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die gegen sie gesandt waren, zu Paaren trieben, ner Auflösung deS Reichslages kommen. Der I geknüpft worden. Dieselben dürsten sich als völlig önigl. Eisenbahn-Direktion Hannover auf die Gegeu- Die Steuer soll nun wieder ausgehoben werden. sozialdemokratische.Vorwärts" versichert, es sei ein verfehlt erweisen. Wie der .Post" von einer dem Petition in Sachen der Schützenpfuhl-Haltestelle z, Die Vereinigten Staaten von Nord-Amerika, geheimes Kompromiß abgeschloffen, nach welchem der I Grafen Zedlitz freundschaftlich nahestehenden Seile Händen des Herrn Prof. Stengel folgender Bescheid welche nun die Schutzherrschaft über die neue Südsee- Reichstag aufgelöst und vom neugewählten die Milt-1mitgeteilt wstd, hatte dessen einwöchige Anwesenheit eingelaufen: .Hannover, den 8. Februar 1893. republikHawaii übernommen und damit die Wünsche tärvorlage angenommen werden solle. Das klingt!in Berlin mit der Polstik schlechterdings nichts zu Auf die von Euer Hochwohlgeboren gemeinsam mit der großen amerikanischen Plantagenbesitzer auf der etwas--zu schlau. — Der Rcichstagsabgc- schaffen. Graf Zedlitz machte hier auf der Reise zu Einwohnern der Stadt Marburg unter dem 14.

Inselgruppe erfüllt haben, scheinen doch noch einigen ordnete von Bennigsen, der längere Zett das «einem Familienbegängnis Station, besuchte den ihm Januar d. 3s. an uns gerichtete Gegeuvor-

Widerspruch zu erwarten, denn cs wird ganz aus- Zimmer gehütet, ist von seinem Unwohlsein wieder-1 befreundeten Reichskanzler und wurde von diesem zur stellung gegen ein Gesuch, welches von anderer

drücklih betont, die Schutzherrschaft solle keine defi- hergestellt und gedenkt schon der nächsten Sitzung der «Tafel geladen. Das ist alles. — Wenn man die Sette um Errichtung einer Haltestelle nächst dem

nitive, sondern'nur eine provisorische sein. JnWahr- Milttärkommission, in der er eifrig für einen Ausgleich s o z i a l d e m o k r a t t s ch e Presse durchmustert, so Wärterhause Nr. 61 der Main-Weser-Bahn

heit steht Hawaii schon dermaßen unter amerikanischem gewirkt, beizuwohnen. Herr von Bennigsen hat be- sollte man glauben, daß während der letzten Reichs- an uns eingereicht sein soll, erwidern wir ergebenst,

Einfluß, daß nichts mehr zn thnn übrig bleibt. — reits bestimmte Vermittlungsvorschläge gemacht. — tagsverhandluugen über den Zuknnftsstaat die sozial- daß ein derartiges Gesuch bisher uns nicht vorgelegt Aus Brasilien werden neue Ausschreitungen gegen Es wurde bereits gestern hervorgehoben, daß die «demokratischen Redner ihre sämtlichen Gegner in den worden ist. Wir teilen Ihnen im übrigen mit, daß italienische Untertanen gemeldet. Auch ein italie- leitenden Kreise aus der Sozialistendebatte Sand gestreckt hätten. Es wird nicht leicht sein, es uns in dieser Angelegenheit überhaupt bisher nur ein „sicher Konsul ist insultiert. Die brasilianischen Be- keine andere Moral zu ziehen wüßten, als auf das den Massen zum Bewußtsein zu bringen, wie gründ- Gesuch des früheren König!. Landrats von Marburg,

Hörden haben wohl schleunige Genugtuung zugesagt, alte Bismarcksche Rezept zurückzugreifen. Die „Hamb, lich die Sozialdemokraten abgeführt worden sind und Herrn Dr. Wentzel,, vom 9. August 1889 vorgelegt

aber angesichts der häufigen Wiederholung solcher Nachr." nehmen denn auch davon Kenntnis, daß die! wie haltlos sich ihre vielgepriesene .Wissenschaft" er- wurde, welches wir indeß nach genauer Prüfung des- Vorkommnisie verlangt die italienische Regierung „Nordd. Allg. Ztg." von Freiherrn v. Stumm sagte, wiesen hat. Es wäre deshalb zweckmäßig, wenn der selben als aussichtslos abweisen mußten, wobei wir

bündige Garantien. Vielleicht kommt es auch zu er habe allein das Richtige getroffen („nicht Rede amtliche stenographische Bericht in einer billigen Volks- den Herrn Antragsteller unter 28. Juli desselben

einer kleinen Flottendemonstration vor Rio de Janeiro, und Gegemede, sondern die Waffen der Gewalt") ausgabe massenhaft verbreitet würde. Jahres unter Nr. 7659 A ersuchten, von weiteren

um den Brasilianern Respekt einzuflößen. und bemerken dazu: „Nach der Aeußerung der Ariedrichsruhe, 10. Februar. Fürst Bismarck Anträgen absehen zu wollen. (Unterschrift.)"

„Nordd. Allg. Ztg." muß man annehmen, daß sichlist von der Stadt Wandsbeck zu ihrem Ehrenbürger Marburg, 11. Febr. (Der kleine Bitt-

LT a er» die jetzige Regierung inzwischen auch in dieser wie in I ernannt worden. Eine Deputation überreichte ihm steiler.) Wie auch die kleinsten Staatsbürger

DeUls lhLS ytCtu). so mancher anderen Hinsicht von der Richtigkeit und! am Mittwoch den Ehrenbürgerbrief. In seiner Ent- oftmals bei unserem kaiserlichen Herrn Gehör und

W. 3$erlitt, 11. Febr. Der Kaiser empfing Nützlichkeit der Politik des alten Kurses überzeugt gegnung auf die dabei gehaltene Ansprache führte Beachtung finden, das beweist wieder einmal folgender am Donnerstag Nachmittag den kgl. Hofbaurat Ihne hat. Das ist erfreulich und kann der Wohlfahrt der Fürst aus, solche Anerkennungen aus seiner Nach- rührende Vorfall am hiesigen Orte. Vor einigen

in Angelegenheiten des Kaiser Wilhelm-National- von Land und Volk nur zu Statten kommen; aber barschaft zeigten ihm, daß er „ein so übler Mensch Wochen erhält ein Familienvater, der mehrere Kinder

denkmals. Später unternahmen die kaiserlichen es darf nicht Wunder nehmen, daß sich schließlich doch nicht sei", wie ihn seine Feinde schilderten. Er hat, die Vorladung, mit einem seiner Jungen, btt

Majestäten eine Ausfahrt, und besichtigten im Pro- immer weitere Kreise die Frage vorlegen, wenn der freue sich, daß er seinen Nachbarn, die ihn näher bestimmt benannt war, vor dem Herrn Landrat zn

vinzial-Ständehaus das Modell für das in Friesack alte Kurs, wie sich jetzt zeigt, der richtige war, kennten, nicht für so bösartig gelte, wie seinen erscheinen. Darob war in der Familie unseres Mit-

zu errichtende Denkmal des Kurfürsten Friedrich I. weshalb mußte er überhaupt verlassen, weshalb Gegnern. bürgers gar große Besorgnis, denn man mutmaßte

Der Kaiser hat den Entwurf von Calandrelli zur mußten während dreier Jahre so viele Opfer gebracht I - ~ allerlei Arges, was der zuerst in tiefes «schweigen

Ausführung bestimmt, während das Komitee für den werden, um die neuen geschäftsunkundigen Minister! Apffiptt sich hüllende kleine Verbrecher ausgeführt haben könnte.

Böseschen Entwnrf gestimmt hatte. Darauf begab darüber zu belehren, daß die Wege, auf denen sie vom <pq|Ul - JCUHUU. Und ttr der Thar war der ahnungslose Vater nicht

sich der Kaiser nach Potsdam, wohnte dort im Langen alten Kurse abwichen, in den Sumpf führen?" — Marvttrg, 11. Febr. Am Sonntag, den 12. wenig erschrocken, als ihm der Herr Landrat einen

Stall den Marschübungen des 1. Garderegiments Eine scharfe Debatte ist kommenden Mittwoch im Februar, findet morgens 9^ Uhr in der Reformierten Brief vorlegte, den sein wissensdurstiger Junge dreist

und darauf zur Feier des Jahrestages seiner ersten preußischen Abgeordnetenhause zu erwarten, wo die Stadt- und Unioersitätskirche ein Akademischer und vertrauensvoll direkt an Se. Majestät denKaiser

Dienstleistung beim Regiment einer Einlösung des Petition des landwirtschaftlichen Zentral- Gottesdienst statt, in welchem .Herr Prof. v. Achelis gerichtet hatte. „Lieber Herr Kaiser!" begann der

Offizierkorps zur ^afel bei. Der Monarch setzte die Vereins in Halle gegen den Abschluß eines deutsch-! die Predigt halten wird. _ Brief, „ich möchte gern auf'S Gymnasium, möchte

Offiziere davon in Kenntnis, daß er den bisherigen russischen Handelsvertrages zur Beratung kommensoll.1 Marburg, 11. Febr. (Eis.-Fahrplan- Theologe werden, aber meine Eltern können das Regimentskommandeur v.Natzmer zum Kommandanten Die Entscheidung über einen solchen Vertragsentwurf änderung.) Am 1. April d. I. wird, wie uns nicht, denn sie haben mehr Kinder," und schließlich von Berlin und an seine Stelle den Oberst und steht bekanntlich dem Reichstage zu und die zu er- die Eisenbahn-Direktion Elberfeld mttteilt, die zur bat der Junge um Kaiserliche Gnade, daß ihm ge- Flügeladjutanten v. Kessel zum Kommandeur des wartende Kundgebung würde sich also gegen den Zeit nur für den inneren Eisenbahndienst gültige halfen werde. Der Herr Landrat mag dann festge- 1 Garderegiments z F ernannt habe. An Stelle Reichstag richten, wo, wie verschiedentlich angenommen mitteleuropäische Zeit auch im äußeren Eisenbahn- stellt haben, daß es sich um einen fleißigen Schüler des Herrn v Kessel ist Flügeladjutant Oberstleutnant wird, schließlich doch eine Mehrheit für einen solchen dienst zur Einführung gelangen. Der jetzt gültige und um brave Eltern handelt, beim dieser Tage traf v Moltke zum Kommandeur der Schloß-Garde- Vertrag zu Stande kommen würde, immer voraus- Winterfahrplan, welcher die Abfahrts- und Ankunfts- aus dem Geheimen Kabinett die Freudenbotschaft ein, Kompagnie ernannt worden. — Die Budget- gesetzt, daß er überhaupt zur Vorlage gelangt, was zetten der Züge noch in Ortszeit angiebt, ist deshalb daß dem Vater des Jungen eine Erziehungsbeihülfe kommission des Reichstages setzte am Freitag heute keineswegs sicher ist. Ob die preußische Re- vom 1. April ab in mitteleuropäische Zeit umgesetzt resp. eine Erhöhung des Gehaltes um 100 Mk. be- die Beratung des Militäretats fort. Eine Reihe gierung bei der bevorstehenden Diskussion bestimmte worden. Der hiermit verbundene Unterschied der willigt wäre.

von ersten Bauraten wurde genehmigt, darunter für Erklärungen abgeben wird, ist wohl zu bezweifeln, I Fahrzeit zur Ortszeit beträgt 25 Minuten, b. h. Marburg, 10. Febr. (Strafkammer.) Kasernen in Saarbrücken 300000 Mark, für St. ba ber Lanbwirtschaftsminister v.Heyben erst neulich bie Fahrzeit geht 25 Minuten vor unserer Ortszeit. Des Holzbrebstahls im britten Rückfalle wird Johann-Saarbrücken 200 000 Mk., Freiburg t. B. betont hat, er sei nicht im Staube, im gegenwärtigen Marburg, 11. Febr. (Konzert bes stuben- ber 49jährige Tagelöhner Paulus Koch von hier be. 300000 Mk Karlsruhe 600000 Mk. DieForbe- Stabium der Verhandlungen bindende Mtteilungen tischen Orchesters.) Am Montag, den 20. Fe- schuldigt. Aus einem im Spiegelslustwalde belegeneu rung zum Neubau eines Generalkommando-Dienst- zu machen. Zu halten haben wir jedenfalls darauf, bruar, beabsichtigt das hiesige „studentische Orchester" Distrikte soll derselbe int September v. I. ungefähr wohnungs-und Bureaugebäudes für das 17. Armee- daß wir von Rußland bei diesem Vertrage nicht! ein Konzert zu veranstalten. Die vorzüglichen 1/2o rm Kiefernstammholz entwendet haben und wurde korps in Danzig (erste Rate für Entwurf rc. 60000 über das Ohr gehauen werden, denn stecken wir | Leistungen dieser Vereinigung von Studierenden un- deshalb vom Schöffengericht zu 2 Mk. Geldstrafe, Mark) wurde beanstandet und 54000 Mk. für die einmal drin, müssen wir für die Vertragsbauer drin serer Universität auf dem Gebiete der klassischen Or- event. 1 Tag Gefängnis und in die Kosten verurteilt. Einebnung für die aus den Festungswerken zu über- bleiben, ein Wiederherauskommen giebt es nicht. — I chestermusik sind durch die ftüheren Konzerte nunmehr In heutiger Sitzung wird jedoch die erstrichterliche nehmenden Kosten bewilligt. Die Forderung von Der Kampf gegen den Handelsvertrag mit in weitesten Kreisen bekannt geworden, und die Vor- Strafe des Angeklagten, welcher behauptet, das Holz 5 Mll Mk als erste Rate für Beginn des Grund- Rußland wird auf der ganzen landwirtschaftlichen urteile und Anfeindungen, denen der junge Verein von einem „Unbekannten" gekauft zu haben, auf- erwerbs und Entwurf zu einem Truppenübungsplatz Linie mit großer Erbitterung geführt. So faßte ausgesetzt war, beginnen zu verschwinden. Er hatte gründ der vom Amtsanwalt eingelegten Berufung für das Berliner Garbekorps, sowie zur Errichtung bas Würzburger lanbwirtschaftliche Kränzchen aus bereits in diesem Winter Gelegenheit, vor einem engeren, auf 3 Mk. erhöht. — Angeklagt wegen Verubung eines Lagers zwecks Unterbringung von Mannschaften Anttag von Thüngen-Roßbach eine Resolution gegen geladenen Kreise unter lebhaftem Beifall Proben von ruh-stören den Lärms ist der Butterführer und Pferden wurde genehmigt, ebenso die Forderung den russischen Handelsvertrag, die darin gipfelte, daß der Kammer- und Solomusik zu geben, die neben Johannes Böttcher von Borken. Schon oftmals von 2 350 000 Mk. zur Erwerbung eines Truppen- es ein vaterlandsloses Beginnen sei, den russischen Iden speziellen Orchester - Uebungsabenden von einer wegen ähnlicher Vergehen vorbestraft, hat er sich heut- Übungsplatzes für das 8. Armeekorps. Zur Er- Feind mit deutschem Gelbe wehrfähig zu machen. Anzahl von Mitgliedern gepflegt wurde. In seinem deshalb zu verantworten, weil er am Abend des wetterung der Wilhelms-Heilanstalt in Wiesbaden Das Vertrauen in das Wohlwollen der Reichs- öffentlichen Konzerte aber wird das studentische Or- 26. August v. I. in seiner Wohnung durch lautes wurden 316 000 Mk. als erste Baurate bewilligt, regierung sei tief erschüttert. Der russische Vertrag chester diejenigen größeren Werke zur Aufführung Schreien und Schimpfen die öffentliche Ruhe gestört Zu größeren Umbauten auf den Remontedepots wurden werde das Unglück der deutschen Landwirtschaft sein. I bringen, die mit peinlichster Sorgfalt unter ber be« haben soll. Böttcher, welcher sich bamtt rechtfertigt nur 154000 Mk genehmigt, währenb 189 000 Mk. — An bie Thatsache, baß zu der Tafel, welche der währten Leitung des Herrn Lorch im Laufe des einem-„unruhigen Mieter" das Skandalieren verböte» gefordert waren Zum Bau einer Kaserne in Saar- Reichskanzlers in der vorigen Woche zu Ehren des Semesters einstudiert wurden. Das Programm zu haben, wurde vom dortigen Schöffengericht z- bura wurden 400 000 Mk. bewilligt. Nächste Sitzung: kommandierenden Generals v. Lotz gab, auch der wolle man aus dem Anzeigenteile unserer heutigen 14 Tagen Gefängnis verurteilt und legte dagegei Montag - In den „Hamb. Nachr." spricht Fürst frühere Kultusminister Graf Zedlitz-Trützschler Nummer ersehen. Berufung ein, welcher zufolge von der Strafkamm«

Bismarck seine Ansicht dahin aus, es werde nicht zu geladen war, sind allerhand polttische Kombinationen Marburg, 11. Februar. Soeben ist von der das erste Erkenntnis aufgehoben und in eine Geld

„Nein, Papa, das eben that Rolf nicht. E anbiete und endlich — hast Du schon einmal bara wies meine Hand zurück," sagte bie Baronesse aedacht, welchen Demütigungen, welchen Entbehrung« Ich habe Dich erwartet, mein Kind, erwiderte! schmerzlich. • sich bie Baronesse von Rotheim als die Frau d«

1 Uno warum?" bürgerlichen Forstdirektors Seiner Durchlaucht b«

Qroei lange Tische mit Erfrischungen für bie Beide Herren sprachen leiser zusammen, bis man siel Umstände kennst! Ich gestand ihm zuerst, baß id' Direktor ben Beweis geben, daß wir nicht von einet Bauern und Arbeiter standen im Walde, während zu Tische rief. ihn liebe, ich warf mich an feine Brust und sagte Höhe h rabzusteigen glauben, wenn Du ihm Den

Della» Mädchen, die hübsche Milka, mit Paul einen Bei ber großen Tafel war man laut und fröh-1 ^er^en müffe, wenn er fortgehe und, Tochter gewährst, sondern Du selbst wtrst Siegst»

Tisch unter ber Siegfriebstanne für bie Herr- sich, bei ber kleinen ging's zwar weniger lebhaft, I Popa, ich wußte genau, roas^ ich sagte, keine schwär meine §anb anbieten. .

schäften deckte. aber nicht minder heiter zu und Aellas Augen I "^rische Leidenschaft veranlaßte mich, ein über- „Della — Della, was verlangst Du! ru

Ist das nicht wie ein Märchen?" bemerkte strahlten, wie von innerem Glück. I^bems Wort zu sprechen; ich kann Nicht leben, Rotheim entsetzt. „Deine Tante Lona hat Rech

Herr von Strehlen zu dem Fürsten. „Verarme Zu Hause angekommen, begab sich Della sofort ohne Rolf Siegfried! Dubist eine Andere geworden durch Deine unsinmj

Schäfersknabe rettet das Leben der Prinzessin, nach in das Zimmer ihres Vaters. Sie fand den Baron I „Und das hast Du ihm gesagt, mein stolzes, Leidenschaft Du, sonst so klar und verständig, begeh

Jahren kommt er wieder in ihr Schloß und findet gedankenvoll im Gemache auf. und abschreitend. adelig denkendes Kind? Run, Du hast den Ruhm, Thorheit um Thorheit; Derne extra vagante Beicht

sie zur Marmorsäule erstarrt, seiner Kunst gelingt Als Baron von Rotheim seine Tochter bemerkte, I die erste Baronesse von Rotheim zu sein, die so bei der Königstanne wird das Gespräch bei be

es den Zauber zu lösen — - blieb er stehen und da Della zu ihm trat und liebe- ihre Würde, ihren Stand vergißt und einem Manne, ganzen Umgebung werden; Du, sonst so zartfühlen

' Aber regelrechte Märchen schließen damit, daß voll ihre beiden Hände auf feine Schulter legte, her wett unter ihr steht, ihre Hand bietet, die er gestehst einem Manne Deine Liebe, Du verlang?

der 'Schäferssohn die Prinzessin erhält," unterbrach wandte er traurig bas Haupt ab. I herablassend» ^nzunehmen geruht!" _ r _ ~ daß ich Dich wie. eure wertlose Ware diesem Mann

der Fürst lächelnd. „Ich möchte mit Dir sprechen, Papa," begann! ' "

„Meinen Durchlaucht, daß diese Prinzessin „Nein" Della. ......|

sagen würde, wenn der Schäferssohn sie selbst zum „L . . .

Lohne begehrte?" der Baron. Langsam löste cr ihre verschlungenen« ------------------ ~ . iO„

Der Fürst sah betreten dem Frager ins Gesicht Hände und führte seine Tochter zu dem Sofa, indeß! Die Stirn des alten Herrn furchte sich. Trotz pursten von Altmark ausfetzt?

Sie glauben, Herr von Strehlen? Beim Himmel, er ihr gegenüber Platz nahm. I seiner Unzufriedenheit mit dem Geschehenen fühlte „Ja Papa, das Alles ist bedacht und wohlerwogen

Sie könnten Recht haben, diese Abbitte war aller- „Du hast mich erwartet, Papa? Dann weißt «sich fein aristokratisches Bewußtsein, ebenso wie sein es giebt nichts auf der Welt, das ich nicht freub

dings sehr warm und bedeutungsvoll und wie sie Du wohl auch, was ich Dir mitzuteilen habe?" I väterlicher Stolz doch tief verletzt, daß ein Mann ertragen würde um dieses Mannes willen," versetz

neben ihm steht und zu ihmhinausfieht, ein wunder- „Nehmen wir an, daß ich es nicht weiß." «es wagte, die Hand, welche die Baronesse von Rot- Pella mit sicherer, klarer Stimm«. „Welt

schönes Paar! Aber der Baron?" „Della beugte sich vor und ergriff die Hand «heim ihm bot, zurück,uweiien. Demütigung kann mir denn werden, da ich gelen

Wird schon einwilligen," meinte Strehlen," ihres Vaters I „Warum, Papa ? Weil Siegfried stolzer ist, habe, unsere Standesvorurteile nach ihrem Werte «

wenn das Töchterlein ernstlich will, und er kann „Ich liebe Rolf Siegfried," sagte sie leise und als nur je ein adelig Geborener, weil er fürchtet, schätzen? Die Menschen und nicht ein ewiges Sitto eigentlich sehr froh sein, daß der Himmel ihm statt innig. Zu ihrem großen Erstaunen indeß verriet! daß ich noch immer denken tarnte, icbliefee mich gesttz, haben den Adel geschaffen und daß unfei eines adeligen Spitzbuben einen bürgerlichen Ehren- ihr Vater durch kein Zeichen seine Ueberraschung! herab, während doch er es ist, der sein Weib zu sich Vorurteile noch so herrschend, so bestimmend f

mann sendet." über diese Mitteilung. „Er liebt auch mich, Papa," I emporhebt." unsere Handlungen sind, das ist nur ein Bern«

Gewiß " entgegnete der Fürst ernst und fügte fuhr sie mit minderer Sicherheit fort. „Und was denkst Du, Della, daß jetzt geschehen von der unsterblichen Eitelkeit des einen Teiles d<

seufzend hinzu- „Aber dann war wohl meine Freude „So, weißt Du das gewiß?" fragte Baron von soll?" fragte der Baron, dessen Blick immer Menschen und dcr ebenso unfterblichen niedrig«

zu früh; Rolf Siegfried kommt als Gemahl Kellas Rotheim. düsterer wurde. Gesinnung und der Unwissenheit etnes ander«

von Rotheim nicht auf meine Güter?" „Ja, er hat es mir gesagt." I Leise glitt Della vor chrem Vater meder und Teiles- .

Wer weiß, Durchlaucht? Rolf Siegfried sieht „Sehr schön, da haben rott den bürgerlichen I umschlang ihn mit beiden Armen. „Mein guter Vater, (Fortsetzung folgt.)

nickt" danach aus, al« ob e« ihm paßte, das Begriff von den Pflichten des Gastes!" rief ber | bat sie zärtlich, mit dem tosendsten Klang, dessen Gut seine» Schwiegervater» zu verwalten Ich Baron bitter. I die weiche Stimme fähig war, „ich muß ein große»,

tonnte Ihnen vielleicht einen Vorschlag machen." „O, Papa, fälle kein Urteil, ehe Du nicht alle! große» Opfer von Dir »erlangen. Du wirst Dem

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