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schnittenen Gesicht der Dame eine feine beinahe durchsichtige Blässe lag, war der Teint des Grafen fast orientalisch dunkel und seine tiefschwarzen Augen, in denen ein rascher Geist, Energie und Leidenschaft funkelte, eine Seele, die sich für alles Große und Schöne zu begeistern versteht, harmonierten vollkommen zu dem dunklen Haupthaar, dem üppigen, fast bis auf die Brust herabwallenden Bart.
„Und Du findest wirklich, Guido, daß diese kleine Modistin, deren Anblick mich wirklich so entzückt, daß ich nicht eher ruhen kann, als bis ich sie ür mein neues Werk gewonnen, jener Beatrix Herlo gleicht, die damals vor siebzehn Jahren das Herz meines doch sonst so stolzen Bruders derartig entflammte, daß er ganz ernsthaft den Entschluß faßte, der Hand Komtesse Hortense Felderns, die ihm seit den Kinderjahren bestimmt war, zu entsagen, und die arme, unbedeutende, namenlose Choristin mit der Grafenkrone der Treuden» in beschenken?*
,3a, Anna, und ich gehe noch weiter," erwiderte Zraf Guido in seiner raschen, lebhaften und doch o angeboren vornehmen Weise, „indem ich die Überzeugung ausspreche, daß eine derartige frappante Aehnlichkeit nur zwischen Mutter und Tochter oder -öchstens noch Geschwistern, den nächsten Blutsverwandten, herrschen kann. Daß aber die dunkeläugige Kleine keine Schwester von Beatrix ist, weiß ich nit Bestimmtheit, die Unglückliche hat mir zwar onst nie von ihren Familienangelegenheiten ge- prochen, in einer mitteilsamen Stunde erzählte sie mir aber doch, daß fie nur eine Zwillingsschwester »eseffen, diese aber vor wenigen Jahren, nachdem ie schweres Leid erlitten, an gebrochenem Herzen gestorben sei."
„Dann hältst Du die Kleine also für eine
Mit ihrem freundlichen und doch so hoheitsvollen Lächeln hatte die vornehme Frau Margot Gregoroff begrüßt, während sich das junge Mädchen mit geziemendem Respekt tief vor ihr verneigte, dann aber etzte sie auch ihren Karton auf einen Stuhl und fragte mit leiser, seltsam vibrierender Stimme:
„Frau Gräfin erlauben, daß ich jetzt die Um- hänge vorlege, es sind sechs und die besten, elegantesten, die wir zu bieten vermögen."
Die Gräfin neigte zustimmend den schönen blonden Kopf, der wie für das Diadem einer Königin geschaffen schien, dann sagte sie mit liebenswürdiger Herablassung:
„Aber während Sie sich an die Arbeit machen, lassen Sie mich einige Fragen an Sie richten — Ohne Umschweife, Kind, denn ich bin nicht zur Diplomatie geboren, muß ich Ihnen doch gleich sagen, Ihr Anblick befremdet mich, Sie gleichen einer Person, die mich vor Jahren sehr lebhaft interessiert hat — noch lebhafter, als Sie es jetzt selbst thun, und mir liegt viel daran, zu erfahren, ob Sie in irgendwelchen Beziehungen zu jener Frau stehen oder gestanden, die dem Hause derer von Treuden nahezu — zum Verhängnis geworden wäre; ich bitte Sie reshalb, mir zu sagen, woher Sie flammen und wie ich Ihre Eltern genannt"
Der prachtvolle Spitzenumwurf, den Margot oeben aus dem Karton gehoben, entfiel den kleinen, zierlichen Händen, schreckensbleich starrte das junge ■ Mädchen in das Gesicht der schönen, eleganten Frau vor sich.
„Frau Gräfin," stammelte fie, dann aber neigte ie sich nach dem kostbaren Gewebe, und als es
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Durch Wolken.
Erzählung von M. Widdern.
(Nachdruck verboten^
(Forts« tzung.)
vermöchten wir das nicht mehr aus eigenen Kräften, so könnte ein Deutsches Reich auf die Dauer überhaupt nicht bestehen." Moltke hielt uns also nur noch stark genug zur Verteidigung, nicht mehr stark genug, den Schauplatz eines uns aufgenötigten Krieges auf feindlichen Boden zu legen. Seitdem hat fich der Unterschied der Kräfte noch zu unseren Ungunsten verschoben. Richter beruft sich in einer Wahlschrift stolz auf das Zeugnis Moltke's für die Stärke der Verteidigungslinie am Rhein. Er hat als einer der „Zivilmoltkes" den Sinn wohl nicht verstanden.
Fürst Bismarck sagte in der Rede vom 6.
Noch einige wertvolle Zeugnisse für den Ernst und die Notwendigkeit der Militärvorlage.
Kaiser Wilhelm I. sagte in den achtziger Jahren nach seiner Rückkehr aus Rußland zu dem General v. Leszcynski nach dessen eigenen Zeugnissen: „Ich sehe schon, wft müssen uns anders organisieren; so lauge ich lebe, wird es wohl gehen, mein Sohn mag es dann machen."
Kaiser Friedrich vertrat nach derselbenQuelle als Kronprinz die Einführung der allgemeinen Dienstpflicht, und zwar auf breitester Grundlage.
Prinz Friedrich Karl war gleichfalls der Träger der Reorganisation. Es war dies das ständige Thema seiner Unterhaltung.
Feldmarschall Graf Moltke schrieb in
Marburg,
Sonnabend, 10. Jnni 1893.
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an feine Wähler (Rastatt-Baden-Bühl) vom 9. Mai 1893 fein Eintreten für den Antrag Huene und bezeichnete als Parole für seine Kandidatur bei den Neuwahlen: „Mit Gott für Kaiser und Reich, für ein starkes deutsches Heer zur Sicherung der Grenzen des Vaterlandes, zur Erhaltung des Friedens und dadurch zur Förderung der Wohlfahrt des ganzen Volkes!"
Reichskanzler Graf Caprivi schloß seine vom 23. November 1892: „Wir müssen der kommenden Generation daS Werkzeug zurechtstellen, mit dem sie das, was sie ererbt hat, noch einmal wird gewinnen können und gewinnen müssen, um es zu besitzen; wir würden bittere und berechtigte Vorwürfe des kommenden Geschlechts auf uns laden, wenn wir etwas versäumten, waS im Stande wäre, das Glück zu erhalte» haben, das wir zum elften Male empfunden und kennen gelernt haben, das Glück: Bürger eines einigen Deutschlands zu sein."
Februar 1888 wörtlich Folgendes, das fortdauernde Gültigkeit beanspruchen darf: „Wir müssen, unabhängig von der augenblicklichen Lage, so stark sein, daß wir mit dem Selbstgefühl einer großen Nation, die unter Umständen stark genug ist, ihre Geschicke in ihre eigene Hand zu nehmen, auch gegen jed Koalition — mit dem Selbstvertrauen und m dem Gottvertrauen, welches die eigene Macht verleiht und die Gerechtigkeit der Sache, die immer auf deutscher Seite bleiben wird nach der Sorge der Regierung , daß wir damit jeder Eventualität mtgegensehen können und mit Ruhe entgegensehen können. Wir müssen, kurz und gut, in diesen Zeiten > stark fein, wie wir irgend können, und wir haben die Möglichkeit, stärker zu sein, als irgend eine Nation von gleicher Kopfstärke in der Welt;
so erhebe ich damit den Anspruch, daß wir noch größere Anstrengungen machen müsse» als andere Mächte zu gleichem Zwecke, wegen unserer geographischen Lage. . . Gott hat uns in eine Situation gesetzt, in welcher wir durch unsere Nachbarn daran verhindert werden, irgendwie in Trägheit oder Versumpfung zu geraten. Er hat uns die kriegerische und unruhigste Nation, die Franzosen, an die Seite gesetzt, und er hat in Rußland kriegerische Neigungen groß werden lassen, die in früheren Jahrhunderten nicht in dem Maße vorhanden waren. So bekommen wft gewissermaßen von beiden Seiten die Sporen und werden zu einer Anstrengung gezwungen, die wir vielleicht sonst nicht machen würden."
Der ftühere Kiiegsminister General von Kameke hat öffentlich erklärt: „Da ich im Interesse des Vaterlandes wünschen muß, daß die jetzige Vorlage zum Gesetz wird, sage ich Ihnen, daß ich dieselbe für eine außerordentlich sorgfältige Arbeit halte, in welcher das, was unser Vaterland für seine Wehrhaftigkeit leisten kann und daher zur dauerhaften Erhaltung des Friedens auch muß, genau erwogen ist und in welcher die Forderungen, welche dazu dienen sollen, solche» Zustand möglich zu machen, auf das Mindeste reduziert find. Jede Minderung der geforderten Heeresstärke oder Aushebungsquote halte ich für eine wesentliche Verschlechterung, ja fast Annullierung der Absichten des Gesetzes. Die Sorge, wie die erforderlichen Führerkräfte (Offiziere und Unteroffiziere) zu finden sind, kann man geftost unserer Militärverwaltung überlassen, welche schon Schwereres überwunden hat."
General v. Kameke war der Nachfolger Roons und unter Kaiser Wilhelm I. zehn Jahre lang Kriegsminister, er kennt wie Wenige den Organismus des Heeres. Daß auch er seine Stimme für die Reform erhebt, beweist, wie sehr diese mit den guten alten Traditionen übereinstimmt.
vi. Alexander Meyer, einer der sechs Freisinnigen, die für den Antrag Huene gestimmt haben, erkläite am 6. Mai öffentlich: „Ich habe mich bei der Abstimmung der Militärvorlage von der freisinnige» Partei getrennt, weil ich die Ueberzengung gewonnen habe, daß eine Verstärkung der Armee unter Einführung der zweijährigen Dienstzeit durch politische und militärische Rücksichten gebieterisch gefordert wftd. Diese Ueber- zengung habe ich entnommen aus den Erklärungen, die von der Regierung im Laufe der Kommissionsverhandlungen abgegeben und im Kommissionsbericht
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nb Kirchhain.
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es wäre ein Vergehen, wenn wir sie nicht benutzten. . . Wenn ich sage, wir müssen dauernd bestrebt sein, allen Eventualitäten gewachsen zu sein.
einer Denkschrift von 1879: „Einen An grif Frankreichs abzuwehre», sind wir im Stande
Es galt nur eine — für großstädtische Verhält- Mfe — kurze Strecke zurückzulegen und eigentlich jo™ «nnte unsere junge Freundin die kleine Tour recht ioi*/i lut zu Fuß machen, aber da sich dies nun einmal »icht mit dem Stolze der Firma, für die sie arbeitete, 107-,, uttrug, so hatte sie fich nicht weigern dürfen.
874 L roat eine mit exquisitem Geschmack ausge- iO7i« miete Zimmerflucht, die Gräfin Anna Herzfeld &l 98’i bohrend der Wintermonate in dem Palais des kW Stubers bewohnte, um in den glänzendsten Kreisen '* i? Metropole von Vornehmheit, Intelligenz und
£ Aichlum ihre Rolle zu spielen. Und daß diese
Der deutsche Reichsanzeiger und die Militärvorlage.
Die Verlogenheit der demoftatischen Wahlflugblätter aller Schattierungen veranlaßt den „Reichsanzeiger" wenigstens die am häufigsten wiederkehrenden falschen Behauptungen im Einzelnen kurz richtig zu stellen. Diese Richtigstellung nimmt beinahe zwei Spalten des amtlichen Blattes ein, ein Beweis, wieviel auf jener Seite gelogen wird.
Hervorznheben ist: „Die Angabe, daß der Reichstag wegen eines Unterschiedes von 11000 Rekruten aufgelöst wurde, ist unwahr. Die Differenz zwischen dem, was die Reichsregierung forderte und der Reichstag bewilligen wollte, betrug 28 000 Rekruten. In Frankreich sollten bisher jährlich eingestellt sein 214442 Mann, i» Deutschland 211403 Man»; eingestellt sind in Deutschland 1891: 198 500 Mann, in Frankreich hingegen »ach dem Bericht von 1891: über 230 000 Mann. Nach de» Flugblättern sollte die deutsche Kriegsarmee 1870/71: 1350 787 Mann stark gewesen fein; thatsächlich war fie 1452 000 Mann stark. Die deutsche Kriegsmacht ohne die neue Vorlage sollte nach den gegnerischen Behauptungen künftig 3 700000 bis 3 900 000 Mann stark sei»; thatsächlich würde fie aber nur 3 500000 Man» stark ei». Mit der neuen Vorlage wird die Stärke der künftige» Kriegsarmee »ach de» Flugblättern auf 4 348 bis 4548 000 Man» geschätzt; thatsächlich wftd fie fast 4 300 000 Mann betragen. Nach dem einst so heißgeliebten — nie — nie Vergessenen zu ehen glaubte
- Armee schwächen und unsere Wehrkraft ! unter das gegenwärtig vorhandene Maß : zurückführen würde, denn es kommt nicht nur ■ auf die Zahl, sondern auch auf die Schulung und die Organisation der Soldaten an."
Das ist eine treffende Kritik des „Angebots" der freisinnigen und der Zentrumsdemokratie, die zweijährige Dienstzeit im Rahmen der gegenwärtigen Präsenzstärke bewilligen zu wollen: Schwächung unserer Armee!
Freiherr von S cho r le m er - A Ist, einer der ehemaligen Führer des Zentrums, sprach sich in einem Schreiben nach Dortmund im März d. I. für einen Ausgleich in der Militärfrage auf einer Mittellinie aus, die mit der gesetzlichen zweijährigen Dienstzeit eine Verbesserung der Organisation und eine ausgleichende Verstärkung der Armee und damit die so notwendige Erleichterung für die älteren Jahr gärige der Landwehr herbeiführe. In dem Satz: „Einführung der zweijährigen Dienstzeit innerhalb der jetzttgen Friedenspräsenzstärke", wie er bisher (der Antrag Huene lag damals noch nicht vor) bei den gestellten Anträgen und in Zahlen zum Ausdruck gekommen fei, könne er einen genügenden und möglichen Ausgleich nicht erkennen.
Dekan Lender, eines der angesehensten Mitglieder des Zentrums, rechtfertigt in einer Erklärung
Tochter jener Herlo, deren Existenz sie Dir aber — wie zuerst ihre Ehe überhaupt, verheimlicht, und — nun, Jlen, was bringen Sie?" unterbrach sich die Gräfin hier aber, als der greife Bediente, der schon dem Vater der Geschwister gedient, zwischen der auseinandergeschlagenen Portiere fichtbar wurde.
Der alte Mann verbeugte fich tief, „die junge Modistin," erwiderte er dann in jenem unnachahm lichen Ton, den jahrelange Dienstbarkeit erzeugt: „Die junge Modistin der Firma Arner und Setten ist soeben angekommen, und wollte sich erlauben, der Frau Gräfin die gewünschten Umhänge vorzulegen."
Anna warf ihrem Bruder einen sonderbaren Blick zu, dann sagte fie schnell: „Führen Sie das junge Mädchen in mein ToileOmzimmer — ich folge bald!"
Die ehrwürdige Greisengestalt des Dieners ver- neigte sich wieder, einen Moment noch und die Sortiere rauschte hinter ihm zusammen.
„Nun, Guido?" rief die Gräfin jetzt.
„Empfange die Kleine, Schwester, mich aber laß im Nebenzimmer Zeuge der Unterredung fein "
„Aber Du verrätst auf keinen Fall Deine Nähe?" erwiderte die schöne Frau und blickte mit den großen blauen Augen bittend in fein vor Erregung zitterndes Gesicht.
„Auf keinen Fall, Anna!"
Sie reichte ihm die Hand, noch einmal sah sie reundlich grüßend zu ihm hinüber, dann entfernte e sich rasch. Er folgte ihr — nur bis in das ! leine, lauschige Kabinett jedoch, das an den für , Inna’ä Toilette bestimmten Raum grenzte. Hier 1 etzte er sich in einen Polsterstuhl unweit der Por- Here, die ihn jetzt nur allein von Anna und dem chönen Mädchen trennte, in der er die Tochter der
, Der Kommis eilte ihr voraus an die Ladenthiw nix i^nete dieselbe und rief eine vor der Thür haltende Droschke heran. Zwei Minuten später, unb Sitar go: lernte sich hochausatmend, den Karton mit den Umhängen auf dem Rücksitz des Wagens, in die weichen Polster.
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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie dieAnnoncen-Bureaur von Haasenstein «.Vogler in ,
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII.
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Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Erscheint täglich außer «r Werktage« nach S»nr.- und >■» 4 6) 1 Feiertage«.—Ouartal-SlbormementS.Pret» bei der Erpe-
J12. Iö4 ditiau 2 M., bei allen Postämtern 2 Rk. üSB’g. (erkl.
Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gehalten» Zeile »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile i-> Pfz.
»kbergelegt sind. Diese Erklärungen sprechen sich über die Lage mit der gebotenen Vorsicht, aber auc j mit der nicht minder gebotenen Deutlichkeit aus, un > ich habe mich ihrem Eindruck nicht entziehen können. Ich bin außer Stande, meine Ueberzengung au: Andere zu übertragen, aber Memand ist im Stande, sie mir zu raube». Nachdem ich die Meinung gewonnen hatte, daß die Sicherheit des Reiches die Zustimmung zu der Vorlage erfordert, konnten mich Erwägungen, die von anderen Gesichtspunkten ausgingen, in meiner Entschließung nicht irre machen."
Der bisherige Abgeordnete Siemens sagte in einer Erklärung an seine Kobnrger Wähler: „Ich bin für meine Peisson bis zur Annahme des Antrags Huene gegangen. Einmal glaubte ich dadurch die zweijährige Dienstzeit zu sichern, welche, einmal eingeführt, niemals wieder zurückgenommen werden kann. Zweitens gewann ich durch die Versicherung der verschiedensten, mir bekannten Fachmänner — darunter der militärische Sachverständige unserer eigenen Partei, Herr Hinze — die Ueber- zeugung, daß ein Mindermaß der B e - willigungen den Zusammenhalt unserer
104Vt Tolle eine sehr bedeutende, war ja nur selbstver- Ändlich, wenn man berücksichtigt, welchen stolzen xrmen die Geschwister trugen, wie reich talentiert 32 ! waren und mit welchen äußeren Vorzügen das 84»/# «schick fie noch zum Ueberfluß gesegnet.
Ja, es waren, trotzdem fie nur zu bald an der 10'-* renje anlangen sollten, wo sie die Jugend von 105 Alter scheidet, noch immer edle, schöne Erschei- 1021/« teigen, diese beiden Sprossen des gräflich Treuden- 96s/< hm Geschlechts, und wie sie jetzt, dicht neben ein- tor, an dem hohen Bogenfenster von Anna's ’iioas* oir Ran;en' Hütte sich jeder Künstler begeistern i 99»,i fiuen an ihrem Anblick. Beide waren so groß i üb schlank, aber während über dem klassisch ge-