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wurden, waren nicht immer solche, daß sie aufrichtige Befriedigung zu erwecken geeignet waren. Der Streit wogte hin und her und wenn er auch im großen Ganzen mit anerkennenswerter Sachlichkeit geführt worden ist, so klangen doch auch recht grelle Mißtöne daraus hervor und warfen unerfteultche Streiflichter auf einzelne Episoden in unserem politischen Leben. Wiederholt sind beklagenswerte Mißstände und Vorkommnisse aufgedeckt worden, mehr als einmal find unliebsame Zeiterscheinungen mit scharfem Spott gegeißelt, mti gerechter Entrüstung beleuchtet worden. Der Reichstag hat bisher wenig praktische Beschlüsie gefaßt in der laufenden Session, aber die rednerischen Leistungen, welche geboten wurden, habe» so Manchen über Irrwege aufgeklärt, welche er in thörichter Verblendung, unter dem Einfluß einer rücksichtslosen Agitation zu beschreiten gedachte. Darin liegt ein nicht zu unterschätzender Wett und dies Verdienst wttd dem Rttchstage hochangerechnet werden. In der Hauptstreitfrage dieser Session, in Sachen der großen Militärvorlage, welche die Reorganisatton der Reichsarmee einer durchgreifenden Aenderung unterwerfen will, ist bisher im Parlament keine Entscheidung getroffen, nur die mit der Spezialberatuug beauftragte Reichstagskommisston hat die Vorlage selbst, sowie alle zu derselben bisher gestellten Anttäge abgelehnt. Mit leeren Händen kommt fie also an den Reichstag zurück. Die verantwortungsreiche Abstimmung, welche die Würfel zugleich wirft über das Sein oder Nichtsein des Reichstages, wird in wenigen Wochen abgehalten werden, wenn der Frühling mit voller, siegerischer Kraft ins deutsche Land gezogen ist. Bis dahin wird noch so manches Wort in dieser Frage gesprochen, die unter Außerachtlassung aller pettönlichen Vorutteile behandelt werden sollte. Eine Auflösung des Reichstages, eine allgemeine Ausschreibung von Neuwahlen kann, man muß da mit Voraussagungen recht vorsichtig sein, ungeahnte Resultate im Gefolge haben, Ergebnisse, die von keiner politischen Partei und auch nicht von der Reichsregiemug mit Freude begrüßt werden würde». Der Lenz stimmt die Gemüter in der Regel ftoher und ftöhlicher; man kann nur deu aufttchttgen Wunsch aussprechen, daß das deutsche Rttch vor einem Konflikt bewahtt bleibt, der sich zu einem nationalen Unglück in polittscher, mehr noch aber in wittschaftltcher Beziehung gestalten könnte. Hoffen wir auch in diesem Sinne das Beste vom Osterfeste.
DaS polittsche Leben ist fett der Vertagung des Reichstages im Wesentlichen auf die Erörterungen,
welche die Zeitungen den obschwebenden Tagesftageu angedeihen lassen, beschränk geblieben. Der deutschrussische Handelsvettrag, welcher in seinen Spezialverhandlungen zwischen den beiden Staaten am 1. April beendet sein sollte, wttd schwerlich schon jetzt eine be- ttmmte Entschließung erlauben. Die deutschen Forderungen find zweifellos recht weitttagender Natur und mußten dies auch sein, wenn für uns der Vettrags- abschluß ttgend welchen praktischen Nutzen haben sollte. Die russische Regierung, die ihrerseits zwar dem lebhaften Wunsch nach einet Verständigung, aber durchaus nicht den Willen hat, dem deutschen Reiche ge- wichttge Konzesfionen zu machen, wird die deutschm Ansprüche sicher recht genau prüfen, und wenn sie sich nicht zur Zustimmung entschttden kann, lieber die Dinge im Saude verlaufen lassen, als zu versuchen, auf dem Boden von neuen Anerbietungen zu einem Ausgleich zu kommen. Die HandelsverttagS- verhandlungen mit Spanien sollen recht erhebliche Fortschrttte in letzter Zeit gemacht haben. Die fttile Osterzeit wird von einer ganzen Reihe von Abgeordneten dazu benutzt, ihren Wählern über ihre Thättg- kttt im Reichstage Bettcht zu erstatten. Der Abg. Ahlwardt unternahm eine Rundreise durch seinen Wahlkreis, deren Verlauf nach den bekannten letzten Sitzungen des Reichstages mit großem Interesse ent« gegengesehen wurde. Nach den Bettchien der ihm nahestehenden Zeitungen ist der Vertteter für Friedeberg - Arnswalde in allen von ihm besuchten Otten sttncS Wahltteises von seinen Wählern mit dem größten EnthusiasmnS empfangen worden. Danach hat die Reihe der Ahlwardtsitzungen dem Ansehen des Abg. Ahlwardt bei sttnen Wählern nicht ge- schadtt. Aus unseren Kolonieen liegt etwas Neue» von Belang nicht vor. Alle Zettungen konstatieren übereinstimmend, daß in den aftikanischen Schutzgebieten streng nach dem Grundsätze: „Rast ich, so rost ich!" gearbeitet worden ist. In dem Oberstleutnant von Schell, der zum Amtsnachfolger des General- gouverneurS von Deutsch-Ostafrika ausersehen ist, scheint die Reichsregierung einen Mann gefunden zu haben, der die Energie des Majors von Wißmann mit den natürlichen Talenten ttnes Verwaltungsbeamten verbindet. Man kann die Hoffnung hegen, daß die deutsche ostafttkanische Kolonie nunmehr einer erfteulicheren Zukunft entgegen gehen wird.
AuS dem AuSlande ist in dieser Woche vor dem Osterfeste im Allgemeine» nur wenig zu bettchten. Die Parlamente haben ihre Thätigkeit eingestellt für die Dauer des hohen Festes, und eS ist jene Ruhe etngetreten, die auch politisch heißblütigen Völkern ab
seine größere Beharrlichkeit oder seine größeren Rechte anzuerkennen schienen, sich allmählich zurückzogen, so daß, als ihr Wagen gemeldet wurde, Dürrenstein allein neben ihr stand, ihren Mantel über bett Arm und ihren Fächer und ihr Bouquet in der Hand.
„Gute Rächt, liebes Kind," sagte Frau von Raabe. „Es ist zwar nicht höflich von mir, daß ich es sage, aber ich bin schrecklich müde; nichtsdestoweniger aber fühle ich mich außerordentlich be- fttedigt."
„Da« dürfen Sie auch," erwiderte Eva, „nach dem angenehmen Abend, den sie uns bereitet."
Frau von Raabe lachte.
„Nicht doch," versetzte fie, „was kümmere ich, die alte Frau, mich um dergleichen Allottia! Nein, ich dachte an Sie! Es ist mir manchmal, als gehörten Sie zu mir, und somtt sind Ihre Triumphe auch die meinen. So, jetzt gehen Sie nach Hause und legen sich zur Ruhe, damit Sie Ihre frische Farbe nicht verlieren, Noch einen Kuß."
Al« Eva sich vorbeugte, fie zu küssen, flüstette die alte Dame ihr zu:
„Es freut mich, daß Sie meinen Rat befolgt haben."
„Ihren Rat?" fragte Eva. „Welchen Rat?"
„Wollen Sie, bitte, nicht hinabgehen und zusehen, ob die Wagenfenster auch gut geschloffen find, Herr von Dürrenstein," sagte die alte Dame, und al« sie außer Hörweite war, fuhr fie rasch fort: „Es freut mich, daß Sie sich entschlossen haben, den armen Jungen fortzuschicken."
„Ihn fortzufchicken — welchen armen Jungen?" fragte kva, aber das Blut stieg ihr in da« Gesicht.
„Wie schwer von Begriffen Sie doch find, liebe» Kind," rief fie aus. „Nun, wen anders als
Lächeln in Fallen, als die Erwartete, von Frau Merlin begleitet, eintrat.
„Wir glaubten schon, Sie würden gar nicht kommen, liebes Kind," sagte fie scheltend, „und das hätte mir den ganzen Spaß verdorben "
„Und uns für den ganzen Abend unglücklich gemacht," sagte eine sanfte, leise Stimme dicht neben ihnen
Es war Herr von Dürrenstein, blaß, ruhig und gemessen wie immer, obgleich in seinen Augen ein seltsames Licht leuchtete, was Eva nicht entging, als er sie verbindlich begrüßte.
Es war der Ausdruck des ttiumphierenden Siegesbewußtseinr ober eine Vorahnung derselben, vor dem Eva unwillkürlich zurückwich. Sie erwiderte seine schmeichelhafte Anrede mit einigen gleichgiltigen Motten und wendete sich bann ben anderen Gästen zu. E« war eine auserwählte Ge- sellschaft, welche Eva hier versammelt fand; eine Gesellschaft, welche es sich zur Aufgabe gemacht zu haben schien, der ebenso reichen wie schönen Erbin ihre Huldigungen darzubringen.
Trotz der vielfachen Aufforderung tanzte Eva nur zweimal, einmal mit einem alten Gutsbesitzer und dann mtt Dürrenstein, der ihr wie ihr Schatte» zu folgen schien. Wo fie sich auch hinwenden mochte, waren seine Augen auf fie geheftet und befand er sich in ihrer unmittelbaren Nähe.
Einige Male gelang es ihr, sich dem fie um- ringenden Kreise zu entziehen und sich in bas Gewächshaus hinwegzustehlen, um ihren Gedanken uach- zuhängen, aber sogleich war auch Herr von Dürren- stein bei ihr, um ihr Eis oder Limonade anzubieten, oder unter irgend einem anderen Vorwande sich ihr zu nähern. Sein Benehmen war in der Thai so auffällig, daß bie anderen Herren, welche entweder
Mädchen so behende und fürsorglich. Allerdings vermute ich," setzte fie mit spöttischem Lachen hinzu, „daß Fräulein Betty's Eifer, die Blumen zu holen, nicht ganz frei von Egoismus war "
„Wieso?" fragte Eva, ihren Shawl umnehmend.
„O, sie und Walter pflückten die Blumen gemeinschaftlich," erwiderte sie.
„Selbst das unschuldigste Mädchen benutzt gerne jede Gelegenheit, um einige Minuten mit ihrem Liebsten zusammen sein zu können," fuhr Adel Heid sott.
Eva wechselte die Farbe.
„Adelheid," sagte fie, „Sie thun Betty und Walter unrecht. Es ist nicht das erste Mal, gestern Abend —"
Sie hielt inne, runzelte die Stirn und streckte die Hand nach dem Clematiszweige aus, dann indessen, als besänne fie sich eine« anderen, ließ fie die Hand finken und verließ mit einem Lächeln das Zimmer.
Frau Merlin erwartete fie im Vorhause.
Adelheid blieb zu Hause, aus dem sehr triftigen Grunde, weil fie nicht eingeladen war.
„ES ist eine kleine Gesellschaft, liebes Kind," hatte Frau von Raabe zu Eva gesagt, „und ich wünsche nicht, daß Sie jenes naseweise Geschöpf mitbringen. Ich mag die steife alte Merlin ganz gut leiden, aber ich kann das Mädchm mit ben dünnen Lippen nicht ausstehen."
Es war eine auserlesene kleine Gesellschaft unb nur biejentgen waren gelaben, welche Frau von Raabe als bie Elite betrachtete.
Eva erschien etwas spät unb Frau von Raabe hatte schon begonnen, etwa« reizbar unb ungebulbig zu werben, allein ihr alte« gepudertes unb ver- schrninkte« Gesicht zog sich zu einem freundlichen
Ostern 1893.
Oster», das viel ersehnte und dl diesem Jahre früh erschienene Auferstehungsfest, eS bringt uns diesmal in Wirklichkeit feinen viel befangenen Begleiter, ben Frühling in seiner ganzen Macht unb Gewalt. Während die letzten Jahre uns schon daran gewöhnt hatte», Ostern und Frühling als eine zwar gebräuchliche, aber selten genug wirklich tu die Erscheinung tteteude Zusammenstellung zu bettachteu, schwingt sich diesmal auf lauen WindeSflügel» der junge Lenz am Osterfeste durch die Laude, vor sich her tteibeud des Winters letzte Ueberbleibsel unb vergessene Wahrzeichen einer überwundene» Zeit. Wieder lächelt die Sonne auf die aus langem Winterschlafe erwachende Flur hernieder, wieder schwellen die Bäume und sprießen die Gräser, frei von Banden rieseln die Wellen, die Bäche und Flüsse und frei und leicht hebt sich die Menschenbrust, befreit von bttlemmender Bürde. Die Glocken vom Tmme, fie läuten das heilige Osterfest ein und den Frühling. So hat fich denn wieder die Kunde von deS be- frcienben Auferstehungsfestes Macht bewährt, wieder hat es seinen siegreichen Einzug gehalten und mit tijm der ersehnte, erwünschte holde Lenz.
Ein jedes der christlichen Feste hat ja seine hohe sittliche Bedeutung und es ist kaum möglich, einem vor dem anderen deu Vorzug zu gebe», weil eben ein jedes ein wichtiges Glied in dem Bestände des Christentums bildet. Wenn man aber von der rein äußerlichen Feier der Feste abfieht unb ihre innerliche Bedeutung betrachtet, dann ist unzweifelhaft das Osterfest von jeher, jetzt und für alle Zeiten das wichtigste der christlichen Feste.
Mehr denn manch' anderes christliche Fest ist das Osterfest aber auch ein Fest der Familie. Gilt Weihnachten in erster Linie als das Fest der Kleinen, so ist Ostern durch bie in die Festzeit fallende Konfirmation das Fest derer, die die Kinderschuhe ausgetreten haben und nun im Begriffe stehen, in die christliche Gemeinschaft als voll berechtigte, aber auch als voll verpflichtete Mitglieder aufgenommen zu werden. Mtt dieser Aufnahme in die christliche Gemeinde ist auch meist der Eintritt in das Leden verbunden, bie Wahl eines Lebensberufes, der Beginn eruffer, zielbewußter Arbeit.
Möge frohe Schaffeusfteudigkett auch uns er« . stehen aus ben Tagen des Festes, von benen wir wünschen, daß fie unseren lieben Lesern sein mögen:
Recht frohe Feiertage!
Wochenschau.
Am beutscheu Kaiserhofe hat man bie Vorbereitungen zum Osterfeste gettoffe», wie in jeder anderen deutschen Familie. Unser Kaiser ist bekanntlich ein ungemein sorgsamer Familienvater, der eS sich recht sehr angelegen sein läßt, die großen christlichen Feste in alter Weise zu begehen. Polittsche Entscheidungen von Bedeutung deschäfttgeu ben Monarchen in diesen Tagen nicht; bie Militärvorlage wird erst in einigen Wochen zur Entscheidung aufforbern, unb bezüglich der Reise »ach Rom ist Alles i» be» friebigenbfter Weise unb in bestimmter Form festgestellt. Die bekannte Arbeitsfteubigkeit des Kaisers tritt jetzt besonders hervor. Alle die gerade jetzt so überaus zahlreichen Kabiuetsordres werden von dem Monarchen persönlich geprüft, unb mit eisernem Fleiße unterzieht sich ber Kaiser der bie Kräfte eines Einzelnen fast überragenden Regierungsarbeit.
Die Osterzeit bringt in diesem Jahre auch ben Geburtstag deS Reichskanzlers Fürsten Bismarck. Der langjährig maßgebende Staatsmann für ganz Europa tritt dem hohen Greisenalter näher unb näher: 78 Jahre werben an diesem ersten April über Fürst Bismarcks Haupt dahingegangeu sein. DeS Altreichskanzlers Leben ist eine einzige Großthat im Interesse Deutschlands gewesen, als ben Hauptbegrünber beutscher Einheit unb Selbstänbigkett wirb Deutsch- lanbs Volk immer den Fürsten Bismarck feiern, unb auch in solchen Kreisen, die nicht immer mtt Maßnahmen seiner inneren Polittk einverstanden sind, weiht man ihm gern ein freundliches Gedenken. Was in den letzten Jahren geschehen ist, ist nicht blos bekannt, sondern auch verschiedenartig beurteilt worden. Aber alle Zwischenfälle und alle Meinungsverschiedenheiten ans Anlaß derselben können doch nicht ven Ruhm und die Ehre mindern, die in der kurzen, knappen Thatsache liegt, daß Fürst BiSmorck ber erste Kanzler des von ihm neu geschaffenen deutschen Reiches war. Daß der Grund zu diesem Wette ein überaus fester und sehr solider war, ergiebt die Thatsache, daß heute ein Wechsel ber Personen in ber Würbe des Reichsoberhauptes und im ersten Reichsamt nicht mehr das Bestehen des Ganzen zu gefährden vermag. Mag dem Fürsten Bismarck noch so manches frohe Jahr beschieden sein.
Nach ben rauhen Tagen beS parlamentarischen Winters führen uns ntilbe Lüste hin zum Frühlingsfest, zum schönen Ostern. Der Kontrast ist ein großer, aber ein sehr angenehmer, denn die Kämpfe im Reichstage, welche seit gerannten Wochen geführt
Erscheint täglich außer en Werktagen nach Soun- und Feiertagen.—Qnartal-LbonnementS-Preir bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gespaltene Zeile ober deren Staunt 10 Psg., Reklamen für die Zette 28 Pfg.
Der Sieg -er Liebe.
Roman von A d. Böttcher;
! Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)
* „Teilweise," sagte Betty und wartete, bis Adel' Heid in das nächste Zimmer gegangen war, ehe fie hinzufügte:
„Junker Adalbert pflückte fie und diesen Zweig hat er besonders für Sie ausgesucht, er sagte, e« sei der schönste."
Eu; rosiger Schimmer färbte Eva'S Wangen, als sie den Blütenzweig aus Betty's Händen empfing.
„Das war recht — recht freundlich von ihm, Betty," sagte fie, so gleichgtttig sie vermochte, „und wenn Sie ihn sehen, sagen Sie ihm — werden Sie e« auch behalten?" fragte fie mit leiser bebender Stimme.
„Gewiß gnädiges Fräulein, jede« Wott."
„Ich habe ja noch gar nichts gesagt. Aber Sie sollen sagen, daß ich den Zweig gettagen, ben er für mich gewählt, und baß er ber Beste von Allen gewesen in mehr als einer Beziehung. Werden Sie das behalten können?"
„Ja, gnädiges Fräulein. Wie ihn das freuen wirb!"
Eva seufzte tief auf, unb al» Betty fich um- drehte, nahm fie ben Zweig noch einmal aus bem Haar unb küßte ihn verstohlen
Adelheib, welche unbemerkt an ber Thür ge» stanben, sah es, unb ihre Lippen verzogen fich spöttisch.
„Gehen Sie unb sagen Sie unten, das gna- dige Fräulein sei angekleibet, Betty," sagte sie. „Sie find boch bereit, nicht wahr? Welch' reizende Ele- mati« I Da» war Betty'» Idee. Sie ist ein gutes
Marburg,
Sonntag, 2. April 1893
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», sowie die Annoncen-Bureaur von Haasenstein m Vogler in vvttiii Frankfurt a. M., Caflel, Magdeburg und Men; Rudolf AÄV111. -yQutQ. Mosie in Frankfurt a. M., Berlin, Mmichen u.Köln; G; L.
Daube u. Eo. in Frankfurt a; M., Berlin, Hannover, Pari».
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «ud Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt •—•