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33. Jahrg
Erstes Blatt.
zum preußischen
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der Laudwirthe gehört, kann man aber jetzt, u a ch den Wahlen endlich wohl auch bei den Bundes - Stege» hörigen im hiesigen Wahlkreise am ehesten sein lassen. Deßhalb erhoffen wir eine baldige, den Zwecken des Bundes entsprechende Neuorganisation desselben auch hier i* Kreise Marburg!
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Die Lust am Weiterbeschauen der Bilder hatte er verloren. ES drängte ihn, heimzukommeu in sei» stilles Studierzimmer uud in der Arbeit, die ihm so oft schon zur Trösterin im Leid geworden war, zu versuche», das verlorene Gleichgewicht seiner Seele wiederzugewinueu.
viel von ihm spreche» hören, man schätzte ihn allgemein ebenso als Gelehrte», wie als Mann von unantastbarem Charakter. Wen» er auch gegen sie sich klein erwjefen batte, durfte sie ihn deshalb verdammen, weil er dem Ideal, das sie von ihm im Herze» getragen, nicht entsprochen? Ach' wie wett war sie selbst noch von dem entfernt, was doch des Mensche» höchstes Ziel ist; Milde zu übeu selbst gegen die, die sich gegen uns verschuldet haben!
mußte er sich wiedergewinnen, das denchte ihm jetzt eine Bedingung seine» Lebens.
Deutscher Muth, der den Feind bezwingt, der im eignen inneren droht, Haß und Argwohn, Geiz und Neid und böse Lust,
Deutscher Glaube, der beten kann, der Gott
nicht Schwäche von ihr, daß sie ihre Erschütterung nicht zu verberge» vermocht, daß sie nichts gewußt satte als zu fliehen?
Der Präsident hatte sie durch sei» Lermächtniß rei machen wolle», so hatte ihr Geheimrath Lützen gesagt, und oft schon hatte sie sich im Stillen gefrogt, ob er den Derrath des Neffen an ihrer Liebe vorausgeahnt, oder doch gefürchtet hatte? Seine prophettsche Warnung: „Die Welt ist viel schlechter als ihre reine
Lange dauerte es, ehe sie wieder so viel Sammlung gewann, sich aus dem Wirrwarr ihrer Gefühle heraus, zureißen. Als Lena aber, von dem Baron geleitet, zurückkehrte, fand sie Elli bereits ganz ruhig beim Decken des Tisches beschäftigt, was sonst der Schwester Arbeü war.
Elli entschuldigte sich ihre» plötzliche» Fortgehen» wegen. Sie hatte so starke Kopfschmerzen bekommen, daß es das Beste für sie gewesen sei, nach Hause zu eilen. Auch jetzt fühle sie sich noch nicht ganz wohl; dennoch lud sie den Baron ein, mit ihnen zu speisen. Er wiffe ja, daß ihr in solchen Stimmungen, die leider öfter über sie kämen, Unterhaltung im Freundeskreise gut thue.
Der Baron nahm ohne Widerrede an, und auch Lena war ftoh, unter diesen Umstände» mit der Schwester, mit der sie nie viel Anknüpfungspunkte besaß, nicht allein sein zu müffen.
Der Baron wußte viel von der Kunstausstellung zu erzählen, das erheiterte Elli wieder. Am Nachmittage wurde ein Wagen genommen, uud eine Ausffahrt in den Englischen Garten gemacht. Zum Abend war die Einladung eines der angesehensten Künstler Münchens zu Thee und Tanz angenommen
worden. Elli aber erklärte entschieden, außer Stand zu fein, heute in Gesellschaft zu gehen. Sie bat den
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stieg das Bild ihre» verewigten väterlichen Freundes vor ihrer Seele auf.
Was hätte er wohl zu ihrer heutigen Schwäche dem einst Geliebte» gegenüber gesagt? Den» war es
Seele er ahnt,* wollte ihr nicht aus dem Sinne komme». Und doch, wie milde war er in der Be- urtheilung menschlicher Schwäche gewesen, diese Milde gerade hatte sie so bewundert. Ei» zweites Wort dar sie so «st von im gehört hatte, fiel ihr ein: Wer darf richten! Welch ein Mensch vermag, in dar Herz Anderer zu sehen ? Und da, wo er das nicht ver. mag, hat er auch kein Recht, den Stab über einen Mitmenschen zu brechen der gefehlt hat. Wie wenig war fie diesen Lehre» der verehrte» Manner nachgekommen. Sie hatte gerichtet, hatte verdammt, und jetzt, da ein Reuiger vor sie getreten war, ihm kalt den Rücken gewandt.
Sie hätte größer fei», ihre Aufregung meistern, ihm nicht Gehör versagen sollen, schon nm seines Onkels willen, der ihn geliebt hatte, und dem fie Alles, Alle- verdankte.
In qualvolles Grübeln versinkend, barg fie das Antlitz in de» Händen. Zum ersten Male in ihrem Leben stand fie vor Zweifeln, aus denen sie keinen Ausweg fand. Ach, wenn fie wüßte, was das Rechte wäre! Vielleicht war Ottomar doch nicht so schuldig, als fie gewähnt hatte. Auch fie hatte in der Gesellschaft
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Auch Elli hatte, ohne zu dem Baron und Lena zurück- zukehren, die Ausstellung verlasse». Man war solche Eigenart en ihr gewöhnt und bennmhigte sich darum nicht um sie. Ma» wußte, daß fie den» allein zu fein wünschte und ließ fie gewähre».
Elli hatte sich in der FiudlingSstraße ein Atelier mit Heiner Wohnung eingerichtet. Dort i» den traulichen Räumen athmete fie erst wieder auf. Die unerwartete Begegnung mü Ottomar hatte ihre Seele in ihren tiefsten Tiefen aufgewühlt. Alle aste Schmerzen wurden wieder in ihr lebendig, all' das unsägliche Leid, das fie durchgekämpst hatte. Hatte fie vorher geglaubt, Alles, Alles überwunden zu haben, jetzt, da fie ihm in'S Auge gesehen hatte, wußte fie, daß sie nicht bergeff en hatte, nicht vergessen konnte!
Matt sank fie in einen Sessel, den Thräne» nicht wehrend, die unaufhaltsam über ihre Wangen flösse». Wie immer in den schwersten Stunde» ihre» Lebens
Die „konservative Korrespondenz* schreibt: Unehrlichkeit ober Beschränktheit? So muß man Angesichts der beharrlichen Bestrebungen der ,Vofs. Zeitung*, die Herren Delbrück und Genossen an die Schöße der eonservativen Partei zu heften, fragen. Was würde es übrigens das freisinnige Organ an» gehen, wenn wir thatsächlich „ein feierliches Ketzergericht* abgehalten hätten, um Herrn Delbrück, falls er unserer Partei angehört hätte, aus ihr „htuauS- zuweisen*, weshalb regt es sich darüber auf, daß wir fonftatiren, jener Politiker fei nicht konservativ? Weil seine Kundgebungen für die freisinnig - liberale Agitation nur verwerthet werden können, wenn fie als aus dem konservativen Lager stammend, bezeichnet werden. Entschlössen fich die „Auch-Conservattven*, wie das nur ehrlich wäre, in die Reihen des Liberalismus einzutreten, so würden deren „Stimmen* jeder „packenden* Wirkung bar werden. Herr Dr.
«nwiMn nc&nwt rotgefm - die ®$Debttio* dies« Bl-tt«. M« Annonce«. Bimmtr wn Haasenftetn 4 Bögler. Frankfurt «. M., Cassel. Magde- fam. Shihnff *»*«. "—t a. M., Berkin, München, Rota;
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Schwierigkeit unserer Aufgabe bewußt und versichern, daß wir der Tagesordnung vom 25. Oktober, worin die Suprematie der Civilgewalt, welche die Grundlage des republikanischen Staates ist, festgestellt wurde, zustimmen und Vertrauen haben zum Heere, welches treu und den Gesetzen gehorsam ist. Wir werde» nicht zulassen, daß die nationale Armee fernerhin gegen Beleidigungen kämpfen muß, und stellen fie über jene Gemeinschaft, welche blinde Polemiken ihr aufzudrängeu bestrebt sind, Polemiken, die sie nicht berühren. Die Armee hat um so mehr Anspruch auf Fürsorge und den Schutz der öffentlichen Gewalten, als sie nur in Sammlung und Stillschweigen nützlich für die Sicherheit des Vaterlandes arbeiten kann. Nicht weniger Ruhe und Achtung erfordert das Werk der Justiz. Unsere Pflicht ist, die Ausführung ihrer Entscheidungen zu sichern, welches auch die persönlicheu Ansichten seien. Das wird das sicherste Mittel fein, die Geister und Gemüther zu beruhigen, die durch eine Angelegenheit beunruhigt sind, welche nicht länger das Denken und Fühlen oes Landes absorbiren sollte.* Die Erklärung erinnert bann an die Ausstellung von 1900 und sagt, die fremden Völker, welche zur Ausstellung herbeiströmeu, müssen die Ueberzeugung gewinne», daß die ftanzöfischen Industriellen, Kaufleute uud Ackerbauer trotz schmerz-
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Delbrück war aber niemals konservativ; er gehörte einmal der Reichspartei an nnd hat sich seit geraumer Zeit auch mit dieser überworfen. Wir haben also das Recht, zu erklären, eS fei ein Operire» mit falscher Flagge, wenn die Kundgebungen von jener Seite noch immer als „ronservattve* bezeichnet werden und wenn Herr Delbrück fortfährt, fich als „echt konservativer* Mann zu gebahren. Die „Vossische Zeitung* geht aber in ihrer Unehrlichkeit oder Beschräukheit noch weiter. Sie meint, wir hätten den Herren Delbrück und Genossen den Stuhl vor die Thür der Partei gesetzt, wie dies früher auch mit Herr» v. Helldorff und Graf Dönitz geschehen fei und auch Herrn Stöcker gegenüber fei der Partei - Bann geschleudert worden. Sollte die „Vossische Zeitung* wirklich nicht besser unterrichtet fein? Den genannten Herren ist niemals die Zugehörigkeit zur konservativen Partci abgesprochen worden; find fie aus der Fraktion aus- geschieden, so lagen ganz andere Ursachen als Differenzen hinsichtlich der Auffassung der konservativen Wellanschauung vor. Wer aber — wie die Herren Delbrück, Graf HoenSbroech n. A. — sich konservativ nennt nm gegen die conservattve Sache zu agitiren, der ist unbedingt als deren Feind zu erachten. Hat nun die „Soff. Ztg.* begriffen ?
Aus London telegraphiri man der „Köln. Zig.* unterm 4. November: „Ungeachtet der bestimmten .
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erzeugen, bleibt die Lage vorderhand ernster, denn je. Hinter der Faschodafrage steigen die viel weseutlichern Frage» der Grenze des Nilbeckens, der Delagoabei nnd der westafticanischen Gebiete auf, in denen das französische Eabinet eine Entschädigung und äußern Erfolg für fein Zurückweiche» in Faschoda zu erzielen hofft, während maßgebende Kreise hier entschlossen find, aus der allgemein günstigen Lage Vortheil zu ziehen, die Entscheidung auch dieser Dinge in ihrem Sinne zu gestalten, sowie die Lösung der großen ägyptischen Frage, soweit diese zwischen Frankreich und England schwebt, herbeizuführeu. Die nöthigeu ersten Vorbereitungen sind nahezu beeudet. Von den heutigen Erklärungen der ftanzöfischen Regierung vor der Kammer und von den Mittheilungen des Botschafters Baron Courcel im Answärttge» Amt hängt der nächste Zug ab. Man erwartet hier vielfach bei dem heutigen Bankett zu Ehren KitchenerS in der Guildhall eine entschiedene Kungebung Salisburys, wozu dieser von dem Eabinet gedrängt wird. Auch die „Times* glaubt daran; wahrscheinlich wird jedoch eine solche Aenßerung erst am 9. ds. bei dem Lord Mayors-Bankett erfolgen.*
Der Präsident des neuen französischen Cabinets, Dupuy, verlas geftern in der Deputirteukarnrner die Erklärung des Ministerraths, worin cs heißt: „Wir sind uns der
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für Ae Kreise Marbnrg und Kirchhain. Jllustrirtes Sonntagsblatt. *-—-“* *
Sie sah fich um, anfangs ruhig; dann erbleichte „ j fr» ihre Augen wurden starr, die Haud suchte 2er 2e$ne be8 Sessels, der neben ihr stand, nm K 11ft stützen.
•®in Fremdling steht vor Ihnen,' sagte er bittend, '«uge in fernen Welttheilen umhergeirrt ist, Öliger, der jetzt erfahre» hat, welch Unrecht er, «rihum befangen, beging.*
/, le 1 5e raffte fich zusammen, die Augen verloren Ü m sie blitzten ihn heiß nnd voll Zorn
, weiße» Gesicht en. Heftig abwehrend hob
1* *j* * Hand.
u' reicht weiter, ich habe mit Ottomar GerSdorf
■t dem Hauch der Liebe Gottes, der fein eignesIkonservative, allem Extrem aber abholde Gesinnung, «i geschmolzen hatte, daß auch die Armen im I Janb i£,ntn in erster Reihe das lokale Jutereffe
rv « ueijiegen uuo ergreifen tonnten, wie Gott 17". ‘vtu“ln<iiie, die, wie
1 khristo war und versöhnte die Welt mit ihm I I?ecteIL au$ Wenigen der Stadt Marburg gerade der ihr! 1 Herr Landrath sicher mtt am Besten kennt. Er ist
Sud dieses Beides — dieser Denis», Ibi8£|er aud) mit thunlichstem Entgegenkommen bestrebt und stark* der die 0ewefeB' if|n,n ««echt i« werde«, und kann und
üseimm Herzblut Itoirb bit8 ^tzt in doppelter Hinsicht, nämlich bei der
in ftinem Kamvs Regierung als deren KreiSvervaltunsS-Vorstaud, und
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(fcift ,rfnfete V I bene» es ein Anhänger des Herrn Dr.
^heit und ihre überzeugende Kraft gewann"— IjJSJ 5 hier Dr“sätf$at.' z bürat dafür haft heittfAer ßinn . «s mci'en' hier Dr. Bockel's Sache nur noch vereinzelte
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,, . I aber auf einen anderen, von uns schon vor der
d,« .Fttiheit, die nicht Reichstagswahl lebhaft betonten Punkt. Wir meinen
feL LJT b2>, die Wieder-Organisation des Kreis- und der Bezirks-
>rto beigen.
[er Hohl- cburg. t 35 Pf. 50 Pf.
>35 Pf. fümerie- »erttä, imiiti, enormen
Erscheint täglich außer en Werktagen «ach Sonn- und Feiertagen. TMO'/wR.
Ouartals-AbormemeMS-Preir bei der Expedition 2 3Rt, btt allen JÄlvW/VjLirU „
EKSi«2?Wfr Sonntag, 6. November 1898. tl'. Fn^riÄ.
zwischen einzelnen Bezirks Vorstehern hiefigen Kreises.! Angabe» über die Räumung Fasch odas, die in ober» Der Fractionsstreit, der garnicht in diesen „Bnnd^flächlichern Geschäftskreisen eine günstigere Stimmung
-rini! rauschte sie hochgehobenen Hauptes an ihm «Wrtf j*. Lange blickte Ottomar der ihm entschwindenden terschlwt ch nach. Aufseufzend sank er in den Sessel, an eianbtf. ■* gestützt hatte.
Machdruck verboten.) I „Verdient,* klang es in ihm, „verdient!* O,
ö v R ff R f |ba6 fr «fr Recht hatte, ihn so von sich zu weisen!
II D L U I p C. lülld dennoch, dennoch, »och durfte er es nicht auf-
Roma» von Clarissa lobbe» |9e&en< ein< Aussprache zu suche». WaS eben erst noch
i'ÄDttfetiena) I al8 unbestimmtes Verlange» in ihm gelebt hatte, wurde
n 8 l-tzt zum feste» Vorsatz. Hatte sie ihr Herz auch viel-
... ,, er ja nicht gewagt, fie recht ins Auge zus leicht schon längst einem Andern geschenkt, ihre Achtung h H V Nun aber, da er sie ansah, fühlte er es wie einen ---- •— - • ■
lOO't eg durch feinen Körper gehen. Das war ja ’ "ehr seine Elli, wie er sie im Herze» getragen j — ' das warm und vertrauensvoll in die Welt j —. WdeMädchen; eine hoheitsvolle Frauenerscheinuug, ^6 kühl mit einem herbe» Zug um die Lippen.
v 1014 ilm6te fie gelitten haben, um so fich zu verwandeln? * ’J*, er trug die Schuld davon.
mst unbewußt drängte fich ihr Name über seine
10 ei£e8ViL“'t u" erwayii, jonoern Die frei «die Wieder-Organiso
äur den Dienst der höchsten und heiligste» Güter, Vorsitzenden des „Bundes der Laudwirthe* '' Zerbrecher aller Bande, j« Kreise Marburg. Diese ist auch in der Zeit
U1 Sittlichen AdelS aufpragt, ! zwischen Reichstags- und Landtagswahl versäumt
lmarkt. »mtsche Treue, die sich von Sott nicht scheiden! worden, und die Thatsache, daß sich statt der rein » unb um Gottes willen ben König ehrt, dielwi rthschaftspolitische» Principie» deSBunbes 7* uebt und ber Wahrheit nnbestachener ifractions politische stellten, führ te vor bet LanbiagS- b e^>I wahl zu theilS sehr lebhaften Auseinandersetzungen
9?pfnrrnnftnttSfpfi- I vertraut, dem nimmer graut, der in Christo selig
NcsMMlllwllSsesl. ruht, fie sollen ihren guten Klang behalten und bei
Das Reformationsfest feiern wir diesmal kirchlich Ia0tn Deutschen, die sich nicht schämen, Kinder der Bmorgenden Sonntag! Evangelisches Reformalions-! Reformation zu heißen, begeistertes Lob und eifrige W! Die Evangelischen treten zusammen und preisen I ffnben.
ft» Lefitz ihrer theuren Glaubensgüter und den . ------
iftr ße gegeben und bewahrt! Aber auch deutsches! ITnrfrfvrit
»strmationsfest für alle Deutschen! Den» unser I uuijiyuu.
Ms deuisches Volk hat doch Gewinn von der! Die diesjährigen Wahle» sind nuumehr wie Ksonnstion gehabt! I» jenen großen Tagen neuer pum Reichstage schon im Juni, feit dem 3. d. M. Wesansgie^ing ist deutsche Art und deutsches!°uch $um Landtage, d. i. znm preußischen Beftn vertieft und verklärt, der Bnud zwischen! Abgeordnetenhause vorüber. Bei ben Reichstags- Menthum unb Dentschthum zu Staub uud Wesen! wählen gab es in unferm Reichstagkwahlkreife wie zckommeu, der Geist der Reformation hat den! 'wmer ganz besonders lebhafte Agitation; ber conser- latsche» Volksgeist nach seinen besten Kräften unb I Oat’öe Candidat erlag leider in bet Stichwahl, wenn Stiften Triebe» zur Vollendung geführt. — jauch mit verhältnißmäßig sehr geringer Minorität.
Sagen wir der Geist der Reformation, den (Sott ®ei. ber Landtagswahl haben wir von eigentlicher Herr wirkt durch lebendige Menschen! Uu- Agitation der Parteien herzlich wenig bemerkt. Der tzN wgtffen, unangefochten in seiner Größe bleibt zu-1 konservative Candidat siegte hier mit sehr erheblicher W ml ber Manu, der fie alle um Hauptes Länge I^^orität. In ber Stadt Marburg hatten ihm if fenagt, Luther. Er war eine kerndeutsche Persönlich-!b^ Nationalliberalen diesmal eine» Gegenkandidaten I, ber bie Wundertiefen eines finnigen deutschen I gcgenübergestellt, ber au8 ber Stadt 41 Stimmen fr-iths mit ber trotzigen Kraft unsrer Vorfahren int ' ,.“8 ®a„nb 0ab nHt ©errn tion Regelein und —7—T BärenfeU verband, ber in bie Tiefen ber Gottes-ländlicheWahlmannereinem Anhänger Dr. Böckel's M-lk-n selig hinabtauchte und als ein Ritter ohne A stimmen. Für unsere Landlente handelte es ucht.ver-Kllcht und Tadel sich durch Leid und Streit dieser bei ber Candidatur des nunmehrigen Abgeord- » hindurchfocht. Und dieser kerndeutsche Mann M" Regelein nicht um Fraktionsfrageu. Sie Piets »jMjt den süßen Mutterlaut der deutschen Sprache ''"b konservativ und kennen Herrn von Negeleins