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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

2aatMeu: 91«,. H. tMtm 66. JLustrirtes Sonntagsblatt. *

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung folgt.)

«ebst deren Gratisbeilagen

.Kreisblatt" für die Kreise Marburg uni Kirchhain,Illustriertes Sonntag- blatt" undVerloosungsliste der Kgl. preußischen Klassenlotterie" werden von allen Postanstalten, Landbrief­trägern, in der Expedition (Markt 21) sowie, von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen.

Arbeitslosen-Versicherung.

Vor einiger Zeit hat der Züricher Große St-dtrath den Antrag auf Einrichtung einer Arbeitslosen-Versicherung in der Stadt Zürich nach längerer eingehender Berathung abge- lehut. Da nun die auf Einführung der Arbeitslosen- Lerstcherung zielenden Bestrebungen auch bei uns »och immer ihre Vertreter finden, dürste es von Interesse sein, einmal die Gründe, welche für den Beschluß des Züricher Stadtraths maßgebend gewesen sind, des nähern festzustellen.

Bon allergrößtem Einflüsse anf die Entscheidung des Züricher Stadtraths sind die Erfahrungen mit der St. Gallener Arbeitslosen - Versicherung gewesen. Kurz bevor der Züricher Stadtrath zur Beschlußfassung über die Arbeitslosen-Versicherung zusammenttat, fand w Zürich eine zahlreich besuchte Versammlung zur Besprechung des Gegenstandes statt. Als Bericht­erstatter war Armensekretär Bärlocher von St. Gallen erschienen, der die dortige Arbeitslosen-Verficheruvgs- kaffe bis zu ihrem Zusammenbruche geführt hat. Sein Urtheil darf daher gewiß als zuständig gelten. Wir entnehmen den Ausführungen des St. Gallener Armeusekretärs die folgenden interessanten Angaben.

Schon die Einführung der Arbeitslosen - Ver­sicherung war mit großen Schwierigkeiten verknüpft. Für verfichernngspflichtig wurden rund 5000 Ar­beiter erklärt. Bei der ersten Einschreibung kamen «ber bloß 1535. Auf erneute Aufforderung hin stellten sich noch weitere 579, und als man schließlich olle lleberredungskunst aufgeboten hatte, gelangte man auf 2530 Mann. Ueber diejenige«, die sich nicht eiuschreibe» ließen, wurden nunmehr Buße» von 3 Francs verhängt. Sie zahlten die Bußen, schrieben sich aber doch nicht ein. Es ist eben, meinte der St. Gallener Berichterstatter, selbstverständlich, daß

Die sozialdemokratische Presse spottet anläßlich der Kaiserreise nach Konstanttnopel und Palästina darüber, daß das deutsche Kapital Anlage in Kleinasien suche; sie möchte die Arbeiter zu der Ansicht bringen, daß die Kapitalisten die Kaiser- reise zu ihren Zwecken ausnutzen wollten und erhofft von dieser Takttk eine neue Verhetzung der Arbeiter- Massen' Zunächst hat das deutsche Kapital schon lange Jahre in Kleinasien gearbeitet, die anatolischen Eisenbahnen, die mit deutschem Geld und deutschem Material gebaut sind, legen davon Zeugniß ab. Es kann sich also für die deutschen Kapitalisten gar- nicht um ein erstes Aufsuchen von Anlagen in Klein­asien handeln. Sodann aber wird doch noch jeder mit Vernunft begabte Arbeiter einsehen, daß, wenn die Handlungen des Kaisers und der deutschen Re­gierungen für die Anlage des deutschen Kapitals günstig ausfallen, dies in erster Reihe mit im Interesse der deutschen Arbeiterschaft liegt. Deutschlands In­dustrie, von welcher immer größere Bruchtheile der Arbeiterschaft leben, ist so angewachsen und mußte, um der zunehmenden Bevölkerung Nahrung zu geben, so anwachsen, daß sie sich auf den Absatz auf dem Jnlandsmarkt nicht beschränken kann. Würde sie dazu gezwungen sein, dann würden Hunderttausende von Arbeitern keine Arbeitsgelegenhett Haben, und der Hunger würde in ebensoviele Arbeiterfamilien seinen Einzug halten. Je gröber und ausgedehnter der Export der deutschen Industrie wird, um so besser ge­staltet sich die Arbeitsgelegenhett für den deutschen Arbeiter. Wenn also eine Folge der Kaiserreise die sein sollte, daß Deutschlands Kapital in Kleinasien Anlagen fände, bei denen, wie bisher bei den ana- tolischc» Eisenbahnen, weiteres deutsches Fabrikat verwendet wird, so würde dies im Interesse der deutschen Arbeiterschaft gelegen sei» und diese hätte alle Veranlaffung, bim deutschen Kaiser und dem deutschen Kapital für die Erschließung eines solchen neuen Gebiets zur Bethärigung deutscher Arbeitskraft dankbar zu sein. Hat doch auch erst die Wieder­errichtung des deutschen Reichs den deutschen Namen in der Welt von Neuem so zu Ehren gebracht, daß sich seit dem Anfänge der siebziger Jahre unser Ab­satz auf dem Weltmarkt bebrütend heben konnte. Statt dessen spottet die sozialdemokratische Presse über das deutsche Kapital. Freilich die Herren Bebel und Genossen, die Herrensitze an schweizerischen und bayerischen Seen besitzen, sind der Ansicht, daß die deutsche Arbeiterschaft von ihren Phrasen satt werden kann. Das weiß der deutsche Arbeiter aber besser. Wenn er keinen Verdierst hat, so muß er hungern, und den Verdienst schafft ihm das viel verspottete Kapital, die Energie, Schaffensfreudigkeit und That- kraft der Unternehmer sowie die auf die Ausbreitung unserer Absatzgebiete gerichtete Thätigkeit der Re­gierungen und des Kaisers. Hier zeigt sich in vollster Deutlichkeit die Harmonie der Interessen zwischen Kapital und Arbett, welche so oft von der sozial- kratischeu Presse bespöttelt, darum aber doch eine

versetzen lassen. Ich glaube er steht jetzt in Straß- ' bürg; die reiche Schwester muß selbstverständlich ge- ' hörig zuschießen."

Wieder stand Ottomar vo» seinem Platze auf, i das Gespräch war ihm doch peinlicher, als er ge­glaubt hatte.

.Weißt Du, Mutter, daß ich heute Abend noch zu HübuerS zur Taufe geladen bin?" sagte er, daS schon zu lange behandelte Thema damit abbrechend.Ich begegnete Hübner, «18 ich von dem Museum kam."

So?" fragte die Profefforiu etwas gedehnt.

Du weißt wohl nicht, daß wtt den Umgang Lutze« und damit uatürlich auch mit Irmgard gänz- lich abgebrochen habe«'.? Lutze« hat sich doch damals bei der Erbschastsangelegenhett durchaus nicht ftemrd- schaftlich gegen uns benommen. Immer stand er auf Seite BodiuS und schwört noch heute darauf, daß Alles zwischen Robert und dem Mädchen ganz in der Ordnung gewesen sei. Ich habe daS nie recht begreifen können."

.Und Trusts Frau?" unterbrach Ottomar den Redefluß der Mutter, .wie hat sie sich zu der Ange- legeuheit gestellt?"

.Daß ihre Freundschaft mtt Elli gleich nachdem Skandal in die Brüche gegangen, das ist Dir gewiß bekannt. Ob sie jetzt wieder angeknüpst hat, weiß ich nicht. Der «ehetmrath, dem sie eS ja auch, wie allen allen Herren, Dei»e« Baier nicht ausgenommen, an- gethan züjhabrn scheint, hat jedenfalls genug zur »er- söhunng geredet. Aber Hübner denll anders darüber, der will nichts »ou der ganzen Sippschaft wissen, schon um seines Bruders willen, der den Schlag, den

Roman von Clarissa Lohde.

(Fortsetzung.)

.Nun, man hört daS so! Dieser oder jener Be- kannte reist doch einmal nach dem Corners«, und da «achen die BodinS von sich reden, namentlich die Elli. War Verwunderlicheres als diese Person soll eS ja gar nicht geben. Fortwährend auf Reisen, bald in Paris, bald i« München, bald in Veuedig, und wen« sie einmal z» den Elter» kommt, mehr in den Berge« als in ihrer Billa. Da wttd dann im kurzen Loden- Kostüm mit einem Führer oder eint« der bevorzugten Freunde überall herumgeklettert. Kein Fels soll ihr i« hoch, kein Weg zu beschwerllch fein. Natürlich Aller nutet dem Vorwand Studien zu ihren Bildern -in machen: denn sie ist Malerin geworden, waS Du vielleicht schon gebärt hast. Da skizzttt sie k«x die Buben und Dirnen, die die Kühe hüte«, «rd «acht daraus ein Bild, daS sie dann ans die Ausstellung schickt, und da sie gute Freunde Hier den Künstlern hat, findet ste auch ihre Lobet und Bewunderet."

Ottomar antwortete nicht; kein Zug in seinem Gesicht zeigte, welchen Eindruck die Mtttheilunge» seiner Glutin auf ihu machten.

.Und die Schwestern, fragte er nach kurzer Panse.

,Na, die thunS ihr nach, daS heißt, die Lena, die immer ihr anf Reifen sei» soll. Die Jüngste hat den Lieutenant vo» Eick gehettathet. Freilich, in Berlin konnte er nicht bleibe», et mußte sich

der tüchtige und fleißige Arbeitet nicht gern für den untüchtigen und faulen zahlt.

Der Prämien-Eingaug war schlecht, und doch hatte man alle möglichen Bequemlichkeiten eingeführt, um die Zahlung zu erleichtern. Sobald überhaupt nur bezahlt winde, war die Cassen - Verwaltung schon zuftieden. Oft ließ man die rückständigen Prämien drei Monate hindurch anstehen. Die Sache sollte um jede» Preis beliebt gemacht werden, und doch wurde dieses Ziel nicht erreicht.

Wie die Versicherung auf die Arbeiter wirkte, erhellt auS folgenden Thatsachen. In ftüheren Jahren waren die Männer im Winter vielfach nach Vorarl­berg gegangen, nm dort Schindeln zu machen. Zur Zett des Bestehens der Arbeitslosen - Versicherung blieben sie in der Stadt und bezogen ihre Ent­schädigungen. Wenn man ihnen Arbeit anwieS, die nicht gerade in ihren Beruf paßte, so erklärten sie einfach: solche Arbeit wollen wir nicht, wir arbeiten nur in unserem Beruf. Im Jahre 1895/96 waren es 114 Mann, die für mehr als 50 Tage die Ent­schädigung bezogen, im zwetten Jahre waren eS schon 198. Oft kam es auch vor, daß Arbeiter, die be­schäftigt waren, die Entschädigung gleichwohl bezogen. Die Frauen aber beklagten sich häufig bitter, daß ihre Männer nicht mehr heimkäme», seitdem fie die Entschädigung beziehen könnten. Vorher hätten sie doch noch in der Haushaltung etwas mitgeholfen.

Am 1. Juli 1895 trat die Versicherung iu'S Leben, und schon am 8. November 1896 beschloß daS Volk die Liquidation auf den 1. Juli 1897. ES waren gerade die Arbeiter, die geschlossen für die Abschaffung stimmten. Bei der Liquidation waren 2500 Pflichilinge im Rückstände; nur 800 zahlten freiwillig, von mehr als 1000 war nichts zu be­kommen, während bei dem Rest die zwangsmäßige Einziehung Erfolg hatte. Nach alledem kam der St. Gallener Armensecretär in seinem Berichte zu dem Schluffe, daß es unmöglich fei, eine gerechte Arbeitslosen-Versicherung einzuführe». Die Mehrheit des Züricher Stadttathes aber sah sich wesentlich durch die St. Gallener Erfahrungen zu ihrem ab­lehnenden Beschlüsse veranlaßt, und jeder Volkswirth, der seine Entschließungen vo» den Thatsachen des wirklichen Lebens und nicht von vorgefaßten Meinungen abhängig macht, wird sich sicherlich auf den gleichen Standpunkt stellen.

sagt worden. Ma» bemängeü von verschiedenen Seite» diese Entscheidung; unserer Ansicht nach aber thut man dies mit Unrecht. Wer sich vor Augen hält, wie jede berartige Erhebung durch freisinnige und focialdernokratische Presse behufs Zerstörung des guten Verhältnisses zwischen Arbeitern und Arbeit­gebern ausgenutzt wird, der muß sich sagen, daß eine die Beamtenschaft betreffende Erhebung erst recht als willkommenes Material für jene Partei- ganger begrüßt werden würde, um die Disciplin zu lockern und der staatlichen Autorität wieder einen Stoß zu versetzen. Schon die Umfragen an sich würden Unruhe unter den Unterbeamten und Arbeitern der Eisenbahn verursachen. Es würden dann natürlich Verhöre dieser Interessenten stattfmdeu müssen und dabei könnte es nicht ausbleiben, daß einzelne von ihnen geradezu zu Äußerungen von Unzufriedenheit und Mißvergnügen provociert würden. Solche Aeußerungen bilden für die Agitation der erwähnten Richtungen dann in dem Enquetekuchen die Rosinen, die mit Behagenausgepickt" und weiter serviert werden. Das Verhältniß zwischen Beamten und vorgesetzten Behörden ist grundsätzlich als ein festes Vertrauensverhältnis! anfzufasse». Ueber die Lage der Beamtenschaft kann und darf keine andere Stelle besser unterrichtet sein als die Behörde, die begründeten Klage» und Gesuchen jederzeit ihr Ohr leiht und je »ach dem Vermögen und dem Stande der Finanzen gerne zur Verbesserung der materiellen Lage ihrer Beamten schreitet. Es wurde höchst bedenklich sein, wen» nunmehr Fernstehende durch Veranstaltung einer Enquete sich zwischen Beamte und Behörden einbrängen wollten; um so bedenklicher, je unnötiger ein solches Unternehmen ist. Der ablehnende Bescheid des Herrn Ministers ist also unserer Meinung nach vollkommen begründet und dankens werth.

DieNordd.-Allg.-Ztg." schreibt:Daß der Entwurf eines HypothekenbankgesetzeS bei feiner endgültigen Feststellung für die Berathungen des Bundesraths unerwarteten Anstände« begegne, ist, wie wir ans guter Quelle hören, nicht richtig. Die dahin gehenden Mtttheiluugen der Presse können somit nur auf Mißverständnissen beruhen. Richtig ist, daß die Vorarbeiten im Reichs-Justizamt noch nicht beendet find; das widerspricht aber, wie man unS versichert, nicht den ursprünglichen Dispositionen. Richttg ist ebenfalls, dass die Bundesregierungen sich noch nicht alle zu dem Entwurf geäußert haben;_bie Aeußerungen werden aber voraussichtlich in Kürze eintteffeu und find nicht ftüher erwartet worden. Wie wir vernehmen, Hal eS nie im Plan gelegen, de» Entwurf in den Reichstag gleich nach dessen Eröffnung einzubringen; eS wird daher nichts Un­günstiges daraus geschlossen werden können, wenn die Vorlage erst später dem Reichstag zugeht."

Umschau.

DerVerein für Sozialpolitik" der sich durch seine bekannten Erhebungen Über die Lage bet Landwirthschaft, des HanbwerkS u. a. m. un­leugbar Verdienste erworben hat, hatte geplant, auch eingehende Erhebungen über die Arbettslohn- und Lebensverhältnisse der Unterbeamten und Arbeiter der Eisenbahnverwaltung anzustellen. Dazu ist von dem Minister der öffentlichen Arbeiten die nachgesuchre Ermächtigung und Mitwirkung ver­

, Einsam?" fiel ihm feine Frau ins 3hm ja, Ottomar ist eS noch, well er während feiner langen Reife auch keine Gelegenheit gehabt, ei» Mädche» kennen zu lerne», daS er hätte heirathcn könne» Des­halb aber fürchte ich keineswegs, daß er unverwählt bleibe» wirb, unb jedenfalls nicht desshalb, well er Elli »obi» nicht bekommen Hai. Ich hoffe, hier in Deutschland wird es sich schon machen."

-.Hoffst Du da» wirklich? Mtt scheint, er hat

er von dem alten Bodin empfangen hat, gewiß nicht vergessen wird."

Ist Alfted Hübner auch in Berlin?' fragte Ottomar.

,Nein, er ist in Schlesien in irgend einer kleinen Stadt Staatsanwalt, natürlich längst schon verheirathet."

Dieseslängst schon verheirathet" wurde sehr vorwurfsvoll gesprochen. War es doch der Professorin heißester Wunsch, den Sohn verhettathet zu sehe«.

Der Einttitt des BaterS bewahrte Ottomar vor der Fortsetzung dieser Themas.

Der Professor hatte fich wenig verändert. Er war »och immer der «Ude, gütige Ma»n, der kein anderes Verlangen an feine Umgebung stellte, als Sknhe in feinem Stnbttzimmer für feine Arbeiten. 6t kam, Ottomar zu fich zu hole», nm ihm einige neuere Jufchrifteuwerke zu zeigen, die dieser noch nicht kannte.

Ottomar kehrte noch emmal zur Mutter zurück, um fich für de» Abend von ihr zu verabschiede«. Al» er fortgegange« war, setzte fich der Professor auf einige Augenblicke zu seiner Fra«.

Du solltest doch wttklich unterlasse«, Charlotte," bemerkte er i« Laufe des Gespräches, daS fich natür­lich um de» Sohn drehtt,immer aufs neue Ottomar von der Annahme der Professur in München abzureden.

.Hat er fich etwa darüber beflogt?" unterbrach

Bestellungen

für die Monate November und December auf die

Grund, ihn ungehindert feinen Weg gehen zu lasse», wie er es am besten findet. Sein Lebe» hat j« doch einen Riß erhalten, und leider nicht ganz ohne nnfere Schuld."

Der Professor sagte:unsere Schuld," nm feine Frau nicht zu kränken, obwohl er durchaus unschuldig an der Entwickelung der Ereignisse gewesen war und immer zum Frieden geredet hatte, selbst dann noch, als nach Eröffnung von des Schwagers Testament die ganze Familie in Zorn gegen die glückliche Erbin entbrannt gewesen.

Unsere Schuld?" fuhr die Professorin aus: Wie meinst Du daS?"

Wtt hätten mllder in unserem Urtheil sein könne», sowohl gegen Robert, wie gegen Elli Bodin. Dann wäre Ottomar und uni Manches erspart geblieben. Und wa» ist nun das Resultat von der ersehnten, vo» Dtt so freubig begrüßten Auflösung seiner Verlobung? Ottomar wie Elli führen ei» unbefriedigter, einsamer Leben."

fie ihn gereizt. .Hoffst Du daS wrrmcyk Mir igjetnt, er hat

Richt beklagt; aber er äußerte fich darüber, wie baü Interesse für Frauenschöuheit und Frauenliebe leid'eS ihm ihne, Deine» Wünsche» nicht Nachkomme» st«ik eingebüßt." zu könue«. Er hat fich doch nun einmal zu der Sn- «ahme entschlossen, und ich meine, wtt hätten alle»

Marburg SäMäSäFSE 33. J-W

M 2a4 -LSL Sonnabend. 29. Oktober 1898.