Einzelbild herunterladen
 

ollirrljffltlflji Leitung

r Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

' Druck mb Berlaa:3ob.Kna. Rocb. Uniberfttät8=Buctonufertt in Markmro O-«.* M1_ - O .11 «wnnhnnrtiirfwr sflohnftMtr- (r m an

Jlluftrirtes Sonntagsblatt

ckckll

i

lb:

uttr

iss,

führt, worauf sich die Ansiedler, unter denen viele Deutsche sind, bewaffneten und die Regierungstruppen,

zur will

eine wie und

!

§ i \

i

5

wieder Santa einge«

n n

ausgebrochen.

es in Argentinien In der Provinz eine Getreidesteuer

Fürsten der Wink gegeben pläne einstweilen noch bei Zaren nicht zu erzürnen, in Marseille in Frankreich In Südamerika giebt

einmal eine Revolution. Fe hatte der Gouverneur

ich nd nd 12

während der letzten Worte bereits zur Königstanne eingeschlagen. Die «nd der alte Valentin folgten.

Um die mächtige Königstanne,

da vom Wiener Hof dem worden ist, seine Herzens- Seite zu laffen, um den Die Cholera ist nun auch

nur Kapitel des Staatshaushalts von geringerer Be­deutung erledigt. Die Debatte war eine durchaus ruhige und sachgemäße.

Mit der neuen Militärvorlage steht noch immer Alles beim Alten. ES war sogar das Gerücht be reits im Umlaufe, der ganze Reichstag und mit ihm die Entscheidung über die neue Heeresorganisation sollten bis zum Herbst vertagt werden. Das ist nicht zutreffend, aber die Verhandlungen über den Gesetzentwurf schreiten doch ganz außerordentlich lang­sam vorwärts und heute ist noch nicht einmal in die Spezialprüfung der Vorlage eingetreten. Die Kom­mission beschäftigt sich vorerst mit der Prüfung der finanziellen Fragen, hat aber wenigstens schon so viel ermittelt, daß ' die Berechnungen der Reichs- regierung über die Kosten der Heeresverstärkung zu- treffend sind. Während von einer größeren Volks­bewegung in Sachen der Mlitärvorlage wenig zu bemerken ist, regt man sich in einer anderen TageS- ftage um so kräftiger. Nach den Erklärungen, die im Reichstage, wie im preußischen Abgeordnetenhause gegeben find, dauern die offiziellen Verhandlungen mit Rußland wegen Abschlusses eines beiderseitigen Handelsvertrages fort und die Landwirte, welche die Herabsetzung des deutschen Kornzolles auch Rußland gegenüber bekämpfen, organisieren eine Protestagitation gegen den Vertragsschluß, welche außerordentlich umfangreich zu werden scheint. Mitte des Monats soll ein großer landwirtschaftlicher Bundestag abge­halten werden, dem alsdann kleinere Versammlungen in einzelnen Städten folgen sollen. Ob der Handels­vertrag mit Rußland zu Stande kommen wird, läßt sich heute noch nicht mit Bestimmtheit sagen; um unserer Freundschaft mit dem Zarenreiche wegen brauchen wir ihn jedenfalls nicht zu schließen. Denn wenn auch die Beziehungen zwischen den Höfen von Berlin und Petersburg durch den Thronfolgerbesuch in Berlin sehr gewonnen haben, so ist doch an eine allgemeine Schwenkung der russischen Polifik zu Gunsten des deutschen Reiches auch nicht entfernt zu denken. Die deutschfeindlichen Kreise in Petersburg sind viel zu mächtig, als daß ein schneller Umschwung in den Ansichten des Kaisers Alexander zu erwarten wäre. Es wird also zweifellos hierüber noch sehr viele und sehr lebhafte Erörtemngen gepflogen werden. Die Ueberlastung der Parlamente mit Arbeit ist momentan allerdings allgemein und darum auch noch nicht abzusehen, wann der Reichstag sich des Genaueren mit diesem Thema zu beschäftigen haben wird.

Die Vermehrung der Schutztruppen in den deutschen Schutzgebieten in Afrika, die nach den bekannten

tanne* meinen Namen annehmen,* schloß er hört der Baronesse von O, wir haben

Grittner.

»Gewiß, die Leute

Verantwortlicher Redakteur: Christoph RauteuhauS in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21.

hatte mit ihr den Waldweg anderen Herren

Druck und Verlag: Jo h. Kng. Koch, UniverfitütS-Buchdruckerei in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21.

»u S egfrieb auf, indeß Purpurröte das ganze lieb­liche Gesicht überströmte.

»Dieser Siegfried ist ein glücklicher Mensch,* flüsterte Strehlen dem Fürsten zu, der nur stumm mit dem Kopse nickte.

Uella war unwillkürlich von der Seite des Fürsten zu Siegfried getreten und stand neben ihm so sicher, so selbstbewußt, als gehöre sie zu ihm. Er­griffen dankte Siegfried in wenigen Worten.

»Aber die mir zugedachte Ehre, daß die »Königs­

häufigen Gefechten allerdings unabweisbar geworden ist, wenn wir überhaupt im dunklen Erdteil verbleiben wollen, wird nunmehr in Gestalt einer bestimmten Neuforderung an den Reichstag herantreten. Man hält die Annahme der Forderung für gesichert. Besonders für Deutsch-Ostafrika, wo die Schutztruppe so sehr geschwächt ist, ist die Wiederansfüllung der entstandenen Lücken unabweisbar, und auch für Süd- west-Afrika wird sich die Vermehrung nicht umgehen lassen, wenn anders mit der geplanten Ansiedlung von Weißen wirklich Ernst gemacht werden soll. Für Kamerun, wo ein schwarzes Truppenkorps in der Bildung begriffen ist, bedarf es keiner Geldbe­willigung durch den Reichstag, da die gesamten Ausgaben für diese unsere erste Kolonie durch'eigene Einnahmen gedeckt werden. Im deutsch-ostaftikani- schen Schutzgebiet unternimmt der stellvertretende Generalgouverneur Freiherr von Scheele eine weite Rundreise durch dieses Gebiet, die sich bis zu dem entlegenen arabischen Markte Tabora erstreckt. Von irgend welcher Belästigung des Forschers ist bisher keine Rede gewesen.

Der Panamaskandal in Paris fängt nun an stark zu versumpfen: Von allen den Abgeordneten, gegen welche die Anklage wegen Bestrafung erhoben worden war, bleiben nur einige Wenige, an der Spitze der frühere Minister der öffentlichen Arbeiten, Baihaut, welcher die Sache gar zu ungeniert betrieben hatte, zur Verfügung des Strafrichters. Gegen die übrigen Angeschuldigten, darunter auch der ehemalige Finanz- minifter Rouvier, ist durch Beschluß der Anklage­kammer das Verfahren eingestellt. Allerdings hat biefe Entscheidung in Paris sehr gemischte Gefühle hervorgerufen, denn beispielsweise steht vom Minister Rouvier nach seinem eigenen Geständnis fest, daß er von der Panamakompagnie große Summen zu Wahl­zwecken erpreßt hat. Es fehlt deshalb nicht an Stimmen, die argwöhnen, das Verfahren sei nur deshalbeingefteötl weil die Beschuldigten noch wei­tere sensationelle Enthüllungen machen könnten. Die Deputiertenkammer, in der die Sache auch zur Sprache gebracht wurde, entschied sich dahin, es bei der nun einmal durch einen ordentlichen Gerichtshof gefällten Entscheidung zu belassen, nahm aber nach einer sehr ernsten Rede des Abg. Cavaignac, in welcher dieser die Corrnption in Regienmgskreisen mit scharfen Worten geißelte, einen Antrag desselben Abgeord­neten an, durch welchen die ganz bestimmte Erwar­tung ausgesprochen wird, in Zukunft würden solche Dinge in keiner Weise von Neuem Vorkommen. Diese Rede machte auf das leichtsinnige Völkchen der fron»

tpag# n. Wo

zösischen Deputierten einen außerordentlich tiefen Ein­druck, der sich noch verstärkte, als ein Mitglied des Hauses rief:Das ist die Sprache des künftigen Präsidenten der Republik I* Was den Bankens kaudal in Rom betrifft, so sind Regierung und Untersuchungs­richter von vornherein kräftig vorgegangen. Gegen einen bisher hochgeachteten Volksvertreter, den Abg. de Zerlei ist.Strafantrag wegen Bestechung gestellt und verschiedene Verhaftungen find vorgenommen.

Die Parlamentsverhandlungen in London, bei welchen der alte Gladstone wieder als Premier­minister debütiert, verlaufen in bekannter Langsam­keit und Langeweile. Nächste Woche soll die Homerule- Bill für Irland eingebracht werden, das Hauptstück der ganzen Session, auf das hin Gladstone's Partei den Sieg bei den Parlamentswahlen errungen hat. Die Verhältnisse in Aegypten lassen noch immer recht sehr zu wünschen übrig, die Aegypter, die den Briten bisher stets dankbar und höflich gegenüber» traten, sind wie umgewandelt, und die englische Re­gierung rafft aus allen Ecken und Enden der Welt Truppen zusammen zur Verstärkung der Garnisonen am Nil. Der junge Khedive unternimmt gegen­wärtig eine Tour durch Oberägypten und ist dort von seinen Untertanen mit fanatischem Jubel em­pfangen worden. In Oesterreich-Ungarn sind die Versuche, eine feste Regierungsmehrheit für das Wiener Abgeordnetenhaus zu bilden, gescheitert. Da8 vom Ministerpräsidenten Grafen Taaffe ausgearbeitete gemeinsame Regierungsprogramm ist zwar von dm Parteien nicht unshmpatffch auf genommen, aber da es auf die Ausführung der darin enthaltenen Ein­zelheiten ankommt, will jede Partei sich freie Hand Vorbehalten. In Belgien hat es Tumulte bei der Militäraushebung gegeben. Diese Krawalle kommen alljährlich vor, da Belgim keine allgemeine Militär­pflicht hat, sondern bemittelte Personm sich loslaufen können. Das wird natürlich von den Unbemittelten bitter empfunden. Aus dem Orient liegt nichts

waren, standen in ihren Sonntagskleidern in Reih und Glied da, an ihrer Spitze Peter Grittner, ein schmuckes Sträußchen im Knopfloch«.

Au» den Dörfern Ober- und Nieder - Rotheim »arm viele Landleute erschienm, dm gutm Direktor kannten ja alle und alle freuten sich, daß er wieder gesund geworben war.

Neues von Bedeutung vor: Die Verlobung des Fürsten von Bulgarien, die in Kurzem erfolgen sollte, ist abermals aufgehoben,

habm gefragt,* sagte Della mit lauter, hellklingender Stimme. »Sie wußten

Was Siegfried dachte, konnte Della nicht in seinem Gesichte sehen; der Fürst

Wochenschau.

Ein außerordentlich hitziges Wortgefecht, wie e8 nur sehr selten die hohen Räume des Reichstags- faale8 durchhallt hat, hat in der letzten Woche die Aufmerksamkeit der deutsche» Reichsboten in Anspruch genommen. Wie sich aus einem kleinen Ungefähr große Schlachten entronnen haben, so auch hier. Ans einem ganz unbedeutenden Anlaß entstand die große Auseinandersetzung zwischen den Vertretern der bürgerlichen Parteien und den Führern der Sozial­demokratie. Auf Seite der Ersteren standen vor­nehmlich die Abg. Bachem (Zentr.), Stöcker (kons.), Richter (freif.) voran, während für die Sozialisten deren älteste Letter und Parteiführer, die Abgg. Bebel und Liebknecht, eintraten. Nach vielen Abschweifungen und nach einer interessanten Detailmalerei kam man immer wieder zu dem Brennpunkt der Debatte, zu der Frage zurück: Wie will die Sozialdemokratie chre Zukunstspläne verwttklichen, was soll geschehen, wmn die Sozialdemokrafie die herrschende Macht geworden ist? Die sozialistischen Wortführer haben sich gewiß alle Mühe gegeben, ihre Ideen in richtiger Aufeinanderfolge darzulegen, aber in jenem. Haupt­punkte mußten sie immer wieder ihre Unkenntnis eingestehen, wenn fie dieselbe auch durch viele Rand­glossen zu verhüllen suchten. Selbstverständlich ist das Ziel dieser Debatten nicht gewesen, den einen ober den anderen Abgeordneten zu anderen An- schauungm zu bringen, sondern es hat den Wählern zum Reichstage gegolten. In Zukunft wird sich nun zu geigen haben, wie groß der Eindruck dieser Er­örterungen in der Bevölkerung gewesen ist. Freilich dürfen die bürgerlichen Parteien bet Wettern nicht Alles nur von diesen Reden erwarten; dazu ist die Macht der Sozialdemokrafie eine viel zu sehr ge- schlossme, ihre Organisation eine zu fest gegliederte. Nur ununterbrochener Kampf kann hier zum Siege führen. Abgesehen von der Sozialistendebatte ge­nehmigte der Reichstag eine Anzahl von Kapiteln des Reichshaushaltes und erledigte Anträge. Im erfteren Falle teilte der Staatssekretär von Bötficher mit, daß heute noch nicht mit Gewißheit angegeben werden könne, wann die Einführung der Besttrnrnungen der Sonntagsruhe für Handwerk und Industrie er« folgen werde. Wahrscheinlich werde das aber noch im Laufe dieses Jahres der Fall fein. Bei den Anträgen gelangte derjenige des Abg. Ackermann zur Annahme, durch welchen ben Konsumvereinen bei Strafe verboten wird, Waaren an Nichtmitglieder abzugeben. Im preußischen Abgeordnetenhause wurden

Unter der großen Tanne stand zierlich geschnitzt eine Bank und ein Tisch aus weißem glattem Tannenholze und neben dem Tische in steif ge­stärktem, blauweißem Kleidchen stand Fiekchen Kaste- manu, in der Rechten hielt sie krampfhaft ein großes Bouquet von Schneeglöckchen, Anemonen, Veilchen, Haselnuß- und Erlenblüten und in der Linken eine herzförmig geschnittene Holztafel.

Fiekchen hatte augenscheinlich eine Hauptrolle bei dem Feste.

Peter Grittner flüsterte dem Kinde etwas zu, als die Herrschaften sich nahten und mit zaghaften Schritten nahte sich das Mädchen dem Direktor und streckte ihm wortlos ben Strauß entgegen.

Ein Freudentag ist heute gekommen,* soufflierte Grittner und mutig sprach nun die Kleine ihr Berschen zu Ende und überreichte dem Direktor bann die Tafel, auf der er zu feinem Erstaunen in großen schwarzen SetternSiegfriedstanne* la».

»Was bedeutet das?* fragte der Direktor.

Nun trat Grittner vor und hielt eine kleine, herzliche Ansprache, in welcher er der Freude aller Arbeiter Ausdruck gab, ben geliebten Direktor wieder genesen zu sehen; er sagte, wie vielen Dank ihm die Arbeiter schuldeten, denn er habe stets nicht wie ein Herr, sondern wie ein Freund und Bruder für ie gesorgt und sie als Menschen behandelt.

Bewegt sprach Grittner weiter, wie er selbst e8 nur dem Direktor verdankte, daß er ein brauchbarer Mensch geworden sei und bat schließlich den Direftor, zum Andenken an ihren Aufenthalt in Rotheim und an de» Direktory glückliche Genesung ap die Königs­tanne die Tafel befestigen zu dürfm, bamit der Baum fortan »Siegfriedstanne* heißen möge.

Diese schlimm Worte rnachtm nicht nur auf Sieg- tieb, sondern auf alle Anwesenden lebhaften Eindruck.

tragen soll, kann ich nicht lächelnd. »Die Tanne ge- Rotheim*

gefragt,* entschuldigte sich

ja nicht, welche Freude es mir machen und wie stolz ich darauf sein würde, wenn meine Tanne den Namen meines Lebensretters trägt!*

»Baronesse!* rief Siegfried, Ehrend ringsum Ausrufe des Staunens und der Verwunderung er- klangen.

Die Herren traten näher und mit fliegenden Worten erzählte Della die Geschichte aus ihrer Kinder- zeit und nachträgliche Glückwünsche, Worte der An­erkennung und des Dankes wurden laut.

Baron Rotheim ergriff die Hände Siegfrieds und fie festhaltmd, sagte er tief bewegt:

»Warum haben Sie mir nicht längst Gelegen­heit gegeben, da ich Jhnm schon so viel schulde, auch für das Leben meines Kindes danken zu können.*

»Daran bin ich schuld, Papa,* rief Della be­deutungsvoll.

»Ich ich bin gegen dm Herm Direktor sehr läßlich gewesen,* setzte fie langsam, aber mutig sinzu und schlug die großm Augm voll und klar

littet -et Löttigstanuk.

PrnSgrtrönter Ronum von M. Th. May.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

Die Baronesse ist sehr gütig gegen mich,* wandte sich Valentin bescheiden zu dem Fürsten, »für mich geht an den Tagen, wo ich das Glück habe, die Baronesse zu sehen, die Sonne zwei Mal auf!'

Sieh', wie poetisch gesagt,* rief der Fürst, »daß Baronesse von Rotheim auch Verehrer in diesen Kreisen zählt, hätte ich nicht gedacht.*

»In diesm Kreisen pflegt die Verehrung im allgemeinen aufrichtiger zu sein, Durchlaucht, und die Aufrichtigkeit ist eine Tugend, die ich sehr schätzen gelernt habe."

Der Fürst schien etwas überrascht.

Ich bin vollkommen Ihrer Ansicht, Baronesse,* bemerkte er, »aber mich freut es, diese Ansicht von Ihnen ausgesprochen zu hören.*

er, i,abfolk Ht. co «w l. Bah lglück

(» [

Ihren Namm, lieber Siegftied.'

Lächelnd und doch von neuem unter dem in- nigen Blicke Siegfrieds errötend, nahm Della die Tafel von dem Tische.

»Fiekchen Kastemann soll die Tafel halten, während ich den ersten Nagel einschlage,* bestimmte sie.Die Kleine begegnete Herrn Siegftied zu­erst, als er nach Rotheim kam; nach Ihrer Theorie, Durchlaucht, ein glückliches Omen. Lassen wir das Kind also seine magische Rolle weiter spielm.*

Helle Herzmsfteude jubelte in Della« Stimme. Da» junge Mädchen hob Klein-Fiekchen auf die Bank und mit lauten, kräftigen Schlägen trieb sie ben ersten Nagel in bie Holztafel, welche Fiekchen mit sehr feierlichem Gesichte hielt.

Wortlos ergriff Siegftieb ihre Hand; Minute herrschte ein so feierliches Schweigen, in einer Kirche, die Herren sahen alle so ernst ____

nachdenklich aus, das s.ltsame Bekenntnis Delias hatte gar manchen Gedanken wachgerufen.

Alles ist gesühnt,* sagte Rolf halblaut mit einem tiefen Blick in die schönen Augen.

»Das war brav gesprochen, Baronesse,* erklang die Stimme des Fürsten, der zu Beiden tratSie haben einen Mut bewiesen, den ich manchem Manne wünschte, jedenfalls hat eine solche Genugthuung viel mehr Wert als diejenige, bei welcher Pistolen und Degen intervenieren müssen. Dieser Platz hat für uns alle Bedeutung erlangt; geben Sie der Tanne

rstri

ragen

r. 6.

Ich halte es für meine Pflicht, ihm hier öffent­lich Abbitte zu leiften, daß ich ihn schon so oft ab­sichtlich gekränkt und beleidigt habe. Aber Sühne ist es ja niemals zu spät und ich gern sühnen!"

die noch ihr winterlich dunkles Kleid trug, hatte sich eine ziem­lich große und bunte Gesellschaft gesammelt. Die Arbetter, die noch bei der Sägemühle beschäftigt

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

Fegern-QuattÄ-MonnemmtS-PreiS bei der Expe- MUVvUiQf sowie die Annoncen-Bureaurvon Haasenstein u. Vogler in ~ ,

djtüm 2 Mk. be allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. _ w Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. HMa

Bestttlgeld). JnserattonSgckühr für die gespaltene Zeile SvMltaa, 12. FebrillN 1893. Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. n

oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg. ° Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.