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Hessen-Nassau.

Anschließend hieran entwarf derselbe ein anschaulicher

schlag

icnde

Deutsches Reich.

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Ligen H

todezu

Geburtstag ihres obersten Kriegsherrn würdig und

Schm

echt patriotisch gefeiert zu haben.

Und hört'st ein Lied aus alter Zeit gar leis.

Doch schöner als der Heimat Berge — Nein!

hen« lie t icn ) lischt

O, hör', was dieses leise Lied dir saget, O, horch' auf seine stille Melodei, Und sag' mir dann, ob's Bächlein hat geklaget

»Violas Hlnhe" im Hefälle.

Wenn Du aus Marburgs schönen Wäldern Ermüdet heimwärts lenkest deinen Schritt, Triffst du, noch fern von gold'gen Aehrenseldern, Ein lieblich Plätzchen in des Waldes Mitt'!

Wundersames passiert immer noch im Orient. Ex- folger soll bestimmte Weisungen von seinem Later könig Milan von Serbien und seine frührere Gemahli erhalten haben. Als der Thronfolger am Frestag Natalie, die so lange sich geradezu spinnefeind ein- Vormittag in» Schloß fuhr, wurde er von der Le­ander gegenüberstanden, haben sich nicht nur wieder völkemng lebhaft begrüßt. — Der russische Throu- verttagen, ihre Ehescheidung ist auch aufgehoben, folger reist am Sonnabend Abend nach Petersburg und es ist also Alles wieder beim Alten, so lange zurück. Sein Later hat dem deutsche» Kaiser ein die Freude eben dauert. Es wird in Belgrad, wo Danktelegramm für die herzliche Aufnahme seines SohueS die Kunde mit lebhafter Befriedigung ausgenommen gesandt. — Der König von Württemberg, welcher ist, gesagt, die Versöhnung sei im Jntereffe deS zum Geburtstage deS Kaisers nach Berlin gekommen war, jungen Königs Alexander erfolgt. Richtiger ist wohl, empfing den Reichskanzler Grafen Caprivi in Audienz. — daß sie stattfand, weil König Mlan mit seinen Geld- Die „Nordd. Allg. Ztg/ berichtet über verschiedene mstteln wieder einmal zu Ende war. Fürst Ferdinand neue Versammlungen, die sich zu Gunsten des von Bulgarien, der solange in Sofia allein gehaust, neuen Militärgesetzes ausgesprochen haben. — wttd nun wirklich seinen Unterthanen eine Landes- Der diplomattsche Zwischenfall wegen der Bot- mutter bescheeren. Wer die Glückliche sein wird, schäft er Hetze in Paris ist erledigt. Das halb­steht noch nicht ganz fest, doch ist so viel sicher, daß amtliche Wiener „Fremdenbl." bespricht die Er- die Verlobung demnächst erfolgen soll. Die Zustände klärung, welche der ftanzöfische Minister deS Aus- i» dem früher so arg zerrütteten Lande, find eben »artigen Develle dem österreichisch-ungarischen Bot- vollständig solid geworden. schafter Grafen HoyoS bezüglich der gegen ihn von

der ftanzösischen Presse gerichteten verleumderische» Angriffe gegeben hat. Das „Fremdenbl." äußert, daß durch diese Erklärung der Zwischenfall als beige-

Seid mir gegrüßt ihr heimatlichen Höhen, Ihr Berge, jetzt in schnee'ger Winterpracht, Bald könnt in Frühlingsschmuck ihr wieder stehen Und kannst Du Bächlein wieder fingen sacht"!

Cassel.W M.

Der .Weitz schon" rüst zu neuer Lust. Glaubt seinen bied'ren treuen Wort«, Er weckt uns Freude in der Brust. Vergessen läßt er Euch die Leiden, Die Euer Dasein oft vergällt. Er will nur Frohsinn Euch bereiten In seiner schönen Narrenwelti Darum herbei, und ohne Zagen Des Reiches Banner in die Höh', Wer's so lang hat wie er getragen Dem thut noch heut' der Arm nicht weh

W. Perki», 28. Jan. Der Geburtstag legt erscheine. Wie das „Fremdenbl." vernimmt, unseres Kaisers ist auch in diesem Jahre im ist Graf Hoyos beauftragt worden, Develle gegenüber deutschen Reiche und bei den deutschen Vertretungen stch in diesem Sinne auszusprechen mtt der Bei- nud Kolonieea im Auslande in gewohnter festlicher fügung, daß die österreichisch - ungarffche Regierung Weise begangen wordm. In Wien und Petersburg lebhaft bedauere, in die Lage gebracht worden zu wohnten die Monarchen dem Festmahl bei. lieber sein, zm Wahrung des Ansehens der Stellung des die einzelnen Feiern liegen zahlreiche Telegramme vor, österreichisch-ungarischen Botschafters in Paris be- die aber nichts Renes weiter bringen. In Berlin sondere Schritte thnn zn müssen. Es sei zu hoffen, waren bei dem herrschenden ttockenen nnd nicht kalten daß die verletzenden Angriffe, denen mehrere Bot- Wetter Tausende und Abertausende um das Schloß schafter der Reihe nach in Paris ansgesetzt waren, und unter den Linden versammelt, nm der großen sich nicht wiederholen würden, nnd daß jeder weitere Auffahrt zur Geburtstagsgratulation beiznwohnen. Anlaß vermieden werde, sich mit der Frage der Wie stets, fand im Schlöffe Gottesdienst und Conr der Stellung der Botschafter in Paris in so statt; während letzterer wurden 101 Kanonenschüsse unerwünschter Weise, wie dies in letzter Zett der abgefeuert. Als der Kaiser sich zur Paroleausgabe Fall war, neuerdings befassen zu müssen. — begab nnd später eine Ausfahrt unternahm, wurde Der Geburtstag unseres Kaisers hat, wie in jedem er mit stürmischen Hochrufen begrüßt. Abends war Jahre, so anch in diesem einen Parlaments« Tafel und Galaoper, während zahlreiche Häuser freien Tag gebracht. Der Reichstag, wie das illuminiert waren. In den Straßen drängte sich eine preußische Abgeordnetenhaus haben am 27. Januar kolossale Menge und die Behörden feierten den Tag haben ihre Sitzungen ansfallen lassen und werden in üblicher Weise durch Festmähler. — Durch eine am folgenden Tage erst ihre Arbeiten wieder auf« Kabinettsordre sind zahlreiche Veränderungen nehmen. Für den Reichstag ist eine sehr bewegte im Offizierkorps erfolgt. Zn Generalen der Kavallerie Sitzung zu erwarten, zu welcher schon am Donners- bezw. Infanterie sind u. a. befördert die General- tag die Einleitung gegeben ist. Der Staatssekretär lentnants v. Blume, v. Blomberg, v. Krosigk, v. von Marschall hat bestätigt, daß Handelsvertrags- Wtttich, v. Rosenberg, Golz und Graf Schlieffen I. Verhandlungen mit Rußland schweben und daß bei Der Generalleutnant v. Seebeck, Kommandeur der entsprechendem Entgegenkommen Rußlands der deutsche 16. Division, ist zum kommandierenden General des Kornzoll auch Rußland gegenüber von 5 Mark auf X. Armeekorps ernannt Seine Division erhielt 3‘/2 Mark ermäßigt werden soll. Es ist bekannt, unter Beförderung zum Generalleutnant General- daß die Landwirte in der konservativen Partei, wie major Osterlay, Kommandeur der 66. Brigade, in der Zentrumspartei diese Herabsetzung auf das Hauptmann Ebmeher, persönlicher Adjutant des Entschiedenste bekämpfen, weil sie eine Schädigung Reichskanzlers, ist als Major in das Kaiser Franz- der Landwirtschaft darin erblicken und auch in der Garde - Grenadierregiment versetzt. — Der „Reichs- Donnerstagssttzung schon find diese Stimmen hervor- auzeiger" veröffentlicht folgende Ordensverleihungen: getreten. Damit wird aber die Sache nicht erledigt Das Großkreuz des Roten Adlerordens: dem General fein, sondern in der neuen Sitzung wird erst der der Infanterie v. Hahnke, dem Staatsminister v. rechte Kampf beginnen. Die Entscheidung über die Achenbach dem Justizminister v. Schelling; den Roten Handelsverträge selbst wird erst viel später fallen, Adlerorden I. Klaffe mit Eichenlaub: dem Eisenbahn- da erst noch die Vereinbarung zwischen den beider- minifter Thielen, dem Kultusminister Dr. Bosse; den fettigen Regierungen erfolgen wird und ob das der Krouenordeu I. Klasse: dem Vizeadmiral Hollmann; Fall ist, steht denn doch noch nicht fest. Die Er­den Kronenorden II. Klasse: dem Abgeordneten v. örterung im Reichstage ist prinzipiellen Charakters, Bethmann-Hollweg; de» Kronenorden III. Klasse: wird aber gleichwohl mit der größten Entschiedenheit dem Hofprediger Faber; das Kreuz und ben Stern geführt. — Dr. Karl Peters hat, nach der der Komthure des köntgl. Hausordens von Hohen- „Kölnischen Ztg/, Zanzibar mst dem ftanzöstschen zollern: dem Hausminister v. Wedel. — Der G r o ß - Dampfer am 3. Januar verlassen, um zunächst einen fürst-Thronfolger Nikolaus hat am Aufenthalt in Kairo zu nehmen. Bon dort wird er Donnerstag Abend in Berlin den Reichskanzler wahrscheinlich im März in Berlin eintreffen. Fast Grafen Caprivi zu einer langen Unterredung zu gleicher Zeit schiffte fich auch Gouverneur v. Soden empfangen. Die Audienz war eine so ausgedehnte, in Zanzibar ein und zwar zunächst nach Bombay, daß es selbstverständlich erscheint, daß politische KamSnrg, 27. Januar. Eine Aufseher; er« Gegenstände dieselbe ausgefüllt haben. Der Thron- regende Maßregel hat der Hamburger Senat apge-

Tante Lona heiter zu stimmen. Das gelingt unserem Ein ries'ger Eichbaum aus der Ahnen Tage, Freunde Siegftied viel Keffer.- Biet' Schatten dir und eine moos'ge Bank,

Der Direktor saß nämlich, wie gewöhnlich, an Und bist du durstig dann vom Weg dem weiten, der Seite Tante LonaS. Nach den rasch ausge- Siebt dir der Quell daneben kühlen Trank.

tauschten Grüßen hatte er jedoch heute noch nicht Doch ttittst du weiter in der Bäume Schatten, gesprochen. 5Da zeigt' ein lieblich' Bild sich dir,

„Sie sind em Schalk, lieber Baron, sagte die stürzt hernieder von der Steine Platten Freiftau lächelnd, „aber daß ich unseren guten munt'res Bächlein, ganz verborgen hier. Direktor recht sehr vermissen werde, leugne ich gar n ,

nicht, ja ich hoffe, daß auch ihm ein wenig um die Daneben rechts in Fichtengrun verborgen

alte Tante Lona bange sein wird. Direktor Sieg- Und überdacht von einer >

fried hat mir bereits heute Vormittag gesagt, daß Wo Kuhle herrschet, rote am fruljen 3110106», er in wenigen Tagen schon abreifen will." Da find st zur Ruhe alles du sogleich.

Die Freifrau hatte die letzten Worte recht be- unb wenn du träumst dann, in des Waldes Schweigen

wegt gesprochen und Direktor Siegfried küßte mit Und nur das Bächlein muficiert in seiner Weis',

dankbarer Ehrerbietung die freie Hand der liebens- Jst's dir, als sähest du der Nixen Reigen, würdigen alten Dame. Sie erhob sich rasch, um aus der silbernen Theekanne, die leise singend über der Kaminflamme hing, die Taffen zu füllen.

Della kam ihr jedoch zuvor. „Bitte, Tante/

sagte sie anmutig, „laß mich das heute besorgen/ Kunden - lange schon vorbei.'

Und mtt freundlichem Lächeln bereitete Della den 8

Thee und reichte die Tassen herum, ohne, rote es Als munt’re Violaner es gepfleget schien, die erstaunten Blicke ihres Vaters und Tante Und seinen Rand bepflanzt mit Blumen schön Lonas zu bemerken. Auch glatte Steine ihm dahin geleget,

Die Baronesse hatte fich noch niemals zu einer Damit es springen konnte aus den Höhn.

derartigen Beschäftigung herbeigelassen, bis jetzt hatte D o6 Re wiederkehren diese Zeiten, immer die Freiftau die Wirtin gemacht, da Tante D> o6 eS ander's wohl mag schöner sein, — Lona die Diener nicht gern länger, als es nötig Die Hoffnung kann uns Niemand ja abstreitm war, int Zimmer behielt.(Fortsetzung folgt ) Doch schöner als der Heimat Berge — Nein!

ordnet. Es solle» sämtliche in Alto»a wohnenden 8. Dezember v. I. in Berlin abgehaltenen tonfer. i^riAer Hamburger Staatsbeamten, ungefähr 1800 an der vativen Parteitag nnd das von dem selb« genehmigte rLjgg, Zahl, Altona verlassen und ihr Domizil in Hamburg Parteiprogramm. Redner ist überzeugt, daß eint hc nehmen. Ledige haben sofort überzufiedeln, Der« bessere Vertretung der konservativen Gesamtiuter- ^.ghnt! heiratete, sobald die MietSverhältniffe es erlauben, esse» als diese Versammlung, an welcher neben . chic» Gründe hierfür find nicht angegeben. den konservative» Fraktionen deS Reichs- uud Land. Lrtian

tages u. a. etwa 800 Delegierte aus alle» Gauen LrfaenM Deutschlands teilnahmen, nicht gut denkbar sei.

Marburg, 28. Jan. (Konservative Ver­sa mmIung.) Am Donnerstag Abend versammelten sich im Restaurant Heike etwa 50 konservative Männer aus hiesiger Stadt, um die gegenwärtige politische Lage zu erörtern und zu dem neuformulierten Parteiprogramm Stellung zu nehmen. Der Vorsitzende dieser Ver­sammlung, Herr Justizrat Dr. Grimm, eröffnete dieselbe mit einem kurzen Hinweise auf den nichts _ weniger als ungetrübten politischen Horizont im Westen Bei der in Chicago geplanten deutschen Uniberfttät» — . und Osten unseres Reichs, sowie auf die wichtigen Ausstellung wird auch die hiesige Firma Wilh. J inneren Fragen der Steuer- und Militärvorlagen; Holzhauer mtt einer Anzahl chirurgischer Instrumente, nicht minder als diese aber seien es Fragen der eigenen n. a. Hebeammentasche nach Ahlftld uud Reftactiou» > .

Partei gewesen, welche den Wunsch einer gegenseitigen beftttnmer nach Schmidt-Rimpler und Roth, ver> Aussprache der Konservativen nahegelegt habe. Auch treten sein.

habe eine im Oktober v. I. in Cassel stattgehabte Marburg, 28. Jan. (Witterung.) 5 GradC Versammlung konservativer Männer gezeigt, wie groß Wärme notierten wir am gestrigen Nachmittage, dock die Zahl der Freunde der konservativen Sache in Hessen nachts waren wieder 2,5 Grad C. Kalte. Heute *- n sei und wie lebhaft die Interessen derselben die Ge- morgen 8 Uhr ist 1,25 Grad C. Wärme bet be> ^uche müter beschäftige. ES sei an der Zeit, einen engeren beitem Himmel und Südwestwind. Barometerstarü Zusammenschluß der ersteren herbeizuführen und eine 746 mm.

lebhaftere Thätigkeit auch in den einzelnen Wahl- v Zisneröach, 28. Januar. Gestern Abe»' 2"chft> frdfen zu entfalten. Sodann erstattete Herr Gym- versammelte fich auch der hiesige Sriegerbereiu, tt» V- b nafial - Oberlehrer Dr. Euler Bericht über den am den Geburtstag Sr. Majestät unseres Kaiser» i» 9

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-s std-mit schlagfertig und geEet ift dem Feinde '- wer volksvergiftenden Judenblätter durch Unterstützung der es auch sei — die Spitze zu bieten. konservativen Tagespresse empfohlen hatte, wies Herr ßeindes <

In wahrhaft landesväterlicher Weise sorgt unser Kaiser Justizrat Dr. Grimm auf den frischen, fröhlichen ^«0 SÄÄÄV.SÄ S-- fc'“"'?*1*"1 5? SA

fahrt des Landes zu fördern, Handel und Wandel zu unseres Vaterlandes durchwehe und alle gegnerischen 6or ihre chützen und zu kräftigen, dem Bedrückten, getreu dem auf einzelne Meinungsdifferenzen gesetzten Hoff- em ein preußischen Wchlspmch - säum vuigue! - zum Seinen nmtflen $u Schanden machen werde. Das neue h»«l der zu verhelfen; das Los der arbeitenden Klasse liegt ihm snnrt.irtrnnr„mm ßiprnrtA hnn der Nettamm- ie ®c9e ganz besonders am Herzen, gegenüber dem unseligen Klassen- Parteiprogramm wurde hiernach von der Bersamm- w gc haß mahnt er zum Frieden, warnt vor den falschen Volks- tung unverändert und zwar einstimmig angenommen. die 1 beglückern und sichert der Kirche in ihren verschiedenen Be- Im weiteren Verlaufe des Abends erfolgte sodann die kenntnissen den ihr gebührenden Einfluß. Ergänzung des Vorstandes, die Bestimmung der

Da, meine Herren, gereicht es uns zur hohen Be- Nertrauensmänner sowie die Besvreckuua der Stel- WH friedigung und Freude, Seiner Majestät zum heutigen Tage -«erirauensmattner, lorote oie «eipre^nng oer jöiei« y unsere ehrfurchtsvollsten Segens- und Glückwünsche dar- lung zu anderen politischen Parteien. , In längerer bringen zu dürfen und miteinzuschließen das ganze König!. Diskussion, an der sich auch zahlreiche Mitglieder A Haus, Ihre Majestät die Kaiserin, die hohe Gemahlin mit jjer Versammlung beteiligten, wurde namentlich auf le* * rertf.ro0 hm' Man|sriihUPru be b" die in den letzten Jahrzehnten zutage getretene Er- Mei

Ebmso^ dürfm !sir fteMgen Ante?l "nehmen an der Meinung hingewiesen, daß die Politik als Metier pflan ehegestern unter großen Festlichkeitei, vollzogenen Vermählung betrieben werde und die Parteiführer mit diesen Mittelu der Kaiserlichen Schwester Prinzessin Margarethe, Königl. jfjren Lebensunterhalt beschafften. Dies sei nicht nur in » der Hoheit, mit dem Prinzen ^^rrch Karl vmi Hessen, und b Sozialdemokratie, sondern auch bei den Antisemiten unsere Provinz umwmehr, als durch dies Ehedundms dre ° /™., ...___ , , 9

verwandtschaftlichen Bande der Krone Preußen mit dem Böckelscher Richtung der Fall. Mit letzteren habe Hause Hessen erneuert und befestigt werden. der konservative Antisemitismus nichts zu schaffe». Nach

Und nun, meine Herren, lassen Sie uns unter Er- Gegen 11 Uhr wurde die Versammlung, deren Ver- d-» <>™w, «-fw«. ?«»«

„Seine Majestät der Kaiser und König Wilhelm II.,,unser Marburg, 28. Jan. (Vortrag Amberg.) allergnädigster Herr, lebe hoch, hoch und immerhoch!" In dem heutigen Vortrag des Herrn Amberg wird flfl „

Begeistert stimmten die Anwesenden in das drei- bcrfcIbe hauptsächlich Folgendes demonstrieren: Gal- 2^1 malige Hoch ein, worauf die Nationalhymne gesungen Manismus. — Induktions-Elektrizität. — Elektro- wurde. Eine vorzügliche Küche und gute Weine Dynamik. I. Abteilung: Chemische Wirkungen. - O1J. trugen zur Erhöhung der Feststimmnng das ihrige Elektrolyse. — Jnduktionsströme durch das Galvano- wV bei und blieben die Teilnehmer bis zu später Abend- me^er sichtbar gemacht. — Jnduktionsströme durch Wf* e{ stunde vereint. Veränderung der Stromstärke. — (Die Anwendung .

Marburg, 28. Jan. Arn Donnerstag, den ^e|er Erscheinung führte zur Erfindung des Telephon * fit 26. Januar hatte sich die hiesige chnft. Studenten- unb Mikrophon.) — Thermoelektrische Ströme. - Verbindung „Wingolf" nach Gießen begeben, um ge- IL Abteilung: Die Elektrizität als Triebkraft. - ------

meinsam mit ihrer Bruderverbindung den Geburtstag @ine elektrische Eisenbahn. — Verschiedene Elektto-

S. Mas. Kaiser Wilhelm II. durch einen Kaiser- Motoren. — Ein Motor, bewegt durch den Erd« JrI' kommers feierlich zu begehen. Der Kommers, welcher Magnetismus. — Experimente mtt einer Dynamo- , in Steins Garten stattfand, erfreute sich einer zahl- elektrischen Maschine. — Die elektrische Kraftüber­reichen Beteiligung von Gästen u. a. Herren. tragung durch hochgespannte Sttöme. — Glühlampe«, empfiehl

Marburg, 28. Jan. Gestern Abend feierte in __ Die elektrische Beleuchtung. — Neueste Anwendung den festlich geschmückten Räumen des Cafö Quentin bc§ sogenannten Drehstromes zum Betriebe von------

der hiesige Krie g er - und L an d we h rv erein Maschinen, dargestellt durch einen besonders kon- LlD den Geburtstag Seiner Majestät. Nachdem der stell- silierten Apparat. — Elektrische Entladungen durch von d vertretende Vorsitzende die Versammlung eröffnet und ^cht. — Das sogenannte elektrische Potential. - die Erschienenen willkommen geheißen, brachte der können den Besuch der Vorträge empfehlen, ist naci Kamerad, Herr Amtsgerichts-Sekretär Poelmann. tn Marburg, 28. Jan. (Weiß schon.) Sie fess-r 1 kurzen, kernigen Worten ein Hoch auf Se. Majestät M-ik frhn„" hmnW tum un

Marburg, 28. Januar. (...... _

DaS alljährlich zu Ehren des Geburtstages Seiner servativen Partei bis auf die heutige Zett, und er. Majestät des Kaisers veranstaltete Festessen fand wähnte die mehrfachen Gründe, welche eine Revifio« gestern Nachmittag im Saale des Museums statt, des vorzüglichen 1876er Programms sowie die schließ- Dasselbe war von den verschiedenen Ständen unserer liche Einberufung des Patteitages zur Folge hatte«. Stadt recht zahlreich besucht. Das Hoch auf den In einem ausführlichen Vergleiche des neuen mit Kaffer wurde von Herrn Geh. Ober-Justizrat Schul- dem alten Programm zeigte der Vottragende ferner, theis ausgebracht unb hatte folgenden Wortlaut: daß die bewährten fundamentale» Grundsätze der

Hochvcrehtte Festgenosien! _ Partei dieselben geblieben und zuntteil wörtlich ans Elften

Der Allerhöchste Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers bcm ayen Programm in das neue übernommen ge£’T‘Slbi5em worden feien unb eine anderweite Formuliemng des-

Tage unsere Bmst erfüllen. felben nur ba ftattgefunben habe, wo e8 sich um __

Da ist es denn vor allem der Dank gegen den All- eine Berücksichtigung ber beränberten Zettverhältniffe B jgj

mächtigen, daß er das teure Leben des geliebten Landes- unb präzisere Stellungnahme zu den schwebende« j Herrn auch tm verfloffenen ^ahre tn fernen bejonberen Schutz T bandelte Kum Schluß schildette Redn^

genommen und sein Herz erleuchtet und geleitet hat, zu Tagesftagen handelte. ZUM schlutz Mioene Redner ^chstehe regieren zum Frommen des preußischen wie des deuffchen in begeifterten Wotten die Einhelligkeit, mtt Welcher ,K.., Vaterlandes. ber Pattettag nach vierstündigem Austausch ber Mei- «ießbach

Als gute Patttaten sind wir aber auch durchdrungen nungen und unter Hintansetzung aller kleinliche« chten W S/U'Ä’SÄ" S S.KS d-m i.te hm. Eft,

das ihm anoertraute Szepter fühtt. servattv gesinnte Mann zustimmen könne, angenommen

Seiner Weisheit und Fürsorge verdanken wir die Er- habe. Das Programm sei nun ba, bie Verwirklichung Haltung des Friedens; ein treuer Hott und Hüter der Macht- desselben müsse bie Aufgabe der nächsten Zukunst

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(ft aif er elfen.) Bild der Entstehung unb Fortentwickelung ber Io«? Xtc 1 ---lai---o Ma Alt5 Ma itwk —. * - v # _

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Marburg, 28. Jan. (Weltausstellung.) ' • " ' ......erfität» lll ?

l»: Di irr Stu 8 seien ________„ ... __________ ....... . ............ fll-helir stellung des Deutschen Reichs, hat er das deutsche Heer in .... Nachdem Redner noch bie Betärnvinna der h^zen feine besondere Obhut genommen, unablässig orgenb, datz Racyoem ^eoner noch ote »eramprung der Bgt)8j t

1 .. - 0 .... .... < ~ u * I ft» u **• a*****»K '-TttSdtthl Ait-At* Attt*m llM*»r*4'itttitHA X«. t'

kurzen, kernigen Wotten ein Hoch auf Se Majestät karnevalistische Gesellschaft"„Weiß schon" veranstaltet ans, welches von ben Anwesepben begeistert aufge- morgen Sonntag Abend im Saalbau eine Damen- Der nommen wurde. Musik- und Gesangsvorttage wechselten Ein sehr reichhaltiges Programm, welches rhr Sr

und trugen zur Verschönerung des Abends bei. Die au$ diesen Abend zur Verfügung steht, verspttcht begeisterte Stimmung hielt auch während der Dauer e6cn|0 wie bei ber vorhergegangenen Herrensttzunz des ganzen Festes an unb schieden die Teilnehmer elne ^ßerst genußreiche Unterhaltung. s

erst in vorgerückter Stunde mtt dem Bewußtsein, ben Darum herbei von allen Otten der Unt

Verden. 568)

Kr (Beste bei Leh'