Erstes Blatt.
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rrebst derer» Gratisbeilage»
für dik „RreiS blatt" für die Kreise Marburg uni
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(Nachdruck verboten.)
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(Fortsetzung folgt.)
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Kirchhain, „Illustriertes SonntagS- blatt" und „Verloosungsliste der
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der Handhabung des geltenden Rechts nach Möglichkeit entgegcnzukommen.
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neue Taufe in dem gastfreien Hause Hübner zu feiern, fügte der etwas derbe Oberst hinzu.
Ottomar war in der That mit dem lebhaftesten Interesse bei der Unterhaltung mit seiner Nachbarin, Nach langer Abwesenheit, weiten Reifen in allen Wett- theilen, den» auch Egypten und das nördliche Aftika hatte er durchstreift, war es für ihn von ganz besonderem Reiz, sich wieder mit einer klugen, wahrhaft gebildeten Dame z» unterhalten. Frl. Malten war zudem, obwohl über die erste Jugend hinaus, doch immer noch eine Erscheinung von großer Anziehungskraft. Klein, zierlich, mit lebhaften dunkle» Augen, pikante», feingezeichneten Züge», verband sie die Formen der vornehme» Welt mit einem nicht ungewöhnlichen Wisse». Erst seit einigen Jahren in Berlin, ihr Vater war auS einer größeren Provinzial- stadt dorthin übersiedelt, hatte sie schon eine Stellung in der Gesellschaft zu machen verstanden. Sie war bekannt dafür, sehr wählerisch ix ihrem Umgang zu sei» und hielt sich äußerst reservirt, wo sie sich nicht hingezogen fühlte und nicht gleichem geistigen Interesse» begegnete. Sie befolgte die Takttk, Fremde» gegenüber Anfangs sehr vorsichtig zu sein, Ottomar jedoch war es gelungen, sehr bald schon ihre kühle Reserve zu breche», und um» nachdem sich diese ei» wenig hochmüthig geschürzten Lippen einmal zum Sprechen geöffnet hatte», sprudelte eS bald heraus vo» Witz und Laune. Mit dem Austausch von Reiseerlebnisseu in den besuchten fremden Ländern hatte dar Gespräch begonnen, nnd da Ottomar in seiner Nachbarin sehr bald schon eine sehr unterrichtete Dame erkannte, die nicht allein viel gesehen, sonder» auch über Vieler uachgedacht hatte und sich für Vieles interesfiite, lenkte er die Unterhaltung auf ernste Dinge hinüber.
Manche soziale Frage war schon berührt worden, so auch die Frauenfrage. Ottomar sprach seine An-
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werden von allen Postanstalten, Landbrief- i trägem, in der Expedition (Markt 21) sowie, von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, i Reustadt und Wetter entgegengenommen.
vertieft er in der Unterhaltung mit seiner Nachbarin ist; keinen Blick kann ich von ihm erhaschen, so sehr
» ihren Stuhl zurück und wechselte mtt dem ihr gegen» versitzenden Satte» einen lächelnde» Blick. Auch ihre Tischnachbar», ei« Oberst mit vielen Orden auf kt Brust, der Letter ihrer Schwiegervater», A»d ein LegattonSrath, naher Berwandter ihrer Schwiegermutter gönnten sich ebenfalls ein kurzes stusruheu im Gespräch.
Hübner beugte sich zu seiner Fran hinüber.
.Hab' ich'« denn nicht recht gemacht, Irmgard?" fragte er, mit den Ange» nach dem andern Ende der täfel deutend. .Sieh' nur Ottomar an, wie ganz
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Ministers an sämmtliche Vorsitzenden der Einkommen- steuer-Berufs-Commission mit. Dieser Erlaß muß als eine anerkennenswerthe Rücksichtnahme auf die Empfindlichkeit der Steuerzahler begrüßt werden. Er wird sicherlich dazu beittagen, die mannigfachen Klagen und Beschwerden über die bisherige Handhabung der Steuerveranlagung mehr und mehr verstummen zu machen. Schon nach den bisher bestehenden Verordnungen war eS gestattet, die gegen den Inhalt einer Steuer-Erklärung oder Vermögens-Anzeige obwaltenden Bedenken anch ohne die Einleitung eines förmlichen Beanstandungs-Verfahrens im Wege der persönliche» Verhandlung mit dem Steuerpflichtigen zu erledige». Durch den Erlaß dl 8 Finanzministers wird nun der Ausnahmefall zur Regel erhoben. Fortan soll, bevor die förmliche Beanstandung einer Steuer-Erklärung und Vermögens- Anzeige ausgesprochen wird, in allen geeigneten Fällen zunächst der Versuch gemacht werden, die obwaltenden Bedenken durch Gnvernehmen mit dem Steuerpflichtigen zu beheben. Nur in drei Fällen darf von tin-m Verständigungs Versuch abgesehen werde», einmal, wenn bereits durch voraufgehende Thatsachen erwiesen ist, daß sich mit dem Steuerpflichtigen eine Verständigung nicht erzielen läßt, zweitens, wenn es sich um offenbare Schreibfehler oder Verstöße gegen Veranlagungs-Vorschriften handelt, welche durch einfache Mittheilungen berechtigt werden können, drittens, wenn die Geschäftslage die Anstellung des Versuches nicht gestattet. AIS Regel sieht der Erlaß für daS Verständigungs-Verfahren die mündliche Unterhaltung vor. In höchst dankenswerther Weise wird jedoch auch die schriftliche Verständigung zugelassen, vorausgesetzt, daß die zu erörternden Punkte sich so genau und klar angeben lassen, daß sie in Form einer oder doch weniger Rückfragen vorgelegt und vom Steuerpflichtigen ohne weitläufige Auseinandersetzung beantwortet werden können. Der Erlaß eurpfiehlt den schriftlichen Weg insbesondere für den Fall, daß der Steuerpflichtige nicht am Amtssitze des Vorntzenden wohnt. Damit wird besonders der Bevölkerung von weit ausgedehnten Veranlagungs-Bezirken, vorwiegend also der Bevölkerung des platten Landes, in hohem Maße entgegenkommen. Endlich ist auch die Bestimmung , daß für das persönliche Erscheinen sowie für die etwa erforderte schriftliche Aeußeruug stels nur kurze Fristen anberaumt werden sollen, obschon sie in dem Erlasse nur mit dem Interesse der Behörde motiviert wird, nicht minder zugleich für den Sleuerpflichtigen dankenswerth; denn es kann ihm nur erwünscht fehl, so rasch als möglich zu einer Verständigung zu gelangen. Somit legt der Erlaß in mannigfacher Hinsicht erneutes Zeugniß ab von dem eingehenden Verständnisse der preußischen Finanz- Verwaltung für die Bedürfnisse des praktischen Lebens und vo» ihrer Bereitwilligkeit, diesen Bedürfnisse» in
sicht dahin aus, daß er den Frauen das volle Recht zugestehe, ihre Fähigkeiten so weit als möglich anS- zubilden.
„Sie fürchten allso nicht die Konkurrenz?" warf Fräulein Malten scherzend ein.
„Nein", entgegnete er. Ich glaube nicht, baß eine solche Uebazahl hervorragender Frone», wenigstens in dem lebenden Geschlecht, vorhanden ist, daß un» die Gefahr drohte, durch sie aus unsere» Stellnuge» verdrängt zu werde»."
.Unter dem lebenden Geschlecht vielleicht. Aber wenn den Frauen erst die Wege zur Wiffenschaft geöffnet find, können Sie sich doch zu hüte» haben."
„DaS muffen wir abwarten. Die Wissenschaft ist eine strenge Göttin, sie verlangt Hingabe de» ganze» Menschen."
„Und diese Hingabe tränen Sie den Frauen nicht zu?"
„Nur mit Ausnahme."
.Ich meine, hervorragende Männer kann man doch auch zu de» Ausnahmen zählen. Oder halten Sie Ihr ganze» Geschlecht für bedeutend?"
Sie lachte ein wenig spöttisch auf.
„Keineswegs: aber Sie werden auch zugeben, daß bisher wenigsten» jeder große Fortschritt von Männer» angegangen ist." ,, „
.Und doch giebt es auch heute schon Frauen, die auf dem Gebiete, daS ihnen fast allein offen steht, dem Gebiete der Kunst, ohne Schm mtt den Männer» in die Schranke» treten dürfm."
„ES wäre »»galant, daran zu zweifeln, toenn Sie eS fagen, mein gnädige» Fränlen. Doch wage ich, zu bemerk«, daß die Zahl dieser Frauen doch nur eine
und über feine eigene Unwürdigkeit. Der Gmndtou in unserem inneren Beben, im Hinblick auf unser Vaterland und unsere Kirche aber muß bleiben: der Herr hat große Dinge an uns gethan! Er hat dies von jeher gethan, et thnt dies noch heute. Das beweist das Ereigniß im fernen Osten auf's Neue. Die Demuth muß bekennen, daß wir die herrlichen Güter, die uns verliehen sind, zwar nicht immer benutzen, wie wir sollten, aber andererseits ruht doch die Freude des christlichen Bewußtseins auf dem festen Grunde der Heilsthaisachen, mit denen uns unser Gott begnadet hat und täglich begnadet. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen, wie ernst es auch der alte böse Feind jetzt wieder meint. Wahrlich es ist in diese» ernsten und schwierigen Zeiten dringend nöthig, daß wir unS vor Augen halten, welch überschwängliches Maß vo» Gaben und Gnaden, mit denen sich nichts in der Welt vergleichen läßt, unS durch daS Evangelium verliehe» worden ist. Der gegenwärtige Augenblick ist wohl geeignet, uns die Größe des widerfahrenden Heils wie die Höhe der sich daraus ergebenden Verpflichtung einzuprägen.
Es ist das Vorrecht der evangelischen Gesinnung, christliche Persönlichkeiten zu schaffen. In freier Aneignung der göttlichen Wahrheit ist der Christ im Glaube» ein freier Herr aller Dinge, und in der Liebe ein Knecht aller seiner Brüder. Der Glaube empfängt, die Liebe dient. Im Glauben läßt sich der Christ wohlthu» von Gott, in der Liebe thut er wohl den Menschen. Hier hat der christliche Sinn eine unendliche Aufgabe vor sich. Wer nicht sein inneres Leben so bewahrt hat, daß ihm wie ans dem Glaube» die Liebe und Lust zu Gott, so auS der Liebe ein freies und williges Leben fl'eßt, dem Nächsten zu dienm, der hat seine Pflicht als Christ verfehlt. Der Einwirkung deS christlichen Glaubens sich zu entziehe», ist kein Volk im Stande gewesen. Immer auf's Neue zieht der Glaube auf Eroberungen ftiedlicher Art hinaus, in alle Gebiete des Heiden- thums und in die Oede der GlaubeuSeistarrung und deS gehässigen Fanattsmus. Dessen zum Zengniß ragt nun in Jerusalem die Erlöserkirche empor, der Einigungspunkt für die protestantischen Gemeinden in allen Völkern. Möge in diesem Gotteshause die reine Lehre und die wahre christliche Liebe als ein heiliges Licht scheinen, damit sich auch hier das Wort erfülle: „Die Lehrer weiden mit vielem Segen geschmückt, sie erhalten einen Sieg nach dem andern, daß man sehen muß, der rechte Gott sei zu Zion. Der Herr ist bei unS wohl auf dem Plan: Das Reich muß uns doch bleiben!"
I» der Verhandlung über die Revision des Proceffes Dreyfus vor dem Cassation»hof » Paris erklärte der Berichterstatter Bard am 28. d. Mts am Schluffe seines Vortrages: Die borgelegten Dossiers rechtfertigen weder Rückverweisung an die Militärgerichtsbarkeit, wo auf Grund derselben eine neue Anklage unmöglich fei, noch die einfache Cassation, da die Militärbehörde weitere Beweise zu besitzen behauptet. Der Berichterstatler fordert die Vorlegung aller Dossiers, auch der geheimen, ferner den Fall der Milttärgerichtsbarkeit zu entziehen und ihn vor den Caffattonshof zu verweise», also vollständige neue Untersuchung und Aburtheilung durch den Cassations- >o f. Der Berichterstatter schloß mit den Worten: „Genug der Schwächlichkeiten!" Der Civilanwalt Är Dreyfus stellte die gleichen Anttäge. Die Petersburger „Nowoje Wremja" ist der An- icht, daß die ohnehin unklare und verworrene lolitische Lage in Frankreich durch de» Be- chluß bet Depntirtenkammer, wonach die nächste Sitzung erst am 4. November stattfindet, eine erhebliche Zuspitzung erfahre. In dieser Zett bleibe der Caffattonshof instructiouslos (I) und könne daher die Frage der Revision des Dreyfus- woceffes in ei» Stadium bringen, das dem neuen Sabine! die Erfüllung der Forderungen der Kammer, die de» Sturz des CabinetS Brisson veranlaßte», sehr erschwere ober unmöglich mache. Vorläufig sei mit der Thatsoche zu rechne», daß das Cabivet Brisson gestürzt sei, weil es gegen de» Wille» des französischen Volker die Revision des ProcesseS Dreyfus a n g e ft t e b t habe.__
Einige unvorsichtige Aeußerungen deS Fürste» Bismarck haben bekanntlich der deutschen Socialdemo- fralie Anlaß zu der ungeheuerlichen Behauptung gegeben, Fürst Bismarck habe durch Fälschung der Emser Depesche de» Krieg mit Frankreich entfesselt. Ein neues französisches Urtheil über die Emser Depesche rückt diese Albernheit in das rechte Licht. Charles An dl er, der in der angesehene» Monatsschrift „Revue de Paris" eine Reihe von Aufsätzen über den Fürsten Bismarck veröffentlicht, widerspricht im Octoberheft der genannten Zeitschrift „diesen rechtschaffenen Leuten", wie er ironisch sagt, indem er wörtlich folgendes schreibt: „Es ist nicht zu krtteln über diesen Satz: „Seine Majestät stellt Ew. Excellenz (Bismarck) anheim, ob nicht die neue Forderung BenedettiS und ihre Zurückweisung sogleich sowohl unferm Gesandten als in der Presse mttgetheift werden soll." Dieser Satz ist vielleicht verabredet;
Umschau.
Wir theilte» gestern an anderer Stelle einen be- merkenswerthm Erlaß deS preußischen Fiuanz-
Auge und Ohr für Fräulein Malten, die heute wirklich auch ganz außerordentlich gut ausstcht."
„Superbe", fiel der Oberst ein, der, ein angehender Sechziger u»d unvermählt, doch stets rin besonderes Interesse für die Damen zeigte, xamenttich die jungen und hübsche». „Das wäre so ein fetter Bissen für Ihren Freund, diese stolze Virago, die ja schon Körbe ohne Zahl auSgetheilt haben soll!"
„Virago?" rief auflachend die neben Hübner sitzende Mutter Irmgards, die noch immer schlank und jugendlich in geschmackvoller Toilette mit ihrer Tochter wetteiferte „wirklich eine treffende Bezeichnung für Fräulein Malten."
Deren Spröbigkett zu besiegen, ein wahres Heldenstück wäre", scherzte Hübner „werth, von einem Manu wie Ottomar GerSdorf ausgeführt zu teerten."
„Jedenfalls," meinte Irmgard „dürfte e» ben Beiden an Gesprächsstoff nicht fehlen, Beide so weit gereift; ich glaube, auch Fräulein Malten ist schon öfters tat Orient gewesen, den letzt« Winter hat sie in Kairo zugebracht und ist dm Nil hinuntergefahren."
„Wie Sie daS so gelassen anSsprech«, Gnädigste," warf der LegattonSrath eta. „Kairo! Gerade, als wmn es sich nm eine Fahrt von Berlin nach Potsdam handelte. E» giebt gar keine Entfernung« mehr, wenigstens nicht für die, die das Glück habe», über Mittel zu verfügen, wie Fräulein Matt«."
„Nun Katto liegt auch nicht an» der Welt," rief Hübner. „Ich denke mtt meinem Frauchen auch noch einmal hinzukommeu.
„Wenn nufere kleine Erna," dies« Namen hatte der Täufling erhalten, „erst einige Jahre älter ist," gab Irmgard zurück.
Und wir nicht da» Glück haben, inzwischen eine
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Bestellungen
fft die Monate November und December auf die
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Roman von Clarissa lobbe.
(Fortsetzung.)
22.
Die Festtafel int großen mtt Blumengewinden durchzogene» Speisesaal im Hübnersche» Hause war fast vollendet. Scho» hatte» der Geistliche, die beide»
Zum 31. October.
1. SamueÜS 7, 12. Bi» hiebet bat uns der Herr geholfen.
Die Feier des 31. October, an welchem einst die Hammerschläge an der Thür der Schloßkirche zu Sittenberg Deutschland zu neuem Leben erweckten, empfängt in diesem Jahre ihre ganz besondere Weihe durch die Einweihung der Erlöserkirche in Jerusalem. Auf dem alten Platze, au derselben Stelle, wo der Johanniter-Orden zur Zeit der Kreuzzüge fein christliches Werk des Schwertes und der Barmherzigkeit redlich gethan hat, sieht die evangelische Christenheit nuferen Kaiser, umgeben von den deutschen Kirchen- Segierungen ein gutes Bekenntniß zum Evangelium ableg«. „Bis hieher hat der Herr geholfen," daS ist der Grundton dankbarer Gebete bei diesem bedeutsamen Ereigniß. Das feste Vertrauen, daß Gott, der sich so augenscheinlich zu unS bekannt hat, der evangelischen Wahrheit herrliche Siege gewähren wird ; mb daß unser Glaube auch im Morgenlande als ein Helles Licht, das in der Finsterniß scheint, erkannt werden wird, erhebt die gläubigen Herze» in den heimathlichen evangelischen Gemeinden, und mtt freu- biger Gewißheit stimmen sie den alten Schutz- und Trutzgesang der Reformation an: „Ein' feste Burg fftunser Gott" und „Das Wort sie sollen lassen stahn".
Es ziemt sich für den Christen Überhaupt nicht, verdtteßlich zu fein und zu murren, am wenigste» ziemt es sich unter dem Zeichen dieser Tage. Wollen wir klage», so klage Jeder über feine eigenen Sünde»
;g bei vitzuug.
Aoßväter, Seheimrath Lutze» voll Laune und Witz, ihn Reden auf des Täufling» Wohl gehalten, andere Toaste auf Ettern und Großeltern waren gefolgt Eben war man beim Eis augelangt, die Diener prä- svttirte» immer auf» Neue in schönen blinkend« } Gläsern bei perlenden Champagner. ES schi«, als habe eine kleine Ermüdung die Gäste befallen; denn k» summende Geräusch der Unterhaltung wmde vo» Minute zu Minute leiser.
Die junge HauSftau, in weißer Seide, frisch und blühend wie eine voll erschlossene Rose, lehnte sich, mtt km Fächer sich Kühlung znwehend, eta« Moment
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Jllustrirtes Sonntagsblatt.
tr-rr «nutv» nehmen entgegen: Me Expedition dieser Blatter, die »mumeen-
igz. NmstälS-AboMementt-Preir bei der Expedition 2 Mk./bei allen gWGTvXtXy v°il Ha-ienHin L Bogt«, Franffuri«. M., CastU, Mägde- oq
JJO 25*3 Postämtern 2,25 Mk. (eZl. Bestellgeld). Jnserttonsgebühr: die ge- on 1QOQ W*"-.^°lf Moste, FranksnN «3^»erftn, München, Köln; OO.
V latent Ztile ober deren Saiun 10 Pfg., Reklamen- die Zeile 25 Pf«. Sl)MllHg, OÜ. ^111)061 101)0. t. L. Dante fc Co., Frmchurt a. Berkin, Hannover, Pari» x. _________
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