Einzelbild herunterladen
 

irrt!

on

Leber weg

ichiel

«er

gefi leti Eck-

uei

vH

les.

überwiesen worden."

— Die „Norddeutsche Allgemeine Zei-

um Veröffentlichung in unserem Blatt: Verwahrung.

(Antrag Huene) ist, wenn er auch in anderer Be­ziehung nicht Parteigenosse ist.

Neuwied, im Juni 1893.

Ein Veteran von 1866, freiwilliger Landwehrmann von 18 70/7 1, Inhaber der Rettungsmedaille am Bande.

Marburg, lO.Juni. (Konservative Wahl­versammlung.) Heute Mittag um 12 Uhr fand im htefigen Saalbau die konservative Wahlversamm­lung statt, in welcher Herr C. Lucke sein Programm darlegte. Dieselbe war trotz der ungünstige» Tages­zeit sehr stark besucht. An der nach der Rede des Herrn Lucke folgenden Diskussion beteiligten sich die Herren Justizrat Dr. Grimm. Major a. D. Söller, Grebe aus Niederweimar, Heinema rn und Bader. Ein ausführlicher Bericht folgt in nächster Nummer.

Marburg, 10. Juni. Die Kandidatenliste der in den acht hessischen Wahlkreisen ausgestellten Kandidaten für die bevorstehende Reichstagswahl ist ölgende: I. Wahlkreis Rinteln-Hofgeismar-Wolf- >agen: Gutsbesitzer Märtens-Sieberhausen (freikons., I J. b. Landwirte, natl.), Redakteur Werner (Antisemit), s ltaurer A. Paul-Hannover (Soziald.). II. Wahl­kreis Cassel-Melsungen: Sanitätsrat Di. Endemann- Caffel (natl., B. d. Landwirte), Professor G. Hüpedeu- Cassel (kons. und deutsch-sozial, B. d. Landwirte), S echtsanwalt Eickhoff-Duisburg (freis.), Rechtsanwalt Martin (Parttkul.), Redakteur Pfannkuch - Hamburg (Soz.). III. Wahlkieis Homberg - Fritzlar - Ziegen­hain: Obcramtmann Oldenburg-Wilhelmshof (kons., Bund d. Landwirte). Domäacnpächter Pestalozzi- Haydau (uailb., Bund d. Landwirte), Leut. a. D. Liebermann v. Sonnenberg (Antisemit), Rechtsanwalt Martin-Cassel (Partikul.), Schreiner A. Jordan-Cassel (Soziald.). IV. Wahlkreis Eschwege-Witzenhauseu- Schmalkalden: Rittergutsbesitzer v. Cristen-Werlshausen (rei-kons., Bund der Landwirte, natl. unterstützt), Zuchdruckereibesitzer Wiltsch-Schmalkalden (steistnnig), i iedakteur Leuß - Hannover (Antisemit), Redakteur Huhn-Cassel (Soziald.). V. Wahlkreis: Marburg- Kirchhain-Fravkenberg-Vö hl: Gutsbesitzer Lucke- Patershausen (kons., B. d. Landw.), Prof. Kaiser- Hannover (natl.), Dr. Böckel-Marburg (Antisemit), Bäckermeister Schott-Marburg (freis.), Schriftsetzer John-Cassel (Soziald.), Rechtsanwalt Martin-Cassel (Partik), Dechant Müller-Amöneburg (clerik). VI. Wahlkreis Hersfeld - Hünfeld-Rotenburg: Oberamt­mann Otto-Blar.kenhein (natlib., Bund der Landw.), Landrat von Schleinitz - Hersfeld (kons.), Redakteur Werner Cassel (Antis.), Caplan Dasbach-Trier (Zentr.), Schuhmacher Markus-Erfurt (Soziald). VII. Wahl­kreis Fulda-Schlüchtern-Geisfeld: Fabrikant Müller- Fnlda (Ztr.), Amtsrat Thaler-Weyershof (Bund d. Landw., für die Militärvorlage), Redakteur Psann- kuch-Hamburg (Soziald.) VIII. Wahlkreis Hanau- Gelnhausen - Orb: Bürgermeister Stroh - Marköbel (konscrv., natlib., Bund d. Landwirte unterst.), Vize- Bürgermeister Nickel Hanau (freis.), Landwirt Peter Slein-Hochstadt (Amis.), Generalsekretär Hitze (Ztr.), Redakteur Hoch-Frankfurt (Soziald.). — In 8 Wahl­kreisen sind somit 37 Cavdidaten aufgestellt.

Marburg, 10. Juni. Daß die Sommerabone- mentskonzerte unserer Jägerkapclle einem wirkliche» Bedürfnisse entsprechen, konnte man an dem sehr gut besuchten gestrigen II. Konzert wahrnehmen. Der schöne Garten war bis zum letzten Platz besetzt. Die Leistungen des Musikchors waren wiederum ganz vor­trefflich und der gespendete Beifall ein wohlverdienter.

Marburg, 10. Juni. (Aus Chicago.) Aus einem Privatbrief aus Chicago geht uns der folgende Abschnitt zur Veröffentlichung zu: „Die Koj.n der deutschen Universitäts-Aus­stellung im Liberal Arts & Manufactures- Building sind dem Publikum noch durch Drähte verschlossen, da die Ordnung noch nicht beendet ist; es kommen immer noch Kisten an, verzögert durch die amerikanischen Behörden. Marburg ist ver­treten durch zwei Oelbtlder von Klingelhöffer: An­sichten der Stadt von Osten und von Nordwesten, sowie durch große Photographien des Rathauses, der Eingangshalle und des Senatssaales der Universität, außerdem natürlich durch die gedruckte Universitäts- lttteratur. Das Deutsche Haus wurde vor eiu paar Tagen feierlich eröffnet; es enthält bekanntlich eine Kollektivausstellung des deutschen Buchgewerbes, und die E l w e r t sche Verlags - Buchhandlung hat daselbst einige ihrer gediegensten Verlagswerke aus­gestellt".

Marburg, 10. Juni. Gestern Abend fand im ; Cafe Quentin die angekündigte Versammlung i des Nationalliberalen Vereins statt, welche i jedoch einen privaten Charakter anzunehmen genötigt

Maurermeister Wagner zu Bottenhorn betreffende Anklage wegen Uebertretung des Krankenversicherungs- Gesetzes. Derselbe soll im Sommer vorigen Jahres seinen Arbeitern höhere Versicherungs-Beiträge in Abzug gebracht haben, als dieselben zu zahlen ver­pflichtet waren. Die unbequeme Berechnungsweise des von lern Lohne der Arbeiter in Abzug zu bringenden Drittteils zum Kassen-Beitrage hatte de» Angeklagten auf die Idee gebracht, mit seinen Arbeitern eine Vereinbarung zu treffen, nach welcher er den­selben eine tägliche Lohnerhöhung von 10 Pfg. ge­währte, dagegen aber, wie er sagt, der Einfachheit halber, den vollen Kassen-Beitrag in Abzug brachte. Zur Anzeige gebracht, wurde SB. vom Schöffengericht Gladenbach fteigesprochev, wogegen die Kgl. Staats­anwaltschaft Berufung einlegte, jedoch wurde dieselbe verworfen, da der Gerichtshof nach umfangreicher Beweisaufnahme in der Handlungsweise des Be- schuldigtm eine Benachteiligung der Arbeiter desselben

schier oumtr ird da rschniti >ieses ! i Wiel iffseue

wc

er F ttn B lachtun Mime Hen, u Achte isgebil nrtoffe »ff; lo iVerh 6b ma lee sch drr an ssamwl

31 kreis hrbe ui soll

eldzüg

L kkläre »offen haftliä «beu?

A

zrrafka! e eutst Kober s-ffma"

Eine neue Kundgebung des „Reichsanzeigers" zur Militärvorlage. Das amtliche Blatt schreibt:

„Obschon die verbündeten Regierungen für die dem neuen Reichstag zu machende Militäroorlage den Slntrag des Abz. Freiherr» von Huene als Grundlage angenommen haben, hört ein Teil der Zentrumspresse im Anhalt an den Wahlauftuf des Fraktionsoorstandes der Partei nicht auf, seine An­griffe auf die Behauptung zu stützen, es stäube jener Antrag im Widerspruch zu ben Winbthorst'schen Resolutionen von 1890, weil durch seine Annahme die zweijährige Dienstzeit nicht gesetzlich eingeführt, bagegen bie allgemeine Wehrpflicht burchgeführt werbe. Beibe Behauptungen sinb falsch. Ein Wiberspruch zwischen dem Antrag Huene und den Resolutionen Windthorst existiert nicht.

Der Antrag Hnene will in Art. II § 1 die zweijährige Dienstzeit der Fußtruppen für so lange gesetzlich festlegen, als die Kompensationen dafür auf demselben Wege gewährleistet werden. Die Reso­lutionen Windthorst fordern unter Nr. 4 die ver­bündeten Regierungen nur auf, die Einführung der gesetzlichen zweijährigen Dienstzeit in Erwägung zu nehmen. Diese Erwägung ist erfolgt, und es soll ihr durch den Antrag Huene praktische Folge ge­geben werden.

Die Resolutionen Windthorst sprechen ferner unter Nr. 1 die Erwartung aus, daß die verbündeten Re­gierungen Abstand nehmen würden von der Ver­folgung von Plänen, durch welche die Heranziehung aller wehrfähigen Mannschaften zum aktiven Dienst durchgesührt werden soll, indem dadurch dem Deutschen Reich geradezu unerschwingliche Kosten erwachsen würden.

Aus dem Antrag Huene erwachsen dem Deutschen Reich Kosten, die nach dem Urteil der deutschen Finanz-Minister und der ersten deutschen Sachver­ständigen auf volkswirtschaftlichem Gebiet sowie nach Vergleich mit den gleichen Aufwendungen anderer Staaten nicht unerschwinglich sind.

Nach dem Antrag Huene würden ferner nicht alle Wehrfähigen zum aktiven Dienst herangezogen werden, es würden vielmehr schon im nächsten Jahre nach Maßgabe dec Resultate des diesjährigen Musterungsgeschäfts etwa 90 000 taugliche Wehr­pflichtige nicht zur Einziehung gelangen, eine Zahl, die infolge der steigenden Bevölkerung von Jahr zu Jahr wachsen muß."

war, da man unterlaffen hatte, die polizeiliche An- Meldung derselben zu bewirken. Die Anwesenden be- Wsteh! schränkten sich nun angesichts des besagten Umstandes W « auf einen persönlichen Meinungsaustausch. F

Marburg, 9. Juni. Die Strafkammer p * verhandelte heute zum zweiten Male über eine de» M K

Die gestrige Versammlung in Frankenau Mittags 12 Uhr war sehr schwach besucht, die Einladungen in die Nachbargemeinden hatten durch die langsame Postverbiadung ihr Ziel nicht erreicht, Herr Lucke sprach in seiner ftischen Weise und Herr Rechtsanwalt Handschuh hielt einen Vortrag, in welchem er die Kandidatur Lucke empfahl. Herr Schott wohnte der Versammlung als Zuhörer bei. Die Reise durch den Kreis bot Gelegenheit, manchen Gereden ent­gegenzutreten, welche von Frankenberg aus mit wenig Erfindungsgabe aber desto größerer Gefltssentlichkeit verbreitet werden.

Recht lebhaft besucht war die Versammlung in Münchhausen. Kein Wirtslokal faßte btt zahlreiche mand hörte den leisen Schreckensruf, niemanb sah wie bleich plötzlich das Gesicht der imitierten Nonne geworben, benn Anna sprach gerade jetzt auf das Interessierteste ihre Verwunderung darüber aus, da Major von Gronow, ein langjähriger Freund Guidos, die betreffende Stellung im Zuchthause in W. an­genommen, dann aber fragte sie lebhaft:

„Und schreibt er nicht, wie er sich in seiner Berufsthätigkeit gefällt?"

Aber leise, in traurigem Tone, setzte dann Gräfin Anna hinzu:

„Eine schreckliche Berufspflicht, ich glaube, Gro° no» geht an ihr zu Grunde!"

„Wer weiß! Ich denke eher, die Natur unseres Freundes faßt auch diese Werkthätigkeit anders au als wir," erwiderte der Graf, während seine Augen plötzlich aufnierksam zu Margot hinüberblickten

Es war wohl bemerklich, jetzt war ihm doch die tiefe, innere Erregung des jungen Mädchens ausge­fallen — aber er berührte sie mit keinem Worte, trotzdem er sich innerlich fragte:

„Was hat sie nur?"

Im Gegenteil, er fuhr sehr ruhig in dem be­gonnenen Gesprächsthema fort und sagte, indem er sich auf ein Sofa niederließ und den Brief des Freundes auf den Knieen entfaltete:

„Wenn Du erlaubst, Anna, möchte ich Dir einen Teil des diesmal recht umfangreichen Schreibens vorlesen, ich weiß, es wird Dich in hohem Grade interessieren, vielleicht aber auch tief ergreifen, ja schmerzlich berühren."

Sie neigte zustimmend das schöne, blonde Haupt und während sie wieder zu Pinsel und Palette griff, erwiderte sie:

„Ja lieft nur, Guido, alles was Gronow angeht, interessiert auch mich "

Der Marburger Generalanzeiger wirft sich neuer- tung" schreibt: „Oppositionelle Zeitungen, die sich diogs in einer maßlosen und aufhetzenden Sprache «die Aufgabe stellen, die notwendige Vermehrung un- als ein Freund der Lehrer auf. Wir sehen eine I serer Wehrkraft skmpellos mit allen Mitteln zu hioter- Unterstützung unseres Standes seitens der Presse ge-1 treiben suchen gegen die Militärvorlage geltend zu wiß nicht ungern. Hier ist die Absicht aber doch! machen, daß der Reichskanzler sich früher abfällig zu durchsichtig, um nicht von einem Jeden meiner über die „Zahlenwut" ausgesprochen und selbst an- Berufsgenossen sofort durchschaut zu werden. Den! geführt habe, „er glaube nicht, daß unter den le- Lehrern erweist der Generalanzeiger aber geradezu I benden Heerführern einer sei, der imstande wäre, einen schlechten Dienst. Denn cs könnte denIsolche Massen — es handelte sich um fünf Millonen Anschein erwecken, als ob wir mit einer solchen I Mensche» — zu ernähren, zu bewegen und zu ge« Schreibweise einverstanden ober dieselbe gar auf einelmeinsamem Schlagen zu bringen. Jene Zeitungen Anregung aus unserer Mttte zurückzuführen wäre. I verschweigen ihren Lesern hierbei, daß der Reichs- Das ist aber sicherlich nicht der Fall. Die Lehrer kanzler, unmittelbar bevor er von der Zahlenwut weisen vielmehr, davon bin ich überzeugt, eine solche «sprach, ausdrücklich auf die Tendenz, immer mehr Tonalt mit Entrüstung zurück und sie wissen — ganz Altersklaffen wehrpflichtig zu machen und die Soll­abgesehen von der polisischen Richtung des General-! Mer der Armee durch „Großväter" zu ^erhöhen, Anzeigers — sehr wohl, daß die Erfüllung ihrer «Bezug genommen hatte. Dieser Tendenz gerade berechfigten Wünsche gegenüber unseren Mitbürgern, I tritt aber die Militärvorlage mit ihrem Bestreben: den Gemeinden und den vorgesetzten Behörden durch «durch die Verstärkung zu verjüngen, und wie der derartigePreßrrzeugnissenichtgefördertsondernhöchstens I Reichskanzler sich au einer anderen Stelle geäußert hat, geschädigt werden kann. Ein Lehrer. «Werte, aber nicht Zahlen zu schaffen, entgegen. —

' «In die Versuchung, fünf Millionen Menschen unter

Deutsches Reich. I einem Heerführer zu ernähren, zu bewegen und ge-

W aut«» io Juni Der Kaiser und derImeinsam zum Schlagen zu bringen, werden wir

Graf vo» Turin'besuchten am Donnerstag Vormittag Deutsche auch nach

in dl- «ruft, w«b<ld- WS<™ I »itaäftiauülat felbft M, Servil* zu einer Zeitung

ä’n rps “ 4.wx“«äs «sch«

Derfelidjene Kalserp ar b z • $ ' f /1 Modalitäten die verbündeten Regierungen in der Lage

bem ®,»urt»l«ee t* SWjHL, fetal aüf w, iB,dW8", ätofodt d« Stab'

®e^e" . t^1 <.,9 hntt srLht derItruppen einzugehen. Eine bedeutende Heeresverstärkung

«Lm-ntttut ic aus bem I ohne diese vom Reichstag zu verlangen, schien auS- MM-rb-b-Machtlgt,» bei t„ «chrta-M fpr-ch tab-b Ich»» bemale

Kaiser nebst bem Grafen von Turin einer Einlabung ’S fflX nnn 1890

»um Diner. - Die Kronprinzessin Stephanie vonfür abgeschlossen halten können unb er halte

feier ti: J Ta! Mfan feldbuß Oladenb prmtei v» M dem ßitzirag Dark ai mfavgs-

Ulkenen Dergeft Därme. Md he> §8,75 ( »eterstm

Sonne Sonne

i »Hörerschaft unb so zog man ben» nach endlich er-1 Oesterreich - Ungarn, welche Donnerstag in Berlin langtet Erlaubnis in den großen Schulsaal, der sichIeingettoffen war, hat am Freitag den kaiserlichen bis auf den letzten Platz füllte, Thüren und Fenster« Majestäten im Neuen Palais einen Besuch abgestattet, waren rasch umlagert, bie llmgegenb war stark Der I Abends hat bie Kronprinzessin Berlin wieder ver­treten. Herr Amtsrichter Dr. Born eröffnete die I lassen. — In der am Freitag in Berlin unter dem Versammlung mit warmer patriotischer Ansprache, er «Vorsitz des Präsidenten Dr. Koch stattgehabten Sitzung erinnerte an den Krieg von 1870, de» er mit vielenIdes Zentralausschusses der Reichsbank wurde über ! ktiegetn aus der Versammlung durchgekämpft und Iden Status dec Bank berichtet und hierbei hervor- an dcn Jammer, den derselbe über Frankreich gebracht;«gehoben, daß trotz des günstige» Standes des es sei Pflicht jedes braven Deutschen, sein geliebtes« Londoner Geldmaiftes von einer Diskontoherabsetzung Vaterland zu schützen in solchem Unglück und den I einstweilen Abstand zu nehmen ist, Slngesichts der Frieden zu erhalten, indem unsere Feinde uns l Quartalwende, bei welcher regelmäßig größere An- irchteten. Ein brausendes Hoch auf Se. Majestät «spräche an den Geldmarkt gestellt werden. — Aus den Kaiser eröffnete die Versammlung. Herr Lucke,Idem deutschen „Reichsanzeiger": „Aus dem von fortwährendem Beifalle begleitet, sprach zu den«„Badischen Beobachter" ist in einem Teile der Versammelten über die Notwendigkeit der Erhaltung I Tagespreffe bie Mitteilung übergegangen, daß beim Friedens durch die Stärkung der Wehrmacht,«Musterungsgeschäft in Mannheim ein Einäugiger, ier die Aufbringung der Mittel und fodann über «trotzdem er ein Glasauge trägt, ausgehoben fei; be Aufgaben des Reichstags in wirtschaftlicher Be-«später hat bas genannte Blatt feine Behauptung ziehnng, bie Stärkung unb Erhaltung des Bauern-«dahin modifiziert, daß der betr. Mann zuerst der taubes, der Handwerks und des Arbeiterstandes.«Infanterie überwiesen nab erst nachträglich zum Land- Oie Versammlung schloß mit einem Hoch auf den I sturm designiert worden sei. Mußte diese Mitteilung Kandidaten, von dem Vorsitzenden ausgebracht. «Jedem, welcher nur die geringste Erfahrung unb

Aus dem gegnerischen Lager und ihren Blättern«Urteilsfähigkeit in militärischen Dingen besitzt, schon ti auch heute nichts besonderes zu melden. «von vornherein als unglaubwürdig erscheine», so

Herr C. Lucke wird morgen Sonntag in Schön-«haben auch die angestellten Ermittelungen die absolute labt unb Montag in Ellnhausen sprechen. Unwahrheit unb Haltlosigkeit jener sensationellen

------ «Nachricht ergeben. Denn jener mit Namen unb in Marburg, ben 10. Juni. «Person ermittelte Militärpflichtige ist nicht ausgehoben, Wir erhalten folgenbe Zuschrift mit ber Bitte l sondern im Musterungstermin sofort bem Landsturm

ßinihn rnuhwfp stck und während anast. nicht für ausgeschlossen, daß im nächsten Winter voll iw i aroße ?£n Augen jeder seine? B - (1892/93) die Regierungen mit dem Reichstage wegen fonoren Stimme zu lesen: re & > 5 Juni. Am 21. und 22.

„Ja, mein Freund, ich bin rudjt gern t)ier9er I findet hierselbst der Vereinstag des General- gegangen, es hatte sogar etwas Erschreckendes für Anwaltschaftsverbandes ländlicher Genossenschaften mich, die Stellung des Direktors hier anzunehmen, I Generalversammlung der Landwirtschaft-

aber — je "un, Teuerste^ mich zwang bie Not, I ^en Z^tral - Darlehnskaffe für Deutschland (Sitz denn ganz unmöglich vermochte ich mich und meine Neuwied) statt. Wie wir hören, werden seitens ganze, große Familie von der kleinen 8“ke§ elsässischen Komitees umfassende Vorbereitungen erhalten — standesgemäß, meine ich “ J* I getroffen, um den Vereivsgenossen von Nah und Fern

die sieben Jungen, mit denen unsere J?Je?leinen würdigen Empfang zu bereiten und die Ge- etwas Tüchtiges lernen zu laffen So ging ich b-nn noffen^Qftgtage ^rer großen Bedeutung entsprechend hierher, von memer Hermme nur mit Angst und " gestalten. Zahlreicher Besuch

Grauen ge olgt, und sitze letzt schon seit zehn Wochen B 71 “ •

in meinen vier Pfählen zu W— Eigentlich habe«'^ m Aussicht.

ich wohl eine sehr luxuriöse Wohnung und die«

Meinen wenigstens werden durch nichts in ihrer HefskN-Nassau.

Umgebung daran erinnert daß ich der Zuchthaus 10.I.. der neuesten

Direktor bin. Denn unser schönes Haus ist nngs I «.,2 tHeidioberolb// britttit Dr

von einem prachtvollen Garten umschloffen, deffen des ,^eichsh-r-td bringt

Vordermauer an der Straße liegt, wahrend diel Marbura Die Komervativen haben hintere jede Aussicht auf das Zuchthaus und einen Kandidatur Lucke zurückgezogen", freudlos sonnigen Hof verschließt. «Das ist eine bewußte Lüge elendester

Ich aber muß Mich immerfort m ba« traurige An eine Zurückziehung der Kandi- Treiben versetzen; ach, rote manches hab ich icho» -atur Lucke denkt kein Konservativer! gesehen, was mir das Herz schneller schlagen ge- derartigen Mitteln arbeitet ein

macht unb in mir G-sühle erregte, die nahezu der sich zum Gründer einer

physischen Schmerz ausarteten. „ehrlichen" Volkspartei aufschwingen

Es giebt auch Verbrecher, mein Guido, an m-chte. Es ist wirklich betrübend, mit denen wir nicht vorübergehen können, ohne, statt I^zchen Gegnern einen Wahlkampf ans- des Abscheues, warme, innige Teilnahme zu em «fechte» zu müfsen. Ahlwardt stützte sich psinden " poch wenigstens auf „feine Akten", Dr.

(FortsetzimWlgt.) «öckel aber lügt einfach frifch von der