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Deutsches Reich.

denn vor Jahresfrist, am 12. Dezember war man

sich, wie die stark besuchte Jnterefsentenversammluug

fin süddeutscher Protest gegen die Schürer derReichsverdrossenheit".

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3tt Süddeutschland möge man nur daS Eine 6e» achte», daß dieUmtauschen" Bestrebungen lediglich «uf der Seite jener demokratischen Zwietrachtsäer vvi- handen sind. Sie sind es, welche u. A. verant-

Eine Mittags hier eingetroffene Depesche auS Peking besagt: Der deutsche Gesandte hat en das T s u n g l i - I a m e u die Forderung gestellt, der kürzlich mißhandelte deutsche Missionar in Shantung solle unter Theilnahme derchinesischen Würdenträger feierlich nach seinem Bezirk zurückgeleitet und der für den Vorfall verantwortliche Mandarin degradirt werden.

Rekurses an.

Soweit die russische Residenzpresse die Thron­rede des deutschen Kaisers jetzt bespricht, begrüßt sie dieselbe sympathisch. DieNowoje Wremja" hebt die gewandte, formvollendete Faffung hervor, durch welche die bisherige, vielfach gespannte politische Lage jeden­falls keine Erhöhung erfahre. DieNowosti" rühmen die klare Präzifirung der Stellungnahme Deutschlands zu allen großen polnischen Fragen, betonen die stark zum Ausdruck gelangte Friedensliebe DcuffchlavdS und erklären, diese Rede werd- überall in Europa einen großen, beruhigenden Eindruck machen.

Admiralen und Viceadmiralen, 17 Contreadmiralen und Generalmajors, 40 Kapitänen zur See und Obersten, 52 Corvettencapitänen und Majors, 48 CapiränlieutenautS und Hauptleuten, 37 Lieutenants und Unterlieutenants zur See, sowie Premier- und Secondlieutenauts, 1 Generalarzt, 8 Oberstabsärzte», 19 Stabs- und Assistenzärzten, 45 Maschinen- und Torpedo - Ingenieuren, 20 Zeug-, Feuerwerks- und Torpeder-Offizieren, sowie 298 Deckoffizieren belief sich auf 1,5 Millionen. Eine Pension von zusammen rund Millionen Mark bezogen in der Marine 259 Beamte aller Grade.

zösischen Regierung alles aufgeboten, um die öffentliche Meinung vor einer Panik zu bewahre». Zunächst wird konstatirt, daß die Pest auf der großen afrikanischen Insel nicht etwa endemisch, sonder» von Bombay her etngeschleppt ist, auch, daß sie ihre Opfer nicht unter den Europäern sucht, welche, ähnlich wie in Bombay, dank ihrer besseren Lebenshaltung und richtigeren Hygiene, gegen die Ansteckung so gut, wie immun seien, sondern unter den Eingeborene», endlich, daß alle Maßregeln im Gange sind, um die Pest in Madagaskar auf ihren dortigen Auft:etungs- punkt Tamatave zu beschränken. Zugleich erhebt di- französische Presse bittere Klagen ob der Lüchtfertig- keit, womit englische Schiffe ohne die geringste sanitäre Tontrolle zwischen den indischen Pestherden und europäischen Häfen verkehren, und verlang! für di- französischen Hafenplätze strengste Quarantäne- und Desinfektionsmaßnahmen gegen alle pestverdächtigen anglo indischen Provenienzen. Alle indischen Maaren seien zu verbrennen, da dies die einzige unbedingt sichere Bürgschaft für Vernichtung des Pestkeims biete, und eine vielleicht übertriebene Vorsicht besser sei, als eine verspätete Reue ob allzu lässiger Handhabung der sanitären Controlle. Der Kassationsho erließ heute eine Verfügung, wonach das k r i e g s - gerichtlicheVerfahren gegen Picquari v e r t a g t w i r d. In der Begründung dieser Ver- fügung heißt es, der Kaflationshof erachte sich in seinem Unheil mangels der Vorlage der militärischen Akten nicht genug informirt, um von Grund aus über den Rekurs Picquarts zu entscheiden. Der Kassationshof beschließt demnach, die kriegsgericht­lichen Akten einzufordcrn und beauftragt den Staats­anwalt, diesen Beschluß dem Gouverneur Zurlindeu kundzugeben mit dem Zusatz, daß innerhalb 14 Tagen das militärgerichtliche Dossier auszuliefern sei. Zu dem gleichen Termin werde» der Civil- und der Militäruntersuchungsrichter gehalten, ein Memorandum civzureichen. Zugleich ordnete der Caffationshof dre Unierbrechung beider gegen Picquart schwebenden Verfahren bis zur definifiven Entscheidung des

w. Laterlaude zu verbittern und gegen Preußen, das In, 'sich um die deutsch - nationale Sache unvergängliche it- 'Verdienste erworben hat, die Stimmung der Unbant

Mit Bezug auf die in Madagaskar borge« kommenen Pestfälle wird Seitens der f r a»»

Fischerei sehr uachtheilig erwiesen. Dem gegenüber haben die verschiedenen Städte, von Mannheim abwärts, sich bereits an ihre Regierungen gewandt, und auf Anregung der hessischen Regierung hat dann eine Strombefahrung auf Veranlassung des Reichs- gesundheitsamts stattgefunden. Der Antrag verfolgt nun den Zweck, die bei der Befahrung des Rheins und in Verfolg der Beschwerden der erwähnten Ort­schaften gemachten Erfahrungen im vorstehenden Fall und, wo es weiterhin erforderlich ist, mit Hülfe einer Reichs commissiorr in der oben vorgezeichneten Richtung nutzbar zu machen.

Tie Ausgaben, welche in dem neuen Etat über den allgemeinen Peusionsfouds ein­gestellt find, find nach dem Stande der Pensionen vom Ende Jnni d. I. berechnet. Danach erhielten im preußischen »sw. Contingent 11120 Feldwebel, Oberfeuerwerker und Wachtmeister, 13051 Sergeanten und Unteroffiziere, sowie 50 986 Gefreite, Gemeine und Spielleute Jnvalidenpensionen in Höhe von 13 Millionen. Pensionen im Betrage von zusammen 22,5 Millionen bezogen 29 cowmandirende Generale usw., 138 Divisionscommandeure usw., 364 Brigade- cammandeure, 530 Regimentscommandeure, 1596 Bataillonscommandeure, 1508 Hauptleute und Ritt­meister I. Klaffe, 674 Hauptleute und Rittmeister II. Klass-, 890 Premierlieutenants, 658 Second» lieurenants und 432 Sanitätsoffiziere. Die Pension von 2303 Beamten aller Grade belief sich auf 3,4

gesetzgebung einschränken und die Kronrechte be­schneiden wollen. Man möge sich in der süddeutschen Bevölkerung selbst die Frage beantworten, ob solche .Freunde" die richtigen Leute seien, um Vorlesungen über die Bedrohung der Selbstständigkeit deutscher Bundesstaate» zu halten und ob hinter demReichs- v-rdross-nh-its" -Geschrei nicht ganz andere Zwecke verborgen seien, als öffentlich zum Ausdruck gebracht werden.

Aus Marburg und Umgegend.

SRtttbtttg, 9. Dec. Vom 1. Januar 1899 ab werden versuchsweise Gesprächsanmeldungen für Doppelgefpräche von 6 Minuten Dauer im Fernsprechverkehr zug-lassen werden Zwischen denselben Coriespondenten ist ein länger als 2 Ein- h-ilcn dauerndes Gespräch nur dann statthaft, wenn vor oder während dieser Zeit keine weitere Anmeldung «rfolgt ist. Die neue Bestimmung tritt zunächst nur für de» Verkehr innerhalb des Reichs-Telegraphen­gebietes in Kraft.

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Millionen Mark. In der Kaiserliche»

Marine bezogen Jnvalid-npenfionen im Betrage

DerReichSanzeiger" veröffentlicht di- Ver­leihung des Charakters als Generalconsul an den Konsul Knappe in Canto».

Der Generaladjutant und Kommandant deS Allerhöchste» Hauptquartiers v. 'Plessen sendet derRat. Zig." folgende Berichtigung einer von hr wie auch von anderen Blättern gebrachte», von uns wegen ihrer Unwahrscheinlichkeit unerwähnt ge-> assenen Meldung:

Im erste« Beiblatt der Nummer 655 der NationalZeitung" vom 4. December ist von einer Audienz beim Kaiser" erzählt, welche drei Schutzleute aus Danzig am Frestag dem 2. December durch di- Intervention zweier Flügel­adjutanten erlangt hätten uiw. Hierzu wird bemerkt: 1. Di- betreffenden Schutzleute habe» eine Audienz bei Sr. Majestät dem Kaiser und König nicht erlangt, z. Der Staatsanwaltschaft in Tanz'g ist eine An­weisung zur Aussetzung des Strafantritts durch die beiden Flügeladjutanten vom Dienst nicht zugegangen. 3. Die Thätigkcit der beiden Flügeladjutanten be­schränkte sich in diesem Falle darauf, daß dieselben den betreffenden Schutzleuten die Abgabe einer Gnadengesuches bescheinigt haben.

Di- Abtheilungen des Reichstags sind gebildet worden und haben sich koustituirt. An der ersten Abtheilung weiden den Vorsitz sühren Graf Hompesch bezw. in der zweiten Freiherr v. Stumm (fteiconserv.) bezw. Albert Traeger in der dritten Dr. Lieber bezw. von Czarlinski, in der vierten Rickert bezw. Singer, in der fünften Auer bezw. Rintelen, in der sechsten Graf Kanitz bezw. Müller (Duisburg), in der siebenten Büsing. Zu Schriftführern siud gewählt worden die Abgg. v. Noimann (kous.), Pauli (Oberarnim, deutsche Reichsp.), Dr. Hasse und Dr. Paasche (nationualliberal), Braun und Krebs (C-ntrum), Dr. Hermes (freis. Volksp.) und Graf Kwilecki (Pole).

Den höheren Technikern des Schiffs­bau e S und Maschinenbaues soll die Eigenschaft von Militärbeamten mit bestimmtem MilitSrraug ver­liehen werden. Die Ressortdftettoren sollen den Rang der Capitäne zur See, die Betriebsdirektoren dm Rang der Corvettencapitäne mit Oberstlieutenantsrang (Fregattenkapitäne,) die Bauinspektoren und Bau­meister den Rang der CapitSulieuteuauts erhalten.

Umschau.

Der von dem Abg. Frhru. v. Heyl mit Unter­stützung der nationalltberalen Fracliou eingebrachte Initiativantrag,Die verbündeten Regierungen zu ersuchen, auf Grund des Artikels 4, Nr. 9 der Reichsverfassung eine R ei ch s co m m issio n ein­zusetzen, welche den Zustand der mehreren Staaten gemeinsamen Wasserstraßen und zwar mit

barkeit zu schüren".

DieBadische Landpost" gedenkt sodann der 35 großen Verdienste Preußens um die Reichseinheit und weist nach, daß in preußisch dynastischem Jnter- 1t. sesse die Errichtung einesGroßpreußens" mit der Vorherrschaft in Norddeutschlano vortheilhaster ge­wesen wäre, als das Aufgehen in Deutschland; daß Süddeutschland allein nicht hätte stehen und seinen Anschluß weder an Oesterreich noch an Frankreich Härte suchen können. Hierauf fährt das Blatt

opfern".

Run, dieVerdrossenen" find doch wohl nur ein Konventikel, sie repräsentiren dassüd­deutsche Volk" nicht. Es ist der ewig alte Bi*. unzufriedene Geist, der lieber nörgelt, als sich freut :cn am Positiven und Errungenen, der Geist, der Deutsch- land schon vor Jahrhunderten daran gehindert hat, W Hohen Flug zu nehmen, der Geist, der aus Acrger, Rechthaberei, Nichtbefttedigung der Einzelwünsche auch gelegentlich das Vaterland dem Fremden überant­wortet hat. Doch dieser Geist lebt nicht in der Masse des süddeutschen Volkes, es ist Hintertreppengesinnung, die von demokratische» Charlatanen

l bei passender Gelegenheit benutzt wird, um dem Volke , die Freude am stramm -mouarchisch- , regierten Reiche zu vergällen."

Wir können den vorstehenden mannhafte» und ' dankeuswerthen Worten hinzufügen, daß auch die- 1 jenigen preußischen Stimmen, die namentlich vom ' Rheine her und aus der Reichshauptstadt sich be- > mühen, eine Entfremdung zwischen dem deutschen , Norden und Süden herbeizuführen, dasnorddeutsche Volk nicht repräsentiren." Hier wie dort sind es die ' demokratischen Unzufriedenheitsapostel, die das deutsche ' Volk nicht zur Ruhe kommen lassen wolle», und welche

' die süsdeutsche Eigenart, die von uns Norddeutschen

, durchaus respectnt wird, zu parteipolitischen Agitationen

folgendermaßen fort:

- Wir denken doch, daß eine unbefangene Würdi­gung der thatsächlichen Verhältnisse es den Süd- deuffchen als ein großes Glück erscheinen lassen muß, Den Anschluß an ein Volk von strotzender Kraft, bei dem desNordens Daurbarkeit" keine Phrase ist, gefunden zu haben, sich in der Obhut eines Herrscher­hauses zu wissen, das alleZeitPflichterfüllung iür seine vornehmste Aufgabe hielt, das es ver- -chmähte, auf dem weichen Pfuhl genußsuchender ^hatenlofigkeit die gottgewollte Regenteupflicht hinzu-

des Präsidiums bei dem Kaiser wird in den nächsten Tagen stattfinden.

Der Königliche Hof legt heute für die ver- wittwete Großherzogin von Toscana, für die Prinzessin Herrmann von Sachsen-Weimar, Prin­zessin von Württemberg und für di- verwittwete Prinzessin Friedrich die Trauer auf je acht Tage a».

Die Rangliste der Kaiserlich deutschen Marine für das Jahr 1899, auf Befehl Sr. Majestät des Kaisers und Königs redigirt im Marine- abinet (abgeschlossen am 30. November 1898), ist im Verlage von Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung, hierselbst erschienen.

Ein Preisausschreiben zur Be- k ä m p f n n g der Kurpfuscherei hat die von der Aerztekammer Berlin - Brandenburg eingesetzte Commission auf Antrag von Dr. I. Schwalbe be­schlossen. Der Deutschen Medicinischen Wochenschrift zu Folge soll an alle Aerzte Deutschlands ein Auftuf gerichtet werde», sich an der Preisbewerbung für eine Schrift zu betheiligen, welche die Eindämmung des Curpfufcherthums durch Aufklärung des Volkes bezweckt.

DieBadische Landpost" nimmt mit scharfen Worten gegen die Treibereiensüddeutscher Parti- ßlaristen, Demokraten und Ultramontanen", welche km erstaunten Deutschland wieder einmal ein S jlapitel überReichsverdrossenheit" gelesen haben, W Stellung. Die Ursache dieser landsmannschaftlichen irfi| Srankheit soll, wie daS genannte covservative Blatt M&reibt, in dem sich immer mehr zuspitzenden Wider- E^ruch zu finden fein, den diefreiere" süddeutsche kffftsung in Auflehnung gegen die Vorherrschaft et doch etwaszurückgebliebenen" Norddeutschen «s sich selbst gebäre. Es soll dieser Auffassung, iie da und dort auch von ganz Wohlmeinenden ge­teilt wird, die Voraussetzung zu Grund- liegen, als e pbe der Süddeutsche irgendwie ein Opfer gebracht, ba er sich dem Deutschen Reiche ansckloß und als « habe'- Norddeutschland, speciell Preußen, eigentlich

rn geben,

Gegen diese Auffaffung soll doch auch süddeutschem Munde protestirt und e .werden, daß es eine frivole Versündigung an riioem Seifte der Wahrheit u u u »e»; ««« u»««,*««.

MeichsgedankenS ist, aus in ihrem Wesen!nommene Regulnung des Rhetnes von Basel bts uvcontrollirbaren Gemüthsstimmungen heraus Unzu-i Mannheim zur Folge gehabt, daß dre schweizerischen fti-denh-it zu erregen, die Freud- am gemeinsamen Gewässer 24 Stunden früher in Mannyemi an- - '... . -----langten als zuvor und dadurch mit den Neckar- und

Mainhochwäsiern zusammenströmend im Rheingan vor der Sperre d-S Bingeilochs und dem hier fich ver­engenden Rheinbett nicht nur U-berfluthungen, sondern auch große Erdablagerungen verursachte». Auf die Anregung des Reichstat.s wurde damals von Reichs­wegen eine gemeinsame Commisfio» eingesetzt, die nach einem einheitlichen Programm den Strom icgulirte und die Mßstände beseitigte. Jetzt havdelt es sich darum, daß die Stadt Mannheim sich mit der Absicht träft, die ca lie n in den Rhein abzuleiten. In dieselben Erwägungen ist man in Karlsruhe eingetreten, .und allem Anscheine nach werden Ludwigshafen und Mainz Nachfolgen. Dadurch ist insbesondere der Stromtheil von Mann­heim bis Bingen bedroht, der ein geringes Gefälle hat und von dem Main ab sich seeartig verbreitert, vor Allem, svweit die an den Strom stoßenden Städte ihr Trinkwaff-r aus dem Rheine beziehen. Dasselbe gilt für di- Stromschifferei, die ebenfalls ihren Be­darf dem Rhein entnimmt. Zugleich haben sich theils die Abwässer, noch mehr aber di- Verunreinigung durch die großen Petroleumtankdawpfer, namentlich an den Mannheimer Abladestellen, auch für die

WSchenMÄe Beilagen: Kreisblatt fMie Kreise Marburg imb Kirchhain. Zllrrstrirtes Sonntagsblatt.

habe'- Norbüeuttchtans, ipecreu Preußen, cigemnu; Rücksicht auf die gesundheitlichen Verhältnisse der an­tau« eintu Berns, Süddeutschland, wo man Weiß-: grenzenden Städte und Orte und der Schiffer, sowie «ot ist Wein trinkt und weichere Betten hat, zu 1 mit Rücksicht auf die Fischzucht zu beaufsichtigen irigirerl. ! hätte", hat in erster Linie die Abstellung Po»-

Jn der Thai, so heißt es weiter: die Idee von ständen im Auge, di- fich am Rhein und zwar ins- «r civilisatorischen Ueberlegenheit des Südens über! besondere auf der Strecke zwischen Mannheim und ieu Norden spukt da und dort in den Köpfen und j Bingen fühlbar gemacht haben und in nächster »ersucht damit, der These von derReichSverdroffen- Zukunft noch mehr fühlbar zu mache» drohen. Eme heil" einen ethnologischen und geschichtlichen Character Reichscommission ist darum in Anregung gebracht worden, weil schon in der Mitte der siebziger Jahre j aus eine solche Reichscommission einschreiten mußte, als erklärt \ in verschiedenen Rheinstaaten planlos der Stromlauf lbHB.tjreguliit wurde und sich dadurch große Unzuträglich- u n d des- leiten herausstellten. So hatte die für sich borge«

st* Oberrealschule. Der Bau unserer Ober-

Berlin, 8. Decbr. Se. Majestät der K a i s - r«Realschule hat, wie man sieht, gute Fortschritte gemacht, empfing im Stadtschlosse zu Potsdam heute Vormittag? man Härte nicht geglaubt, daß in der kurzen Zeit um 9 Uhr den Kriegs-Minister, General - Lieutenant s dieser große Bau unter Dach gebracht werden könnte, von Goßler zum Vortrage und arbeitete darauf mit Denn vor Jahresfrist, am 12. Dezember war man dem Chef des Militärcabiuets, General von Hahnke. sich, wie die stark besucht- Jntereffentenversammluug

__ Der Kaiser Hai von der officiellen Ver- im Restaurant Bärtsch bewies, im städtischen Körper tretung des Reichstags die Mittheilung erhalten, daß über die ganze Angelegenheit nicht im klaren. Heute der Reichstag sich konstituirt habe. Die Audienz aber sieht mau an der aufgepflanzten Fahne, daß

wörtliche Reichsministerien einführen, welche die Landes- von rund 577 000 Mark 155 Feldwebel, 735 Sergeanten und Unteroffiziere, sowie 2373 Gefreite, Gemeine und Spi-lleute. Die Penfion von 8