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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.

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Expedition- Mar« 21. - Telephon 55. <&****1 ___

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"M 6)QQ Quartals-Abonncments-Preis der der Expedition 2^ Mk., bei allen <2> O bürg, Wien; Rudolf Mosse, Franffurt a. M., Berlin, München. Köln; OO. ^Zllylg.g

3tCSbte &: Donnerstag. 15. December 1898 C. L. Daube & Co., Frankfurt °. M^Berlin, Hannover, Paris X.

Es wäre gut, wenn auch die Politiker der staats-

>Zeitung" auf die Fluth der Juittativ- a n t r ä g e zu sprechen. DaS Blatt schreibt:Der

Ja, Erni!"

Erika sah stch den alten Herrn

Ach!"

i* Student aus Berlin I u;uu i*uuvo* "

Das Kind hatte den Kopf gedreht und sah denAha, der mit dem Renommierschmiß!" Schreck.

Justizrath aus großen, erschrockenen Augen an. ErJa, der! Ich find eS bloß komisch, Sroßchen,! So lange fit lebte, so hatte fie du Kroß«utter trat näher, die Hand ausgestreckt, sein offenes, gütiges daß er sagt, als Student muß er den Schmiß haben, noch nie wemeu sehen. ES war dem Kinde ganz den Mund. sonst bat er kein Ansehen." 'natürlich, den zugereisten Fremde» für diese hefttge

sonst hat er kein Ansehen."

Lächeln um den Mund.

gleich dutzendweise eingebracht, mit dem vollen Be­wußtsein der Anttagsteller, daß an eine Erledigung der meisten von ihnen gar nicht zu denken ist. Diese Gepflogenheit, die fich übrigens zu der Gestalt und >em Umfange, wie fie heute besteht, erst im Laufe des letzten Jahrzehnts herauSgebildet hat, ist eine Folge des in unseren Wahlkämpfen eingerifleuen demagogischen Zuges in Verbindung mit der Partei- zerspltttenrug. Vor den Wahlen find diese Gesetz-

Ich weiß noch nicht, «ein Kind." ! zucken. Sie war aus allen Kräften bestrebt, stch zu

Ach aber, das mußt Du! Weihnachten mit! beherrschen, aber die starke vorangegangeue Gemüths- uns feiern bei uns ist Weihnachten immer sehr! beweguvg rächte stch. Die Thiänen stürzten rhr mrs hübschhier in diesem Zimmer steht der Baum, der den Augen, fie verbarg, fich niederbeugend, ihr Ge- geht bis an die Decke und am ersten Feiertag kommen «sicht in dem reichen Lockenhaar der Enkelin und schluchzre alle Freidanks zu uns, Herbert auch, das ist der fassungslos.

Student aus Berlin" I Erni stand eure klerue Weile regunglos vor

Erregung der allen Frau verantwortlich zu machen, tnd wen» eS zehnmal Onkel Konrad Werder »ar, >eu Großmama oft ihren besten, liebsten Freund ge­nannt hatte eS war, be>or «kam, aller gut ge­wesen, die alle Dame hatte fich nur körperlich nicht wohl gefühlt und war etwas ernster und nachdenk­lich« gewesen als sonst . . . Vetter war der Enkel- tocht« nichts aufgefallen. Jetzt aber dies« Thränen- strom, das mußte «ine ganz besondere Ursache haben!

DaS Kind wandte fich um und, während eS die Großmutter liebevoll umfaßt hiell, richtete es seine sprechenden Auge» mit einem strafenden Blick auf den Justizrath, als wolle es ftageu:WaS hast Du ihr zu leide gethau?

Ihm war eS nicht gemüthlich zu Mutze unter dem Bann dieser vorwurfsvollen Ki»d«auge». Er besaß ein weiches Herz und bereitete ungern anderen einen Schmerz und nun gar einem wehr­lose» Kinde! Wenn er der Weisung seiner alte» Freundin folgen und Erni auf das, waS fie er­wartete, vorbereiten mußte, so würde das Kind einen Widnwillen gegen ihn fasten, und « hätte es so viel lieb« gesehen, eS wäre ihm von Herzen gut geworden. Das schöne, temp«amentvolle Geschöpfchen gefiel ihm sehr, er dachte eS fich sehr hübsch, sein Vertrauen und seine Freundschaft zu erwerbe». Gleichviel» Magdalene mit ihren Wünschen ging ihm vor Er gedachte, das Eisen zu schmieden, solange eS »och warm war.

Du fiehst mich so an, meiu Kind, als wolltest Du von mir eine Erklärung für Großmamas Thräneu haben, nicht war, so , ist eS? Komm' denn her zu mir, ich will Dir die Erkärung geben!"

Frau Wallis hob ihr thränenüberströmteS Gesicht empor und gab tzm mit Hand und Augen ein Zeichen, er möge noch warten, allein der alte Herr schüttelte den Kopf.

westen, von Edelsinn und wahrer Freiheit getragene», von gleichem Wohlwollen für alle Stände und Con- fessionen beseelten Regierung hat das von der Natur so verschwenderisch bedachte Großherzogtzum einen mächtigen Aufschwung genommen. Alle Erwerbs- zweige haben sich zu reichster Blüthe entfallet, Kunst und Wissenschaft die sorgsamste, verständuißvollste Pflege und einen sicheren Hort gefunden. Mit ttefst« Dankbarkeit erkennt das jedes badische LaudeSkind. Alle wirihschaftlicheu und kulturellen Fortschritte, deren sich der einzelne Bundesstaat freuen und rühmen kann, kommen ab« auch dem großen Ganzen zu Gute. Darum muß auch im Reiche daS Gefühl des DaukeS lebendig sein. Doch wahrlich nicht wegen dieser Segnungen allein. In seiner Thronrede im Jahre 1867 hat Großherzog Friedrich von Baden den festen Entschluß verkündet,der nationalen Einigung unausgesetzt nachzustreben". Man weiß, wie er diesem Gelöbuiß uachgekowmen ist, wie ihm, seit es erstanden, des Reiches Wohlfahrt und Herr- lichkeit am Herzen liegt. Der heutige Besuch ent- behrt natürlich jedes polittschen Characters, aber er enstpringt auch nicht kühler Cowpetenz, sonder» dem erfreuliche» Vrrhältniß zwischen Baden und Bayer», der aufrichttge» Freundschaft sein« Fürsten. In gleich warmem Fühle» heißt Bayerns Hauptstadt und mit ihr das ganze Land den erlauchten Gast ehrfurchtsvoll und herzlich willkommen".

In einer Betrachtung des Verhältnisses zwischen Regierung und Reichstag kommt dieSchlesische

Arme."

Einziges goldneL himmlisches Großchen, Du," hinter jedem Eigenschaftswort kam ein Kuß, sei nicht böse! E» ist ein bischen später geworden, aber der Hubert sagte, seine Ühr gehe vor. Denk' Dir, et hat fich richtig von Berlin den Renornmir- schmiß geholt den muß « habe», sagte «, sonst fetten ihn die anderen Studenten für gar nichts au; hier oben quer überm rechten Backenknochen fitzt er, steht ihm sehr gut. Champagner gab es fast' bloß mein Gesicht an, wie heiß dabei bekam ich nur ein einziges Glas! Und Herbert ist reizend, gar nicht verdreht durch Berlin, wie Nanon immer meinte. Hat er schön «zählt von Berlin uih, muß eS fein fein, da zu leben! Großchen, ab« guten Abend hast Du mit noch nicht gesagt!"

Weil ich dachte, das müßtest Du thun!

Hab' ich nicht? Macht alles das eine Glas Champagner ach Gott 1 Da steht ja ein fremder

drücklich, während fie mtt einem raschen Knix weiche Kinderhand in seine Rechte legte.Zn

Deutsche Reichstag hat eine Eigeuthümlichkett, die : jei keinem anderen Parlamente zu finden ist: daS t der Wolkenbruch von Initiativanträge», d« am Beginn jeder Session über ihn niedergeht. Mit Recht legen alle Volksvertretungen großen Werth »arauf, in ihrer gesetzgeberischen Bethätiguvg nicht auf die Berathung der Regierungsvorlagen und die Beschlußfassung üb« dieselben beschränkt zu sein, ondern auch selbstständig Gesetze Vorschlägen zu rürfen. Allein während man anderwärts von dieser Befugniß nur selten, dann aber auch mit der ernsten Absicht eines positiven Erfolges Gebrauch macht, werden im Deutschen Reichstage die Jnitiativanttäge

(Nachdruck verboten.)

Schute des Lebens.

Roman von Marie Bernhard.

(Sortsetznnß.)

mir! Naturgeschichte nnd .femrnes savantes übersetzen, das I Mach ich in einer gnten halben Stunde. Ist denn

I Nanon schon da?"

INein, Du kannst Pauline hernntttschicke» und

Darf ich, Großchen? Ja, und daß Du als!»»d Hals zu zttt«u begannen.

junger Rann fie gekannt hast, »ie fie ein junges!Dir ist doch irgend waS, Sroßchen! Sott, Mädchen war. Bitte, wie hat fie doch damals! wenn Du mir'S nicht sagen willst, ist eS ja was auSgejehen?" I and«es, daß Dir etwas fehlt, das seh' ich doch

Aehnlich wie Du, liebe Erni!" jUnb geweint hast Du auch! Hat Onkel W«d«

Siehst Du, Großchen! Und wenn d°S mal »ne schlechte Nachricht gebracht? Ist einer von hier Jemand in Posen gesagt hat, hieß eS immer: Deinen alten Jugendfreunden gestorben?

bewahre! und: nein! Onkel Konrad Werd«,! DaS Kind hwg fich mit beiden Armen an de» der muß es doch am allerbesten wiffen. Du! Hals der Großmutter und forschte mit de» großen, bleibst doch recht hübsch lange bei uuS hier in Posen, fragenden Augen in deren Gesicht.

Onkel?" I Um die Lippen der alten Frau begann eS zu

Nur keinen Schreck, mein kleines Fräulein!Ich finde es viel komischer, daß Du gar nicht Ich bin ein sehr alter, gut« Freund von Ihrer! daran denkst, Deine Schulaufgabe für morgen zu Großmutter!" I machen."

Deiner Großmnttt«, bitte!" verbess«te sie nach-Sehr wenig auf zu morgen. Den Grafen von

eine »Habsburg zu Ende zu Innen daS bißchen

,.m, .... ..... mit! sagen lassen, daß Du da bist, ich wollte nicht, daß

aller" Unbefangenheit an wie eine große Merkwürdig-1 Nanon lange auf Dich wartet!"

kett.Die Großmama hat immer soviel von von! Erni sah Frau WalliS aufmerksam an, während diese

Ihnen «zählt" ! sprach, jetzt schüttelte das Kind bedenklich den Kopf, daß

Seine Onkels pflegt man aber D» zu nennen."lall die Locke» und Löckchen »m Stirn und Schläfen

- IAufregung der Geister infolge der foc'aldemokratischen deshalb das stete Frohlocken auch nach verlorene» i

Aur Arbeits-Nachweis-Bewegung. Bewegung u»d durch den Uebermuth, i» welchen die Strikes.

7 «Führer der Bewegung die Arbeiter zu versetzen Es wäre gut, wenn auch die Politiker der staats-

u- , t wußten, indem sie ihnen unausgesetzt vorredeten, daß erhaltenden Parteien fich diese aus der Erfahrung

Dem am Schluß des vorigen Artikels Gesagten Arbeitgeber geldgierige, ab« schwächliche und des practischm Lebens gewonnene Wahrhett zur Richt- zufolge verhalte» sich die Arbettgeb« den Gewerk-1 ^aia(telIoL Ausbeuter seien, üb« die zu siegen ein! schnür machen wollten und stets daran denken schäften gegenüber neutral. Sie kümmern stch «ml feg toä toenn bit Arbeiter nur fest organisirt!möchten, daß ihr politischer Kampf gegen dieSocial- tie Arbeiterschaft als Gesammtheit betrachtet 0at|teären nnb jbre £awpf= und Machtmittel rücksichtslos! dimokratie so lange aussichtslos fein wird, als diese licht, sondern beschränken sich darauf, Angriffe b«I , , wollten. So hat die Socialdemokratie!im Stande ist, das jetzige Uebermaß von StrikeS

Arbeiterschaft abzuwehren. Dabei muß dre Abwehr l^ Arbeiter in einen Siegestanmel versetzt, in welchem I aufrecht zu erhalten. Dir Socialdemokratie ist mit »er Angriffe naturgemäß in denselben oder ähnlichen I unb fop.-Io8 einen Streik nach dem anderen und durch die allgemeine Strikebewegung groß ge. Formen erfolgen, in welchen die Angriffe geschehen, I nen unb meistentheilS verlieren. I worden, fie wird nur mit dies« zurückgeheu. Daraus

weil beide Parteien stch nach de» gesetzlichen Be-I Stellen stch nun die organisirten Arbeitgeber diesem! «giebt fich solg«echt für den staatstthaltenden

Kimmungen richten müssen. In Hamburg-Altona z. B. I £teibeB ^st entgegen, verliert infolge dessen die I Politiker die Warnung, irgendwie durch Unterstützung find Arbeitgeber und Arbeiter in Fachvereinen I Streik auf Streik, so kommt, wenn «der sogenannte» unparteiische» Arbettsnachweise den

»rganifirt. Die Fachvereine der Arbeitgeber finden« Ianfler öeu rD poch unfehlbar die «Haupt-Abwehrdamm der Arbeitgeber untergraben zu

ihre Zusammenfassung im Arbeitgeber-Verband, die«2^t bxr Ernüchterung und damit das Er-lhelfe».

Fachvereine der Arbeiter im Gewerkschaftskartell. btr Streikbewegung. Das ab« bedeutet den! Mögen fich die Arbeitgeber DmtschlandS nicht

Kampfmittel dient den Arbeitern die Arbeitseinstellung,« . Sieg der Arbettgeber-Verbände über!durch Zaghaftigkeit von dem offenen Kampf gegen

den Arbeitgebern die Arbetteraudfperrung. AIS weiteres I Socialdemokratie, ein Sieg, d«, einmal erst in «die Socialdemokratte abhalten lassen. Die Social- Kampfmittel benutzen die Arbeit« die Sperre, welche«Lubina. Altona und B«lin errungen, auch für dasldemokratie kann aus politischen Gründen nicht davon fie üb« die Betriebe der Arbeitgeber zwecks Ver-I^. Deutschland gewonnen sein wird, denn, wenn «lassen, da» wirthschaftliche Leben zu stören. ES Hinderung ferneren Zuzugs von Arbeitskräften Der=L Nüchterung erst in den geiftigen Zentren derIwäre deßhalb thöricht, wenn die Arbeitgeber den Kopf hängen, wogegen die Arbettgeber durch ,soge»«rmte Arbeiterschaft eingetreten fein wird, so wird fie fich! in den Sand stecken und sich ein« »ach dem andern schwarze Listen den streikenden Arbeitern die Arbeus-« ^uaufhaltsam weit« verbreiten und bald auch! von d« Socialdemokratie angreifen und »iederwerfen gelegenheit abznschneiden suchen. Um wiederum dieI -brj Deutschland Platz gegriffen haben.! lassen wollten. Viel richtiger ist, durch ein offenes

Eeschästsbetriebe der angegriffene» Arbeitgeber weiter« man beulen, daß alle sogenannten!gemeinsames Vorgehen den polttischrn Eindringling

zn schädigen, wird die Waffe des Boykotts von De|ßaatgerbaitenben Elemente sich auf die Sette der laus dem wirihschaftlicheu Gebiete hinauszutreiben. Arbeiter» angewendet, aber auch auf dieses Gebiet Arbeitgeber - Verbände stellen würde», ab« - weit

si"d die Arbeitgeber denselben nicht ohne Erfolg« ^he, insbesondere die dem practtschenLeben! Ilmfrhmt

nachgekommen. Um ferner ben ftreifenben Arbeitern I-£in stehenden Kreise wollen den Arbettgeb«» den! UMslMU.

das Ausharren zu ermüglicheu, werden dieselben von I Mittelpunkt ihr« Organisation und ihr Hauptabwehr-! Anläßlich des Besuches des Großherzogs

den nichtstreikenden Arbeiter» durch Geld unterstützt,« jbte eigenen Arbeitsnachweise, rauben nndlvou Baden in München schreibt die Münchener und ebenso machen es wiederum die Arbeitgeber der L. e Jlrbett8n<u6»eife zu sogenannten unparteiischenAllgemeine Zeitung":Lor zwei Jahren schon, ihren angegriffenen Kollegen. Nachweisen umformen, die wohl mit allem Mög- als ihm am 70. Geburtstage ein bayerisches

Neben diesen Kampfmitteln, welche nur im Streik l^n, ab« sich« nicht mit den Interessen der! Regiment verliehe» wurde, hatte er bekanntlich diesen

angeweudet werden, hatten die Arbeiter als ständiges!Arbeitgeber in Einklang zu bringen find. Daß fie«Besuch bei Sr. Königlichen Hoheit dem Prinz- Sampfinstrument den in ihren Händen befindlichen, I das Gleichgewicht d« Kräfte, welches die «Regenten geplant, und der Termin war bereits fest

obligatorischen Arbeitsnachweis eiugeführt, als eine I Arbeitgeber mühsam hergestellt haben, wieder zer-1 bestimmt, als leider eine tückische, gefährliche Krank-

Art Central-Verkaufsstelle für dirMaare Arbeit".lstzn, bemerken fie nicht. Sie sehen nur, wie betIfreit den Großherzog an bet Ausführung hinderte.

Hierdurch wollten die Arbeiter die Arbettgeb«! Kampf tobt, Wunden schlägt und Opfer «heischt;! Doppelt freudig begrüßt die bayerische Hauptstadt

dauernd unter die Botmäßigkeit ihrer Organisationen I weiter bringen sie in die Sache nicht ein unb meinen Iben hohen Gast des Regenten in ihren Mauern;

bringen und waren in der That auch auf dem besten I etwas Großartiges vollführt zu haben, wenn eS I denn die Reife zu solcher Jahreszeit zeigt am besten

Wege es zu erreichen, wenn die Arbettgeb« sich nicht! ihnen gelingt, diesen Kampf hinauszuschieben, ihn «seine völlige Genesung. Längst hat fich der Herrscher

aufgerafft unb ihrerseits Arbeitsnachweise als eine! einstweilen zu vertuschen ober zu verschleiern. Dabei! Badens einen Platz in den Herzen all« Deutschen Art Central-Einkaufsstelle für dieMaare Arbeit" nennen fich die Herren .Arbeiterfreunde" und thun erworben, längst gehört er zu den Verehrteste» Fürsten­eingerichtet hätte». «doch weit« nichts, als den Kampf verläng«n und gestalten im Reiche. Die Tugenden des Menschen

DaS find sozusagen die Hauptstücke des Rüst- die Opfer, welche die Arbeiter für diese Kämpfe wie des Monarchen zieren ihn in gleicher Weise, Mges, mit welchem sich die Arbeitgeber von Hamburg-! bringen müssen, vergrößern. lunb bariim toirb iljm mallen deutschen Gauen Ehr-

Altona gegen die Angriffe der Sozialdemokratie z«! Täusche man sich doch nicht imm« wieder über «furcht und herzliche Liebe zugleich gezollt. In wehren suche», alle» Maßnahmen, zu denen die «die Natur und de» Zweck dieser Sttikebewegung. I wenigen Wochen, am 21. Februar, werden eS 46 Unternehmer durch die kontinuirltchen Streiks sich!Diese Bewegung äußert fich zwar auf wrrth-!Jahre, daß er den Thron bestieg, und von jenem aemunaen sahen ihre Zuflucht zu nehmen. schaftlichem Bode», fie dient aber in der Haupt- Augenblicke an hat sein unermüdliches Wirken

Diese kontinuirlichen Streiks, diese große Streik-! fache dem politischen Zweck der Socialdemokratie, dir «und Sorgen eine unerschöpfliche Fülle des Segens Periode, in d« wir lebe», ist hervorgerufen durch die! Arbeitermassen aufzurege» und z« fanattfiren rl üb« sein schöner Land verbreitet. Unter seiner

Der Satz wurde nicht zu Ende gesprochen, den»!sagt noch alle Welt Du. Sroßmamache», ist die Thür that sich auf, und ein schlankes Mädchen,)denn Onkel Konrad W«d«?" daS »och kurze Kleid« und freihängende Haare trug, lief ins Zimmer hinein und warf sich, ohne vorerst den alten Herrn zu sehe», d« neben der dunklen Portiöre stand, ungestüm der Großmutt« in die