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Bei dem Eintreten der ersten Arbeiterin, die
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Margot zuckte die Achseln, aber sie erwiderte kein Wort, schon weil sie eine Unterhaltung mit diesem Mädchen nicht wünschte. Wußte sie doch,
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gutmütig und gefällig gegen ihre Kolleginnen, doch sehr leichtfertig war.
Durch Volke«.
Erzählung von M. Widdern.
^Nachdruck verboten^
(Fortsitzung.)
Beschlüsse gefaßt worden und auch der Termin des Antritts der diesjährigen Nordlandsreise steht noch nicht fest. — Die Meldungen von Aeußerungen, welche der Kaiser in der letzten Zeit über unser Reichstagswahlrecht gethan haben soll, werden jetzt samt und sonders für unzutreffend erklärt. Vor längerer Zeit ist die Sache einmal tu einer Gesellschaft zur Sprache gebracht worden, in welcher der Kaiser anwesend war, aber der Kaiser hat damals nur kurz bemerkt, man habe für jetzt keinerlei Anlaß, sich mit einer Verfaffungsänderung zu befassen. — Prinz Alfred von Großbritannien, Leutnant im 1. Garde-Regiment z. F. in Potsdam, ist seit 14 Tagen am Scharlach erkrankt, doch giebt sein Zustand zu keinerlei Besorgnissen Anlaß. — Die „Berl. Pol. Nachr." enthalten folgende offiziöse Mitteilung: „Regierungsseitig wird bekanntlich großer Wert darauf gelegt, denjenigen Wünschen der Handwerker nach Verbesserung ihrer Lage, welche sich auf dem Wege der Verwaltung erfüllen lassen, auf diesem bei allen sich darbietenden Gelegenheiten entgegenzukommen. ES wird aber auch nicht verabsäumt, ein Vorgehen auf gesetzgeberischer Bahn vorzubereiten. Neber die Ziele, welche nach Ansicht der Regierung hierbei erreichbar find, find seinerzeit im Reichstage bestimmte Erklärungen abgegeben worden. Was dabei die Regelung des Abzahlungsgeschäftswesens betrifft, so hat sich ja bereits der vorige Reichstag mtt einer darauf bezüglichen Vorlage beschäftigt, die allerdings wegen der Auflösung unerledigt blieb, jedenfalls aber erneuert werden dürfte. In anderen Fragen nehmen die vorbereitenden Arbeiten einen befriedigenden Fortgang. Von dem Gewerbebetrieb im Umherziehen berichteten wir dies bereits vor einiger Zeit. Aber auch die Fragen der Organisation, der Umgestaltung des Lehrliugswesens u, a. werden schon seit längerer Zeit vorbereitet. Rach dem gegenwärtigen Staude dieser Arbeiten hofft man im nächsten Herbst oder Winter mit weiteren Vorlagen, die sich auf die Hebung des Handwfaer- werkerstandes beziehen, an die gesetzgebenden Körperschaften des Reichs herantreten zu können."
— Ist eine zweite Reichstagsauflösung möglich? Die „Nordd. Allg. Ztg." bringt in hervorragendem Druck folgende Auslaffung, die ersichtlich die Ansichten des Reichskanzlers bezüglich einer zweiten Reichstagsauflösung wiedergiebt: „Die „Hamb. Nachrichten" und die „Freisinnige Zeitung" vertreten in längeren, fast gleichzeitig erschienenen Leitartikeln die Anschauung, daß die Regierung zwar formell berechtigt sei, den Reichstag im Falle einer
sich schnell Entfernenden nachzurufen, freilich in leise gehaltenem Ton: „Denken Sie an das Modell,
Wir wollen uns nicht in Einzelheiten verlieren. Wie gesagt: Die Sicherstellung unserer politischen Macht wie die Stärkung unserer wirtschaftlichen Wohlfahrt, beide müffen gleichviel berücksichtigt werden, beide stehen in einem engen Zusammenhänge. An Geld, unsere Grenzen zu schützen und eine vermehrte Militärlast zu tragen, wie es im Jniereffe des Vaterlandes nötig ist, fehlt es nicht, aber nicht auf die breiten Schichten des arbeitenden Volkes darf diese Last gelegt werden, nicht auf Bier und Branntwein soll die Steuer ausgeschlagen werden. Dafür giebt eS genug andere Objekte, deren Heranziehung die weitere Belastung der minder begüterten Staatsbürger verhindert.
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Politische Macht und wirtschaftliche Wohlfahrt.
Man wird dem Reichstage keine Thräne nach- weüieu, hat er doch weder zur Sicher stellung unserer politischen Macht, noch zur Stärkung unserer wirtschaftlichen Wohlfahrt entsprechend beigetragen. Nachdem die Handelsverträge über die Köpfe der Jnter- kssenteukretse hinweg angenommen worden, ohne daß man in eine sachliche Prüfung eingetreten wäre, erwies sich die letzte Session als die denkbar unftucht-
(Porta sendet
hätte eigentlich froh sein müssen, für heute ihrer Peinigerin zu entgehen, und doch hatte sich eine eigene Angst und Unruhe ihrer bemächtigt, und immer wieder tauchten mit dem Gedanken an die vornehme Künstlerin Gräfin Anna Herzfeld auch zwei dunkle Männeraugen vor ihr auf, ein schönes Gesicht, das, wie Margot meinte, nie, nie wieder zu vergessen war, wenn man es einmal gesehen.
Die Thür zu den Arbeitsfluben hatte sich geöffnet, einer der Kommis, ein junger Geck vom reinsten Wasser, mit gebranntem Haar und zierlich zu scharfen Spitzen gedrehtem Schnurrbart, erfchien auf der Schwelle und, eine graziöse Verbeugung vor den jungen, leise kichernden Schönen machend, sagte er, geziert wie sein ganzes Wesen war:
„Der Chef ersucht Fräulein Gregoroff, keinen Augenblick länger zu zögern: Gräfin Anna Herzfeld wird jedenfalls nicht gewillt sein, auf unsere Sendung zu warten."
„Sind Sie denn noch nicht fort," rief jetzt auch Miß Planters mit einem Herrscherblick nach Margot hinüber. Sie gab fich überhaupt das Ansehen, als wenn sie recht erzürnt darüber wäre, daß die erste Arbeiterin noch in diese glutrote Wolke von Gaze • Und Atlas gehüllt auf ihrem Stuhle saß. Und doch wußte Margot ganz genau, daß sie nach den fange innegehaltenen Gesetzen dieses Arbeitszimmers ich nicht eher von ihrem Platze rühren durfte, als )is ihr Miß Planters — die oberste Herrscherin des ganzen Geschäfts, — wie man sich im Geheimen zuraunte — den Befehl dazu gab.
Ohne ein Wort zu erwidern, ohne eine Verteidigung oder einen Vorwurf zu wagen, erhob sich unsere arme Freundin, und nun ruhig die kostbaren Stoffe, mit denen sie gearbeitet, in einen mächtigen ’ Karton legend, gab sie den ihr zunächst sitzenden
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der falschen Schlußfolgerung gekommen, die Rücksicht auf das wirtschaftliche Wohlergehen erheische vor Allem eine Schonung der wirtschaftlichen Kräfte und gebiete deshalb, keine neuen Opfer für die Stärke des Heeres zu bringen. Mit dieser Schlußfolgerung hat man sich auf einen durchaus irrigen Boden der Beweisführung gestellt. Bei den Verhältnissen, wie sie bei uns liegen, läge doch weit näher, so zu bebuderen: Die wirtschaftliche Wohlfahrt hängt in erster Linie von ber Stärke unseres Heeres, von ber Sicherstellung unserer politischen Macht ab; finb biete gewährleistet, so ist auch die Grundlage für ein wirtschaftliches Gedeihen uud Wohlergehen gegeben und das Volk vor traurigen Zeiten behütet, in denen der Feind im Lande schaltet und waltet. Ohne Opfer geht es freilich nicht ab, aber diese Opfer wirken eben produktiv, indem sie zur Sicherung und Stärkung unferer wirtschaftlichen Wohlfahrt beitragen.
Fordern wir also nach dieser unserer lieber« zeugung erhöhte Mittel zur Sicherung unserer Grenzen, zur Sicherstellung unserer politischen Macht, so dürfen wir darüber doch nicht vergessen, daß noch andere gewaltige und gleich wichtige Aufgaben des Staates harren, indem es gilt, die wirtschaftliche Wohlfahrt seiner Bürger zu fördern und zu erhalten. Eine Politik, die die Lebensbedingungen des stärksten Erwerbsstandes des Staates untergräbt oder verkennt, muß zur Folge haben, daß die Leistungsfähigkeit dieses Standes schwindet, und damit schwindet auch die Wehrkraft der Nation. Deshalb fordern wir Erfüllung aller berechtigten Wünsche unserer Landwirtschaft. Aber nicht nur für die Interessen dieses einen Berufsstandes treten wir ein; nicht ihnen allein hat ber Staat seine Aufmerksamkeit zu- znwenden, seiner wartet vielmehr eine große Reihe von Kuliuraufgaben. Die Bedürfnisse der Jndusftie erheischen volle Beachtung und Befriedigung. Die Stärkung des wirtschaftlich Schwachen, gleichviel ob Arbeiters, Handwerkers oder Handeltreibenden, gegenüber den wirtschaftlich Starken erweist sich heute notwendiger als je; Ausbeutung und Unlauterkeit in Handel und Wandel haben eine Ausdehnung gewonnen, daß es gilt, mit der Strenge des Gesetzes einzugreifen. Aber nicht nur um Maßregeln kann es sich handeln, die darauf hinausgehen, Schäden zu unterdrücken, der Staat hat auch die Aufgabe, durch Maßnahmen der Gesetzgebung Schäden vorzu- beugen, er hat für eine harmonische Fortentwickelung der Leistungsfähigkeit auf allen Gebieten des wirtschaftlichen Lebens wie auf allen Gebieten der Staatsverwaltung Sorge zu tragen.
passend, daß Sie jetzt auch die Uebcrbtingetin dieser Mäntel find."
Miß Ellen Planters wußte sehr genau, weshalb Margot auch diesmal die Abgesandte ber Firma sein sollte, aber sie mißgönnte der kleinen Modistin bie Beachtung der vornehmen Dame, wie sie überhaupt nicht ertrug, daß man neben ihr auch noch andere Mitglieder des weiblichen Personals der Firma schön und liebenswürdig fand.
So grollte sie Margot heute ernsthaft und fand ein Vergnügen daran, sie zu quälen. Wie oft drängte sich an diesem Nachmittag ein „Ach" der Verzweiflung auf Margots Lippen, wenn sie immer und immer wieder von der Despotin gescholten und zurechtgewiesen wurde, noch dazu vor den Mädchen, denen doch auch Margot eine gewisse Respektsperson sein sollte. Und doch konnte sie überzeugt sein, daß es „Chic" hatte, was sie schaffte, daß die Anweisungen, welche sie ihren Elevinnen gab, die richtigen waren. Schon kannte sie aber den Charakter Miß Ellens zu genau, um nicht die Motive dieser Quälereien zu erraten, und weil sie ihr kein Geheimnis waren, sprach sie sich innerlich zu.
Margot wußte ja überdies, die eitle Dame hatte im Grunde genommen kein schlechtes Herz und morgen, wenn sie überwunden hatte, daß Gräfin Anna Herzfeld ihrer Kollegin Beachtung geschenkt, während sie für bie Reize einer Ellen Planters kein Auge gehabt, würde sie auch wieder fteundlich und lUt mit ihr sein und vielleicht — wie das ihre Irt war — mit einem hübschen und kostbaren Ge- chenk gut zu machen suchen, was sie gesündigt.
Und dann — eben schlug es von allen Türmen *r Millionenstadt fünf Uhr; die Zeit, in der Mar- pt ihre Arbeit zusammenlegen mußte, um sich zur Fahrt nach dem Palais Treuden zu rüsten. Sie
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Deutsches Reich.
W. Aerki», 8. Juni. Der Kaiser besichügte Mittwoch Vormittag auf dem Tempelhofer Felde in Berlin, wohin derselbe von Potsdam aus gekommen war, im Beisein des Grafen von Turin, sowie einer zahlreichen Generalität :c. das Garde - Kürassier- Regiment und daS 2. Garde- Ulanenregiment. Nach Schluß der Exerzitien und dem Vorbeimarsch begab sich der Kaiser mit dem Grafen von Turin an der Spitze des Garde Kürafflerregiments nach der Kaserne desselben und entsprach dort einer Einladung des Offizierkorps zur Tafel. Der Graf von Turin empfing Abends in der italienischen Botschaft eine Abordnung der Berliner italienischen Kolonie in besonderer Audienz. Später fand in der Botschaft zu Ehren des Grafen eine Festtafel statt, an der auch bet Kommanbeur unb das gesamte Offizierkorps des Garde-Kürassier-Regiments teilnahmen. — Heute, Donnerstag, wird der Graf Turin wiederum den Kavallerie-Besichtigungen auf dem Tempelhofer Felde beiwohnen. — Die von uns schon für unbegründet erklärte Meldung, nach welcher der Kaiser am 6. Juli der Hochzeit des Herzogs von Jork in London beiwohnen solle, wird jetzt auch in aller Form für unzutreffend erklärt. Der Kaiser denkt nicht daran, in diesen für die weitere Zukunft des deutschen Reiches entscheidenden Tagen Deutschland zu verlassen. Eine Reise nach England ist am Berliner Hofe überhaupt erst für die Regattawoche in Cowes im August in Erwägung gezogen. Bis dahin dürfte sich jedenfalls unsere innere politische Lage geklärt haben und die Teilnahme des Kaisers an den englischen Regattafeierlichkeiten dürfte deshalb entsprechend den Besuchen ber Vorjahre wahrscheinlich sein. Aber nicht einmal für biesen Besuch in Englanb finb bisher endgiltige
Pflichtgetreue, wie immer!" lachte Jo Hanna, konnte es aber doch nicht unterlassen, der
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ziehend, hielt sie sie mit hämischem Lächeln Margot entgegen und sagte:
„Mademoiselle, Sie haben sich wieder um zwei Minuten verspätet!"
„O, Miß Planters, ich bitte um Verzeihung, aber der Weg ist so weit!"
Die Engländerin stand noch immer in dem Bewußtsein ihrer ganzen Macht vor der ihr zunächst Untergebenen.
„Wenn es Ihnen nicht möglich ist," erwiderte sie endlich achselzuckend, „die bestimmte Mittagspause innezuhalten, so dürfen wir Ihnen eben gar nicht mehr erlauben, das Geschäftslokal während dieser Zeit zu verlassen. So viele meiner Arbeiterinnen müssen ja darauf verzichten, ein warmes Mittag- essen einzunehmen, machen Sie es wie diese und speisen Sie ebenfalls immer des Abends!"
„Wenn es Ihnen so besser dünkt, Miß Planters, will ich auch das von morgen ab nach Ihren Wünschen einrichten."
Die Engländerin machte eine hochmütige Bewegung mit der Hand, dann deutete sie nach einem Sessel, auf dem sich ein wirres Durcheinander von gleichroter Seidengaze, Goldspitzen und cremfatbenen Sammetbändern befand. „Material für die Balltoilette ber Marquise Rochepierres, nehmen Sie die Robe so geschmackvoll als möglich — Sie wissen ja, die Marquise ist schwer zufrieden zu stellen. — Richten Sie sich aber so ein, daß Sie bis 5 Uhr Rock unb Taille zugeschnitten haben und bie ein» einen Teile an die verschiedenen Ihnen untergebenen Arbeiterinnen verteilt sind. — Sie werden nämlich um halb sechs Uhr wieder nach dem Palais ! "reuben zur Gräfin Anna Herzfeld fahren, der Cie i Kobeumhänge vorzulegen haben. Da Sie bereits einmal bei der Dame waren, so fand es ber Chef
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Marburg,
Freitag 9. Juni 1893
Erscheint täglich außer tn Werktagen nach Swru« an» Feiertagen. — Quartal-Ab»MemeutS-Preis bei bet Expe- diti»v 2 Mk., bei allen Psftäuttrru 2 äHL Ai Prg. (exll. Bestellgeld). JuferatiouSzrbShr für die gespaltene Zeile »ber deren Raum 10 Pfg.. Reklamen für die Zeile LS Pf,.
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»nun. Liebstei Ihr Gesichtchen würde sich auf der Sein»
Anzeigen nnnutt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bnreaux von Haasenstcin u. Vogler in vvtrlII _ , Frankfurt a. M., Caflel, Magdeburg und Wien; Rudolf aXViII. fctttirfl Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. ö
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
10U» In dem ersten der geräumigen Arbeitszimmer, 407V allesamt unter der Oberhoheit der Direktrice ggy* standen, einer äußerst hochfahrend aussehenden, lang 102% aufgeschossenen Engländerin mit mattblondem Haar
barste. Wochen der kostbarsten Zeit wurden mit [ endlosen Debatten über den Zukunftsstaat und alte ’ wertlose Akten vergeudet, jene Gesetze aber, die zum
Teil aus dem Hanse heraus eingebracht, daran' abzielten, den wirtschaftlich Schwachen Schutz zu gewähren und Mißstände in Handel und Wandel zu bekämpfen, blieben größtenteils unerledigt. Leere Bänke: das war die Signatur des Reichstags in letzter Zeit, für ernste Arbeit schien die Lust verschwunden. Kein Wunder, wenn man da sagen hört: Dieser Reichstag hat sein Schicksal verdient. Wenn wir nun in einen frischfröhlichen Wahlkampf eintreten, so schweben uns zwei Leitsterne vor, beide eng verbunden: Sicherstellung unserer poli- tischen Macht und Stärkung unserer wirtschaftlichen Wohlfahrt.
Wiederholt ist ausgesprochen worden, daß die Sicherheit des Vaterlandes nicht nur von einem starken Heere, sondern auch von dem wirtschaftlichen Wohlergehen des Volkes abhänge; von diesem " zweifellos richtigen Grundsätze aus ist man aber zu
• diesem Mädchen nicht wünschte. Wußte sie doch, ' Johanna, wie jede ihresgleichen, wenn auch
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnb Kir chhain.
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. 8i’i und mattgrünen Augen saßen um große Tische, fast £1 «ui vergraben unter Sammet, Atlas, Seidenzeugen und »iE Nstigen Stoffen, den wundervollsten Spitzen, Bän» 66^ ton unb Blumen, nahezu dreißig junge Mädchen, ■8| 37ii sämtlich hübsche, modisch gekleidete junge Persönchen; * die Firma „Arner und Setten" hielt etwas auf J gj||3ugenb, Schönheit und Eleganz, auch wenn es sich ^ nur um ihr Personal handelte, das wußte die ganze Residenz.
102=4 der Direktrice die wachthabendste Person in ‘ 96^ toi Arbeitsstuben war, ging ein Murmeln durch ,ftosy toi Kreis und ein freundliches Grüßen dazu. Die / s?^ Direktrice aber erhob fich in ihrer ganzen steifen Majestät aus dem Seffel, der den Ehrenplatz im