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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in ~ r

Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Siudolf äXVIII. 5tahra. Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. *1 a

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MOW Bettung

Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marbnrg nnd Kirchhain.

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Der Staatsstreich in Belgrad.

Der wie eia Blitz aus heiterem Himmel gekommene Staatsstreich, welchen der 16^ jährige König Alexander von Serbien in der Nacht zum Freitag verübt hat, steht naturgemäß im Vordergründe des allgemeinen Interesses. Die Umwälzung in Serbien, welche dem bisherigen recht zügellosen und verfassungs­widrigen Regiment der Regentschaft der Herren Ristics und Belimarkovitsch und des Ministeriums AvakumovicS ein Ende machte, wird im Allgemeinen günstig be­urteilt, wobei eS auch an Sy > patiekundgebungen für den entschlossenen jungen König nicht fehlt. Ob die Verhältnisse im Laude nun dauernd erfreuliche bleiben werden, muß man abwarten, denn eS ist nicht zu verkenuen, daß die serbische Bevölkerung durch die langen und erbitterten Parteikämpfe recht verwildert ist und zudem machen sich in Belgrad schon lange panslavistische Einflüße geltend, welche Serbien völlig dem russischen Einfluß unterstellen möchten. Davon, ob der junge König, der nun V,4 Jahre vor Erlangung dem verfasiungsmäßig vorgeschriebenen Mündigkeitsalter selbst die Regierung übernommen hat, und sein Ministerium es verstehen werden, im Innern streng gerechte Reformen durchzuführen und nach Außen hin sich ihre Unbeetnflußtheit zu wahren, wird es abhängen, ob dieser Staatsstreich nicht blos Serbien, sondern auch dem Frieden auf der Balkan­halbinsel zum Segen gereicht. Leicht ist die über­nommene Aufgabe nicht.

Aus der Unmafle von vorliegenden Einzelheiten, die aber zum erheblichen Teile entstellt oder übertrieben sind, läßt sich jetzt der Verlauf des Staatsstreiches genauer erkennen. DaS bisherige Ministerium, daS, wie die Regentschaft der liberalen Partei angehörte, hatte die Dinge durch sein willkürliches und ver- faffungswidrlgeS Regiment dermaßen auf die Spitze getrieben, daß ein Bürgerkrieg unter Eingreifen des Thronpräteudenten Prinzen Peter Karageorgevitsch drohte. Die aktive Armee in Serbien, auf welche die Regierung zunächst rechnen konnte, zählt 20000 Mann, die Landwehr, die in Serbien ihr Gewehr nebst Ausrüstung mtt nach Hause nimmt, 200000 Manu. Diese 200000 Bürger gehörten zum über­wiegenden Teile der der Regierung feindlichen radikalen Partei an, so daß also ein Ausgang des Kampfes nicht groß zweifellos war und damit wäre auch der Sturz der Dynaiie besiegelt gewesen. Die erste Anregung zur Ausübung des Staatsstreiches hat Exkönig Milan von Parts aus gegeben, und nach­dem sich auf Beftagen auch der Zar damit einver-

Der Sieg der Diebe.

Stonunt von A di vöttcheki

j Nachdruck Verboten.] (Fortsetzung.)

.Aber wie wunderbar geschickt Sie die Ge- sthichte mit dem Schlüssel in Scene gesetzt haben, «ur ein Weib wie Sie konnte an so etwas denken"

Sie lächelte.

»Das, ebenso wie das Stückchen Band, war ein glücklicher Einfall. Ich schmeichle mir, so schwer- wiegende Beweise geschaffen zu haben, daß kein Ge­richtshof es vermeiden kann, das .Schuldig" über Beide auszusprechen. Seine Anwesenheit in der Nähe der Silberkammer war verdächtig; Betty's Kenntnis des Wortes und der Ganz zu ihm am verflossenen Abend ist ein anderes Glied in der Rette, aber das Auffinden der Vase und das Ver­schwinden der Beiden krönt das Ganze. Selbst Eva hält fie jetzt für schuldig," setzte fie leise lachend hinzu.

.Ja," pflichtete er bei, .allein es war eine schwere Aufgabe, fie zu überzeugen. Einmal glaubte ich, es würde Ihnen nicht gelingen. Wie es fie angegriffen hat!" bemerkte er, sich über die Brust- »ehr lehnend.

Wieder lachte Adelheid.

,3a, fie liebt ihn ebenso leidenschaftlich, wie Cie ihn Haffen. Welche Närrinnen die Frauen doch sind."

,3a, fie liebt ihn," gab er ingrimmig zu, an seinem Schnurrbarte nagend. .Aber fie wird es bald verschmerzen Sie glauben doch auch, daß fie « überwinden und ihn vergessen wird?" fragte er ®it schlecht verhehlter Spannung.

Adelheid zuckte die Achseln.

standen erklärt, wurde rasch zur That geschritten. Der junge König, den sein lebhaftes Temperament fortriß, erklärte selbst, die nötigen Mitteilungen den Mitgliedern der bisherigen Regierung machen zu wollen, während der Staatsrat und ehemalige Er­zieher des Königs, Dokitsch, und der Oberst Franasso- witsch es übernahmen, einflußreiche Personen und das Offizierkorps zu gewinnen. Der Plan war so geheim gehalten, daß die Bedrohten keine Silbe erfuhren. Arglos folgten Regenten und Minister am Donnerstag Abend einer Einladung des Königs Alexander zur Tafel und während man fidel tafelte, besetzten Militärkolonnen die Hauptplätze, die Häuser der Minister, das Telegraphenamt u. s. w. Der König, hiervon unterrichtet, erhob sich zu einem Trinkspruch, der auscheinend den Regenten gelten sollte, und die folgten den Worten des jungen Monarchen mit lichem Lächeln, als fie sich mit einem Male ver­färbten, denn der König rief mit kräftiger Stimme: Und so danke ich Ihnen für die geleisteten Dienste und übernehme selbst die Regierung." Es folgten heftige Proteste, da der König verfassungsmäßig gar nicht mündig sei, Alexander warf den Regenten ihre verfassungswidrige Regierung vor und die Geister er­hitzten sich dermaßen, daß der Oberst Belimarkowstsch mit gezogenem Säbel auf den königlichen Knaben losstürzen wollte, um sich seiner Person zu versichern. Des Königs Adjutant Major Ciritsch hielt dem Regenten einen Revolver vor die Brust, und zugleich öffneten sich die Saalthüren und die im Vorzimmer vereinigten Offiziere drangen unter lauten Hochrufen auf den König und mit gezücktem Säbel in den Speisesaal. Die bisherigen regierenden Männer sahen ihre Sache verloren und unterzeichneten ihren Rücktritt. Nachdem fie noch einen Tag im Königs­palast unter Aufsicht gehalten waren, wurde ihnen gestattet, in ihre Häuser zurückzukehren, die aber noch militärisch besetzt bleiben. Ein Prozeß wegen des verfaffungswidrigen Regimentes wird ihnen nicht ge­macht werden, thatsächlich hat in Serbien noch kein einziges Ministerium streng verfasiungsmäßig regiert, und durch eine politische Amnestie wird die Sache niedergeschlagen. Späterhin werden die meisten der gestürzten Machthaber wohl auf längere oder kürzere Zeit ins Ausland reisen.

Die gestürzte Regierung hat wenig Freude ge­habt und mit Ausnahme von einigen kleinen, sehr bald unterdrückten Straßendemonstrationen in Belgrad ist keinerlei Kundgebung zu ihren Gunsten vorge­kommen. Die Bevölkerung ist mit der Umwälzung äußerst zuftieden, und die Proklamation des Königs,

Sie fragen, als ob auch Sie fie liebten," sagte te spöttisch .Ja, fie wird es überwinden, aber ihn vergessen? ein Weib vergißt ihre erste . iebe nicht so leicht "

.Selbst dann nicht, wenn der Geliebte sich al- treulos und obenein als ein Verbrecher erwiesen?" tagte er zornig

.Frauen sind sonderbare Geschöpfe," erwiderte sie mit leisem Lachen.Allein fie wird es über- winden, ihr Stolz wird sie darin unterstützen. Es gießt kein stolzeres Weib in der Welt als fie, und das müssen Sie sich zu nutze machen."

.Ich weiß, was ich zu thun habe," sagte er ver­drossen.

Adelheid trat etwas von ihm zurück.

Die Alte steht am Fenster," sagte fie.Ich werde jetzt hinauf gehen und ihnen sagen, daß Sie, wütend über Adalberts anscheinenden Verrat gegen fie, die Sache sofort der Polizei übergeben wollen. Das wird sie schon bestimmen, Sie sofort rufen zu lassen," und mit einem höhnischen Lächeln auf den schmalen Lippen ging fie in das Haus.

Mit leisen, vorsichtigen Schritten ging Dürren­stein die Terrasse auf und nieder.

Er hätte ftoh ober wenigstens zufrieden fein können, feinen Feind niedergeworfen und in die Flucht geschlagen zu haben, und dennoch fühlte er sich unbehaglich. Eva's bleiches, verzweifeltes Gesicht verfolgte ihn. Er fühlte keine Ruhe, er würde morgen und übermorgen dasselbe gethan haben wie ;ente, nein, es war nicht Reue, was er fühlte, son­dern eine eigentümliche Bangigkeit.

Welchen Preis würde jenes gleißnerische Weib, welches den teuflischen Plan ersonnen und in Scene gesetzt hatte, von ihm fordern?" fragte er sich, und

die Ordnung, Gerechttgkeit und Sicherheit verspricht, ist mit großem Beifall ausgenommen. König Alexander ist, wo er sich nur öffentlich zeigte, mit lautem Jubel begrüßt. Au mehreren Abenden sand große Illu­mination statt, Glückwünsche aus allen Teilen des Landes find massenhaft eingegangen. Die Regierung des Königs Alexander ist überall ohne Weiteres anerkannt, und der Zar und der Kaiser Franz Joseph haben ihm ihre besonderen Glückwünsche aussprechen lassen. Ist der König bei dem Staatsstreich auch nicht der eigentliche trefbenbe Teil gewesen, so hat er doch für seine Jahre ungÄvöhnliche Energie gezeigt. Die bekanntlich wieder versöhnten Eltern des Königs, Milan und Natalie, werden in Belgrad kommenden Monat erwartet. Die gestürzten Minister wären nach ihrer Entlassung aus dem königlichen Palast von einer wütenden Volksmenge beinahe gesteinigt und gemißhandelt worden; nur mit dem Aufgebot aller Kraft konnte die Polizei die Bedrohten schützen.

Das neue Ministerium, dessen Hauptglieder der Ministerpräsident Dokitsch, der Kriegsminister Frauasso- witsch und der Finanzminister Wuitsch find, besteht ans ruhigen und ehrliebenden Männern und hat nach den Ankündigungen des Premierministers den aufrichtigen Wunsch, die Beziehungen nach Außen hin unverändert gleich und gut zu allen Staaten zu halten, im Innern Ordnung, Ruhe, Achtung vor dem Gesetz und eine geregelte Finanzwirtschaft wieder herzustellen. Besonders was die Letztere betrifft, hapert es bedenklich, waren doch die Dinge soweit gediehen, daß die Anhänger der jedesmal am Ruder befindlichen Partei sich von der Verpflichtung, Steuern zu zahlen, entbunden glaubten. In diese zerrütteten Verhältniffe wieder Ordnung hineinzubringen, wird ein ganz blutsaures Stück Arbeit sein. Indessen ist Manches zu erzielen, wenn mau sich in Belgrad nur von den aufhetzenden panslawistischen Umtrieben fernzu­halten weiß; das ist zu hoffen, und die Zukunft wird das Nähere hierüber ergeben. Jedenfalls kann Oesterreich-Ungarn nicht mit verschränkten Armen zuschauen, wenn Serbien willenlos der russischen Machiphäre anheimfällt.

Deutsches Reich.

W. Merlin, 18. April. Unser Kaiser ist in der Nacht zum Montag von seiner Reise nach Swinemünde und Kiel wieder in Berlin eingetroffen. Am Montag Vormittag arbeitete der Monarch längere Zeit allein, nahm dann den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts entgegen und empfing sodann den

während er noch über diese Frage nachgrübelte, kam Adelheid zurück.

Sie wünscht Sie zu sprechen," und erwartet Sie in dem kleinen Salon. Seien Sie auf Ihrer Hut!"

Er nickte und ging hinein. Ein Diener zeigte ihm den Weg zum kleinen Salon.

Eva hatte ihn rufen lassen, fie wußte selbst kaum warum. Allein Adelheid hatte ihr gesagt, daß Dürrenstein beabfichtige, Walter zur Rechenschaft zu jeßen, und dies hatte sie wenigstens für den äugen« flick aus ihrer Erstarrung aufgerüttelt. Um jeden Preis mußte der Mann, welcher sie verraten hatte, verschont bleiben. Treulos, ehrlos und schamlos, wie er sich erwiesen hatte, hatte fie ihn geliebt, und deshalb mußte er verschont bleiben, mußte fie ihn retten.

Mit bleischweren Füßen schleppte sie sich in den Salon und stand, mit ausdruckslosen, kalten Zügen ich an das Fenster lehnend, da, als Dürrenstein intrat. Mit einer leichten Handbewegung beutete e ihm an, auf einem ihr gegenüberstehenden Stuhle llatz zu nehmen. Allein er kam auf fie zu, ergriff mit ernst teilnehmender Miene ihre Hand und blieb neben ihr stehen.

Sie haben mich rufen lassen," sagte er mit zarter Ehrerbietung.

Ja," erwiderte fie, und ihre Stimme klang trocken und rauh.Ich ich wünsche Sie zu prechen."

Es schien beinahe, al» könne fie nicht fortsahren und er wartete einige Augenblicke mit niederge- chlagenen Augen.

Sie zu sprechen," wiederholte fie mit matter Stimme.Ich wollte Sie fragen, Herr von Dürren- lein, wo» Sie zu thun beabsichtigen."

Staatssekretär Hollmaun und den Chef des Marine- kabinetts, sowie später den Prof. Reinhold Begas. Heute, Dienstag, Vormittag findet im Rittersaale des Berliner Schlosses die Nagelung, im Anschluß hieran die feierliche Weihe und demnächst im Lust­garten die Uebergobe der dem 1. Garde - Dragoner­regiment Königin von Großbritannien zu verleihen­den neuen Standarte statt. Abends erfolgte die Ab­reise des Kaiserpaares nach Rom. Der neue Erzieher für die kaiserlichen Prinzen. Durch die Mitteilung derB. K. N.", daß der Philologe Dr. Sachse vom 1. Juli d. I. ab an die Stelle des bisherigen Zivilerziehers der kaiserlichen Prinzen treten werde, erweisen sich die früheren Nachrichten, der Kronprinz werde demnächst ein Gymnasium be­suchen, als unbegründet. Der Kronprinz soll viel­mehr tu den Gymnastalsächern ausschließlich Privat­unterricht erhalten, und zwar durch Dr. Sachse, der namentlich auch in den Naturwissenschaften und modernen Sprachen sehr tüchttg ist. Heber de» Tauftag des neugeborenen Sohnes des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen ist, wie dieKrenzztg." entgegen anderen Meldungen schreibt, noch keine nähere Bestimmung getroffen. Diekaiserlichen Prinzen werden, wie es heißt, auch in diesem Jahre wieder einen mehrwöchentlichen Aufenthalt auf Wilhelms- Höhe nehmen und voraussichtlich dort Mitte Juni eintreffen. Vom Kaiser ist jetzt die Kabine ttS- orbre vollzogen worden, wodurch die Bildung eines neuen Zentraldepartements im Berliner Kriegs­ministerium anstelle des unlängst mit dem allgemeinm Kriegsdepartement wieder vereinigten Waffendeparte- mentS veranlaßt wird. Der deutscheReichS- anzeiger" konstatiert gegenüber Auslassungen der Frkf. Ztg." unter Hinweis auf die neulichen Er­klärungen des Reichsschatzsekretärs v. Maltzahn im Reichstage, daß an eine Heranziehung des Tabaks zur Deckung der Kosten der neuen Mili- tärvorlage in keiner Weise gedacht wird. Die Zeutrumspartei des deutschen Reichstages hat ein- stimmig beschlossen, dem Verlangen des Abg. Fus- angel, in die Fraktion ausgenommen zu werde», nicht stattzugeben. Die Verlesung des Berichts über die Verhandlungen der Militärkommisston des Reichstages wird voraussichtlich am Freitag statt­finden. Die Kommission des preußischen Herren­hauses für das neue Wahlgesetz hat die Be­ratung desselben begonnen. Der Gesetzentwurf betr. die Ausdehnung des Gerichtsverfaffungsgesetzes auf Helgoland ist foebeu beim Reichstage ein ge­gangen. Der Kultusminister Graf Zedlitz hat be-

Mir bleibt nur eins zu thun übrig," erwiderte er mit tugendhafter Entrüstung.Kein Mensch, welcher sich einer solchen Nichtswürdigkeit schuldig gemacht hat, sollte unbestraft ausgehen. Die Polizei wird ihn bald genug ausfindig gemacht haben und ihn den Gerichten überliefern."

Eva schauderte.

Was das arme Mädchen anbetrifft, welches er iethört und zu feiner Mitschuldigen gemacht, so kann ich dasselbe nur bemitleiden und ich will meinen Einfluß darauf verwenden, ihre Strafe zu mildern. Aber er verdient, daß nach aller Strenge des Ge­setzes gegen ihn verfahren werde."

Nein!" rief fie mit leiser Stimme.

Nein? Fräulein von Bärenselb!"

Nein!" wieberholte sie, flehenb bie Hand aus« iredenb unb bann wieder schwer herabsinken lassend. Das dürfen Sie nicht thun."

Aber" sagte er freundlich.

Ach, haben Sie Geduld mit mir!" murmelte sie wie gebrochen, sich das Haar aus der Stirn ! reichend, als ob bas Gewicht bet dichten Locken sie iiU schwer belastete.Haben Sie Geduld mit mir. Sie Sie wissen nicht Alles Ich würbe sterben, wenn ich es Ihnen sagen sollte," unb fie bedeckte einen Augenblick ihr Gesicht mit den Händen, wäh­rend ihre ganze Gestalt krampfhaft zuckte. Fragen Sie mich nicht, warum ich um Gnade für ihn bitte, aber ich bitte für ihn," unb sie erhob ihre Hände. Et fah sie mit innerer Befriedigung an. Seit Lochen, fo lange er fie gekannt, hatte fie ihn mit Kälte, zuweilen sogar mit Verachtung, aber immer mit eisiger Zurückhaltung behandelt und jetzt kniete ie fast al» Bittende zu seinen Füßen. Weich' ißer Genuß, weich' eine glänzende Genugtuung ür ihn!