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Bestellgeld). JuseratiouSgebühr für die «spaltene Aelle »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25$fg.
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Aus Afrika sind neue Mitteilungen von dem
sammenttitt nach den Osterferien noch recht öde nntr neuen Gouverneur unseres ostafrikanischen Schutz
leer auS, noch gar nicht ein wenig lenzmäßig. Fast
dem Spionage- denn jedesmal, sollte, war der Schon dreimal
Ausfich (591
neuen Wuchergesetz und dann mit gesetz; beide find noch Stückwerk, wenn es zur Abstimmung gehen Reichstag eben nicht beschlußfähig.
Zimmer» t PreiS- [2596
Sitzung für Sitzung muß wegen Beschlußunfähigkeit des hohen Hauses abgebrochen werden, und mitunter war der Besuch ein so schwacher, daß die Verhandlung dem Charakter einer gemütlichen Plauderstuude annahm. Es fehlten da nur noch die Biergläser. Beschäftigt hat man fich vor allen Dingen mit dem
ist eine Abstimmung versucht worden, aber von de» Gegnern der Vorlage durch Verlasien des Sitzungssaales verhindert worden. Reichstagsabgeordnete find auch Menschen, und Niemand wird verlangen, daß jeder
Romfahrt nach Berlin werden im deutschen Reichstage etwa die Würfel der Entscheidung über die neue Mlitärvorlage geworfen werden. Die Militärkommission des hohen Hauses ist in diesen Tagen zusammengetteten, um den vom Abg. Groeber verfaßten Bericht über ihre Verhandlungen entgegenzunehmen, die bekanntlich damit abschlosseu, daß sowohl die Mlitärvorlage, wie alle Anträge zu derselben abgelehnt wurden. Der Bericht wird dann gedruckt, im Reichstage verteilt, und hiernach kann alsdann die entscheidende Beratung beginnen. Was wird sie bringen?, so fragt man fich im Reichstage alle Tage. Die Anschauungen gehen hierüber wieder auseinander und es heißt nicht mehr allgemein, der Reichstag werde unbedingt aufgelöst werden. Es darf heute als ausgemacht gelten, daß ein nicht ganz geringer Teil der Zentrumspartei fich herzlich wenig nach Konflikt und Neuwahlen sehnt, daß man vielmehr gern zu einer Verständigung kommen möchte. Manche glauben, es werde nicht dahin komme», da besonders in den süddeutschen Kreisen der Zentrumspartei die Abneigung gegen die Militärvorlage groß ist und aus Bayern schon die Drohung kam, eine eigene bayerische Zentrumspartei gründen zn wollen, wenn preußische Zentrums glieder für die neue Heeres- organisation nach den Forderungen der Reichsregierung stimmen würden. Hingegen fehlt es auch nicht an Solchen, und zu ihnen gehört nach einer Auslassung der Hamburger Nachrichten, Fürst Bismarck, die da meinen, schließlich werde trotz Allem und Allem die Militärvorlage doch durchgehen. Natürlich beruht die eine, wie die andere Anschauung auf Vermutung, etwas Gewisses weiß in dieser Beziehung eben Nie- mand, auch die Reichsregierung nicht.
Im Reichstage steht es seit seinem Wiederzu
gebietes, Freiherrn von Scheele, eingegangen, der sein ganzes Beamtenpersonal möglichst aus Offizieren bilden möchte, während sein Vorgänger, Freiherr v. Soden, eher das Gegenteil that. Soweit will aber die Reichsregierung doch nicht gehen. Der Tod Emin Paschas ist wieder einmal gemeldet worden; ob die Nachricht nun wirklich richtig ist, bleibt abzuwarten, denn die aftikanischen Meldungen gehen oft im Kreise herum, und als neu wird mitgeteilt, was schon vor einem halben Jahre zum erstenmale verlautbarte. Hingegen soll der kühnste und energischste Expeditionsführer des Kongostaates, der belgische Kapitän von Kerkhoven, der zuletzt mit einer großen Koloma durch Emin Pascha's ehemalige Provinz dem Süden zuzog, unterwegs in Folge eines persönlichen
Neubestellungen auf die „Oberhessische Zeitung" für den Monat Mai werden von allen Postanstalten, Landbriefträgern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial - Expeditionen in Kirchhain, Neustadt, Wetter und Gladenbach entgegengenommen Reuzugehende Abonnenten erhalten die „Ober- hesfische Zeitung" bis zum 1. Mai unentgeltlich und ebenso wird allen neuzugehenden Abonnenten der vom 1. Mai ab gültige Sommerfahrplan nachgeliefert.
Die Exped. der „OberHess. Ztg."
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lachend. „Unsinn, Sie haben keinen Nebenbuhler zu fürchten! Sie können ihr, wenn es Ihnen beliebt, die Daumschrauben anlegen Bedrohen Sie die Sicherheit Adalbert Walter's und sie ist die Ihre. Aber folgen Sie meinem Rate und lassen Sie ihr noch acht oder vierzehn Tage freies Spiel"
Er nickte beistimmend und entfernte sich, während Adelheid mit dem unschuldigsten Gesichte und den kindlich fröhlichen Augen in den Ballsaal zurückkehrte.
Jeden Tag erschienen neue Gäste und das Treiben auf dem Schlosse wurde bald das Gespräch der Nachbarschaft. Die einfachen Dorfbewohner, welche bisher keine Ahnung von solchen Dingen gehabt hatten, sammelten sich an den Wegseiten, um die glänzende Kavalkade von Reitern und Wogen anzustarren, wenn sie am Morgen zu irgend einem Feste im Walde auszog, und sie drängten sich am Abend um das Thor, um das glänzend erleuchtete Schloß zu bewundern und der Musik zu lauschen, welche durch die stille Nachtluft zu ihnen herüberschallte.
Es war die munterste Gesellschaft, welche fich je unter dem Dache des Schlosses zusammengefunden hatte und die Herrin des Hauses schien die Fröhlichste und Heiterste von allen zu sein. Das fremdartige i icht in ihren Augen wurde immer glänzen der, und die Röte ihrer Wangen wurde von Tag zu Tag hektischer. Sie schien weder bei Tag noch bei Nacht Ruhe zu kennen, noch deren zu bedürfen. Ihre Toiletten und Juwelen waren der Stoff des Gespräches unter den Damen im Salon, ihre Schönheit und ihr Vermögen das Thema im Billardsaale. Ein halbes Dutzend Heiratskandidaten lauerten auf eine Gelegenheit, ihr einen Antrag zu machen, allein sie wich ihnen mit einer Geschicklichkeit aus, welche geradezu bewundernswert war.
Abgeordnete jeder Sitzung von Anfang bis zu Ende beiwohnen soll; aber gar zu arg mit dem Fernbleiben darf es auch nicht werden, sonst macht die Geschichte einen recht peinlichen Eindruck. Die Ahl- wardts-Enthüllungen über die Mtllionen-Diebstähle, welche bei der Gründung des Reichs-Jnvalidenfonds vorgekommen sein sollen, werden immer noch erwartet, und es ist zu erkennen, daß sich nachgerade ziemlich starke Ungeduld im Reichstage bemerkbar macht. Der Abg. Ahlwardt hat fich erst wegen der formellen Fragen mit dem Präsidenten nicht einigen können, und dann schwieg er mehrere Tage ganz. Es ist nun einmal von ihm die Anklage erhoben und das Beweismaterial versprochen, und da ist eS selbstverständlich am einfachsten nicht blos, sondern auch am besten, thunlichst bald reine Sache mit der ganzen Affaire zu machen. Herr Ahlwardt ist jetzt mit einem längeren Anträge hervorgetreten, der Verhältnisse aus dem Beginn der siebziger Jahre bekifft, über welche der Reichskanzler eine Untersuchung einketen lassen soll. Nach seinen Behauptungen muß aber der Abg. Ahlwardt das Beweismaterial in der Hand haben. — Neben dem Reichstage hat auch daS preußische Abgeordnetenhaus getagt, das ziemlich gut besetzt war und nicht die häufigen Unterbrechungen zu erdulden hatte, welche sich beim Reichstage infolge seiner Beschlußunfähigkeit herausstellten. Das Abgeordnetenhaus genehmigte in zweiter Lesung und nach ziemlich ruhiger Debatte das Gesetz wegen Aufhebung der Realsteuern als Staatssteuern und die neue Vermögenssteuer, die zu den Steuerreformgesetzen gehören. Endlich ist auch noch das preußische Herrenhaus wieder zusammengetteten, das aber bisher nur kleinere Entwürfe erledigt hat.
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Wochenschau.
Die Reise des deutschen Kaiserpaares zur ewigen Stadt ist unter herzlichen Wünschen von hüben und drüben ohne weitere Fährde beendet worden und die kaiserlichen Majestäten find am Tibersttom vom Könige und der Königin von Italien auf das Beste empfangen, von der römischen Bevölkerung auf das Freundschaftlichste begrüßt worden. In diesem Empfange und in dieser Begrüßung spiegelt fich das enge Band wieder, welches die beiden Herrscher- famtlien und die beiden Staaten mit einander verbindet, das feste Bündnis, welches nicht nur von den beiden Monarchen und ihren Regierungen, sondern auch von beiden Nationen getragen wird. Der Zweck der Kasserreise ist bekanntlich die Teilnahme an der silbernen Hochzeit?feier des italienischen Königspaares; sie ist ober auch zugleich eine neue Besieglung der deutsch-italienischen Allianz. Der Aufenthalt des Kaiserpaares in Italien wird bis zum 1. Ma dauern und einen vorwiegend familiären Charakter habe». Kommenden Sonntag findet die Visite int Vatikan beim Papste statt, nächste Woche von Rom ein Ausflug nach Neapel und Pompeji, worauf alsdann die Heimreise nach Deutschland angetreten wird, deren Weg, im Gegensatz zur Hinreise, durch die Schweiz geht, wo in Luzern eine Begrüßung mit den Spitzen der Regierung der Eidgenossenschaft erfolgen wird. Zum Beginn des Mai wird alsdann die ganze deutsche Kaiserfamilie im Neuen Palais bei Potsdam vereinigt sein, wohin sich die kaiserlichen Prinzen bereits von Berlin ans begeben haben. Vor seiner Abreise hat der Kaiser noch der Weihe der neuen Fahne des ersten Garde-Dragoner-Regimentes in Berlin beigewohnt.
Zur Zeit der Rückkehr unseres Koffers von seiner
Marburg,
Sonntag, 23. April 1893,
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Der Sieg der Liebe.
Renten von A v« »Stichen
[Nachdruck »erboten.]
(Fortsetzmgi)
Er biß fich auf die Lippen.
„Sie können nicht wissen, wie ernst meine Worte gemeint find," sagte er bedeutungsvoll.
„O ja, das kann ich wohl, aber ich bin nicht verpflichtet, selbst ernst zu sein, weil Sie es find. Ich bin entschlossen, die Welt, wie der Dichter sagt, von der lachenden Seite zu nehmen und mit ihr zu lachen"
Dabei lachte sie, aber wenige Minuten später erbleichte sie und hielt im Tanz inne.
„Ich fühle mich ermüdet," sagte sie.
Er legte ihren Arm in den feinigen und führte sie nach dem Gewächshause.
„Sie überschätzen Ihre Kräfte," bemerke er besorgt. „Darf ich Ihnen ein Glas Wasser holen, oder soll ich Fräulein Braun rufen?"
„Nein, nein! Mir ist schon wieder besser," rief sie mit unruhigem Lochen und fieberhaft geröteten Wangen aufspringend. „Es war die Musik," und sie legte die Hand über die Augen, „und das Gedränge. Lossen Sie uns wieder in dm Ballsaal gehen und — tanzen. Es ist mir, als könne ich nicht einen Augenblick stille fitzen." Und als ihr nächster Tänzer, sie suchend, in der Thür erschien, entzog sie Dürrenstein ihren Arm und folgte ihrem Kavalier.
Dürrenstein lehnte fich mit gekreuzten Armen gegen die Bank. Die Veränderung, welche mit ihr norgegangen, erschreckte ihn. Er hörte ihr silberhelles Lochen im Tanzsaal und sah, wie sie ihr süßestes Lächeln an die sie umgebenden Bewunderer verschwendete.
Mißgeschicks verunglückt sein. Er wäre recht schwer zu ersetzm.
Der so überraschend gekommene Staatsstreich, welche» der junge König Alexander von Serbien Ende der Vorwoche vollführte, um daS Land vor einem verhängnisvollen Bürgerkriege zu bewahren, ist in jeder Weise unblnttg verlaufen, die neue Regierung ist überall, ohne Widerstand zn finden, anerkannt und die Partei der gestürzten Regentschaft und ihres Ministeriums hat sich auf einen papiernen Protest beschränkt, der nicht weiter weh thut. Das vom jungen Könige gebildete Ministerium ist bereits mit wichtigen Reformwerken beschäftigt. Hoffentlich gelingt es, das etwas zügellos gewordme Volk fest im Zann zu halte», denn sonst wird der innere Friede nicht eben lange dauern. An fympatifchen Kundgebungen hat es dem jungen Könige, der inzwischen sehr pflichtgetten auch seine Unterrichtsstunden wieder ausgenommen hat, nttgends gefehlt, seine Eltern Milan und Natalie halten fich dem Lande klugerweise fern und toerben erst später zeitweise dahin zurückkehren.
Eine recht ernste Woche hat das Königreich Belgien durchgemacht, wo der Kammerbeschluß, daS allgemeine Wahlrecht nicht einzuführen sehr umfangreiche und blutige Arbeiterunruhen hervorgerufen hatte, die fich in den letzten Tagen bis zu regelrechten Straßenkämpfen steigerten. Auch Angriffe auf das Eigentum kamen sehr häufig vor und der ausgebrochene Stteik hatte einen bedeutenden Umfang gewonnen. Die Regierung und die Volksverttetung in Brüssel konnten sich unmöglich der Einficht verschließen, daß es zu einer Revolution kommen würde, wenn fie fortfahren würden, jedwede Reform abzuweise». Man hat deshalb daS allgemeine Wahlrecht bewilligt, aber mtt der sehr erheblichen Einschränkung, daß Personen von größerem Besitz nnd höheren Steuern mehrere Wahlstimmen verliehen werden. Der Protest gegen diese Einschränkung wird bald genug hervortteten, aber vorläufig ist doch nun wenigstens Ruhe ein getreten, und eine Beendigung der recht bösartigen Ausschreitungen ist zu erwarten. Eine lokale Revolte gab es auch in der rumänischen Havptstadt Bukarest, wo die liberale Oppositton einen Sturm auf die Kammer versuchen wollte. Polizei trat indessen noch rechtzeitig dazwischen.
In den Großstaaten ging es in der letzten Woche fHÖ zu. In Paris sanden Neuwahlen zum Gemeinderat statt, die aber alles beim Alten ließen. Ans Dahomey sendet der dort kommandierende General DoddS keine guten Nachrichten; er versucht die bittere Pille zwar etwas zu versüße», aber man erkennt doch
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Selbst Planitz konnte jene ruhigen fünf Minuten nicht finden, welche seiner Ansicht nach hin- reichen würden, um ihn zum Herrn ihrer Hand und ihres Vermögens zu machen. Was Wunder, daß er der Verzweiflung nahe war!
„Ihr Alle habt gut reden," rief er zuweilen mißmutig aus, „aber auf Ehre, ihr ist nickt beizukommen I Sie hört allerlei Unfinn an und lacht darüber wie — wie ein Kind; aber, beim Zeus, sobald ein Mensch ernsthaft werden will, schneidet sie ihm das Wort ab und verschwindet, gerade als wenn sie bis auf den Grund des Oceans unter» getaucht wäre Ich habe schon verschiedene Heirats- antröge gemacht und schmeichelte mir, die Sache einigermaßen zu verstehen, allein das gewöhnliche Verfahren ist bei Fräulein von Bärenfeld absolut nicht anwendbar."
Dürrenstein indessm versuchte es nicht einmal, sich ihr zu nähern, sondern ließ feinem Opfer die Freiheit, die es verlangte. Es vergingen Tage, wo er gar nicht zu Eva sprach, und dann wieder, wo er nur wenige gleichgiftige Worte an fie richtete, als sei sie die letzte Person in der Welt, an deren guter Meinung ihm gelegen sei; allein bei alledem bewachte er jeden ihrer Schritte und hielt den Faden, an welchem der gefangene Vogel flatterte, fest, nur die geringste Bewegung desselben abwartend, um ihn hilflos zu seinen Füße» zu ziehen.
Vierzehn Tage waren beinahe vorüber, neue Gäste waren angekommen und alte gegangen, als Eva eines Abends sich allein auf der Terrasse befand. Sie hatte ihre Abendtoilette früher beendet als gewöhnlich und war in den Salon hin abgegangen, bevor ihre Gäste sich dort eingesunden hatten. In letzter Zett hatte es ihr unmöglich geschienen, in einem Zimmer zu verweilen, in welchem
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„Wird sie meinen Händen entschlüpfen," murmelte er ingrimmig in sich hinein, während seine Fäuste sich ballten. Die Zeit verging. In zwei Monaten, von heute ab, mußte Scharff bezahlt werden, und nicht Scharff allein, sondern auch noch Andere, denen er selbst noch größere Summen schuldete als diesem. In zwei Monaten mußte er Herr auf Bärenseide sein, oder er war ruiniert.
Während er fie noch mit finster zusammengezogenen Brauen beobachtete, näherte fich ihm Adelheid verstohlen.
„Nun, was ist Ihnen?" fragte sie mit dem leichten Hohnlächeln, welches stets um ihre Lippen spielte, wenn sie zu ihm sprach. „Hat die Dame Ihres Hebens Sie verlassen?"
Er nickte gereizt.
„Ja. ich werde aus ihr nicht klug. Glauben Sie, daß fie beabsichtigt, ein falsches Spiel mit mir zu treiben? Wenn ich das denken konnte" sagte er, an seinem Schnurrbarte nagend.
Adelheid lachte geringschätzig.
„Warum hat nur der Himmel Ihr Geschlecht mit einer so geringen Dosis von Verständnis begabt?" sagte sie- „Sollte fie Ihnen enffchlüpfen, so wäre bas nur Ihre Schuld. Sie halten fie ja an Händen und Füßen gebunden, allein Sie müssen ihr noch ein wenig Zett lassen. Sie ist eben erst von einem Fieber erstanden, welches noch in ihren Adern spuckt und fich in kleinen Aufregungen Luft macht Warten Sie, bis die Reaktion eingetreten ist und dann führen Sie Jhrm Preis heim."
„Warten, warten, immer warten!" rief er ungeduldig aus, „und unterdessen kann ein Anderer sich ü)rer versichern, ein Geck, wie jener Planitz."
„Hält Hauptmann von Planitz das Schicksal d-.ffen in Händen, den fie liebt?" .fragte Adelheid
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-AbouncmentS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Ml. 25 Pfg. (exä.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,
sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein u. Vogler in vvinn _ , Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf XXV111. ScHDTn,
Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München». Köln; G. L. xj *) d
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
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und »edM - 3 »kJ »S- Koch. UniversttätS^Buchdruckerei in Marburg. Verantwortlicher Redakteur: Christoph RautenhauS in Marburg.
Redaktion nnd Expedition: Markt 21. VtltlXdflvVldiX* Redaktion und Spedition: Marv 21.
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