweis über die in den deutschen Münzstätten statt­gehabten Ausprägungen waren an Silber 463 545 279 Mark ausgeprägt. Auf dieser Summe ruht jetzt ein Verlust von nahezu 200 Millionen Mk. Ein Thaler hat jetzt einen Wert von nur 1,62 Mk. Die Ver­hältnisse im Silberbergbau beleuchtet ein Bericht des Mansfelder Bergb." in nachstehender Weise:Wir dürfen die Verhältnisse nicht bemänteln, noch ver­schleiern, es muß offen und rücksichtslos die Wahr- heit gesagt werden. Bleiben die jetzigen Silber­preise fortbestehen ober verschlechtern sie sich noch, wie es vorauszusehen ist, so ist unser altberühmter Mansfelder Bergbau nicht mehr lebensfähig und alle Schächte und Hütten müssen geschlossen werden. Woher soll die immer steigende Zubuße, mit der gearbeitet werden muß, genommen werden? Wir haben eine entsetzliche Aussicht vor uns. Ueber kurz oder lang werden, wenn diese Preisverhältnisse fort­dauern, sämtliche Mannschaften brotlos, die Beamten müssen entlassen werden, die Geschäftsleute, Hand­werker und Gewerbebefitzer verlieren ihre kaufkräftige Kundschaft. Die Gemeinden kommen um ihre Ab­gaben, welche die Gewerkschaft und ihre Angestellten leisteten, und der Staat büßt Millionen von Steuern und Eisenbahnftachten ein."

Dresden, 12. Juli. König Albert von Sachsen ist am Mittwoch mit dem Prinzen Georg und Fried-

»nzetgen nimmt entgegen die Exvedition dieses Blatte»,

sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein m Vogler in ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. ftQDTQ Mofie in Frankfurt a. M., Berlin, München ».Köln; G. L. ) D

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Frau Gräfin bereits mitgeteilt habe. Wollen Sie mir auf eine halbe Stunde Ihre ungeteilte Auf. merlsamkeit schenken?"

Ja gewiß!" kam es wie ein Hauch über Margots Lippen, aber ihre Knies schlotterten und sie bebte am ganzen Körper.

Wieder ruhten die Augen des alten Herrn mit jenem sonderbaren, bewegten Ausdruck auf ihrem Gesicht, dann aber atmete er tief auf und sich, wie die Erlaubnis dazu erbittend, vor Anna verneigend, begann er laut und deutlich:

Vor dreißig und mehreren Jahren kamen zwei junge Mädchen, ein Zwillingspaar, direkt aus Paris nach St. Petersburg. Sie waren die letzten Sprossen eines sehr vornehmen französischen Adelsgeschlechts, diese liebreizenden Demoiselles Beatrix und Louison de Saramonde."

Beatrix," lispelte Margot und unterbrach den Erzähler.O Gott, Durchlaucht sprechen von mei­ner Mutter meiner Xante!"

3a, von Ihrer Mutter und Ihrer Tante. Aber hören Sie weiter: Die beiden jungen Damm waren trotz ihres stolzen Namens Betllerinnen oder rich­tiger arme Arbeitsuchende, die sich ihr Brot durch Unterrichtgeben in ihrer Muttersprache, die man in Rußland so vorzugsweise kultiviert, und im Gesang, in dem sie Meisterinnen waren, erwerben wollten. Und es gelang auch beiden verhältnismäßig schnell Stellungen zu erlangen. Beatrix ging in das Haus eines Fürsten Bisowski, Louison aber wurde die Lehrerin meiner jüngsten Kinder aus dritter Ehe. Beide Mädchen, Beatrix wie auch Louison, waren von großer Schönheit, sich aber zum Verwechseln ähnlich, Sie gleichen beiden, mein Fräulein!

Beatrix verblieb nur ein halbes Jahr in ihrem Engagement, dann verheiratete sie sich mit dem

Deutsches Reich.

W. ZterN«, 13. Juli. Die kaiserlichen Iiajestäten unternahmen am Mittwoch Morgen am gemeinsamen Spaziergang in die Umgegend S Neuen Palais. Von demselben zurückgekehrt, ihm der Kaiser Vorträge entgegen nnd arbeitete ibonn mit dem Kriegsminister und dem Chef des Wärkabinets. Nach Schluß des Reichstages iib, wie dieKreuzztg." hört, der Kaiser mit der aiseiiu und zahlreichem Gefolge auf der Jacht tzohenzollern" eine Seereise in der Ostsee üernehmen, auf welcher voraussichtlich Bornholm ,d Gothland werden berührt werden. Da der mier der zwischen dem 1. und 8. August in Cowes iaiifiudenden Regatta wie int vorigen Jahre bei- »ohnen wird, so wird die Kaiserin in Kiel verbleiben, köhrend das Gefolge den Kaiser nach England be­lebet. Das zweite österreichische Dragoner - Re- jmevt, zu dessen Oberstinhaber Kaiser Franz 3ofe' m Prinzen Friedrich Leopold von Preußen neben ernannt hat, ist im Jahre 1743 gegründet mb blickt somit auf ein 150 jähriges Bestehen zurück. 'S steht in Hermanstadt in Garnison. Unser iaiser dürste, wie ans Straßburg berichtet wird, im 9. September in der Hauptstadt des Reichslandes thttreffen, am folgenden Tage die Grundsteinlegung 1er neuen evangelischen Garnisonkirche vornehmen, mb entweder am gleichen Tage oder aber am 11. September wieder abreifen. Vom 3. bis 9. Sep­tember wird der Kaiser in Metz, bezw. Lothringen «»eilen. Ueber den Empfang des Afrikareifenden )r. Ehlers durch den Kaiser wird noch mitgeteilt, «ß sich der Kaiser von Henn von Ehlers einen fast weistündigen Vortrag über die Möglichkeit der Zäh­nung und Verwendung von Elephanten in Afrika, der die indische Kolonialverwaltung, sowie über die ierhöltnisse in Siam und Tongking halten ließ. tnr von sehr kurzer Dauer einige wenige Abend- unden waren es aber von ungemeiner Herzlichkeit l der Besuch gewesen, welche der russische Thron- olger Großfürst Nikolaus am Dienstag Abend ns der Heimreise von London nach Petersburg dem euischen Kaiser im Neuen Palais bei Potsdam ab- tftaitet hat. Beide Fürsten verkehrten mit einer so Hinten Vertraulichkeit, daß sie sofort allen An- itf eiben auf fiel, und die weit über die Grenzen der »genannten offiziellen Empfangsherzlichkeit hinaus- ug. Wie der Kaiser bet der Ankunft den Groß- ift persönlich von der Bahn abgeholt hatte, so be- Wtete er ihn auch bei der Abreise bis zum Bahn-

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbi

8erU<' mb..Mm. JUustrirtes Sonntagsblatt. $ Redaktion nnd Expediteur 9

Durch Wolken.

Erzählung von M. Widdern.

(Nachdruck verboten) (Fortsetzung.)

Dem Himmel sei Dank!" hatte Margot aus> tosen, als das Kammermädchen der Gräfin, die H sie bediente, ihr die Chokolade auf den Tisch R dem kleinen, blauseidenen Sopha gesetzt und toi verschwunden war.Gott sei Dank, nun todje ich auch sie nicht wiederzusehen und der kennungsschmerz wird weniger qualvoll sein." Ag schlürfte sie den braunen Trank und machte 1 dann ungesäumt daran, Koffer und Kisten zu «en.

Noch war es Margot freilich unklar, wie sie iffehen mit ihrem Gepäck aus dem Palais kommen ie. Aber sie hoffte auf ein glückliches Ungefähr \ gedachte ihre Flucht während der Zeit ins Werk fitzen, wo sich Anna für das Tiner ankleiden km würde.

Co wurde es allmählich zwölf Uhr und die tobe schlug von allen Türmen der großen Stadt, ' Margot mit ihrem Werke fertig war. Sie to eben den letzten ihrer Koffer verschlossen, als iwischen den Portieren zum Nebenzimmer rauschte bas zierliche Kammermädchen Gräfin Annas 'den schweren Falten fichtbar wurde.

,-Gnädiges Fräulein möchten die Güte haben, Ott zu der Gräfin zu kommen. Ein fremder ** ist dort, der Wichtiges mit Ihnen zu be« ^en hat."

3etzt erst dachte Margot wieder an die Er- "tog der Rätin. Der vornehme Russe war es toaffs, den auch sie jetzt kennen lernen sollte. aber führte ihn zu ihr? Sie st and eine betroffen, eine innere Angst machte ihr das

Erscheint täglich außer an Werktagen nach kenn» und --/w 1 nn Feiertage».Ouartal-AbonnementS-Prei« bei der Erpe-

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