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Sttehlen entgegnete nichts Nach einer langen! Kind gehöre und wie es nach Rotheim gekommen Pause erst sprach er nachdenklich vor sich hin: r"' ' " ' ' ~ "
„Schade, daß Tante Sone nicht hier war?
i nno Siuuul ltute »ustunji groen, Papa; tmi vtoigeun scyauie ,, Augenblick ist mir die Sache so rätselhaft wie Dir? ! Kopfschütteln nach.
rr We Della mit zuckenden Lippen und starrte in den dämmernden Wintertag hinaus.
12.
„Kamst Du die blaue Blume? Sie leuchtet hehr und mild, AuS fernen, fernen Westen Ein strahlend Sternenbild, Einst sah ich jene Blume In mondesheller Nacht — Nach ihr streckt' ich die Hände, Da bin ich jäh erwacht!"
M.I.- . 1.»
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
68 ^Jktattbn unb ^>tbMOT^äRorft$2L>rU<tCret * *"*"'* Zllnftrirtes Sonntagsblatt. Redaktion'und @fl)ebitiotu Markt"si°“ 8 fa ®Iorburff*
Kitter der Körrigstarme. I mich von einer Nichtswürdigkeit zu überzeugen, aber! einem Bande einer illustrierten Zeitschrift, welchen! kurz allen Anderen lind
Vrett-ckSnt« Roumu von M. Th. May. an Salberg dachte ich nicht. Ich bitte Dich, Papa, Milka ihr gebracht hatte ä £ber^^Ä’wSl Ä”’ mtr
(S°rtschuug.)bE^^ "»boten.) I frage mich heute mchts mehr. Milka war der spezielle Dienst bei Fraulein Handlungsweise, die Dich s? schr 'entsetzt Mir"war°
cy. , . , . | «Jella verließ rasch das Zimmer und Herr von! Buchner aufgetragen worden. Della nahm das Kind! als müßte ich mir um jeden Breis die (Aenua«
»«Ä b-M Wit« bei b-r Stoben Jtbumrg Muffen, ben Stott« ^rnütigt £
„Was das «ieder für Sonderbarkeiten sind!' Und nun schnitt Yella Zuckerbrot und Fondants -Mein Himmel, Della!' rief die Freifrau ver-
Und doch must Bella den Nonien di-s-« rm» I a®te -er '^8 »fahre wcht einmal mehr, I von dem Weihnachtsbaume ab, reichte die Süßig.! wirrt, „ich glaube gar, Du hättest Dich aefreut
" kämm' sagte Herr von Strehlen balHaut tu feinemIUot> roar6 anbelangt,Ikeilen dem Kinde und erzählte dazwischen halblaut!wenn das Schreckliche wahr gewesen wäre9 &,X&'wÄte SY V™ nHtY“. ”"° la9en * 34a?„m69,i? b-rZant.L°n«'wel«. N-fta atmete tief auf .NeinSaut," We fe großer Eile fort um iu verhindern dast der Name! ll b ft ch h | von Della herbeigeholt worden war, wem das blonde | langsam, „ich freue mich, daß es nicht wabr ist *
ausgesprochen werde ^DaS ist alles sehr sonderbar' I Sttehlen entgegnete nichts. Nach einer langen! Kind gehöre und wie es nach Rotheim gekommen! Fräulein darf ick diese» Rild-rb»» A u o„
in dürfte und nur das Aussprechen I I«, dachtest, Slegfned serder Vater des kleinen I zurückgebliebenes Buch deutend, welches sie lebhaft
s hatte Siegfried Ursache, feinfühlig! I Geschöpfes da? fragte sie endlich, wie ungläubig. I interessierte. 9 '
" I 12. I »Ja,' nickte Della. „Louis hat es mir ganz! Die Baronesse blickte tief in die bolden <HnK>r
Igt "Für mich ist er bereits Gewißheit, daß es sich „Kennst Du die blaue Blume? «ausdrücklich gesagt und ich hatte dem Fräulein BüchnerIäugen. „Ja, mein Kind das Buch nimmst Du
— Salberg handelt,' sagte Baron RotheimI Sie leuchtet hehr und mild, «auch geschrieben, nur zu kommen, wenn sie mit Sieg- mit und hier diese Kette bekommst Du auch rum
.34 erinnere mich, daß ein Fräulein Büchner, £ Pteb m Verbindung gestanden habe.' Andenken an Tante Yella.' Dabei nahm das iunae
Mitten Schönheit sehr gerühmt wurde, Erzieherin der! Einst sah ich jene Blume' ! .»Louis ist ein Spitzbube und hat sicher de«!Mädchen eine fein gearbeitete Goldkette von ihrem
•SEr9»1 Komtesse Falkenau war und daß sich Sal»! In mondesheller Nacht — ! Brief gefälscht,' rief die alte Dame entrüstet. „Aber! Halse und schlang sie um den Nacken des Kinde«
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8" »Aber wozu kümmerst Du Dich um solche dunkle! Der große Weihnachtsbaum, den Tante Lona derartige Dinge, daß dieser Verdacht, den Du ge- nnr ~ ,X1 .
der Vergangmheit, Yella,' wandte sich für die armen Dorfkinder aufgeputzt hatte, stand hegt hast, dem Direktor gegenüber grenzenlos belei- Dank ick Äem «i^- u'^d s» mncht, rotemel
Baron an ferne Tochter. „Wir brauchen doch noch nahezu im Vollbesitz seines Schmuckes im Näh. I digend ist, so ist mir wirklich nicht klar, welchen bab? T“? 3Ku?er ^lde.
fetne neuen Beweise von Salbergs Infamie, saale. Er sollte nämlich erst am Dreikönigstage Zweck Du verfolgtest, als Du die arme Frau mit Nehmen roenn6 hmetne^
9» Dich nur unnütz auf. Es ist ja nicht von der Dorfjugend geplündert werden. dem Kinde hierher kommen ließest. Dir kann es Beschützerinnen raubt di-
®u SaHerg noch immer liebst " I Klein Evchen bewunderte mit lautem Entzücken |gleich sein, welchen Charakter Siegfried hat.' I niemals Erfabrunaen' W
» niemo19 8ditbt,'bae empfin«' ich «ft j«tzi ätollmabgegangen, um Magteltena Büchmc'rn smq-n"Itotor ^ab«°Du müfl mm’rimm’stoe h 2r”Beile I-to »■ Salten,
<«« Fräulein Büchner die Einladung sandte, hier- aber düse war, ermüdeten all der Aufte^be.' mirLr"^^ wohl Direktor Siegfried auch für die kleine
.ki“ kommen, geschah e« allerdings in der Absicht, Iretts zu Bette und das kleine Evchen blBe £a?» wird, wie er ja stet« für ihre Mutter
Neubestellungen auf die „Oberhessische>d-r erwähnte Redner ausführte, in der Regel voll-1daß es dazu beitragen werde, daß wieder Treue, Sie soeben auf Meinen Vater gesprochen baden und Zeitung^ für die Monate Februar und März"blutlos dastehen, er wird kem Geld haben, Iund Glaube, Ehrlichkeit und Redlichkeit den Verkehr!trinke auf das Wohl Eurer Majestät Hurrab ' Ick ;«bm uon «ton Wnftaltm, ban Sanbbrtef? Sn™'’»»« "Sa S ÄV to '@ef*ik6‘”
tr«8=m, in ber toebitwn (M-rtt 21), SSTÄJf M tff? £ £ ----- :W to 2*
sowie von unseren Filial-Expeditionen in wucherten freistände, den Anttag zu stellen, daß im Deutsches Rklch. Bat h.r «Lj 9 Eketzten Freitag-
Kirchhain, Neustadt, Wetter und Gladenbach ISttafprozeß in Schalt einer Buße daraus erkannt W. AerN«, 27. Jan. Unser Kaiser Inhalt Berliner Zeitung?! sollende? vernebmm-^Der entgegengenommen. Neuzugehende Abon- ^5 Jfh ^"Arten das konferierte am Donnerstag Vormittag mit dem Kriegs- erste Teil beschäftigte sich mit d?n Pflichten der Offizttre
nenten erhaben die „Oberh. Ztg." bis zum Sffi * V-rmögensschaden zu ministtr von Kattenborn unter Zuziehung der Generale gegenüber den Mannschaften. MKÄs^
- = = pne Notlage zu versetzen, um eS dann von Grund!land einer Einladung des Offizierkorps deS KaiserIverlassen^ hie n? 8U
Die Wuchergesetznoveüe a^^beuten zu können. Solche Manipulationen! Alexander Garde-Grenadierregiments zur Tafel. Nach Der zweite Teil der Rede verbreitet fich"9über^die
» am Mttw-» ..“i" to« ,U- K“ Sb SÄ W £®“«™9 XsÄ
«-*«*«*• »»ben; «W i« Wto daß Ich-« 'Äto Ä «toTte ÄÄÄ&i Ärt.teE' möchte» M ta
aus den Beratungen derselben ein brauchbares Gesetz und Erscheinungen der allerletzten Zch haben uns Kaiser mit den in Berlin 6ntnef7nh^ o 7? "5 3 ""wentlich in öffentlichen
„ftand- ternrn« w««, im« --»>-'« rn« dm lnd« b'aft S SÄ Ä ÄÄft"
schlimmsten Uebelstanden aus dem Gebiete des Geld-1 gegenüber künülick bervoraerufen werden sondern e i ? , ,, . te ? »J‘0Tbb- Allg. Ztg.' hort, wird der General
und Wareuwuchers auszuräumen geeignet ist. Di- daß vie meh? durch rMu7e?te und £uTa i S“ ei kaiser- der Kavallerie Frhr. v. Los, kommandierender Ge-
. Vorlage beabfichttgt in wch höherem Maße alS das LnallerSW« I S?1 m^"°ldes 8 Armeekorps, di-Glückwünsche des Kaisers
gegenwärtig in Geltung befindliche Wuchergesetz, den gegenüber künstlich zum Zwecke der Ausbeutung erzeugt! dem Frühstück welches in B^rlinder^ Grotzsü^t Hum3ub *1 au m bt 8 Papstes als Spezialge- wirtschaftlich Schwachen und Unerfahrenen zu helfen werden könne» C Dr Siefe erinnert7 ?m b?os I SonZr L ÄLs Ä J“ Großfürst-1 sandter nach Rom überbringen. Es wird nicht an und diese vor dem Joche wirtschaftlicher Abhängigkeit einige Beispiele solchen gemeingefährlichen Treibens Garde- GrenadierreMent einnahm brachte der^Kaiser ftnduna "eines Ge^a!7 ? ®nb>
und Sklaverei gegenüber raffinierten Geschäftsleuten beizubrioaen. an die berühmten Ketreidesvekulatiimen Ifnr^nh,» <r n «ft ««a. .. ä irS Im etne8 Generals mit der Militarvorlage tn
jmb herzlosen Gaunern zu bewahren. Der konser-! Getreideabschreibunasaeschäfte die nock nickt tanaelsiDheif hnfc^A^ra hu ^en ®^ei^eI Verbindung steht, obwohl dies ausdrücklich in Abrede vattve Wortführer, Herr Dr. Giese, betonte mit Recht, | Sie?en ff8 if? - fn & ISlS^2? 34 * "?est°r Kamerad des Regiments, gestellt wird. General v. Los ist bekanntlich Katholik.-
daß ttotz des erwähnten Wuchergesetzes vom Jahre sein/mit lebh^ttm^ Beifall aufaenommenm Aus ßa krlE Sbüt 9ÄnrAr Glas auf ^erer Die zu einer Sitzung versammelten Mitglieder deS Pro- 1880 die planvolle Ausbeutung d« wirtschaftlichen W^gen - fScSlto STeeaZ Fälle tt» Uns vinzial-AusschuffesderRheinprovinzfindzueinervertrau-
Notlage und Schwäche in unserem Vaterland- ^n- Mt unter den Wuch^eaM fctöen aber immednnTbiamSnrTSr 9 R u l chenB-spr-chung zusamm-ng-ttet-u und haben hierbei immer größere Ausdehnung enommen habe. $a Ä S berartiXS^^^^^ eTfl @e Sti den Beschluß gefaßt: inanbettacht, daß
wird - so äußerte der genannte Redner - ge- ausgebeutet, tooX aufb?SSn©State 6rttS R-ichsregierung dem Reichstage unter»
wuchert im Fordernngskanfe, da wird gewuchert im!leichtesten Weis/ReichtLner auf Reichtümer gehäuft|Gnadenbezeuannaen nub^ba« ^w-rck-«IMilitarvorlage für das Wohl und
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Vorlage der Wuchernovelle estrgeschlagen, entschieden!diese Frage zu regeln' aber die verbündeten Re-!aivselte^v-rEckt-n flattge^abten Feier!möglichst entsprechen.' Hierbei haben die Mitglieder
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; 1.1 ter B-Haubl«, b« bäte» eatougr« d-s Wach««, w"b, Tei to »Ls «taben »X C HÄÄ? ?WTrt,i -ur «rr-Ichnn« bteftr 3MeS to R-Ich«.
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—QuMÄ-Abo"nntt^?-Pr-üS^be^dtt^Erve- %d6.e?T "immt entgegen die Expedition dieses Blattes,
ditionL Mk., bei allen PoftäL LM. Will IV VoÄer in YYVII, _ ,
S-nn-bmd, 28. Januar 1893. rxvm. Jahrg.
-q-— ----- xauoe u. <&o. tn Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.