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Ueberzeugurg, sondern auch zu dem Beweise gelangt, daß ein militärischer Gewaltstreich im Werke sei. Heute, Samstag früh sollte er aus geführt werden. Es war bekannt, daß der Kriegsminister General Chanoine am Freitag Paris verlassen würde, um der Feier einer Denkmalenthüllung in der Provinz vorznstthen; statt seiner batte der mit dv'-deffte im Bunoe stehende und als ihm vollstäntig ergeben bekannte jetzige Generalstabsebef Renonart das Kiiegsministerium übernommen und alsdann im Verein mit Zurlinden die Ausführung de» Putsches
Mit dem von Negeletn erklärt hatte,
sondern auch im gepriesenen England haben Ausstände nur Erfolg, sofern ste sittlich berechtigt find und die Sympathie der Bevölkerung finden. Für die Arbeiter ist also em Bedürfnis, gegen die sittlich verwerfliche» Streiktreibereien sozialdemokratischer Klaffenverhetzer geschützt zu werden.
die Bertrauensmänner-Bersammlung nächsten Sonntag statt, in Hersfeld ist noch kein Tag festgesetzt. Die antisemitischen Blätter haben also, so bemerkt hierzu die „Conserv. Corresp.", wieder einmal eine Tendenz- flunkerei verübt, wie fie nicht rasch genug des- avouirt werden konnte. Wenn die ,Staatsbürgerzeitung' im Anschluß an die obige Richtigstellung behauptet, durch sein Eintreten für die alten bewährten conservativen Kandidaten würde fich der Bund zu einer Filiale des EouvernementaliSmus herabdrücken lasicn, so ist das unsäglich albern. Mit der auf unsere Partei angewandten „gouvernementalen Phrase" schreckt man beute doch nur politische Kinder. Wir wollen aber die Sache in daS rechte Licht rücken und aussprechen, der Bund würde sich als Filiale der in sich total zerfahrenen Antisemiten dargestellt haben, wenn er die genannten antisemitischen Kandidaten bei ihrem Einbrüche in den conservativen Besitzstand unterstützt hätte. Wir haben das dem Bunde nicht zugetraut darum unser rechtzeitiger und, wie man zugeben wird, sehr nöthiger Warnungsmf.
stadt- i Be- t vier
nant bis zum Hauptmann erster Klasse! Wie lang dec Weg bisdahin war, das ahnte das bethö:te Kind wohl gar nicht. Wenn fie das aber nicht wolle, war Otti fortgefahren, sei er trotz Allem eutschlossen, abzugehen, sich eine Civilstellung zu suchen, die er sicher zu bekommen hoffe. Lassen würde er von ihr nicht. Die Mutter sei schon von ihr unterrichtet und sehr lieb und gut dabei gewesen, Eick, Rudolf nannte sie ihn bereits ganz vertraulich, sei, als der Vater mit dem Baurath Olten auSgegangen, heimlich, das Mädchen sei auch unter einem Vorwand fortgeschickt worden, zu ihnen in die Wohnung gekommen, sei vor der Mutter niedergekniet und habe ihr die Hand geküßte ste um die Einwilligung zu dem Bündniß mit ihrer Otli bittend. Da habe sie ihn aufgehoben, ans Herz gedrückt und gleich Du mein Sohn genannt. Es wäre ganz rührend gewesen. Der Vater natürlich wisse nichts davon, und ste habe zu große Angst, um ihm von ihrer Verlobung Mtttheilung zu machen. Der junge Lieutenaut scheue fich auch vor ihm ein wenig, weil er ihn damals bei Waldau in solchem Zorn gesehen habe. Er wollte sich doch mit ihrem Vater nicht überwerfen, und bei deffen unberechenbarer Heftigkeit müßte man ja stets auf Alles gefaßt sein. So wollten sie denn warten, bis Elli zurückkäme Sie, die über den Vater so viel vermöchte, sollte die Fürsprecherin für fie sein.
Was das wieder für Thorhciten find, dachte Elli, bekümmert de» Kapf schüttelnd. Kaum ist man aus einer Rath heraus, kommt schon wieder eine andere. Es ist wirklich Zeit, daß ich nach Hause zurückkehre und wieder Ordnung schaffe. Natürlich wird dieser leichtfinnigen Verlobung, diesen heimlichen Zusammenkünften ein schnelles Ende gemacht werden, sobald Papa davon erfährt, und wenn der junge Eick es auch wirklich ernstlich meint, was ich glaube; es sind
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in Marburg.
Augenblicke, wo sich Herr Landrath zur Annahme dieser Candidatur bereit ist für uns, dies sei hier zunächst be-
ihre seine Liebe gestanden und fie mit einander sich verschrochcn hätten. Er habe fie gebeten, zu warten,
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verfahren kann, wie mit einem Balle» Baumwolle oder einer Schiffsladung Guano."
Das ist eine dreiste Entstellung der Thatsachen. Das Recht, Verabredungen und Vereinigungen zum Bebufe günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen, insbesondere durch Einstellung der Arbeit zu treffen, soll in keiner Weise den Arbeitern verschränkt weiden. Dazu würden die Konservativen keinesfalls die Hand bieten. Es handelt sich bekanntlich gerade darum, dieses Recht gegen den sozialdemokratischen Terrorismus zu sichern, wie dies in den übrigen Kulturländern längst durch viel wirksamere Gesetzmirtcl als bei uns geschehen ist. Wenn die sozialdemokratische Presse jetzt die Meinung verbreitet, daß die Streiks nur durch die Anwendung von Drohungen und Gewaltstreichen möglich feien, \ so leistet ste den Arbeitern einen schlechten Dienst.! So geartete Streiks sind zwar für den weiteren Ausbau der sozialdemokratischen Disziplin w-rthvoll, allein sie führen fast niemals zu einem guten Ende für die betheiligten Arbeiter. Richt nur bei uns.
Der gestern von uns mitgetheilte Alarmruf der Pariser republicanischen Morgenblätter über das Vorhandensein einer Militärverschwörung laßt plötzlich erkennen, daß die Furcht vor einem Staatsstreiche in der That nicht unbegründet zu sei» schien. Die „Köln. Ztg." erfährt zu der Sache aus Paris: Die Regierung habe schon seit einigen Tagen die Anzeichen und Beweise für staatsgefährliche Umtriebe deS ehemaligenGeneralstabschefS BoiSdeffre erhalten. Agenten der Regierung, die das Treiben Boisdeffres und seiner Freunde zu überwachen beauftragt waren, hatten Brisson benachrichtigt, daß BoiSdeffre mit dem als streitbarer Politiker bekannten und ihm sehr befreundete» Jesuitenobern Pater Dulac in Versailles geheime Zusammenkünfte habe, an denen auch der Gouverneur von Paris General Zurlinden theilnehme. Als Ergebnis dieser Zusammenkünfte seien zahlreiche Schreiben nach Paris befördert und
Der zweite Einwand gegen die Candidatur ist ein anders gearteter. Zwar machen ihn in ihrer Agitation auch Gegner anderer politischer Richtungen geltend, doch waren zu ihm auch die Freunde des Wahlkreises, wie diejenigen, welche die vielen Verdienste des Herrn von Negelein um den Kreis Marburg zu würdigen wissen, so lange berechtigt, als dieser Einwand auf Grund früherer Thatsachen eine gewiffe innere Wahrscheinlichkeit für sich hatte. Im Interesse des Kreises sagte man fich, daß wahrscheinlich auch Herr von Negelein, sobald er, wie seine Herren Vorgänger, als Abgeordneter einmal in Berlin sein werde, dort eine anderweite Stellung erhalten und so für den Kreis Marburg als Landrath auch verloren sein werde. ES hat uns in Hinsicht auf dieses Bedenken schon gestern zu besonderer Freude gereicht, dieser Voraussetzung mit der Mittheilung an anderer Stelle unseres Blattes begegnen zu können, daß Herr von Negelein fest entschlossen ist, auch für den Fall, daß er als Abgeordneter nach Berlin geht, seiner Stellung alsLaudrathunseres Kreises treu zu bleiben.
Nach dem vorstehend Gesagten meinen wir es nicht nöthig zu haben, die Wahl des Herrn von Negelein noch etwa in besonders agitatorischer Weise empfehlen zu müssen. Die Conservativen in Stadt und Land sind sich im Wahlkreise in der Versammlung am 9. d. M. zu Marburg einstimmig in dem Wunsche begegnet, Herrn Landrath von Negelein als ihren Candidaten aufgestellt zu sehen. Jeder Wähler, der es aufrichtig meint mit den Interessen des Wahlkreises, und dem es nicht blos etwa darum zu thun ist, aus dieser Landtagswahl Capital für politische Froctions-Jnteressen zu schlagen, weiß, daß er am Besten ihut, wenn er am 27. October leine Stimme denjenigen Wahlmännern giebt, welche mit ihren Stimmen eintreten für
Herrn Landrath von Negelein in Marburg.
geleitet. Man habe für das Gelingen auf die augenblicklich mehr als 20 000 Mann zählende Verstärkung der Pariser Garnison durch die Departements truppen gerechnet, die infolge des Ausstandes ohnehin die strengsten Befehle für die Aufrechterhaltung der Ordnung gegen die Ausständischen haben. Es wären agents provoca- teurs gedungen worden, um die Truppen durch aufrührische Rufe rum Eingreifen zu veranlaffen, Unruhen hervorzurnfen und unter dem Scheine der Unterdrückung der Unruhen das Militär zum Herrn
lieber das angekündigte Gesetz zum Schutze Arbeitswilliger schreibt der Vorwärts:
„Was das geplante Gesetz soll, weiß jeder, es soll durch Zuchthausstrafen oder sonstwie, Streiks künftig unmöglich machen, es soll ein großer Schritt zur Durchführung der sozialen Utopie der Herren von
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ja alles Chimären, die diese verliebten Kinder fich vormachen, ach, und die Wirklichkeit ist fe en ft, so grausam ernst ost!
Elli faltete die Briefe wieder zusammen und griff »ach dem Schreiben Ottomars, daS sie mit den andere» empfangen. Auch dieser Brief enthielt wenig erfreuliches. Eine gewisse Unruhe klang aus jeder Zeile, etwas Unausgesprochenes schien hinter den scheinbar nur von der Sorge für ste diktirten Worten zu liegen. Er erzählte ihr von feiner Sehnsucht nach der Heimkehr ins Vaterland, die doch noch in weiter Ferne lag, von seinen Hoffnungen, die gewünschte Anstellung beim Museum zu erhalten. Sie möge fich nur noch ein wenig gedulden; die Zukunft, die er ihr bereiten könne, sei ja keine glänzende, ein Leben, wie ste er jetzt an der Seite des reichen Onkels genieße, könne er ihr nicht bieten. Aber hänge das Glück denn an all' diesen äußerlichen Dinge»? Ob man in seidenen Polstern lehnen, mit allem Luxus fich umgeben, eine Schaar von Dienern hallen könne, die den Befehlen und Winken ihrer Herren lauschten, das gelte doch im Vergleich mit dem Frieden des Herzens wenig. Und dieser allein gewähre doch ein dauerndes Glück. — „Du wirst mir so sehr verwöhnt, mein Liebling," schloß er, „das danke ich dem Onkel keineswegs. Ich will meine Elli wiederfinden, wie ich fie verließ, einfach, schlicht, gut und treu, — ja treu!" DaS Wort „treu* war unterstrichen. „In dem Wort liegt Alles, und so schließe ich den» mit der Bitte: bleib mir treu, wie ich nur lebe in meiner Liebe zu Dir."
Elli fühlte fich ernstlich gestänst. Zweifelte Otto- mar an ihrer Treue. Fast schien es so. Und diese Undankbarkeit gegen den Onkel, de» er mit alle» diesen verblümten Warnungen doch angeklagt! Und wessen klagte er ihn an?" Daß er es freundlich gegen
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«Ung gemacht, wenn fie es auch nicht gezeigt, yuimu ist yuue ,1t gtvtttii, zu warreu,
^rum aber beneidete man fie denn so sehr? Diese bis er Hauptmann erster Klaffe würde, da er seinen
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—- knn eigentlich darüber gesprochen werden könnte.
Ö6b nun kam ihr in den Sinn, daß auch Irmgard stige M des he teren Beisammenseins an dem gestrigen llngm. r^nb ihr verändert, zurückhaltender als sonst vor- kckewmen war.
Umschau.
Der „Deutschen Tageszeünng" wird aus Hessen von zuständiger Seile berichtet, daß weder im Krise Rotenburg - Hersfeld noch in Homberg - Ziegenhain Vertrauensmänner-Versammlungen des „Bundes der Lcmdwuthe" stattgefundcn haben, sodaß von einem Eintreten des Bundes für die antisemitischen Kandidaten Werner und Liebermann v. Sonnenberg nicht die Rede sein kann. Dte Stimmung der Mehrheit der Bundesmitglieder dürfte dahin gehen, die bisherigen conservativen Abgeordneten wieder zu unterstützen. In Hombcrg findet
Zur Landtags-Wahl.
h. Für die kommende Landtags - Wahl zu der Legislaturperiode 1898—1902 empfehlen die Vertrauensmänner der conservativen Partei in Stadt gab Land für unseren Wahlkreis
Herrn Landrath von Negelein
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
K-Alf Mfr äMtar s»b Ins. Kock, NntverfitätS-Buchdnlckerii tn Marburg. ««antwarNich für Mt SteMMmi: Radattenr M. Hartmann ta Marburg,
tfrebttton: Statt 91. - ttUybon 65. »ckattian: Markt 91. - T«l«vhon 55.
?as Anderes sein. Die Gunst des Präfidenten Osfizierstande auszntteten. Bei dieser Stelle hatte ste un< Daß auch die Profefforin fie ihr neidete, willkürlich auflache» müflen: der junge Sekondliente-
— .— Sie war ein paar Mal stutzig Horden, wen» Irmgard auf die Aeußerung ihrer mende an dem schönen Aufenthalt hier eine Be° ”£fung hingeworfen hatte, die keineswegs freundlich Mungeu! daß ste durch ihren Mann beeinflußt daß er der Freundin Sinn gegen sie geändert das war ihr klar, und hatte fie innerlich
Anzachm nehme« entgegen: di« Expedition dieses Mattes, di« Annoncen-
Bnreaux von Hoaienftein & Bögler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- qq
bürg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; OO.
6. L. Daube 4 Frankfurt a. M., Brvtin. Haunover, Parts k.
Erscheint täglich außer an Werktagen «ach Sonn- und Feiertagen. zyv* Al tvzr
QuartalS-AbonnementS-Preis bei der Expedition 2 Mk., bet allen VAAt U
Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- _ , _ A A ono
spalte« Zeil« oder der« Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zelle 25 Pfg. WÜUUlÜg, 10. sjltüüer lo9ö.
merkt, eine lange schon gehegte Hoffnung in Erfüllung gegangen. Wir find längst der festen lieber» zeugmig gewesen, daß namentlich auch für die lokalen Wunsche und Interessen unseres Wahlkreises eine sachlichere, mit de» Kreisverhällmssen vertrautere Vertretung im Abgeordnetenhause nicht denkbar ist. Zudem bietet die politische Anschauung des genannten Herrn Landtags-Candidate» in jeder Hinsicht den Wähler» des Wahlkreises die Garantie, sich tut Abgeordneten- hause echt national und conservativ vertreten zu misten und dabei vor jedem extremen Schritte ihres Abgeordneten durchaus sicher zu fein. Unter der Devise: „Mit Gott für König und Vaterland" wird Herr von Negelein, dem wir von den Wählern das Mandat übertragen zu sehen hoffe», »ach ruhiger unb sachlicher Erwägung der Dinge in den politische» Fragen sein Votum jederzeit so ab- geben, wie es »ach seiner innerste» Ueberzengung dem große» Ganz«», wie auch dem Wahlkreise am dien- lichsten sein dürfte.
Der Candidatur des Herrn von Negelein begegnen Mi Einwände: der eine ist der jeweilich auf Seiten der Gegner übliche, wenn ein Lavdrath für seinen Wahlkreis candidirt; man spricht ihm einfach mit allen möglichen Wendungen und Phrasen als Land- -rath das passive Wahlrecht ab und hierin thnen sich natürlich ganz besonders die Herren Freisinnigen hervor, die für diesen Fall den Landrath, wie den Beamten überhaupt als „Staatsbürger zweiter Klasse" behandelt sehen möchten. DaS nennen diese Herren gerecht! Nun, wir meinen, diese Art der Bekämpfung einer Landralhs - Candidatur hat auch in unserem Blatte längst ihre sachliche Widerlegung gefunden. Wir ersuche» die Wähler unseres Wahlkreises, sich durch solche längst verbrauchte Anfeindungen jeder Landraths- ^andidatur nicht in der richtigen Ueberzengung irgend nüe noch beirren zu lassen, daß in Herrn von Negelein der Wahlkreis in unserem Abgeordnetenhause eine in jeder Hinsicht ersprießliche Vertreturg finden wird.
Roman von Clarissa Lohde.
iFortsetzvng.)
Sie sollte fich aber dadurch nicht beirren lassen und ®ü frohem Herzen weiter genießen, was ihr vielleicht »ie wieder im Leben geboten würde. Aber so wäre die West! — Wenn die Reichen, Bevorzugten, alljährlich Monate lang »ach allen Himmelsrichtungen ihre Ver- Mzungsreise» unternähmen, da fände man das nur Mz selbstverständlich; aber brächte es ein glückliches «schick, >aß auch ein armes Mädchen wie fie einmal! ®kr den nächsten Umkreis hinaus käme, und gar * eine Villa am Comersee als Gast geladen würde, .«an» sperrte Alles Mund und Augen auf, als ge. Mhe damit etwas Unerhörtes, als müsse da Gott Miß was dahinter stecken. Elli las die Stelle
dort zur Post gegeben worden. Der Regierung seien ; einzelne dieser Briefe in die Hände gefallen. Es er» Stumm und Genossen fein. Es soll einen Zustand; ,-$tine ferner a[8 feststehend, daß in der letzten Zett vorbereiten, in dem die Arbeiter wehr- und macht-, fine Anzahl als Royalisten geltender Officiere nach los sein sollen, in dem die Unternehmer über ba8 \ <ßarig „ni) eine gro^c Zahl tion Officiere» repudli- Arbeitsverhältniß ganz allein, ohne jede Furcht des! xanischer Gesinnung in die Provinz versetzt worden mindesten Widerspruchs zu bestimmen haben, in^ten. So sei die Regierung nicht nur zu der dem man mit der Waare Arbeitskraft genau so
ui au venu vix? u usutuc, vu C4.
blLi» «tft? Nein das konnte es nicht allein, es mußte Eltern nicht den Kummer mache» wollte, ans dem ^as Anderes fei«. Die Gunst des Präsidenten
wußte fie recht wohl. Deshalb ihr oft so sonderbares Bettagen! Ebenso bewußt aber war fie sich, daß er sie wirklich lieb gewonnen hatte. Und fie erwiderte diese Liebe aus vollem Herzen! war ste ihm doch zu s» großem Dank verpflichtet, wie Niemand ahnte, Niemand nach km Wunsche des edle» Wohl- thäters je ahnen sollte. Durfte fie sich da von solchem Geschwätz beeinflussen lassen, ihm das Glück schmälern, das er, dem es Bedürfniß war, Andeie» Freude zu machen, dabei empfand, ihr die kurze Zeit ihres Beisammenseins zu einer möglichst genußreiche» zu gestalte»?
Nein, unb dreimal nein! Zeigten sich die Mensche» erbärmlich, auch die, denen er wohlkhat, sie dachte dabei an die Profefforin, die sie als Ottomars Mutter so gern recht hoch gehalten hätte, so war eS jetzt doppelt ihre Pflicht, ihm zu beweise», daß sie Treue zu halten verstand, daß in ihrem Herze» der Da»k gegen- ihn nie aus löschen könne.
Neben dem Briefe deS Vaters, war es Otti, die ihr durch ein sehr unerwartetes Geständniß große ernstliche Sorge berettete. Natürlich hatte die Mutter, nachdem Elli, fort war, den Schwestern wieder alle Zügel schießen lasse». Otti gestand zu, daß sie öfter mit dem jungen Lieutenant von Eick zusammen- getroffen wäre. Wo, das liefe fie im unklare»; wahrscheinlich immer bei ihre» häufige» Ausgängen am Vormittag, die Elli schon bei ihrer Anwesenheit in Berlin in letzter Zeit aufgefallen waren, daß er