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Unter der Kö»tgsra««e.
Preisgekrönter Senum von M. Th. May.
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I Die Panamageschichte in Paris spielt munter , Wetter. Bekanntlich war behauptet, der russische Botschafter von Mohrenheim habe auch ein hübsches Tnnkgeld aus den Panamageldern erhalten, was mcht wahr sein soll, aber doch wahrscheinlich wahr | '"'Wegen Verbreitung dieses Gerüchts sind nun verschiedene ftemde Journalisten aus Paris ausgewiesen und zugleich ist den Kammern du Gesetz unterbreitet, wonach die Belddigung von fremden Souveränen und deren Vertretem streng zu bestrafen £•„ $ie. Angriffe der Pariser Zeitungen gegen den! «Lernten Carnot haben nachgelassen, aber im, Uebrigeu sind noch zahlreiche tolle Sensationsgerüchtei rm Umlauf. Im Prozeß wegen des Bankrotts der, Panamagesellschaft hat der Staatsanwalt gegen alle!
Sie kennen den Herrn Direktor Siegfried, Baronesse; Sie werden auch wissen, wie gut und edel er ist und daß er keinem Menschen fremd gegen- über steht, deßhalb sagte ich ihm alles. Daß er
«-Caprivi ist in der Milttärkommission zu wiederholten I Malen unermüdlich für die Mehrforderungen ein- | geirrten, die er im Interesse der Sicherheit des Vater- i landes als unabweisbar bezeichnete, aber unter den i Kommissionsgliedem herrscht immer noch die Annahme Ivor, daß die Lasten, welche mit dem neuen Gesetz Iverbimden sind, zu groß sden. Die Beratungen sind zetzt bas zur nächsten Woche vertagt. Der Reichstag! I ^"st hat sich endlich noch mit den schon oft dnge- braiMen Anträgen des konservativen Abg. Ackermann zur Förderung des Handwerks beschäftigt. Wie stets wurde das Verlangen nach Einführung des Befähigungsnachweises für Handwerker und nach Erweiterung der Rechte der Innungen von den Abgeordneten der konservativen und Centrumspartd eifrig befürwortet, > während die liberalen und sozialdemokratischen Redner sich von solchen Schritten nur wenig Erfolg versprechen, fix' btn Reichskanzler um Vorlage bezüglicher Gesetzentwürfe zu ersuchen, wurde daun aber angenommen. Das preußische Abgeordnetenhaus ™3ete Ah der Beratung des neuen Staatshaushaltes. Man war einig darin, daß es mit der preußischen Finanzlage schlecht bestellt fd, einige Adner nannten sie sogar trostlos, was aber doch ubermeben ist. Jedenfalls herrschte Uebereinstimmung darüber, daß alle neuen Ausgaben der schärfsten Pmfung unterzogen werden müßten. Die Steuerkommission des Abgeordnetenhauses hat sich in der Spezialberatung für die neue Vermögenssteuer aus- gesprochen und das wieder aufgetauchte Projekt der Erbschaftssteuer verworfen.
11 ""s" Kaiser hat nach seiner Hdmkehr aus Süddeutschland wiederholte ausführliche Unterredungen
I mit dem Reichskanzler Grafen Caprivi und dem I Handelsminister von Berlepsch gehabt, welche der I Militarvorlage und dem nun fast ganz erloschenen Bergmannsstrdk galten. Durch eine leichte Erkältung
I war der Kaiser an das Zimmer gefesselt, hat aber den bereits begonnenen Hofestlichkeiten, dem Ordensfest, dem Kapitel des Schwarzen Adlerordens rc. beige- 101 i k Sunt Geburtstage des Monarchen sind nun! ! endgiltig der Großfürst Thronfolger von Rußland! und der König Christian von Dänemark angemeldet! worden. Das sächsische Königshaus ist durch die!
erste Mensch, der in krüppelhaften Bettler, werten Mann sah.
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möchten vor allem“ - Yella errötete, -x« A fcenn hätte wahrheitsgetreu n“J, "x\ Arn sollen — „wir möchten, daß Sie rx r5rembe arbeiten. Wir bitten Sie, - 1° r als möglich eine bequeme, ruhige Wohnung un Dorse zu nehmen; es wird eine solche wohl zu sinden fein, denn wir wünschen nicht, daß Sie ferner t>|no$ von Fremden abhängig find.* ' 'I »Sie find großmütig, gnädiges Fräulein,* ent«
Deutsches Reich.
, .y- NE«. 21. Januar. Unser Kaiser I ”tcl[te am Freitag Vormittag dem Hofbuchhändler Toche, Inhaber der Firma Mittler und Sohn, die nachgesuchte Audienz. Am Abend fand bei den kaiser« lidben Maiestäten eine große Ballfestlichkeit statt, zu welcher zahlreiche Einladungen ergangen waren. — Erbprinzessin von Meiningen erlitt am Frettag in Berlin an der Ecke der Friedrich und Kronenstraße einen Unfall. Das Handpferd kam zu Falle und trug einen Wirbelbruch davon, so daß es sich nicht wieder erheben konnte. Die Prinzessin fttz e in einem Mietswagen ihren Weg fort. - Zur Militärvorlage bringt die „Nordd. Allg. Ztg.",
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Ich schlug das Almosen aus, das mir der Herr Baron bot; vielleicht hat Ihnen Herr Siegfried auch gesagt, welche Gründe mich dazu bestimmten. Mir ist der Herr Direktor kein Fremder. Er war der
^Geburt eines Thronerbe» erfreut. Dem ältesten Steffen des König Albert, dem Prinzen Friedrich August, ist der erste Sohn geboren.
Aus unseren Schutzgebieten liegen wieder einige neue Meldungen vor, welche dne ruhige Entwicklung w der Plantagenwirtschaft melden. Die zum großen Viktoria-See aufgebrochenen neuen Expeditionen der deutschen Anttfllavereigesellschast haben ihren Marsch ! bisher ohne nennenswerte Hindernisse zurückgelegt lund das Gleiche gilt von Major von Wißmann'sj ! (?e zum Tanganyika - See. Von Emin Pascha ! fehlen noch immer alle zuverlässigen neueren Nach- I richten. Im südwestaftikanischen Schutzgebiet wird I jetzt mit der Ansiedlung des ausgedienten Teiles der | dortigen deutschen Schutztruppe begonnen, wovon man «sich das Beste verspricht. Mehrfache größere Versammlungen von Arbdtslosen haben in Großstädten Ides deutschen Reiches stattgefunden, namentlich auch ! m wo ein Redner die Zahl der vorhandenen Arbeitslosen auf Hunderttausend bezifferte. Zu Demonstrationen ist es bisher nicht gekommen. |
Kaiser Alexander von Rußland hat es, wie nun-1 raepr aus Petersburg offiziell gemeldet wird, auch! nicht au einem ftiedlichen Neujahrswunsche fehlen, lassen, dessen Erfüllung allerdings gerade das Zaren-, reich am besten gebrauchen kann. Immerhin wissen die Franzosen, was sie von der hohen Gesinnung ihres hohen Patrons zu denken haben, wenn sie dies, eben einsehen wollen. In Oesterrdch-Ungam und Ztalten haben die Parlaments-Verhandlungen nun, ebenfalls begonnen, doch ist etwas Erhebliches nicht daraus zu verzeichnen. In Rom hat Papst Leo die neuen Kardinals. Ernennungen vorgenommen, bei welcher auch Fürstbischof Dr. Kopp von Breslau und Erzbischof Dr. Krementz von Köln den Purpur erhalten haben. i
AngeNagte das Schuldig und zwar unter Verhängung >Ivon Gefängnisstrafen beantragt. Er hat dabd die nette Thatsache erwähnt, daß bei dem Kanalunter, "-hm-n nicht weniger 600 Millionen Francs Der« , wirtschaftet worden find.
, Ein polittscher Schwank schien im Orient auf« ziehen zu wollen. Der junge Vizekönig von Aegypten,, von dem man schon lange sagt, er könne seine Be.
Ischutzer mcht ausstehen und möchte die Engländer am liebsten zum Tempel hinausjagen, entließ plötzlich
I mehrere, den Engländern durchaus ergebene Minister und ernannte eigenmächtig bereit Nachfolger. Die Londener Regierung sah die Gefahr, welche in diesem I Schritte für ihre Sicherhdt im Nillande lag, sofort I ,u,nb b(r britische Gesandte in Kairo ging zu« I KHedive und wusch diesem gehörig den Kopf, worauf der junge Fürst, der vielleicht, aber doch vergeblich, lauf Unterstützung von Rußland und Frankreich ge» hoartd hatte, klein beigab und die englische Regierung das Ganze für einen Irrtum erklärte. Die russische und ftanzö fische Regierung haben es abgelehnt, in die Sache sich einzumischen, aber die Engländer durften nun erkannt haben, daß sie am Nil doch nicht so fest stehen, wie fie vielleicht geglaubt.
Auch in Marokko spuft es wieder. Der Sultan von Marokko hat für die Ermordung eines Engländers durch seine fanatischen Unterthanen noch nicht hinreichend Gcnugthuung gegeben, und es sollen nun englische Kriegsschiffe nach Marokko abgehen. Spanien und Franzosen schicken auch solche mit, damst die Engländer nicht etwa dort bleiben. Aus Sofia kommt die Meldung daß sich Fürst Ferdinand von Bulgarien mit seiner Cousine, der Prinzessin Helena von Orleans verheiraten will. Jetzt wird diese Ver. lobung schon wieder bestritten.
tm eine Ahnung davon, welch schweren Kamps 1 ^hezu heldenhafte Selbstüberwindung es die NDame gekostet hatte, den alten Mann auf.
| »Ich komme im Auftrage meines Vaters, um bitten, daß Sie uns erlauben, ein Unrecht roieber gut zu machen, welches mein Großvater an Ihnen begangen hat!*
lldem Herrn Direktor Siegfried die Geschichte Ihres Lebens erzählt Durch ihn erfuhr ich sie. Ich habe mich dadurch bewogen gefühlt, sofort mit meinem Älter zu sprechen, damit wir etwas für Sie thun
I können, das Ihren Wünschen Rechnung trägt.*
I „Der alte Valentin schüttelte sein weißes Haupt.! I „Wieder er,* murmelte der Alte, als ob er allein ! wäre, „wieder der Direftor, Gott segne ihn, er hat von mir mit der schönen Yella von Rotheim I gesprochen!*
I Yella errötete.
I „Wir hätten es aber bei weitem vorgezogen,* sagte sie, nicht ohne scharfen Vorwurf, „wenn Sie, sich direkt an uns gewendet hätten, anstatt Fremden | die dunklen Stellen in der Geschichte des Hauses! Rotheim zu enthüllen!* I
Der alte Valentin schüttelte bei diesem scharfen! Vorwurfe, der in den letzten Worten Yellas lag,! etwas unwillig fein Haupt. „Das ist wohl nicht, Ihr Ernst, gnädiges Fräulein,* sagte er sanft aber entschieden. „Ihr Herr Vater war der Erste,! dem ich mein Elend klagte, er glaubte mir nicht.'! Jm Dorfe unten werden alle Leute noch recht aut! wissen, wessen Sohn ich bin.
\, “6er Sie, gnädiges Fräulein, bewegen würde, hier« Iher zu mir zu kommm — das ahnte ich nicht." L . Vellas Blick verdüsterte sich. „Der Herr Direktor I • r lu Sar nichts bewogen, dazu genügte die , Kenntnis der Thatsache,* sagte sie kalt. «„Doch lassen Sie mich zur Sache kommen. Mein
■ Ihnen gerne eine Wohnung bei uns
Inn Schlosse angeboten, wenn wir nicht fürchteten, em solcher Wechsel Ihrer Lebensgewohnheiten I« selbst unbequem und unangenehm sein würde. Aber wir wünschen, daß Sie, als ein „Angehöriger |unferer Familie* — das Fräulein betonte es .m nun -an »ns gestatten, alles zu thun,
F emem schönen und behaglichen , N. gestalten., Wir möchten, wenn es möglich ist, 2?/?” "enig das Leid vergessen machen, was Sie
I erduldet haben, Onkel Valentin!*
zögernd sprach das junge Mädchen die beiden I letzten Worte aus und wunderte sich doch im Stillen S “te leicht es ihr wurde, dem ehrwürdigen Greise den vertraulichen Namen zu geben.
Der alte Mann hörte, wie in einen Traum ver« 'UEn, zu Mit zitternder Stimme wiederholte er: „Dnfel 9Valentin! Sie — Sie sagen das Wort zu mir, wonach ich mich so sehr gesehnt habe? O, wie £,®xe slnd, wie gut! Jetzt habe ich keinen Wunsch mehr!*
Als das Pferd Yellas schon knapp vor der «e des Häuschens stand, zauderte sie noch ab- ngen. Doch schon war der Reitknecht abgesessen 'stand vor seiner Herrin, um ihr vom Pferde Men. Behend glitt sie hinab, bedeutete dann Diener, Willis langsam umherzuführen und ste mutig an die Zimmerthür. !
«Ich mache schon auf, Herr Direktor,* rief die des alten Valentin von innen Ein hum- “to Schritt näherte sich und der Schlüssel wurde tonen umgedreht.
M entfiel dem alten die Krücke, als er, da die wfging, Yella vor sich sah. Wortlos trat ® Seite, um die Dame an sich vorüber in das I toer zu lassen. I
Ha trat zögernd ein, ihr erster Blick suchte! ;1021* in der Ecke und darunter das!
> 9*4* -?fsild Jetzt wandte sich die Baronesse ent j "Mu dem alten Valenttn, der sie noch i: 1
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E3U °-m Olten Solentin, de. fie noch immer IlieB y betrachtete und sagte laut mit ihrer klar Dame nieder. “ Entfernung von der jungen
। Die Baronesse fuhr fort: „Sie haben dem -I
S chn.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
lGm halbe Stunde später trug Yellas Reitpferd, I Der arme alte Mann rang nach Atem Die (7635 ^wundes Knie wieder glücklich geheilt war, tief eingesunkenen Augen wurden trüber und es --SJ$öne- ^riuletn von Rotheim zur Sägemühle. I zuckte wunderlich in dem gefurchten Gesicht
S em «gentumliches Bild, die Baronesse Yella ! „Wollen Sie sich nicht setzen, gnädiges Fräulein?* ^.eur achen Stube der Sägemühle vor dem sagte er endlich mit höchster Anstrenauna Der > ----- “Äin Pen r» sehen. Weg von Schloß Rotheim bis zur Säqemühle ist
Weder der Baron noch die Freifrau v. Balten nicht kurz, selbst wenn man reitet." 9 9 M
-I ffletta feste sich an den Tisch, auf dem bas neue I Testament aufgeschlagen lag; sie warf einen Blick I ci Hellen und las die Worte aus dem Korinther- I bnef des Apostels Paulus: I
| . »®e"n ich die Liebe nicht hätte, wäre ich wie! «em tönendes Erz ober eine klingende Schelle!* | Yella nahm ihren Hut ab und legte ihn mit! ihrer zierlichen Reitgerte auf den Tisch. Es war!
Zimmer und das Edelfräulein empfand, b?ppcIt ""4 dem scharfen Ritt in der, kalten Winterlust. Glättend strich Yella mit der vand über ihr glänzendes Haar und sah prüfend! aus das gefurchte Greisenantlitz vor sich. Es war! kern gewöhnliches Gesicht. Der Ausdruck von erd [tragenem Seib, von Verstand und Güte in den welken! Zugen fesselten ihr Interesse und der Kontrast,!! welchen die dunklen, noch immer glänzenden Augen L zu dem weißen Haare bildeten, gefiel ihr. Gütig!!
MchWe Muiiy . Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und tiirdih.m. "
3>rurf wnb Brrlag. Joh. A u g. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerei i» Marburg. ("X- ff.. « i q
---------__^llustrirtes Sonntagsblatt. -—,,
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J-0 1Q Ouartal-AbonnementS-PreiS bei der Expe- jUldtblttd. nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,
itf» Ltion 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 2SPfg. (erfi* sowie dieAnnoncen-Bureaux von Haasenstein u. Voaler in
Bestellgeld). JnserattonSgebühr für die gespaltene ^elle - (SnnnMrt 99 1ono Frankfutt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien- Nudols XXVIH
________WPsg-. Reklamen für die Zeile WPfg ä D0NNMg, 22. 1893. Moffe in Frankfurt a. M., BerlinMünchen AAV11L ^ayrg..,.
---S<m6e u. Co. in Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover' Paris' - ^nderun^n Annahme finden wird. Hingegen ist ’
' A -X?1 f**1 eine Erhöhung der Börsensteuer zweifellos eine
——! «roße Mehrheit im Reichstage vorhanden. Die Ent- . I scheidung über die Form aller dieser Steuergesetze
Wochenschau. 1Ia wohl davon abhängen, was der Reichstag
scheu Abgeordnetenhauses in Berlin in der Thal gekommen. Tag für Tag finden lange Plenarsitzungen statt, denen am Abend noch umfangreiche Kommisstons- Scretungen, die sich oft bis nach Mitternacht Hinsehen, folgen. Ein fleißiger Volksvertreter hat so- utii, wie man sieht, ein recht anstrengendes Tagewerk, und eS ist gerade kein Wunder, wenn es in den Plenarverhandlungen bd dem gleichzeitigen Tagen! der Parlamente mitunter etwas leer aussteht; zwar M sas besonders vom Reichstag, während das diätenzahlende Abgeordnetenhaus meist recht gut besticht war. .Der Reichstag widmete drei volle Tage der Erörterung der sozialdemokratischen Interpellation iber den allgemeinen Notstand im Deutschen Reiche, die indessen prakttsche Folgen nicht wdter gehabt hat.! Ziemlich alle Redner waren darüber «nig, daß von m>em todtberbrdteten Notstand in Deutschland nicht geredet werden könne, sondern höchstens von einigen! meinzelten Fällen, die bei den allgemeinen schlechten Zeiten nicht überraschend sden. Sehr ausführlich!
[393 beschäftigte sich die Debatte mit dem Bergmannsstreik! tfxf M Saargebiet und in Rheinland-Westfalen, der all- Mein recht unbedacht und kopflos genannt wurde. & wurde verschiedentlich ein sehr energisches Vor- , 1 _ ehen gegen die streikenden Arbeiter angeregt, doch "1'20 $nte bie Regierung es ab, andere Schritte als die ‘ ; enits eingeschlagenen zu unternehmen. Der Aus- wd ist denn auch bereits, wie hier gleich erwähnt in mag, an seiner eigenen Unklugheit zugrunde ge- ,„ü(. «M. Zahlreiche Bergleute haben indessen keine '■d * rbeit wiedergefunden und müssen nun in dem sehr imgen Winter den bitteren Kampf mit der Not, lsnehrnen. Nach Erledigung dieser Angelegenheit iig der Reichstag alsdann zur ersten Beratung der ranntweinsteuervorlage über, die mit der Bier- und Srsensteuer die Mittel schaffen soll zur Deckung der HC ’N der Militärvorlage. Der Gesetzentwurf fand merie, j“bc !£ toie bie Brausteuervorlage eine ziemlich geJ rate Aufnahme. Vielfach wurde darin eine erheb- on den Neubelastung der wenigbemittelten Volksklassen!
er eine Schädigung des Brennereibetriebes und, vit der Landwirtschaft gefunden. Es ist voraus-, scheu, daß auch diese Vorlage nur mit wesentlichen,