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MchM Jeilung.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.

i» Sonntagsblatt.A* **Stelw

Der Sieg der Liebe.

Stamm von A k Böttcher;

INachdruck verboten.)

Der Kaiserreise nach Italien En ganz ^oIrie bur4<l8|» ?,e,ber ä6tn Kundgebung abgesehen, »eil diel Berichte nach Berlin gelangen lasieu, aus denen so

s.« «jx, u c. !hopular. Der kaiserliche, aus zehn Salonwagen be-IFamilie noch in Trauer wegen eines kürzlich der-«viel hervoraebt daß er mit dem Renmteimersimal

r-Mder StelleVgmdV^Da-atstr Ä bei'»ÄZa^reiche Glückwünsche, Briefe wechseln möchte nick alle Posten nur mit Osfizierm Kaiserin haben fich zur Feier der mÄMttalk J.!- W*« will, d-der MW für Oft-«- -Ich, d-ffe.

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bilden, kommen wie ichon so ost und noch zuletzt der Einzug der kaiserlichen Majestäten in de» Quirinal- Wiederherstellung des Silberwertes Für Annahme der k^-2cken b«

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Oesterreich-Ungarn verbindet. , das Schweizergediet bis an die deutsche Grenze zu Schlüffen gelangt sei. Für diese Interpellation werden und eine ^e^r^knrl)mpagde T8I^?bttt Ne zählen

1k Kommandowechiel im preußi-1die Unterschriften gesammelt. Mag man das unter-1zusammen 1201 Mann Farbige Die Stärke der

Deutsches Reich. I Wnriifnfrtpr s»a <- cm I m bleiben aber die Enthüllungen über die I Kompagnien richtet stch nach der Lage und Aus-

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Rom den deutschen Majestäten bei keiner GelegenheitIgründet. Der Justizminister Dr v Schellinalin der hnn q s ^°?r? be^^Iostafnkanischen Schutz- und Polizeitruppe gehören

schien, weiß man dort doch die Ehre deS kaiserlichen wat am Mittwochs inÄ 70 1 Äiefenb 2~3 Unteroffiziere. Nicht

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Anzeigen nimmt entg-geu die Expedition dieses Blattes, sowie die Anmmcen-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in

Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. 5>abra. Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, Mmichenu.Köln; G; L. M *7 o

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Elmb in te * E« -----Im. d-ß di- alte D-m-

""" Luftveränderung, und Adelheid er-I Es war ein Mann wie dieser gewesen, ein! »Mir ist ganz wohl/ entgegnete Eva mit einem (Fortsetzung;) km -? 6 ^egen sie m ihrer leichten, sorglosen! elender, niedriger Verbrecher, den fie geliebt hatte, kalten, fteudlosen Lächeln. Ich habe ru lanae

Jeden Tag, zuweilen auch zweimal des Tages, I ^effe, allem Eva schüttelte den Kopf lunb eine namenlose Scham schien sie fast zu er- eingesessen. Sie hatten ganz recht das war nicht

kam Dürrenstein in das Schloß, um sich nachEva's .^ch sehne mich nicht fort von hier,' sagte sie drücken. Welche Thörin war sie gewesen, ihm zu der richtige Weg, um wieder gesund ru werden' Befinden zu erkundigen, und dann stahl Adelheid ruhrg.Warum auch? Ich fühle mich ganz wohl, glauben und zu vertrauen! Sie hatte an jedem Gewiß gewiß " ZX£ J Mr

sich hinab, um ihn einen Augenblick zu sprechen. nur müde - müde.' Worte gehangen, das er gesprochen. Sie hatte M änaftliä 8 *' W * Berlin sehr

-Glauben Sie, daß sie sterben wird?' fragteAber liebes Kind, Sie müssen gehen,' drängte Mr den edelsten Menschen gehalten, während er sie -Z werde den Waaen bellellen- tnrtfp 9TW « einmal niedergeschlagen und Adelheid zuckte bieLrau Merlm, deren liebevolles Herz sie zu dem und ihre Liebe verlachte und im Vereine mit ihrer Leib' ßta aefäK JÄSS

Achseln. mutterlosen Mädchen hinzog.Es schmerzt uns, Kammerjungfer ein Verbrechen plante. Nett! '

Ich glaube es nicht. Der alte Doktor Wett ete, so - so traurig und ohne Leben zu sehen. Fast eine halbe Stunde saß sie wie gebrochen, den offenen Wagen bas^ft InK "' $ »war manchmal sehr ernst und bedenklich den Kopf; Versuchen Sie es uns zu Liebe, sich aufzuraffen.' vor ihrer Schande und Selbsterniedrigung zurück- Die Livven fest aufeLonffe,r;ofc aber ich glaube nicht, daß sie sterben wird. Ihr!Ich glaube, daß ich es selbst Ihnen zu Liebe bebend, dann aber stützte fie plötzlich die Hand auf Adelheid das^stimmer S *

Stolz wirt, sie retten. Wie fie ihn geliebt haben nicht im stände bin,' entgegnete Eva freundlich, ben|bie Armlehne ihres Stuhles und erhob sich, zwar benachrichtigt werden ' AK fiSe

n}U lacht-, «ährend seine Kopf schüttelnd.Sie sink Beide, jl L s? A noch bleich und zitternd, aber entschlossen und be- MMßrau v7n Raab? ÄÄ Zuge sich versinsterten. gegen mich gewesen, und ich bin Ihnen dafür dank- * alte Dame fiiea aus 9 b b,e

Wir sollten das Alles lieber vergessen,' ver- bar. In ein oder zwei Tagen werde ich wieder Mit unsicheren Schritten ging sie nach der Wo ist sie?' sraate J-rau nnn Wnnhe infinth n-' En-gst-ns nicht mehr darüber I ganz wohl sein, aber ich bedarf der Ruhe, der Ruhe,' Iub W-lheid und Frau sie Llheid ansichttg^^wurdIch Wben erst

sprechen. I und so sah Frau Merlm ein. dak Ke varläuKa I Merlm eilten sogleich herbei und blieben wie an I m c? i \ iri

KmS mit fitYiom QaApti * oftpr fi<> ** Ihm«Ma ______ rv b' Er^ I i A/»/>♦♦*** ! Führen Sie mich sogleich zu^ihr.' Warum hat keine

Heid mit kurzem Lachen,aber sie niemals. wartete man Frau von Raabe, welche in der Re- Änderung, welche mit ihr vorgegangen war. Sie von Ihnen aetärieben* 5 1 c

»Und fie spricht nie von ihm? fragte er. I sidenz war und von den Vorgängen in Bärenrelde I hatten sie eine Stunde vorher teilnahmslos, apathisch! &rmtr<>in srsXmh ,

Nie. Das ist ein gutes und zugleich ein böses! nichts wußte, in 7!nyn Tagm Mrück, u7? und ohne Leben wie ein Steinbild verlassen unb Le<r^^

Z-lch-n. Es zeigt, daß sie noch an ihn denkt, und Merlin hoffte, daß dieser es vielleicht gelingen werde ^tzt hatte diese Statue Leben bekommen. | 9 $ ' X °Z. Aufregung begann Adelheid, bas ist schlimm, oder daß sie zu stolz ist, von ihm Eva zu überreden, das Schloß auf einiae Reit ru Ihr Gesicht war zwar bleich und kalt, aber ent- L »n.@ e "a' habe noch nie vorher zu sprechen, und das ist gut. Es wird schon ein verlassen. 1 W schlossen, nicht mehr ohne Ausdruck wie vorher. e2nen kranken gesehen, mein junges Dämchen?

NUes Ende nehmen.' £7^7-5 Eines Tage- bemerkte Eva unter den Büchern, »Was wünschen Sie?' ftagte Frau Merlin sich9^^ ^n^einm^Diener

-Es muß!' sagte er nachdrücklich. welche auf dem Tische lagen, eine Zeitung, in welcher besorgt. ISLSLU? ® b 9 e l$m bte

Tag für Tag saß Eva am Fenster, bte mageren Frau Merlin soeben gelesen hatte. Mechanisch nahm Eva stützte sich auf den Tisch. t

Hande in den Schoß gefaltet, die Augen auf den sie dieselbe auf und überflog sie. PlöE erbleickte IIch möchte ausgeben ' sagte sie ruhig Wollen! « bem Spiegel, und Frau Merlm

y g-hestet, hA fast ohne sich zu regen, sie und das ^Blatt en«. ihren^VL?^ rl Sie Ä" gtftw "»ls "L^sie be'

Man brachte ihr Blumen und Bucher, man Der-1Auge war auf den Berückt einer I «x. «c ~. .... .. Ileyatrigr »is ,te Frau von Raabes Stimme

sachte mit ihr zu sprechen und ihr Interesse anzu-I lung gefallen wo ein Mann wegen Eindruck« I roo?e ®te ankleiden, erwiderte! draußen hörte, zuckte sie zusammen. Der Augenblick

-gm umsonst. Schweigend uno in sich °a. si-b?n J»hnn Znch,h-U----utt- w°»-n «. E «^kichstn Sst sisch"b-si-,- StoubmS«?° fie *en taa. d° -n st,m und st. W, « d.-I M n -Wn Schrei stieß st- di- z-Ln,I-7ch stt??°-.S^'S"Ln t-"LZE ' L'n?^°.neiich M ich ß-eein-ommen

Erscheint täglich außer «t Werktagen nach Sann» und CVW. T

jo. 93. taSSSMarburg, K FZLW! Freitag, 21. April 1893.