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weise auf Uebertreibung beruht zu haben, da um drei Tage neuerer Brief das Befinden Herrn v. Wißmann als befriedigend darstellt. Abgang dieses Briefes befand sich Wißmann

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DerReichsanzeiger" veröffentlicht einen Erlaß des preußischen Kultusministers, in welchem sich der­selbe gegen eine fünfwöchige Dauer der Sommerferien bei den Volksschulen ausspricht. Nur für die Stadt Berlin und die Provinz Brandenburg sollen Aus­nahmen bestehen bleiben. Die gegenwärtige Stärke der Reichstagsfraktionen ist folgende: Konservative 66, Freikonservative 18, Zentrum 107, Polen 16, Nationalliberale 42, Freisinnige 66, Volkspartei 10, Sozialdemokraten 36, bei keiner Fraktion 31 Mitglieder. 6 Mandate sind vakant. Eine Meldung derFrkf. Oderztg.", die ernst­liche Befürchtungen über das Befinden des Majors v. Wißmann hervorgerufen hatte, scheint glücklicher-

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Schwiegermutter eine Angehörige der Familie dieses Namens. Man sieht hieraus, mit welcher Leicht­fertigkeit oft dergleichen Artikel geschrieben werden. Den Schluß des Abends bildete die Vorlage einer Abbildung des Epitaphs von Ulrich von Hutten, welches einst auf deffen Grabstätte auf der Insel Ufnan sich befand durch den Vorsitzenden. Dieser war auch in der Lage, das Originaldiplom, wodurch Ulrich von Hutten vom Kaiser Maximilian zum ge- kröntenDichter ernaunt wird sowie einen Deutschen Originalbrief Huttens den Versammelten vorznlegen.

Marvnrg, 1. März. (Letztes Abonne­ments-Konzert.) Am nächsten Frestag, den 3. März, findet das 10. und letzte Abonnements-Konzert der Jägerkapelle im Saalbau statt.

Marburg, 1. März. (Schulferien.) Der Unterrichts-Minister war im August vorigen Jahres durch eine an die Königlichen Provinzial-Schulkollegie» gerichtete Verfügung der Frage einer Verlegung der großen Sommerferien an den höheren Lehranstalten näher getreten. Die auf diese Verfügung hin einge­gangenen Berichte sowie zahlreiche Kundgebungen von Körperschaften, Verbänden, Privaten und Presse find nun im Kultus-Ministerium geprüft und auf Grund des Ergebniffes dieser Prüfung hat der Kultus- Minister unter dem 17. Februar verfügt, daß die Frage, ob im Schuljahre 1893/94 die großen Ferien versuchsweise in allen Provinzen diejenige Lage und Dauer erhalten sollen, wie es in der Rheinprovinz nach altem Herkommen üblich ist mit Beginn um Mitte August uud einer Dauer von fünf Wochen verneinend beantwortet werden muß. Die Aeußerungen zur Sache haben es außer Zweifel gestellt, daß die Ausführung des Versuches nur vereinzelt gewünscht und daß in den Provinzen, in welchen man die großen Ferien im Juli beginnen zu kaffen gewöhnt ist, fast durchweg und von den verschiedensten Stand­punkten aus auf den Fortbestand der bisherigen Ein­richtung der Hauptferien großer Wert gelegt wird. Die Provtnzial-Schulkollegien sind daher ermächttgt worden, mit Anberaumung und Veröffentlichung der Ferienordnung für 1893/94 in gewohnter Weise vorzugehen. Nur das Provinzial-Schulkollegium der Provinz Brandenburg ist veranlaßt worden, den Schulschluß in diesem Jahre erst Freitag, den 14. Juli, stattfinden zu laffen, worauf der WiederanfMg des Unterrichts am Dienstag der fünften und für Berlin der sechsten Woche darauf, also Dienstag am 15., für Berlin am 22. August stattzufiuden hat, und bis auf weiteres, unter entsprechender Hinaus­schiebung der Michaelisferien, den 15. Juli als

Hessen-Nassau.

Marbnrg, 1. März. (Hessischer Geschichts­verein.) In der gestrigen Sitzung des Hesfischen Gcschichtsvereins behandelte Herr Dr. Friedr. Küch in einem längeren Vortrage die Gründung der Hessischen Städte. Der Vortrag enthielt nament­lich die Ergebnisse umfassender urkundlicher Arbeiten über die Hessische Städtegeschichte überhaupt, ver­breitete sich natürlich nur über einen Teil dieses bisher noch nicht ausführlich und quellenmäßig be­handelten Themas. Die Ergebnisse waren durchaus neue und überraschende. Wir müßten, wollten wir unsere Leser mit den von Herrn Dr. Küch gewonnenen Resultaten bekannt machen, eigentlich dessen Vortrag wörtlich wicdergeben. Da dies aber aus verschiedenen Gründen leider nicht möglich ist, so müssen wir uns darauf beschränken, ganz kurz den Gang des Vor­trages zu bringen. Herr Dr. Küch ging von der Entstehungswetse der ältesten hesfischen Städte Hers- feld, Fulda und Fritzlar, bei denen ein allmähliches Heranwachsen zu städtischen Gemeinwesen sich beobachten lasse, aus und behandelte dann die Gründungs­geschichte der hessischen Fürstenstädte. Als Ursache sei neben der allgemeinen durch die veränderten Handels- Verhältnisse im 12. Jahrh., den weit vorgeschrittenen Ausbau des Landes gegebenen Vorbedingungen vor allem die militärisch-politische Absichten der thüringischen Landgrafen anzusehen, die in ihrem außerordentlich zersplitterten Gebiet feste Stützpunkte für den Ärieg vor allem mit dem mächtigen Erzbistum Mainz suchten. Bei der Auswahl des Platzes seien »eben den rein strategischen Gründen das Vorhandensein von Burgen, Zollstätten, Märkten, der Zug der Haudels- und Kriegrstraßen maßgebend gewesen. Die weiteren Ausführungen behandelten die äußere Anlage der Städte, die Zusammensiedelung auS verschiedenen Dörfern, die Teilnahme der Klöster an den Städte­gründungen und schließlich die innere Einrichtung, die Entwicklung der verschiedenen Formen der Verfassung aus den alten Verhältnissen, aus der ländlichen Ge­richts-, Gemeinde-, Markt- und Parrochialverfaffung. Es folgten einige Berichtigungen der Angaben eines Aufsatzes in denHessischen Blättern" über die Eltern Blüchers durch Herrn Oberst Nebelthau. Dieser konnte aus den Akten feststellen, daß Blüchers Vater nie in Marburg garnisouierte, sondern daß sein Regiment stets im Schaumburgischen lag. Ebenso­wenig konnte dieser wegen eines Duells von Marburg desertieren. Seine Frau war eine geborene von Zülow, nicht eine von Both; vielmehr war seine

Deutsches Reich.

W. Merlin, 1. März. Unser Kaiser begab sich am Dienstag Morgen nach Clausdorf und nahm daselbst eine vom Eisenbahnregiment erbaute Feld- effenbahnbrücke eingehend in Augenschein. Mittags kehrte der Kaffer nach Berlin zurück und entsprach einer Einladung des Offizierkasinos des Eisenbahn­regiments Nr. 2 zur Tafel nach dem Kasino. Nach­mittags besuchten die Kaiserlichen Majestäten den Lazar zum Besten des Kindergartens auf Helgoland in den Sälen der Kriegsakademie. Am Donnerstag findet bei den kaiserlichen Majestäten das sog. Bot- fchafterdiner statt. Der Kaiser und die Kai­serin werden am 10. März der Einweihung der neuen Nazarethkirche in Berlin beiwohnen. Der Großherzog von Toskana trifft am Freitag in Berlin ein und wird im dortigen Schlosse mr einige Tage Wohnung nehmen. Der Kaiser wird dem Diner, das der Brandenburgische Pro- vinziallandtag im Kaiserhofe in Berlin all­jährlich veranstaltet, diesmal nicht beiwohnen. 8m Abend des 26. Februar ist nach längerer Krank- heü der Ministerialdirektor a. D. Lodemann (Vater des ftüheren Landrates im Kreise Marburg und jetzigen vortragenden Rates im Ministerium des Innern, Herrn Geh. Ober-Reg.-Rat Lodemann) seinen Leiden erlegen. Im hannoverschen Staatsdienste be­gann er seine Laufbahn und war längere Zeit bet der Polizeidirektion in Hannover beschäftigt; bald »ach der Einverleibung von Hannover wurde er der Regierung in Arnsberg überwiesen. Im Jahre 1881 wurde Lodemann zum Oberregierungsrat in Marien­werder, 1883 zum Regierungs - Vizepräsidenten in Schleswig, 1886 zum Regierungspräsidenten in Lüne­burg ernannt, 1890 als Ministerialdirektor in das Ministerium deS Innern berufen. Ein Herzleiden nötigte ihn, um feinen Abschied nachzusuchen; Ende Juli v. I. ist er aus dem Staatsdienste geschieden, in welchem er Hervorragendes geleistet hat. Zum Handelsvertrag von Rußland warvoneinem Berliner Blatt unter Angabe von Einzelheiten mit- geieilt worden, daß die Verhandlungen dem Abschlüsse nahe find und der Vertrag eine sehr gute Aufnahme beim Zaren gefunden habe. Dieses ist unzutreffend; denn bisher find die deutschen Forderungen noch gar nicht aus Berlin abgegangen und dem russischen Kaiser also auch noch gar nicht bekannt. Die Zahl der dem Reichstag zugegangeuen Petitionen zu Gunsten der Militärvorlage hat sich in den letzten Tagen wieder ganz erheblich vermehrt.

Der Sieg der Kirbe.

Roman von I. v. Böttcheii

(Nachdruck verboten.) (Forffetzung.)

Dürrensteins Lippen preßten sich zusammen und mit einem munteren Lachen gab er den Ponnies einen Hieb, welcher zwar wie spielend aussah, jedoch Msch und scharf traf.

Anfänglich hatte Eva das, was vorging, nicht recht begriffen, jetzt aber, als sie an den Bäumen vorüberrasten und der Wagen hin und her schwankte, die Räder vom Buschwerk gefaßt wurden oder gegen eine Erhöhung anschlugen, als die Luft wie ein eisiger Wind über ihre Wangen strich, wurde chr dar Gefahrvolle der Situation klar.

Sie schrie nicht, noch griff sie nach den Zügeln, sondern sie lehnte sich angstvoll zurück, die Hände in dem Schoß gefaltet und mit entsetzten Blicken vor sich starrend.

Aengstigm Sie sich nicht," murmelte Dürrenstein stoischen den Zähnen.Ich werde die Pferde gleich stun Stehen bringen. Bitte, seien Sie unbesorgt."

Sein Gesicht war blaß wie der Tod.

Vor timen sah Eva mit Entsetzen bett Rand eines Wäldchens. Wenn die Ponnies denselben in ihrem wilden Jagen erreichten, wußte sie, daß der Wagen an den Bäumen in Stücke zerschellen mußte. Wich Baron Günther sah es zähneknirschend, aber seine Hände zitterten und er hätte eben so gut die Zügel können fahren laffen. Näher und näher «men sie der Baumreihe, welche sich drohend vor tyien erhob.

Eva erhob flehend die Hände zum Himmel, J&er die Worte, welche ihren bebenden Lippen ent- Men, waren:

Walter, Walter !"

Dürrenstein hörte sie und eine rasende Wut flammte in seinem Herzen aus. Er wendete sich nach ihr um, als wolle er zu ihr sprechen; allein sie hatte sich auf den Boden des Wagens geworfen und bedeckte ihr Gesicht mit den Händen. Und näher kamen sie, immer näher. Der elfte Stamm war dicht vor ihnen. Der nächste Augenblick brachte unvermeidliches Verderben, aber noch ehe dieser Augenblick gekommen, sprang ein Mann aus der Baumgruppe hervor und stürzte sich sofort auf die Ponnies.

Ein Ruck, eine wilde Verwirrung, die Pferde bäumten sich, vor Schreck und Wut schnaubend und dann stand der Wagen still.

Eva erhob sich; der erste Gegenstand, welchen sie erblickte, war Adalbert Waller, welcher, am Boden liegend, die Zügel dicht am Gebiß fest gefaßt hielt. Die Adern an seiner Stirn, von welcher das Blut in einem schmalen Streifen herabfloß, waren dick geschwollen. Im nächsten Moment stand er wieder gerade und hoch aufgerichtet da, das Gesicht Dürrenstein zugewendet, mit einem Ausdruck, dm sie nie vergessen sollte.

Sie stieg aus und schwankte auf ihn zu, die Augen auf sein blutendes Gesicht gerichtet.

Sind Sie verletzt?" fragte Walter angstvoll.

Nein, nein," erwiderte sie ungeduldig,aber Sie sehen Sie," dabei deutete sie auf sein Gesicht. ,

Er ist nichts, gar nichts, gnädige» Fräulein," entgegnete er, mit der Hand über seine Stirn fahrend und dieselbe blutbefleckt zurückziehmv. Allein noch ehe ein anderes Wort gesagt werden konnte, stand Baron Günther, blaß vor Schreck und Wut, neben ihm.

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noch drei Tagemärsche vom Nyanza entfernt. Auch von Dr. Peters liegen günstige Nachrichten vor; er ist fieberfrei, die Genesung verläuft normal und die Aerzte hoffen, daß der gebrochene Knochen wieder vollständig zusammenheilen wird. Es ist bereits wiederholt nachgewiesen worden, daß die Arbeitslöhne in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind. Diese Nachweise aber beschränkten sich meist auf einzelne Berufsklassen und wurden mehr oder wenigertendenziös gefärbt", be­stritten. Nun liegt aber ein doch wohl unanfechtbarer Nachweis über diese Sache in den Rechnungen der Bemssgeuossenschaften für die Unfallversicherung vor. Wären diese Angaben falsch, so hätten die Arbeiter deshalb schon längst Protest erhoben. Nach diesen Angaben aber betrug der durchschnittliche Jahreslohn für diejenigen Arbeiter, die unfallversicherungspflichtig sind, im Jahre 1886 nur 732.15 Mk. Er stieg im Jahre 1887 auf 748.80 Mk., im Jahre 1888 auf 774 Mk., im Jahre 1889 auf 789.75 Mk., im Jahre 1890 auf 825.13 Mk. und im Jahre 1891 auf 848.71 Mark. Diese Steigerung betrug nach Prozenten des Arbeitslohnes berechnet in den erwähnten Jahren 2,35,78,9-12,715,8°/0 gegenüber dem Arbeitslohn des Jahres 1886 hat sich also bis 1891 in nur fünf Jahren! der Arbeitslohn um mehr als 15 Prozent erhöht und er ist in der Folge auch noch weiter gestiegen.

Liegnih, 1. Febr. Der Abg. Ahlwardt hat hier wiederholt unter großem Volkszulauf gesprochen. Die Sozialdemokraten haben ihren Wählern anheim­gegeben, sich entweder der Wahl zu enthalten oder für den freisinnigen Kandidaten zu stimmen.

Kerl, das ist Deine Schuld! stieß Dürren­stein hervor.

Der junge Mann sah ihn schweigend an, aber der Hohn und die Verachtung, welche sich in seinem Blick aussprachen, machten Eva zurückweichen.

Wie konnten Sie das Leben der Baroneß der Tücke dieser Bestien aussetzen?" fragte Dürrenstein Adalbert Walter.

Aber es kam keine Antwort.

Baroneß, wenn Sie meinen Rat annehmen wollen," sagte Günther, seine funkelnden, harten Augen noch immer auf Wafters schönes, blutiges Gesicht geheftet,so jagen Sie diesen Landstreicher aus Ihrem Dienst und das sofort. Ich sagte Ihnen, daß er verwegen sei; aber er ist mehr als das. Bitte, lassen Sie sich warnen und entlassen Sie ihn aus Ihrem Dienste."

Erst jetzt sprach der Andere.

Und wenn Sie meinen Rat annehmen, gnä­diges Fräulein," sagte er mit gemäßigter, klarer Stimme,wenn Sie meinen Rat annehmen wollen, so werden Sie Ihr Leben niemals den Händen eines Feiglings anvertrauen, der weder das Geschick noch den Mut hat, ein Paar harmlose Ponnies zu regieren."

Es war eine bittere Entgegnung, noch bitterer gemacht durch die kalte Ueberlegenhett, mit welcher ie ausgesprochen wurde und durch den Blick, welcher ie begleitete.

Verwegener!" zischte Dürrenstein.Fort aus meinen Augen oder" er ergriff die Peitsche und erhob sie.

Der Bedrohte hätte ausweichen können, aber mnn hätte er die Ponnies loslassen müssen und das wollte er nicht. Nieder fiel die Peitschenschnur und wickette sich um den zur Abwehr erhobenen

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Marburg,

Donnerstag, 2. März 1893.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Soun- und Feiertagen.Quartal-AbonnemeMS-Preis bei der Erpe- dttion 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen mr die Zelle Lb Pfg.

Arm; aber das Ende derselben ließ eine rote Linie auf dem bereit» blutenden Gesicht zurück. Mit einem Schrei de» Entsetzens warf sich Eva vor den beschimpften Mann.

O, o, der Schande I" rief sie, ihr Gesicht mtt den Händen bedeckend.

Baron Günther stand einen Augenblick bestürzt über das, was er gethan, nicht über die Ungerech­tigkeit seiner Handlung, sondern über ben Einbruch welchen bieselbe auf Eva machen mußte, ba.

Verzeihung, Verzeihung, Baroneß," sagte er barauf.Der Mensch reizte mich auf'S Aeußerste. Er hat nur erhalten, was er vcrbient! Er hat Sie beinahe um bas Leben gebracht unb beleidigte

»Sie beleidigten ihn zuerst," stieß Eva hervor. Bitte, gehen Sie!"

Ich soll Sie mit ihm allein lassen?" bat Dürrenstein, blaß und zitternd und seine Lippen zusammenpressend.

Ja ja," sagte sie, nach Atem ringend,Sie er verlassen Sie mich Beide, aber auf verschie­denen Wegen. O, es ist unerhört, unerhört!"

Ich gehe," sagte der Baron.Das Wenigste, was ich thun kann, nachdem ich mich in Ihrer Gegenwart von meiner Heftigkeit habe hinreißen lassen, ist, Ihrem geringsten Wunsche zu gehorchen. Ich gehe. Aber bitte, Baroneß, bitte, feien Sie nachsichtig gegen mich. Die Frechheit jenes Burschen überstieg alle» Maß! Kein Sterblicher hätte fie ertragen"

Gehen Sie!" sagte sie, nach dem Parke deutend.

Er fenfte ben Kopf, nahm seinen Hut ab und wollte gehen, blieb jedoch nochmal» stehen.

Darf ich Sie nicht nach dem Hause begleiten und um Ihre Verzeihung flehen? Ich bin schwer

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg «nd Kirchhain.

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Anzeigen nimmt entgegen die Expeoiiion dieses Blatte», sowie die Annoncen-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M., Caflel, Magdeburg und Wim; Rudolf XXVIII. fYttDTfl. Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Ufo

Daube u. Co. in Frankfurt a. M>, Berlin, Hannover, Pari».