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Die Kandidatur Kaiser-Paasche.

War die Zeitungsnachricht richtig, daß der nationnl- liberale Abg. Enreoems in einer nationalliberalen Besprechung in Cassel vor einig« Wochen die Dro^nig ausgesprochen, daß den Konservativen bei den Wahlen entschieden entgegengetreten und libe­rale Gegenkandidaten in jedem Kreise ausgestellt werden sollten, so ist es erklärlich, daß man liberaler­seits zur Aufstellung eines besonderen nationallib. Kandi­daten im Wahlkreise übergegaugen ist. Prof. Kaiser (der frühere K r c i s t i e r a r z t) in Hannover ist zum An. nähme des Mandats ersucht, es ist unwahrscheinlich, daß derselbe auf das Ansinnen etugeht, sich mit seinen ftühercn hiesigen landwirtschaftlichen Freunden offen zu veruneinigen und seine hiesige Vergangenheit zu verleugnen, er teirb schwerlich eine Stellung gegen den Bund der Landwirte eingehen. Von Professor Paasche scheint es begründet, daß derselbe gegen die Bestrebungen derLandwirtschaft auf-! zu treten beabsichtigt. Derselbe bleibt damtt seinen Anteeedentien treu, er war im Reichstage-Fort­schrittspartei vom Stamme Rickert, und mau be­

ll nennt es die Konservativen (im Reichstage heißen liste die deutschen Konservativen) die „KreuzzeitunM- l« Partei"? Run, einfach, um ihnen etwas anzuhängen! iIZu der Fraktion der Deutschkonservativen I haben in den letzten Jahren gehört aus Hessen — « in erster Linie der hier wr-hl nicht unbekannte Justiz- I rat Grimm (Marburg), der jetzige Unterstaatssekretär I im Kultusministerium von Weyrauch, dann die Land­wirte Seyffert (Rotenburg), Knobel (Ehlen), Rechts-

I anwalt Schier (Cassel), Landeskreditkaffendirektor vr.Lotz (Cassel), Professor Dr. Arnold (der «berühmte Gelehrte aus Marburg) ». a.... lGlaubt das „Tageblatt", diese Männer von oben «herab behandeln zu können zugunsten der Männer t-es I „Hannoverschen CourierS", stehen dieselben hinter ihren I Professoren Enneccerus,Paasche, Westerkamp zurück? I Die Kandidatur Paasche ist ei» Mißgriff, sie beweist, «daß man nur um liberale Vertreter zu haben,! «um kleinlicher Fraktionspolittk willen selbst uicht da-I «vor zurückschreckt, Zwiettacht im Bunde der Land­lwirte zu säen, daß man die Konservattven zu ver-l dächtigen sucht, welchen die Mehrheit der Wähler! «die Verttetung des Wahlkreises seit langen Jahren! anvertraut hat, daß man Mißttauen zu stiften ver! sucht gegen einen der hervorragenste» Vertreter! der Landwirtschaft Herrn C. Lucke, der die Ver­sammlung der Landwirte in Marburg zn begeistern I wußte zu einmütigem Beschlüsse den Bund der Land­wirte zu gründen ! Die Pflicht der Abwehr solcher Verdächtigungen hat uns diese Zeilen sehr gegen ! Wunsch abgenötigt, wir überlassen deu National-!^ liberalen die Verantwortung für ihr Vorgehnlll

I , Tiefe Stille herrschte im Schlosse, kein Laut «lreß sich aus Eoa's Zimmer vernehmen Er war- I tete ungefähr fünf Minuten, dann stand er auf und «ging nach der Thür; dabei fiel zufällig sein Blick! auf Eoa's Schreibttsch, der Schlüssel steckte darin und dieser Anblick erweckte einen Gedanken in ihm, der ihn stutzen machte und ihm das Blut in das Gesicht trieb. Er schlich sich an die Thür des Schlaftimmers seiner Frau und horchte einige Augen- blicke mit gespannter Aufmerksamkeit, dann zog er! sich, auf den Zehenspitzen schleichend, bis zu dem! ! Schreibtische zurück, öffnete denselben, schob ihn wie-! der zu und hatte jetzt Eoa's Checkbuch in der Hand.« Aber noch zögerte er, bi« er endlich mit leisem, und heimlichem Lachen das Buch aufschlug, den Wechsel! und dessen Folie herausschnitt, dm erster« mit der« Summe von dreimalhunderttausend Mark ausfüllte |

Bücke wechselten, hörte wie Herr Martini ein neues Lred anstimmte und trat, vor Wut zitternd, seinen Heimweg an.

em. Nun zum Schluffe noch einmal dem „Tage­blatte" einen guten Rat! Warum redet dasselbe nicht für den hiesigen Kreis verständlich? Warum

I das nach den Kaisertageu felsmfest zu stehen Wen. feine Entlassung dem König Humbert gegeben hat Premierminister Giolitti wird das Ministerium wieder bilden. Diese Ministerkrists ist kaum anders als eine der Launen des Parlamentes, wie sie in Patts ! ziemlich, häufig, in Rom aber nicht allzu selten find Die Heißblütigkett und Lttdenschaftlichkttt bringt die Abgeordneten häufig zu Abstimmungen, welche von ihnen gar nicht ernstlich beabsichttgt waren. So viel vom Verlauf der Festtage. Run sie vorüber, beginnt wieder für uns die praktische Arbett des Alltag- ftbens und die polittsche Arbeit zu dm Wahlen. Mag auch btt der letzteren jeder wackere Reichsbürger ernsthast auf dem Platze sein! 8

wußt bis auf Hörweite der Schenke näher gekommen; al« er Herrn Martini's Stimme vernahm, schlich er sich an das Fenster und lauschte

Durch eine Spalte in den Vorhängen konnte er| das Gastzimmer übersehen und erblickte Herrn Mar- üm, welcher an einem Tische saß, ein Gla« dampfen­den Punsches in der einen und eine von Dürren- stttns Havannas in der anderen Hand. Er hatte eben ein Lied beendet und donnernder Applaus be- lohnte ihn dafür. j

Landwirte, einen Kandidaten zu finden. Die Ausführung war nicht leicht, aber hocherfrefilich war es, als der Gutspächter Carl Lucke, ein her­vorragender Vertreter landwirtschaft­licher Interessen, ein als praktischer Land', wirt wie durch seine Schriften gleich ange­sehener Mann sich zur Verttetung bereit finden ließ, j Daß Herr Lucke als Gutspächter in Ostpreußen jetzt seit sechs Jahren btt Offenbach am Main thättg ist, empfiehlt uns denselben, nun hält das „Tageblatt" ihm das vor, da Herr Paasche s.Z., irren wir nicht, in einem mecklenburgischen, jedenfalls einem norddeutschen Wahlkreis gewähtt war und nicht! über landwirtschaftliche Erfahrungen im! hiesigen Wahlkreise, wohl aber über schlechte Er-i sahrnngen inbetrcff seiner Wahlerfolge rede» kann.! Die Konservattven erklätten sich alsbald für den! Kandidaten des Bundes der Landwirte.«

»Wahrscheinlich in Kalifornim ober Kamerun * meinte einer bet Zecher.

„Kalifornim oder Kamerun ?" entgegnete Martini „viel zu weit!" dabei zwinkerte er mit den Augen' „Hier, die Gläser gefüllt! Seht Kinder, ich liebe es, meine Goldgrube näher zur Hand zu habm und das habe ich. Wenn Ihr rntt nicht glauben wollt, W nur meinen Freund Dürrenstein," und er sah sich triumphierend um.

Dtrrmstttn sah, wie die Leute untereinander!

nicht durch polittsche Zwischenfälle getrübt werden, so !hat sich dieselbe erfüBt. Die Wogen der Wahlbe- ! wognng, die überhaupt i« Süddeutschland, nach den Bettchten über einzelne Wahlversammlungen wenigstens za schließen, wett höher zu gehen scheinen, als im Norden, warm für die Festzett so besänftigt, als ob nach bewährtem Mittel eine tüchtige Quantität be­sänftigenden Oeles über sie ausgegossen worden wäre. Es lag also nichts aus unserer Heimat vor, wodurch dem friedliebenden Staatsbürger der Ernft unserer heutigen politischen Situation auch während des Festes vor Augm beschworen worden wäre. Die Rede des «Kaisers in Görlitz bei Gelegmheit der Enthüllung des Denkmals für beit ersten Hohenzollernkaiser hat ben Pfingstftteben nicht zu bettnttächtigen beabsichtigt denn wenn auch der Monarch die neue Heeres- I Organisation als unabweisbar notwendig im Interesse I Iber Sicherheit des Vaterlandes und der Erhaltung! I besten, was Kaiser Wilhelm I. geschaffen bezeichnet, I so ist zwischen den Zeilen doch auch die Zuversicht auf eine schließliche fteuudschastliche Verständigung! l herauszulesen, und vor Allem ist sorgfältig jeder! «Hinweis darauf vermieden, was folgen wird, wenn! Iber Reichstag bie neue Militärvorlage zu wieder-! holten Malen ablehnen sollte. Sicher ist das er­freulich, denn ein gefährlicher Konflikt zwischen der deutschen VolkSverttetung und zwischen der Reichs- I regierung, den Niemand wünschen kann, mag er nun Freund ober Feind der Militärvorlage fehl, wird mit am besten vermieden, wenn man am wenigsten davon spE. Am deutschen Kaiserhofe ist das Pfingstfest in echtem Familiensinne verlebt. Dem Feste voran ging die Taufe des jüngst geborenen Sohnes des Prinzen Fttedttch Leopold, der unter seinen Namen ben Vornamen „Tassilo" nach ttnem alten äußerst streitbaren und streitlustige» Zollerngrafen führt; am jtoeiten Festtage fand, nachdem der Kaiser sich »ach erfolgtem Besuch des Festgottesdienstes am ersten Festtage ausschließlich seiner Familie gewidmet, das Stiftungsfest deS aus allen Regimenter» der Armee! zusammengesetzten Lehrinfanteriebataillons, das soge­nannte Schrippenfest, beim Neuen Palais i» Potsdam statt. Der kommandierende General des Gardekorps brachte das übliche Hoch auf den Kaiser aus. Auch aus dem Auslaube find im Allgemeine» keine sonder­lich anftegenden Meldungm ehtgegange». Zu erd wahnen wäre vor Allem, daß in Rom ans Anlaß! einer Meiunngsverschtedenheit über das Justizbudget, I bie nut eine recht geringe Bedeutung hat, eine Minister-1 krists ausgebrocheu ist, und das ganze Kabinet Giolitti, I

Der Sieg der Liebe.

Hemmt een 3. » Böttcher

sNachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

ff et, fche end son­nen Ach rls

| Noch heute Abend wollte er zu Eva gehen und «von ihr das Gelb forbern und wenn sie ihn fragen «sollte, wozu und sie ihn zu hart bedrängm würde, «dann wollte er es ihr sagen.

Mil langsamen, leisen Schritten erstieg er bie breite Treppe und betrat den Korridor zu Eoa's ä?1!?ern’ THttt ihres Boudoirs war unser- schlossen und er trat ein und sah sich Mm. Er |9«tte feit ihrer Rückkehr nach dem Schlosse dasselbe nicht betreten und fühlte sich fremd und verlegen Einen Fluch murmelnd, warf et sich in einen Sessel und gönnte sich einige Minuten Zeit, um sich zu I dem schweren Gang in da« anstoßende Zimmer, wo! et sein Anliegen vortragen wollte, votzubereiten. |

>ei- Lo- d-

| „Famos!- nef em alter einäugiger Mann. „Ich I will verdammt sein, wenn ich nicht mit einer Stimme Iroie die Ihrige, mein Glück machte." '

I „So, meinen Sie?" fragte Martini, den Hut! «auf ein Ohr schiebend und den Mann mit schlauem Grinsen anblinzelnd. „Ihr Glück würden Sie machen? Nun ja, bas bestreite ich nicht. Aber ich habe das nicht mehr nötig, denn ich habe bas meid rüge schon gemacht, meine Herren." I

„Das freut uns," erschallte es im Chore.

„Ja," begann Herr Martini roieber, feine BeineI ! aurstreckend und mit seinen Lackstiefeln liebäugelnd I „ja, ich besitze eine Goldgrube, aus der ich schöpfen! kann, wann es mir beliebt. Eine rentable Gold-! grabe. Möchtet wohl gern wissen, wo sie lieat I nicht wahr?" s |

Ln "®ut/ -9“1' aber was wollen Sie von mir? «Warum bringen Sie mich hierher?" mr ^“rren^c^n betrachtete ihn mit haßerfüllten Blickeu

„3$ habe mit Ihnen zu sprechen," sagte er. „Sie kennen unsere liebereinfunft."

„Ich denke doch," erwiberte Martini, der sich s unter des Anderen stechenden Blicken mehr und mehr ernüchterte. „Sie geben das Gelb und ich bin Ihr Mann. Dreimalhundett —•

„Ruhig!' herrschte Dürren stein ihn an. .Wenn ich Ihnen b« Geld gebe, geschieht e« nur unter

h-mptet, daß er jetzt noch eifriger Freund der Juden sei. Ob die Ausführungen in Nr. 118 des Tageblatts von Herrn Paasche vertteten werden, wissen wir nicht, müssen es aber annehmen, und be- dauem die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit Herrn Paasche. Der entschiedene Mißettolg der Steinmetz'schen Kandidatur mußte die Konservativen abmahnen, noch einmal einen den Liberalen nahe­stehenden Kandidaten vorzuschlagen. Sie über-! ließen dem Vorstande des Bundes der!

Pfingsten

ist in der bewegten Zeit, in der wir uns gegenwättig befinde«, sehr schnell gekommen und ebenso schnell wieder von dannen gegangen. Wenn die Hoffnung

Deutsches Reich.

w. NE«, 23. Mai. UnserKaiser nahm am Sonnabend Morgen im Renen Palais bei PotS- iSÄ“4? bcn $r°rtra8 des Chefs des Militär- kab netts entgegen, stieg darauf zu Pferde und be- fichtigte auf dem Bornstedter Felde das Garde- Jagerbataillon, das Lehr-Jufantette-Bataillon und tt» , Nach der Besichtigung fand

ein Gefechtsexerzieren im Feuer statt, an welchem öier ©ebtoabronen des Leib-Garde-Husarenregiments, allarmiert worden waren, teilnahmen. Ein Paradern^fch schloß die Hebungen. Hierauf setzte

w ?on“r$ an die Spitze des Garde-Jäger, bataillons und führte dasselbe nach der Stadt zurück K» b,em Potsdamer Stadtschloffe Parademarsch ®ie Kaiserin hatte der I L ? n»nnLauf dem Tempelhofer Felde zu Pferde ebenfalls bttgewohnt. Im Stadtschloffe wohnten die Majestäten sodann der Taufe des jüngst geborenen Sohnes des Prinzen Fttedttch Leopold bei und kehtte» darauf nach dem Neuen Palais zurück. Am Pfingstfttertage wohnten der Kaiser und die Kaiserin dem Gottesdienste bei und unter»

Ausfahrten. - In Potsdam ist am zweitm iPstugstfeiertage das Schrippenfest, wie alljähr- ~ D» Kaiser hat angeordnet, daß zu Ehren des verewigten Fürsten zu Waldeck und Pyrmont, bishettgm Chefs des Jnfantette» Regiments v. Wittich (3. Hessisches) Nr. 83, die Offiziere des Regimentsstabs, sowie deS 1. und 2 Bataillons des Regiments drei Tage Trauer anzn- ! legen haben, wahrend die Offiziere des 3. Bataillons derGaraffon zu Arolsen sich der Landesttauer ^en" Die Beisetzung des Fürsten erfolgt heute, Dienstag, zu Rhoda». — Ei» patta-

« Paasche^bestand, diese wenigen schönen Tage würden »ns u. a. um Erlaubnis fragen ? „Rucksichtsloserweite ' ...... ~ -

thateu Pe das nicht. Hätte» die Liberale» loyal, ohne Heberhebung gehandelt, Samt hätten sie, ihren liberalen Stnndpuntt fest betonend, erklären müssen, im Jntereffe der Sicherhttt des deutschen Reiches treten wir diesmal für den von der weitaus größte» Partei im Wahlkreise angenommenen und von einer!

Mehrzahl unserer eigenen Parteigenossen vorge­schlagenen Kandidaten des Bundes der Landwirte

l . »Nun, zum Teufel, wer — ah, Sie sind e« Sunenfeinr. rief Mmlmi .Lümgm I I ® nenne ich Freund-

I «CyuJI!

I . Dürrenstein, „kommen Sie mit"

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fragte Martini unwirsch.

n^ie Etwa, mir einen Streich spielen L*®urt*!< babei fühlte er in feiner Rocktasche Herum und zog einen Revolver heraus. „Haben Sie keine Furcht," erwiderte Dürren- ?etnJn ruhigem Tone und mit einer abwehrenden Sonbbewegung. Stecken Sie da« Ding nur wieder

. ,e und nicht nüchtern genug, xm vorsichtig

Anzrtgen nimmt entgegen die Expedttion dieses Blattes, sowie die «mwncm-Bureaur von Haasenstcin u. Vogler in §^Efirrt M^ Casfil, Jtogbeburg und Men; Rudolf XXVIII Qrtfirft Moffe in Frankfurt a. M., Berltti, München u. Köln: Gi L 11"

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Patts.

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M. Jllustrirtcs Sonntagsblatt. to*""Sfctot

Acheiut täglich außer an Werktagen nach Sim. «ud :

M119. Marburg,

_____ ÄÄKSffte Mittwoch, 24. Mai 1893

hna 8 Unterschrift versah. Dann legte er bas Checkbuch wieder an feinen Platz und stahl sich

£etrn ^ Freitreppe hinaufkommen hörte. Leise ®etZ er?te Fhür und legte seine Hand auf die Schulter des Eintretenden. '

3n diesen täglichen Liebeswerken sand Eva, wenn auch nicht das Glück, so doch Ftteden. Sie konnte so sich selbst und die bittere Vergangenhett vergessen, Mem sie für andere lebte. Aber oftmals, wenn sie m nne Hütte trat, und sah ein glückliches, junges «eu> an der Seite ihres Gatten, umgeben von ihren «mdern, während der Hauch gegenseitiger Siebe sie * em Heiligenschein umgab, dann fühlte sie einen Am Schmerz im Herzen und ihre Augen füllten DOX mit Thronen Das wäre vielleicht auch ihr xEiches Lo« gewesen, wenn sie die Tochter eine« wem gewesen und Adalbert Walter ihr und sich O M treu geblieben wäre.

<55 . Nutzt nur im Schlosse, sondern auch im Dorfe ^5 Herr Martini es sich wohl gehen. Es genügte I F, uicht, allein unter Dürrensteins Dache ben! N M schwingen, er hatte auch in letzterer Zett!

* Gewohnheit angenommen, das Gasthaus im! : ben fe*nei Degenwatt zu beehren, wo es fein | 216» "siuglichstes Vergnügen war, eine Gruppe der ver-1 »stnsten Burschen um sich zu versammeln, mtt«

zu trinken und sich feiner vornehmen Be- Misschaften zu rühmen. Zuweilen, wenn er sehr yk Laune war, das heißt, wenn er zwei oder drei '^er Branntwein mit Wasser getrunken hatte, ließ ut». herbei, ein Lied zu fingen, wozu die Gesell- Zett mit den Gläsern aus dem Tische klappette und! mit ?stnd einstimmte. Dann war Herr Martini in Heie Element

®nes Abends stahl Dürrenstein sich fast wie Dieb hinaus und ziellos weiter gehend, das Erficht auf die Brust gesenkt, war er unbe»|

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