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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
Ll»L *ah »erlM- ostaw Jllnstrirtes Sonntagsblatt. Redaktton und @$pebtitoiu 3R<ntt”2L Marbing.
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Marburg,
Freitag, 7. April 1893.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, Mmichen u.Köln; G. L. Daube n. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
XXVIII. Jahrg.
Ter Ministersturz in Frankreich und seine Bedeutung.
Als man im letzten Panama-Prozeß vor zwei Wochen Charles von Lefseps und Genossen zu Sündenböcken für die ungeheuerliche moralische Versumpfung und Korruptton stempelte, welche sich im Staatsleben Frankreichs bemerkbar gemacht hat, da riefen die Pariser Zeitungen, die in ihrer Mehrzahl ebenfalls kräftig Panamagelder gefdjlntft haben, und denen deshalb nichts so unangenehm war, als die von ganz Europa vollzogene kräftige Verurteilung dieses unverschämten Bestechungswesens, erleichtert aus, daß nun der Panamalärm endlich vorüber, die ganze Sache tot sei. Kundige Leute meinten damals lakonisch: „Scheintot!", und die so sagten, haben in der That Recht gehabt. Es find keine nennenswerten Enthüllungen mehr über Verstöße von angesehenen Staatsmännern gegen die politische Moral zu Tage gefördert worden, es ist auch bisher unbekannt geblieben, wie es sich mit den bisher unaufgeklärten dunklen Punkten aus den letzten Prozeßverhandlungen stellt, über welche Gerichtspräsident und Generalstaatsanwalt so wohlthättg für die französische Republik den Schleier des Vergessens zogen, aber die Volksvertretung hat sich doch veranlaßt gesehen, nun auch einmal an dem Ministerium Ribot das Richteramt zu übeu, und es ist nachträglich ohne Weiteres durch ein Mißtrauensvotum zum Sturze gebracht worden. Der direkte Anlaß hierzu war ein ganz und gar nebensächlicher, prinzipiell von so untergeordneter Bedeutung, daß sowohl der Regierung, wie der Kammer die ganze Sache unendlich gleich- giltig sein konnte. Aber die Regierung suchte nach einem anständigen Anlaß, um von ihrem Schauplatz, den sie längst nicht mehr behaupten konnte, in honnetter Weise zu verschwinden, und ebenso suchte die Deputiertenkammer nach einem Vorwand, um dem Kabinett in einer Weise den Laufpaß zu geben, welcher der Republik als solcher möglichst wenig nachteilig war. Man hat nun das geeignete Objekt gefunden, die Würfel find geworfen, und das Ministerium Ribot macht dem dritten Staatsministerium seit einem Vierteljahr Platz, nach dem offiziellen Anschein, weil eS in einer Finanzftage, in einer StaatShaushaltangelegcnheit anderer Anschauung war, als die Volksvertretung. So etwas kaun hundert- und tausendmal vorkommen, in jedem Staate, und damit haben weder die republikanische Staatsform, noch Panamaprozeß und Bestechungswesen etwas zu thun. So soll das Ausland denken und das Gleiche
Der Sieg -er Liebe.
Roma« von I. v. vöttcheki
sRachdruck verbotm-j (Fortsetznngi)
„Fort?"
„Endlich fort, und allen Ernste»," entgegnete sie. „Ich habe ihn packen und abziehen sehen, und er ist nicht der Mann, welcher ohne zwingende Veranlassung wieder zurückkehren würde."
Seine Züge klärten sich momentan auf, dann aber verfinsterten fie fich wieder.
„Und sie war dort, sagen Sie?" ftagte er ingrimmig.
Sie lachte.
„Was liegt daran? Sie find nicht heikel. Sie trachten ja nur nach ihrem (Selbe, nicht nach ihrer Person oder ihrer Liebe."
Er nickte, während er fich gewaltsam zu beherrschen suchte.
„Also fie war dort und allein mit ihm?"
„3a," lachte fie. „Aergern Sie fich doch de», wegen nicht. Sehen Sie denn nicht ein, daß diese Thatsache Ihnen nur noch eine größere Gewalt über Eva in die Hand giebt, eine Macht, deren Sie fich im gegebenen Augenblick bedienen können? Augenblicklich nehmen wichttgere Dinge Ihre Aufmerksamkeit in Anspruch!"
„Ah!" stöhnte er auf.
„Es ist keine Zeit zu verlieren, bcnn ei rst schon spät. Sie wissen, was Sie zu thun haben!"
„Ja!" stimmte er bei.
„Nun gut, wie Sie sagen, find Ihre Leute alle zu Lett?"
„Alle!" erwiderte er bleich werdend.
„Fürchten Sie fich?" fragte sie spöttisch
sollen die französischen Provinzialen glauben, die doch für die Wahlen so unendlich kostbar find, um die sich aber der Pariser sonst absolut uicht bekümmert. In Wahrheit hat aber die ftanzöfische Kammer mit diesem Ministerium nicht mehr regieren zu können geglaubt, weil es durch seine im vollen Umfange schwerlich je bekannt werdenden Vertuschungsmaß- nahmen im Panamaskandal zu anrüchig geworden ist, und man des Zaren Alexander wegen eine Regierung der Republik braucht, die ganz reinlich und zweifelsohne ist. Das heutige Ministerium hat in der Panama-Affaire anscheinend die vollste Gerechtigkeit walten lassen; in Wahrheit stehen indessen die Dinge ganz anders, es ist nur das Mildeste bekannt gegeben, das Schlimmste verhüllt worden. Der Rücktritt des ftüheren Generalstaatsanwaltes Beaur- paire, der seine Pflichten als öffentlicher Ankläger höher stellte, wie die Rücksichtnahme auf die Republik, ist unmittelbar vor Erhebung der Anklage im letzte» Prozeß erfolgt, weil die Regierung um keinen Preis zugeben wollte, daß noch ein halbes Dutzend ehemaliger Minister auf der Anklagebank erschien. DaS letzte Ministerium hat dies Stück mit Geschick durchgcführt, allein die Sache war nicht honnett, und darum hat nun der Mohr gehen müssen, nachdem er seine Schuldigkeit gethan hat.
Ein neues Ministerium übernimmt die Leitung der Geschicke der ftanzösischen Republik, aber auch ihm wird keine lange und keine fteudige Existenz be- schieden sein. Wo sind die Männer, die fich der allgemeinen Achtung erfreuten und durch ihre Person im Stande waren, ein Kabinett geraume Zeit zusammenzuhalten und ihm das Ansehen zu garantieren, deffe» jede Regierung bedarf, mag fie nun monarchisch oder republikanisch sein? Jules Ferry, der für die Zukunft die meisten Chancen hatte, ist tot, die meisten Anderen hat der Panama-Skandal verschlungen, Einige werden durch persönliche Feindschaft der Mehrheit der Abgeordneten von einer hervorragenden Laufbahn ferngehalten, einer der Vernichter BoulangerS, der ehemalige Minister Constans, dessen rücksichtslose Energie gerade so bekannt ist, wie seine Skrupellosigkeit, und die mittelmäßigen Geister, die Leute der Aushilfe, sehen nun ihre Zeit gekommen. Sie standen noch zu weit im Hintergründe, als die mit Gold gefüllte Panamakrippe fich den Griffen und der Gier der republikanischen Staatsmänner darbot, und diesem Umstande danken fie eS vor allen Dingen, daß sie moralisch unangetastet blieben. Solche Männer können nun allerdings wohl eine Zeit laug die Geschäfte führen, aber sie find nicht befähigt, eine große
„Nein," entgegnete er. „Sind Sie auch gewiß' daß er fort ist?"
„Fort mit Sack und Pack!" entgegnete sie verächtlich. „Alles hat sich so gut gefügt, als hätten wir es selbst angeordnet. Vor morgen Abend wird er Meilen weit von hier entfernt fein Männer, wie er, wenden sich in ihrer Verzweiflung stets nach Amerika. Er wird schon auf hoher See schwimmen, ehe er noch recht zur Besinnung gekommen ist, und ehe fie überhaupt weiß, daß er fort ist."
„Sie weiß also nicht, daß er gegangen?"
„Nein, erwiderte fie mit häßlichem Lachen. „Sie glaubt, er gehöre ihr mit Leib und Seele an, und dem wäre auch so, wenn der arme Narr etwas weniger Ehrgefühl besäße. Ein recht lästiges Ding, dieses Ehrgefühl, Herr von Dürrenstein! Wir können uns gratulieren, daß Sie und ich dadurch nicht molestiert werden!"
Er trat an den Schänkttsch, goß sich ein Glas Cognac ein und trank es aus.
„Ich bin bereit!" sagte er. „Also fie ging zu ihm, sagen Sie, um diese Zeit der Nacht, und allein?'
„Ja, fie ging zu ihm, und allein! Merkwürdig, nicht wahr, für ein so stolzes Weib, wie Eva? Aber Sie können sie später dafür zur Rechenschaft ziehen. Jetzt indessen kommen Sie; denn die Zeit drängt."
„Sie haben recht," sagte er verdrießlich.
Dann ging er an den Silberschrein, und den Schlüssel nehmend, setzte er das Wort zusammen.
Langsam glitt das Täfelwerk zur Seite und Beide standen vor dem glänzenden Schatze.
„Wählen Sie die Vase," flüsterte Adelheid, „e« ist die größte," dabei zeigte fie auf eine antike Urne.
und zielbewußte Politik zu treiben, noch weniger, diese mit ihrer Person zu decken. Und wer will wissen, ob nicht plötzlich diesen bisher ehrlich gebliebenen, aber doch nur kleinen Geistern durch Vorbringung von neuen Enthüllungen ebenfalls Schwierigkeiten bereitet werden? Der Panama-Skandal ist, wie unverbrüchlich feststeht, nicht etwa zufällig entstanden oder so gelegentlich entdeckt worden, er ist vielmehr mit aller Sorgfalt inszeniert, und man kann nicht annehmen, daß die kenntnisreichen Macher dieser Tragikomödie all ihr Pulver mit einem Male verschossen haben. Die französische Republik besteht schon mehr als zwanzig Jahre, und mehr als die Hälfte dieser Zeit haben die Republikaner an der reichgedeckten Tafel des ftanzösischen Staates gesessen nnd eS sich wohl schmecken lassen. WaS vor dem Rücktritt Mac MahonS von der Präsidentschaft der Repnblik und seinem Ersätze durch Jules Grevy in Szene ging, fällt nicht auf Rechnung der eigentlichen, überzeugungs- treuen Republikaner, aber in der seitdem verstrichenen Zeit ist wohl noch weit mehr geschehen, waS das Licht der Welt zu scheuen hat, als bisher bekannt geworden ist. In Paris gibt man sich heute den Schein vollster Sorglosigkeit vor kommenden Ereignissen, und politischer Leichtsinn läßt auch über so Vieles fortsehen, was andere Nationen schwer verwinden würden; aber die Männer, die an der Regierung sitzen, leiben fortwährend unter dem Alpdruck: „Wird es morgen uicht neue Enthüllungen geben?" Der Zar in Petersburg bangt vor neue» Attentaten, das be- freundete offizielle Frankreich zittert vor der Wiederkehr politischer Skandale.....
Die Dinge in Frankreich scheinen langsam, aber sicher zu dem gedeihen zu wollen, was Boulanger anfänglich erstrebte, bevor er fich von den Orleans seine Schulden bezahlen ließ, und was er bei größerer Ruhe und Sachlichkeit auch in Kurzem erreicht haben würde, zu einer Militär-Präsidentschaft. Der ftanzösischen Armee, wie der ftanzösischen Zivilbevölkerung macht die heutige Staatsleitung keine Freude mehr, und wenn auch dem Präsidenten Carnot nichts Ehrenrühriges nachgewiesen worden ist, seine Popularität hat doch ganz außerordentlich in der Skandalzeit gelitten. Allerlei Klatschereien sind mit seinem Namen verbunden worden, und wenn, wie gesagt, auch nichts bewiesen worden, hänge» geblieben sst Manches. Und wo ist ein Politiker, der sein Nachfolger werden könnte? Daß ein General als Präsident der Republik der Wunsch der Armee ist, ist natürlich, auch die Pariser neigen dieser Richtung zu, die unter den Abgeordneten mehr und mehr Anhänger gewinnt,
Er nickte und nahm sie von ihrem Platze.
„Jetzt nehmen Sie noch einige von den anderen Sachen und verbergen Sie dieselben in Ihrem Zimmer," ordnete sie an. „Wählen Sie indessen das Beste."
„Ich weiß, ich weiß," versetzte er ungeduldig.
„Jetzt fort mit Ihnen." sagte fie fast gebieterisch, es ist die höchste Zeit. Halt!" denn er hatte sie bis zur Thür begleitet. „Gehen Sie nicht mit diesem leuchtenden Vorhemde. Man sieht Sie ja fast auf eine Meile Entfernung."
Er nickte wieder, nahm feinen Ueberzieher, zog ihn an und schlug den Äragen in die Hohe.
„So ist e» besser," sagte fie lachend. „Wenn Blind Ihnen jetzt begegnen sollte, hätte er keine so gute Zielscheibe. Sind Sie bereit? Dann folgen Sie mir."
Die Vase unter dem Oberrock verborgen, verließ Dürrenstein mit feiner Helfershelferin bas Haus unb schlug ben Weg zur Hütte ein.
19.
Abelheid Brann schlief ben Rest btefer Nacht nur sehr wenig. Ehe e» im Hause noch lebenbig würbe, staub sie auf, unb nachdem fie ihr Gesicht mit kaltem Wasser gebadet, um womöglich die schwarzen Ringe unter chren Sugen zu beseitigen, kleidete fie fich an und klopfte an Betty's Thür
„Wollen Sie nicht mitkommen, einige Blumen für des gnädigen Fräuleins Tisch zu pflücken?" sagte sie mit gedämpfter Stimme. „Ich werde im Vorhause auf Sie warten."
„Ja wohl, Fräulein," erwiderte Betty aus dem Bette springend, unb nachdem fie sich eilfertig ange» kleidet, ging fie hinunter.
„Ah, da find Sie ja schon, Betty," sagte Adelheid. „Sie haben nicht lange Zeit gebraucht."
um so mehr die Republikaner bei den gegen die herrschende Staat? form erhobenen Anschuldigungen aus die Armee rechnen müssen. Auch in Petersburg wird wohl ein General als Präsident der Republik am liebsten gesehen werden, weil seine Person doch geeignet erscheint, zu verhüten, daß der russische Selbstherrscher sich seiner Freunde an der Seiue schämen muß.
Deutsches Reich.
W. Aerki», 6. April. Unser Kaiser unternahm am Mittwoch Vormittag eine Spazierfahrt »ach dem Tiergarten. Von derselben nach dem Schlosse zurückgekehrt, arbeitete der Monarch mit dem Chef des Civilkabinets. Mittags empfing der Kaiser in feierlicher Antrittsaudienz den »euernannteu spanischen Botschafter in Berlin, Don Felize Mendoz de Vigo, um aus dessen Händen das Beglaubigungsschreiben entgegenzunehmen. — Der Reichsanzeiger veröffentlicht einen kaiserlichen Erlaß bett, die Aufnahme einer Anleihe aufgrund der Gesetze vom 16. März 1886 und 26. März 1893. — Die diesjährige Frühjahrs-Parade findet für Berlin am 2. Juni, für Potsdam am 3. Juni statt. — Der Kaiser wttd, den „Görl. N." zufolge, zur Enthüllung des Reiterstandbildes Kaiser Wilhelm I. am 18. Mai in Görlitz eintteffen. — Wie es heißt, beabsichtigt der Kaiser, einer Einladung deS Grafen Hochberg zur Jagd zu entsprechen. — Leutnant zur See Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin hat sich am Dienstag Abend von Schwerin uach Wilhelmshaven begeben, um fich dort zur zweijährigen Dienstleistung nach der ©übfee einzuschiffen. — Die Kaiserin Friedrich hat sich an Bord der kgl. Jacht „Viktoria und Albert" von Port Viktoria nach Vlissingen begeben. — Die Auflösung des deutschen Kreuzergeschwaders. Die plötzlich erfolgte Auslösung unseres Kreuzergeschwaders, das nach dem Mariue- etat für 1893/94 unverändert im Dienst bleibe» sollte, hat allgemein überrascht; dieselbe, sowie die Rückberufung des Flaggschiffs, der alten Kreuzer- ftegatte „Leipzig", scheint telegraphisch angeordnet worden zu sein, da das Ablösnngskommando für etwa die Hälfte der Besatzung auch dieses Schiffes bereit gehalten wurde und in diese» Tagen voa Wilhelmshaven nach der Kapstadt abgehen sollte. Vermutlich haben die großen Abstriche am Marineetat die Retchsregierung zu diesem Schritt zurück genötigt, aber es erscheint dringend wünschenswert, darüber Gewißheit zu erlangen. —
„Ja, ich habe mich beeilt; denn ich fürchtete, wenn ich Sie zu lange warten ließe würden Sie ohne mich gehen, Fräulein. Es war sehr, sehr gütig von Ihnen, mich zu rufen. Diesen Weg? Fräulein Adelheid, die schönsten Rosen find an der Südseite des Gartens."
„Später wollen wir dorthin gehen, ich möchte erst einige Convolvolus am Parkzaune pflücken," meinte Adelheid.
„Wie Sie wünschen, Fräulein," entgegnete Betty, mit ihrem Körbchen am Arme vergnügt neben Adelheid einhertrippelnd.
Sie hatten den Parkzaun erreicht und waren eifrig beschäftigt, lange Ranken der Blume abzu- schneiden, als fie Schritte hinter dem Zaune vernahmen und bald darauf Dürrenstein gewahrten, der fich ihnen näherte.
Betty zog fich ehrerbietig zurück, doch nicht weit genug, um nicht hören zu können, was gesprochen wurde.
Adelheid nickte ihm mtt einem bezaubernden Lächeln der Ueberrafdjung zu, als er grüßend den Hut zog und ihr die Hand reichte.
„Guten Morgen, Herr von Dürrenstein! Schon auf in aller Frühe? Betty unb ich glaubten, diesen Morgen die ganze Welt für uns allein zu haben. Aber was ist Ihnen? Ist irgend etwas vorgefallen?" Sie brach plötzlich ab, denn Dürrenstein stand da und sah fie mit bleichem, verstörtem Gesichte a».
Er biß sich auf die Lippen unb versuchte gleich« gütig zu scheinen.
„Nun ja, es ist etwas vorgefallen, Fräulein Braun," erroiberte er, „aber warum sollte ich Ihnen Ihren Morgenspaziergang durch unangenehme Geschichten »erberben."
„Nein, nein, Sie müssen es mir sagen, jetzt, w»