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Deutsches Reich.

auszuschließen, oder ihnen

SDie nächsten Reichstagswahlen werden

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®eb?r > aber Siegfried blieb trotz der ein-

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»Sie inen,* antwortete Siegfried und steckte Papiere zu sich.

,,Eo lange ich nicht Beweise für Ihre Ber- "enhert habe, so lange müssen Sie mir ge-

, Sie für keine Ausnahme zu halten * I Direktor lächelte, wie man über die unüber- Aeußerungen eines Kindes lächelt. Schon er sich ohne eine weitere Entgegnung rurück- da fiel sein Blick wieder auf das kleine

-u über dem Pianino. I

1 3$ncn eine kleine Episode aus!

Leben erzählen?* fragte er, wie einem Entschlüsse folgend.

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Durchnäßt, wie ich war, wanderte ich weiter |Q-ner Mutter angelangt, wurde ich krank. Lis rch Halbwegs genesen war, mußte ich nach L zurückkehren, wo ich studierte. Ich wanderte zu Fuß' denn ich war damals sehr arm Da hörte ich in' ! einem Wirtshause zwei Bauern davon sprechen, daß der Baron der Name thut nichts zur Sache dem unbekannten Retter seiner Tochter eine Be­lohnung von 2000 Francs zugedacht und dies durch die Gemerndevorstände der umliegenden Orte habe bekannt machen lassen 9

W. Merlin, 6. Za«. Unser Kaiser arbeitete am Donnerstag Morgen zunächst allein und empfing den Premierleutnant Häring, welcher sich vor seiner

»Damals nun, ich war jung und hätte das Geld wohl brauchen können Ja, die Zurückgabe meines Plaids wäre mir schon sehr erwünscht ge. Iroefen. Aber für eine That, die in meinem Falle so einfach, so selbstverständlich gewesen, eine Be­lohnung zu verlangen, widerstrebte mir im Innersten So ließ ich meinen Plaid im Stich,* schloß Sieg- wed mit halbem Lächelnund wanderte meine Straße weiter nach L.*

Der Erzbischof v. Stablewski aus Posen c in Berlin eirigetroffen ist, wurde vom Kultus- nister Dr. Bosse empfangen, ä___,

' Kopp aus Breslau ist in Berlin eingetroffen. -

ber politischen Lage und bildet so für die Reichstags­abgeordneten einen weiteren Antrieb, sich bei der Be-

n einem Frühlingstage - _ ..... ,ww h". die Sonne brannte glühend wie im

neue Kurs* bringt einen militärischen Artikel- Aus falls thor von Belfort.

Moltke den höchsten Wert auf den Besitz Belforts gelegt, für dessen Annexion aber nicht die Unter­stützung , Fürst Bismarck's gefunden habe. Dies

«s anos ite.

bat den Glauben an sich selbst verloren. Allenthalben macht man der Sozialdemokratie Konzes- |"""^spricht von berechtigten Forderungen Iderselben. Ihr gehört der endgültige Sieg.* Auch I einleitenden Worte, nach denen .überall I geschwindelt wird, hätten die oben zitierten Aeuße- rungen Bebels den Eindruck der Wahrheit sicherlich E^m°cht Dieser .endgültige Sieg*, den Herr Bebel seit wahren stereotyp im Munde führt, wird B Jn dm Kreisen der .Genossen* bereits ver- I spottet. Man nennt schon seit einiger Zeit in sozial- .^^Einigungen, wo man .ganz unter sich ist, Bebel: den großen Propheten, wie man und Liebknecht den Kladderadatscher (!) nennt. Nur ftöhlich so weiter gesiegt, Herr Bebel! 1

Da drang ein Hilferuf durch den Wald und er. I und bei schreckt sprang ich auf. Ein zweiter, noch angst.

vollerer Ruf folgte dem ersten und ich eilte der

senil eben

er. ,*?^Slegfrled war es, Rolf Siegfried,* sprach sie mit bebender Stimme. .Jetzt weiß ich, wo ich diese Stimme bereits gehört habe; ja, damals bei der Komgstanne am Rotheimpüß!*1

i Beichstagsabgeordneter war) besprochen: können wir darauf eingehen, eines von Beiden zu missen? und ich habe darauf die Antwort erhalten: Belfort, I«! Metz ist 100 000 Mann weit; die Frage ist die, ob wir 100 000 Mann schwächer sein wollen, gegen die Franzosen, wenn der Krieg wieder aus- "Sv W gesagt: Nehmen wir Metz l Diese Auslaffung widerlegt den Hinweis auf die Beziehungen zwischen Moltke und Bismarck Von verschiedenen Setten wird auf den angeb-

. r, vw uiiu naym aus dem UN-

bunft?n%ibme8 ®4ranfe§ «nen unscheinbar

. (Steht eine Reichstagsauslösuna 1" cht?) Heber die Möglichkeit einer Reichstags? auflofung gehen die Ansichten in der Presse sehr Einarn Die Post* will daran nicht glauben

er / 77 --------- UVC4 lULUt

J8' auch die Anwendung solcher Mittel tu Aussicht genommen werden, welche, statt zum Ziele zu fuhren, nach der übereinstimmenden Auf­fassung aller unbefangenen Beurteiler der Volks- mS?""f rüon demselben abzuführen vermögen.

' kaiserliche Anrede einen neuen

7.

I z?nd was gesponnen noch so fein,

I Ans Licht bringt es der Sonnenschein.*

®Ee, der Frühling wäre erst wieder da,* seufzte Tante Lona und bückte sich tiefer über ifce Icpifcenarbeit; denn der graue, unheimliche Winter- tag gab nur ungenügendes Licht. Die alte Dame «Zimmer 01 $rem freundlichen kleinen

I t.a^r°n,.on Rotheim war nach B. qesabren l wahrscheinlich um einige Weihnachtseinkäufe ru be-^ I ßlpnirirfiffrtt > _____ .r aus ihren

gekommen Die tiefe Verstimmung des Gemütes, von der Yella nun fest Wochen beherrscht wurde, war rn den letzten Tagen so stark hervor- getreten, daß die Freifrau anfing, recht besorgt um die Gesundheit ihrer schönen Nichte au werben, beren SC0" ber »Uten alten Dame ein wenig rätselhaft geblieben war. a

SJeffo hatte ihre Verlobung mit dem Baron von Dalberg gelost. Tante Lona war dies nicht unlieb ihr hatte der eitle Mann mit dem falschen Lächeln ^ befallen. Weßhalb Yella so dauernd ihre -ummung von diesem unangenehmen Ereianisse beeinflussen«ließ, das begriff Tante Lona nicht. Ja wenn die Baronesse biefen Salberg wirklich lieb'

yegnete Yella;bei euwruq geschah von an « »enster meines Boudoirs waren eingedrückt.

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hDagegen will man wissen, daß der Kronprinz und Mi- Kronprinzessin von Griechenland der Einladung

-°s Rücksicht auf die Gesundheit bet Kronprinzessin »W Folge leisten werden. Beim Reichskanzler Mk Cnx6aprit,i findet am Dreikönigstage J,£tl l«. Januar) ein größeres Festmahl statt, zudem der

Kaiser sein Erscheinen zugesagt hat. Eingeladen find L a. die Chefs der Reichsbehörden, die Chefs des Uvil- und Militärkabinetts, der preußische Minister- Familie pästdent Graf Eulenburg, die Admiräle Frhr v d tmachu «oltz, Tirjitz und v. Lenden-Bibran, die «efanbkn lenftatn Braf Dönhoff in Rio de Janeiro und in Dresden

_ Derenthall in Weimar und Frhr. v. Thielmann! ' Hamburg, sowie einige Herren der Hofgesellschaft!

wSm. ro9tt nÄiaite ®w«rn«tn« wa4 ta b.r

ÄLtM'Ä.-h vorging, während ber 5Äuttot spracht

ein; aber Siegfried blieb trotz ber ein-1in einer halben Minute mn.envb|~un'r ba er geendet hatte, hob sie ben Blick unb

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zu legen. Sollte sich ffäi. ! . . --dann würde feststehen,

Es daß in dieser Loge politische Fragen znr Erörterung wir | gelangt Waren. Letzteres ist verboten. U e b e r a ll wird geschwindelt.* So äußerte kürzlich Herr

Sssä*"'tSSSSSr . Ich hatte die Kleine, die heftig fröstelte, in meinen Plaid gehüllt; die Erzieherin nannte mir

I Mwng zu mir nehme, um die notwendigen Ver- Hche auzustellen."

'^^rr fH? ''ichkig fitlden, Herr Direktor,*, wrniii em, soigie oem einen und eilte her aKitie? ühir m h°chf^"b »Ich würde! Stelle zu, von woher er ertönte. Ein^on starkem auch bitten, über unsere Unterredung und alles! Gewitterregen angeschwollener Bach rauschte kaum nL^in^" biC --rschwiegenen ein Dutzend Schritt?entfernt an dem Atze Z äWvJK» nur m Romanen zu finden! über, wo ich gelegen hatte. * 8

" - | Eine ältere Dame stand händeringend am Ufer,

an dem die Kleider eines Kindes lagen. Aus dem Wasser aber tauchte der blonde Kopf eines Mädchens auf, das verzweifelt gegen die Wellen kämpfte. I »Im nächsten Momente verschwand jedoch die ganze zarte Gestalt. Ich warf meinen Rock ab und W"ffer- Es kam bald eine so tiefe etelle, daß ich schwimmen mußte und dort war auch das Kmd verschwunden. Ich gelangte bald zu ihm Die arme Kleine war mit den Füßchen zwischen Banrnwurzeln geraten und da stecken geblieben. Es | gelang mir nicht gleich, sie zu befreien, denn das!

Marburg °

Sonnabend, 7. Januar 1893. XXVUL J°hrg.

--------------- grantfurt a. M., Berlin, Hannover,' Paris.

Antisemitismus geäußert. ",Es^ist"auch die!2°beg!gnen Kni?ma?nur"8wen^wfc numerischIv"d"2 beantra9t ttDrben' bie des Antisemitismus SLi000" ?efen' imß nach Wiedereröffnung des! stark seien. Fürst Bismarck selbst bat Z Sntber °uszus'' '

Re chs ages eine Kundgebung .gegen die antisemitischeMgd. Ztg.* erinnert beT$oraana 5 t8? Austritt nahe

M-ff- nach Westafrtkä abmelbete7Darauf'hätt'e ber! ^es Innern^ "bat"D°r pr-»ßffche Minister in einer Reichstagsreb'e wie fol ZchLri Es'ik'bL W?L

Kaiser riue Konferenz «st dem Minffterpräfidenten E «T *8' ber mir Se8 tonnen wir 6 "

Grafen Eulenburg, sowie mit dem Kriegsminister unb enttoeber Belfort ober Metz; wenn Sie wirb" geschwindelt*

da» Finanzminister. Mittags empfing der Monarch IAusbrinauna haben wollen, dann wollen wir jetzt den Frieden Bebel in

B SH?ÄÄHÄ- ä

eignen. Die Kolonialabteilung des Aus- toärtigat Amts geht mit der Absicht um, nach Deutsch-

-lOstaftika einen Arzt zu entsenden, und hat sich °» di- Deutsche Kolonial - Gesellschaft mit dem Er­suchen gewendet, diese Absicht durch eine einmalige Beihilfe verwirklichen zu helfen. -

Die Trauerfeier für den Abg. vr. Peter Reichen-

i ; Mnut der Königslavne.

g Preisgekrönter Raman von M. Th. May.

f (Nachdruck verboten.)

i *» feiner ber ®ieb,-k

t ®!r Dlrestwr legte die ihm vorhin von Yella! Schmeichelnd legte sich die warme Sommerluft Im Ii! e P^ld abzuholen, wenn ich

i .. zusammenSie erlauben, Imeine Schläfe und während ich träumend ins Blaue!Kleider getrocknet hätte. Meinen i) bi£fen «rief und die blicke, da schlummerte ich wirklich en sand ,ch für überflüssig.

" önuttü 111 mir rrphm* Itm on_.. I rrs- L... . v I äJUrcbnflRt. mip lA tnnr IX__n...

Uq-*------UU*, VCffCIl «UICIJC Nllly

»om. Am Abend fand bei den kaiserlichen Majestäten ein Diner statt, an welchem der Reichskanzler Graf Eaprivi, der Ministerpräsident Graf Eulenburg, der Minister des köuigl. Hauses v. Wedell, die Staats­minister Thielen, Dr. Bosse, Staatssekretär Frhr. v. Marschall-Bieberstein, ferner der türkische Botschafter Tennfik Pascha, ber z. Z. in Berlin anwcsenbe -r^^^alabjntant des Sultans Kampfövener Pascha, S! h, Erzbischof von Posen-Guesen v. Stablewski zc. I w79 ieilnahmen. - Heute, Freitag, findet auf ben Feld-1 na'e ° «arien bet Buchow eine größere Hofjagd auf Hasen, fmtthliti Eatt,man,, toeI^ei auä) der Kaiser teilnehmen wird.j suchen aei

5» girier Hofkreisen verlautet, daß der Besuch des ! materielle ire Ana ^roßfursten-Thronfolgers von Ruß -! Di Kasse ^Margarethe von Preußen^^al/fich^zu^ettMen sett^tzedwigskivche in Bnli^ d" b katholffchen """ """ .......

Die neuerdings mehrfach genannte Zeitschrift $>er I fhiiHnnnpn ' n °^re?b i-hk behauptet wurde, daß "w 18 o,'n eiblieK Sd66A

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habe Moltke Recht gegeben. Setfürt hilbe I X s? Wurden. - DieKreuzzeitung*