(Nachdruck verboten.)
Freitag.
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sicht geworfen werden; und ich hab mich schon bei
der Sehnsucht überrascht, trotz der große» Liebens- lehnte, hatte Niemand geachtet
Ottomar folgte den
Fortgehende» mit den Augen, er sah, wie fie, kaum
er
Der Zufall war ihm günstig. Der Saal, in dem seinen Platz hatte, war noch ganz »»besucht, er
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Es lag etwas Bitteres, Schmerzliches in diesen Worten, das Ottomar tief bewegte.
„Nene Besucher traten in den Saal. Elli gab ihren Begleitern ein Zeichen, und schritt der anstoßenden Gallcrie zu, die nach dem großen Lichthof führt. Auf den einsamen Mann, der so still in seiner Bank
tn den anderen Raum getreten, von einer Anzahl Bekannter umringt wurden. Noch hörte er LenaS und des Barons Stimme; die Ellis schien verstummt Langsam erhob er sich, wie von magnetischer Gewalt ihr »achgezogeu. Als er die Gallerte betrat, war ihre schlanke Gestalt nicht mehr zu erblicken, der Knäuel von redenden und lachende» Menschen um den Baron und Lena hatte sich immer mehr verdichtet, sie mußte Weitergängen sei».
Hastig stieg er die Treppe empor, die zu den kleinen Abtheilungen führte, wo die Werke auswärtiger Künstler ihre» Platz hatten. Dort war es leerer; vielleicht hatte fie sich dorthin geflüchtet. Ein plötzliches heißes Verlangen durchzuckte ihn, ihr gegen- überzutteten, fie anzureden. Wenigstens wiflen sollte fie, daß er nicht ganz so schuldig sei, als fie vielleicht dachte, daß eS Eifersucht gewesen war, brennende wahnsinnige Eifersucht, die ihu dazu vermocht hatte, ihr die Freihett wieder zu geben, daß er sie geliebt habe immer und immer — und noch!
Kaum war er sich besten voll bewußt, was ihn durchglühte! Ein innerer Impuls trieb iu vorwärts. Und nun erblickte er fie wirklich in einem durch Säule» vom Lichthof abgeschlostenen Kabinet, ganz verttest in das Bettachten einiger Landschaftsskizzen, die ein auswärttger Maler von Ruf ausgestellt hatte. Sie war allein, langsam näherte er fich ihr.
(Fortsetzung folgt.)
.In Mode? Das ist's ja eben, was mir fast die ganze Freude an den Lobsprüchen nimmt, die man mtt spendet! Wo ist die Wahrheit, wo Schein? Ich versichere Sie, mir wird ganz schwül hier bei diesem Schwall von schönen Redensarten, die mir ins Ge-
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Roman von Tlarissa (Fortsetzung.)
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er fich aber hineinversenkte, fühlte er fich ganz so ergriffen davon, wie Fräulein Malten es gewesen war. Ja, das war Ellis reines und tiefes Empfinde», das aus den Zügen jener Sennerin sprach. Hatte in der arme» Bauerdirne, die unter ihrem rothen Kopftuche mit einem stille», mitleidigen und zugleich traurigen Gesicht auf das verletzte Thier hernieder- fieht, sie fich selbst in ihrer Verlassenheit dargestellt?
Aber war fie denn verlassen? Hatte nicht Fräulein Malten von jenem Baron, der auch ihr Jugendfteund war, als von einem Verehrer ElliS gesprochen, der vielleicht »ach ihrer Hand strebte!
Thorheit, fich eine geniale, bewunderte Künstlerin als verlassen vorzustellen!
Und als sollten seine geheimsten Gedanken gleich eine Bestätigung erhalten, hörte er jetzt Stimmen hinter sich, bei deren Klang sein Herz höher klopfte, eine Männer- und eine Frauenstimme, die ihm nur zu bekannt war. Und nun mischte fich noch eine dritte hinein, die von Lena, Elli'S Schwester. Er wagte nicht, fich umzusehen, sondern drückte den Hut nur tiefer ins Gesicht. Am liebsten wäre er entflohen; wie aber unbemerkt auS dem Saale kommen? Es war unmöglich; er mußte hören, sehen zu seiner eigenen Qual.
„Nun?" fragte Baron von Tesche», der Elli zum erste» Mal nach ihrer Ankunft in München in die Ausstellung führte, wie find Sie zuftieden mit dem Platz, den man Ihrem Bilde gegeben hat?'
„Außerordentlich, lieber Baron,' war die Antwort. „Der Platz ist so gut, wie ihu das anspruchlose Werk kaum verdient.'
„Immer zu bescheiden, theuere Freundin. Sie sollten Ihren Erfolg jetzt ausnLtze», Sie find in Mode gekommen, und das will viel sagen.'
konnte sich ohne Furcht, beobachtet zu werden, auf der davorstehenden Bank nicderlassen, fich in den Anblick bt8 Bildes, das die einst Geliebte geschaffen hatte, «rttefen. Einst I War den» seine Liebe zu ihr wirklich so ganz erloschen, wie er gewähnt, oder lebte ihr Bild doch noch in seinem Herzen ttotz Allem und Allem? A gedachte deS Festabends in Hübners Hans in Seilin, der anmuthigen Nachbarin, die der Freund »icht ohne Absicht an seine Seite gesetzt. Fräulein Kalten hatte ihm gefallen, sehr gefallen. Und doch, Sie war das erweckte Jntereste für daS ebenso hübsche «li kluge Mädchen sogleich in ihm wieder geschwunden, als es Ellis Namen genannt hatte. Wie ein Sturm len Schmerz und Sehnsucht war die Erinnerung Äer ihn dahingebraust. Die ganze Nacht hatte er hhlaflos verbracht. Die durch immer neue Reise- eivdrücke gewaltsam in sein Inneres zurückgedrängte Vergangenheit war wieder lebendig in ihm geworden, eie jene Stunden seligen Liebesglückes, die er mit Ai durchlebt hatte. Alles Glück der Jugend hing la mit ihr zusammen, wie konnte er fich je davon Öfen ? Das Herz, daS er einer Anderen zu bieten »»mochte, würde doch immer nur ein getheilteS sein; lieber dann einsam bleiben, die Liebe ganz a»S seinem Leben anSstreiche», allein der Wissenschaft weihen!
Er mußte fich erst sammeln, ehe er daS vor ihm hängende Bild in fich anfzunehmen vermochte. Nun
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Würdigkeit, mit der man mich überhäuft, München so rasch wie möglich den Rücken z» drehen und in mein kleines, trauliches Nest in Venedig zn flüchten.'
„Sie find wahrhaftig die erste Künstlerin auS meiner Bekanntschaft, sagte lachend der Baron, und diese Bekanntschaft ist nicht gerade gering an der Zahl, die fich über ein Zuviel des Lobes beklagt. Die Meisten können gar nicht genug davon bekommen. Aber auS München fliehe» dürfen Sie deshalb nicht, daS leiden wir nicht, nicht wahr Fräulein Lena?'
Diese stimmte zu.
„Wie kannst Du ans Fortgehen denken, da wir schon soviel Einladungen fast bis zum Ende des Monats angenommen haben!'
„Ja, die Einladungen,' seufzte Elli nun; „ach ich bin sogar keine Salondame. Freilich mit Dir, Lera, ist das etwas Anderes, Du hast noch Ansprüche an daS Leben zu machen.'
„Und Du nicht, Elli, Du, die gefeierte Künstlerin? Alle die Gesellschaften, zu denen wtt geladen find, finden doch Dtt zu Ehren statt.'
„Fräulein Lena hat recht,' fügte der Baron hi»> zu. „Durch ein übereilendes Fortgehen ans München Wörden Sie eine Anzahl Ihnen wohlgesinnter Menschen verletze», und daS wollen Sie doch nicht?'
„Nein, gewiß nicht; ich bin wahrlich »icht so reich an Freunden, um Wohlwollen, wo es mir auch begegnet, zurückzustoßen.'
Erscheint täglich antzer an Werktagen nach Sonn- uns Feiertagen.
33. Jahrg
am meisten zu fürchtender Concurrent die nord-
Ooeans ins Leben gerufen.
mit einer täglichen ProductionSfähigkeit von:
Hecker Jones Fewel, New Aork . 11 000 Barrels*)
cd. Rei« Jmpeiial Mill Co. Duluth
lluchor Mills, Duluth . .
sche Bei.
schädlich,
Barrels
also eine Totalproduction von täglich 95 000
•) 1 Barrel = 88,9 kg.
Taistz Mills Duluth . . Rinkota Mills Superior . Daisy Mills Millwankee .
25 000
17 000
15 000
8 000
4 000
2 500
2 500
6 000
1000
3 000
70 W imarti.
verhängnißvollen Einfluß ein gesteigerter Import von Brodmehl aber auf die Preisbildung unseres einheimischen Getreides haben muß, läßt sich schon jetzt klar voraussehen. Es wäre daher wohl die höchste Zeit, daß wir dem Vertragsbrüchige» Amerika gegenüber nicht mehr die durch die Meistbegünstigung bedingten Verttagszölle mit 7.50 Mark, sondern den Generaltarif mit 10.50 Mark zur Anwendung brächten. Doch abg-sehen von der Schädigung, die in gedachter Beziehung direkt unserem deutschen Kornbau zu Theil werden dürfte, müßten auch durch eine gesteigerte Mehlcinfuhr unsere Müller stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Am meisten würden hierunter aber die kleinen Müller z» leiden haben. Dieses wäre aber um so bedauerlicher, als hierdurch fraglos viele dem Mittelstände angehörenden Existenzen völlig dem materielle» Verfall preisgegeben werden dürften.
Hierbei nimmt man an, daß diese Mühlen inner« halb 24 Stunden 560 000 Bushel oder 175000 Hektoliter Weizen verarbeiten, was etwa zu einem
ßittrburg-Washburn, Mineapolis Vashburn Crosby, Mineapolis . K.-W. Const Flonr Milling Co.
Mineapolis.....
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Mehlergebniß der vorerwähnten 95000 Barrels führen würde. Außerdem hegen — amerikanischen Blättern zn Folge — die Mitglieder des Syndikats durch diesen Zusammenschluß ihrer Mühlen zu einem Ring die feste Zuversicht auf Erzielung größtmöglicher Ersparnisse, und zwar sollen dieselben erreicht werden durch eine wesentliche Herabsetzung der Verwaltungskosten und durch äußerst billige Getreide - Einkäufe, die auf concurrenzlosem Wege durch Massen- abschlüsse zu effectuireu seien. Hinzngefügt braucht hierbei wohl kaum zu werde», daß das aus so wohlfeilem Korn hergestellte Mehl auch bann noch auf den europäischen Märkten alle Concurrenz siegreich bekämpfen wird, nachdem die Syndikatsmitglieder bereits in reichem Maße ihr Schäfchen inS Trockene geführt haben.
Daß durch diese Concurrenz unS in Massen billiges amerikanisches Mehl inS Land gesandt werden wird, steht wohl außer Zweifel. Schon jetzt macht Frankreich alle Anstrengungen, den deutschen Markt als Absatzgebiet für seine Müllereiprodukte zu gewinnen und ebenso ist andauernd die russische Regierung bemüht, den Export von Mehlen aller Art nach Deutschland zu fördern. Eine der beliebtesten Maßnahmen ist hierbei die Rückerstattung eines Theils der Frachtsätze auf den russischen Bahnen. Und nun dürfte demnächst als dritter und
tbiigen Europa wurde der amerikanische Großmühlen-j Eerikanische Union auf dem deutschen Mehlmarkt King von capitalkraftigen Industriellen jenseits des eif^eincn- Unsere niedrigen Eingangszölle auf Mehl
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Amerikanische Mehl-Trusts.
Amerika, das Mutterland der Trusts und Syndikate, schickt sich an, im neuen Jahre die Welt mit einem neuen pwalligen Ring, dem Ring Nordamerikanischer Groß- Mller unter dem Namen „City Mill Trust of Aw Ml' zu überraschen. Alle Vorbereitungen zu diesem Zusammenschluß einer Reihe bedeutender Groß- Mühlen-Jndusttieller sind bereits getroffen, die er« snderlichen Betriebscapitalien in einem Umfange von 40 Millionen Dollar liegen bereit, und im Januar 1899 will der Trust seine Thätigkeit beginnen.
Als Lieferantin für den Mehlbedaif Großbritanniens kommen neben anderen Ländern in erster Reihe nur die Vereinigten Staaten in Betracht, die reichlich zum Drittel der Nachfrage des englischen Marktes decken. Ein nicht zu unterschätzender Con- «rrent ist s eit Neuerem den Amerikanern aber in Frankreich erstanden, dem es vermöge des französischen Lllsfuhrprämiensystems, das schon bei der Ausfuhr von 60 kg Mehl den Zoll auf 100 kg Weizen mit 7. Frcs. zurückerstattet, gelungen ist, innerhalb der Zeit von 1893—1896 feine Mehlausfuhr nach England von 2 500 000 auf 56 000 000 kg zu steigern. Jrn Hinblick auf diese dem amerikanischen Mehl in England gemachte Concurrenz, sowie zwecks Sroberrung neuer und einträglicher Absatzgebiete im
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nicht verfangen. In der Politik entscheidet der Erfolg, und dieser ist auf der Seite der rationellen Wirth« schasts- und Handelspolitik, die sich durch keine vorgefaßte Meinung in der Verfolgung der thatsächlichen Jnteress-n der nationalen Arbeit beirren läßt. An dieser Politik muß festgehalten werden, wenn die künftigen Handelsverträge für Deutschland segensreich wirken sollen. Die bisherigen Vorbereitungen lassen darauf schließen, daß die Regierung diese Politik auch fernerhin befolgen wird. Es liegt als» nicht der mindeste Grund vor, den Vorbereitungen mit Mißtrauen gegenüberzustehen.
Deutsches Reich.
Berlin, 3. November. Ihre Mcjestäten der Kaiser und die Kaiserin besuchten, wie auS Jerusalem gemeldet wird, gestern die Anstalt Talatti Cumi, sowie die Mädchenschule und das Hospiz de» deutschen katholischen Palästinavereins. Mittags empfing der Kaiser die Abordnung des Diakonissen- Vereins, wobei, ebenso wie beim Empfang deS
Aus London ielegraphirt man der „Köln.-Zig.' unten» 3. November: „Obschon von Paris heute mit größerer Bestimmtheit gemeldet wird, die Räumung F a s ch o d a s stehe unmittelbar bevor, herrscht in bett bestunterrichteten Kreisen noch immer eine sehr ernste, keineswegs erleichterte Stimmung. Baron Courcel, ber Dienstag den ständigen Unter» staatssecretär deS auswärtigen Amtes gesprochen hat, fehlte bei dem gestrigen diplomatischen Wochenew pfange bei Lord Salisbury, dagegen wurde allgemein bemerkt, daß der Marineminister Goschen sowie der Attorney General lange Besuche int Foreign Office machten. Die Vorbereitungen zur Jndienstellung deS aus Wacht« schiffen zusantmengestellten großen Panzer« g es ch w ad er S nehmen in Portsmouth und Devon- port einen regen Fortgang. Von zahlreichen Punkten sind zur Ergänzung der Bemannungen einbe ufene Mannschaften der Küstenwache und Flottenreserve nach Portsmouth und Devonport unterwegs. Das Ein- nehmen von Kohlen und sonstigen Vorräthen schreitet so rasch fort, als es die stürmische Witterung geratet. Bis Samstag wird ber Abschluß ber Ausrüstung des Geschwaders ermattet. Die herrschende Aufregung findet ihren Ausdruck in der Besorgnis vor Spionage. Nackdern dieser Tage bei einem Fort von Harwich ein harmloser Bewohner von Ipswich als angeblicher Spion irrthümlich verhaftet worden war, erfolgte gestern in Dover die Festnahme eines Franzosen, der in einen Thurm auf dem Admiralitätsdamm einzubringen suchte.' — Außerhalb Englands bleibt der Eindruck be sieben, daß die englischen Rüstungen mehr auf ein diplomatisches als auf ein kriegerisches Ziel berechnet sind.
Umschau.
Die M a n ch e st e r p a r t e i, welche der Devise des „Gehenlaffens' folgt, fühlt, daß ihre Jntereffen bei bett schon vor längerer Zeit begonnenen Vorbereitungen für bie künftigen Handels« v ertrüge bei Seite geschoben weiden und ergeht sich in Folge deffen in Klagen über bie Unzulänglichkeit ber Vorbereitungen. Daran ist man gewöhnt. Jebesrnal, wenn Actionen eingeleitet wurden, bei denen der Freihandel nicht die erste Rolle spielte, waren diese in seinen Augen ungenügend vorbereitet, unzweckmäßig und überhaupt nichts werth. Nach den Erfahrungen, welche man mit der Manchester-Partei gemacht hat, lasse» solche Klagen falt; sie sind lediglich Folgen ber krasseste» Interessen Politik, unb diese hat glücklicher Weise in Deutschland abgewirthschastet. Wenn der Freihandel bei de» Vorbereitungen für die künftigen Handelsverträge nicht oder seiner Ansicht nach nicht genügend berücksichtigt ist, so liegt dies, darin hat die „N. R. 6.' Recht, lediglich daran, daß bie Schaar ber wirklichen Freihändler in Deutschland eine recht kleine geworben ist und demnach auch in den Thatsacherr die Begründung für diese Nichtberücksichtigung zu finden ist. Wer fich noch der Kämpfe zwischen Freihandel und Schutzzoll Ende der siebziger Jahre erinnert, wird ganz genau übersehen können, wie stark bie Anhängerzahl des ersteren inzwischen zusammengeschmolzen ist. Es wäre auch wunderbar, wenn es anders wäre; denn die Ende ber siebziger Jahre eingeleitete Politik des Schutzes ber nationalen Arbeit hat für das deutsche Erwerbsleben (freilich nicht genügend für die Landwirthschaft) eine Fülle von Segen gebracht, sodaß nur noch verbohrte Doktrinäre mit der Behauptung hervortreten könne», bei einer freihändlerischen Politik wären bie Erfolge ebenso ober gar noch größer ausgefallen. Unter ben Männern ber Praxis siebt eS heutzutage kaum noch Freihändler und da die bisher getroffenen Vorbereitungen ber Handelsverträge sich auf ber Praxis auftauen, so konnte bei ihnen auch auf ben Freihandel nicht viel Rücksicht genommen werben. Die Manchesterlkute möchten nun bas Volk gerne baburch graulich machen, baß sie behaupten, bie Interessen der deutschen Exportindustrie würben nicht genügend gewahrt werden. Eine Regierung, welche nicht einsehen würde, daß Millionen von Menschen in Deutschland von der Exporiindusttie leben und daß immer mehr Hände in ihr Beschäftigung finden, daß also diese Industrie recht große Rücksichten verdient, würde blind sein. Das Vertrauen ober können wir doch noch zur Regierung und zu dem an ihrer Seite stehenden Wirthschasiliche» Ausschuß haben, baß er nicht wissentlich einem großen Theile ber Bevölkerung bie Arbeitsgelegenheit entziehen wirb. Also auch hier werden die Künste der Manchestermänner
schävUch Wm. Lipsmann Mills Superior !-Rnßi>h Free mann's Mills Superior . .
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für Hie Kreise Marburg und Kirchhain.
eatfltlHfei: Yoh. K»g. Koch, S«taeMitS-»uchdruckerei 1» Marburg. Smuneertli* für Mt Äebatttoit: Redakteur M. Hartman» ta Marbur»
«tzpE-n. Markt 91. — Telephon 6». VVlHHUyVVWHi Äebdtte»: Mar« 21. — Telephon 56.
mit 7.50 Mark find ja schon von vornherein als
Von der Bedeutung dieses in seiner Bildung i freundliche Einladung zu einer recht flotten Einfuhr soeben zur Reife gelangten Syndikats kann man sich amerikanischer Mühlenprodukte aufzufassen, der wohl ast eine Vorstellung machen, wenn man sich die f jetzt — wo diese durch ben synbikatmäßigen Mühlen- Litze ber zu demselben gehörenden Großmühlen ansieht, j betrieb weit wohlfeiler hergestellt werden können, um 68 haben sich an demselben beteiligt folgende Mühlen so eher nachgekommen werden wird. Weich' einen
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Erscheint täglich antzrr an Werktagen na® Sonn- uns Feiertagen. Al Anzeigen nehme» entgegen: bie Expedition dieses Blatte«, die Änntmcen«
QuattalS-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 3 M., bei allen -V VJ Bureaux von Haasenstein L Bögler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde-
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taafctate Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 95 Pfg. öDIHldDCnD, 0. ’/lDDCniDCr 18"8. t. L. Daube Je Co., Frankfurt a. M.. Berkin, Hannover, Paris x.