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mit Freude und Zufriedenheit erfüllen mutz, weil es gelage werden als „Arbeit im Weinberge bes Herrn
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float in feiner ganzen Glorie cU Wunderthäter, der
Wolken-Kukusheim längst aufgebeu und Realpolitik
lan dwirthschaftl ichen Ar-
pflicht der
Heute weisen wir
beiter lediglich fest hält.
Herze» und stille Hoffnungen den Sieg davonträgt!
und Du liebst fie — liebst sie, ob sie zehnmal dem
lande»,
roch darauf hin, daß die Befreiung der landwiith- schaftlichen Arbeiter zur Ausgleichung unter den
in imposantem Matze deutsch war, es war eine echt nationale, christliche That!
ratze 29.
mtrolle. An» ». istigstr»
tficherer erschüch
Annehmbares biete. Werder hatte das nicht glauben wollen, aber als der Freund ihm die zierlich gestochene Berlobungskarte vor die Augen hielt, da mutzte er allerdings glauben und in seinem Herzen wurde es ganz leer und still. Die anfängliche Bitterkeit, die sich in diesem Herze» regen wollte, verschwand sehr bald — er mußte sich sagen, daß er dem jungen Mädchen nicht den geringsten Anhaltspunkt und Beweis seiner Liebe gegeben hatte, daß er mithin kein Recht besaß, auf ihre Treue Anspruch zu erheben. So blieb ihm denn nichts,, als eine tiefe Reue über fein thatenloses Zauder», u»d als sich »ach einiger Zeit durch den Tod eines in Posen sehr gesuchten Rechtsanwaltes bissen Stelle erledigt fand, da beschloß Korrad Werder, unverzüglich dort- hin zu g>heu. Eine Begegnung mit der so heißgeliebten Magdalene haste er seiner Ansicht nach nicht zu fürchten. Sei» Gefühl war ja tobt für fie, mußte tobt sein, gehörte sie boch seit Jahr und Tag einem Anbern an.
Aber wie er fie bann wiedersah in ihrer tiefen Trauerkleidung — ihr Vater war inzwischen gestorben — unb ihre wunderschönen dunklen Augen ihn so wehmürhig anlächelten, da war es ihm eigen nms Herz geworden, und er »ahm de» Trost, mit dem er sich selbst zur Ruhe bringe» wollte: „Das sei nur das erste Wiedri sehen gewesen, und das mufft sich geben/ nicht recht gläubig auf.
das Strafgesetz. Mit solchem Tone gräbt sich doch schließlich beim dcut'chen Volke ein angebliches „Witzblatt" selbst sein Grab.
Wir habe» auf diese betrübende Seite deutscher Publicisstk hier geschaut, um uns das Bewußtsein klarer vor die Seele zu führen, daß all' solche boshafte Gesinnung das deutsche Volt nicht abhalten kan«, sich über den glänzenden und glücklichen Verlauf der Palästinafahrt gu freuen. Sie ist und bleibt uns, trotz oller publicistifchen Niedrigkeiten und Bosheiten gewisser Preßerzeugnisse ein herrliches Zeichen dafür, daß Gott mit unserem deutschen Kaiser und der Sache des Christenthums gewesen, sie wird in ihren Folgen von großem Werthe für Deutschlands Wohlfahrt werden. Mit ihrer Unternehmung und Durchführung vollendete Kaiser Wilhelm II. an der Sitte seiner hohen Gemahlin ein hochdankenswerihes, aber auch anstrengendes Werk, das jede» Deutsche»
isch ige noch bessere 8 Weih- zu ver- (7970 je 2.
Nach der Palästina-Fahrt.
* Unser Kaiser unb König ist mit seiner hoben Gemahlin nunmehr von seiner Palästina-Fahrt zurück- gekehrt. Gar Mancher hatte an bieser glücklichen Heimkehr zweifeln zu solle» gemeint; unter dem Eindruck der Ermordung der Kaiserin Elisabeth von Oesterreich glaubte man an eine große anarchistische Gefahr für die deutschen Majestäten, zumal auf fremd- henlichem Boden. Wir wissen, daß die Umsicht der italienischen unb ägyptische» Polizei ein geplantes, in seinen Folgen unberechenbares anarchistisches Attentat ihatsächlich vereitelt hat. Im Uebrigen aber ist Gottes Hanb auch weiter mit unserem Kaiserpaar gewesen, btr Glaube an eine nicht glückliche Heimlehr ist in jeher Hinsicht Aberglaube geworben. Hierfür erfaßt uns ein aufrichtiges Gefühl bes Dankes gegen ben Lenker aller Menschengeschicke, benn in der Person des Kaisers unb in bem im fremben Lande »dä ihm entfalteten Glanze war auf der ganzen Fahrt das Ansehen aller Deutschen rtpräsentirt, und in dem Besuche der heiligen Stätten Palästinas, in der Weihe der evangelische» Erlöserkirche, der Erwerbung der Dormition, lag eine herrliche, erhebende Be- ihätigung christlichen Gefühls, durch die Schenkung der Dormiiion nach der Heimath paritätisch für dir Katholiken, durch die Rede in Damaskus versöhnlich rmd verbindend gegen die 300 Millionen Muhamedaner wirkend.
Natürlich Hai e8 in der ausländischen, aber auch leider in der deutsche» Preffe nicht an Leute» gefehlt, die entweder im Aergernitz Über deutschen Glanz, oder aus gewöhnlicher Geschäftsspeculation >»f die leichter zu erregende niedrige Gesinnung Ungebildeter, diese nun beendete Kaiserfahrt geschmäht haben. Da ist vom Auslande vornehmlich das
Pariser „Petit Journal" in seiner illustrirten letzten Sonnabend-Ausgabe zn nennen, das in Bild und Text sich denkbar größter Flegeleien gegen Kaiser Wilhelm schuldig macht. Zum Glück aber sind solche Flegeleien politisch völlig bedeutungslos, die Überlegende Völkeipolitik kann nicht hinabsteigen zu der niederen Stufe solcher publicistifchen Paiiser Gamins, ihre Wahrzeichen bleiben Ernst unb Würbe. Dies hat seit nun 28 Jahren bie französische Regierung burch Mit Aufrechtei Haltung bes Friedens fich r bewiesen. Weniger revanchedürstig sind bie Franzosen in ben 28 Jahren freilich nicht geworben, benn soeben noch führt bei orleanistische Pariser „Solei!" an
daß, obgleich L8 Jahre hingegan;ea seien, seit man Frankreich „Elsatz - Lothringen entrissen, von den 6 Milliarden und den Stutzuhr,n, die uni von preußischen Ulanen gestohlen wurden, gar nicht zu reden", jede, eine Ve:z'cht- leistnng auf Elsaß Lothringen in sich schließende That, wie etwa ein Allianzverirag zwischen Frankreich und Teutsch- lanb, die Folge haben müßte, daß Fra kieich „nicht mehr als moialische Macht in der Welt mitzähle."
Für diese Gesinnung gießt der Meister deutscher Politik, Fürst Bismarck treff-»de Antwort, wen» er sagt: „Je stärker wir sind, um so unwahr scheinlicher ist der Krieg. Die Wahrscheinlichkeit eines französischen Angriffs auf uns . . . tritt ein, wenn . . . Frankreich irgend einen Grund hat, zu glauben, daß es uns überlege» sei." Dank den auch Henle befolgten Bahne» Bismarck'scher Politik ist für Frankreich solcher Grund nicht vorhanden.
Wen» aber deutsche Blätter de» Kaiser ob der Palästinafahrt geichmäht haben, wenn die Demokratie ihn mit seiner Ehrung Saladins zu kränken suchte und der Münchener „Siwplicisstmus" mehr als ordinäre Bilder :c. veröffentlichte, die zur Beschlag-
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nebst deren Gratisbeilagen „RreiSblatt" für die Kreise Marburg un? Kirchhain, „Jllust viertes Sonntags blatt" und „Verlooiungsliste der Kgl. preußischen Klassenlorterie" «erden von allen Postanstalten, Landbrief- kägern, in der Expedition (Markt 21) sowie, von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen.
bezeichnet, unter dem Bilde eines wohlbel ibten MauneS, der mit gefalteten Hände» beim lecker» Male sitzt, prangt als Unterschrift: „Unser heutiges Brot gieb uns täglich", und in einer kleinen Erzählung endlich wird geschildert, wie ein Pfarrer während einer Leichenfeier auf bem Kirchhofe durch einen in der Nähe weilenden Ochsen in Angst unb
Umschau.
Die politische Partei-Tenbenz, bie ja das ganze moderne Leben durchttänkt und vielfach vergiftet, hat leider auch den Kalender, jenen harmlosen, allbeliebteu Familien Freund ihren Zwecke» dienstbar zu mache» gewutzi. Eine recht augenfällige Bestätigung dieser Thatsache liefert beispielsweise der vor »ns liegende „Neue Welt-Kalender für 1899" ans dem bekannten socialdemokratifche» Verlage von Auern Co. in Hamburg. Sein Inhalt athmet fast durchweg politischen Geist. Die noth- wendige» Kalender Angaben und wenige obj ctiv gehaltene Artikel belehrender Natur stellen gewsser- maßen nur die äußert Verbrämung bar; alles übrige bient ben Zwecken socialbemokratischer Agitation. Ma» barf getrost behaupten: der utopisch-revolutionäre Hang, die Vaterlandslosigkeit, die Verhetzungssucht wie die Religions-Verachtung der Socialdi mokratie kommen in dem genanten Kalender gleichermaßen zur Geltung. Hierfür nur einige Pioaen. In einem Artikel üb er bie Selbstmörderin Eleonor Marx heißt es:
„Ihr Beruf war der Menschbeltsdienst — bie Be- freiurg der Menfcthett m der dreifachen Sklaverei d,s Elends, der Krankheit, der Unwiffenheit — der d'eifachen Sklaverei, die der einen Wurzel: Ausbeulung des Menschen durch den Mewchen entspringt, und der nur ein Ende zu machen ist, iudem diese Wurzel die heute Kapitalismus heißt, bt8 zur letzten und feinsten Faser zerstört und ausgeroltel ist."
Da haben wir den soeialdemokratischen Zuknnfts-
zu treiben gelernt, empfehlen wir den angeführten Passus zu recht eingehender Beachtung. In dem nämlichen Artikel wird ferner Sedan und Metz ein „Sieg der demschen Rcaction" genannt unb im Anschlüsse hieran also fortgefahren:
„Und dann nach der entsetzlichen Kultur - Z-rstörnrg dieses enlsetzlichsten und verderblichsten aller Kriege wie ein Strahl der Hoffnung: die Kommune, die sich inmitten der Nacht und des Kriegsgrause» erhebt, die Nacht erhellend, von dem Kriegs graus den Blick »blenkend, edle Gebilde ihm darbielend."
Also bie Blut- unb Mordthaten der Kommune ei» rühmliches, nachahmenswerthes Vorbilb! Kann man sied wohl eine gröbere Verirrung geschichtlichen unb sittlichen Uitheils vorstellen? Wo immer Wetz und Spott in bem soeialdemokratischen Kalender ihr Wesen treiben, ba g schieht es ^zumeist unter mißbräuchlicher V-rweudung religiösen Stoffes. Trink-
Anbcrn gehört!"
Magbalenens Ehr mit bitfem „Andern" war so, wie unzählige Ehen find. Ma» hatte wohl von dem schönen, eigenartigen Geschöpf etwas ganz Besonderes erwartet, aber es war wirklich schwer, an H rrn Eduard Wallis' Sette etwas Besonderes zu vollführen, er gab so gar lebte Veranlassung dazu. Der verstorbene Papa Kraft hatte ja Recht gehabt . . . eS war gegen Wallis beim beste» Wille» nichts einzuwenden. Er war ei» Ehrenmann vom Scheitel bis zur Sohle, ein sehr tüchtiger Bankier, ein gemäßigter Polittker, eine verträgliche Natur; Passionen hatte er keine unb launenhaft war er auch nicht. Gewiß, ein ganz vortrefflicher Mensch — aber das hatte Vater Kraft nicht bedacht, baß feine geist- unb phantafievolle Tochter innerlich terben mußte neben diesem Mann. An Magbalene war alles Feuer unb geben, Schwung unb Poesie; fie liebte es, in bie alltäglichen Vorkommnisse des Leben» etwa» von dem freudige» Glanz hineinzuttagen, der ihrer äußeren Eischeinung, ihrem ganze» Wese» einen so reizvollen Stempel aufdrückte. Aber Herr Bankbirector Eduarb Wallis wußte mit solchem freubigen Glanz nichts anzufange» unb begehrte für seine Person ganz unb gar nichts bation. Er war eine nüchterne, schwunglose Natur, er wünschte fein Haus auf anständigem großem Fuß geführt zu sehe» unb von geistiger An-
Bestellungen
für ben Monat December ans bie
Nein, er gab sich nicht! Und wenn auch ber Rechtsanwalt tapfer blieb unb sich nur al» Haus- btr als alter Bekannter ber
regung nur gerade so viel, als er seiner Stellung schuldig war unb fich bieten konnte, ohne sich z» übermüden. Nun, das war nicht sthr viel, und vo» Poesie und sonstige» „UeberschwengliLketten" wollte er vollends nichts wissen. Daneben fand er eS, ehrenhaft, wie er war, selbstverständlich, daß er seine Fiau lieb halte unb ihr bie Treue hielt, ebenso, wie er dasselbe bei ihr »oraussetzte, er wollte ihr auch gern kleine Absonberlichkiten durchgehen lasten, nur sollte sie ihm nie damit kommen, ihm nie unbequem werde». So ging benn bie HäuSlichkrtt hübsch vernünftig und geregelt, wie er eS liebte, ihre» Gang. Den Umgangskr-is des Han'eS bilbeten beS Direktors alte Gefchäftsfreunbe mit ihren Frauen, mit welche» Magbalene fich abzufinde» hatte, fie konnte ja auch Bekannte aus ihrer Mabchenzeit gelegentlich bei fich sehen — gleich Rechtsanwalt Werder zum Beispiel, den ber Hausherr ganz gern sah! — nur mit Künstlern, Schauspieler» unb Journalisten, bie fie gern zu fich als belebendes Element gezogen hätte, sollte fie ihm nicht kommen, mit solchen Leuten wußte der Director nicht umzugehen, und zum Mäce» fühlte er fich durchaus nicht berufen.
IedeSmal, wenn Konrad Werber in bieser korrekte» Häuslichkeit gewellt hatte, tauchte in ihm bie Frage auf; „Ist diese kühle Atmosphäre die richtige für baS impulstve, begeisterungsfähige Wesen, baS bich so entzückte, baS bich immer von neuem entzückt, wenn hin unb wieder ihr rasches Jugendfeuer, ihre poetifche Anffastung, ihr frischer Humor anfsprudelt gleich einem köstliche» Spring quell, ber von Staub unb Asche bc8 Alltagslebens mühsam gedämpft wird?
(Fortsetzung folgt.)
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(Nachdruck verboten.)
Schute des Lebens.
Roman von Marie Bernhard.
tFottfetzang.)
Der alte Herr, ber diese Tochter zärtlich liebte, machte ßch unaufhörliche Sorgen um ihre Zukunft; ber Gedanke, sie nicht gut versorgt zu wissen, quälte ihn auf das Peinvollste und verschlimmerte seinen ohnehin bedenklichen Gesundheitszustand sehr. Er hieß nicht umsonst Kraft — körperlich war er gebrochen, aber sein Geist war der alte geblieben, nnd unausges tzt drang tt in Magdalcne, die Bewerbung dieses Herrn Wallis, gegen den sich beim besten Willen nichts einwenden ließ, zu erhören. Was sollte das junge Mädchen ihn» ? Sollte sie ben kranken Mann mit bem Geständ- viß aufregen, sie warte in aller Stille auf ben jungen Werber, ber nichts war unb nichts hatte, ber ihr »och kein Wort von Liebe gesagt — von bem fie »icht einmal wußte, ob sein Gefühl für fie hinreichend tief genug sei, um alle Hindernisse siegreich zu über- toinben.
Nun, eS kam, wie er kommen mußte! Die Herzensangst des todtkranken VaterS rührte das warm «npfinbende Mäbchenherz, baS Ausflackern bes schachen Lebenslichtes bei ber bloßen Aubeutung, fie könne sich feinen Wünschen füge», weckte Alles in ihr, was opfermuthig unb thatenlustig war, auch war ja WalliS wirklich ein ehrenhafter unb angenehmer Mann . . . mtthi» . . .
Ach, bie alte, alte Geschichte vo» ben „Verhältnissen," bieS dehnbare, viel gemißbrauchte, oft so schlecht verstandene Wort, ba» am Enbe doch, mag ber einzelne noch so verächtlich darüber hinwegsehen wollen, in so vielen tausend Fälle» über liebende
Verwirrung geletzt wird und nun mit seiner Rede zu Jrrthümern Anlaß bietet. Da heißt eS beispielsweise: „Von Erde bist du gekommen — seht, seht — Wie er glotzt!" ober „Zur E-be sollst du Werbe» — seht, s-ht, wie er au« schlägt", und was dergleichen widerwärtige Späße mehr sind. Nette Illustrationen, alles das für den Satz: „Religion ist Privatsache." Ja, Privatsacke insofern, als jeder socialdemokratifche Hohlkopf religiöse Empfindungen für vogelfrei erachtet, um an ihnen seinen täppischen Witz üben zu können. Doch genug, bie beste Gegenwirkung wider derartiges Gift b> steht in ber Darreichung einer gesunken litterarifdjen Kost. Man sorge basm, daß unser Volk in seiner Allgemeinheit Kalenber und Volksschriften empfängt, tut von christlichem wie vaterländischem Geiste getragen sind, und die kunst- mänigen Hetzproducte der Socialdemokratie haben alsbald den größten Theil ihrer Kraft eingebüßt.
Wir haben bereits früher darauf hivgewiesen, daß die überwiegend landwirthschafiliche»Versicherungsanstalten wegen der großen Zahl von Invaliden« nnd Altersrenten vorzugsweise belastet sind. Um diese Last zu erleichtern, ist in der vorigen Session des Reichstags vorgeschlagen worden, den V e r * sicherungszwang für die land- und forst« Witth'chastlichen Arbeit r zu beseitigen. Nach diesem Vorschläge soll den bisher versicherten Angehörigen dieser Berufs, ruppe neben bet Befugniß, bie Versicherung freiwillig fvrtzusetzen, ber Anspruch auf Erstattung ber bisher geleifte en Beiträge Vorbehalten, den bisher noch nicht veisicheiten Arb-ttein derLand- unb Forstwirlhschaft aber bas R ch: gegeben Werden, freiwillig in die Veisiveiung rinzutrelen. Dagegen soll der Reichszuschuß, sow it er nicht zur Wahrung wohlerworbener Rechte unb zur Fortsetzung bes Ver- sicheiungsveihältmsses nothw-ndig ist, beseitigt Werden. Wir haben es früher idjon als eine empfindliche Schädigung b r an den Wohltbaten der Juvaltten- verstcherung hervorragend betheiligen landwirthschaft- liche» Arbeiter bez ichnet, wenn ihnen diese Wohl- thrte» nachträglich wieder entzogen werden sollten. Auch ist bereite mitgetbeili worben, baß ber dem Bunbesrath vorliegende Entwurf einer Novelle zum Juvalidenversichernngsgesetz an der V e r s i ch e r n n g s«
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M 277 Sonnabend. 2>i. November 1898. '
nähme nöthigten, so gi-dt eS freilich gegen die! staar in ] einet gunzr» euum u« Unw ffenheit bei Demokratie für bereu Gläubige | sogar ben Krankheiten Halt gebieten wird. Jenen kein Mittel, für unstatthafte Schäbigkeiten des zahlreichen nichtfocialdemokratischen Politikern, die be° „Sirnplicissimus" aber giedt es benn doch zum Glück hanpten wollen, bie Socialdemokratie hätte ihr luftiges
Wöchentliche Beilagen: Meisblatt für tic Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllustrirtcs Sonntagsblatt.
Es war ja keine Tragödie auf Leben und Sterben,.
bie fich zntrug: Konrab Werber hörte eben burchfreund aufspielte, U. -----— ---
einen guten Bekannten, bie reizende Mazda Kraft > jungen Frau naturgemäß warmen Anihetl an ihr hätte fich mit dem Director WalliS verlobt, einem unb ihrem Ergehen nahm — fein Herz führte ganz braven, wenngleich etwas trockenen, prosaisch5 eine ganz anbere Sprache, bas rief ihm unaufangehauchten Mann, ber aber als „Partie" recht hörlich zu: „Sie ist bie eine, bie einzige für ®ta),