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armen, gemarterten Seele gekommen, und wortlos barg das junge Mädchen den dunklen Kopf im Schoße der Unglücklichen.
Nach all dem Sonnenschein, all der Sommerluft der vergangenen Wochen war heute auch einmal ein regnerischer trüber Tag heraufgezogen Margot aber hatte früher als sonst noch ihr Bett verlaffen und war, als ste gesehen, daß die Mutter nach einer langen, qualvoll zugebrachten Nacht jetzt endlich Ruhe gefunden, hinabgeeilt in den Garten.
Es hatte auch seinen Reiz für ste, das Stückchen Welt hier einmal unter leis, aber stetig nieder. rieselndem Regen zu sehen. Und aufmerksam schaute sie auf die lieblichen Blümlein, die unter der Himmelsdouche angstvoll ihr Köpfchen senkten So schritt sie langsam, ein Tüchelchen über dem Kopf, unter dem aufgespannten Entoutcas dahin. Recht in Gedanken verloren, immer weiter führten sie ihre Schritte, bis die Ausgangsthür des Gartens plötzlich vor ihr lag. Ohne daß sie recht wußte, was sie wollte, öffnete sie dieselbe und betrat nun den Park. Immer nur in Gesellschaft der Mutter, f n eigentlich noch gar nicht eingehend
durchstreift. Heute suchte sie sich die bisher noch nichts betretenen Pfade auf, und das Kleid leicht geschürzt, schritt sie rüstig fürbaß. In der Ferne ah sie ein kleines epheuumsponnenes Häuschen — es sah sogar märchenhaft und geheimnisvoll aus, >aß Margot ihrer Neugier nicht wehren konnte und ie Schritte ihm zulenkte- Aber im Grunde go nommen gab es — an Ort und Stelle angekommen, doch blutwenig zu sehen, nichts als grünes Gerank und eine verschlossene Thür und vier Fenster, hinter renen sich weiße Läden zeigten. Aber lange, lange mußte hier keines Menschen Fuß mehr über die tönerne Schwelle des niederen Gebäudes geschritten
dürsten die deutschen Landwirte ihren Bedarf, zum Teil wenigstens, aus inländischen Beständen decken können, da die Ostprovinzen einen, wenn auch nicht so großen Ueberschuß wie in Normaljahren, über das eigene Verbrauchsquantum in Aussicht stellen. — Die Beurlaubung von Soldaten während der Erntezeit ist eine von der Landwirtschaft in früheren Jahren stets mit Dank empfundene Gepflogenheit der Militärverwaltung gewesen. Auch in diesem Jahre sind die Bataillons- und Regimentskommandeure bereits angewiesen worden, Soldaten zur Unterstützung ihrer Angehörigen bei der Ernte, soweit die dienstlichen Interessen dies gestatten, in die Heimat zu beurlauben. — In Nummer 150 des .Reichs- Anzeigers" ist eine von den Vertretern des Deutschen Reichs und Serbiens am 24. d. M. unterzeichnete Erklärung veröffentlicht worden, wonach die Königlich serbische Regierung dem Deutschen Reich vom 25. d. M. ab bis Ende d. I. die Meistbegünstigung gewährt. Sofern die Ratifikatton des zwischen Serbien und Oesterreich-Ungarn unterm 28. Juli/9. August v. I. vereinbarten Handelsvertrags, welcher am 1. Juli d. I. in Kraft treten soll, recht- zeittg erfolgt, werden hiernach von diesem Tage ab auf die Einfuhr aus Deutschland diejenigen Zölle in Anwendung kommen, welche Serbien in dem neuen Vertrage Oesterreich Ungarn zugestanden hat. — Nach soeben eingetroffener Nachricht ist der kön. bayer. Premierleutnant ä la suite des Infanterie - Leib- Regiments, Richard von Bolckamer-Kirchen- sittenbach, kommandiert beim Kaiserlichen Aus- wärtigen Amte, zuletzt Kommandant der Statton Balinga in Htnter-Kamerun, am 27. September 1892 bet seiner Station im Kampfe mit den Barrongos den Heldentod gestorben. — Am 1. Juli geht der Dampfer „Aline Wörmann" von Hamburg aus nach Deutsch-Südwestafrika und nimmt eine größere Zahl Landwirtsfamilien mit, die sich in Windhoek niederlassen wollen. Ueber den Stand der Besiedelung und deren Entwicklung hat der Generalsekretär eine Ueberficht gegeben: Mit dem Dampfer „Agnes" gingen im Juni 1892 drei Ansiedler hinaus, denen sich dann sechs aus Südafrika anschloffen; liefe neun bildeten die erste Ansiedlung, sie erhielten e 3000 Mk. Darlehen, wohnen auf Heimstätten und treiben ihr Vieh in die Gemeiuweide. Am 15. Februar 1893 gingen noch zwei Ansiedler hinaus, welche je eine Farm käuflich erwarben. Von den 32 Mann, die aus der Schutztruppe zur Eullaffuug kamen, sind 26 in Südwestafrika geblieben. Neben den beiden Formen, daß Heimstätten abgegeben
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain Jllustrirtes S-nntagsblatt. —* üäWä" te —-
Durch Volke». «Anna die Schwester des Mannes fei, den Frau verschwinden sah, schüttelte sie leicht und wie ein
Erzählung von M. W i d d e r n. I Beatrix einst geliebt? Gewiß, aber die Antwort I Hauch nur tönte es über ihre Lippen:
M ^Nachdruck verboten^ Iduldete keine Zeugenschaft, am allerwenigsten diel „Dem Himmel sei Dank, Kind, daß sie ge-
(Fortsttzuug.) Idieser Elise Aber sie fühlte, daß auch des fremd.nl gangen. Ich kann diese Blicke nicht ertragen, sie
I „Nein, nein, gewiß nicht! — Ich fühle sehr l Mädchens Blicke an ihrem Munde hingen, und so I sehen mir bis auf den Grund der Seele und sie
kwohl, daß wir befremden mußten!" l stotterte sic hervor: I sehen auch, wie es darin ringt und arbeitet, daß ich
L Elise nickte, und die große weiße Hand auf den l „Mütterchen, ich erzähle Dir ja von der Gräfin, I mich immer noch frage, wer trug die Schuld an
krisch gestützt, setzte sie hinzu: „Jetzt aber find wir!sie ist die Dame, die sich so freundlich unser an-Idem Entsetzlichen, er, der sterben konnte, oder ich, »beruhigt und werden uns freuen, wenn Sie in «nahm und ihren Bruder dazu vermochte, uns hier-1die die Strafe dafür erlitt?" pnen gewissen geselligen Verkehr mit uns treten l her zu senden." I „Mutter, liebe Mutter!" Mit einem leisen
ptoöten." I Beatrix, die immer noch nicht wußte, auf wessen l Schmerzensschrei war das Mädchen vor der Un-
I Sie hatte das alles mit unverminderter Ruhe l Besitzung sie sich befand und auch nicht das ge-1 glücklichen in die Kniee gesunken. „Warum willst » 'sagt, aber Margot schien es doch, al« wenn durch l nngste Interesse dafür zeigte, den Namen ihres! Du immer wieder daran denken," flüsterte sie, „Du, Mi gleichmäßige Kühle der Toner ein Klang brach, I Brotherrn zu erfahren, welcher vor ihr noch nicht! die Du nur das Opfer eines unglücklichen Zufalls M" von dem Gegenteil dessen zeugte, was die Worte l genannt worden war, da man Guido von Treuden I bist, und noch dazu unter Gottes freiem Himmel in >c Pastorstochter ausdrücken sollten. lauf der Netterburg stets immer nur einfach „denIdieser wunderbar schönen Natur"
U Ihr war'», als wenn das große, steife Mädchen! Grafen" hieß, Beatrix schüttelte den Kopf und sagte „Ich habe nur diesen einen Gedanken Du Mst diesem kalten Gesicht, diesen unergründlichen leise: „Auch das weiß ich nicht!" . »weißt es ja!" erwiderte Beatrix, und mit der
«gen eine Kluft aufgerissen zwischen sich und ihr, Eine peinliche Pause entstand, dann aber fragte Rechten über den Scheitel ihres Kindes gleitend, Zwecke Kluft, die sie in Wahrheit nie und nimmer Elise: „Da kennen also nur Sie Gräfin Anna hauchte sie:
, L. I persönlich, mein Fräulein?" J „Aber ich mache Dich unglücklich, Margot, nicht
, fröstelte sie leise und doch wehten die Lüfte „Ja, nur ich!" wahr, und bin Dir eine fürchterliche Last! Doch
' «p'.,roar ber Tag so schön . . . Da unterbrach! Elise erwiderte nichts, aber sie nahm die weißeIGeduld, Geduld, die Stunde der Erlösung schlägt « anutter, welche bisher wie teilnahmslos wieder I Hand langsam vom Tisch und verbeugte sich, Ab-1 auch Dir einmal — und mir auch! — O, Mädchen, W <jefeffen unb vor sich hingestarrt hatte, schied nehmend, ebenso langsam, halb im Gehen aber I wie ersehne ich mir den Tod!"
der Scene. . I bemerfte sie: I Als Margot weinend die Mutter beschwören
b miet ^lre ®r“Pn ®nna? R6' „Morgen früh werden wir Ihnen die SchlüsselIwollte doch nicht an das Sterben zu denken, fuhr haus «mem lebhaften Traum auffahrend Und übergeben, Fräulein Herlo, und Sie im Schlosse Beatrix fast leidenschaftlich auf:
Ä die Sttrn legend setzte sie hinzu: umherführen. Heute ist es doch zu spät. Meinen „Nicht so, Kind, - auch Du mußt Gott Tag nm auch so viele meiner Erinnerungen ver- Sie nicht auch?" und Nacht bitten, daß er mir endlich Frieden giebt!
tbe rnr es unch' ichI '®erot6! »Es ist ja so fürchterlich, leben zu müssen mit dem
den Namen vor langer Zeit oster vor mir! „Nun dann Gott befohlen, meine Damen!"IBrandmal der Verbrecherin auf der Stirn, wenn ~ aber wo — wann? Die Augen der »sagte sie und verließ die Fraum. Iman nie etwas Unrechtes geplant nickt imstande
ucklichen bückten starr in da« Gesicht der Tochter, I „Gott befohlen!" erwiderte Margot. «gewesen war, dem elendesten Wurm ein Leid zu-
** Margot fand im Moment keine Erwiderung! Frau Beatrix neigte nur das £oupt, und al«!zufügen." ’
' ®itS sollte sie auch antworten? Daß Gräfin! sie die große statttiche Gestalt hinter den Bäumen I Wie ein geller Aufschrei war es chr au« der
Erscheint täglich «ufc ta Werktagen nach 6tnn- xn» j-a Feiertagen. — Quarial-Sbormement«. Preis bei der Erve-
JiX le)2!» Sitian 9 Mk., bei ollen Patzämtern 2 SIL 95 Pfg. (erfl.
Bestellgeld). Jnferati» -SgebZhr für die arfpalte. ? Zeile _______________ »der deren Raum 10 Pfg., Krklame» für die Zelle 95 Pfg.
Vorwärts oder rückwärts ? landwirtschaftlicheu Zolle, besonders für Roggen, wir Rußland alle« geben wollten, für uns aber fast
* , I Deutschland forderte eine Herabsetzung der russischen!nichts beanspruchten. Fürst Bismarck hat s. Z. sich
. uberdenAusfall der Reichs- Einfuhrabgaben auf Eisen und Kohlen. Die deutsche gar nicht besonnen, obgleich ihm doch bekanntlich unc^
toss- Stichwahlen haben plötzlich ganz erheblich an! Reichsregierung hat zu den russischen Wünschen nicht mein an guten polittschen Beziehungen zu Rußland
Lebhaftigkeit verloren. Es liegt das nicht daran, I unbedingt von vornherein nein gesagt, obwohl ihr I gelegen gewesen ist das Verbot der Beleibbarkeit
x daß das Resultat nunmehr dahin feststeht, daß eine,»nicht als feststehend geltend konnte, daß der deutscheIrusfischer Papiere bei der deutschen Reichsbank aus- ®tim 0ro^e ^Mehrheit zu Gunsten der! Reichstag nun diese Zollermäßigung bewilligen werde. I zusprechen. Es war das für den russischen Kredit
neuen Militärvorlage ömhandeu ist, sondern an dem I Es war ein Zeichen des Friedens, daß die Reichs-1 ein sehr empfindlicher Schlag, den man in Peters- ^"Slichkeit °l>er WahrscheinlichkeitIregierung schwieg und zunächst abwartete, was Ruß- bürg auch heute noch nicht überwunden hat. Haben ckies Zollkrieges mit unserem östlichen Nachbar, mit! land an Gegenleistungen bewilligen wolle. Diel wir also Anlaß, zurückzuweichen, wenn Rußland mit ?atlbstlnst"Mich( daßbei uns ein I Erwartungen auf ein russisches Entgegenkommen sind! einem Zollkriege droht? Gewiß nicht, denn wir solcher Zwischenfall, der in die Handelsbeziehungen! nie groß gewesen, was Rußland geboten hat, ist »würden unsere Position gegenüber dem eigensinnigen Wischen beiden Staaten verheerend eingriffe, keine laber noch weit hinter diesen Erwartungen znrückge- Nachbar unrettbar verschlechtern. Rußland liefert Ss’&ruLTs riamentllch die ostdeutsche blieben; dafür ist aber als indirekte Drohung noch ganz erheblich mehr Waren nach Deutschland, als
Industrie würde, besonders im Anfänge der Schwierig- der Hinweis auf einen Zollkrieg, also auf eine Deutschland nach Rußland, es gebraucht uns also Sn”' ®1"buße 3“„Klagen haben. Wir!wesentliche Verschärfung der ohnehin schon recht hohen nötiger, als wir Rußland gebrauchen. Wenn es in E^N' daß heMe solche Zolltöegc, das heißt eine I russfichen Zollsätze gekommen, wenn Deutschland dem den Handelsvertragsverhandlungen uns trotzdem nicht Ahohung der Grenzzolle der betreffenden Lauder zu! russischen Verlangen nicht willfahre. Die Berhand-!entgegenkommen will, sondern darauf pocht, daß wir ; den möglichst höchsten Stufen zu dem Zwecke, um l luugen zwischen Berlin und Petersburg find ja heute! dies thun, so muß ihm eben klar gemacht werden
J“ y*1 ^°^ebigkeit zu zwingen, NMient-! noch nicht abgebrochen, sie dauern »och fort, aber wie in Wahrheit die Dinge liegen, und Deutschland
Üch zwischen F^nkeich und Italien, zwischen Frank-! daß eine Einigung bcvorsteht, glaubt Niemand, der I muß die russischen Zollerhöhungen mit Zollsätzen er-
E und ber Schweiz,, zwischen Oesterreich-Ungarn! die Größe der russischen Einseitigkeit und des rnsfischen I widern, daß den Herren jenseits der Grenze alle«
und Rumänien bestehen; definitiv nachgegeben hat! Starrsinns kennt. Rußland wird mit seiner Zoll-»Hören und Sehen vergeht. DaS ist das einzige ”aAn. nirgends, leder Staat veAangt für seine I kiiegdrohuug höchst wahrscheinlich ernst machen, und! Mittel, um Erfolg zu erzielen, nicht zurück darf es
Produktion diejenigen Vorteile vom Nachbar, welche! dann erwächst für Deutschland unter genauer Be-Ifür uns heißen, sondern vorwärts, dann erst ist
"^wendig dünken, und halt diese Forderungenlrücksichtigung der obwaltenden Verhältnisse die ge-!etwas zu machen. Daß sich für die Beschließung wftecht, indem er die stemde Einfuhr durch erhöhte! bieterische Pflicht, nicht rückwärts zu weichen, sondern l von Zollrepressalien gegen Rußland eine gewaltige ff °Lsch«-iden sucht Der Schaden liegt in vorwärts zu gehen. Mehrheit ergeben wird, ist ganz zweifellos? °
solchen Fallen auf beiden Seiten; er mag auf der Kein Staatswesen, weder ein Großstaat t™™,--- "
i einen, je nachdem die Ausfuhrverhältnisse liegen,IRange Deutschlands, noch ein simpler Kleinstaat,! ~ ~ ,
geringer fein, wie auf der anderen, soviel steht fest, treibt Handelspolitik zu dem Zweck, daß ihm fremde Deutsches Reich,
^»ß er groß genug ist, um den Wunsch zu hegen,!Staaten vorschreiben, was er thun und was er lassen! W. Betritt, 30. Juni. Unser Kaiser wird
«rH*er?*?en * ^en, "vrausgesetzt, daß ein Aus I soll. So liegt die Sache aber ht diesem Falle. I am Freitag Vormittag Kiel wieder verlassen und am Ü^^tten Schaden bringt. Man »Rußland will uns Vorschriften machen, und der Zoll- Nachmittag im Nenen Palais eintreffen. Das wird deshalb nur wünschen können, daß Handels-l krieg ist die geschwungene Knute, unter deren Pfeifen! Befinden des Monarchen war während seiner An- ^a0eee £ at*w6f,art ?E^en, welche der Moskowiter ruft: „Ducke dich, Deutscher oder Wesenheit in Kiel das allerbeste. Die Kaiserin, sowie weitere Schwierigkeiten ausschließen, doch ist hierbei les giebt etwas!" Daß wir uns das denn doch der Kronprinz waren bereits Tags zuvor wieder in .ersessen, daß etite solche Vereinbarung nicht ganz gefallen lassen können, liegt auf der Hand, Potsdam angelangt. — Die Majestäten werden ihre SÄ bant,+ CrSen?T “enn. “uf beidenSeiten I um so weniger, als von rnssischen politischen Freund-1 Reise nach Norwegen :c. am 8. Juli antreten, während der nötige gute Wille vorhanden ist. Ob in den llichkeitszcichen für Deutschland trotz der von Wien »die kaiserlichen Kinder am 9. sich nach Schloß heute schon bestehenden Zollkriegen die er gute Wille aus proklamierten friedlichen und versöhnliche» Ab- Wilhelmshöhe bei Cassel begeben werden — Der Änttn J?”' bezweifeln; bei den!fichten des Zarenreiches blutwenig zu bemerken ist. überseeische Import von Heu nimmt, da in
^8* ^ebenfalls vorhandm und ste »Die ^russische Handelspolitik ist feit Jahren der »Folge des Futtermangels der Preis des Heus eine kkf611 gemacht. Von! deutschen im allerhöchsten Grade feindlich gewesen, l ungewöhnliche Höhe erreicht hat, täglich zu. Aus
^Schuld weiß sich Deutschland dem russischen I die, Zölle im Ostlaude sind derart emporgeschraubt, I Nordamerika find zahlreiche mit Heu beladene Dampfer Nachbar gegenüber frei; von Rußland ist uns da« I daß am Ende die meisten deutschen Exporteure nach! nach Europa unterwegs, einige auch schon an ihren ttaflefcot gemacht, in Handels Vertrags Verhandlungen I Rußland es nicht mehr auShalte» konnten und auf »Bestimmungsorten eingetroffen. In Hamburg sind einzutreten, beide Regierungen haben ihre Grund-»ihren Absatz im Zarenreiche verzichteten. Heute hat »ebenfalls Sendungen von mehreren Tausend Ballen kinm solchen neuen Vertrag aufge-l das große Rußland in handelspolitischer Beziehung I Preßheu angebracht und haben flotten Absatz gefunden.
' re? toi1”1 S^°lttk sjJf0tPur den Wert der kleinen Schweiz, und!Dem Eintreffen zahlreicher weiterer Heuftachten aus
^erlangt Rußland eine Ermäßigung der deutsche«!^ hieße des Guten denn doch zu viel gethan, wenn.Amerika wird daselbst entgegengesehen. Uebrigens
^"»eigerr nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«,
fo»ie bie «nnoncm-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,
Sonnabend, 1. Juli 1893. XXVI1L 3af>rü-
_________Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari«.