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355 Millionen weniger, weniger als im Vorjahre. 'Aevat, 21. Januar. Schiffahrt wieder offen.
Aewyerk, 21. Jan.
meldet aus Port au Prince, der auf Haiti ausgebrochene Aufstand sei unterdrückt worden.
Kölner Dom Lotterie
Ziehung 23. bis 25. Febr. 1893
Das » ig btuj der «ochde»
.Sprachkunde sei Grundlag' Deinem Wissen.
Derselben sei zuerst und sei zuletzt
Soeben erschien in unser« ö Verlag:
Eger, Dt. U., Staatsanwalt,
Formulirte Vorschläge
orts Nanterre mit 49 Todesfällen unter 51 Erkrankungen ausgebrochen und der bakteriologische Nachweis der astatischen Cholera erbracht worden."
— Ueber die Bevölkerungsverhältnisse in Chicago veröffentlicht Ernst von Heffe Wartegg in der „Voff. Zig." einen Aufsatz, in dem er darauf hinweist, daß Chicago zwar eine amerikanische Stadt, aber voll Europäer, gleichsam eine Taschenausgabe des vielgestaltigen, vielsprachigen Europa in amerikanischem Einband, mtt amerikanischem Titelblatt sei. Zum Beweise dessen führt er an, daß von den l i/z Mllionen Einwohnern nur 300 000, also ein Fünftel, wirklich Amerikaner stnd, worunter man in Nordamerika die dort Geborenen versteht. Nicht weniger als vier Fünftel der Riesenstadt stnd eingewanderte Ausländer und haben ihre Gebräuche, Sprachen, Schulen, Religionen, Zeitungen u. s. w. beibehalten. Nach der Schulstatistik d. I. besteht die Einwohnerschaft Chicagos in runden Zahlen aus: 302 000 Amerikanern, 472000 Deutschen, 222 000 Irländern, 51000 Böhmen, 57 000 Polen, 49 000 Schweden, 47 000 Norwegern, 43 000 Engländern, 17 000 Franzosen, 16 000 Schotten, 13 000 Russen, 11000 Dänen, 10 000 Italienern, 7000 Holländern, 6000 Ungarn, 4000 Schweizern, 8000 Rumänen, 15000 Canadiern, 14 000 Negern, 2000 Chinesen und etwa 10 000 Angehörigen anderer Nationalitäten.
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Probebriefe LIM.
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SW 46, HaUesche Str. 17. ne- wie der Prospekt durch Namensangabe nachweist, haben Viele, die nur diese Briefe (nicht mündlichen Unterricht) benutzten, das Examen als Lehrer des Englischen und Franzos.
Endivien Stück 5—6 Pfg.
Rotkraut Kopf 25—30 Pfg.
Eingesandt.
(Ohne Verbindlichkeit für die Redaktion.)
Aer angeführte Jäger.
Eine wahre Geschichte.
Der Winter ist 'ne böse Zeit Für Mensch' und Tiere weit und brdt Wenn Kälte drückt und Hunger nagt, Der Rabe sich dem Menschen naht; Vergißt datz er ein Spitzbub' ist, Dem Jäger manches Häschen frißt. Darob er reizt des Jägers Zorn, Der ihn oft nimmt dann auf das Korn. - - Ein Rab', geplagt vom Hunger sehr. Durchflog das Feld die kreuz und quer. Er sah hierbei ein Mäuschen krabbeln, Packt es sogleich, es half kein zappelm Verspeist es drauf als guten Braten, — Für heut' war ihm das Mahl geraten. Doch bald verspürt er Unbehagen, Will in den Wald zurück es wagen. Doch ging ihm bald das Leben aus — Vergiftet war die böse MauS. Am Bahnhof fanden ihn dann Leute Die nahmen ihn als gute Beute Sich einen Spaß damit zu machen, Der ihnen gab recht viel zu lachen. Sie stellten ihn zu diesem Zwecke Aufrechten Kopfs in eine Hecke.
So kam der Rab' auch zu Gesicht 'nem kühnen Jäger vom Gericht. Halt, dachte der, das giebt ein Spatz Und meinem Uhu einen Fratz. Er schlich sich an, so weit er dachte, Legt an — und zielt — und plauz es krachte. — Dann sah' den Rab' man ruhig stehen — Den Jäger schleunigst weiter gihen! Was mochten wohl die Leut' nun machen? Die hielten sich den Leib vor Lachen.
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eigentlich, wenn auch wider Willen, zu, daß boF republikanische Regime in Frankreich in einem solche« Grade eingewurzelt sei, daß man Unrecht thäte, dasselbe mit Gewalt beseittgen zu wollen. Die „LlbeM" sagt, der in.dem Schreiben d'Haussonville'» dargelegte Plan sei klar und geschickt und habe da» Verdienst, auftichtig zn sein. Freund und Feind seien gewarnt. Wäre eine Diftatur möglich und erstände irgend ein Cäsar, so würde Frankreich vor Schrecken über die gegeuwärttge moralische und die drohende demagogssche Anarchie sich vielleicht in seine Arme werfen. Die Prinzen von Orleans seien jedoch nicht von dem Holze, aus dem man Cäsaren schnitzt. — Im Jahre 1892 betrug der Import Frankreichs
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1893. veil ei« t Schlosst i Bigini Lewetzo» Geburts- Alsdam crtiorlagt t ©teuer, schäifen len Kaps- Ir würde bk katili- Es gäie h hielteu It werde«, je einbee z ander« ser Wch behaupt», ikters dir ip (freit) -üchse bei
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Telegraphische Depeschen der Oberhessischen Zeitung.
Aerkm, 21. Januar. Im Augustahospital in Berlin brach gestern Nachmittag ein Dachstuhlbrand ans. Das Feuer drang in den darunter liegenden Saal ein. Die dort befindlichen Kranken wurden schleunigst diölociert. Das Feuer konnte bald gelöscht werden.
Aosert, 21. Januar. Nach einer Meldung des „Kuryer Poznanski" erließ Kreisschulinspektor Kiesel in Znin eine ähnliche Verfügung über den polnischen Privatunterricht, wie Schulinspektor Schwalbe — Dasselbe Blatt meldet: Die polnische Reichstags- ftaktion entsendet für die Beratung des Marineetats in der Budgetkommisston den Abgeordneten Koscielski statt Jazdzewski's.
Kalle, 21. Jan. Der „Höllischen Zeitung" zufolge ergab die Untersuchung des Professors Koch, daß das Wasser der Saale unterhalb Nietlebens als verdächttg anzusehen sei. — Die Verordnung, nach welcher sich alle Zureisenden innerhalb 12 Stunden melden müssen, ist wieder in Anwendung gebracht worden.
'Zkaris, 20. Jan. Der „TempS" bemerkt zu dem Schreiben des Grafen d'Haussonville über die orleanistische Partei, Graf d'Haussonville gestehe
StaatM Eger, 4 Sucherst« er, welÄ ent Wum umfasse» n der i seinerR iner Ans» rs geeim >en. Ww cherung 4 ieses in» tschaftÜU et und w nährend I
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Berlin, 20. Januar. Nach der „Deutschen Warte" errichtet die Firma Löwe eine Waffenfabrik in Spanien. Die spanische Infanterie erhält das belgische Mausergewehr.
Prag, 18. Januar. (16 Menschen er- froren.) Das „Prager Tagblatt" schreibt über ein Unglück bei Königgrätz: Auf freiem Felde fand man am 16. Januar morgens in der Nähe der Ortschaft Jessenitz eine Zigeunerfamilie von 16 Personen erfroren auf. Das Lagerfeuer, das die Zigeuner zum Schutze gegen die furchtbare Kälte angezündet hatten, war erloschen und rings um die erkaltete Feuerstätte lagen starr und kalt die Leichen der 16 Zigeuner. Wie sie von dem tätlichen Schlafe in der eisigen Nacht übermannt worden waren, so wurden sie des Morgens aufgefunden: ein schreckliches Bild des Todes! Aber wie ist es möglich, daß bei uns 16 Menschen, und wären es auch „nur" Zigeuner, auf so entsetzliche Art umS Leben kommen? Sie hatten in Jessenitz vergeblich Unterkunft gesucht; man ttaut de» Zigeunern nicht weit, und so hatte fich jeder gescheut, die gefährliche Gesellschaft innerhalb seines Befltzthums zu wissen. Daran dachte wohl keiner, daß er mit der Verweigerung der Bitte um ein Obdach, welche die Zigeuner von Thür zu Thür bettelnd verbrachten, 16 Menschenleben dem Tode weihe. Es dachte wohl ein Jeder, daß ein anderer vielleicht weniger vorsichtig und mehr menschenfteundlich sein werde, und wie konnte man schließlich vermuten, daß die armen Zigeuner so thöricht sein würden, bei ihrem Feuer einzuschlafen? Nun haben sie ein Obdach gefunden, nun brauchen sie, die Heimatlosen, nicht mehr herumzuziehen in der Weft. Der grause Nachtfrost hat sie zur ewigen Ruhe gebettet!
— (Die Cholera.) In der Irrenanstalt zu Metleben bei Halle a. S. stnd bis jetzt im Ganzen etwa 50 Personen an der Cholera erkrankt und 18 gestorben. Professor Dr. Koch, welcher im Auftrage des Kultusministers Dr. Bosse mit mehreren Assistenz ärzten dort eingetroffen ist, wird jedenfalls so lange dort bleiben, bis es feststeht, daß die Epidemie auf die Irrenanstalt in Nietleben beschränkt geblieben ist. Anläßlich des unerwarteten Auftretens der Cholera daselbst muß daraus aufmerksam gemacht werden, daß auch im vorigen Jahre die ersten Cholerafälle in Frankreich unter ganz ähnlichen Verhältnissen aufgetreten sind. In der Denkschrift des Reichs- gesundheitsamts heißt es darüber: „In welcher Weise die Cholera in diesem Jahre nach Frankreich gekommen ist, kann leider nicht festgestellt werden. Schon Anfang April war eine hesttge Epidemie im Arbeitshause des westlich von Paris gelegenen Vor-
Im Schlossgarten
Sonntag, bett SS. Januar
Ganz großes pudelnärrisches Fastnachts-
Juchhe
nachfolgendem Tanz, Anfang 7 Uhr 11 Minute» Abends.
Wozu ergebenst einladet [382
Der Narrenraths Hat ihn schon.
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«ueM *ne den Registern des Standesamtes der Stadt Marburg,
„rit den Ortschaften Ockershausen und Marbach. Vom 14. bis 21. Januar 1893.
Verehelichte:
1. Waldhormst im Hess. Jägerbat. Rr. 11 Karl Friedrich «urhelm Grimm mit Margarethe Bertha Katharine Elisabeth ^Srk von Kassel. 2. Eisenhändler Johann Joseph Siebert, «»bnhast ffu Hünfeld, mit Emilie Groll, wohnhaft hier, s Blechschmied Karl August PaSbach von Kirchhain mit Mbelmine König von Homberg a. d. Ohm. 4. Dach- vjermeister Nikolaus Schuchhardt mit Martha Elisabeth ^taderike Hermine Knatz, beide von hier.
t Geborene:
1- Louise Elisabeth, Tochter des SattlermeisterS Karl Äeaser. 2. Siegfried, Sohn des Kaufmanns Salem Sugel«
3. Otto Karl, Sohn des Fuhrmanns Karl Raue. TMedrich Rudolf, Sohn des Assistenzärzte» Dr. Rudolf ^.Hannes Volkmann. 5. Jakob Ludwig, Sohn des Stein- fraier» Christopf Haupt von Ockershausen.
Verstorbene:
1. Maria Seip geb. Rößer, 41 Jahre alt. 2. Anna Aisabeth Agel geb. Althaus, 28 Jahre alt 3. Karl pMrich, Sohn des verstorbenen Kupferschmiedemeisters jtarl Heinrich Klee, 2 Jahre alt" 4. Gemeindeförster Heinrich ojfcer von Großseelheim, 56 Jahre alt. 5. Realschüler -zulius Rothschild, 11 Jahre alt 6. Louis Heinrich, Sohn jes Metzgers Wilhelm Vollmer, 1 Jahr alt. 7. Kaufmann Mrad Dahmer, 18 Jahre alt.
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