Einzelbild herunterladen
 

eingetroffen.

Neu!

Neu!

770)

Reichhaltige Frühstücks- und Tagesspeisenkarte.

abzugeben

(834

Seid.

Sri«..

87V«

103%

711)

Achtungsvoll

4* 5% Oester.Silber-Rente 82»/«

Alleinverkauf bet

(4536

3A

1,70.

bei

809)

Schlostgarte«

Heumarkt.

KO)

kaufeu. Näheres

[826

vtzp »17/8

Ketzerbach 18.

Näh. tu d. Exped.

(730

Zig.' tag ven ielgrad« Fräulei« ftühera )» eins chiedeuS

1 Die t, daß rn, ob rchliche >e vor

963/e 96»/, 1047/8

611» 80«* 83

W* 943/« ioei* 97» 102»

: dez ich die n bet, tlflächt

Der ! obst- 'eginnt n jetzt «egen, damit ikelung

: Dorfe lgendes leuneriu nten zu er uni iarkstück Beamte sammel e Geld- ahl bei-

ib Kaffe fehlten, ß. Di t werbe» romma

Alleinige Niederlage

Ernst Schwaner.

ustiz- on bet ängnis :r und meuter t Ent- mtesen. ätzliche rteilter

sozialdemokratische Fraktion bei Stadtverordneten brachte beim Magistrat einen Antrag ein, in dem sie ersucht, dafür zu sorgen, daß von Ostern ab in den korrespondierenden Klasse« der Gemeindeschulen die gleichen Unterrichtsbücher Verwendung finden.

Kamvurg, 9. Febr. Auf den nach Westafrika und Westindien fahrenden Dampfern „Echo" und „Rustralia" find 2 Cholerafälle konstatiert worden. Tie Abfahrt wurde inhibiert und eine Stägige Quaran­täne verfügt.

Stuttgart, 9. Febr. Das Seminar in Napold (Württemberg) ist wegen dort herrschender Influenza geschlossen worden. Ein Drittel der Zöglinge ist erkrankt.

Lendo», 9. Febr. Einer Lloydsdepesche auS Corunna zufolge ist der zur Anchorline gehörige von Glasgow nach Neapel fahrende Dampfer „Trinacrta" in der Nähe von Cap Villano gänzlich verloren ge­gangen. 37 Mann der Besatzung sind ertrunken; nur 2 wurden gerettet.

Telegraphische Depeschen der Oberyessischen Zeitung.

AerN«, 9. Februar. Der Afrikareisende Eugen Wolff ist am 6. Dezember mit seiner Expedition in der englischen Missionsstation Kampela in Uganda

Vormittags 111/2 Uhr, Saale des Cafe Quentin.

Der Vorstand.

Dr. R. Hesse.

Bratwurst

Gastwirth Prediger, Ockershaufe«.

88

966* 96» 1051/s

61»/« 80» 83»/« 977/8 1006*

wen, J, die he bet >t auf ibsuhi

Aus. flieht, Mgz-

Der heutigen Nummer liegt ein Prospekt der Firma I. G. Seeling in DresdenN., Ritter­straße 14 bei.

Briefkasten der Htedaktton.

W. st. th. Derartige Manuskripte werden von der Redaktion nicht aufgehoben. Die 10 Pfg.-Marke steht zu Ihrer Verfügung und wird imsalle deS NichtabholenS deren Wert der Armenkasse überwiesen.

Conrad Boss, Ariseur,

Wettergaffe 39.

Sie Verpfändung der Leöensverfichernngspvkice«.

Die neueste Nummer der von der Lebensversicherungs- Gesellschaft zu Leipzig herausgegebenen Monatsblätter ent­hält über die Verpfändung der Lebensversicherungspolicen einen Artikel, den wir hier wiedergeben, weil er einen Gegen­stand von Wichtigkeit betrifft, über den eine sachgemäße Aufklärung auch unseren Lesern willkommen sein dürfte

Die genannte Gesellschaft schreibt: Eine reichsgerichtliche

CourSbericht

A. Strauß, Marburg,

Larfüßerstraße 40.

Der „Vorwärts" meldet, die

Eine her letzteren ging mit drei Eskadron« südwestlich gegen Bots-kvmmun; dieselbe stieß bereits Halbwegs bei St. Loup «rf eine starke feindliche Rekognoskierung. Der Führer derselben, Major Seebeck, war allein au den AuSgang des Dorfes geritten. Mit der Karte in der Hand musterte er gerade die Gegend uud machte sich Notizen, als die ersten fravzössischen LanzierS auf ihn losstürmten, welche hinter Häusern verborgen, das Dorf bereits längere Zeit beobachtet haben mußten. Zum Zusammenlegen und Fortstecken der Karte blieb dem Major ebensoweng Zett, wie zum Ziehen des Säbels, aber er ist ein perfekter Reiter und kaltblütiger Soldat. AIS der erste Retter mit eingelegter Lanze auf ihn einstürmt, weicht er geschickt aus, hebt sein Pferd fast kerzengerade in die Höhe und ihm die Sporen in die Flanken drückend, wirst er es mit mächtigem Sprunge gegen den dicht neben ihm vorbeistürmenden Lanzier, daß Roß uud Reiter sich im Staube wälzen. Zugleich ergreift er die Lanze des Franzosen und hält sich, bald nach vorn, bald nach hinten mit derselben auslaugend, die nachfolgenden Feinde vom Halse, bis die aus dem Dorfe herbeisprengenden Hessen ihn erlösen und die schwache feindliche Reiterschaar zurücktreiben. Als die Gefahr vorüber war, reichte er dem nächsten hessischen Chevauxleger die feindliche Lanze, faltete ruhig seine Karte, die er während des ganzen Hand­gemenges in bei Hand behalten hatte, wieder glatt auseinander, beendete seine Notizen uud ließ St. Loup von einer Schwadron besetzen."

— (AuS der Jnstruktionsstunde.) Unter­offizier: „Füselier Kunkc, was ist die höchste Zierde des Soldaten?" — Füselier: „Die Helmspitze!"

^113 einen ©arten am Galgen- weg, 8 ar 18 qm groß, bin ich willens Ms freier Hand zu ver-

4» Fr«üs. Htzpoch^«. 102»

3»» , , »67/,

| Gebrannte | | Java-Kaffees | | Mischung LMk. 1,60 das | 5 Pfund, zum Theil aus edlen | ? Java-Sorten bestehend, kräftig •> 5 und wohlschmeckend. 8 $ Java-Mischung 4 Stt. $ | 1,80 das Pstmd, erfüllt die | | höchsten Ansprüche. (6027 * 5 Postpackete franco. $ ! Justas Wilh.Berdnx? |

Conserveu und Delikatessen, ff vahnhofvratze 8. |

Schrotmühle LLL

Schroten aller Getreide - Arten em­pfiehlt der Unterzeichnete einem ver- ehrlichen landwirthschastlichen Pub­likum zur gefl. Benutzung.

Pro C-ntn-r 45 Pfg.

Dreihausen, im Febr. 1893.

^eben Dienstag unb Don V »erstag frische

l°/o Ungar. Soldrente

31/1 e/o Schweden

4% .

4o/o Spanier

(Klehr gut erhaltene eichene V Podesttreppen unb «d Fenster z» verkaufen.

484) vahnhsfstr. 6 L

h hierbe frühere« Jntrigv ikfurt p nemanL luffchl-i ben ip ch wat

ckLitne ftbl. Wohnung. 3 Zim. Vv Kamm., Wasserl. u. Zub. in fr. Lage j. 1. April bitt. j. verm.

Einladung zur Sitzung des landwirth schastlichen Vereins Marburg «rf Sonnabend, 11. Feb. 1893,

H^ohnnng von 3 Simmern nebst Zubehör in nicht zu weiter Entfernung vorn Bahnhof gesucht. Offerten mit Preisangabe unter Hl B an bic Exped. b. Bl.

1893. servattvs ks. Ab, aus bd

Betriebs nbar scd [ablungf ! den a» »en. 9

zt)u verk. Marbacherweg 29pari.:

1 Bettstelle m. Sttoh- u. See- grasrnattatze, ovaler Tisch, Bügel­platte m. Böcken (2 m lang, 70 cm breit), 1 etnthüriger Kleiberschrauk (Schwälmer), Waschttsch. Anzusehen MorgmS von 8—10 Uhr. (827

Vermischtes.

— (Ein Beispiel der Geistesgegenwart und Kühnheit des jetzigen kommandierenden Generals v. Seebeck) entnimmt die „Militär-Zeitung" dem „Kriegstagebuch eines Sanitätsoffiziers beim Stabe des Generalkommandos des X. Armeekorps aus den Jahren 1870/71." Der Verfasser Dr. Karl Richter, schreibt nämlich unter dem 24. November 1870: „Da wir außer den in Montargis erhaltenen, sehr unsicheren Nachrichten keine Ahnung hatten, wo sich die überall genannte und in fabelhafter Weise von den Franzosen gerühmte Lorie-Armee aufhalte, von der es hieß, sie sei bald hier, bald dort, ohne daß wir Fühlung mit ihr bekamen, so wurden am frühen Morgen drei größere, von Generalstabs-Offizieren gekettete Kavallerie-Rekognoskierungen unternommen.

mer.) wegen Säckel n Bet« Boche» Tagen rn ben t auch - Bet­ete bet außer- oerenb. ) Bei Regen, C. und gimmel

ig." be- chtigten rfiskus, tweise' :e volle mf als chon in lterliegt chlosies labt in 1 Wette «artende

^kesucht zum 1. April ein ™ Mädchen mtt guten Zeug­nissen, welches kochen kann und jeg­liche Hausarbeit versteht. (829 36, 3. Stock.

Die Geburt eines kräftigen Jungen zeigen an (833 Ilsfeld, 7. Februar 1893

Dr. med. Mennicke u. Frau Anna, geb. Seifarth.

Jetzt ist es Zeit ein. vorzüglichen ^anariensänger sich anzu- ÄV schaffen mit I. u. Ehrenpreisen prämiirt aus d. weltberühmten Züchterei von Earl Ulrich, St. Andreasberg i. H. Preisliste frei.

Münchener Bierhalle.

/

«eben dem HStel )«m Amifche« Hans.

Ausschank von ff. hellen und dunklen Exporibieren, sowie

Bayrisch Bier. N

Geschäftsbericht des Vaterländischen Frauen-Bereins zu Cassel für das

Jahr 1892.

DaS Jahr 1892 war für die Vaterländischen Frauen­vereine im Regierungsbezirk Cassel ein vollständig befrie- -igendes. Der Verband der Vereine hat durch den Anschluß pes neuen Zweigvereins in Zierenberg eine erwünschte Ver­stärkung erhalten und zählt jetzt 32 Vereine mit 4338 Mitgliedern.

Außer in der Pflege von Armen, Kranken und von bchürftigen Wöchnerinnen waren die Vereine in verschie­denster Weise thätig. Arbeitsgelegenheit Armen zu ver­schaffen, weibliche Handarbeiten zu verwerten, die Haus­industrie zu heben, die Pflege von sog. Ziehkindern zu be­aufsichtigen, Erstgefallene zu unterstützen, scrophulöse Kinder jut Heilung in Bäder zu schicken, den Schulunterricht, soweit « sich auf das Erlernen von Handarbeiten und Haus­haltungs-Kenntnissen bezieht, zu fördern, Näh- und Flick­schulen zu unterhalten 2c.

Für diese Zwicke haben die 32 Vaterländischen Frauen­vereine deS Bezirkes im Berichtsjahre verausgabt 103 418 Mark, wobei die unzähligen Gaben von Lebensmitteln, Men, Kleidungsstücken re. nicht mit berechnet sind. Die Vereine beschäftigen 50 berufsmäßige Krankenpflegerinnen, -munter 42 Schwestern vom Roten Kreuz. In den Näh-, Flick- und Haushaltungsschulen der Vereine wurden 530 Schülerinnen, in den Kinderbewahr-Anstalten rund 400 Kinder unterrichtet.

Der Bezirksverband hat weiter einen umfassenden Kriegs­bereitschaftsplan aufgestellt und stehen unseren Vereinen im Kriegsfälle über 70 Pflegekräfte, darunter 53 Schwestern vom Roten Kruze, welche der Casseler Verein ausgebildet, zur Verfügung. Es werden von den Vereinen sechs eigene Kriegslazarette mit 234 Betten unterhalten, vier staatliche Reservelazarette mit 422 Betten ganz und wenigstens teil­weise, namentlich durch Besorgung der Beköstigung, Wäsche re.. 11 Reservelazarctte mit 1515 Betten an sechs verschiedenen Otten übernommen werden. Und endlich errichten die Frauen-Vereine deS Bezirks noch sechs eigene Genesungs­stationen mit 145 Betten. Vorräte von Verbandsgegen- ständen und Lazarett-Utensilien sind vorhanden.

AuS der Verbandskasse erhielt im verflossenen Jahre der Verein in Hersfeld für seine Ferien-Kolonie 50 Mark, der Verein Gersfeld 100 Mark für die Hagelbeschädigten deS dortigen Kreises, der Verein in Haina 50 Mark, der in Allenoorf 100 Mark der in Eschwege 60 Mark für Pflege von Waisenkindern, der Verein in Orb 50 Mark, außerdem wurden den Abgebrannten in Sontra auf Wunsch deS Vereins in Rotenburg 100 Mark zugewendet. Von dem Hauptverein erhielten für ihre Kinderbewahr-Anftalten der Verein Melsungen 300 Mark, der Verein Mendorf

StutrumSpartei beantragt weitgehende Abänderungen der AukurSordnnng und des Gesetzes über die Erwerbs- und Sirtschafksgenoffenichaften. Abg. Ackermann (kons.) befür­wortet seinen Antrag unter Hinweis darauf, daß Geschäfts­leute häufig ihren Betrieb ihren Frauen zum Eigenthum äbertrügen, um Exekutionen re. auS dem Wege zu gehen. Dadurch würden viele Gewerbetreibende schwer geschädigt, gbg. Rüttele« (Ztr.) fordert erhebliche Verschärfung der KonkurSordnung, da viele Geschäftsleute eS von vornherein -juf den Konkurs absähen, um dabei zu provitiercn. Redner verlangt u. a., daß auch nach Beendigung des Konkurses der Betteffende nicht eher wieder kaufmännische Rechte haben «olle, als bis er alle Konkursgläubiger befriedigte. Abg. FrhQ v. Stumm (freikons.) ist gegen die Anträge, weil Zeselben zu weitgehend seien. Abg. v. Bar (freis.) bezeichnet die Anträge als viel zu weitgehend und ersucht um Ab­lehnung. Abg. Schneider - Hamm (mttlib.) wünscht, vor­handene Mißstände auf diesen Gebieten zu beseitigen, er­achtet aber einzelne Punkte der Abänderung für sehr be­dürftig. Abg. Heine (Soz.) ersucht um Ablehnung der Anträge. Nachdem noch die Abgg. Ackermann (kons.) und Gröber (Ztr.) die Anträge empfohlen, werden dieselben tinei Kommission von 21 Mitgliedern zur Spezialberatung überwiesen^ Der Antrag Ackermann (kons.), durch welchen den Konsumvereinen die Abgabe von Maaren an Nichtmit- glieber bei Strafe verboten wird, wird mit 131 gegen 92 Stimmen angenommen. Dafür stimmen Konservative, Frei- loaservative, Zentrum und Antisemiten. Der Antrag Rintelen bett. Unterbrechung der Verjährung einer erkannten Frei­heitsstrafe wird alsdann gegen die Stimmen der Sozial­demokraten in 2. Beratung angenommen. Donnerstag 1 Uhr Etat.

f£»in ordentlicher Junge kann in die Lehre treten bei (832

C. Behrendt,

Tapezierer n. Decoratenr.

Entscheidung, welche vor einiger Zett «gangen und in der Presse besprochen worden ist, hat, wie wir aus mehrfachen »ns zugegangenen Anfragen ersehen, zu unbegründeten Be­sorgnissen und irrtümlichen Auffassungen betreffs der Ver­pfändung von LebenSveisicherungspolicen Veranlassung ge­geben. DaS Reichsgericht hat in jener Entscheidung (ab­gedruckt in der Juristischen Wochenschrift Nr. 30 31 von 1892, 275 fg.) die von ihm schon wiederholt gellend

gemachte Auffassung ausgesprochen, daß eine Lebensver- ficherungSpolice nicht selbständiger Träger einer Forderung, sondern edle bloße Beweisurkunde, ein sogenanntes Legiti­mationspapier fei, daS nur dazu diene, festzustellen, welche Forderung gegenüber der Versicherungsgesellschaft bestehe und wer Gläubiger sei. Von dieser Auffassung ausgehend, hat das Reichsgericht entschieden, daß das den Kaufleuten an beweglichen Sachen und Wertpapieren ihres Schuldners im Handelsgesetzbuch eingeräuntte Zurückbehaltungsrecht an einer LebenSverficherungspolice nicht ausgeübt werden könne. In der gedachten Entscheidung ist zwar unter Hinweis auf ein Urteil in Band 20 der zivilrechtlichen Entscheidungen S.135 gleichzeitig ausgesprochen, daß derartige Legitimations­papiere auch nicht „Gegenstand eines Faustpfandrechtes* sein können. Indessen ist dies nicht dahin zu verstehen, daß ein solches Papier überhaupt nicht Gegenstand eines Pfandvertrages sein könne, sondern, wie auch das hierbei angezogene Urteil ergiebt, nur in dem Sinne, daß ein solches Papier nicht für sich allein, d. h. ohne die ans demselben hervorgehenden Rechte gütiger Weise verpfändet werden könne. Nun wird zwar bei der Verpfändung einer Lebens Versicherungspolice der Wille des Gläubigers und Schuld­ners wohl stets darauf gerichtet sein, daß die Rechte aus der Versicherung mit verpfändet fein sollen, indessen ist eS doch ratsam, daß dies in der Verpfändungserklärung in bestimmter Weise zum Ausdruck gelange.

Zur gültigen Verpfändung einer Lebensversicherungs- Police ist deshalb erforderlich:

1) daß auch die Rechte auS dem Versicherungsvertrag selbst verpfändet werden und

2) daß die nach der einschlagenden Landesgesetzgebung für diese Verpfändung vorgeschriebene Form beobachtet wird. Als solche kommen in Frage: Uebergabe der Police an den Pfandgläubiger, schriftliche Erklärung der Ver­pfändung und Beirachttchtigung der Versicherungsgesellschaft von derselben, und zwar schreiben manche Gesetzgebungen nur das eine oder das andere dieser Formerfordernisse, manche aber dieselben gleichzeitig vor. Ferner ist

3) für den Fall, daß der Pfandschuldner in Konkurs kommen könnte, noch die Bestimmung in 8 15 des Ein- führungSgesetzes zur Konkursordnung zu beachten. Nach dieser Bestimmung ist das Recht des Gläubiger auf abge­sonderte Befriedigung aus der ihm verpfändeten Versicherung im Konkurse des Schuldners an die Voraussetzung geknüpft, daß — auch wenn die einschlagende Landesgesetzgebung eine dahingehende Formvorschrift nicht enthält — entweder die Versicherungsgesellschaft von der Verpfänduna benachrich'igt worden ist oder der Pfandgläubiger bez. ein Dritter für ihn die Police übergeben erhalten und behalten hat.

Nach Vorstehendem ist bei Verpfändung einer Lebens­versicherungspolice dem Gläubiger dringend zu empfehlen, daß er sich unter Empfangnahme der Police die Rechte aus derselben in einer gerichtlich oder notariell beglaubigten Urkunde verpfänden läßt und sich dazu eines Rechtsbeistandes bedient, damit die Verpfändung sowohl in materieller als auch in formeller Hinsicht gegen eine Anfechtung- gesichert ist.

ftpin fast neues Schee i'sches Piano billig zu verkaufen. Von wem? sagt die Exped. d. Bl. fluche zu Ostern ein tüchtiges Mädchen für Küche unb

Hausarbeit. (779

rt. Wormsbäcuer Grün Nr. 28, empfiehlt sich von Besorgungen von Auszüge« unb sonstigen Fahr­gelegenheiten nebst einem _______Halbverdeck. (7635

Dopsschuppen imb Haarausfall wirb beseitigt innerhalb 8 Tagen unter Garantie durch Tanninbalsam von E. A. Uhlmall», Plauen i. V.

3o/o 9i StaatSb.-Pr 3«/o 1.- 8. ,

4o/o 1880er Ruffen 976* 4«A Eiseub.-Rentenb.-Obl. '<«->/, Kurhefsen Rthlr. 40 Loose 40'V2 Braunschw. Rthlr 20 Loose 104'/, 4% unff. Egypter 99’/»

3i/p* Privileg., 941/,

200 Mark, sowie ferner der Verein Hofgeismar für die Abgebrannten in Immenhausen 500 Mark und der Verein Gersfeld für die Hagelbeschädigten 200 Mark.

Der Zwetgvcrein Cassel zählt 901 Mitglieder Seine sechs Sektionen verausgabten 1892 für ihre Zwecke 73654,55 Mark. Seine Hauptaufgabe ist die Ausbildung von Kranken­pflegerinnen, von welchen er jetzt 42 beschäftigt.

Die Sektion I für Beschaffung von Notstands- und Kriegsmaterial hält ebi Verbandsmitteldepot für Notstände und den Kriegsfall und besorgt die Kriegsausrüstung der Schwestern vom Roten Kreuz.

Die zweite Sektion für die Krankenpflege unterhält die Krankenpflege-Anstalt vom Roten Kreuz Kaiserin Augusta- Stiftung, welche 1892 neu 806 Kranke mit 1815 Pflege­tagen ausgenommen und außerhalb des Hauses 138 Kranke mit 1131 Pflegetagen verpflegt hat. Seit Bestehen der Anstalt sind 7461 Kranke mit 89 663 Pflegetagen gepflegt worden. Die Poliklinik steht armen Kranken unentgeltlich offen. Ein Freibettenfonds gewährt solchen kostenfreie Auf­nahme, 19 Krankenkassen benutzten die Anstalt gegen einen verminderten Kostensatz. Diese Sektton hat 14 auswärtige Sektionen.

In der Anstalt werden alljährlich Course in der Be­handlung von Kranken und Verwundeten, sowie zur Aus­bildung von Helferinnen in der Krankenpflege erteilt.

Die dritte Sektion unterstützte 149 arme verheiratete Wöchnerinnen mit 1448 Wochenkostportionen, auch Kinder­wäsche, Kohlen, Lebensrnitteln rc., die vierte Sektion ge­währte 192 verschämten Armen bezw. Familien Geldunter­stützung von 1036.75 Mark, sowie Kleidungsstücke und Naturalien. In der Sektion V halfen 16 Armenpflegerinnen persönlich bei der öffentlichen Armenpflege der Stadt.

Endlich arbeitet die sechste Sektion an der Förderung und der Verwertung des Hausfleißes. Ihr gehört der Viktoria-Bazar (am Meßplatz) und waren für denselben int Jahre 1892 81 Witwen, Frauen unb Mädchen dauernd mit Handarbeiten beschäftigt. Der Erlös aus dem Waaren- unb Kommissionsgeschäft betrug 17 469.73 Mk. Der Rein­gewinn des Geschäftes wird den Arbeiterinnen zugewendet und erhielten dieselben im Ganzen 5878.49 Mk.

Der Zweigverein Hanau mit 491 Mitgliedern hat ver­ausgabt 4232.17 Mk. unb Erhebliches in ber Armen- unb Krankenpflege geleistet. Der Mobilmachungs - Fonds des Vereins beträgt 2000 Mk., der Reservefonds 4000 Mk.

Eine rührige Thätigkeit entfaltete auch der Verein in Eschwege, welcher 421 Mitglieder zählt und auf sehr vielen Gebieten arbeitet. Derselbe verausgabte 2450 Mk.

Der Verein in Hersfeld mit 304 Mitgliedern hat in dem dortigen Krankenhause drei seiner Mitglieder zu Helferinnen in der Krankenpflege ausbilden lassen, ein Vor­gehen, welches hoffentlich recht große Nachahmung findet. Dieser Verein verausgabte 1600 Mk.

Marburg mtt 231 Mitgliedern unterhält eine Kranken­pflege-Station mit zwei Schwestern, hat einen Verband- Kursus für Damen errichtet und verausgabte im Berichts­jahre 2518 Mark. Der Zweigverein Schmalkalden zählt 272 Mitglieder, der in Obernkirchen 204 Mitglieder, der in Witzenhausen 124, in Schlüchtern 119, in Fulda 118, in Gersfeld 113. Alle diese und die übrigen kleineren Vereine, die wir hier nicht besonders anführen können, haben unaus­gesetzt daran gearbeitet, Not und Elend, wo sie es finden, zu lindern, und haben durch die praktische Art der Inan­griffnahme auch reiche Erfolge erzielt.

Die Berichte zeigen deutlich, daß überall die Vereine gütige und liebevolle Unterstützung gefunden haben, für die sie am besten danken durch stets vermehrte Anstrengung, den auf sie eindringenden, schwierigen und umfassenden Aufgaben gerecht zu werden. Erfreulich ist die Thatsache, daß die Vaterländischen Frauen-Vereine sich nicht nur der Zahl nach vermehren, sondern auch daß sie stets ihre Thätigkeit ver­tiefen, ihr Arbeitsfeld vergrößern unb von Jahr zu Jahr ein reicheres Wirken aufzuweisen hahcn. Möge beut Vater­ländischen Franen-Verein stets die Förderung durch seine Mitglieder unb Freunde in reichem Maße zu Teil werden; er hat durch zielbewusstes, unermüdliches Arbeiten seit 24 Jahren es wohl verdient.

f£»in reinL erfahr. ivtädche» zu Ostern gesucht.

Näheres in der Exped. (807

Lepeltuggemch

Ein Junge aus guter Familie kann Ostern bet mir in die Lehre treten. G. C. Dey, 830) Colonial u. Delicatessen.

üllchm- A. Fichtm- Bretter (weiß) von 25—26 mm Dicke, 1—4 m lang, z« kaufe» gesucht Off. an Retbstei» & Co, Hess. Schiefertafelfabrik in Darmstadt.

Feinst« Sützrahw-

Tafelbutter,

1 Pfund M. 1,40, bei 3 Pfund M. 1,35.

Justus Wilh. Berta,

Bahnhofstraße 8. (7021

Feinster gar. reiner hiesiger Mülhenhonig in Gläsern von 1 Mk. an, empfiehlt H. Berta sen, «23) Weide»HLuferftr. 35.

Feinster deutscher Cognac, ärztlich empfohlen, 1/1 Ltterflasche Ml. 2,

1 Äranfcnwartcr zum sofortigen Eintritt gesucht. 831) Medieiutsch- «ltvik.

Für Sonntags ein

Klavierspieler gesucht

4% Deutsche Reichsanleihe 1j7s/4 l08 3!/i% „ „ 10034101

3o/o „ „ 87 8?v«

4o/o Preußische LonsolS 1071/2 1( 7*/« 31/«% , „ 1007/61101V,

30/0 , „ 87 1 87V«

4o/o Baiern 1073/8 i07s%

3Vt% Nassauer LandeSb. 99»/g 99s/g 4% desgl. 103% f