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I Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für -ie Kreise Marburg und Kirchhain.

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Illustrirtes Sonntagsblatt

Verantwortlicher Redakteur: Christoph RautenhauS in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21.

Redaktion und Expedition: Markt 21.

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Della preßte in namenloser Qual beide Hände

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Jahre doch erheblich stärker gewesen sind, als die ans den neuen Handelsverträgen erwarteten Vorteile. Zum Glück ist der Rückgang der deutschen Waren­ausfuhr »ach dem Auslande gegenüber dem Jahre 1891 nur gering; die Handelsverträge, die uns eine

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. vatn Reche von Absatzgebieten sicherten, aber natürlich nicht »erei« l die Kauffähigkeit der Bewohner jener Länder garan- läßig ® tiereu konnten, haben wenigstens ungefähren Ersatz > Mitt geboten. Zu größeren Bedenken giebt das Steigen chmittag! der Einfuhr ftemder Waren und Produkte nach sachfchlll Deutschlmd Veranlaffung; wäre» die Zahlen urn- rdm o gekehrt, betrüge unsere Ausfuhr vier Milliarden, die

Anter -er Königstaune.

PrUSgekrSuUr Roman vou M. Th. May.

(Nachdruck verboten.) flfrrttfclinig.)

E« war furchtbar, sagte Magdalena Büchner, die beiden Männer sich drohend gegenüberstanden «nd als endlich der grausam Beleidigte in furcht- iarster Luftegung dem Schurken in'» Gesicht

Unser Umsatz im Jahre 1892.

Nach den offiziellen amtlichen Angaben sind während deS Jahres 1892 aus dem deutschen Reiche für fast drei Milliarden 328 Millionen Mark Waren nach dem Auslande verkauft und verschickt worden, »ährend auS dem Auslande für vier Milliarden 463 Millionen ftemde Ware» in das deutsche Reich hinein- geiracht wurden. Gegen das Jahr 1891 ist die Einfuhr um ziemlich 60 Millionen gestiegen, die Ausfuhr um ll3/4 Millionen Mark gefallen. Welch kolossalen Warenumsatz das deutsche Reich erlange hat, ergiebt fich aus diesen Ziffern, zu denen man »och den Warenverkehr im Inland« sich hinzudenken «. Diese Ziffern zeigen aber auch, in welch hohem Maße die deutsche Industrie genötigt ift, ihren Absatz im AuSlande zu suchen. Auch nur einen Bruchteil tiefer starken Warenmasse noch im deutschen Vater- lande unterzubringen, erscheint schwer angängig, und Bfc haben deshalb sorgfältig darauf zu achten, daß m»S der Weltmarkt nicht verschlossen wird. Wenn «an nun die mitgeteilten Riesenzahlen näherer Be­trachtung unterzieht und sie mit einander vergleicht, so kann man sie nicht gerade erfteulich nennen; die

Vereinigten Staaten vou Nordamerika, wo uns durch die berüchtigte Mac Kinley-Bill so viel Terrain ent­zogen ist, Gutes, denn der veugewählte Präsident der Vereinigten Staaten, Clevelaud, hat es offen als sein Ziel bezeichnet, jene übertrieben hohen Zölle zu er­mäßigen. Von einem solchen Schritt würden wir einen recht guten Gewinn haben. Wir haben weiter mit nnseren Nachbarn im Osten, mit bett Russen, zu rechnen, die uns eine Handelskonvention anbieten, in der sie wirklich mit der Wurst nach der Speckseite werfen. Sie wollen einige kleine Zugeständnisse machen, die fich an de» Ungern herzählen lassen, und verlangen dafür die große Ermäßigung der deutschen landwirtschaftlichen Zölle. Das wäre so ein Fall, in welchem eine starke Schädigung unserer produ­zierende» Klasse» einträte, wir schenkten den Russen das blanke Gold und wärm mit dem Knpfer zufrieden. Daraus wird jedenfalls nichts, und im Reichstage wird dafür fich keine Partei, die ernstlich die deutschen nationalen Interessen erwägt, besonders erwärmen. Das ziffemmäßige Resultat unserer Einfuhr und Aus­fuhr im Vorjahre ist aber auch eine emste Wamung vor neuen Konflikten zwischen Arbeitgebern und Arbeitern. Die Zeit, welche mit dem Austrag von solchen künstlich geschaffene» Zwischenfällm und Schwierigkeiten vergeht, können wir in der That besser verwendm, und es wäre thöricht, wenn man bei uns sich um eine Beute streiten wollte, um die wir ernstlich mit anderen Staaten zu ringen haben. Wir können Manches gewinnm, wenn wir den Zeit- Verhältnissen Rechnung tragen, sehr viel verlieren, wenn wir mit dem Kopfe durch die Wand rennen wollen. Das geht nun einmal heute nicht. Mag das neue Jahr uns einen namhaften Zuwachs unserer Ausfuhr, und mindestms keine Vermehrung der Ein­fuhr bringen, welche nicht unbedingt erforderlich ist. Dann wollen wir zufrieden sein.

Einfuhr über drei, so hätten wir alle Ursache zu- frieben zu sein, während gegenwärtig nur der Wunsch ausgesprochen werden kann, mit dieser Summe von so überaus respektablem Umfange möchte es nun sein Bewenden haben. Es ist richtig, daß die deutsche Industrie von Jahr zu Jahr mehr Rohmaterialien gebraucht, die fie in verarbeitetem Zustande wieder auf den Markt bringt; die Einwohnerzahl des Reiches selbst schwillt von Jahr zu Jahr mehr an, und un­sere Millionm gebrauchen mehr und mehr von fremben Artikeln. Immerhin wird fich doch auch anderes darunter in starker Menge ftttben, das wir nicht nötig haben, aus der Feme zu beziehen, weil die heimische Fabrikation eS nicht weniger gut und ebenso preiswert liefert. Es ist nicht unbekannt, wenn auch vielleicht weitere Kreise nicht so sehr darauf geachtet habm, daß die Einfuhr Frankreichs nach Deutschland in den letztm Jahren beträchtlich gewachsen ist; so mancher dmtsche Geschäftsmann zieht ruhig mit am sogenannten Pariser Triumphwagen, ohne daß ein triftiger Gmnd dafür vorhandm wäre. Bei den ununterbrochenen Hetzereien der Pariser gegen das deutsche Reich haben wir alle Ursache, jenen auch ein tüchtiges Stück nationaler Würde ent- mtgegenzuhalten, die wir aber nicht bewahren können, wenn wir fortwährmd hinter denftanzöfischenFabrikantm herlaufen. In Paris macht man unsere Waarm nach Kräften schlecht, bei uns wird viel Rühmens von den Nouveautes de Paris gemacht, ein Faktum, das nicht wenig dazu beiträgt, unseren Nachbam im Westen den Kopf zu verdrehen. Auch die Engländer erweisen unserer Fabrikation Liebesdienste, über die sie ge­waltigen Lärm erheben würden, wenn wir Gleiches mit Gleichem heimzahlen wollten. Deutschlands Produktionskraft in der Industrie, wie in der Land­wirtschaft ist hmte ungeschwächt, aber es biirftcn doch mehrere Punkte zu beachten sein: Wolle» wir nicht nur konkurrenzfähig bleiben, sondern worauf es immer mehr ankommt, noch leistungsfähiger werden, so dürfe» auch daheim bei u»s die produzierende» Klassen nicht niedergedrückt werden. Sn unseren Zollsätzm gegen- über bett fremben Staaten ist auf lange Jahre hinaus nicht zu rütteln, banach können Jnbustrie unb Laub- wirtschast fich einrichtm, toenn fie sonst nicht mehr mit Zwischenfällen fich abzumühen haben. Die Leistungsfähigkeit, bie wir im Interesse ber Erhöhung unseres Absatzes im Auslanbe, wie tat Jnlande stärken wollen, kann fich nur bestem, toenn alle neuen drückenden Laste», jede fernere Einschränkung der Absatz­gebiete innerhalb unserer Grenzen, wie außerhalb desselben vemtiedm werden. Wir hören aus den

Neubestellungen auf dieOberhessische Zeitung" für die Monate Februar und März werden von allen Postanstalten, den Landbrief­trägern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial - Expeditionen in Kirchhain, Neustadt, Wetter und Gladenbach entgegengenommen Neuzugehende Abon­nenten erhalten dieOberh. Ztg." bis zum 1. Februar unentgeltlich.

Die Exped. derOberhess. Ztg."

I gebet» stand.

»Die kleine ist in mein Boudoir gegangen sie wird sich dort die Bilder besehen," entgegnete Della wie au» einem Traume erwachend;dem Kinde kann nichts geschehen, e» ist ja kein Fenster offen."

Die Blinde nickte leicht und fuhr tief auf­atmend in ihrer Erzählung fort.

Nach ungefähr drei Monaten also, die ich im Hause des Fabrikanten äußerlich ganz angenehm ver- lebt hatte, bemerkte ich eines Tage» bei Tische, daß ein Gedeck mehr al» sonst und gerade mit gegen­über aufgelegt war.

Mein neuer Geschäftsführer wird mit uns speisen,"" sagte der Hausherr zu mir.Nehmen Sie sich in Acht, fich nicht in ihn zu verlieben,"" fügte er scherzend hinzu,unser Hausgenosse ist ein sehr schöner Mann.""

Ich lächelte gezwungen, denn solche Scherze waren nicht mehr nach meinem Geschmacke. In demselben Augenblicke trat der Erwartete ein und kein Wort vermag meine tötliche Bestürzung zu schildern, ich sch meinen Verführer mir gegenüber. Ich raffte mühsam meine ganze Selbstbeherrschung zusammen, um meine Bewegung zu verbergen. Er jedoch ptau- derte und lachte nach der ersten rasch vorüberge­gangenen Betroffenh-it völlig ungezwungen und er­wähnte mit der größten Unbesangenheü, daß er mich schon kenne.

So sehr ich bereit» angefangen hatte, den Mann |U verachten, ber Herz- und gewissenlos das Mädchen, >as er unglücklich gemacht, seinem Schicksale über­ließ, so sehr dankte ich trotzdem dem Zufalle, der mir den Elenden wieder zugeführt hatte. >

Meine Lage wurde von Tag zu Tag verzweifelter, ch sah unerbittlich den Augenblick herankommen, wo rch aus dem Hause des Fabrikanten steiwillig fort» gehen mußte, wollte ich nicht schmachvoll hinautge-

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Antritt

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omie t ** rhr Antlitz. Aus den glanzlosen Augen der Kass wurden perlten heiße Thränen und rollten über die

Deutsches Reich.

W. Aerlitt, 25. Januar. Am Montag hatte bie kaiserliche Familie und bie in Berlin an- wesenben fremben Fürstlichkeiten Beim Garbe-Dragoner- Regiment zu Ehren ber Prinzessin Margarethe einer Retterquadrille beigewohnt. Am Dienstag Vormittag arbeitete ber Kaiser allein unb sodann mit bem Ches des Militärkabinetts. Später empfing ber Monarch den Besuch be8 Fürste» von Hohenzollern. Am Nachmittage fanb im Elisabethsaal des Schlosses eine Frühstückstafel von über 60 Gedecken statt, zu welcher u. a. ber Herzog von Edinbnrg, ber Herzog wiesen werden. Und meine Mutter, wie gern hätte ich meiner Mutter den Schmerz erspart, in ihrer Tochter eine Gefallene zu sehen!"

Della faßte erschüttert nach ber Hand Magda­lenasIch bitte Sie, sprechen Sie nicht weiter," bat sie mit bebender Stimme,Sie quälen fich furchtbar und ich ich weiß ja genug!"

Lassen Sie mich, gnädiges Fräulein," entgeg nete die Blinde traurig,ich bin bald zu Ende und werde Ihnen danken, wenn Sie mich vollends freund­lich anhören."

Ich befand mich in der furchtbarsten Auf­regung," fetzte Magdalena ihre Erzählung fort,in einer Aufregung, die sich um fo mehr steigerte, je deutlicher ich erkannte, daß der neue Geschäftsführer sichtlich bemüht war, unsere Bekanntschaft al» die oberflächlichste von der Welt darzustellen Ich ver­suchte ihn zur Rede zu stellen, ich versuchte ihn an seine Verpflichtungen, an seine Schwüre und Be- teuerungen zu erinnern, es war umsonst, er hielt mir nicht Stand und entschlüpfte stets auf die ge­schickteste Weise.

Ich schrieb ihm mdlich und erhiett die höfliche Antwort, daß er fich durchaus nicht erklären könne, wa» ich meine, ja, er fügte noch eine abscheuliche Frivolität hinzu. Dieser leichtfertige Hohn brachte mich außer mir. Ich beobachtete ihn nun auf Schritt und Tritt, um ihm bei erster Gelegenheit seine ganze Schlechtigkeit in's Gesicht zu schleudern.

Eines Mittags, als die Arbeiter bereit» bie Fabrik verlassen hatten, begab ich mich in bie Fabrik- räume, um ihn hier auftusuchen. Ich fand ihn nicht und gelangte in den Heizraum, den der Vor­christ entgegen auch der Heizer, wohl nur für einen Moment, verlassen hatte. Da stand er, den ich uchte, neben dem großen Dampfkessel, anscheinend

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von Connaught, Admiral v. b. Goltz, bie Vizeadmirale Knorr, Hollmann, Schröder, Köster und Valois, ber Chef des Marinekabtaetts, sowie zahlreiche Kapitäns geladen waren. Am Abend fand bei der Kaiseriu Friedrich Familientafel und später im Elisabethsaal deS kgl. Schlosses Marschalltafel statt. Späterhin begab fich der Kaiser mit den Prinzen und ber Generalität zum Bahnhof Friebrichstraße, um baselbst den Thronfolger Molaus von Rußland zu empfangen. Die Begrüßung war eine sehr herzliche. Auf dem Bahnhofe war eine Ehrenkompagnie aufgestellt, ebenso vor der rnsfischen Botschaft Unter den Linden, wo der Großfürst Absteigequartier genommen hat. König Albert von Sachsen, welcher zu de» Vermählungs- feierlichketten nach Berlin gekommen ist, stattete am Dienstag bem Reichskanzler einen Besuch ab. Die Vorbereitungen für bie Geburtstagsfeier bes Kaisers, namentlich bie für Illumination, werben in Berlin bereits sehr lebhaft betrieben. Das AbschiebSgesnch bes tommonbierenben Generals bes 10.Armeekorps, Bronsart v. Schelleuborf, ist, wie in Hannover verlautet, genehmigt. Die Militärkommission bes Reichstags hielt am Dienstag toieber eine Sitzung ab. I» berselbe» brachte zunächst General v. Goßler ein sehr reich­haltiges Zahlenmaterial znm Beweis gegen bie Be­hauptung ein, baß eine genügende Anzahl von Rekruten für bie geplante Heeresverstärkung nicht vorhanben sei. Alsbann sprachen im Namen der sübbeutschen Volkspartei Herr Payer, im Namen ber Sozialbemokraten Herr Bebel. Der Reichskanzler Graf Eaprivi führte ans: Die zweijährige Dienstzeü innerhalb ber jetzigen Friedeuspräsenzstärke ist für die Regierung unannehmbar. Die jetzige Ausbildung der Ersatzreservisten ist höchst ungenügend. Die vom Abg. Payer empfohlene Zurückhaltung unfererfeits würde nach Außen, zumal auf französischer Sette, wahrscheinlich zu entgegengesetzten Absichten führen. Verstimmungen ber Bevölkerung darf bie Regierung nicht nachgeben; sie. muß an bie Zukunft Deutsch- lanbS benken. Es ist unrichtig, baß bas Kriegs- minifterium Ziffern unb Thatsachen nach Bebarf gruppiere"; eS ist korrekt borgegangen, nachdem es sich selbst durch langjährige Studien überzeugt hatte. Das größte Sertrauen in unseren Generalstab ist voll gerechtfertigt, aber darum darf man von diesem nicht annehmen, daß er mit unzureichenden Kräfte» bie Offensive ergreifen wirb. Der Generalstab ist mit ber Vorlage durchaus einverstanden. Auch ich teile den starken Glauben an den Dreibund unb habe auch in biefem Sinne gehandelt. Aber auch bei voller beschäftigt, eines der Ventile zu untersuchen. Kaum war er meiner ansichtig, als er eiligst den Raum verlassen wollte; doch er mußte an mir vorüber und ich vertrat ihm den Weg. Es kam zu einer schrecklichen Scene, deren Schilderung ich Ihnen er­sparen will.

Ich ließ mich von meiner grenzenlosen Erregthett hinreißen, die Drohung auszustoßen, seine ganze Schlechtigkett seinem Chef, dem Fabrikherrn, zu ent- hüllen. Da raubte der Zorn dem Menschen alle Besinnung. Er gab mir einen Stoß, daß ich tau­melnd stürzte. Im Fallen griff ich tastend nach einem Halt, ich faßte den Hahn des Ventils, er öffnete sich und zischend strömte eine Mut kochenden Dampfes über mein Gesicht."

Entsetzlich!" schrie Yella auf.

Magdalena schien e» nicht zu hören; sie sprach langsam wetter:Was der Geschäftsführer seinem Chef über jenen Vorfall gesagt hat, habe ich nie erfahren. Ich wurde zu meiner Mutter gebracht. Die Brandwunden im Gesicht und an den Händen heilten verhältnismäßig bald unter geeigneten Mit­teln, aber mein Augenlicht war für immer verloren. Angesichts solchen Unglücks hatte meine Mutter nicht wehr den Mut, mir Vorwürfe zu machen, als ich einem Kinde das Sehen gab. Ich wohne seitdem ber meiner Mutter und erziehe mein Kind, so gut es gehen will!"

Eine lange, drückende Pause trat ein, al» Mag- mlena schwieg. Das kleine Evchen kam au» dem tue schönen, prächtigen Gegenstände, die da» Kind überall sah, gefielen ihm ausnehmend gut. Attt dem Boudoir war die Kleine nun fertig, deß- E wagte sie fich tapfer durch die Portiere i» die vibliothek, wo fie staunend vor Verwunderung vor leder der schönen Marmorstatuen und den Misten

nfattl ^drückte» Zettverhältnisse spiegeln fich auch in ihnen w wieder, unb man steht, daß biefelben im vergangene»

^scheint tägltdj außrr an Werktage nach Sonn- und Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

NytdWlllrflp A^'^lnnmicen-Bnreaux von Haasenstein u. Vogler in vvtttti rvt

! alle» Postämtern 3 Ml. L5Pfg. (exkl. M Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. ^UÜra

d^^'°»2nsmtaonSgebuhr für^d e gespültem Zeile DoNNerstag, 26. IüNUUr 1893. Mosse in Frankfurta. M., Berlin, Münchenu. Köln; G. L.

10 Pta" Reklamen für die Zelle 36 Pfg.v Daube n. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

S Müs .Der Aufenthalt auf dem Schlosse war mir ebnnd» selbstverständlich unerträglich geworben. Ich bat ®n meine Entlassung und erhielt fie. Zu feige, Cnifr $on ^tzt meiner Mutter die ganze Wahrheit ein« An Hy gestehen, nahm ich noch eine Stelle als Erzieherin uuv ji den Kindern eines der reichsten Fabrikanten der A^bnz an. Eine zeitlang wenigstens hätte ich in - 4 Ahältnismäßiger Ruhe verleben können, wenn mein dessen mir nicht Tag und Nacht die bittersten «rrwürfe gemacht hätte. Angst und Furcht quälten ich mußte daran denkm, mich meiner Mutter i» entdecken und ba» war furchtbar!"

_ -Wo ist Evchen?" unterbrach fich plötzlich die Erzählerin.

iatt > iten > rate £ tere > Bei t

SBa» weiter geschah," fuhr die Blinde mtt ge­preßter Stimme fort,weiß ich nicht; ich war ohn- Achtig geworden und niemand hatte sich um mich tgUfll «kümmert. Der Mann, der mich bethört hatte, 5? E Nächsten Tage abgereift, ohne mir eine (**] Zeile zu hinterlassen und er, an dem ich mich so ärticer, schwer versündigt, würdigte mich natürlich keines 1/2) M «lickes und noch kannte er nicht den ganzen Umfang 1 »einer Schuld!"