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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für -ie Kreise Marburg und Kirchhain.
8' '»(Ufttoa «4 Jllustrirtes Sonntagsblatt. Redaktion und Expeditü,»^ Markts Marburg.
Jto 48.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Soun- und Feiertagen.—Ouartal-AbonnementS-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämter» 2 Mk. 25 Pfg. (exll. Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen mr die Zeile 26 Pfg.
Marburg,
Sonnabend, 25. Februar 1893.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in vvntn , Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. StttnTQ Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. “
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Beilin, Hannover, Paris.
Neubestellungen auf die „Ober- hessische Zeitung" für den Monat März werben von allen Postanstalten, den Landbriefträgern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial - Expeditionen in Kirchhain, Neustadt, Wetter und Gladenbach entgegengenommen. Neuzugehende Abonnenten erhalten die „Oberh. Ztg." bis zum 1. März unentgeltlich.
Die Exped. der „Oberheff. Ztg."
Latifundien
nannte man früher eigentlich nur die ungeheuren römischen Landgüter zu Sulla's Zett. Neuerdings wird diese Bezeichnung auch auf solche Besitzungen der Gegenwart angewendet, die in einem Lande dergestalt vorherrschen, daß für einen selbständigen mittleren Bauernstand kein Raum mehr übrig bleibt. Solche Verhältnisse bestanden eben in Rom und bestehen heute in England und Schottland, wo der Freihandel die Landwirtschaft verwüstet hat. Die Deutschfreisinnigen wenden die Bezeichnung Latifundien auch auf die größeren Landsitze in Deutschland an, wie man aber sieht zu Unrecht und in durchaus tendenziöser Absicht. Es war darum in hohem Grade verdienstlich, daß der Abgeordnete Graf von Kanitz in einer der letzten Reichstagssitzungen den Begriff „Latifundien" vollkommen klar gestellt hat. Professor Mommsen — so äußerte der genannte Redner — hat tn seinem klassischen Werke, in der römischen Geschichte klar und scharf den Beweis geführt, daß das römische Reich zu Grunde gegangen ist, weil die römische Landwirtschaft zu Grunde ging. Und er hat hinzugefügt : Dieser Zusammenbruch des römischen Grundbesitzes wäre zu vermeiden gewesen, wenn man sich in Rom zur Einführung von Getreidezöllen gegenüber den billiger produzierenden Ländern Sizilien und Nordafrika entschlossen hätte. DaS sagt Professor Mommsen. Nun ist allerdings richUg „Latifundia perdidere urbem Rom am“ (Die Latifundien haben das römische Reich zu Grunde gerichtet); aber, meine Herren, wenn Sie sich unter den damaligen römischen Laftfundien-Besttzern etwa Leute von dem Schlage unserer vermaledeiten Großgrundbesitzer denken, dann irren Sie sich ganz beträchtlich. Wir Großgrundbesitzer lassen uns mit den römischen Latifuudien- Besitzern in keiner Weise vergleichen. Wir leben seit Jahrhunderten auf unseren Schollen einträchtig
Der Sieg -er Liebe.
Roman von I. v. B ö t t ch en
(Nachdruck verboten.!
(Fortsetzung.)
„Ein kleines, unbedeutendes Mädchen erbt die größte Besitzung in der Provinz,' sagte Sander achselzuckend. „Das schlägt ja allein — allem Anstande in das Gesicht."
Dürrenstein saß schweigend und unergründlich da wie die Sphinx.
„Wie ich höre, soll sie kaum der Schule entwachsen sein."
Der Baron neigte den Kopf.
Einen Augenblick herrschte Stille, dann fuhr Sander wie von einem plötzlichen Gedanken ergriffen auf. Er flüsterte hinter seiner Hand und sah spähend durch das Halbdunkel nach dem bleichen Gesicht ihm gegenüber.
„Die junge Dame ist unermeßlich reich, Herr Baron."
„Ja"
„Und, wie man sagt, von sellener Schönheft." „Allerdings," bestätigte Dürrenstein.
Sander beugte sich bescheiden vor.
„Man könnte einen guten Fang machen, Herr Baron"
„Ja," kam es von den schmalen Sippen-
Der Andere hüstelte abermals.
„Das Vermögen der Bärenfelds würde Ihnen wieder aufhelfen."
Der Baron nickte und Sander beugte sich noch weiter vor, indem er seine Stimme zum Flüsterton herabdämpste. „Es giebt einen Ausweg," sagte er, „heiraten Sie die Baroneß."
Dürrenstein sah ihn mit einem Lächeln an, das fast fteundlich genannt werden konnte.
mit und neben den Bauern zusammen, wir helfen und unterstützen uns gegenseitig, wir ringen und arbeiten gemeinschaftlich mit vereinten Kräften, um uns über Wasser zu erhalten. Mit den römischen Latifundien war das eine andere Sache. Als der römische Bauer sich durch den Import des billigen fremden Getreides außer Stand gesetzt sah, sich auf seiner Scholle zu behaupten, und weil er übermäßig durch Kriegsdienste in Anspruch genommen wurde, da mußte er das Land verlassen, das ihn nicht mehr nährte, und nun bemächtigte sich das mobile Kapital des verlassenen Grundbesitzes. Ja, der Herr Abg. Dr. Barth hat vor gar nicht langer Zeit einmal einen bezeichnenden Ausspruch gethau, indem er sagte: „Dem verschuldeten Grundbesitz ist nicht zu helfen, es müssen andere Männer an Stelle der heutigen Gmudbesitzer treten." Ich möchte wohl wissen, wie diese Männer aussehen werden. Das werden keine Bauern und keine Arbeiter sein, das wird auch nur das große Kapital fein. Nicht etwa Bauern werden die verlassenen Höfe erwerben, sondern das Kapital wird, wenn diese Entwertung eingetreten ist, sich aus Spekulation darauf werfen, diese Liegenschaften zu erwerben und sie im Großbetriebe zn bewirtschaften, das mobile Kapital, welches wir jetzt heranzüchten mit der Goldwährung und anderen Mitteln. Also die Latifundien-Besitzer des römischen Reichs waren ganz andere Besitzer als wir. An Stelle der blühenden Bauerndörfer in Latium, Kampanien und Etrurien entstanden damals die Ergastula, und als erst der Bauernsohn aus den römischen Legionen verschwunden war, da war auch die Kraft dieser Legionen gebrochen. Da mußte das römische Reich an das Ende seiner Dinge kommen. M. H., hüten wir uns doch, nicht in ähnliche Zustände zu verfallen. Wollen wir doch dafür sorgen, daß nicht ein küpftiger Geschichtsschreiber etwa sagt, wieMommsen: „Latifundia perdidere Imperium Germanum.“ (Die Latifundien haben das Deutsche Reich zu Grunde gerichtet.)
Deutsches Reich.
W. 5$ er Hm, 24. Febr. Am Donnerstag Vormittag arbeitete der Kaiser zunächst allein Kurz vor 11 Uhr begaben sich die kaiserlichen Majestäten nach dem Stettiner Bahnhofe, von wo aus die Abreise nach Neustrelitz erfolgte. Auf dem festlich geschmückten Bahnhofe daselbst wurden der Kaiser und die Kaiserin von dem großherzoglichen Paare herzlich empfangen und sodann nach dem Schlosse geleitet. Nachmittags
4 Uhr erfolgte die Rückreise. Obgleich jeder offizielle Empfang verbeten war, wurden die Majestäten doch lebhaft empfangen. Im Schlöffe fand Familientafel statt. Der Besuch erfolgte in Erwiderung eines früheren Besuches, welchen die großherzoglichen Herrschaften in Berlin abgestattet hatten. — Zu Ehren des Reichskanzlers Grafen Caprivi findet am nächsten Sonnabend beim russischen Botschafter in Berlin Grafen Schuwalow ein größeres Diner statt, zu welchem zahlreiche Einladungen ergangen sind. 3m nächsten Monat wird der Kaiser bet dem Botschafter speisen. Der Reichskanzlers Graf Caprivi vollendet heute sein 62. Lebensjahr. Er ist geboren am 24. Februar 1831 tn Berlin. — Der Bundesrat des deutschen Reiches hielt Donnerstag in Berlin eine Plenarsitzung ab. Besondere Sachen lagen nicht vor. — Die Wahlprüfungskommission des Reichstages hat es auf einen Antrag hin abgelehnt, in eine neue Erörterung der für nngiltig erklärten Wahl des Abg. Möller einzutreten. — Der preußische „Staats- a n z e i g e r" veröffentlicht die Bedingungen, welche bei der Vergebung von Arbeiten und Lieferungen im Bereiche der Allgemeinen Bauverwaltung, der Staatseisenbahn- und Bergverwaltung zur Anwendung kommen. — Die preußische Bergverwaltung ist beauftragt, das Vorkommen von Gold auf der ganzen Erde, seine Produktionsverhältniffe und i Produktionsbedingungen zu studieren und genau zu j ermitteln, um so bestimmte und sichere Unterlagen für !die Beurteilung der wichtigen Frage zu gewinnen: ; ob und inwieweit angenommen werden darf, daß der ! Vorrat und die Produktion. von Gold den Bedarf | für industrielle und Münzzwecke deckt oder ob und in welchem Umfange es für den letzteren Zweck der ■ Heranziehung von Silber bedarf. — Auf die gestern :erwähnte Frage, welche die „Nordd. Allg. Ztg." an den Bund der Landwirte gerichtet hat: ob die deutsche Landwirtschaft denn im Stande sei, den Bedarf an NahrungsmÜteln im Lande zu decken? erwidert die „Krzztg.": „Die Antwort ist sehr einfach. So lange die Getreidepreise, wie in den 80er Jahren und auch gegenwärtig wieder, niedriger als in den früheren, zollfreien Jahrzehnten, und zwar so niedrig sind, daß ein großer Teil des Bodens nicht mehr znm Getreidebau herangezogen werde» kann, so lange wird eben das Defizit unseres eigenen Roggen- und Weizenbaues durch Zufuhr vom Auslande gedeckt werden müssen. Wir möchten aber umgekehrt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" fragen, ob sie hofft, die Unfähigkeit der heimischen
„Das beabsichtige ich auch," meinte er.
Sander sank in seinen Stuhl zurück, als habe der Baron ihm einen Stoß versetzt, während dieser ihn ruhig ansah.
„Siebeabsichtigen — sie — zu heiraten?" stieß Sander hervor.
Dürrenstein nickte.
„Sie scheinen mir wenig Arbeitskraft zuzutrauen, Herr," sagte er gedehnt. „Ihr Brief war so deutlich, daß ich es nicht für nötig gefunden hätte, Sie hierher zu berufen, um mir mündlich zu wiederholen, was Sie bereits geschrieben hatten."
„Dann aber — ja, warum haben Sie mich dann kommen laffen?" fragte Sander betroffen.
„Weil ich Geld brauche," erwiderte der Andere.
„Noch mehr Geld ?" erwiderte Jener mit grenzenlosem Erstaunen.
„Ja, und da ick die Sicherheit, welche ich zu bieten gedenke, dem Papier nicht anvertrauen wollte, ließ ich Sie kommen."
Sander starrte ihn sprachlos an.
„Ich brauche dreißigtausend Mark, Herr."
„ Dreißigtausend Mark?" murmelte dieser mechanisch.
„Nicht einen Deut weniger," wiederholte Dürrenstein bestimmt. Für diese Summe gebe ich Ihnen einen Schuldschein über fünfundvierzigtaufend Mark, zahlbar in sechs Monaten vom heutigem Datum."
„Fünfundvierzigtaufend Mark," murmelte Sander.
„Das find schöne Zinsen, welche selbst Sie ke- tiebigen müssen, wie ich glaube," meinte Dürren- iein mit leisem Spott ,
„Die Zinsen wären hoch genug, Herr Baron; aber die Sicherheit!" warf Jener unschlüssig ein.
Dürrenstein stand auf und zog die Fensterblende in die Höhe.
„Die Sicherheit ist dort." sagte er, mit dem Finger auf das Herrenhaus von Bärenfelde deutend, welches durch die Same schimmerte
Der Andere folgte mit blinzelnden Augen der Richtung.
„In sechs Monaten ist Bärenfelde mein," sagte Dürrenstein so gleichgiltig, als handele es sich um den Ankauf eines Pferdes. „Genügt Ihnen das?"
Sander sah ihn an, blickte in das blasse Gesicht und die kalten stahlgrauen Augen und schaute zu Boden.
„Sie sollen das Geld haben, Herr Baron," erwiderte er heiser. „Ich würbe es für keinen anderen Mann thun, ober beim Himmel, Herr, ich glaube, Sie werden durchführen, was Sie sich vorgenommen."
„Das glaube ich auch," meinte Dürrenstein und es lag etwas fo entsetzliches in dem Lächeln der dünnen Lippen und dem kalten Schimmer feiner Augen, daß selbst Sander schaudernd zurückwich.
4.
Während de» Frühstücks, roo Adelheid in ihrer leichten, offenen Weise dem greifen Rechtsgelehrten etwas vorplauderte, dachte Eva beständig an ihr Matter gegebenes Versprechen.
Sie dachte daran und schwieg; und doch wäre es so leicht gewesen, beiläufig zu bemerken, daß sie nach dem Frühstück mit dem jungen Mann einen Gang durch die Ställe zu machen beabsichtige. Doch als Adelheid sich plötzlich lebhaft zu ihr umwendend ausrief: „Was werden Sie diesen Morgen unternehmen, Eva?" errötete sie und antwortete zögernd und ausweichend: „Ich werde umherwandern und versuchen, mich zu vergewissern, daß ich nicht träume, sonbern noch ich selbst bin."
Adelheid lachte.
Landwirtschaft zur Deckung unseres Geireidebedarfs dadurch gehoben zu sehen, daß wir uns der Mittel berauben, ihr wenigsten in Notfällen Preise zu ficherrn, bei denen sie einigermaßen auf die Selbstkosten kommt." — Gegen die Einwanderung russischer Juden in Deutschland gedenkt, wie verlautet, die konservative Partei demnächst eine Interpellation im Reichstage einzubringen. — Das erste mittels des neuen Kabels von dem Gouverneur von Kamerun »ach Deutschland geschickte Telegramm war an den deutschen Kaiser gerichtet und überbrachte diesem eine Huldigung der dortigen deutschen Kolonie. Der Monarch antwortete sofort auf demselben Wege. — Neber die Vermehrung der Schutzttuppe für Deutsch-Süd- westafrika um 200 Mann, die inzwischen am 15. d. Mts. von Hamburg nach Walfischbai abgegangen sind, war bis zu ihrer Abfahrt an maßgebender Stelle jegliche Auskunft verweigert worden. Der Grund für diese Geheimhaltung war, wie der „Hamb. Korr." erfährt, der, daß man es vermieden wissen wollte, daß die Kunde von der beabsichttgten Verstärkung, die dazu dienen soll, einen entscheidenden Schlag gegen den berüchttgten Hottentottenhäuptling Hendrik Witboi zu führen, verfrüht nach dem Schutzgebiete gelange. Jetzt trifft mit dieser Kunde die Mannschaft selbst ein, und es wird somit Hendrik Witboi, der mit seinen bisherigen Feinden, den Hee« rero, Frieden und vielleicht auch ein Bündnis geschlossen hat, die Möglichkeit genommen, noch rechtzeitig die Hilfe seiner englischen Freunde jenseits des Oranjeflusses in Anspruch zu nehmen. Die Verhältnisse im Schutzgebiete lassen, nach den jüngsten Berichten, im Hinblick auf Ruhe tfUb Sicherheit Vieles zu wünschen übrig, und ein endliches energisches Eingreifen dringend notwendig erscheinen.
— Gegenüber den Gerüchten, wonach HandelSvertragsverhandlungen zwischen Deutschland und Nordamerika hn Zuge feien, darf darauf hingewiesen werden, daß der unterm 1. Mai 1828 zwischen Preußen und den Vereinigten Staaten geschlossene Handelsvertrag in vollem Umfange mit voller Wirkung auf das Deutsche Reich übertragen, auch die volle Rechtsbeständigkeit dieser Abmachungen vom Jahre 1828 vor ganz kurzer Zeit von beiden vertragschließenden Teilen ausdrücklich anerkannt worden ist. Insbesondere dürfte daran zu erinnern fein, daß aufgrund des mehrbesagten Vertrages im Wege des Notenaustausches zwischen dem Deutschen Reich und den Vereinigten Staaten von Amerika die diesseits anderen Staaten etngeräumten ermäßigten Zollsätze auch den Vereinigten Staaten zugestanden find, daß
„Daun werde ich Sie begleiten."
„Ich dachte, wenn keine wichtigeren Pflichten Sie in Anspruch nehmen, Fräulein Braun," meinte Frau Merlin in ihrer trockenen Weise, so würben Sie mir behilflich sein, bas Verzeichnis ber Haushälterin durchzusehen'
Abelheib schnitt ein etwas moquantes Gesicht unb sah Eva an, in ber Erwartung, sie werbe sagen: „£>, lassen Sie bas doch!" Aber zu ihrer lieber« raschnng schwieg Eva unb Adelheid antwortete daher sogleich mit dem liebenswürdigsten Lächeln:
„Gewiß, Frau Merlin, mit dem größten Ser« gnügen."
„Dann wollen wir sogleich daran gehen," sagte Fran Merlin, „die soforttge Erledigung unserer Pflichten erleichtert dieselben.".
Der Rechtsanwalt öffnete ihnen die Thür unb nahm, nachbem er biefelbe geschlossen hatte, mit einem eigentümlichen Lächeln seinen Platz am Tische wieber ein „Fräulein Braun ist Ihre Freunbin, Baroneß?" fragte er.
Eva sah ihn überrascht an.
„Ich kenne sie, so lange ich in ber Pension war."
„Ja, ja, bas weiß ich," sagte er. „Eine sehr anziehenbe junge Dame. Glauben Sie, baß sie ganz auftichtig ist?"
Eva errötete. „Abele Braun aufrichttg ?" wieber« hotte sie. „Nun gewiß! Warum fragen Sie bas?"
„D, nichts, nichts!* erwiberte er, mit ben Fingern auf bem Tifch trommelnd. „Sie ist eine Waise, nicht wahr?"
„Ja, wie ich," sagte Eva mit einem leisen Seufter.
„Sie ist eine sehr anziehenbe, junge Dame," wiederhotte er unwillkürlich. „Nun Baroneß, ich sehe zu meinem Bedauern, baß meine Zeit um ist.