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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.

Illustrirtcs Sonntagsblatt. te"b""

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Erscheint täglich nutzer an Werktagen nach Sonn» und Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämter» 2 Mk. 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnserationsgebühr für die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

Marburg,

Sonntag, 12. März 1893.

Anzeigen nimmt entgegen die Expeoiiion dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Men; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München». Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfmt a. M., Berlin, Hannover, Pari».

XXVIII. Jahrg.

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Deutsches Reich.

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Hoffnung, ein russisches Geschwader werde in diesem Sommer nach Frankreich kommen, enttäuscht, nni> was wird nun werden? Auch in dem so glorreich besiegten westafrikanischen Königreiche Dahomey stehen die Dinge durchaus nicht so, wie sie stehen sollen. Es haben neue Scharmützel zwischen Franzosen und Eingeborenen stattgefunden, aus welchen zu ersehen ist, daß die Letzteren die Flinte noch lange nicht ins Kom geworfen haben.

Die Parlamentsverhandlungen in London, Wien und Pest haben in den letzten Tagen manche leb­hafte Debatten geboten, aber keine eigentliche Ent­scheidung gebracht. In Spanien haben allgemeine Neuwahlen zu den Kammern stattgefunden, bei welchen eS recht blutig zugegangen ist, und die Republikaner von ihren Kandidaten eine größere Anzahl durchge­bracht haben. Wenig günstig steht es auch in Serbien, wo im Süden förmliche Schlachten zwischen Bauern und Militär durchgefochten werden. Die Zustände in Bulgarien sind hingegen dauernd beftiedigend ge­blieben, trotzdem von Petersburg aus wieder einmal eine heftige Note gegen die bulgarische Regierung wegen der geplantm Verfassungsänderung vom Stapel gelassen ist. Geholfen hat sie aber nicht das Mindeste. Aus einzelnen russischen Bezirken wird übrigens von wachsendem Notstand und neuem Ausbruch der Cholera berichtet, so daß also die Petersburger Regierung alle Ursache hat, die Nase in die Verhältnisse ihres eigenen Landes zu stecken und ftemde Regierungen ungeschoren zu lassen.

Der Prästdentenwechsel in den Vereinigten Staate« von Nordamerika hat programmgemäß stattgefunden, und auf dem Platze des Generals Harrison befindet sich heute Grober Cleveland. Die Proklamation, mit welcher er die Regierung übernommen hat, kündigt sehr umfangreiche Reformen an, und von der tollen und berüchtigten Mac-Kinley-Bill wird ein ganz gehöriges Stück abgeschnitten werden.

ständig. Ich dachte, Sie würden mich eine halbe Stunde warten lassen, bis Sie allen Ihren Putz umgehängt hätten."

Eva lachte und beide gingen hinaus und folgten dem Wagen, Frau von Raabe plaudernd und Eva ihr zuhörend. Die alte Dame erzählte chr sehr viel über die Familien in der Nachbarschaft und warnte sie vor allen.

Nicht, daß sie schlimmer wären als andere Leute, Kind," schloß sie,aber jedermann ist schlim­mer, als er geschildert wird. Sie werden sehen, wie sie ankommen und Sie umschwärmen und sich haben werden; wie sie thun werden, als könnten sie ihre eigene Schwester nicht mehr lieben, als Sie, aber es ist nur, um etwas zu erlangen. Einige lieben gute Diners, andere haben wieder andere Ge­lüste und die Männer, nun, sie werden danach trachten, Sie und Ihr Geld zu heiraten."

Eva lachte.

Dann werde ich also sehr gesucht sein," sagte sie.

Ja, aber lassen Sie sich nicht übertölpeln," warnte die alte Dame streng.Behandeln Sie lle, wie Sie mich behandelt haben und zeigen Sie jnen, daß Sie kein Schulmädchm find, das jeder Dummkopf zum Besten haben kann."

Ich denke, manche Schulmädchen find schlau genug," sagte Eva munter.

Ja, das ist wahr. Zum Beispiel Ihre Freundin da, das Fräulein Braun," erwiderte die alte Dame. (Fortsetzung folgt.)

327 a Närrin, zu glauben, daß eine Bärenfeld so sein k, A.-C tznne, wie ich sie mir vorgestellt habe. Sie sind

Statt aller Antwort lief Eva und holte ihren Hut, welcher im Vorzimmer lag.

Hum!" sagte Frau Raabe.

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ft großes Air geben und sich wie ein Schulmädchen n Pof« Benehmen. Darin habe ich mich jedoch getauscht wm1 ^au von Wackerbart wird sagen, ich wäre eine alte, ü h Närrin! Das bin ich auch, aber ich mag es nicht! ansehend. (lßl Wn Anderen büren! Jcb war indeß eine alte! Sie von

W. Aerki«, 11. März. Die kaiserlichen Majestäten empfingen am Freitag Vormittag den Besuch des Fürsten und der Fürstin zu Schwarzburg- Rudolstadt, welche am Abend zuvor in Berlin ringe- roffen waren, uud wohnten sodann mit den Gästen >er feierlichen Einweihung der neuen Nazarethkirche bei. Am Abend fand im Schlosse zur Feier des Geburtstages des Kaisers von Rußland ein größeres Galadiner statt, bei welchem der Kaiser die Gesund­heit des Zaren ausbrachte. Der italienische

Wenn ich meinen Wagen vorausschickte, würden Sie mich dann bis zum Parkthor begleiten?" ragte sie.

fftnrfipttfrfirtlt I jüngeren Postbeamten zu übermäßig hohen Ausgaben, I abgestattet werden soll. Die Reise nach dem Süden

«was bei den großen Werten, welche durch die Hände ist bei den für solche Ereignisse sehr empfänglichen Das Muß ist eine bittere Frucht, aber sie ist der Postbeamten ginge», eben nicht zu wünschen sei. Italienern mit großer Sympathie ausgenommen, und

heilsam; das sieht man nun am Gange unserer Nächst dem Postetat kam der Marineetat an die dem deutschen Herrscherpaare wird zweifellos ein

Parlamentsverhandlungen. Lange genug gingen die Reihe, der in diesem Jahre unter der herrschenden glänzender Empfang zuteil werden. Polittsche Be-

Debatten nach dem Stil desKommst du heut nicht, Geldknappheit in der Reichskasse und den drohenden deutung hat der Ausflug, der schon im vorigen

so kommst du morgen I", bis schließlich den Volks-1 Mehrausgaben in Folge der neuen Militärvorlage I Jahre bei Gelegenheit der Anwesenheit des Üalieni- vertretern die Erkenntnis faustdick aufging, daß man am meisten hat leiden müssen. Die Budgetkommission scheu Königspaares in Deutschland festgesetzt worden etwa Ostern übers Jahr mit dieser Session fettig I des Reichstages hat beiden einzelnen Neuforderungen list, natürlich in keiner Weise. Aus Friedrichsruhe werden würde, wenn keine Aendemng des einge- ganz gewaltige Abstttche gemacht, und der Reichs- kam die Meldung, daß Fürst Bismarck zeitweffe ge­schlagenen Tempo's beliebt werde. Da half es denn kanzler selbst, wie der Staatssekretär im Reichs- kränkelt hat, doch ist in letzter Zeit eine Besserung nicht, mau setzte sich in Trab, das preußische Abge- Mattneetat, Vizeadmiral Hollmann, bemühten sich eingetreten. Sehr bedenklich erkrantt war der greise ordnetenhaus gab ein gutes Beispiel, dem der Reichs- »ach Kräften, die Herren Geldbewilliger milder zu Generalfeldmarschall Graf Blumenthal, so daß man tag alsbald folgte. Und als man erst in der stimmen. Indessen alles Bitten half nichts, mit zeitweise schon das Schlimmste befürchtete. Er- Fixigkeit dttn war, erkannte man, daß es auch so Ausnahme eines kleinen Postens hat der Reichstag freulicherweise glaubt man jetzt die Hoffnung au recht gut ging und die Richtigkeit keinen Schaden alle von seiner Kommission gefaßten Beschlüsse, resp. Wiedergenesung aussprechen zu können darunter zu leiden haben würde. Das preußische die ausgestellten Abstttche bestätigt. Die Marine- Ein Ministerwechsel ist in Karlsruhe eingetteten, Parlament ist zuerst mit der Beratung des neuen Verwaltung wird sich also einzuttchten haben. Den der aber keine politische Bedeutung hat. Der bis- Budget zu Rande gekommen; zum Schluffe der zweiten Abschluß der Etatsberatung im Reichstage bildete der hettge Minister des Innern, Eisenlohr, ist an die Etatsberatung gab es noch einige lebhafte Ausein-1 Militäretat, der wohl ebenfalls nach den Kommisfions-1 Spitze des Kabinetts getreten. Bei der im Wahl- Mdersetzuugen beim Etat der Bergverwaltung, in beschlüssen durchgehen wird. Der Besuch der Reichs- kreise Liegnitz stattgehabten Reichstagsstichwahl ist der welchem die vorgeschlagene Einführung von Berg- tagsverhandlungen von Seiten der Mitglieder war an freisinnige Kandidat Jungfer mit einer Mehrheit von gewerbegettchten bei einem Teile der konservativen einzelnen Tagen schwächer, als schwach. Einmal war über 4000 Sttmmen definitiv gegen den antisemitischen Partei als eine nicht zeitgemäße Einrichtung kräftigen I von den fast vierhundert Volksverttetern kaum ein Kandidaten Hettwig gewählt worden. Gegenwärtig Widerstand fand, doch wurde schließlich die Forderung halbes Hundert anwesend, was alles Andere eher vollzieht sich auch in den einzelnen Teilen Deutsch- unverkürzt bewilligt. Die dritte Etatsberatung wurde bot, als einen imposanten Eindruck. I lands die Organisation des neuerttchteteu Bundes

kurz abgemacht; nur einige Seitenhiebe gab es noch Nach der bekannten Erklärung des Reichskanzlers, der deutschen Landwttte. Am stärksten ist die Be­in der einleitenden Erörterung und dann wurden die daß die verbündeten Regierungen vor allen Dingen I teiliguug in den östlichen und mittleren preußischen einzelnen Positionen rasch genehmigt. Der ganze lauf Durchberatung der neuen Militärvorlage und! Provinzen. Ablehnend haben sich mehrere sächsische Staatshaushalt des ersten deutschen Bundesstaates festen Beschlüssen bestehen, bevor sie sich weiter äußern landwirtschaftliche Vereine geäußert. Aus unseren ist so außerordentlich sparsam abgefaßt worden, daß könnten, ist nun in der Militärkommisfion des Reichs-l Kolonieen ist in der letzten Woche ein siegreiches Ge- keinerlei Aenderungen von Belang eingetreten find, tages mit einemmale ein Siebenmeilenstiefelschritt fecht gegen den Häuptling Masenta gemeldet worden Im Reichstage ging es besonders munter bei der I eingeschlagen worden. Die erste Lesung der Vorlage! Der zweite Panamaprozeß hat jetzt in Paris Beratung des PostetatS zu, btt welchem Henn von list beendet und gestern auch der Kardtnalpuntt der seinen Anfang vor dem Schwurgericht genommen Stephan zahlreiche Wünsche und Beschwerden vorge-1 ganzen Vorlage, der 8 2, abgelehnt worden. Die zweite Angeklagt sind bekanntlich der frühere Minister Baihaut tragen wurden. Die Wünsche bezogen fich auf Ver- Beratung soll noch vor Ostern, in acht Tagen etwa, und mehrere Abgeordnete und Charles von Lesseps'

billiguug postalischer Einttchtungen, Portoherab- stattfinden, worauf dem Plenum des Reichstages in der Lttter der Panamakompagnie, wegen Bestechung

setzungen rc., von welchen aber der Leiter der Reichs- den Osterferien der Bettcht zugehen wird. Es wird Der Präsident des Gerichtshofes bemüht fich nach

post nichts wissen wollte. Bei der schlechten Finanzlage wohl auch bei der zweiten Beratung in der Kom- Kräften, die Regierung in Schutz zu nehmen, aber

im Reiche soll die Post gute Überschüsse schaffen! Mission nichts herauskommen, so daß der Reichstag I Lesseps, der sich seiner Haut wehrt, weist schlagend und Herr von Stephan wies daher kurzer Hand die Freude haben wttd, ganz und gar von Neuem «nach, daß alle die hochstehenden Herren welche als alles zurück, was ihm geeignet erschien, eine Schmälerung I gu beginne«. erste republikanische Grüßen genannt wurden ihn

der Einnahmen herbeizuführen. Die Beschwerden Die fünfte Wiederkehr des Tages, an welchem moralisch gezwungen haben, Geld herauszurücken bezogen fich auf die Haltung der Postverwaltung der greise Kaiser Wilhelm I. das Zeitliche segnete, Der Skandal wird also nur noch größer und die gegenüber dem Verband der deutschen Postasfistenten, ist am Kaiserhofe in gewohnter Weise begangen und Dinge liegen einfach so, daß man dem in tausend welchem allerdings die besttmmevden postalischen Kreise auch das deutsche Volk hat dem guten alten Kaiser Aengsten befindlichen Administrator der Pauamage- »icht eben gewogen find. Die Spitzen der Postbe-1 eine herzliche Erinnerung gewidmet. Wie bekannt sellschaft eine Million nach der anderen abgepreßt Hörden mottvierten ihre Stellung, an welcher fiel geworden ist, haben der Kaiser und die Kaisettn be- hat. Dies Faktum wttd allerseits verstanden werden ftsthalten zu wollen erklärten, damit, daß der Ver- I schloffen, der silbernen Hochzttt des italienischen Königs- in Franttttch selbst, wie in Rußland; und vor dem band eine Lockerung der nötigen postalischen Disziplin I paares in Rom am 22. April beizuwohnen, bei «Eindruck dieser Skandale auf den Zaren haben die befürchten laffe, und ferner eine Verleitung der j welcher Gelegenheit dann auch dem Papste ein Besuch Franzosen die meiste Angst. Schon ist die Pariser

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(1391Nicht im Mindesten," sagte Eva.! $te Enttäuschung viel zu tief empfinden, ♦Vf !beleidigt zu finden."

Der Sieg der Liebe. «eben hinausging, ist ganz Politur und Firniß!!Hum! bewunderungswürdiges Gefühl, das Ihnen

Roma» von A vi BSttcheri l Aber kratzt man sie, so wird man schon auf das «Ehre macht. Bedauere sagen zu müssen, daß ich

(Nachdruck verboten) «Katzenfell kommen." «mit keinem von ihnen befreundet bin. Ich kenne

x (Fortsetzung.) ISie thun Adelheid unrecht," sagte Eva mitI sie zu gut. Alles Lächeln und Honigseim mir in's

innCr Aber jetzt werden wir von Ihnen sprechen Wie! Wärmeund werden die Erste sein, es einzuge-1 Besicht und sobald ich den Rücken gedreht, nennen gefällt es Ihnen, Herrin von Bärenfelde zu sttn?" «stehen, wenn Sie sie erst besser kennen." sie mich eine alte Katze. Thun Sie das nur nicht,

(159 fragte Frau von Raabe I -Mein Kind, ich werde sie nie besser fennen I me*n Kind."

------Ich denke, wenn ich auch nicht wollte, müßte I lernen, als ich sie jetzt schon kenne. Aber es gedNein, gewiß nicht," lachte Eva.

?9 e» mir gefallen," erwiderte Eva. «fällt mir, daß Sie für Ihre Freunde eintreten,INun, ich glaube nicht, daß Sie das thun

Das glaube ich auch. Aber Sie nehmen die wenn dieselben es auch nicht wert sind. Und nun, werden. Ja, Sie gefallen mir. Vermutlich, weil 3e' * Sache kaltblütig, das freut mich! Ich dachte, Sie wie steht es um Ihre Bekanntschaft? Haben Sie Sie hübsch sind, oder weil Sie eine angenehme würden großes Aufsehen davon machen! Ich sagte «schon viele Besuche gehabt? Kennen Sie Ihren! Stimme haben. Sie brauchen nicht rot zu werden.

aU1 bas auch allen. Ich dachte, Sie würden sich ein «nächsten Nachbar, Herrn von Dürrenstein?" «Sie werden noch viele Komplimente hören und von

L... ./....M ~-"..."-'..11 , -Ja, er war gleich am ersten Tage hier, beilanderen Leuten, als von einer alten Frau. Sind mehmen. Darin habe ich mich jedoch getauscht Imeinem Empfange," sagte Eva leicht errötend. «Sie verlobt?"

' " I -Hum!" grunzte die alte Dame, sie forschendVerlobt? Nein, Frau Baronin."

... , .... ., ..... ... ... . '> »Ah! Oh! Ganz recht! Nun, was haltenIRecht so, das freut mich," antwottete die alte

2pn Anderen hören! Ich war indeß eine alte | Sie von ihm?" iDame.Hat noch lange Zett Ich fürchtete schon,

Eva lächelte- « Sie hätten in der Pension ein zartes Verhältnis

Ich habe nicht genugsam über ihn nachgedacht, I angeknüpft. Hum! Die Freier werden sich bald lirir darum doch nicht böse?" Ium mir ein Urteil über ihn bilden zu können,Igenug ttnstellen. Seien Sie vorfichttg, Kind."

9f_Nicht im Mindesten," sagte Eva-Ich kann I gnädigste Frau " IDas werde ich," sagte Eva lachend.

, um mich! Die alte Dame lachte. I Frau von Raabe lachte auch, zum erstenmale;

I -Es ist ein angenehmer Mann, nicht wahr?les war ein kurzes Lachen, das einem Bellen nicht

* Die alte Dame kicherte. «Spricht so hübsch und hat so schöne Manieren, he? unähnlich war.

1 -Gut, sehr gut!" rief sie.Geschah mir recht. Sie find natürlich zu jung, um das schätzen zu .Sie passen zu mir, mein Kind, das muß ich ytull ist nicht viel von einem PenfionSdämchen an können, aber alten Damen gefallt es. Er »st der gestehen," sagte sie.Seien Sie ja kühl und ver- von meine Liebe. Ich muß das doch der Wacker- einzige Mann, ben ich kenne der eine anständige lierm Sie nicht den Kopf. Ein junges Ding, wie " '*art erzählen." ,, Verbeugung machen und Ihnen den Shawl mtt Sie, die Herttn von Bärenfelde! Sie müssen mich

Wie heißen Sie? Wenn wir Freundmnen seml Anstand umhangen kann. Also er war hier?" bald in Milkersdorf besuchen. Warten Sie nidjt , Tvi: sollen, kann ich Sie nicht Fräulein von Bärenfeld! Sie sah Eva dabei so durchdringend an, daß lauf eine Einladung, sondern kommen Sie bald, recht »ennen, da muß ich den Mund zu voll nehmen und «diese rot wurde. l bald. Jetzt muß ich aber gehen," dabei erhob sie

ks ist zu viel für ttne alte Frau mit einer Doppel-1Er ist nicht so dumm, wie er ausfieht, mein I fich rasch.

reihe falscher Zähne." . «Kind. Suchen Sie ihn sich zum Freunde zu machen." l Eva begleitete sie bis zur Thür, aber die

Eva." '*> , u I , .34 hoffe, mit allen meinen Nachbarn mich zu l alte Dame schien fich noch nicht von ihr kennen

Eva! hum! hübsch! Run, da» Mädchen, ba«|6efrexnben," sagte Eva ruhig. lzu fönnen.