Einzelbild herunterladen
 

M'ch'Uch jfiluii!].

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

* Bcdet. «nfc taStaW Jllnstrirtcs Sonntagsblatt. Redaktion und Expedwm^ Markt^Ll"

M 87.

Erscheint täglich außer au Werktagen nach Senn» und Feiertagen.Quartal-AbormementS-PreiS bei der Expe­dition 3 DL, bei allen Postämtern 8 DL 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gespaltene Zeile »der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Marburg,

Freitag, 14. April 1893.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaur von Haasenstetn u. Vogler in Frankfurt a. M., Caflel, Magdeburg und Men; Rudolf Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München ».Köln; G. L. Daube u. 8o. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

XXVIII. Jahrg.

Bestellungen auf dieOberhessische Zeitung" nebst ihren unentgeltlich gelieferten BeilagenKreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain" sowieIllustriertes Sonntags blatt" werben von allen Postanstalten, Land­briefträgern, unserer Expedition und unseren Filialen in Kirchhain, Neustadt, Wetter und Gladenbach noch fortwährend entgegenge­nommen.

Die Exped. derOberheff. Ztg."

Zur italienischen Kaiserreise.

In einer Woche wird daS deutsche Kaiserpaar seine Reise nach Rom antreten, die, frei von allen großen politischen Erwägungen und Hintergedanken vor allen Dingen die Erwiderung des vorjährigen Besuches des Königs Humbert und der Königin Margherita von Italien in Potsdam und Berlin sein soll. Der Ausflug nach dem schönen Lande jenseits der Alpen ist bei uns von vornherein lediglich in diesem Sinne aufgefaßt worden, und wenn man sich anderswo in sehr nachdenklicher Weise hierüber den Kopf zerbrochen und dem ganzen Projekte allerlei Nebengedanken unterzulegen versucht hat, so braucht das uns nicht zu bekümmern. Bei dem eifersüchtigen Mißtrauen, mit welchem in Paris ein jeder Zug der deutschen Politik überwacht wird, pflegt man nun einmal auch in jedem harmlosen Schritt, wie in dieser Familienreise des Kaiserpaares, geheime Ab­sichten gegenüber der französischen Republik zu ver­muten. Die deutsche Nation kann ganz außerordentlich zuftieden sein, daß eine politische Reise des Reichs­oberhauptes nach der Hauptstadt des verbündeten und befreundeten Staates im Süden sich nicht als erforderlich erweist, daß die beiderseitigen Beziehungen derart geregelt find, daß Alles klipp und klar ist und keinerlei besondere Beratschlagungen mehr ge­pflogen zu werden brauchen. Es giebt in Italien, wie das bei einem so jungen Staatswesen und bei einem so heißblütigen Volke ja nur natürlich ist, ja auch Elemente, deren Sympathieen für die deutsch­italienische Allianz nicht allzu tiefgehende sind, und die iu köstlicher Naivetät noch von einer großen lateinischen Republik"' schwärmen, bei welcher Italien Arm in Arm mit Frankreich und womöglich auch noch mit Spanien und Portugal marschieren soll, aber die Zahl dieser Phantasten ist gering, und die sehr große Mehrheit der italienischen Bevölkerung

Aer Sieg der Liebe.

Roman von I. v. Böttcher

jRachdruck verboten.) (Fortsetzung)

Heute Morgen entdeckte ich selbst «einen Ver­lust. Ich konnte nicht schlafen, stand deshalb früher al» gewöhnlich auf, und al» ich, um in den Garten zu gelangen, durch da» kleine Speisezimmer ging, sah ich, daß die geheime Thür teilweise offen war nnd mehrere Stücke de» Silberzeuges fehlten."

Welch' ein schrecklicher Verlust I" klagte Frau Merlin.Diese seltenen und schönen Werke der Goldschmiedekunst!"

Ja," sagte er lächelnd, jedoch etwa» gedrückt. Dar Traurigste bei der Sache ist, daß der Dieb erraten zu haben scheint, was mir von den Sachen am Wertvollsten war, denn er hat nur die seltensten und die Familienerbstücke genommen.*

Aber was werben Sie nun thun?" fragte Adelheid.

Ich weiß es noch nicht recht," entgegnete er, mit seiner Uhrkette spielend.In der That bin ich erst zu Ihnen gekommen, um Ihren Rat einzu­holen,' dabei blickte er Eva an, welche auf ihren Teller sah.

Zu uns, um sich Rat zu holen?" rief Adel­heid aus.Warum wenden Sie sich nicht an die Polizei?"

Er schwieg einen Moment und wiederum streifte sein Blick Eoa's Gesicht.

Nun," sagte er gelaffen,ich habe meine Gründe dafür."

Gründe? Wa« für Gründe?" fragte Adelheid. Natürlich müssen Sie es der Polizei anzeigen, das ist das einzig Richtige und Verständige, was dabei zu thun ist "

erkennt nur zu deutlich, daß in einer solchen lateinischen Republik der italienische Staat nichts anderes sein würde, als ein Gefolgsmann Frankreichs, während heute Italien ein selbständiges, stolzes Staatswesen ist, gleichberechtigt und gleichbefugt im Rate der europäischen Großmächte. Weil die Verhältnisse so ganz klar und deutlich liegen, ist nun auch entschieden nicht zu befürchten, daß die Freundschaft zwischen Deutschland und Italien je leiden wird. Sie haben ein großes und gleiches schwerwiegendes Hauptinteresse, die Auftechterhaltung des europäffchen Gleichgewichtes, dessen Erschütterung naturgemäß auch die Macht­stellung beider verbündeter Staaten erschüttern, ihre Freiheit und Selbständigkeit auf daS Allerempfind­lichste bedrohen müßte.

Die italienische Reise des KaiserpaareS erhält nun eine interessante Zugabe dadurch, daß auf dem Heim­wege eine offizielle Begrüßung der kaiserlichen Majestäten durch den Präsidenten der Schweizer Eidgenossen­schaft erfolgen wird. Daß die Fahrt, als eine offizielle, nicht durch Tirol und über den Brenner nach Rom gehen würde, obwohl dieser Weg der kürzeste ist, konnte für keine» Kenner der südtirolischen Verhältnisse zweifelhaft sein. Das Kaiserpaar ist auf einer früheren Privatteise allerdings schon mit der Brennerbahn gereist, aber damals unterblieb jeder Empfang an der italienische» Grenze, was diesmal nicht wohl thunlich ist. Tie Südtiroler schwärmen ganz offenkundig für den Anschluß an Italien, und wenn das deutsche Kaiserpaar an der italienisch-tiroler Grenze offiziell von italienischen Würdenträgern begrüßt würde, so wären mit Be­stimmtheit Kundgebungen der Wälschttroler vorauszu­sehen, die allseitig verstimmen müßten und auch verstimmen würden. Im Hinblick auf diese Wahr­scheinlichkeit reift König Humbert von Italien bei seinen Fahrten nach Deutschland niemals durch Tirol, sondern immer mit der Gotthardtbahn durch die Schweiz, und diesem Vorgänge ist das Kaiserpaar gefolgt. Die Reise durch die Schweiz wird zugleich manchen, früher von Französlingen in der Schweiz verbreiteten Gerüchten die Spitze abbreche», als wolle der deutsche Kaiftr beu Boden der Eidgenossenschaft nicht betreten, weil diese eine Republik fei, oder als ob der Kaiser von einer Reise durch das Schweizer Gebiet irgend welche Unannehmlichkeiten befürchte. Selbstverständlich sind daS Alles ganz außerordent­lich thörichte Kombinattonen und Vermutungen, die nur in einem politisch unreifen Gehirn entspringen können, oder dem Gedankengange von Personen, die von einem wütende» Haß gegen Deutschland beseelt find.

Deutsches Reich.

w. Steril«, 13. April. Am Mittwoch Vor­mittag unternahm unser Kaiser eine Spazierfahrt nach dem Tiergarten. Im Schlosse arbeitete der Monarch sodann mit dem Chef des Zivilkabinetts. Alsdann nahm Se. Majestät die Vorträge des Land- wirtschasts Ministers v. Heyden und des Ministers des königl. HanseS entgegen. Zur Tafel waren geladen der italienische Botschafter Graf Lanza, der General­adjutant Graf Wedel, der Fürst und die Fürstin zu Stolberg-Stolberg, der Gesandte Frhr. Schenck zu SchweiuSberg ?c. Nachmittags empfingen die Majestäten den Besuch des ErbgroßherzogS und der Erbgroßherzogin von Baden. Am Kaiserhofe wurde am Mittwoch der Geburtstag der Prinzessin Adolph von Schaumburg-Lippe, Schwester unseres Kaisers, festlich begangen. Die kaiserlichen und prinz- lichen Palais hatten zur Feier des Tages Flaggen- schmuck angelegt. Die für den Aufenthalt des KaiserpaareS in Rom notwendigen Pferde und Wagen wurden am Mittwoch auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin verladen und traten die Fahrt nach ihrem Bestimmungsort Nachmittags an. Das Personal besteht aus zwei Stallmeistern und zehn Kutscher» und Bediensteten des Marstalls. An Pferden gehen acht Wagenpferde und sechs Reitpferde mit, dagegen nur eine Hofequipage, die zur Fahrt von der deutschen Botschaft nach dem Vatikan benutzt werden soll. Am Sonnabend ftüh trifft der betr. Zug in Rom ein. Die Pferde werden in der deutschen Botschaft eingestellt. Der Preußische Staats­anzeiger teilt mit, daß, wie bereits auch das gegen­wärtige Haupt der Linie Stolberg-Wernigerode, so auch die Häupter der Linien Stolberg-Stolberg und Stolberg-Roßla, die Grafen Alfred zu Stolberg- Stolberg und Bolho zu Stolberg-Roßla und ihre Nachkommen erster Generation den nach vorgeschriebener Ordnung weiter vererbenden fürstlichen Titel und daS Prädikat Durchlaucht führen dürfen. Die neue deutsche Reichsanleihe ist viereiuhalbfach und die neue preußische Staatsanleihe vierfach überzeichnet. Vor allen Dingen sollen die kleinen Zeichner, Sparkassen und ähnliche Institute berücksichtigt »erben. Der Erfolg biefer finanziellen Maßnahme ist also ein guter. Der Reichstag nimmt heute, Donnerstag, seine Sitzungen »lebet auf. Auf bet Tagesordnung stehen n. a. der Antrag Menzer bett, den deutschen Tabakbau und die zweite Beratung der Wuchergesetz-Novelle. I» den nächsten Sitzungen sollen die Vorlage betr. de» Verrat militärischer Ge­

heimnisse und die sog. lex Heinze beraten werden. Nach der neuen Fassung, welche das Amtliche Waareuverzeichnis zum Zolltarif erhalten soll, würden Kupfer- und Messingwaaren von der Ver­zollung zu 18 Mark ausgeschlossen werden, wenn te bestimmten int Verzeichnis aufgeführten Bear­beitungsweisen unterworfen worden sind. Messing­waren, welche verniert und zugleich ciseliert, gnillochiert, nkrustiert, tauschiert, getrieben, geätzt, nielliert, graviert, >emalt, mit eingepreßten Verzierungen versehen, oder n sonstiger Weise ornamentiert find, sollen unter 60 Mk. fallen. Dieser Verzollung sollen auch vernickelte Kupfer- und Mesfingwaaren unterworfen werden. Die Washingtoner Meldung, daß der kaiserliche Kommissar auf den M a r s ch a l l s - 3 »s e l n be­schlossen habe, die dortigen amerikanischen Missionare auszuweisen, wird an zuständiger Stelle in Berlin, wenn auch eine amtliche Bestättgung noch nicht ein­getroffen ist, für glaubwürdig gehalten. Auf Samoa machen sich unter Amerikanern und Eng­länder» Bestrebungen geltend, die Deutschen aus der Verwaltung der Hauptstadt Apia auszudrängen. ES kann aber keinem Zweifel unterliegen, daß das Experiment nicht glücke» wird; hier hat fichDeutsch- land einmal engagiert und wird seine Rechte auch künftig zu wahren wissen. Die Verhandlungen unter den interessierten Mächten werden demnächst wieder ausgenommen. 3m letzte» Bericht desReichs- anzeigers" über die Mißhandlungen Deutscher in Brasilien war erwähnt, daß betreffs des letzten, in Cnrittba vorgekommenen Vorfalls der diplomatische Vertreter des Reichs in Rio de Janeiro telegraphisch mit den erforderlichen Weisungen versehen worden sei. Nach de» hierüber in Berlin eingegangenen Nachrichten sind bei diesem Vorfall deutsche Interessen in erheblicher Weise nicht verletzt worden, da die Mitglieder deS dabei beteiligten Handwerkervereins sämtlich naturalisierte Brasilianer find und auch das demolierte Lokal einem brafilianischen Staatsange­hörigen gehört. Von den dabei zugegen gewesene« Reichsangehörigen ist allerdings einer leicht verwundet worden, dieser aber inzwischen wiederhergestellt und hat Entschädigungsansprüche nicht geltend gemacht. Was den anderen vomReichsanzeiger" erwähnten Fall einer Ausschreitung der brasilianischen Polizei anlangt, der am Weihnachtsabend des vergangenen Jahres ht Sao Paulo ftattgefunben hat, so ist der schuldige Polizeiinspettor seines Dienstes enthobm worden.

Fürst Bismarck scheint sich nun endgilttg in das Privatleben gefunden zu haben. In einem

Frau Merlin fuhr von ihrem Stuhl auf.

Das that er ? Haben Sie das wirklich gethan, Herr Baron?"

Ja, geehrte Frau. Aber ich sehe nicht ein, was das mit dem Diebstahl zu thun hat."

Frau Merlin denkt vielleicht, ich habe den­selben begangen," warf Adelheid komischem Schmollen ein.

Dürrenstein lachte verbindlich.

Wenn ich das dächte, würde ich nichts gesagt, sondern Ihnen den Ueberrest des Silbers zugeschickt haben, damit Ihre Sammlung vollständig wäre," sagte er galantAber ernstlich gesprochen, glaube ich nicht, daß die Mitteilung des Geheimnisses de» Schlosses an Fräulein Braun irgend etwa« mit dem Diebstahl gemein haben kann, denn sie würde gewiß gegen niemand davon gesprochen haben."

Rein," sagte Frau Merlin feierlich,selbst Fräulein Braun würde sich einer solchen Indiskretion nicht schuldig machen."

Da« lenke ich auch," stimmte er bei.

Adelheid, sagen Sie Herrn von Dürrenstein, daß Sie diese Indiskretion dennoch begangen haben," sprach Eva, langsam den Kopf erhebend.

Mit gut gespieller Verwirrung und Zerknirschung blickte Adelheid sie an.

O, Eva," stammelte sie,als ob Herr von Dürrenstein, ich muß Ihnen eingestehen hoffent­lich denken Sie nicht zu schlecht von mir, aber ich habe das Wort verraten."

Baron Dürrenstein lächelte, aber etwa» ernst, als er fragte:

Und wem, Fräulein Braun?"

An Eva!"

Und keinem Andern?" fragte er.

Eie ließ schweigend den Kopf hängen. Beids

Der Herr Baron sagt, er habe seine Gründe, wäre es nicht besser, dieselben erst anzuhören, ehe wir ihm unseren Rat aufdrängen?" fragte Frau Merlin verweisend.

Jetzt blickte Eva zum ersten Male auf.

Welches find Ihre Gründe?" fragte fie ruhig.

Türrenstein biß sich auf die Lippen und schien sichtlich verlegen und unentschlossen.

Ich möchte es Ihnen wirklich lieber nicht sagen," erwiderte er.Es ist so unfaßlich und un­wahrscheinlich, und dennoch"

So fahren Sie doch fort!" rief Adelheid. Sehen Sie denn nicht, daß wir vor Neugierde brennen ? Einbrüche kommen nicht alle Tage hier vor, Herr Baron."

Pardon," sagte er.Ich zauderte nnr, weil die Sache mir sehr peinlich ist und, wie ich fürchte, auch Fräulein von Bärenfeld peinlich berühren wird."

Mich?" fragte Eva.

Er verbeugte sich ernst.

Ja, wenigstens fürchte ich e6. Aber es wird am besten fein, mich unumwunden auszusprechen. Also, sobald ich die Entdeckung gemacht hatte, war mein erster Gedanke, der Dienerschaft zu schellen und sie mit dem Diebstahl bekannt zu machen Allein mir fiel noch rechtzeitig ein, daß ich vielleicht selbst einen Anhaltspunkt finden könne. Der Dieb- stahl muß gestern Abend oder heute Morgen in der Frühe ausgeführt worden sein, etwa um zwei ober drei Uhr, denn als ich, vom Balle fommenb, au dem Wege nach meinem Schlafzimmer durch den kleinen Speisesaal ging, bin ich gewiß, daß die Thür zu dem Silberspind verschloffm ober, richtiger ge­sagt, erschlossen war."

Run?" fragte Adelheid.

Nun. ich suchte zuerst zu entdecken, ob sich keine Fußspuren im Kies und auf dem Boden des Ge- wächshauses finden würden"

Und fanden Sie solche?" unterbrach ihn Adelheid.

Ja. Ich fand zwei verschiedene Fußspuren. Die einen rührten von mir her, über die anderen kann ich nicht mit Gewißheit entscheiden."

Richt mit Gewißheit entscheiden?" rief Adel­heid, die Brauen in die Höhe ziehend.

Rein."

Dann aber fahren Sie fort, bitte."

Dann untersuchte ich das Schloß, ob dasselbe erbrochen fein könnte; aber es trug keine Zeichen von Gewalt. Auch nicht das Geringste war ver- letzt."

Demnach hätte der Dieb die Thür aufgeschlossen," sagte Frau Merlin.

Ich kann e» mir nicht anders erklären," ver­setzte er ernst.

Und wen beargwöhnen Sie?" fragte Frau Merlin wieder.

Er blickte auf und schwieg.

Lieber Himmel," fuhr fie fort,ich erinnere mich noch deutlich, wie Sie uns von dem geheimen Worte sprachen, welches jenes Schloß öffnet. Wie froh bin ich, daß Sie uns dasselbe nicht genannt haben. Ich bin sicher, Fräulein Braun, Sie freuen sich jetzt auch, daß Herr von Dürrenstein damals Ihren Bitten nicht nachgegeben hat, Ihnen das Ge- heimni« zu verraten."

Adelheid schlug mtt gut geheucheltem Verblüffe die Augen nieder und Dürrenstein blickte nach dem Fenster.

Im Gegenteil," sagte Eva,Herr von Dürren- stein teilte Adelheid da« Wort mit."