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gnyigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

sowie die Amwncen-Bureaur von Haasensteta u. Vogler in wenn ex, c

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf ÄaVIII. fcttDIfi.

Mosfe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

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vellellgrld). JuseratiouSgebühr für die aespalbme Zeile SüNNlllll 7. Dtttt 1893.

»der bereu Raum 10 Pfg- Reklamen für die Zeile 85 Pfg.

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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

-""ew Jllnstrirtes Sonntagsblatt. 27271^^^^27771

Wochenschau.

Heimgekehrt von seiner Fahrt «ach dem Süden unser Kaiser mit seiner Gemahlin nach seinem waldumrauschtm Herrscherfitz an den blauen Seen da Havel, und angenehme Erinnerungen werden die vergangenen Festtage für die kaiserlichen Majestäten bleiben. Im Süden wird man aber auch nicht minder die treue Freundschaft des deutschen Reiches gab seines Oberhauptes erkannt haben, und so ist im Ringe der glanzvollen Festtage der Ring immer fester geschlosien worden, welcher die beiden Staaten in festem, politischem Bündnis vereinigt. Die letzten Lage des Aufenthaltes des Kaisers und der Kaiserin iu Italien waren nicht so, wie der Beginn, vom Wetter begünstigt, immerhin hat aber das Besuchs­programm in Neapel, wie in dem grotzen Kriegshafen Spezia in der Hauptsache auftecht erhalte» werden können. Unter herzlichem Abschiede trennten sich Kaiser Wilhelm und die Kaiserin Augusta Viktoria voa ihren königlichen Wirten, und heimwärts ging es durch die Schweiz, über die schneebedeckten Alpe» nach dem Norden. Die Begrüßung mit den Spitzen der Schweizer Regierung in dem malerisch am Vier­waldstädtersee gelegenen Luzern bot einen würdigen Abschluß der ganzen Reise. Der deutsche Kaiser ist von dem Schweizer Volk außerordentlich treuherzig begrüßt worden, und die Trinksprüche, welche Kaiser Wilhelm II. und der Schweizer Bundespräfident Schenk austauschten, trugen den Charakter freund­schaftlicher Gefinnung. Die sonst sehr kühlen und nüchternen Schweizer find über den kaiserlichen Be­such des Lobes voll und machen aus ihrer tiefen Leftiedigung darüber kein Hehl. Um so mehr ist man nun allerdings in Paris erbost, aber die Fran­zosen haben eS fich selbst zuzuschreiben, wenn ihnen in fast allen ihren Nachbarländern nur geringe Sym- pathieen entgegengebracht werden. Niemand versteht das Abstoßen und Verletzen heute so gut, wie die Frauzoseu. Nach einem kurzen Besuche in Karlsruhe bei dem Großherzoge und der Großherzogin von Laden ist das Kaiserpaar alsdann wohlbehalten wieder im Neuen Palais in Potsdam eingetroffen.

Der Kaiser ist gerade zur rechten Zeit nach Dentschland zurückgekehrt, um der ernsten Entscheidung wer die neue große Militärvorlage durch den Reichs­tag beizuwohnen. Die Verhältnifle in dieser Be­ziehung haben fich in den letzten Tagen etwas ge- indert; während in der Vorwoche die Ablehnung der Militärvorlage und die Auflösung des Reichstages als ganz gewiß angesehen wurden, war man doch

-er Sieg der Liebe.

Rmmm »en I. ». Böttcher.

s Nachdruck verboten^ (Fortsetzung.)

So, nun empfehle ich mich. Halt, da fällt mit eben ein, wollen Sie nicht mit mir hinunter­gehen?*

Dürrenstein zögerte zwar einen Moment, folgte aber dann der gemeinen Erscheinung die Treppe hinab. Unten im Vorhause angekommen, reichte Martini ihm die Hand, und die Gruppe der Be­diensteten des Hotels, welche ihn mit neugierigen Blicken beobachteten, triumphierend ansehend, sagte a mit lauter, herzlicher Stimme:

Nun, guten Abend Dürrenstein. Bedaure, nicht bleiben zu können! Werde bald mal wieder vor- sprechen. Gutm Abend, alter Junge!* Und die weiße, dünne Hand kräftig schüttelnd, warf er noch einen vernichtenden Blick auf die Kellner und den Portier und stolzierte der Thür zu. Dort ange- kämmen, blieb er stehen und sah fich um.

Was ich noch sagm wollte, Dürrenstein, diese Burschen hier im Hotel find nicht überhöflich. Wollen Eie ihnen nicht sagen, daß fie mich bei meinem nächsten Besuche bei Ihnen nicht warten lassen?*

Dürrenstein neigte den Kopf und ohne die be­stürzte Gruppe unten wefter anzusehm, sagte er in gemessenem Tone:

Bitte, Herrn Martini, wenn er kommt, augen­blicklich zu mir zu führen *

Zufrieden schmunzelnd schob Herr Martini den Hut auf das Ohr, und schritt, stolz wie ein Spa­nier, davon.

28.

Voll Jugend und Gesundheit, aber da» Herz wst schwerem Kummer belastet, war Adalbert Walter

jei dem nunmehr erfolgten Beginn der zweiten Lesung otoeit gekommen, in einem vom Abg. von Hueue gestellten Kompromißautrage eine feste Basis für eine Verständigung gefunden zu haben, da auch der Reichskanzler Graf Caprivi sich mit dem Hnene'schen Vorschlag einverstanden erklärt hatte. Für diesen zu stimmen waren außer den Nationalliberaleu und Konservativen auch ein kleiner Teil des Zenttums und der Freisinnigen, sowie die polnischen Abge­ordneten bereif, so daß eine Annahme dieses Aus gleiches doch wenigstens im Bereiche der Möglichkeit liegt, wenn fie auch nicht gewiß ist. Die Verhand­lungen im Reichstage find unter größter Spannung geführt, und der Reichskanzler har von neuem Alles aufgeboten, die für die verbündeten Regierungen unabweisbare Notwendigkeit der Vorlage auch vor dem Parlament zu vertreten. Daß der Reichstag aufgelöst wird, wenn eine Verständigung ausbleibt, ist nach den Darlegungen des leitenden Staats­mannes ganz zweifellos. Bevor der Reichstag in die zweite Beratung der Heeresvorlage eintrat, hat er noch das Wuchergesetz,st das Gesetz über die Ab­zahlungsgeschäfte, sowie die Vorlage wegen des Ver­rates militärischer Geheimnisse angenommen, und mit den Ahlwardtschen Akten reinen Tisch gemacht. Herr Ahlwardt zog einige seiner Behauptungen zurück, meinte aber doch, daß er in der Hauptsache Recht habe, während der Reichstag ohne weitere Debatte den Beschluß der mit der Prüfung der Angelegen­heit betrauten Kommisflou gut hieß, nach welcher die Ahlwardtsche Dokumente die vom genannten Abge­ordneten aufgestellten Behauptungen nicht rechtfertigen. Dieses Votum ist einstimmig gefaßt worden, auch die anwesenden antisemitischen Abgeordneten haben dafür gestimmt. Der Abg. Ahlwardt selbst hatte sich vor der Abstimmung entfernt. Im Reichstage nimmt man an, daß man künftig nicht wieder Gelegenheit haben wird, fich mit derartigen Angelegenheiten zu befassen. Die Verhandlungen der beiden Häuser des preußischen Landtages, die gleichzeitig mit den Reichs­tagsfitzungen stattfanden, verliefen in recht beschaulicher Ruhe, obgleich auch bedeutsame Entscheidungen ge­fallen sind. Das Herrenhaus hat das für das Zu­standekommen der ganzen neuen Steuerreform so wichttge Wahlgesetz tu mehreren Punkten gegenüber den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses geändert, so daß die Vorlage nochmals an das letztere zurück muß. Es dürsten über diese Bestimmungen noch mancherlei Kämpfe geben. Wird der Reichstag auf­gelöst, so wird auch der Schluß der preußischen Landtagssesfion bis wett in den Sommer hinaus­

gerückt, denn während der Wahlbewegung wird sicher Vertagung der arbeiten des preußischen Parlamentes eintreten. Das Abgeordnetenhaus hat neben anderen Heineren Gesetzentwürfen auch baS neue Kommnnal- teuergesetz in zweiter Beratung genehmigt.

Der erste Mai und die Srbeiterfeiern an demselben ind in diesem Jahre ganz außerordentlich ruhig ver­laufen ; in Dentschland hat man im allgemeinen kaum etwas von den Demonstrationen bemerk. In Wien war die Teilnahme der Arbeiter sehr bedeutend, doch blieb alles ruhig, während in Frankreich, Spanien und Italien aus verschiedenen Städten kleine Tumulte gemeldet wurden, deren Unterdrückung aber ohne alle weiteren Umstände gelang. In Paris war es ganz ausnahmsweise ruhig, einige Schreier wurden am Abend verhaftet, aber sehr bald zum größten Teil wieder freigelassen. In England haben die dort noch immer andauernden großen Streiks zu mancherlei Ausschreitungen geführt, so find besonders in Hüll neue Brandstiftungen vorgekommen.

Die feierliche Eröffnung der Weltausstellung in Chicago hat am erste» Mai durch den Präsidenten Cleveland unter Teilnahme einer gewaltigen Menschen­menge stattgefunden. Die Ausstellung ist zu ihrem größten Teile erst halbferttg, und da ist es für uns Deutsche denn eine um so größere Freude, daß fich die deutsche Ausstellung in einer Form präsentiert, die allgemeine Anerkennung gefunden hat. Nicht nur find die Arbeiten fast ganz vollendet, die ausgestellten Gegenstände erfreuen fich auch des größten Lobes. Präfident Cleveland hat die deutsche Abteilung ge­radezu als den Glanzpunk der ganzen Ausstellung bezeichnet, und amerikanische und englische Zeitungen gestehen, was gewiß ein einwandsfteies Zeugnis ist, ein, daß diesmal Deutschland eS ist, welches normt« marschiert. Hoffentlich erzielen die deutschen Aus­steller in Chicago auch klingende» Loh».

Kaiser Franz Joseph von Oesterreich, der wegen der obwaltenden politischen Schwierigkeiten in Ungarn der Hauptstadt Budapest längere Zeit ferngeblieben war, ist jetzt dort wieder eingetroffen und außerordent­lich enthusiastisch empfangen worden. Die Nachrichten von einer bevorstehende» Zusammenkunft zwischen dem Kaiser und dem rusfischen Zaren sind jetzt allseitig als Gerüchte ohne Wert anerkannt und bereits wieder verstummt. Ebenso ist, was hier gleich erwähnt sein mag, die Meldung von einem bevorstehenden Besuche deS Fürsten Ferdinand von Bulgarien und seiner Gemahlin in Konstanttnopel für unzutreffend erklärt worden. Der Besuch hätte den Sultan auch nur in sehr schwere Verlegenheit versetzt. In Bulgarien selbst

haben Neuwahlen zur großen Nationalversammlung, welche über Verfassungsänderungen beschließen soll, tattgefunden, die mit einem völlige» Siege der Re­gierung geendet habe».

Während im französischen Parlament die Verhand­lungen recht interesselos verlaufen, hat eS in London einige große Sitzungen gegeben, in welchen der alte Gladstone sehr lange Reden hielt. Früher hat er ich bekanntlich wiederholt dahin ausgesprochen, daß >ie britischen Truppen so bald, wie nur irgend thun- ich, Aegypten raunten sollen, und wegen dieser Sache ist er nun int Unterhause des Parlamentes inter- relliert worden. Auch hier zeigte eS fich ober, daß es etwas ganz Anderes ist, ob ein einfacher Abge­ordneter ober ein Premierminister über eine große politische Frage spricht, denn als Herr Gladstone mit einen langen Ausführungen zu Ende war, zeigte eS ich ganz deutlich, daß auch er gar nicht an eine Räumung des Nillandes denkt, weil eine solche Räumung tat Interesse der britischen Herrschaft ta Indien eben unmöglich ist. Diese Erklärungen haben in Paris, wo man wegen der polittscheu Erfolge der deutschen Kaiserreise so wie so schon sehr gereizt und aufgeregt ist, ungemein verstimmt, und die Zeitungen erheben beretts de» Ruf, England müsse fich ver­pflichten, zu einem bestimmten Terrain unweigerlich Aegypten zu verlassen. Das wird nun fteilich nicht geschehen. Zwischen England und Rußland finden Verhandlungen wegen des ftreitigen Pamiergebietes in Zentralasien statt, die angeblich Aussicht auf Erfolg bieten solle». Aus Süd - Amerika werde» aus ver­schiedene» Republiken wieder einmal bürgerliche Un­ruhen gemeldet. Ob es nur eine Fortsetzung der bisherigen Tumulte ist, oder aber fich um ganz neue Erhebungen handelt, ist schwer zu erkenne», denn eigentlich ist jedoch niemals Ruhe.

Deutsches Reich.

W. Berlin, 6. Mat. Unser Kaiser brachte die Vormittagsstunden am Freitag mit der Erledigung von Regierungsangelegenheiten im Neuen Palais bei Potsdam zu und hatte wiederum eine Konferenz mit dem Reichskanzler Grafen Caprivi. Zur Tafel waren der Fürst Salm-Hostmar, sowie die ta Berlin an­wesenden deutschen Botschafter in Paris und in Petersburg, Graf Münster und General v. Werder geladen. Im Reichstage herrschte am Freitag nicht mehr die hochgradige Spannung, wie an den beiden ersten Tagen der Beratung der Militär­vorlage, wenn es auch an interessanten Zwischenfällen

nach feiner Flucht von Bärenfelde in Hamburg an­gelangt.

Er war im Besitze einer kleinen Geldsumme, das Ergebnis jahrelanger Ersparnisse, und er deab- sichtigte, sich nach Amerika einzuschiffen. Die Hoff­nung, welche fast niemals im Herzen des Menschen stirbt, schien ihn verlassen zu haben; denn Liebe und Verzweiflung beherrschten ihn zu ausschließlich, um einem anderen Gefühle in seiner Seele Raum zu geben. Nur fort und sich in die Wildnis vergraben schien ihm dar Beste, was er thun konnte und so begab er sich denn auch sofort nach dem Bureau eines Auswanderungs-Agenten, um die nötigen Schritte zu thun. Er hatte es glücklich für seine Absichten getroffen; denn in drei Tagen sollte ein Schiff mit Auswanderern in See stechen, die sich in Nebraska niederlassm wollten. So bezahlte er denn fette Ueberfahrt und wanderte dann ziellos in der Stadt umher.

Gegen Abend des zweiten Tages schlenderte er zu dem Hafen hinab, um das Fahrzeug anzusehen, auf welchem er die Reise machen sollte.

Das Schiff nahm soeben seine Ladung ein und der Vorplatz war gedrängt voll von Männern, welche die schweren Güterballen an Ort und Stelle schafften.

Er setzte sich auf einem der kurzen, dicken Pfosten nieder und beobachtete in träumerischer, melancholischer Trägheft das ihn umgebende Gewühl. Da war wohl kein Mann unter der Zahl der geschäftigen Arbeiter, welcher nicht ein Wesen gehabt hätte, das ihn liebte, vielleicht ein Weib und Kinder, für die er sorgte und schaffte, und Adalbert beneidete fie Plötzlich hörte er hinter fich Hufschläge auf dem Pflaster, und er sah ein paar Leute, welche, selbst beritten, noch einige Pferde an der Leine führten Hinter ihnen ritt ein großer, starker Mann, mit

glatt rasiertem Gesichte, und einem Paar heller grauer Augen, welche mit raschem Blicke die ganze Umgebung überschauten, obgleich der Mann seine ausschließliche Aufmerksamkeit den Pferden widmete.

Am Einschiffungsplatz angekommen, stieg der große Mann ab und gab den Leuten mit klarer, entschiedener Stimme, welche Adalbert angenehm berührte, einige Befehle Die Pferde waren augen­scheinlich dazu bestimmt, auf einem dem Schiffe Adalberts zunächst liegenden Fahrzeuge eingeschifft zu werden, und fich auf seinem Sitze umdrehend, beobachtete er, zum erstenmale seit er Bärenfelde verlassen hatte, mit einigen Zeichen von Interesse den Vorgang.

Die Sache war keineswegs leicht auszuführen. Die Pferde waren jung und scheu und erschreckt durch das ungewohnte Geräusch und die fremde Umgebung, auch schienen die beiden Leute, welche sie zu besorgen hatten, ihrer Aufgabe nicht gewachsen zu sein.

Der eine Mann führte eins der Pferde zu der stellen Landungsbrücke, welche vom Ufer zum Schiffe führte, und suchte e» hinüber zu ziehen, während der andere von hinten auf das Tier einschlug. Der große Mann, welcher ein junges Vollblutpferd ge­ritten hatte und dasselbe nicht verlassen konnte, rief dm Leuten seine Anordnungen, mit Flüchen unter­mischt, zu. Aber diese waren elende Stümper, und jeden Augenblick wurden die erschrockenm Pferde unruhiger und unbändiger.

Adalbert sah dem so lange zu, wie er es aus­halten konnte, bann stand er auf und bot dm bei den Serien seine Hilfe an Sie antworteten ihm mit einem verdrießlichen Blicke, aber Adalbert nickte dem großen Manne, wie um Erlaubnis fragend, zu, nahm den Serien die Zügel au» dm Händm und

führte das junge Pferd etwas weiter von dem Schiffe ab, nach einer ruhigeren Stelle des Hafen­platzes.

Hier führte er das Tier ein Weilchen auf und ab, ihm in dem beruhigenden Tone zusprechend, welchen die Pferde so lieben, und nachdem er das arme Tier überzeugt hatte, daß ihm kein Leid ge­schehen würde, schwang er sich auf dessen Rücken und ritt mit ihm ruhig über die Brücke hin auf das Schiff und kehrte bann, nachbem er fich über­zeugt, baß er sicher untergebracht sei, an das Ufer zurück.

Der Eigentümer der Pferde stand am Eingang der Landungsbrücke, die beiden Stallknechte hatten sich in den Hintergrund zurückgezogen.

Sie find ein ganzer Kerl!* sagte der Mann, Adalbert wohlgefällig betrachtend.Wollen Sie nicht auch die anderen Pferde an Bord besorgen? Ich kann es nicht; dmn ich traue mir nicht, diesen Satan hier allein zu lassen. Ich werde Ihnen Ihre Mühe gern vergüten. Die beiden Dummköpfe da mögen sich sofort zum Teufel scheren.*

Adalbert nickte lächelnd und bald standen die anberen Pferbe neben ihren Äameraben an Bord des Schiffes.

Jetzt müssen Sie eins mit mir trinken,' sagte ber Mann, ben Hut abnehmend.

Adalbert folgte ihm in eine Taverne, wo der Riese eine Flasche Wein bestellte, und währmd fie ttanken, beäugelte und betrachtete er den jungen Mann mit demselben wohlgefälligen Behagen, wie er wohl ein schönes Pferd beaugenscheinigt haben würde.

Sie find ein famoser Bursche,* sagte er end­lich,und dies ist nicht da« erstemal, wo Sie ein junge» unruhiges Pferd gehandhabt haben.' (Forts. folgt.)