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Schädigung unseres Gewerbes. Wir richten daher

r bu rz an den hohen Reichstag die dringende Bitte: Derselbe (6514Ib wolle weiter« Handelsverträgm, soweit sie eine

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Presse haben, die dies den Stadtbewohnern in richtiger Weise klar macht. Deshalb müssen wir den Bund gründen, der uns die notwendige Presse schafft. (Beifall.) Abg. Dr. v. Frege bezeichnete es als eine Ueber- hebung des Abg. Bamberger und der sozialdemo­kratisch« Abgeordnet«, daß diese sich als Vertreter der deutschen Landwirtschaft geberden. Der neuzube­gründende Bund solle keine Fraktionspolitik treiben, er müsse aber von dem Kandidaten, der io den Reichs­tag oder Landtag gewählt werden wolle und auf die Stimmen der Landwirte spekuliere, die strikte Beant­wortung verlangen, ob er eintreten wolle: 1. für die Wehrhastmachung des deutschen Vaterlandes, 2. für Ordnung und deutsche Sitte und 3. für gesetz­liche Maßregeln zum Schutze der deutschen Land­wirtschaft. Derjenige Kandidat, der das nicht rück­haltslos bejaht, könne nicht von den Landwirten ge­wählt werden. (Beifall.) Der Bund müsse ferner dafür wftken, daß die von ihm aufgestellten Kandi­daten allem Strebertum und aller Liebedienerei fern* stehen. Im übrigen kenne der deutsche Landwirt nur eine Politik, d. i. die Treue zu Kaiser und Reich. (Lebhafter Beifall.) Abg. Lutz (Bavem): Er be­wirtschafte ein kleines Gut und sei von den Klein­bauern seiner Heimat in den Reichstag gewählt. Er könne bekunden, daß seine Wähler den hier zu schaffenden Bund mit Freuden begrüßen. Frhr. v. Thüngen (Roßbach): Die süddeutschen Landwirte sind mit ihren norddeutschen Kollegen völlig einverstanden. Auch wir fühlen, daß es so nicht weiter gehen kann. Die Regierung sollte doch bedenken, daß, wenn wir von unserer Scholle getricbm werden, an unserer Stelle Rothschild und Bleichröder, Meyer und Kohn tret«. (Stürmischer Beifall.) Wir dürfen uns aber nicht mit Vorschlägen begnügen, sondem wir müßen bemüht sein, unseren Vorschlägen die nötige Geltung zu verschaffen. Dies kann aber nur geschehen, wenn wir geeignete Männer in den Reichstag und die Landtage «tsenden. Deshalb ist es erforderlich, daß wir mit d« Kleinbauer Hand in Hand gehen. (Stürmischer Beifall.) Wir find lange genug Amboß gewesen, auf dem die Regierung und die Parteien herumgehauen haben, wir wollen jetzt endlich auch einmal Hammer sein. (Stürmischer Beifall.) von Riepenhausen (Krangen): Wenn man erwägt, daß die Verschuldung des ländlichen Grundbesitzes in Deutschland vom Jahre 1891 zu 1892 um 200 Mill. Mark gestiegen ist, dann wird man einsehen, daß es hohe Zeit ist, daß die deutsch« Landwirte sich zu gemeinsamem energisch« Handeln auftaffen. (Beifall.) Graf Limburg-Stimm begrüßt schon deshalb dm

Herabsetzung der bestehenden Zölle enthalten, unbe­dingt seine Zustimmung versagen und auf eine Förderung auch der landwirtschaftlichen Ausfuhr Be­dacht nehmen, damit die deutsche Landwirtschaft blühen könne zum Segen des gesamten Vaterlandes."

Für den neugegründeten Bund der deutschen Landwirte wurde folgendes Programm aufgestellt: „Die deutsche Landwirtschaft ist das erste und be­deutendste Gewerbe, die festeste Stütze des Reiches und der Einzelstaaten. Dieselbe zu schützen und zu kräftigen ist unsere erste und ernsteste Aufgabe, weil durch das blühen und Gedeihen der Landwirtschaft die Wohlfahrt aller anderen Berufszweige gesichert ist. Wir fordern daher: 1. genügenden Zollschutz für die Erzeugnisse der Landwirtschaft und deren Nebengewerbe, 2. deshalb keinerlei Ermäßigung der bestehenden Zölle, keine Handelsverträge mit Rußland

und anderen Ländern, welche die Herabsetzung der deutschen landwirtschaftlichen Zölle zur Folge haben, und eine «tsprechende Regelung unseres Verhältnisses 8U_ Amerika, 3. Schonung der landwirtschaftlichen, besonders der bäuerlichen Nebengewerbe in steuerlicher Beziehung, 4. Absperrung der Vieheinfuhr aus seuchen­verdächtigen Ländern, 5. Einführung der Doppel­währung als wirksamsten Schutz gegen den Rückgang des Preises der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, 6. Gesetzlich geregelte Vertretung der Landwirtschaft durch Bildung von Landwirtschafskammern, 7. Ander- weite Regelung der Gesetzgebung über den Unter* stützungswohnsttz, die Freizügigkeit und den Kontratt- bruch der Arbeiter, 8. Revision der Arbeiterschutz­gesetzgebung, Beseitigung des Markenzwanges und Verbilligung der Verwaltung, 9. Schärfere staatliche Beaufsichtigung der Produktenbörse, um eine will­kürliche, Landwirtschaft und Konsum gleichmäßig schä­digende Preisbildung zu verhindern, 10. Ausbildung des privaten und öffentlichen Rechts, auch der Ver­schuldungsformen des Grundbesitzes und der Heim­stättengesetzgebung auf Grundlage des deutschen Rechts- bewußtseins, damit den Interessen von Grundbesitz und Landwirtschaft besser wie bisher genügt wird, 11. Möglichste Entlastung der ländlichen Organe der Selbstverwaltung".

Ueber den Gang der Verhandlungen bringen wir noch Folgendes: Der Landtagsabgeordnete und Vor­sitzende des Deutschen Banembundes Rittergutsbe­sitzer v. Plötz-Dölltngen eröffnete die Versammlung mit einem Hoch auf den Kaiser und die deutschen Bundesfürsten, welches von der Versammlung be­geistert ausgenommen wurde, welche auf dessen Vor­schlag folgendes Telegramm an Se. Majestät ab­sandte : „Sr. Majestät dem Kaiser Wilhelm. Berlin. Viele Tausende auf Tivoli versammelte Landwirte, Abgesandte aus allen deutschen Landen, entbieten Ew. Majestät unterthänigsten Gruß und die Versicherung unwandelbarer Treue, v. Plötz, Mitglied des Ab- georduetenhauses". Letzterer bemerkte alsdann: Der Idee, einen Bund der deutschen Landwirte zu gründen, hätten sich sofort viele Tausende von deutschen Land­wirten angeschloffen. Das beweise nicht blos diese Versammlung, sondem das bewiesen auch die ihm zugestellten Zustimmung? erklärungeu. Der neu zu begründende Bund wolle nur eine Politik betreiben, d. i. deutsche Wirtschaftspolitik. Fraftionspolitik solle dem Bunde fern liegen. Wir wollen Schutz der deutschen Industrie, Schutz der deutschen Land­wirtschaft wieder zur Wahrheit mach«. (Stürmischer Beifall, Hochrufe auf Fürst Bismarck.) Lassen wir

das Hoch, Fürst Bismarck weiß auch ohne Hoch, daß die deutsche Landwirtschaft wie ein Mann hinter ihm steht. (Stürmischer Beifall. Rufe: Adreffe senden!) Lassen Sie auch die Adresse sei«. Wir wollen hier ruhig und ohne Leidenschaft tagen. Je leidenschafts­loser die Debatte geführt wird, desto mehr werden wir erreichen. Die Hauptsache ist, daß wir mit Ein­stimmigkeit unsere Beschlüsse fassen. (Stürmischer Beifall.) Rittergutsbesitzer Rupprecht (Ransern): Das Jahr 1892 hat uns nach vielen Mißemt« einmal eine ziemlich gute Emte gebracht. Es war Aussicht vorhanden, daß die deutschen Landwirte wieder einmal ihre Lage verbeffern konnten. Aber da droht uns schon wieder der russische Handelsvertrag. Es wird gesagt: der Handelsvertrag kommt Deutschland zu Gute. Dieser Vertrag ist nur von Vorteil für die Pol«, Jud« und Sozialdemokrat«. (Beifall und Widerspruch. (Rufe: Falsch! Polen nicht! Zurück­nehmen I) Die Polen will ich ausnehmen, die Juden und Sozialdemokraten lasse ich aber steh«. Es ist viel von Demagogie gesprochen worden, ich und jedenfalls Sie Alle stehen fern von jedem Demagogen- tum. Die deutschen Landwfttr sind immer köntgs- treu gewesen. Allein wir sind genötigt, lebhafte Opposition zu machen, wenn man daran geht, mit den alten Traditionen zu brechen. Wir haben mit Freuden der sozialpolitischen Gesetzgebung zugestimmt; wir freuen uns, daß für die Zukunft unserer Arbeiter gesorgt ist, wir gönn« den Arbeite« auch die höheren Löhne. Allem es ist zu erwägen, daß so mancher Bauer höhere Löhne zahlt, als er Einnahmen hat. Die Landwirte wollen die Besserstellung ihrer Arbeiter, diese kann aber nur Hand in Hand gehen mit der Befferstellung der Landwirtschaft. Wenn erst die deutsche Landwirtschaft wieder blüht, dann werden auch Handel und Industrie wieder blüh«, denn dann wird das Volk wieder kaufkräftig werden. Deshalb ist es notwendig, daß wir Landwirte uns zusammen­schließen und ohne jede Fraktionspolittk für die Jn- tereffen der deutschen Landwirte eintreten. Ich ersuche Sie, der Bildung des Bundes der Deutschen Landwirte einstimmig zuzustimmm. (Beifall.) Ritter­gutsbesitzer v. Wangenheim kann dem Vorredner nur zustimmen. Der deutsche Bauer sei von Natur aus königstreu, aber er müsse Opposition machen, wenn man ihm seine Existenz untergrab« will. Es muffe zur allgemein« Kenntnis gelangen, daß, wenn es der d«tscheu Landwirtschaft schlecht gehe, auch den anderen Ständen nicht gut geh« könne. Daß dieser selbstverständliche Satz noch so wenig verstanden werde, verschulde der Umstand, daß wft keine eigene

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Der Bundestag der deutschen Landwirte.

Die am Sonnabend im Tivolisaale in Berlin stattgehabte Versammlung der deutschen Landwirte war dermaßen zahlreich besucht, daß zwei Versamm­lungen stattfinden mußten, da nicht alle Landwirte Zutritt erlangen konnten. Die Zahl der in beiden Versammlungen Anwesenden wird auf etwa 8000 geschätzt, doch dürsten an diesem Tage gegen 12000 Landwirte in Berlin gewesen sein. Es wurde ein Huldigungstelegramm an den Kaiser genehmigt und sodann folgender Beschluß gefaßt: „Die heute hier versammelten Vertreter der Landwirtschaft aus allen Teil« Deutschlands erklären: Wir verlangen, daß die Grundlagen, auf welchen die Stärke des Vater­landes beruht, unversehrt erhalten bleiben. Von diesem Verlang« beseelt und überzeugt, daß nach Außen nur eine starke Militärmacht uns den Frieden, dessen wft bedürfen, erhalten kann, find wir zu jedem Opfer bereit, welches hierfür verlangt wird. Wir find aber von der festen Ueberzeuguug durchdrungen, daß die dauernde und sicherste Grundlage für unseres Vaterlandes Größe und Macht in dem Gedeihen der Landwirtschaft beruht. Die Gesetzgebung der letzten Jahre verbunden mit den abgeschlossenen Handels­verträgen hat aber diese Grundlage so gewaltig er­schüttert, daß die Existenzfähigkeit der deutschen Land­wirtschaft gefährdet erscheint. Wir erkennen nament­lich in der drohenden Gewährung weiterer Einfuhr­vergünstigungen an das Ausland eine unerträgliche

2.

Vor der Glasthür des Salons blieb Eva einen Augmblick stehen, um sich zu sammeln und die Thränen

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„Darf ich um Ihren Namen bitten?" sagte Adalbert Walter in einem Tone tiefer Hochachtung, aber voll Würde und unterdrückter Bewegung.

„Mein Name ist Eva Bärenfeld," erwiderte sie, hocherrötend ihn ansehend.

Er schien nicht überrascht, er sah sie nur mit entzückten Blicken an, vor denen Eva die Augen niederschlug.

„Ich hätte es wissen können!" stieß er hervor, „ich hätte es wissen können!" Nach einer Pause fuhr er mit leiser, sehr ernster Stimme fort: „Baroneß, kein Diener wird Ihnen treuer dienen als ich, keiner. Bis zu meinem Tode werde ich nie vergessen, was ich Ihnen für die Worte: „Sie soll« bleiben," schulde!" „Gott segne und hehüte Sie, Baroneß!"

Als er dies sagte, bückte er sich nieder und ihr weißes Kleid erfassend, küßte er wiederholt den Saum desselben. Im nächsten Augenblick war er gegangen und Eva stand allein an den Baum gelehnt.

Sie wartete, bis der Schall seiner Schritte ver­hallt war, dann zuckte sie zusammen, bedeckte ihre Äugen mit den Händen und brach nach echter Frauen­art in ein stilles Weinen aus

Wenn Adelheid Braun sie jetzt gesehen hätte, würde sie ihr nicht mehr den Vorwurf der Kälte gemacht haben.

Das Eis war geschmohen, der Kuß, welchen der junge Walter aus ihr Kleid gepreßt hatte, schien ihre Lippen getroffen zu haben und brannte dort wie eine glühende Kohle

zu verwisch«, welche sie so unwillkürlich vergossen hatte.

Sie wußte, daß Adelheids scharfem Auge die Zeichen ihrer Erregung nicht entgehen würden und diese sie sofort nach der Ursache fragen würde und aus einem unerklärlichen Grunde wollte Eva es vermeiden, jener eigentümlichen Scene, deren Zeuge sie gewesen und ihre Begegnung mit dem jungen Manne Erwähnung zu thun. Sie schämte sich fast ihres Bestrebens, dieselben zu verheimlichen. Die Sache erschien ihr zu romantisch und sentimental und sie verabscheute Sentimentalität. Was war es auch so Besonderes? Sie war zufällig Zeugin eines Streites zwischen Baron Dürrenstein und einem Fremden gewesen und nach demselben hatte der Fremde sie gebeten, ihn in ihre Dienste zu nehmen. Das war ja so einfach.

„Ich bin übermüdet und aufgeregt," sagte sie, den matten Blick über den Rasenplatz schweif« lassend. „Welche Thörinnen wir Frauen doch sind. Wenn der Mensch nicht so schön gewesen wäre, würde ich mich nicht so albe« benommen haben. Jedenfalls werde ich Adelheid nichts sagen, denn ihre Neckereien würden kein Ende nehm«. Außer- )em habe ich vielleicht eine Dummheit begangen; der junge Mann kann ein schlimmer Geselle sein und Dürrenstein hat vielleicht gute Gründe, ihm zu raten, das Gut zu verlassen. Nun, ich habe eine Thor heil begangen und muß dafür aufkommen, d«n mein Wort werde ich nicht brechen."

Gleich darauf öffnete sie die Glasthür und wurde bei ihrem Eintritt durch einen Ausruf des Erstaunens von Adelheid begrüßt.

„Wo um des Himmels willen hab« Sie gesteckt, Eva? Wir begann« uns fchon zu beunruhigen, nicht wahr, Frau Merlin? Ich war schon im Be-

heute Abend noch sehen. Sie sehen so gut und Mündlich aus," sagte er aufatmend und Eva er­rötete, „würden Sie wohl ein gutes Wort für einen schwer bedrängten Menschen bei ihr einlegen?'

„Für Sie, nicht wahr?" sagte Eva scheinbar gelassen.

„Ja, für mich "

„Und was wünsch« Sie?'

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Jäft, ße 71. Serltu.

„Ich wünsche ihre Erlaubnis, hier in Bärenselde bleiben zu dürfen!" sagte er mit erzwungener Ruhe. „Ich will ihr Diener sein. Ich will alles thun. Ich bin hier gewesen seit — seit meiner Geburt," — seine Stimme wurde dumpf und klang tief schmerzlich. „Es giebt hier keinen Baum, kein Pferd, keinen Hund, den ich nicht kenne und liebte. Und man sagt mir, daß ich fort müsse, daß es hier ander» geworden!"

„Der alte Baron Bärenfeld kannte mich und er­laubte mir, hier zu leben, aber jetzt sagte mir der erste Diener, Herr Hartung, daß ich fort müsse und ich fühle, ich kann es nicht!'

Er sah sich mit einer verzweifelten Geberde um. „Ich habe keine Ansprüche an die Dame, Gott segne sie — nein, keine Ansprüche, ich verlange nur, ihr zu dien«. Ich flehe Sie an, mein Fräulein, sprechen Sie zu Gunst« meiner. Verzeihen Sie mein gestörtes Wesen, mein Ungestüm, aber es würde mir das Herz brechen, wenn ich fort müßte Bitte sprechen Sie für mich."

Die Stimme und das schöne Gesicht des Mannes rührten Evas Herz, die Farbe kam und wich aus ihr« Wang«.

„Wie ist Ihr Name?' fragte sie mit unsicherer Stimme

Er erhob die Augen zu den ihrig«.

„Adalbert Walter," sagte er leise.

„Ich werde ihn aber nicht vergessen," sagte Eva „und ich kann Ihnen im Namen der Baroneß die Verfiche«ng geben, daß Sie bleiben sollen.'

Seine Züge verklärten sich. ,

»Wie soll ich Ihnen danken!" rief er mit feucht- glänzenden Augen. „Sie wissen nicht, wie viel Sie mir gewähren." Er brach kurz ab. „Ich danke Ihnen, ich danke Jhmen."

Der Sieg der Liebe.

Roman von I. v. Böttcher-

> Nachdruck verboten-) (Fortsetzung-)

Der Fremde war ebenso überrascht wie Eva, bann zog er den Hut, murmelte etwas wie eine Entschuldigung, rief feinem Hunde, welcher schmeichelnd an Eva emporgesprungen war und wollte sich entfernen, als er plötzlich stehen blieb und während sein sonnen­verbranntes Gesicht errötete, mit leicht bebender Stimme sagte:

„Verzeihen Sie, mein Fräulein, sind Sie eine her Damen, welche heute mit der Herrin von Bären- felbe angekommen sind?"

Einer unwillkürlichen Eingebung folgenb, er* wibecte Eva: „Ja," anstatt zu sagen: „Ich selbst bin die Herrin"

„Ich dachte es mir,' sagte er, seinen Hut fester fassend, „ich — ich — nein, ich will es nicht sag«. Entschuldig« Sie, daß ich Sie angeredet habe. Guten Abend."

Eva sah ihn mit ernstem Blicke an.

„Was wünsch« Sie, mir zu jagen? fragte sie, „und warum scheuen Sie sich?"

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureanx von Haasensteiu u. Vogler in „

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. 5V(lt) tQ Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. v ’ D

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen nir die Zelle 25 Pfg. XntuxHuy, äi. yXVlULU lOüJ

■ L „Ich wollte Sie um eine Gefälligkeit ersuchen, reiche mein Fräulein," sagte er, während feine Stimme isfallei fester wurde und klar und wohlklingend klang. „Sie

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