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Qtöl I Die Rätin seufzte leise, dann legte sie den Strick» I ÖUf die Hand der Greisin ' inittinf C\amS mmS »u (DnÄh. äc I Stßrßm ehfen. nrnfon GSptip

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Konservative . . . . Reichspartei . . . . Nationalliberale . . . Zentrum Freis. Vereinigung . . Freis. Volkspartei . . Sozialdemokraten . . Süddeutsche Volkspartei Polen Welfen Antisemiten Elsässer bei keiner Fraktion . .

Nationalliberale . . . Zentrum Freis. Vereinigung . . Freis. Volkspartei . . Sozialdemokraten . . Süddeutsche Volkspartei Polen Welfen Antisemiten Elsässer Dänen bei keiner Fraktion . .

Stichwahl zwischen von Christen

Stichwahl zwischen Dr. Bücke! A.

Stichwahl zwischen Freiherr von Werner A.

die Landwirte auch in den Stand gesetzt

werden müßten, die hohen Löhne zahlen zu

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

*** ***' h Jllnftrirtes Sonntagsblatt. öi * »ä 1

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Plötzlich in ein leidenschaftliches Schluchzen aus-1 ~ ---

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große Stapelplatz geworden, von dem der Bedarf .der Provinzen gedeckt wird. Damit stellen sich die I provinzialen Anhänger der Richter und Hermes, der

81, I Rickert und Alexander Myer nicht nur selbst ihr

3, I Armutszeugnis aus, sondern befördern auch die Ent-

v, I Würdigung und Entnervung des KonstitutionalismuS.

24, Denn ihrem inneren Wesen und der in Deutschland

4, I maßgebenden Auffassung entgegen, wird von gewissen

12, Seiten heutzutage die parlamentarische Thätlgkeit ge-

0, Iradezu als Geschäft, als Gewerbe aufgefaßt. Wir

haben, insbesondere unter den ehemaligen Mitgliedern S, I der verkrachten deutsch-freisinnigen Partei, heute bereits

! eine recht muntere Schaar richtiger Ge- oder ErwerbS- 9Tn ak IParlamentarier, die nichts zu brechen und zu beiße«

An den Stichwahlen find beteiligt: , haben, wenn sie nicht wenigstens in einer parla-

51, mentarischen Körperschaft sitzen, und deren Geschäft

23, l natürlich um so üppiger blüht, wenn sie Mitglieder

74, l zweier gesetzgebender Versammlungen sind. Nicht

34, Patriotismus, nicht das ausschließliche Wohl des

12, ! Volkes, nicht die reinen Interessen eines bestimmten

31, I Wahlkreises sind der Sporn, der diese Leute in die

82, I Arena des Wahlkampfes treibt; erst kommt daS eigene

10, I Ich, das spezifisch persönliche Interesse, der mittelbar

loder unmittelbar zu erstrebende Gewinn, der ben

9, I Magen sättigt und den Beutel füllt. Es soll nicht

16, I behauptet werden, daß der berufs- oder gewerbS»

2, mäßige Parlamentarier deshalb die seinen Wählern

t m t ,, t 51 | gegenüber übernommenen Pflichten für nichts achte.

Ter aufgelöste Reichstag hatte dagegen gezählt: aber es fehlt doch die Reinheit der Gesinnuna die 7 smimw s» i er rs Q I ^istnmge 67, Deutsch-Konservative 67, Reichspartei I Uneigennützigkeit, welche die Schöpfer unserer Varla.

Belastung des Mittelstandes, des Land-1 Regierungsbezirk Cassel.

manns, des Handwerkers, des Arbeiters stets! 1- Rinteln: Stichwahl zwischen Märtens D. R- ausgesprochen. Eine Erhöhung der Abgabe ^ Werner «.

auf Salz würde diese Klaffen der Bevöl-I^ Pfanu/uch ©

a&er fibrade besonders belasten. I 3 Fritzlar: Liebermann von Sonnenberg, Premier- 4.Der Lucke will die Löhne b'r Ar-! Leutnant a. D. zu Gohlis «.

beiter herabdrücken." I 4- Eschwege:

f ff Herr Lucke hat im Gegenteil wieder-^' ?

holt gesagt und sagt es noch heute, daß und Lucke ff 9

(W das gute Recht der Arbeiter sei, möglichst! 6. Hersfeld: hohe Löhne zu erreichen. Er hat aber ge, Schleinitz K. und sagt, daß die Arbeitgeber und insbesondere "

Stttd) öolbflt. I »ÄberMargot, ich verstehe Sie nicht! Welcher I waren, zu erwerben, verheiratete sich, kaum achtzehn-1 deren Mannes fminte ihn Mnn

^rhlung von M. Widdern. fühlende Mensch kann das Elend Ihrer Mutter anders jährig, in der neuen Heimat, wo sie gleich Louison, setzen, daß er die Beh ?Munä übe eÄE

J"**"4 "**1 k . .. «We rtenM» in einem ffcfWn Wfe W» Sjä£ rt 2T.Ä Ä

(Fortsitzung.) | , Wieder preßte das zunge Mädchen ihre Lippen! ment gefunden, bie Erzieherin einer Prinzessin ge-mals verantworten konnte Seine Leitiakeit sand

- -------- -' Ich. h ,7^:Das sprechen Sre mit worden, mit dem Oberförster der gräflich Suntow- überhauptkeineGrenren 'Bei der aÄnaN-n £>?

Jnunpf aus der Hand und mit der Rechten über Mem edlen, großen Herzen - aber die Welt denkt scheu Waldungen, Dimitri Gregoroff - gegen den anlassunq SanbeS Tr bie

Scheiiel de« Rädchen, gleiten», h-uchl- sie mit tanttat an», Willen der h°chg-b°,-nen gnmilie, in der° sie l-ble nEich?

Ftternber Stimme: . »Ich begreift es mcht, - aber nun der Damm und wirkte. Nicht blos weil der Fürst und die Monat wechselte ' B 1 ^mahe leben

lA d f ! I HM"!. X tYfi »kX » . I wie gedEinmal aber wagte ber eine feiner Bediensteten

ch meine Kinder sterben sah, eins nach dem andern; Zrem^Vertrauen stand, reden Sie1 auch vollständig, sagt, auch in musikalischer Beziehung außergewöhw sich "hm zu widersetzenundrettte dädurck den Äer letzt erst weiß ich es ganz, welch ein Segen es Was S,<> mrr sagen werden ruht verborgen wie lich talentierte Erzieherin erhalten wollten, sondern des Gebieters in Tr Weift daß er S ftiaS £ Dkutter zu heißen " |im Grabe ; ich weiß, es gtebt nichts Erlösenderes! auch, da es bekannt war, daß Dimitri Greaoroff I wurde rcTfv.rrmtnrt.frV rlrVr -^u.r ^estialität

L Plötzlich in ein leidenschaftliches Schluchzen aus- ^r ein Menschenherz, das viel gelitten, als in eine der Sproß einer Ehe zwischen einem Russen und auf den Unglückliches zu der nur^von ftb?fckwä§ nd, warf Margot ihre Arme um den Hals der andere Seele versenken zu können, was es bedrückt, einer ihrem Stamm entflohenen Tscherkesfin - Mer KörverkonMution' mir nT a

Ich bm gewiß nicht neugierig, Margot, nur aufrichtig eine rohe, zu allen Leidenschaften neigende Natur I m^n- Mutter darmtt^n wri J"?

.Frau Rätin meine Mutter ist das unglücklichste teilnehniend, diese Teilnahme gebietet mir zu wieder- war, aber der vollendeten Thatsache gegenüber ver- Worte^um Erbarme? bMnd TieVber ch°pf unter der Sonne und ich glaube nicht, daß Hosen:. Sprechen Sie sich aus, Margot - sagen mochte auch das fürstliche Paar nichts mehr, so nicht besänftiam und so >' 6 M

Bewußtsein, mich ihr Kmd zu nennen, sie ihr mir, was Ihre arme Mutter in dies tieft Elend wenig wie Mütterchens Zwillingsschwester, die ihrer, «n mnX »' ,

ze"l°ses Elend vergessen machen kann. Wenn gebracht hat.- Beatrix die flehendsten, abmahnendsten Briefe ge-1 erstes° SLrU G-setz

sprechen könnte! Einmal, nur einmal vom Herzen Einen Moment zögerte das junge Mädchen, schrieben - und es blieb den Herrschaften nur Maraöts und fekt?m?is-i8i^6^ ^

"nler das Geheimnis wälzen dürfte!* ,dann erwiderte sie leise, während ein Schauer ihren übrig, für Prinzeß Kathinka eine andere Gouver- nb J9° : »3^ Mutter

Und warum können Sie das nicht, mein Kind? Körper durchrieselte: nante zu engagieren. aver wurde wahnsinnig!

Aber vielleicht weife ich es doch und begreift, Stimme, immer vor sich hinfthend, als wollte sie tum umgeben, aber sie fühlte sich schon in den erstA Dimitri (MrMnrnff ^b:dienstete uochweiwn, daß nur nicht, wie Sie so ängstlich geheim halten, nicht wissen, welchen tiefen Eindruck ihre Erzählung, Jahren ihrer Ehe trotzdem namenlos unalücklich^ der Tsch-d-m^,.^\ leidenschaftliche Sohn

' doch nichts weiter ist, als ein großes Unglück!' auf die Zuhörerin machte: M T unglücklich. °-r Tscherkesfin durch den er elend geworden, im

arQU Rätin'" Wie ein ^ithenmit hrfinnt# an w r, .. I »DiMitn Gregoroff liebte sie fterltch aberIFreundäSkreis den Zaren beleidigt hatte Und da

Ausruf über die Lippen des Mädchens ^Dann I schwesier M ^6 SBeiJe unb die war ganz dazu angeJbie Untersuchung gegen meinen Vater zeugte, f»

ßte sie ihre Lippen auTbie Land ber Matrone -, knww-n^ 60n P""?» Ödland ge-Ithan, meine Mutter nur zu balb bitter bereuen zu, wurde er auf Jahre hinaus nach Sibirien verbannt

M» 1 1 » entgegen die Expedition dieses Blattes.

JVQ I44» dition S 3Rt, bei allen Seätetiern 8«W WtwlVWlU» sowie die «mioneen-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in ,

JnserattonSgebühr für die «spalt«« Zeile ©DltttßlStflfl 99 Qitttt IRQ5! ^>°o^ XXVIII.

»ber deren Raum 10 Psg., Reklamen für ifiEW V0NNerStÜg, U. JllNl 1893. j|anW^Ber|t, MunchenmK^ln; G^L.

Zur Wahlbewegung. I, Wir bitten al le unsere Freunde« 2. Wehen: Sttchwahl zwischen Köpp Fr. V. und! solchen Kandidaten, welche sich bestimmt verpflichtet Folgende schon bei dem ersten WablkamvfI 6 r tlgenlt9en NachdruckIReischiMnn S. !haben, die Fordernngen des Bundes zu vertreten,

verbreiteten Lüaen werden aneb ieut »nieder^lgegenzutreten und die Verbreiter, ^ber zuCambergZ.,sind, soweit sicher bekannt, bis jetzt 58 definitiv ge-

U taZ * mertCn °"t ,e6t ro,ci,er berfelben ju enttaroen. *** StaI $-S' »* * °°d «4 ,u, Ssichm-dl, ». d«

sorgsam gepftegi. I _____ ICahensly Z. IBundesvorfitzende Herr v. Ploetz in Sorau Unter

1.Der Lucke ist ja Katholik"? Dr. Böckel verbreitet soeben einen SßablaufrufLt 5$ß®laenbMr6: 6ofmon' Amtsrichter in Renne- diesen 58 befinden sich Konservative: 39; Reichs- HerrLucke ist evangelischer Christ, zu seinen Gunsten, dessen faustdicke Lügen nur wieder sm . 1 6 «nschl. des Graf H. Bismarck; Natioual-

Er hat aber wiederholt erklärt und beweisen, wie schlecht seine Sache bestellt ist. Sie!« und^Os^ldt N?ü' zwischen Schmidt liberale: 7; Polen: 2; Zentrum: 3; Antisemiten: 1. erklärt es auch heute noch, daß xp,verdienen kaum einer Widerlegung.Die Gegner, ' | ~~ ~

ber verschiedenen Konfessionen sei,Böckels zu verhindern. Es sollen Wahlbecinflussungen %^rt8 Bedarfs aus ber Reichshauptstadt beziehen,

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H-r-Luck° hat in jeder seiner ««tan.. ffSÄS1' U- lung erklärt und erklärt es noch heute, daßlseinen Wählern vor den bösen Konservativen graulich er gegen jede Verteuerung des,zu machen? Das ist denn doch wahrhaftig zu naiv. Branntweins sei. Er will den Bräunt-, ®° bumm ist keiner in der ganzen Wählerschaft, um wein aber durch entsprechende gesetzliche Vor- S fl?uDe- Wir protestieren im Namen

schritten wieder verbessert haben und den ~ Zahler gegen derartige Angriffe auf ihren Verstand.

?.? ? ^ Sie unterschätzen unsere hessischen Landsleute, Herr dieses notwendige Genußmittel des armen Dottor, und die Angst, bie zitternde Angst vor dem Mannes verteuernden Zwischenhandel nach! Verlust Ihrer Einnahmequellen, Ihrer Existenz, Ihres Möglichkeit einschränken. ! Unterhaltes aus ben Taschen ber Bauern verwirrt

3.Der Lucke will das Salz verteuern". d-nuinder That, S ein ober ^i chtsein

Herr Lucke hat das niemals gesagt ^ht fnr Sie, H^Doktor, aufbemSpiel!

oder gewollt und will es auch heute nicht. In ber Provinz Hessen-Nassau stellt sich bas Resultat Er hat sich vielmehr gegen jede neuelwie folgt:

n arbiet, 18.

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