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BerantwoMchrr Redakteur: Christoph RautenhauS in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21t
M 42.
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Sonnabend, 18. Februar 1893.
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler ht Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
XXVIII. Jahrg.
Eine große Versammlung zu Gunsten der Militärvorlage hat am Mittwoch Abend in Berlin stattgefunden. In derselben wurde folgende Resolution angenommen: .Die im Saale der Viktoria-Brauerei in großer Zahl versammelten verschiedenm Parteien angehörenden Bürger Berlins halten die Durchführung der im Reichstage etngebrachten Militärvorlage für eine politische Notwendigkeit und ersuchen den Reichstag auf das Dringendste, eine Verständigung mit den verbündeten Regierungen herbeizuführen. Das deutsche Volk ist opferwillig und leistungsfähig genug, die erhöhten Lasten zu tragen.
Aus den gehaltenen Reden ist folgendes hervor- zuheben. Der erste Redner, Prof. Delbrück, erklärte, daß Sparsamkeit am unrechten Platz immer recht schädlich gewesen sei; Deutschland sei volkswirtschaftlich stark genug, um die durch die Militärvorlage bedingten erhöhten Lasten zu tragen; dieselben seien auch gar nicht so hoch, wie von bestimmter Seite geflissentlich in die Welt hinetngerufen werde: nur 1 Vä Mk. pro Kopf der Bevölkerung seien mehr aufzubringen. Nunmehr nahm Generalleutnant v. Boguslawski das Wort. Er wies an der Hand eines reichen Zahlenmaterials nach, welche gewaltigen Fortschritte Frankreich seit 1871 in der Vermehrung seines Kriegsmaterials gemacht habe; es habe Deutschland überflügelt, obgleich seine Bevölkerungszahl viel geringer sei; mit Rußlands Armee könne die deutsche in numerischer Beziehung erst recht nicht konkurrieren; die Regierung habe mit der Einbringung der Mili- tärvorlage nur eine Pflicht erfüllt. Darauf erhielt Geh. Rat Prof. A. Wagner das Wort. Er erklärte zunächst, daß,' wenn hier und da gefragt werde, warum Deutschland allein von den Dreibundsmächten die erhöhten Lasten tragen solle, doch bedacht werden müsse, daß Oesterreich - Ungarn sowohl, als Italien viel ärmer als unser Vaterland seien. Freilich verkehrt wäre es, wenn man bei uns immer auf den weiteren Ausbau der indirekten Steuern bedacht sei, ohne stärkere Heranziehung der direkten Steuern gehe es nicht weiter, eine solche Resolution, wie das preu ßische Herrenhaus vor zwei Jahren gefaßt habe, daß nämlich Einnahmen von über 100000 Mk. nicht stärker als 4 Proz. zur Steuer herangezogen werden sollen, halte er für unklug und für nicht patriotisch. Die Opferwilligkeit, die Opferfreudigkeit fehle in Deutschland stellenweis bei den besitzenden Klassen noch sehr. Wir können uns nicht verhehlen, daß der Kampf, welchen Deutschland 1870/71 im Westen
Der Sieg -er Liebe.
Roman von I. v. Böttchen
§ Nachdruck verboten.) (Fortsetzung^)
König war ein tüchtiger Rechtsgelehrter und ein braver Mann, der sich nicht allein damit zufrieden gab, seine gesetzlichen Pflichten zu erfüllen.
Zuvörderst stand die Besitzerin so vielen Reichtums ganz allein in der Welt und konnte in jenem großen Hause nicht ohne Gesellschaft leben und so hatte er dafür Sorge getragen, eine ältere Anstands- dame in der Person der Frau Merlin für sie zu engagieren, allein er bedachte auch, daß Eva einer jüngeren Gefährtin bedürfen werde und überließ es ihr, sich unter ihren Mitschülerinnen eine solche zu wählen.
Adelheide Braun hatte Eva stets näher gestanden als die übrigen -y eine Waise, wie diese, war sie das vollkommene Gegenteil von Eva und vielleicht war dies der Grund, da Gegensätze sich stets anziehen, zu der zwischm beiden Mädchen bestehenden Freund- schaft.
.Wenn Adelheid kommen will, werde ich sie mitnehmen," sagte Eva und Adelheid war mit Freuden auf diesen Vorschlag eingegangen.
In einer Woche waren alle Vorbereitungen beendet und jetzt saß Eva am Fenster ihres Schloffes und schaute hinaus auf den Park, ihren Park, welcher im Abendsonnenschein glänzte. Sonderbar und un begreiflich! In die Neuheit des JntereffeS, welches ihre Umgebung ihr einflößte, mischte sich ein anderes Gefühl, eine Empfindung der Gnsamkest und Verlassenheit.
Sie hatten fich alle so gefreut, sie zu sehen. Die Gutsleute hatten ihr zugejubelt, die Dienstleute sie ehrfurchtsvoll begrüßt, der nächste Nachbar war er»
gefühlt habe, verschwindend klein gewesen sei gegen den, welchen es naturnotwendig im Osten zu führen habe. Für eine Nation, wie die deutsche, schicke es sich auch nicht, ängstlich danach zu sehen, ob der Zar einen Höflichkeitsbesuch erwidere obere nicht. Er hoffe zwar, daß Habsburg und Hohenzollern redlich zusammenhalten werden, weil sie gemeinsame Interessen gegen den östlichen Nachbar hätten; aber besser wäre es doch, wir wären allein stark genug.
Deutsches Reich.
W. Aertt«, 17. Febr. Unser Kaiser, welcher fich am Mittwoch Abend von Berlin nach Wilhelmshaven begeben hatte, ist am Donnerstag Morgen daselbst bei herrlichstem Wetter eingetroffen und wurde auf dem Bahnhof durch die Admiralität empfangen. Vom Bahnhofe begab sich der Kaiser durch die reich beflaggten Hauptstraßen nach dem Exerzierhaus der zweiten Matrosendivision, wo die Vereidigung erfolgte. Truppen bildeten Spalier, die Bevölkerung brachte dem Kaiser lebhafte Huldigungen dar. Die Rekrutenvereidigung nahm einen äußerst feierlichen Verlauf. Der Monarch hielt eine längere Ansprache. Kontreadmiral Oldekop brachte das Hoch auf den Kaiser aus. Um 11 Uhr besichtigte der Monarch auf dem Artilleriehof die neue 28 Zentimeter- Haubitze mit großem Interesse. Nachmittags sand Schiffsbesichttgung statt. Abends entsprachen der Kaiser und fein Bruder, Prinz Heinrich, einer Einladung des Vizeadmirals Valois zur Tafel. Heute, Freitag, gedenkt sich der Kaiser an Bord des Panzerschiffes „König Wilhelm" nach Helgoland zu begeben. — Die verwittwete Fürstin Katharina von Hohenzollern, deren Tod bereits mttgeteilt wurde, war am 19. Januar 1817 geboren und hat ein Alter von 76 Jahren erreicht. Sie war das älteste Mitglied des Gesamthauses Hohenzollern; an ihre Stelle tritt jetzt die Prinzessin Fredertke von Hohenzollern, die hinterlassene Gemahlin des am 20. März 1881 verstorbenen Marquis Joachim Napoleon Pepoli. Sie ist am 24. März 1820 geboren; nach ihr kommt Prinz Alexander von Preußen, zugleich als ältestes Mitglied der königl. Familie, der am 21. Juni 1820 geboren ist. — In der Militärkommission des Reichstags hat am Donnerstag die erste Abstimmung stattgefunden, die aber kein postttves Ergebnis hatte. Zunächst wurde das vom Abg. Bebel zu dem Anttage Rickert gestellte Amendement (Einführung der zweijährigen Dienstzeit auch für die Kavallerie) gegen 4 Stimmen (Sozialdemokraten
schienen, sie zu bewillkommnen und doch, als sie auf den Balkon hinaustrat und über die breite Terrasse hinblickte, überkam sie ein Gefühl des Verlassenseins und der Sehnsucht nach etwas, das sie nicht in Worten auszudrücken vermochte und das sie mit solcher Gewalt ergriff, als habe der Wind fich plötzlich von Süden nach Norden gewendet und wehe ihr erkältend entgegen.
Einen Augenblick später schämte Eva sich dieser Anwandlung und vom Balkon zurücktretend durchschritt sie rasch das Zimmer und klingelte.
„Ich habe alles, was ich mir wünschen könnte," sagte sie lachend „und wie das Kind, umgeben von Spielsachen, möchte ich nun auch den Mond haben! Wie glücklich und zufrieden würde fich Adelheid an meiner Stelle fühlen, während ich — ja, was fehlt mir denn nur?" Und sie streckte die Arme aus und lachte wieder.
Betty erschien und brestete die Anzüge aus, welche unter der Leitung der Frau Merlin gekauft worden waren.
Eva wählte ein reiches Musselinkleid mit schwarzer Schärpe, hauptsächlich weil es das einfachste war.
Der Klang einer großen Glocke erschreckte Eva und im nächsten Augenblicke klopfte Adelheid bei ihr an.
„Das ist die Speiseglocke, Eva," sagte Adelheid. „Sind Sie angekleidet? Ach, wie gut steht Ihnen dies Kleid!" Und ihr prüfendes Auge überflog die schlanke Gestalt. „Ich dachte, ich sähe recht gut aus, aber Sie —"
Beide begaben fich hinunter in die Halle, wo der alte, greife Rechtsgelehrte fte erwartete. Er gab Eva den Arm und führte fte in ben Speisesaal.
Es war ein großer Raum und das Licht der vielen Kerzen — die Vorhänge waren herabgelassen,
und Volkspartei) abgelehnt. Alsdann wurde der Anttag Rickert, die zweijährige Dienstzeit für die Infanterie dauernd gesetzlich festzusetzen, gegen 9, der Anttag v. Bennigsen, die zweijährige Dienstzeit für die Infanterie während der Dauer der Militärvor- lage gesetzlich festzusetzen, gegen 4, und schließlich die Regierungsvorlage gegen 5 Stimmen abgelehnt. Für den Anttag Rickert stimmten die Freisinnigen, Volkspartei und Sozialdemokraten; für den Anttag von Bennigsen die Nationalliberalen und die Freikonservativen, und für die Regierungsvorlage die Konservativen und Freikonservativen. Die nächste Sitzung findet am Montag statt, wo der Anttag Richter über die Ergebnisse der finanzpolitischen Erörterungen zur Verhandlung steht. — Der Bundesrat des deutschen Reiches hielt am Donnerstag eine Plenarsitzung ab, in welcher weniger bedeutende Sachen erledigt wurden. Unter anderem wurden die Entwürfe eines amtlichen Warenverzeichnisses znm Zolltarif und eines statistischen Warenverzeichnisses, wie über Abänderung und Ergänzung von Bestimmungen zur Verkehrsorduung für die Eisenbahnen Deutschlands den zuständigen Ausschüssen zur Spezialberatung überwiesen. — Die Reichstagskommission für das W u ch e r g e s e tz, welche den Entwurf in der ersten Lesung beträchtlich geändert hatte, hat in der zweiten Lesung in der Hauptsache die Regierungsvorlage wieder hergestellt. Die Wahlprüfungskommission des Reichstages beschloß, die Wahl des Abg. Grasen Stolberg zu beanstanden. — In der Steuerkommission des preußischen Abgeordnetenhauses wurde Mittwoch Abend die zweite Lesung des Vermögenssteuergesetzes beendet, indem fast durchweg die Beschlüsse erster Lesung in der von der Redaktionskommission vorgeschlagenen Fassung bestätigt wurden. Das Gesetz tat Ganzen wurde schließlich mit 22 gegen 5 Stimmen (2 National- liberale , 2 Freisinnige und 1 Zentrum) angenommen. Am Freitag beginnt die Kommission die zweite Beratung des Ueberweisungsgesetzes. — R e n t e n g ü t e r von l1/2 bis 60 ha. Größe, mit gutem, mittlerem und auch geringerem Bode» in beinahe sämtlichen Kreisen der Provinz Schlesien, mit und ohne Gebäude sind, wie der „Reichsanzeiger" mitteilt, in großer Anzahl durch Vermittlung der kgl. Generalkommission für Schlesien zu Breslau zu vergeben. Ansiedelungsbewerber wollen fich mit ihren Anttägen an die vorgenannte Behörde wenden und dabei namentlich angeben, wie viel Land sie ungefähr, in welcher Bodevbeschaffenheit und Gegend, namentlich ob in deutscher oder polnischer Gegend, in evangelischen oder katholischen Dörfern, zu erwerben wünschen und
um die untergehende Sonne auszuschließen — beleuchtete die geschnitzten Eichenmöbel und die vene- tianischen Gläser, welche nebst dem gediegenen Silbergeschirr auf der Tafel glitzerten, untermischt mit Vasen voll herrlicher Blumen.
Nach dem kahlen Speisezimmer in der Pension fühlte Eva sich bei diesem Anblick fast überwältigt; sie blieb einen Augenblick regungslos stehen und sah sich staunend um, dann ließ sie fich von ihrem Anwalt an das obere Ende des Tisches führen und alle nahmen Platz.
Ernst, fast feierlich versahen die Diener unter Hartungs Leitung mit gewissenhafter Pünktlichkeit ihren Dienst. Adelheid, auf welche der ungewohnte Glanz wie Champagner wirkte, plauderte und lachte mit dem alten Advokaten, während Frau Merlin nur ab und zu ein ernstes, gemessmes Wort ein» schaltete; nur Eva blieb schweigsam.
Sie war noch immer im Lande der Träume- Gehörte dieses prachtvolle Zimmer, die Massen von goldenen und filbernen Tafelgeräten, die Diener wirklich ihr? Oder würde plötzlich alles verschwinden und dem kahlen Schulzimmer mit feinen dunklen Bänken und tintenbeschmutzten Tischen Platz machen?
Wie aus der Ferne klangen ihr die Stimmen der Anderen und erschienen ihr ebenso unfaßbar, wie alles Uebrige. Erst als die Diener da» Zimmer verlassen hatten und der Anwalt fte bei ihrem Namen antebete, schrak fie auf unb erwachte zu bem Bewußtsein, daß alles, was fie sah, kein Trugbild ihrer Phantasie sei-
„Der Herr Justizrat," sagte Adelheid, „hat jetzt schon zum brittenmale das Wort an Sie gerichtet I Lassen Sie jetzt wenigsten» für einige Minuten Ihre Träumereien!"
über welche Geldmittel fte verfügen. Es werden auch Restgüter von 50—75 ha. Fläche als Rentengüter tiergeben. — Die nationalliberale Partei will mtt der Agttatton der Landwirte gegen den Abschluß eines russischen Handelsverttages nicht gemeinsame Sache machen. Das haben schon die Vertreter der Partei in den Parlamenten erklärt, und nun schreibt auch die „Nat.-Zig.": „Der Grund für die leidenschaftliche Verschärfung der Agitation durch die östlichen Großgrundbesitzer liegt doch wohl darin, daß bet vielen von ihnen die Ansprüche an das Leben in einem Mißverhältnis zu ihren Mitteln stehen, und zwar in einem Mißverhältnis, wie eS so tat Westen und Süden nicht existiert und durch keine Gesetzentwürfe beseitigt werden kann. Dies veranlaßt uns aber heute so wenig, wie stüher, die Berechtigung mancher, von dieser Seite vertretener Klagen zu bestreiten".
Hessen-Nassau.
Warönrg, 17. Febr. Die gestrige Generalprobe zum Bachschen Oratorium „die Matthäus- pasfion" fand vor vollständig ausverkauftem Hause statt. Auch zur heutigen Haupt-Aufführung find Billets nicht mehr zu haben.
Marburg, 17. Febr. (Konservative Versammlung.) Infolge einer Einladung des Vorstandes des hiesigen „Konservattven Vereins" hatten sich gestern einige hundert Mitglieder des genannten Vereins und Freunde der konservattven Sache auS dem Kreise Marburg in dem großen Saale des Cafö Quentin versammelt. Herr Justizrat Dr. Grimm, welcher die Leitung der Versammlung übernommen hatte, eröffnete dieselbe mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät den Kaiser, begrüßte die zahlreich erschienenen Parteigenossen und hob hervor, daß sich die heutige Versammlung von ihren Vorgängern hauptsächlich dadurch unterscheide, daß sie nicht infolge einer nahe bevorstehenden Wahl, sondern aus dem Wunsche entstanden sei, auch ben hiesigen Konservativen Gelegenheit zu geben, fich über die großen gegentoärtig tat Vordergrund stehenden politischen Tagesftagen auszusprechen. In Erledigung der vorliegenden Tagesordnung referierte hiernach Herr Rechtsanwalt Handschuh über die Fragen: „Welchen Standpunkt nehmen die Konservativen in der Judenfrage ein? Wi e stehen dieselben zur Landwirtschaft nnd zum Gewerbe?" Einer mehrfachen Anregung aus den Kreisen der hiesigen Partei-
„ Entschuldigen Sie," meinte Eva mit leichtem Erröten. „Ich glaube wirklich, daß ich ttäurnte."
Der Advokat verbeugte sich achtungsvoll.
„Hoffentlich habe ich Sie nicht gestört," sagte er, „aber Fräulein Braun besteht darauf, daß ich Ihnen ein Bruchstück Familiengeschichte erzähle."
„O, bitte," rief Adelheid, „beginnen Sie nicht auf diese Weise, ober wir schlafen beim Anfang ein. Lassen Sie mich erzählen unb wenn ich einen Fehler mache, so berichtigen Sie benselben."
„Sie werben besser erzählen als ich," schaltete der alte Herr verbinblich ein.
„Jedenfalls werbe ich keine lange Vorrebe machen," entgegnete sie. „Eva, wir sprechen von Baron von Dürrenstein, ich kann von nichts anberem sprechen ober an etwas anberes denken! Das kommt, weil ich noch nie zuvor einen wirklichen, lebhaften Aristokraten gesehen habe"
„Aber, liebstes Fräulein," murmelte Frau Merlin verzweifelnd, „erlauben Sie mir zu bemerken, daß solche Reden kaum passend find."
„Nun, nun, dabei ist doch nichts böses," entgegnete Adelheid. „Stuf den ersten Blick sieht man ihm die Vornehmheit an. Niemand anderes könnte solche Augen und Hände haben. Bärenselde ist schön und großartig genug, aber einen solchen Nachbar zu haben ist entzückend!" und ihre schmalen Lippen röteten sich.
Eva lächelte. „Er würde fich durch Ihre Verehrung äußerst geschmeichelt fühlen," meinte fie mit ihrer wohltönenden Stimme.
„Das glaube ich; allein ich bin mit ihm noch nicht zu Ende. Ihm fehlt nur eine edle Eigenschaft — er ist nicht sehr reich.
(Fortsetzung folgt.)