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Der Sieg der Liebe. ich
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»omau von I. m »ottcheri leffe für diesen diesen Raub zu suhlen! Bitte,Ilizel! sagte Eva m fast befehlendem Tone. „Ich!Miene wieder in das Zimmer i<r
[Nachdruck verboten.^ sagen Sie es UNS, Herr Baron. ! selbst werde Adalbert Walter von dem Vorgefallenen I „Run?" fragte Frau Merlin, die noch nie in
(Fortsetzung.) I --^_un'^r.t^„nf?^ne ben 9iamen nennen' |^.Äem!‘niS ,[e6e"- Sie haben recht, Herr von «ihrem Leben so aufgeregt gewesen war, wie beute
„Sonderbarer Weise, oder vielleicht anch nicht, I ^^te er nachdrucksv^. I Durrenstem, ihn für unschuldig zu halten, allein ich) Bettv ist nickt bal" flüstert» 9rh»rh»ih
wie Sie es nehmen wollen, unterhielten sie sich|.. „Er war wohl Bettys Liebhaber, oder vielleicht!habe noch sprechendere Beweise dafür/ sie hielt inne.I "Nickt da?" wiederholte ‘Lau qr?»rHn^ iU* über das Silber. Es scheint, als habe Krüger benIl^r ®ruber? schaltete Frau Merlin em. «Nein, sie wollte nicht mehr sagen. Adalbert mußte! "Nein sie ist nickt da unk niemand w r - ---- /- K J «« Mert WalterI" sagte er nach einer ja binnen Kurzem kommen und er sollte ihnen i?re aefehen weniaßc?6
durch das Fenster nach dem Schänktische spähte,!Pauft.. IVerlobung ankundrgen. ?ch darum befragt habe" $ • $ '
oder sah, und jener Mann machte Krüger darauf Eva erhob sich, bleich wie der Tod, dann sank „«ehe» Sie sogleich auf das Polizeiamt," sagte Eva erhob sich sogleich und Frau Merlin Wat» aufmerksam, wie leicht es einem vorüberkommendenIsie Meder auf ihren Stuhl zurück und lachte leise.!Eva, „Sie haben meines Erachtens schon viel zu!ihrem Beispiele. $e
Landstreicher sein müsse, einzusteigm und sich das! „Sie haben recht," sagte sie, und die Worte «lange gezögert." I „Entschuldigen Sie mich einen Auaenblick fierr
Silber anzueignen. Er schien ganz empört zu sein, drangen langsam, eindringlich und wenn auch leise, „Das ist auch meine Meinung, wenn ich mir hon Dürren stein," sagte sie und beide Damen »er, daß man eine solche Verlockung dulde und ich be-Iso doch voll wegwerfenden Stolzes hervor, „er ist! erlauben darf, sie auszusprechen, Herr Baron,") ließen das Zimmer.
schloß augenblicklich, das Silber entfernen zu lassen, nicht der Dieb." I stimmte Frau Merlin bei. I Adelheid trat an das Fenster und stüsterte ihm
Jedoch, wre es zu gehen pflegt, vergaß ich es wieder. I „Ganz meine Ansicht," bekräftigte Dürrenstein I „Wie Sie befehlen," sagte Dürrenstein sich ver-! im Vorbeigehen zu:
Der Mann und Krüger sprachen noch einige Mi- sogleich. „Wenn es nötig wäre, würde ich mit beugend. I „Sie ist jetzt im Zuge. Seien Sie vorstckti»
nuten und dann entfernte sich Jener." Allem, was ich besitze, für ihn einstehen, allein „Warten Siel" rief Adelheid. „Sollten wir und gehen Sie nicht zu weit"
ber Dieb!" rief Frau Merlin, dessen bedarf es nicht Niemand klagt ihn an. Sie nicht zuerst Betty fragen, ob sie Niemandem das Er nickte und zupfte mit nervöser Reizbarkeit an tr"€ctne Brüstung war offenbar nur Spiegel- werdm ledoch leicht begreifen, daß es mir unan- geheime Wort mitgeteilt hat? Ich bin gewiß, sie den Aufschlägen feines Rockes.
Meret." genehm war, seinen Namen zu nennen, da Sie wird es uns sogleich eingestehen, denn sie ist ein so „Sie ist nicht da," sagte Frau Merlin welcke
dhav» Er sah sie stirnrunzelnd an, dann bückte er nach wissen, daß ich mit ihm nicht auf freundschaftlichem gutes, wahrheitsliebendes Mädchen. Soll ich sie mit Eva wieder zurückkam. „Aber sie kann auck
Eva hinüber. lFuße stand. Sie hätten dann vielleicht annehmen)rufen lassen?" lzu ihrem Vater, oder in das Dorf gegangen sein"
„Wer war der Mann? Kennen Sie ihn?" können, daß ich gegen chn eingenommen sei." Eva nickte und Adelheid »erließ eilig das Zimmer Ohne Erlaubnis würde
ftagte Adelheid. Eva sah ihm voll in das Gesicht. Dürrenstein ging zu &>a fcinüb« «nb blieb Zen haben"ierfSe »belVb - fte ift fete
.Ja," sagte er langsam, „ich kenne ihn und „Das würde ich auch angenommen haben," er. bie Hand auf den Tisch gestützt und die Augen au indie'serBeziehuna" ' S gewrssenhaft
nipfllf ^usie es nicht für möglich, daß er der Dieb sei.! widerte sie, „wenn Sie nicht gesagt hätten, daß «sie geheftet. I Müfir-nk • t.
D ß d‘\roÜlbe -S ent^?Ä können es zu Sie ihn eines solchen Verbrechens nicht für fähig „Es wäre mir ganz lieb, gnädiges Fräulein, der Achtungsvollsten AufEksamkeit da
Aauben, wenn nicht unumstößliche Beweise gegenIhielten. «wenn wir die Sache auf sich beruhen ließen," saate! Soviel ist gewiß fie ist mrfit h« cyt
«in aufgebracht würden. Es ist so unwahrscheinlich, Er verbeugte sich flüchtig. er mit gedämpfter Stimmt 9 warÄchloffen
fo unmöglich, daß es unnütz wäre, feinen Namen! „Jetzt wissen Sre auch, warum ich Noch feine) Sie schüttelte den Kopf. Ifand einen Schlüsse welcher aussMaß'« ' C $
N> nennen." Anzeige gemacht habe," sagte er. „Jedenfalls hätte „Mirwürde das nichtqenügen," erwiderte fiel ?stdas derSchsüÄm»Ä??^- x • x
Icker . Eva blickte ihn an und wiederum beschlich sie ich zener Sache Erwähnung thun müssen, und wenn ruhig. „Sie vergessen, daß einer meiner Beamten Handhaben?"^ fragt? Adelheid ®
jenes ungewisse Angstgefühl. (id) ei nicht gethan hatte, würde Kruger nicht unter )sowohl, wie auch Fräulein Braun darin ver-l Nein diesen Scklüfikl fanh irfi m svix»
iL .Bitte, nennen Sie uns den Namen," sagte)lassen habery Walter's Warnung anzuführen, was)wickelt ist, und deshalb muß die Sache aufgeklärt!ihrem Bette" saate Frau Mertt»^ 8 b^ • -Sie werden doch zugeben müssen, daßlchn natürlich verdächtigt haben würde." Iwerden/' besah ihn auf»
NScchM Miuifl.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
*■ ■"»■* Jlluftrirtes Sonntagsblatt. Marburg, ___ Qnhrn
«end, 15. April 1893. ™
V. io Mann getroffen, wie er nahe ber Thür stand und [246 1 - " ---------- '
B-st-Illmg-N auf bie .Ob-rh-ffffch-IL.d'°„MM-r°°^g- °n»-»rn-» °d« WM, Du es 1 Majestüteu mit der P,dtE» Heiurich °°uPreui-uiErbaufumch- durch da, -»Ar-ch-ud- Summe abM.
tu.bfiwJin-(wieS.E XÄpÄJui Ä KRÄ/il' Ä
Jtatt werdm von allen Postanstalten, Land-1einer festen Mehrheit des Reichstages erfolgt, kann)wohnte» am Donnerstag einer Sitzung des Vater-!dem besttmmenden Einfluß des damaligen deutschen briefträgem, unserer Expedition und unseren unter solchen Umstanden eine recht lange Dauer ge- ländischen Frauenbereins bei. - Dem Wieder- Kronprinzen, des Schwagers des Herzogs vonEdin- Filialcn in Kirchhain, Neustadt, Wetter und b,er k/ Reichstags widmet bürg, eine Verständigung dahin zu Stande, daß dieser
Gladenbach noch fortwährend entgegenge-^itrualeick äf hi'r 3 auS dem sich verpflichtete, seinem ältesten Sohne eine durchaus
»nnttnpn damit zugleich eine eherne Probe sur die Haltbarkeit Reichskanzleramt stammenden Arttkel. In demselben deutsche Erziehung zu gebe», ihn in Deutschland unter-
Ä „ )und Dauerhastigkest unseres Parteiwesens verbunden)wird darauf hingewiesen, daß in den letzten Tagen)richten und im deutschen Heere bienen zu lassen
2)tc Exped. der „Oberhess. Ztg. |^b^^,.Di^Sttömungenwelche heute in weiten|zahlreiche Kunbgebungen zu Gunsten der Militär-)Jn einem Arttkel „Fürst Bismarck und Herr
-1^Eskreise» herrschen, treten ab und zu, aber nicht)Vorlage eingegangen sind und dann fortgefahreu:)Stöcker" ftischen die „Hamb. Nachrichten" eine
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thun soll, sowie anch darüber, was die Parteien be- genommen. Die drei großen Steuergesetze mit ihren den Interessen des 5Bat«Ianbe§ooang6Cn Ä£|'flÄ'tR^ ginne» müßte», und was fie unterlasse» sollten. Es Hunderte» von Paragraphen müssen in den ent- dann würde die weitere Entwicklung ^ Kl^
find die verschiedensten Ansichten in dieser Beziehung scheidenden Debatten im Abgeordnetenhause, wie im den Reichstag einer sehr ungünstigen Beurteiluna ein milderes £ K'
laut geworden, und vor Allem ist anch betont, mit Henenhause »och von Anfang bis zu Ende durchge-1 aussetzen wenn derselbe fich bieser Sttömuna en^a I SÄ ff ^h» als bas beab-
der Entscheibung über bie Militärvorlage in de» Neu- nommen werden. Die Kommission des Abgeordneten- oder gar' entgegenstellen wollte. manTaSo toie - %er n* a^t
«ahl-u müßte gewissermaßen die gesamte Polittk der Hauses hat mit der Spezialerörterung der Steuer- die Dinge sich gestalte», auch jetz? noch an ?er Hände» des Aba^ ü »ita » fL?
Reichsregierung einer Art von Volksabstimmung unter- resormgesetze etwa ein Vierteljahr zu thun gehabt; Hoffnung festhalten, baß der Reichstag nicht nur be- ttcheS ®anff(^refb'en L8$ ^^l?ftJ tWßLr^tor s^
wvrfen werben. Diese Ansicht ist daraus hervorge- als der erste Schnee fiel, begann man mit der Arbeit züglich b« Militärvorlage zu inern b^ftiebia-nben Etountoabr ,> $u Mnm 7fi 5,Saa^«n
«angen, baß einzelne Punkte in der G-famtpolittk und nnn der Frühling kommt, ist fie zu Ende. Daraus Ergebnis gelangen, sondnn a°ch?e San ihm
der Reichsregierung, namentlich bie Frage der Handels- kann mau ungefähr ersehen, wie viel bie beiden Häuser vorliegenden Aufgaben in solche? Weise und solchern B e n n i a s e n beabfiLttne im SÜstLa
vertrüge, zu vielfachen Meinungsverschiedenheiten und der preußischen Volksvertretung noch zu thun haben Umfange zum Abschlüsse bringen wird toie e8 bS auf(öfinia Irin aRanb?t Seb«
Auseinandersetzungen Anlaß gegeben haben, und es werden, bevor ihre Mitglieder an die Heimkehr zum Vaterlandes Wohl^erb unb bieÄn öoitVr^
wird hervorgehoben, daß es am besten sei, nun, ba häuslichen Herb werden denken können. Zweck der Vertretung erwarten barf." - D i e K o bur aer | ff unb rnär Stimmen ^
ber Reichstag ja voraussichtlich doch aufgelöst wird, Steuerreformvorlagen ist bekanntlich, die Grund- unb Thronfol gefragt. Mit dem eintritt ^bes für eine eventuelle Annabme"L« aau,»S Mlttt?? gleich mit Allem reine Bahn zu machen unb klare Gebäudesteuer als Staatssteuer künftig in Fortfall 19 jähttgen Prinzen Alfred von Großbritannien in Lrlaae auss»r»ck,n LL8 h 5 ??
Ziele zu schaffen. Zunächst würde bas also heißen: zu bringen und zum Ersatz des Ausfalles sollen eben das preußische erste Garderegiment F sind wie die bekanntlich in
V-rzicht auf jebweben Abschluß eines Hanbelsver- bie Erträge auS den neuen Entwürfen dienen. „W. Z." hirvorhebt alleVorbebingunaen fü d nÜrbes^rößtenT^sb«^
«tta? »ÄSw“ Äet£ Deutscher Reich. “"JWl"t KT ba6 Me W Ii-f,rgch,»d-r-n
pun.t b-kaanllich nicht: für sie handelt t« sich in W. Arrktu, ]4. Anrii. Unfer »alfer «ifclfeta nächstm Agnasin sind dsi Söhnt feines S. anms'"aeTen".taue''Mm'm““ der heutigen Streitfrage zwischen dem deutschen sprach am Mittwoch Abend einer Einladung des storbenen Bruders Albrecht deS Gemahls der Köniain Der Aba AblwaVbt « Zeitmgen melden: Parlament und den verbündeten Regiemngen des russischen Botschafters Grafen Schuwalow zur Tafel. Viktoria von England. Der älttsttSohndn Prinz ihm mittiebrackt?»^^AktLftürf!6®” deutschen Reiches lediglich unb ausschließlich um die Am Donnerstag Vormittag unternahm ber Kaiser von Wales, toeibet au8 a[S fünftiaer 9ön^a DDn S i r ^afibenten des
Durchdringung ber Militärvorlage, von welcher sie eine Spazierfahrt nach bem Tiergarten. Auf der| Englanb DeV eiaentliche Erbe wÄe der ,weite I Ä t ““^efProcben,
unter der Voraussetzung der Einführung der zwei- Rückfahrt fuhr der Monarch nach dem Reichskanzler-) Sohn, der Herzogs von Ediuburg Das beutsche ngreifen Da bereit?in b!e Daa^!?Xmm"^ 3” Mrige» Dienstzeit für die Infanterie Absttiche in)palais und hörte daselbst den Vortrag des GrafenINationalgefühlbegann sich aber febr entschieden aeaenItr»Ln m‘nrh,n -1" b^,Tagesordnung einge- keiner Weise zugestehen will. Dies ist der Kernpunkt «Caprivi. Später arbeitete Se. Majestät im Schlosse den^Gedanken zukonnte diesem Verlangen nicht ber ganzen Situation, mit dem vor allen Dingen zu)mit dem Kriegsminister, sowie nit dem Chef bes|schauungen ausgewachsener Prinz einst beuttoerILbiirfif9ft.nha?n^‘ ^Ia^b5nt., .
rechnen ist; was sonst sein möchte unb sein müßte,) Militärkabinetts und wohnte alsdann der Beisetzungs-1 Bundesfürst werben sollte Fürst Bismarck teilte nnr (Freitag) das Wort
kommt gar nicht weiter in Anbettacht, es handelt sich feier für den verstorbenen Professor Werder in der f.™Hefe VX’ iS trÄ dem Plan »äb Abl25 wi?^8 % ^g.
«-sschli-ßlich um die Frage an den Reichstag: Willst Garnisonkirche bei. Mittags waren die kaiserlichen) de» Herzog von Edinbmg bezüglich sein» Koburgischen) mffsion beanttagen währenV der Präsiden" dem