Einzelbild herunterladen
 

st

Deutsches Reich.

Unser Kaiser

Heidt.

INA

llllee 6.

»r, daß ein Konflikt wegm der Militärvorlage

rdui,

)po

bürg,

mischen Kreisen die Annahme verbreitet sei. das rutsche Zentrum werde schließlich die Militär- orlage mit gewissen Aenderungen annehmeu und

«Dauernden Frostwetters wegen der König von Dänemark, sowie der Herzog von Cambridge zur Teilnahme an den Vermählungsfeierlichkeiten nicht rach Berlin kommen. Die Kaiserin Friedrich joirb sich auf ungefähr drei Wochen zum Besuche

teffeu, 8.

Ult bie (6027

)

ees

127/1 01/1

9-/, Hs/e «r/> 03/1 8 'Vh 9% 37/| l/e «»/» il**

. mb deren Dreibundspolitik. Auch die Milttärver- cner ; Haltung habe stets ihre Schuldigkeit gethan, trotzdem

Die Sorge, daß das Nationalgefühl, besonders in Layern, auf ein tiefes Niveau herabgehen werde, teile er nicht. Redner verteidigte die deutsche Diplomatie

Rotheim ein Dieb, der Entdecker desselben ein er, der Bettler ihr Oh. im. Die Lästerzungen » ganzen Umgebung hätten Stoff für mindestens ht Wochen und noch länger. Du kannst ja nicht

itr. 17.

kt dutij ist, halt e Britj| 'richt) Is Lehn

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

^wie die Ann^cen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in vvmiT _ , granffttrt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. AahrU. Moffe in Frankfurta. M., Berlin, München».Köln; G. L. V ' 9

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin. Hannover, Paris.

stark genug sein würden, unter jeder anderen Kon- trllation wären wir indessen viel zu schwach. WaS Br. Lieber militärisch angeboten habe, zweijährige Dienstzeit ohne Erhöhung der Friedenspräsenzstärke, ei absolut unannehmbar. Eine solche Maßregel

Unter der Königsrarme.

Preisgekrönt« Roman von M. Th. May.

(Nachdruck verboten.)

sFortieymia.)

Jella fuhr indeß in demselben bitter-sarkastischen

l27/eJi

>2%! L 61* i

N, 1,70.

am »erde die Armee qualitativ aufs Aeußerste ver­schlechtern, dafür könnten auch die vom Abg. Richter

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.

Druck Berlag 3^&& ^p'editt^MarV^Li?"^"" " Jllustrirtes Sonntagsblatt♦ Redaktion und Expedllllm: M^artt^Ltt Marburg.

Lande. - Die Steuerkommission In Pariser intimen Kreisen war es bekannt, daß des preußischen Abgeordnetenhauses hat die ersten der Zar persönlich und durch den Botschaster'Mohren- Paragraphen des KommunalsteuergesetzeS nach der heim für eine Verständigung wirkte, doch glaubte Regierungsvorlage angenommen. Dadurch scheint die man wegen der widerstrebenden Charaktere nicht an Annahme des ganzen Gesetzentwurfs gesichert. Aus eine solche. Am griechischen Neujahrstage erschien Zentralafrtka sind dem deutschen Antisklaverei- indessen der Exkönig aus Paris in Biarritz und hatte komitee wieder günstige Nachrichten über das Fort- eine zweistündige Zusammenkunft mit der Königin, schreiten der Expedition des Grafen Schweinitz zuge- wobei es zu erschütternden Szenen kam, nach denen gangen. Die Arbeiten zur Errichtung einer Station I die Versöhnung stattfand.

am Viktoriasee schreiten rüstig vorwärts. Von Majori

v. Wißmann liegen neuere Nachrichten nicht vor. I ~ av «

Aus dem Saargeßiet. (Die Bergarbeiter-I 1 yCd (111.

Jewegung.) Der Bergarbeiterstreik im Saarrevier Marburg, 20. Jan. (Elementarlehrer. J-WH beendet. Im Ganzen sind 242209 Witwen- und Waisenka ssen.) Das Haupt- Sch'chten versäumt, was einem Lohn im Bettage von ergebnis der Rechnung der Elementärlehrer-, Witwen- 925000 Mark entspricht. Im Essener Revier Waisenkaffe des Regierungsbezirks Caflel für das streikten am Donnerstag etwa 5365 Mann, dochIRechnungsjahr 1891/92 ist folgendes: Einnahme: durste auch hier der Streik bald beendet sein. Rest auS den Vorjahren 198,33, Kapitalzinsen Der "UZ Unterschlagung von 2245 Mk. Vereins- 21048,75, Jahresbeiträge der Gemeinden 22856,21, geldern fluchttg gewordene ehemalige Bergmann Ber- sonstige Einnahmen 297,86, Zuschuß aus der StaatS- wanger ist verhaftet worden. kaffe 36131,53 Mk., zusammen 80532,68 Mark.

Aordyanse«, 18. Jan. Eine für Lehrer wichttge Ausgaben: Pensionen 80421,78 Mark Sei« Entscheidung hat der Kultusminister getroffen. In waltungskosten 98,90 Mk., sonstige Ausgaben 12 der Stadt Nordhausen wird den Lehrern, welche kirch-1 Mark, zusammen 80532,68 Mark

liche Nebenämter (Aedituus, Kantor und Organist) Marburg, 20. Januar. (Turnerisches) übernehmen, das aus diesen Nebenämtern fließende Der Ausschuß der in 4500 Vereinen über 450000 reglementsmäßig nur bis zur Höhe von Mitglieder zählenden Deutschen Turnerschaft hat in

215 Mk pro Jahr gewährt das Mehr aber zu einer ausführlich begründeten Eingabe den Reichs- Gunsten der Kammereikaffe auf das Lehrergehalt an- tag gebeten, bei Beratung der Militärvorlage die gerechnet d.h. dieses wttd um jenes Mehr gekürzt. - folgenden Punkte der Reichsregierung zu empfehlen: Jetzt hat nun der Kultusminister an die Königliche 11. Aufforderung an die einzelnen deutschen Regierungen Regierung zu Erfurt eine Verfügung erlassen, nach 11) den Turnunterricht in allen Schulen in de» welcherdas Einkommen aus kirchlichen wie aus I Städten und auf dem Lande verbindlich für beide anderen Nebenämtern, welche mit dem Lehramte nicht Geschlechter einzuführen und für dessen tüchttge, allen organisch verbunden sind, auf das aus dem Haupt- Anforderungen entsprechende Durchführung zu sorgen, amte fließende Einkommen nicht anzurechnen ist. Die 2) die Gemeinden zu veranlassen, Turnplätze und Königliche Regierung wird angewiesen, dafür Sorge Turnhallen zu beschaffen, 3) die Zahl der Turn- £a0e" öu wollen daß in den Besoldungsordnungen stunden zu erhöhen und durch Spielstunden zu für die Volksschullehrer ein entsprechender Zusatz auf- ergänzen, 4) die Schulbehörden anzuweisen er« genommen wrrd" forderlichen Falls die Schulturnhallen den Tum-

Dresden, 19. Jan. König Albert von Sachsen vereinen gegen billige Bedingungen zur Benutzung wird, tote in Dresden verlautet, aus Anlaß der Ge- zu stellen, 5) wo Fortbildungsschulen bestehen, den burt eines Sohnes des Prinzen Friedrich August Unterricht in Leibesübungen thunlichst, nötigenfalls eine Amnestie für Strafgefangene eintreten lassen, mit Hilfe der Turnvereine, in den Lehrplan aufzu- I nehmen. II. Einführung von Vergünstigungen in

Ausland bet Länge der Dienstzeit und in der Be-

- .. - , m I förderung zu (gefreiten und Unteroffizieren für solche

Ausgehobene, die, gute Führung und tüchttge raschende fast unglaubliche, aber in vollster Gewiß- militärische Ausbildung vorausgesetzt, eine ordentliche Jeit vorliegende Nachricht kommt aus Biarritz: König turnerische Ausbildung nachweisen können, beziehentlich Mrlan und Königin Natalie haben sich versöhnt!> durch ein behördliches Zeugnis über eine bestandene

n. »folge dessen würden sich die Beziehungen zwischen 'a M 00 Zentrum und der Regierung enger gestalten.

>er Reichstagsabgeordnete Lender sprach in einer stllttumsversammlung in Mannheim die Hoffnung

9$ .Wie denkst Du, Papa, Deine Verpflichtungen # Onkel Valentin zu erfüllen?* fragte Della itf Diese Frage erregte den Baron von Rotheim 0, Höchste. Schon bei der Erzählung Dellas hatte 9 ' die Thatsache, daß seine Tochter die Abstammung

das Unrecht gut zu machen, das an einem Bluts- nicht die Sittenrichter unserer näheren oder ferneren verwandten begangen worden ist. I Umgebung; möge jeder mit seinem Gewissen ans«

Der Direktor verlangt für den alten Valentin I machen, was und wieviel er sündigen will!*

ber nun einmal doch Ihr Bruder ist, nichts als Della warf den Kaffeelöffel hin, daß er klirrte. Gerechtigkeit. Nun muß ich wohl zugeben, daß esWenn Christus so gedacht hätte,* rief sie erregt* ungewöhnlich ist, eine solche Gerechtigkeit zu Der. Ibann wären niemals die Händler aus dem Tempel langen und eine solche Gerechtigkeit zu üben. Aber I getrieben worden!*

gefielen Sie doch, Libor. ist dies nicht eigentlich eine I Welch ein Neraleicki ffinh i* r,»f Schmach für die gepriesene hohe Stellung, die wir ibU iraifran \ufUmLnJ S?

emnehmen? Sie werden mir einwenden, daß man I Du' hast übrigens nicht aan. unrecht

S"«

W wb, w-il -«-!<»-!« S*taufenb««n ist.- jlier da,» fc, i-iech«,, wir,, wie d«

Steine teuere Lona,' entgegnete der Baron mit Direktor, dann gäbe es bald gar nichts mehr iu unterdrückter Heftigkeit, indem er einen raschen Blick I reformieren,* bemerkte Tante Lona lächelnd. Mir auf seine Tochter warf, dre anscheinend teilnahmslos gefällt es gerade an dem Direktor, daß es für ibn mit dem silbernen Kaffeelöffelchen spielte,Sie wissen, kein Paktieren, kein Unterhandeln, sondern nur ein .'ehr »ch Sie verehre und schätze; aber eben des- Entweder Oder giebt. Man ist gut oder böse halb muffen Sie mir verzeihen, wenn ich jetzt auf. ein Drittes existiert für Siegfried nicht.'

tcs- I »Du lieber Himmel, wir können doch nicht alle

fTr SWnrt ^ <>1 -Unb ®ort I in lautet Vollkommenheit mit Flügeln an den

Lin, nn»' ia<9enn$ aaie feine 33or« I Schultern und einem goldenen Heiligenschein um

Ügk tuxd? Sebö^r unb gebe zu, ba§ ct zu Zöllen I Onnf berumlau?en wie hip f"

SL9*1l^ett^fterift, Rin en Uef b"

u^.®lch mtt der größten Hochachtung, aber seineNein,* entgegnete die Freiftau, aber mir -L n-m ""beugsames, sofort zu Tage!können alle stets darnach strebm, recht gut zu tretendes Mißbilligen von Formen und Sitten, biehcjn '

Sä

inidb niemals befremben I « sie mit eigentümlichem, etwas sar'ki^ische'm

mich niemals befremden Lächeln,daß es sich hier roeber um den Direktor

Mein Gott, man kommt ja oft genug in diel und feine Grundsätze, noch um unsere Vollkommen- Lage, etwas zu sehen, wa» man nicht billigen kann, heitsbestrebungen handelt, sondern darum, daß wir ber dann schweigt man einfach und verletzt nicht es uns selbst schuldig find, uns von niemanden an durch lauten, anmaßenden Tadel. Wir find ja doch! Großmut übertreffen zu kaffen.

tboienen 18000 Etsatzreservisteu nicht. Der Korr." wird aus Rom gemeldet, daß in vati-

b^s 8li W. Jlerliu, 20. Januar. U «111 » u»1ii ' Lkhv tzh sich am Donnerstag Vormittag die regelmäßigen bie , - ' ' - .. ~ -

<ne fort:Gewiß, wir müssen bie Diebe schonen, «I wir uns schonen müssen. Welch ein herrlicher taff für bie Chronique scandaleuse würbe biefe .Ehe« lerichtsverhanblung abgeben; ber Bräutigam Dellas

artillerie 8500, Fußartillerie 3240, Pioniere 2400, 1 Eisenbahntruppen und Luftschiffer 1050, Train zu 1 dreijähriger Dienstzeit 750, zu halbjähriger Dienst- 1 zeit 80, Oekonomiehandwerker 1850. Im Jahre

1892 find in Schlesien 280 Rentengutver­träge über eine Gesamtfläche von rund 7500 Morgen ausgenommen worden. Es ist erfreulich, daß das Rentengütergesetz so großen Anklang findet. Es dient wesentlich zur Festhaltung solider Elemente auf

Valentins kenne, peinlich berührt, aber er hatte ge­hofft, daß Della stillschweigend darüber hinweggehen würde. Wie ihm die Frage der Baronesse bewies, hatte er sich getäuscht.

Das Unbehagen nun, vor der Tochter einen Flecken an der Ehre des Hauses eingestehen zu muffen, das leise Mahnen, baß er selbst sich doch wohl auch nicht so ganz tadellos dem illegitimen Bruder gegenüber verhalten habe, veranlaßte den Schloßherrn, in unwilliger Aufregung den Direktor bitter anzuklagen, daß dieser die Geschichte des Alten, noch dazu soromantisch ' gefärbt, einer jungen Dame, die überdies die Tochter des Hauses war, erzählt habe.

Wie meint denn der weise 'Herr Direktor, daß ich mich gegen den alten Valentin verhalten soll?* rief endlich der Baron in heftigem Unmute.Ich kann doch wahrhaftig nicht dafür, daß Valenttn ber illegitime Sohn meines Vaters ist!*

Valentin kann aber auch nicht dafür, daß feine Mutter ein Opfer ihrer Leichtgläubigkeit wurde,* wandte die Freiftau von Balten mit sanftem Vor­würfe einund der arme Valentin hat fein ganzes Leben lang dafür büßen müssen *

Ja, soll ich vielleicht den Alten feierlich als meinen Bruder anerkennen und ihm gerührt die pälfte meines Vermögens abtreten I* fuhr der Baron ort.Das könnte im Ernst nur ein Schwärmer, wie Rolf Siegfried, verlangen, der von den Ver­pflichtungen des Adels-keinen Begriff hat. Stände er an meiner Stelle, dann fielen ihm fold^ philan- tropische Schrullen sicher nicht ein!*

.34 glaube doch,* sagte die Freifrau mild,daß ! Direktor Siegfried, wenn er an Ihrer Stelle wäre, Herr Schwager, et feine Schrullen nennen würde,

1 ®eiin sei juta .* ictert"

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und £|T)

Feiertagen. Quartal-AbounementS-PreiS bei der Erpe- Uri (l UHlI 1*IT.

ditton 2 Mk., bei allen Postämtern L Mk. LS Pfg. (exll. O*

Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gespaltene Zelle (Soitttlrfjßtth 91 IRQ1!

10 Pig., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. ÖVIUIUVUIU, Äl. «JUHUUr LÖVO»

«zis. ms b, merket her -fiele, r übti Iraner*

angesichts der ernsten Lage vermieden wer^e, da ein solcher Konflikt im Auslan de einen sehr ungünstigen Eindruck machen und unsere Lage schädigen würde. Die Regierung und der Reichstag müßten eine Einigung erzielen, einerseits muffe das für die Sicher­heit deS Vaterlandes Notwendige bewilligt, anderer­seits auf die finanzielle Leistungsfähigkeit des Volkes Rücksicht genommen werden. Freiherr von Schorlemer-Alst hat auf eine seitens des west­fälischen Bauernvereins zu Gunsten der Steuerreform- Vorlagen an den Finanzminister Dr Miquel einge­sandte Resolution von diesem ein Schreiben erhalten, toorin es nach derFrkf. Zig." heißt:Ich bin sehr erfreut über diese Kundgebung des unter ihrer Leitung segensreich wirkenden großen Vereins, und erblicke in dessen zustimmender Aeußerung über die gesamten Grundzüge der Steuerreform eine bedeutsame Förderung des von der Staatsregieruvg unternommenen Werkes, dessen wesentlicher Zweck die Entlastung des Grundbesitzes von einer einseitigen und ungleichen au: demselben lastenden Vor-und Doppelbesteuerung ist. * Die preußische Staatsschuld betrug nach dem Etat der StaatSschuldenverwaltung für das laufende Etatsjahr 6 043 507 255 Mk. und stellt sich für das Etatsjahr 1893/94 nach Abrechnung der er­folgten Tilgungen und unter Zurechnung der neu aufgenommenen Verpflichtungen auf 6 243 377 430 Mk., also um rund 200000 000 höher. Die Ge­samtausgabe für die Staatsschuld beziffert sich auf 279 439 050 Mk. oder um 7 526407 Mk. höher als im Vorjahre. Davon find erforderlich zur Ver­zinsung 239 660 340 Mk., zur Tilgung 14079452 Mk., zur außerordentlichen Tilgung 20167 209 Mk., endlich an Renten 1429 555 Mk., während sich die Verwaltungskosten auf 1102491 Mk. belaufen. Das deutsche Militärkontingent soll nach der neuen Militärvorlage um 60 000 Mann verstärkt werden. Nach einer amtlichen Mitteilung an die Militärkommisston des Reichstags wttd beabsichtigt, diese 60 000 Mann wie folgt auf die einzelnen Waffengattungen zu verteilen: Kavallerie 250 Köpfe, Infanterie 40 700, Jäger 1080, fahrende Feld-

pttchei

Verstch ' fr-,,

- ihrer Mutter nach Osborne begeben. Die M i l i t ä r -

r°(46« kommtsston der Reichstags hat ihre Sitzungen, Je ohne bisher einen Beschluß gefaßt zu haben, bis zmn Montag vertagt. In der letzten Sitzung er­

ginge es so nicht weiter, da wir sonst geschlagen /M A Wrben würden. Er glaube allerdings, daß wir in .< V er Defensive auch heute noch gegen Frankreich allein

Lotträge halten, empfing darauf den Generalleutnant Holz nebst dem Staatssettetär des Reichsmarineamts Hellmann. Am Nachmittag erteilte der Monarch dem Pros. Rh. Begas Audienz. Am Abend fand bei h« kaiserlichen Majestäten große Defiltteour statt. Verlt gfe der Berliner Hofbericht meldet, werden des

«mal den Louis aus dem Schlosse jagen, ba Du ie» e» lhatsächlichen Beweis gegen ihn hast unb er j6s/» Si ss jede ihm ausgesprochene Beschuldigung ficher >0i/, ick it der größten Frechheit eine Wiederaufnahme der ^fuchung verlangen würde, wozu er ja das H hat. Dabei weiß er natürlich sehr gut, daß I6i* 86 i den Skandal fürchten Du mußt also vor- >? löi »sig auch Louis noch im Hause behalten, bis fich »7S iOS * passende Gelegenheit ergiebt, ihn davon zu ' ° g iw. Es ist übrigens ein sehr brauchbarer Mener.* ... ^ie Art und Weise, wie Della die Angelegenheit 141/2! Mach, verstimmte ben Baron sichtlich. Nach

4er Pause äußerte er, baß er sich einen endgil- A ® Beschluß noch Vorbehalte, baß man sich für's 81 « jedoch die Gegenwart des Dieners Louis s« ttding» werde gefallen lassen müssen Eine un» A 'iwehme Pause entstand, die endlich die Baronesse

_ Härte der Reichskanzlers, daß sämtliche Finanz- |1 II Minister der Einzelregierungen der Militärvorlage II I zugestimmt hätten. Daraus ginge doch hervor, daß Ir |e ber Meinung seien, daß deutsche Volk könne die Lasten tragen. Auch die preußischen Finanzen seien schkitß ruht so schlecht, aus ihrem Stande allein könne überhaupt ein Argument nicht hergeleitet werden.