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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
»ti4 «ab Verlag: Joh. 81 ig. «och, UnivrrfitStr-Bxchdnukrrei te Marburgs IY**f4*****-d-„<Ä Berautwortlicher Redakteur: Christoph RauteuhauS in Marburg,
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Donnerstag, 27. April 1893.
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Römische Kaisertage.
Kaiser Wilhelm besichtigte am Dienstag in Rom die Villa Albani und kehrte darauf nach der Stadt zurück und sodann nach dem Quirinal. Zu derselben Zeit nahmen die Kaiserin Auguste Viktoria und die Königin Margherita die Ausgrabungen auf dem Palatin in Augenschein und wohnten der Einweihung des Nationalmuseums bei. Mittags empfing der Kaiser auf der deutschen Botschaft, wohin sich derselbe »it der Kaiserin begeben hatte, Deputattonen des Künstlervereins, des Histottschen Instituts und der deutschen Kolonie. Die Kaiserin empfing drei Schwestern vom Kaiserswerther Diakonissenheim in Rom. Hieran nahmen die Majestäten beim Botschafter das Frühstück ein und besuchten darauf die kapitolinischen Museen. Später fand in der Villa Borghese in Anwesenheit des italienischen Königspaares, des Kaiserpaares, der fremden Fürstlichkeiten :c. ein Fest- tournier statt. Das Tournier, welches ausschließlich von Mitgliedern der römischen Attstokratie ausgeführt wurde und die Geschichte des Hauses Savoym darstellte, nahm einen äußerst glänzenden Verlauf. Der Kaiser sprach zu verschiedenen Malen seine hohe Anerkennung aus. Nach Schluß des Tourniers erfolgte die Rückkehr zum Quirinal. Auf dem Wege dorthin wurden die Majestäten von der Bevölkerung enthustasttsch begrüßt. — Heute, Mittwoch, unternehmen der Kaiser und die Kaiserin einen Ausflug nach Albana, Genzano und Frascati. — Das deutsche Kaiserpaar beabsichtigt, wie verlautet, vor der Rück- kehr nach Deutschland einen eintägigen Aufenthalt in Genua zu nehmen. Der dortige Präfekt hat sich bereits nach Spezia begeben, .um fich mit den Marinebehörden bezüglich der nötigen Vorbereitungen ins Einvernehmen zu setzen. — Bei der am Montag Abend im Quirinal stattgehabten Galatafel drückte Kaiser Wilhelm dem ttalieuischen Generalstabschef Cofenz, sowie dem Kriegsminister Pelloux seine höchste Leftiedigung über den glänzenden Verlauf der Parade aus.
Deutsches Reich.
W. Berlin, 26. April. Der „Reichsanzeiger" bringt zum Aufenthalt des Kaisers in Rom folgende Mitteilung: Der Kaiser hat dem Kardinal-Staatssekretär Rampolla ben Schwarzen Adlerorden verliehen. — Am Dienstag Mittag toitrbe der Staatssekretär des Auswärtigen Amts Frhr. v. Marschall in besonderer Audienz vom Papst empfangen. —
Der Sieg -er Liebe.
Kernen von I. v. Böttcher^
(Nachdruck cerootem] (F-rtsetzimg.-
Sturm stieß ein hartes, trockenes Lachen aus.
„Ganz wie Sie sagen," erwiderte er apathisch „Der letzte Besitzer verkaufte die Herrschaft, ohne das Recht zu haben, sie zu verkaufen; folglich hat dieses Mädchen, diese Baronesse Bärenfeld, etwas in Besitz, was ihr nicht zukommt, sondern was Adalbert Walter, oder richtiger gesagt, Adalbert von Dürrenstein gehört!"
Den Kopf in die Hände gestützt, die schwarzen Augen halb geschloffen, saß Martini da und überdachte das Gehörte Es schien so wunderbar, zu gut, um wahr zu sein.
„Weiß außer Ihnen irgend jemand um die Sache?" fragte er gespannt.
Der alle Mann zuckte die Achseln und dachte einen Augenblick nach.
„Nein," sagte der alte Mann schläfrig, „nein! Die Trauung fand vor langer Zeit statt. Dieser Adalbert muß jetzt schon ein Mann sein Marie Erdmann muß gestorben sein, ohne ihr Geheimnis verraten zu haben. Dürrenstein kann es niemand gesagt haben. Nein, niemand weiß davon, als ich und — Sie," setzte er hinzu.
„Wissen Sie war," sagte Martini, vor Aufregung zitternd, „Sie müssen es geheim halten, verstehen Sie mich?"
„Ja, ja, ich höre," erwiderte der alte Mann verdrießlich.
„Sie dürfen es niemanden sagen Es ist zu wichtig, um ausgeschriem zu »erden. Es ist ein Vermögen damit zu gewinnen "
Wer hat vergessen? Die „Nat.-Ztg." schreibt: „Wie aus Rom berichtet ist, hat der deutsche Kaiser dem Kardinal Ledochowski eine Tabakdose mit dem kaiserlichen Bildnis unter den Worten verehrt: „Mcht wahr, alles Geschehene ist vergessen!" Wir möchten doch bezweifeln, daß die Aeußerung so gelautet, als ob der Kaiser von dem Grafen Ledochowsll ein „Vergessen alles Geschehenen" wünsche; eher wäre es glaublich, daß er dem wegen Widerstandes gegen die Staatsgesetzgebuug zu zwei Jahren Gefängnis und Amtsentsetzung verurteilten ehemaligen Erzbischof von Posen angedeutet hat, er, der Kaiser, wolle das Geschehene vergessen." — Ein deutsch-französischer Konflikt scheint sich im Hinterland von Kamerun zuzuspitzen. Französische Blätter bestätigen, daß der Franzose de Brazza um die Mitte des Juli v. I. in Gasa eine militärische Station errichtet, und daß Mizon mit dem Herrscher von Ngaundere Verttäge abgeschlossen hat. Gasa ist deutsches Gebiet, wie Staatssekretär v. Marschall in der Reichstagskommission zugegeben hat. Noch weniger zweifelhaft find die deutschen Besitzrechte auf Ngaundere. — Wie die „Berl. V. Ztg." berichtet, stellt die Gewehrprüfungskommission zu Rnhleben bei Spandau gegenwärtig Schießversuche an mit Gew ehr geschossen aus Aluminium. Hiermit sollen künftig die militärischen Wachtposten ausgerüstet werden, weil Äugeln aus Aluminium von weit geringerer Durchschlagskraft und viel kürzerer Tragfähigkeit find, als die gewöhnlichen Geschosse. — Laut kaiserlicher Ordre findet in der zweiten Hälfte des September bei Thorn eine größere Hebung int Kampf um Festungen unter Leitung eines vom Generalstabschefs zu bestimmenden Oberguartiermeisters statt. Ferner hat je eine größere Pionierübung am Rhein und an der Moder unterhalb Sttaßburg stattzufinden. Die General - Inspektion des Ingenieur- und Pionierkorps und der Festungen hat hierzu das Weitere zu veranlassen.
Iriedrichsrnst, 25. April. Ueber die Rankheit des Fürsten Bismarck wird noch Folgendes bekannt: Der Fürst hat einen schlimmen Winter durchgemacht. Im Januar stellte sich sein altes Venenleiden am linken Bein wieder ein, das ebenso schmerzhaft, wie langwierig war. Hierüber verlautete nichts in der Oeffentlichkeit, weil Dr. Schwenninger nicht zuließ, daß der Fürst sich zu Bette lege, denselben vielmehr veranlaßte, fitzend und gehend den Fuß zu bewegen, um die beim hohen Alter des Fürsten durch ein längeres Krankenlager entstehenden schädlichen Folgen für den übrigen Organismus zu
Der alle Mann sah ihn zerstreut an, dann lächelt» er mit (eil io.
„Be"">ö"en! Was fcheeri ;?.ijj Geld? Ich brauche es -richt i Nein, mir genüg: es, zu roigen' und zu fühlen, wenn sie in ihren Staatskaroffen an mir vorüberrollen, so daß der Straßenkot meinen Rock bespritzt, diese Großen der Erde, daß ich ihre Geheimnisse kenne. Ist das nicht genug?" und er streckte seine geballten Fäuste aus und schüttelte sie in der Nachtluft.
Martini nickte begütigend, als sei er vollkommen damit einverstanden, daß dieses Wissen genüge.
„Ja, ja," sagte er, „Sie haben recht! Aber jetzt müssen wir gehen, es wird spät und wir dürfen den Abendzug nicht versäumen. Vorwärts!" dabei zog er den Arm des alten Mannes durch den seinigen und führte ihn mit wahrhaft rührender, kindlicher Zärtlichkell von dannen.
Adelheid wartete, bis sie außer Sicht waren, dann erhob sie fich aus ihrem Versteck und lehnte ich gegen die Bank.
Die Wichtigkeit der Enthüllungen überwältigte te. Adalbert Waller der wahre Besitzer der Herr- chaft! Das Schloß und die Ländereien sein und nicht Eva's Eigentum! Und sie, Adelheid Braun, allein wußte dämm, außer jenen beiden Männern Sie erhob beide Hände und preßte sie fest gegen ihre ©tim.
„Wenn ich je Verstand gehabt," murmelte sie, „so ist jetzt die Zell gekommen, ihn zu gebrauchen "
Während sie noch dastand und das gttoße Unter- nehmen überlegte, welches sie fich vorgenommen, hatte Dürrenstein seine Zigarre ausgeraucht und näherte fich, die Hände auf den Rücken gefaltet, den Kopf nachdenklich gefentt, der Terrasse.
Sie wartete, bis er in ihren Bereich gekommen
vermeiden. Zu dieser Venenentzündung gesellte fich noch eine Augen en tzündung, welche der Fürst um so schwerer empfinden mußte, als ihm dadurch die Möglichkeit des Lesens benommen war. Von beiden Leiden hat fich der Patient nunmehr wieder erholt.
Hessen-Nassau.
Marburg, 26. April. (V. Konzert des Akademischen Konzertvereins.) Das nächste, V. Konzert, des Akademischen Konzert-VereinS findet Mittwoch den 3. Mai statt. Dasselbe, großes Vokal- und Instrumental-Konzert wird mit Mendelssohn- Bartholdys Symphonie, der f. g. schottischen eröffnet. Diese Komposttion entstammt der küastlerisch reifsten Periode Mendelssohns, einem Abschnitt, wo auch die Frische und der Reichtum seiner Phantasie die Höhe der Jugendtage noch behaupten. Er selbst bemerkt zu derselben, daß die ersten Themen dieses Werkes an den Stätten Maria Stuarts entstanden. Aber auch die Hauptstelle des munteren Satzes, welcher in ihr das Scherzo vertritt, entstammt dem reichen Volksliederschatz Schottlands. Diese Symphonie besteht nur aus einem Satze und ist daher den verehrten Konzertbesuchern recht dringend pünttlicher Besuch zu empfehlen, da bekanntlich nach dem Beginn des Konzertes die Saalthüren geschlossen werden. Als weitere Orchesternummer gelangt die Balletmusik aus der Oper „Feramors" von Rubinstein zur Aufführung. Höchst interessant ist es, dieses Musikstück kennen zu lernen. Man hört ihm an, daß wir in ihm uns nach Indien versetzt fühlen, wo eine unerschöpfliche Farbenpracht das Auge befangen hält, und gerade dieses seltsame Colorit bringt sie aufs lebhafteste zu Gehör. Den vokalen Teil des Konzerts hat Fräulein Huhn, Opernsängerin am Stadttheater zu Köln, übernommen. Mit derselben hat der Konzertverein eine in allen Teilen Deutschlands rühmlichst bekannte Künstlerin gewonnen, sie wird auch, wie wir hören, bei dem zu Pfingsten d. I. in Düsseldorf stattfindenden großen Mufikfest Mitwirken. Im hiesigen Konzert wlld sie „Achilles", Szene von Bruch, sowie Lieder von Schubert, Franz und Sommer, fingen. Den Schluß des Konzertes bildet die interessante große Leonoren-Ouverture Beethovens. Derselbe hat vier Ouvertüren geschrieben und immer neue Anläufe gemacht. Die hier zur Aufführung kommende ist eines seiner feinsten und größten Meisterwerke. — Die große Sorgfalt, die Herr Professor Barth bekanntlich auf das Eiustudieren solcher Werke, wie sie diesmal geboten, verwendet, verbürgt den Kunststennden einen
und berührte bann seinen Arm. Er blieb, einen Fluch murmelnd, betroffen stehen.
„Wer ist das? Ach, Sie find es!"
„St!" flüsterte sie. „Zögern Sie nicht länger j Machen Sie, daß sie Ihnen heute Abend noch ihr Jawort giebt. Sie war vor einigen Augenblicken noch hier auf der Terrasse, und allein. Ich habe guten Grund, Ihnen zu raten, keine Zell zu verlieren. Gute Nacht!"
Dürrenstein stieg lächelnd die Stufen hinauf Noch ehe sie zu ihm gesprochen, war er entschlossen gewesen, an jenem Abende seinen letzten Trumpf auszuspielen, und ihre Worte ermutigten ihn. Die Klänge der Musik tönten durch das halbgeöffnete Fenster und er stand draußen und schaute hinein in das prächtige Zimmer Eva saß nicht weit entfernt, und das Fenster leise öffnend, beugte er sich vor und flüsterte ihren Namen.
Sie erschrak, und fich nach ihm umwendend, zeigte ihr Gesicht einen solchen Ausdruck der Angst und der Furcht, daß selbst der feurigste Liebhaber fich entmutigt gefühlt haben würde.
„Darf ich Sie bitten, einen Augenblick heraus- zukommen?" sagte er. „Ich wünsche Ihnen etwas mitzuteilen"
Sie erhob sich und trat auf die Terrasse hinaus, und er schloß die Thür hinter ihr. Sie wich leicht zurück, als sie es bemerkte allein er näherte sich ihr achtungsvoll und ehrerbietig, indem er sagte:
„Ist Ihnen kalt? Soll ich Ihnen vielleicht etwas Wärmeres holen, als diesen Shawl?"
„Nein, ich danke, ich finde es brennend heiß!" erwiderte sie mit gezwungenem Lachen.
„Lassen Sie mich wenigstens Ihnen den Shawl besser umlegen," sagte er, indem er sich anschickte es
hohen musikalischen Genuß. Bemerkt sei noch, daß das Orchester au8 bewährten Kräften besteht und gegen 50 Musiker zählt.
Maröurg, 26. April. (Vorstellung.) Einer der zahlreichen Bewerber um die neuzubesetzende Stelle eines Direktors der höheren Mädchenschule, Herr vr. Seehausen, Direktor der höheren Töchterschule zu Herford, war um persönliche Vorstellung gebeten worden. Dieselbe hat am Montag Abend im Beisein des Stadtrates, des Bürgerausschusses und der Schuldeputation stattgefunden. Die Entscheidung über die Besetzung steht noch aus.
Metltttg, 26. April. (Hess. Fvrstvereiu.) Herr Oberforstmeister Schwarz ans Cassel weilte heute in unserer Stadt, um Vorbereitungen für die im Laufe des Sommers hier stattfindende Jahres- Versammlung des Hesfischen Forstvereins zu treffen. Der Tag, an welchem diese Versammlung abgehalten werden soll, ist noch nicht bestimmt.
Maröurg, 26. April. (Wohlthätigkeits- Vorstellung.) Die gestrige aus hiesigen Dilettantenkreisen veranstaltete Bühnenvorstellung im Saalbau hat einen glänzenden Verlauf genommen und den erhofften Erfolg gehabt. Die Beteiligung war eine sehr rege, sodaß das Haus fast ausoer- kauft war und dem wohlthättgen Zwecke, zu dessen Förderung die Vorstellung stattfand, eine reichliche Einnahme zufließen wird. Die liebenswürdigen Mt- spielerinnen und Mitspieler würden eine offene Kritik, die natürlich ausgeschlossen erscheint, nicht zu scheuen haben; wir dürfen es uns aber nicht versagen, hervorzuheben, daß die Auswahl der Stücke eine ganz vorzügliche war, und daß alle zur Mllwirkung Berufenen mit vollster Hingebung ihre Rollen zur Darstellung brachten. Von dem ausgewählten Publikum, das mit sichtbarem Interesse der Vorstellung folgte, wurde denn auch unausgesetzt in reichstem Maße der wohlverdiente Beifall gespendet, dem wir heute an dieser Stelle den öffentlichen Dank für die der guten Sache so bereitwillig geleisteten Dienste hinzuzufügen haben.
Maröurg, 26. April. Die Straßenbeleuchtung der Stadt Marburg ist für den Monat Mai tote folgt bestimmt:
Datum Volle Beleuchtung Richtungslatemeu
1. keine Beleuchtung 9—3i/2 Uhr
2.-21. 9V2-1P/2 Uhr llVs-SVs „
22.—31. keine Beleuchtung 9*/2—3 „
Maröurg, 26. April. (Ortskrankenkasse.) Die Allgemeine Marburger Ortskrankenkasse hielt gestern abend im Rathaussaale ihre halbjährliche
zu thun, aber mit einer raschen, fast nervösen Bewegung kam sie ihm zuvor
„Eva, fürchten Sie sich vor mir?" flüsterte er mit (eifern Vorwürfe.
„Nein, o nein!" antwortete sie lebhaft „Was wünschen Sie mir zu sagen?"
„Etwas, wozu mir beinahe der Mut fehlt, es auszusprechen," erwiderte er. „Wenn das ganze Herz nur von einem einzigen Wunsch beseelt ist, so ist es schwer, Worte zu finden, denselben auszusprechen. Eva, haben Sie unseren Vertrag vergessen?"
„Unseren Vertrag?" wiederholte sie voll Bangen
„Ja, unteren Vertrag," sagte er. „Wenn Sie auch denselben vergessen haben sollten, so habe ich es doch nicht. Ich habe, feit wir ihn geschlossen, Tag und Nacht daran gedacht. Er ist für mich das Köstlichste, was ich besitze; denn er schließt für mich meine ganze Hoffnung auf Glück für jetzt und die Zukunft in fich. Eva, Sie wissen, daß ich Sie liebe!"
Sie schauderte und trat etwas von ihm zurück, aber er folgte ihr mit verstohlenem, fast unmerklichem Schritte, die Augm auf ihr Gesicht geheftet, jeden Ausdmck desselben beobachtend.
„Ich liebe Sie, Eva, leidenschaftlich, unaussprechlich. Ich habe Sie geliebt, feit ich Sie zum ersten Male gesehen; doch Sie wissen das ja. Sie sind das einzige Weib, welches meinem Herzen wärmere Gefühle eingeflößt hat —"
Er wollte in der Rede fortfahren, welche er fich bei seiner Zigarre einstudiert hatte, allein sie unterbrach ihn mit einer bittenden Handbewegung.
„Nicht jetzt — nicht jetzt!" sagte sie mit stockender Stimme.
(Fortsetzung folgt)