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»Aber ich kenn' ihn doch gar nicht!" sagte eS

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würden sich dies Wiedersehen wünsche». Er hat sich klinnert, eine Tochter zu haben, die jetzt »ehr als

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»Gar nichlS. Der Wille des BaterS entscheidet." »Ach waS! Bater! Was ist denn das für ein Baler, der zwölf Jahre gar nicht nach mir fragt, und mit eiuemmal, da fällt's ihm ein, daß ich da bin, uub da kommt er ohne weiteres und will «ich nehmen! Das hält' er thun sollen, wie ich noch

tieen auf allen Gebieten erfreuen (Widerspruch links), das Bedürfniß empfinden, eine besonders scharfe Kritik au alle Handlungen der Staatslegierung an­zulegen, selbst wenn diese Krittk sachlich nicht be­rechtigt ist; man kommt in seinem äußeren Wohl­befinden zu dem LuxuS einer gewissen unberechtigten Hhperkiitik! Meine Herren! ES find hier allerdings vrch Gründe für diese Reichsverdrossenheit angeführt

ErniS Augen glänzten.

Zum Besuch nicht wahr?"

,DaS nicht," sagte der Justizrath zögernd. s»llst ganz dort bleiben."

Ich? Ganz dort bleiben? Für immer?"

60 lange es Dein Vater für gnt hält."

sicht der Vater?"

Da» ist nicht der Fall, Erni! Du weißt, daß jedes Land feine Gesetze hat, unumstößlich feste Gesetze und die Gesetze unseres Landes be-

Nun soll ich ihn auch wohl noch lieb haben? Gar nicht hab ich ihn lieb, aber auch kein bißchen! Aauon Latour, das ist meine beste Freundin, die hat nicht mal ihren Bater lieb, und er kommt doch »ach ihr zu sehen, und was schenkt er ihr für himmlische Sache»! Schmuck und Kleider aus Paris und solch wundervolle Puppen und Alles. Wenn auch! Sie sagt's immer wieder zu mir, recht lieb haben kann fie ihn nicht, weil er immer so so komisch ist. Aber fie kennt ihn doch wenigstens und weiß, daß er fie lieb hat und ich kenne meinen Papa gar nicht und lieb kann er mich auch nicht haben, wie hätt' er sich sonst in zwölf Jahren kein einzigeSmal um mich be­kümmert?"

Vielleicht war er arm, ließe Erni, vielleicht ging eS ihm lange Zeit hindurch f» schlecht, daß er nnr knapp für sich selbst genug hatte und nicht daran denken konnte, sein Töchterchen zu fich in'S Haus zu nehmen. Du weißt es nicht, was alles znm Leben gehört und daß die Erziehung eines so kleinen Dämchens, wie Du es bist, ein ganz tüchtiges Stück Geld kostet. Wenn Dein Papa Dich erst bei sich hat, wird er eS leicht finden. Dich lieb zu haben, und auch Du wirst es rasch lerne», ihn zu lieben!"

»Nicht so, wie Großmama! Nie und niemals so! Ach, «roßchen, Sroßche», und Du willst mich wirklich und m allem Ernst fortgeben?"

Erni warf beide Arme ungestüm um de» Nacken der alten Frau uudklammerte fich so fest, als sei jetzt schon Jemand da, der fie gewaltsam losreißen wolle.

Ich will nicht, Herzenskind, Gott ist mein Zeuge aber ich muß! Mach' eg mir nicht so furchtbar schwer'

Frau Magdalenen» Stimme versagte, Großmutter und Enkelin weinten zusam«en.

Erni richtete fich zu erst auf.

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Gesetzgebung wäre ein Stillstand der fortschreitenden Ge- fittung des Deutschen Reiches überhaupt. Meine Herren, eS ist auch auf die Ministerverautwortlichkeit hiu- gewiesen. Zunächst haben wir, wie ich betone» muß, i« Reiche fernen Minister, sondern nnr einen verfassungsmäßig allein ver aut- wörtlichen Reichskanzler, und es ist mir nicht bekannt, daß irgend etwas im Deutschen Reich geschehen wäre, wofür nicht der Herr Reichskanzler in vollster eigener Ueberzeugung die Verantwortung übernommen hätte. Wenn etwas geschehen wäre, was gegen die Ueberzeugung des Herrn Reichskanzlers verstoße» hätte, so tonnen fich die Herren daran " verlasse«, würde der Herr Reichskanzler ans einem solchen Zustande längst seine Eonscquenzen gezogen haben. Der Herr Abgeordnete Richter hat es auch für nützlich gehalten, von der längeren Abwesenheit Seiner Majestät de» Kaisers zu sprechen. Thatsäch- lich möchte ich hierauf bemerken, daß eine Stell­vertretung im Reiche nicht bestellt werden kann. Der König von Preußen ist als solcher Deutscher Kaiser; eine Stellvertretung, also eine Regentschaft, könnte deßhalb immer nur in Preußen eingerichtet werden, und würde dann ihre selbstverständlichen staatsrecht­liche» Consequenzen für das Reich habe». Aber der Herr Abgeordnete Richter braucht sich auch nicht zu beunruhige», daß durch die Abwesenheit Sr. Majestät des Kaisers, welche hohe» polittsche» Ziele» diente, und, wie Ihnen sogleich der Herr Staatssecretär des Aeußere» nachweisen wird, große politische Erfolge gehabt hat, irgend eine Störung in der Regierungs­maschine im Reiche oder in Preußen eingetreten ist. Se. Majestät ist in fortgesetzter Verbindung mit seiner Regierung geblieben und hat während der Strapazen der Reise sogar verhältnißmäßig unwichtige Schriftstücke bearbeitet und vollzogen, um keinerlei Stillstand selbst auf dem Personalgebiete n. s. f. eintreten zu lassen. Die spätere Einberufung des Reichstages hängt mit der Reise Sr. Majestät in keiner Weise zusammen. Der Umfang der Aufgaben der Reichsverwaltung wächst von Jahr zu Iahe. Die Anforderungen an die Gesetzgebung und die Verwaltung im Reiche werde» immer größere, der Etat wird immer umfangreicher. In Folge deffen wird es immer schwieriger, in der Zeü zwischen dem Auscinandergehen de» Reichstages und dem Beginn der neue» Sitzung, in welche Zeit doch auch eine berechtigte Urlaubspause für alle Beamten fällt, die Arbeiten wirklich gründlich zu erledigen. Gerade von jener Seite (links) des Hause» ist un8 so oft der _ Vorwurf gemacht worden, die Vor­lagen wären nicht gründlich genug ausgearbeitet worden. Der Borwurf ist meistens unbegründet gewesen. Wenn er aber begründet gewesen ist so hat daS in der Regel daran gelegen,

worden. Zunächst kann ich Ihnen dem gegenüber, versichern, daß innerhalb der verbündeten Regierungen diese R ei ch s v er dr offen«; beit nicht existirt. Die verbündeten Re-" gierungen diese Versicherung kann ich Ihnen geben find in allen wichtigen Fragen vollkommen geschlossen einer Ansicht. Irgend welche ernstlichen Meinungsverschiedenheiten zwischen den virbündeteu Regierungen bestehen nicht. (Bravo! rechts.) Meine Herren! Es ist als Grund dieser gewissen Mißstimmung heute auch hingewiesen worden auf die innere Politik im Reiche. Ich möchte hieraus zu­nächst bemerke», meine Herren, daß diese innere Politik im Reiche nicht nur von dem Reichskanzler gemacht wird, sonder», daß wir dabei gebunden sind au die Zustimmung der verbündeten Regierungen. Eine« berechtigten Grund zur Unznftiedenheit mit unserer inneren Politik glaubt man darin gefunden zu habe«, daß unsere sociale Gesetzgebung ziemlich stillstände. Wie man diesen Vorwurf erhebe» kann gegenüber dem Inhalt der Thronrede, daS ist mir unverständlich. (Sehr gut! rechts.) Da» tonnen Sie doch nicht geglaubt haben, daß das deutsche Volk wirthschaftlich stark genug sei und genug Elemente der Selbstverwaltung in solchem Maße besäße, um in diesem Tempo auf dem Gebiete der Socialgesetz- gebung fortzuschreiten, wie da» in der Vergangenheit gewesen ist, als wir die drei großen socialen Ju- ftitutionen geschaffen haben. (Sehr richtig! rechts.) ES mußte darnach ein gewisser Zustand der Rübe eintteten, und wir müffen uns jetzt zunächst damit beschäftigen, diese socialen Gesetze, die noch viele, und wie ich anerkenne, schwere Lücken haben, sachlich auszubauen, das große Gebäude vor allen Dinge» wohnlich, hell, geräumig und durchsichtig zu gestalten Ei» solches Gesetz ist aber angekündigt worden, und Über dessen Fassung wird zur Zeit innerhalb der verbündete» Regierungen verhandelt, d. h. über ein Gesetz, welches in weitem Umfange den Interessen der Arbeiterbevölkerung entgegenkowmt. I» der Thron­rede ist ferner angekündigt ein Gesetz, welche? die Bestimmungen der Gewerbeordnung über den Schutz von Leben, Gesundheit und Sittlichkeit der Arbeiter ans die Angestellten im Handelsgewerbe überträgt. Auch das, meine Herren, ist ein Gesetz von tief­greifender socialer Bedeutung. Außerdem haben Sie sich aus der Presse überzeugt, daß verschiedene Ver­ordnungen zum Schutze der Arbeiter ergangen sind, und die verbündeten Regierungen sind damit be­schäftigt, noch eine Anzahl weiterer solcher Verord­nungen zu erlassen. Wenn also behauptet wird, die sociale Gesetzgebung sei zum Stillstände gekommen, so muß ich das rund »xb glatt als unrichtig bezeichnen. Ein Kulturstaat kann die sociale Gesetzgebung gar nicht zum Stillstand bringen; ein Stillstand der socialen

all' meine zwölfeinhalb Jahre gar nicht nm mich bekümmert!"

Nein liebe», kleine» Mädchen, da» thut hier nicht» zur Sache. Du mußt Dich dem Gesetz fügen, wir Alle müssen eS, gleichviel, wie schwer unS da» wird. Sobald ein Vater sein Kind haben will, muß man e» ihm geben!"

Erni drehte fich blitzschnell »ach der Großmutter herum.

Aber Sroßche», Du wftst doch daS »icht ihn»? Mich nicht ohne wetteres gebe»? Ich bin noch ein Kind, ja, ja, ich weiß wohl aber Du bist doch älter als Papa, Du mußt doch bestimmen tonnen! Und wenn Du sagst:Nein, rch geb die Erni nicht!" ja, bann brauch ich doch »icht zu geben!"

Die alte Fran müßte fich umsonst, z» antworte», re konnte keinen Laut hervorbringeu.

Quäle Deine arme Großmutter nicht, Erni! Die Trennung von Dir wird ihr schwer schwerer, al» Du eS ahnen kannst. Versuche, Dich hinein« zufinden. Denk einmal: Berlin, das schöne, herrliche Berlin! Bor einer Heinen Weile hast Du selbst §e- agt. Dein Freund Herbert Freibank habe eS Dir so wundervoll beschrieben, und Du dächtest eS Dir prächttg, hort zu leben!"

.»Ja, zum Besuch 1 Und wenn ich wieder hierher zurück kann aber so! Nützt eS gar nichts, wenn rch sage, ich will nicht und Großmama auch sagt, sie will nicht?"

Staatssekretär Graf von Psjadowsky über die innere PolM.

(ReichStagSsitzung vom 12 December.)

Meine Herren! In der heutigen Generaldebatte ist vielfach der Begriff der ReichSverdrossenhett er» »ahnt worben; man muß sich fragen, anS welcher psychologischen Ursache ein solches Gefühl in bet Segenwatt bei uns in Deutschland entstehen tonnte. Wir sehe«, daß unsere Beziehungen nach außen wie Sieau» der Thronrede gehört haben in jeder Beziehung die besten und durchaus gefestigt find. Unsere tmrthschastlichen Verhältnisse sind so günstig aus dem Gebiete von Handel und Industrie, wie feit lange nicht. Wir haben einen Aufschwung auf ge­werblichem Gebiete, wie et so langewährend und in diesem Umfange noch nie in unserem Wirihschasts- leben vorgekommeu ist. Ich kann eS auch mit Be- friebigung fagett, daß die Verhältnisse in der Land- wirihschaft in den letzten Jahren freunblichere Seiten gezeigt haben. Anse« Arbeitslöhne sinb in fort­laufend steigender Bewegung, und wir haben in Deutschland Institutionen zum Besten unserer < Srbeiterbevölkerung durchgesetzt, wie sie kein anderer Staat bi» jetzt zu Stande gebracht hat. (Sehr richtig! rechts.) Selbst in einem Staate, der uns häufig al» Master vorgehalten wird, als Muster au: politischem, constitutionellem, wirthschaftlichem und t humanitärem Gebiete, hat man die Frage der Altersversorgung einfach still bei Seite gelegt. Man iollic also meinen, daß unser deutsches Volk in der Gegenwart die allerbegründetste Ursache hätte, zu- ftieden zu sein. Wenn trotzdem der Ausdruck der Reichsverbroffenheit in der Presse und heute zu »einem Bedauern auch in diesem Hause sich geltend zemacht hat, so kann ich da» psychologisch nur der­art erklären, daß es auch im bürgerlichen Leben sehr viele Menschen gießt, die objectiv nach ihren äußeren Verhältnissen allen Grund hätten, zuftieden zu fein, subjektiv aber die allerunzu- sriedensteu sind. (Sehr richtigl rechts.) Es ifäeint ein psychologisches Moment zu sein, daß Völker, wen» es ihnen auf wirthschaftlichem Gebiete | flut geht, wenn fie so fteiheitliche Institutionen haben, wie wenige Länder der Welt (Heiterkeit links), wenn fie fich der 'vollendetsten Rechtsgaran-

lRachdruck verboten.)

Schute des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

(WottfeHma.)

Erni drückte die Handflächen fest gegen einander. Und er wird kommen, uns zu besuchen?" Nein mein Kind! Die Umstände, unter welche»

daß eben die Spanne Zeit, die uns zur Ver­fügung steht, in bei That eine zu kurze war. Ich kann versichern, daß die Einberufung des Reichs­tages, welche im vorigen Jahre ja auch erst Ende November ober Anfang December erfolgt ist, lebig» lich in sachlichen Gründen, in bet Vorbereitung des Etats und anderer wichttgeu Vorlagen gelegen hat. Man ist hier auch auf die Frage der Ausweisung zu sprechen gekommen. Ich bin mir zweifelhaft, ob das hohe Hau» der Ort ist, wo man diese Krittk anlegen darf; an die gesetzliche Berechtigung jede», falls nicht! Man kann hier vielleicht politische Be» denken dagegen äußern, die gesetzliche Befugniß zu den Ausweisungen steht aber der Souveränetät jedes einzelnen Bundesstaate» zu, und selbst wenn der Herr Reichskanzler solche Ausweisungen verhindern wollte, so würde er dazu verfassungsmäßig gar nicht in der Lage sein. Die Ausweisungen sind zum Theil der Ausfluß einer gesetzlichen Befugniß auf Grund be» Strafgesetzbuches, gxm Theil beruhen fie auf der allgemeinen Souveränetät der einzelne» Staaten, die in dieser Beziehung reichsverfassungsmäßig »icht be­schränkt ist. Der Herr Abgeordnete hat auch unser Verhältniß zu Amerika gestreift. Der Herr Staats­sekretär de» äußeren Ressotts wird fich darüber zu äußern haben. Ich möchte aber meinerseits hierzu zweierlei bemerken. Was zunächst den Import von getrockneten Früchte» und überhaupt von Früchten betrifft, so habe ich, um ein Bild zu bekommen, wie die Verhältnisse in Amerika in dieser Beziehung liegen, meinerseits einen eigenen Sachverständigen dorthin geschickt. Der Bericht dieses Sachver­ständigen liegt beretiS vor, und wir werden daraufhin Beschlüsse fassen, ob und eveut. in welchem Umfange Erleichterungen gegenüber dem amerikanischen Import eintreten können. Es ist auch ferner die amerikanische Fleischeinfuhr erwähnt. Ich hoffe, meine Herren, daß allen Zweifeln in dieser Beziehung durch ein Reichsgesetz begegnet werden wird, welches die Bedingungen, unter denen Fleisch eingefühit werden kann, allgemein regelt und uns dadurch vollkommen außerhalb der Möglichkeit jedes Konflikts und aller Reklamationen gegenüber Amerika stellt. Was das Gesetz zum Schutz des gewerblichen Arbeitsverhältnisses betrifft, so hat fich der Herr Vorredner dahin geäußert, daß jene» Gesetz, obgleich der Bundesrath noch nicht darüber beratßen habe, dennoch in der Thronrede angekündigt sei. lieber die Nothweudigkeit eines solchen Gesetzes sind bereits Verhandlungen mit den verbündeten Regierungen ge­pflogen und find dieselben darüber in sich einig, daß etwas auf dem Gebiete der Gesetzgebung zum stär­keren Schutze der Arbeitswilligen geschehen muß. Es war deshalb auch vollkommen begründet, vorbe­haltlich der Einzelheiten, da« Kommen eines solchen

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damals von Deiner Großmutter geschieden ist, lasse» e» nicht zu, daß er ohne weiteres znm Besuch kommt. Weder Dein Vater noch Deine Großmutter

zwölf Jahre alt sein muß. Diese Tochter wünscht er bei fich zu habe», er lebt in Berlin und Du bott hinfahren."

Gut also, wenn es denn sein muß: gehen werd ich. Aber Großchen" zwischen den Brauen zeigte ßch eine Falte und ans den in Thränen schwimmenden Augen begann eS trotzig zu funkelnbleiben ihn' ich nicht bei diesem diesem Papa da in Berlin, das sag' ich Dir! Da sei Du ganz ruhig! Ich gehör' zu Dir, und Du gehörst zu mir, das ist doch klar, und wenn er mich nicht gutwillig zu Dir zu- rückschickt, dann werd' ich recht mit Fleiß unaussteh­lich fein, aber so, weißt Du, daß er bald genug an mir haben soll und Gott danken wird, wen» er mich los ist. Ich kau» ganz unausstehlich fein, wenn ich will und einen Menschen nicht lieb hab'!"

»Wer weiß vielleicht wirst Du ihn lieben!" «Diesen Papa? Kann ich mir gar nicht denken! Paß' bloS auf, wie bald ich wieder bei Dir bis!"

Sie wischte fich mit dem Handrücken die Augen und lachte die Großmutter und den Justizrath ganz iegeSgewiß an.

lieber dem Haupt be» Kindes begegneten fich die ölicke der beiden. Im Gesicht der alten Frau ämpsten Siebe und Kummer. Sie war so stolz auf das Enkelkind, fie freute fich, daß eS dem alten Freunde so wohl gefiel, aber der Gedanke, es her- leben zu müssen, schien ihr unüberwindlich, sie meinte, diese Trennung überhaupt nicht überleben zu können.

Wann soll es denn fortgehen?" fragte ®rni endlich in da» Schweigen hinein."

In fünf Tagen am Dienstag muß e» sein!" «Daun ist ja zwetter WeihnachtSfeiertag! Ja, da ann ich doch nicht reffen, dann wird ja bei Latom» Theater gespielt, wir führen Aschenbrödel auf und ich bin der Prinz, ich hab' ja schon mein gange» Kostüm l Großchen, das geht wirklich nicht e» kann doch dem Gesetz wirklich egal fein, wenn ich einen Tag später komme!"

(Fortsetzung folgt.)

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ScyluiJa. aber über mich, so lange ich noch ein

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Hruck und Verlag: Joh. Attg. Koch, Univrrfitäts-Buchdruckerei in Marburg. Verantwortlich für die Redaktton: Redakteur M. Hartman» ix Marburg.

Expedition: Markt 21. Telephon 55. W VWlllll* Redaktion: Mattt 21. Telephon 55.

Win 'äsentaii sehen als Heil­der Ath­ens, der i Erfolg

endlich halblaut, wie in Furcht vor der eigenen Stimme.Ich hab ihn doch in meinem ganzen _______ ____ .. ______,UX1)

Sehen noch nicht einmal gesehen, xnb er hat sich ein kleines, dummes Baby war, aber nicht jetzt!

tYVY Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

QWU+VUi y Bureanx von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- nn

1QQß Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;. ^Uylg.

1t). jDCCCntOCI lotfö. C. §. Daube & Co., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Paris x.

rfolges Kimmen es, daß Vater »der Mutter das nächste (8101 Aecht über ihre Kinder haben . . . ein näheres als bie Großeltern!"